Kundenrezensionen

46
4,5 von 5 Sternen
Wake the Sleeper
Format: Audio CDÄndern
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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2008
Endlich ist das langersehnte neue Studioalbum da und das Warten hat sich voll gelohnt. !

Der Titelsong ist weitestgehend instrumental mit wenigen Gesangseinlagen
( uuuhs aaahs und "Wake the Sleeper" Chören) und Mick's markantem Gitarrenspiel Das Solo darin erinnert ein wenig an Magician's Birthday . Double Bassdrum (bzw Double Bass Footmachine) ist ein Novum bei Heep und kündigt damit sehr deutlich den neuen Drummer an.

WTS ist mit Sicherheit das beste Album der Shaw Aera bisher, hat keinerlei Durchhänger aber Highlights wie zB "Overload", "Book of lies", "Ghost of the ocean" und "War Child" (Bolder / Gallagher ).

"What kind of god" ist die absolute Hymne des Albums !!!!!.

Einige Songs brauchen länger bis sie "hängen bleiben " , aber ich bin sicher das werden alle letzendlich.

Lediglich eine Heep- typische Rock - Ballade fehlt auf dem Album ! !

WTS ist für meine Begriffe das homogenste und typischste Heep-Album seit langer , langer Zeit. - Wake the sleeper ist ein Meisterwerk !

Mick Box' Gitarre steht immer deutlich im Vordergrund, wird aber bestens ergänzt durch Phil Lanzon's Hammond. Ein mittlerweile hervorragendes Songwriter - Musiker Gespann.

Aber das ist nicht alles: Der neue Drummer Russell Gilbrrok fügt sich hervorragend in die Band ein und gibt der Musik der Band einen kräftigen Schub nach vorne.
In Bestform - wie immer - auch Sänger Bernie Shaw und Bassist Trevor Bolder.

Das fette, 20-seitige Booklet enthält alle Texte, Fotos und Infos rund ums Album.

Bei WTS haben alle sehr gut zusammengearbeitet:
Die Band, Produzent Mike Paxman und auch die Plattenfirma !

Das Album ist ein muß für jeden Fan von sehr gutem "Classic Rock ".

Jede Menge geballte Energie !

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Für die , die nicht so sehr in der "Heep - Materie " stecken:
drummer Lee Kerslake musste die Band im Januar 2007 schweren Herzens nach ca. 35 Jahren aus gesundheitlichen Gründen verlassen !
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2009
Ich werde nicht so detalliert wie andere auf diese CD eingehen. Ich habe die Heep-Entwicklung von Anfang an mitbekommen und war Fan der alten Heep-Formation, stand sogar einmal dank WDR für ein Stück mit der neuen Formation in Köln auf der Bühne. Wie bei so vielen Bands bestimmten auch bei Heep zwei Köpfe die Band, Hensley und Byron, anderswo Gilmour und Waters und wie sie alle heißen. Ging einer, war die Ganzheit der Band zerstört und nicht mehr das, was sie einmal war, und Solo konnte man die Künstler meistens vergessen, denn es funktionierte eben nur zusammen. Als Byron ging, hatte Heep mit Firefly noch einmal ein Comeback, aber die Scheiben ab diesem Zeitpunkt waren nur noch ein Schatten der einstigen Formation, uninspirierte Popsongs im Les-Humphries-Stil, von Rock war hier keine Rede mehr, kommerzieller Mist. Das muss in den Achtzigern gewesen sein, danach habe ich das Kapitel Heep zugemacht und sie nur noch einmal in der neuen Formation, wie gesagt dank eines WDR-Wettbewerbs (ich durfte bei Lady in Black im Hintergrund mitsingen, meine Frau betätigte aber nicht den Rcord-Knopf des Camcorders)life erlebt. Das fand ich ehrlich gesagt, nicht sonderlich prickelnd, von der Aura eines Hensley und Byron war nichts mehr zu spüren.

