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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ananke
Der Autoverkäufer Philip Gerber steckt in einer Beziehungskrise. Als seine Lebensgefährtin ihm telefonisch mitteilt, dass sie ihn verlassen will, geschieht das Unglück. Gerber fährt ein Kind auf dem Fahrrad an und begeht anschließend Fahrerflucht. Zwar gelingt es Philip die brüchige Beziehung wieder zu kitten, aber fortan quält ihn der...
Veröffentlicht am 26. November 2008 von Lothar Hitzges

versus
8 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spröde und langweilig
Viel linearer kann eine Geschichte kaum ablaufen, und diese kleine und durchaus traurige Geschichte hat Christian Petzold ganz ruhig und oft auch etwas düster verfilmt. Die Dialoge sind nüchtern, die Bilder sind eben die Bilder eines Fernsehfilms und die Ernsthaftigkeit dieses Films ist bleiern. Das kommt dabei raus, wenn Künstler sich selbst zu ernst...
Veröffentlicht am 9. Juni 2008 von Media-Mania


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ananke, 26. November 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Der Autoverkäufer Philip Gerber steckt in einer Beziehungskrise. Als seine Lebensgefährtin ihm telefonisch mitteilt, dass sie ihn verlassen will, geschieht das Unglück. Gerber fährt ein Kind auf dem Fahrrad an und begeht anschließend Fahrerflucht. Zwar gelingt es Philip die brüchige Beziehung wieder zu kitten, aber fortan quält ihn der Gedanke um das angefahrene Kind.

Er beginnt zu ermitteln und nähert sich dem Krankenhaus, in dem der Junge liegt. Zufällig kommt er auch in Kontakt mit der allein erziehenden Mutter des Unfallopfers. Als der Junge stirbt, spitzen sich die Ereignisse zu. Ein Selbstmordversuch der Mutter wird durch Gerbers Eingreifen verhindert. Die sich daraus entwickelnde Zuneigung steht auf tönernen Füssen. Am Ende steht Philp vor den Ruinen seines Lebens.

Die tragische Geschichte wird in düsteren Farben erzählt. Sorge und später Trauer überschattet die Protagonisten und beeinflusst ihr Handeln. Wie in einer griechischen Tragödie wirkt das Handeln zwanghaft und unausweichlich. Die Regie und die Schauspieler leisten hervorragende Arbeit.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit entfernt - von allem, 9. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Wer Kältezonen so intensiv zu zeigen vermag wie Petzold, dem kann man nicht ernstlich Manierismus vorwerfen. "Wolfsburg" ist für mich noch gelungener als "Gespenster" oder "Yella", die beide in ihrem Gehalt tiefer gehen, diskussionsgeeigneter sind, aber die Geschichte über den Mann, der ein Kind totfährt und dann halb zufällig, halb gewollt mit der Mutter anbandelt, bleibt nicht nur wegen der vereisten Stimmung (und den dann doch vorhandenen, wenn auch fragilen emotionalen Wärmepunkten) für Jahre im Kopf, sondern weil die Geschichte auf einen Höhepunkt zufährt, den man vielleicht hätte ahnen können, aber so ist das manchmal im Kino: Ein Film ist dann großartig, wenn ich ihn nicht voraus denke, die Möglichkeiten der weiten Handlung prospektiv abfahre und mir später mitteile, dass die Entwicklung doch auf der Hand lag. Wer dazu gezwungen ist, sich in der Mitte des Films das Ende auszumalen, ist mit Genremustern, Blaupausen, Drehbuchseminareinfällen konfrontiert. Bei Petzold ist das nie der Fall. Petzold findet Bilder, die sich einbrennen, Stilleben der verfehlten Kommunikation. Falsche kleine Lieben, vorgetäuschte Freundschaften, Schuld, die nie zu tilgen ist. Ja, das mag manchem "gewollt", "gekünstelt" erscheinen. Aber warum eigentlich? So kann die Welt sich anfühlen. Genau so.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine überzeugende moderne Variante der antiken Tragödie, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit am Steuer hat furchtbare Folgen: der Autohändler Phillip überfährt einen Jungen, begeht Fahrerflucht und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter seines Opfers. Wie in einer griechischen Tragödie spitzen sich die düsteren Handlungsstränge unausweichlich bis zur Katastrophe zu, und die wenigen lichten Momente, in denen die Möglichkeit von Glück aufscheint, verstärken die Tragik der Handelnden nur. Die Hauptdarsteller sind hervorragend besetzt mit dem zurückgenommen intensiv spielenden Benno Führmann und der ebenbürtigen Nina Hoss.

Wolfsburg ist kein Film für gemütliche Sofa-Fernsehabende, wenn man nur entspannen möchte. Wolfsburg ist ein Film, der bittere und oft verdrängte Grundthemen unserer Existenz thematisiert: Schuld, Schmerz, Verantwortung und Verlust - und - trotz allem - die ewige Suche nach ein wenig Glück. Wer sich nicht scheut, sich auf solch "schwere Kost" einzulassen, wird mit einem intensiven, lange nachwirkenden Film-Erlebnis belohnt.
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4.0 von 5 