Gestern stieß ich auf die Kritiken der von 2008 stammenden CD, die mich neugierig machte. Ich spielte einige Stücke an, wurde dann noch neugierig und lud mir die Songs mit gemischten Gefühlen runter. Das Ergebnis, nein meine Einschätzung: 4,5 Sterne, Kompliment an diese Formation. Zwei Dinge haben mir bei dieser CD imponiert: Zum einen, dass es sich um eine Vollblutrockscheibe handelt, die inspiriert und frisch klingt, und 95 % der alten und mittlerweile müden Rockbands mühelos an die Wand spielt, und trotzdem noch die alten Hepp-Elemente (chor, Orgel) integriert sind. Zum anderen war ich über Mick Box erstaunt, der wohl im hohen Alter die Kunst des Gitarrenspiels entdeckt hat, früher war ich immer der Meinung, er kann überhaupt nicht spielen. Hier wächst er über sich hinaus, bringt Soli, die man früher nie von ihm hörte. Erstaunlich ist vor allem sein Stilwechsel, ich kann immer noch nicht rechtglauben, dass er diese Gitarre spielen soll. Für mich klingt der Stil fast nach Michael Schenker, treibender Rhytmus, gefühlvolle Soli, klasse! ein wirklich gute Scheibe, ich bin begeistert. Die Orgel, ich weiß gar nicht, wer die spielt, klingt klasse, voller dynamik, erinnert mich ein wenig an John Lord in seinen besten Tagen, frenetischer Sound, der unverwechselbar ist.

Misse ich die alten Helden? Ein wenig schon, ja, aber wenn man sich die letzten Alben von Hensley anhört oder frühere Soloprojekte von Byron, dann muss man einfach sagen, dass diese Formation in der form einfach besser ist. Hensley ist meines Erachtens ausgebrannt und kann von mir aus weiter als Wanderprediger seine mittlerweile dürftigen Songs an Mann und Frau (tschuldigung - Frau und Mann) bringen. Ich kann es auch nicht mehr hören bzw. lesen, "klingt nach Look at yourself oder dergleichen", lasst die Jungs doch ihren eigenen Stil machen ohne immer diese Vergleiche zu ziehen. David Byron ist tot, Ken Hensley, so glaube ich, muss man hier nicht mehr missen, es lebe diese Band!!!
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2008
Respekt und pure Begeisterung !!!

Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit einer durchgängig guten bis überragenden CD.
11 Tracks ohne wirkliche Schwächen, dafür aber jede Menge Highlight's.
Das schnelle, feurige, agressive und dennoch melodische Titelstück "Wake The Sleeper" enthält gleich alle Heep Zutaten .
"Overload" schließt sich dem mit starken Gitarren - Riffs, Tempowechsel und schönen Vocal Harmonien an.
"Tears Of The World" trägt eine Menge Heep Zitate in sich - unter anderem Easy Livin' - und auch hier glänzt Mick Box an der Gitarre.
Nach den gelungenen UpTempo Nummern "Light Of A Thousand Stars" und "Heavens Rain" folgt das nächste Highlight "Book Of Lies" - geprägt von einem starken Rhythmus und absolut ins Ohr gehendem Refrain.
"What Kind Of God" läßt die Herzen aller Uriah Heep Freunde höher schlagen - Gänsehaut - herrliche Vocals von Bernie, Marsch - Rhythmus von Russell, das Stück wird immer intensiver - und im Schlussteil wieder Mick' s unnachahmliche Gitarre (die mich hier vom Sound an "Pilgrim" erninnert) - "Ober Highlight" !!!
Da hat es der "Ghost Of The Ocean" natürlich schwer und überzeugt trotzdem als starke Rocknummer.
Was folgt ist Trevor Bolder's "Angels Walk With You" - vermutlich ein Stück was man 2 bis 3 mal hören muss - aber dann wirkt es - und wie - Klasse Refrain - abartig starke tiefe Gitarre - Hammond Organ Solo als Sahnehaube obendrauf - Bolder's Groovin' Heep !!
Wenn es ein Stück in die Hitparaden schafft kann es nur "Shadow" sein. Die Alleinkomposition von Phil Lanzon hat alles.
Der Refrain haftet sofort im Ohr, der Rhythmus ist einfach, aber eben auch eingängig und er ist Heep Like - (das Solo erinnert mich an "Very Eavy ... Very Umble").
Den Schlusspunkt setzt "War Child" - eine Bolder/Gallagher Komposition, die einem Geniestreich gleichkommt.
Hier laufen noch einmal alle zur Bestform auf - herausheben möchte ich hier Bernie und Russell. Das Stück ist wiederum geprägt von erstklassigen Rhythmen, superben Gesang und alles begleitet und/oder getragen von einem Mick Box und Phil Lanzon in Höchstform.
Fazit: Uriah Heep ist tatsächlich ein großer Wurf gelungen. Die Produktion ist sehr transparent (jedes Instrument ist gut zu hören) und auch druckvoll wo es nötig ist. Russell Gilbrook gibt einen mehr als überzeugenden Einstand, Mick Box ist mit seinen 6o Jahren (bald 61) in der Form seines Lebens, Bernie ist es wieder gelungen mit seiner Stimme Stücke zu veredeln, Phil hat sich endlich für eine Hammond entschieden !!!!, und Trevor überzeugt wie schon seit über 30 Jahren mit seinem excellenten Bassspiel.
Klasse !!!! Respekt !!!!! Congratulations !!!!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2008
Die aktuelle Cd der Rock Dinos ist wieder ein echter Erfolg geworden. Die Männer um Mick Box gibt es mittlerweile seit fast 4 Jahrzehnten und wenn man diese Cd so hört wünscht man sich dass sie hoffentlich nie aufhören werden.

Vom Stil her klingt das Album rel. ähnlich wie "Sea of Light" von 1995. Heißt die Songs sind wieder handwerklich 1A aufgebaut & eingespielt. Die Mucke klingt rockig & gefühlvoll zugleich, auch das Heep typische Keyboard ist wieder mit am Start. Bernie Shaw singt immer noch ausdrucksstark & gefühlvoll als wäre er grade mitte 30. Manchmal fragt man sich wirklich ob an den Jungs Zeit einfach spurlos vorbei geht. Bei Uriah Heep ist es im Prinzip wohl so wie mit einem guten Tropfen: Je älter, desto besser.

Fazit: Die aktuelle Cd gefällt mir richtig gut. Der Sound und die Mucke klingt so herrlich "altmodisch & angestaubt", für Old School Fans ist sowas echter Leckerbissen. In Zeiten von Bands wie Trivium oder Bullet for my Valentine & Co. ist es mehr als schön dass es solche Bands noch gibt. Meine Wenigkeit jedenfalls verneigt sich vor der Leistung der Jungs & spendiert voller Annerkennung Beifall. Hoffentlich gibt's noch ein paar Alben dieser Klasse von denen...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2008
Zehn Jahre haben sich UH für diese Scheibe Zeit gelassen. Herausgekommen ist DAS Heep-Werk der Neuzeit. Von der Instrumentierung her ist man wieder mitten in den 70ern (B3-Hammond-Orgel vom Feinsten und wundervolle Chor-Arrangements, wie sie eben doch nur Heep hinbekommen). Die Platte ist von der Grundtendenz eher recht heavy, aber jeder einzelne Song (wenn man von dem weitestgehend instrumentalen Titel-Track einmal absieht) hat einen wunderbaren, griffigen Refrain, der direkt ins Ohr geht. Trotz aller künstlerischen, kompositorischen Klasse, ist WTS also sogar in gewisser Weise eine recht kommerziell klingende Scheibe geworden. Also eben das, was Heep immer ausgezeichnet hat: einerseits sehr heavy/experimentierfreudig, andererseits aber stets auch sehr eingängig zu sein. Song Nr. 7 "What Kind of God" bespielsweise wird bereits beim ersten Hören zu einem echten Hörgenuss mit absoluten Klassiker-Qualitäten.

Hier gehen hervorragende Kompositionen beinahe nahtlos ineinander über. Wer eine 1-zu-1-Kopie von Frühwerken wie Salisbury oder Demons and Wizards erwartet, wird sicherlich etwas "Einarbeitungszeit" in WTS brauchen. UH sind eine Band, die sich nicht ständig kopiert. Heep erfinden sich immer wieder neu, ohne dabei ihre Grundzutaten zu vergessen. Anspieltips zu geben, fällt hier schwer, da kein einziger Song gegenüber den anderen wirklich abfällt. Schön, dass es noch solche gute, handgemachte Rockmusik mit einer eigenen Identität und dennoch echten Hit-Qualitäten gibt.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2008
Uriah Heep ist zurück!
Wake the slepper", ein agressiv, druckvoll aber melodisches Album.
Es ist ein typisches Heep - Album daß man oft vermißt hat.
Mike Box überzeugt mit starken Gitarren - Riffs.
Bernie Shaws Gesang erinnert mich ein bisschen an David Byron.
Erfreulich dürfte für jeden Heep - Fan sein, daß wieder die Hammond - Orgel,
ein Merkmal von UH, in den Stücken öfters zuhören ist.
Besonders hervorheben will ich Overload", "Tears of the world", What kind of god", Ghost of the ocean"
Ein muss für jeden Heep - Fan!
Ich gebe 5 Sterne für ein gelungenes Album!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2010
Einfach traumhaft diese Scheibe!!!
Habe sie erst kürzlich entdeckt - u. hätte mit etwas dermaßen Genialem von den Altrockern Uriah Heep jetzt nicht unbedingt fest gerechnet. Aber "Stöbern sei dank" kam ich über's Reinhören zu diesem Juwel - einem Hardrock - Album, das es echt in sich hat.
Dabei produzieren Uriah Heep nicht gerade leicht verdauliche Kost (was auch auf früheren Alben nicht der Fall war, einige Hits mal beiseite gelassen) - die Songs kommen teils recht progressiv und komplex daher; so eignet sich der Großteil des Materials kaum zum "nebenbei" hören - der Hörer sollte sich schon gänzlich auf die Musik konzentrieren u. einige Songs brauchen vielleicht sogar einige Durchläufe um so richtig zu zündeln - das tun sie dann aber auch!
Kompositorische Schwächen gibt es auf dem Album nicht, eine Hardrocknummer jagt die nächste. Bereits die geniale u. temporeiche Intronummer "Wake the Sleeper" macht Laune u. deutet unmittelbar darauf hin, daß wir es hier mit einem echten Edelstein aus der Hardrockschatzkiste zu tun haben. Super Gitarrenriffs (Mick Box in Höchstform), innovative, Uriah Heep - typische Songs mit guten und interessanten Harmonien, traumhafte Schlagzeug - u. Bassarbeit, die klassischen Heep-Keybords und nicht zuletzt die göttliche Stimme von Bernie Shaw - das alles in einem warmen, differenzierten und druckvollen Soundgewand. Was will man noch mehr?! Klasse Album.
Bleibt noch hinzu zu fügen, daß Uriah Heep es schaffen, zum Ende der Scheibe hin noch eine kleine Steigerung zu erreichen - ein richtiges Meisterwerk also mit furiosem Ende.

Fazit: Volle Punktzahl - ein Muß für jeden Hard'n Heavy - Fan u. für Uriah Heep - Fans sowieso. Unbedingter Kauftipp u. am besten direkt im Anschluß Konzertkarte bestellen gehen!
P.S. An Iron Maiden: wenn man schon progressiven Heavyrock machen will - SO GEHT DAS!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2010
"Wake the sleeper" - der Titel passt. Zwar waren Heep im letzten Jahrzehnt konstant auf Tour und veröffentlichten auch das ein oder andere (DVDs, Live-Alben, Neueinspielungen, Akkustik-Sachen), aber für eine amtliche neue Studioscheibe fehlte wohl die Zeit / Kreativität / das richtige Label (wer weiß das schon genau). Aber 2008 wurde dann noch mal Nägel mit Köpfen gemacht und die Schläfer erwachten.

Eines vorweg: Wer die Scheuklappe "Heep nur mit Byron und Hensley" drauf hat, der wird auch mit "Wake the sleeper" wieder nicht glücklich werden. Uriah Heep mit Hensley sind nun 30(!), mit Byron 35(!) Jahre Vergangenheit. Das kann man nun akzeptieren, oder nicht. Man kann aber - so wie ich - auch erkennen, dass Heep neben einigen fragwürdigen Scheiben in den Achtzigern, mit "Sea of Light" (1994) und "Sonic Origami" (1998) gleichermaßen den Sound der ersten 10 Alben pflegen, aber auch gelungene Neuerungen eingführt haben.

Bernie Shaw, stimmlich die Schnittmenge zwischen Originalsänger Byron und Nachfolger Lawton, liefert auf "Wake the sleeper" eine Glanzleistung ab, Phil Lanzon bevorzugt nun endlich die Hammond Orgel (an seinem Spiel gabs ja eh' nie was auszusetzen), Trevor Bolder kann seit 35 Jahren grooven, Russell Gilbrook fügt sich als Neuling gut ein und Mick Box? Na ja, es gibt neben Ritchie Blackmore und Yngwie Malmsteen keinen Gitarristen, der einen derart prägnanten Eigenstil hat wie er. Wah Wah und Whoooaaaa's (Fans wissen was ich meine) gibt es auch auf dieser Platte. Und natürlich Heep's Erkennungszeichen: Lange Aaah-Chöre.

Sicher hat nicht jeder Song die Qualität, ein Jahrhundertklassiker zu werden, noch werden Heep damit eine Revolution auslösen. Aber: "Wake the sleeper" ist neben "Sea of Light" das beste Werk der Briten seit den Siebzigern. Und das will was heißen. Es gibt im Endeffekt keinen Song auf dieser Platte, der schlecht oder mäßig wäre. Das einzige was vielleicht fehlt ist ein absoluter Überhit.

Anspieltipps: der treibende Melodic Rocker "Overload", das schnelle/hymnsiche "Tears of the world" (leicht an "Look at yourself" angelehnt), die wunderschöne Ballade "What kind of god" sowie das verspielt "Ghost of the ocean". Aber auch der Rest weiß zu gefallen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2008
Das ist für mich das Comeback des Jahres. Kraftvoll, frisch, ein wenig angelehnt an das alte Sweet Freedom-Album von 1973, monumental und endlich wieder: Hammond-Sound pur. In Kombination mit Mick Box an den Gitarren und einem exzellenten neuen Drummer (Russel Gilbrook) klingen Heep heute bei manchen Songs mehr nach Purple als die selbst. Aber kein Plagiat, alles ist heepy, alle sind happy. Highest respect to Mick Box and the rest of the band. You made my day!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2008
seit der letzten Scheibe sind mittlerweile fast 10 Jahre ins Land gegangen also kann man hier durchaus von einem Comeback zumindest im Studio sprechen.
Und das Lange Warten hat sich gelohnt. Der neue Drummer scheint für die Band wie eine Frischzellenkur zu wirken. Die Songs haben durchweg Klasse und sind genau das, was man von einer Band wie Uriah Heep erwartet. Klassischer Hardrock mit viel Gitarre, Schlagzeug und endlich wieder verstärkter Einsatz der Hammond Orgel. Wer nach Innovation sucht wird hier allerdings nicht fündig. Im Falle Uriah Heep ist das aber auch gut so. Einzelne Songs hervorzuheben fällt schwer, aber mir hat es speziell "Overload" sehr angetan.
Weniger kommerziell als noch auf der letzten Platte, machen Uriah Heep wieder richtig Spaß. Darüber hinaus ist außerdem der Sound wirklich sehr gelungen.
Mit so einer überzeugenden Aufnahme hab ich nicht mehr gerechnet. Freue mich sehr auf die Tour im Oktober.
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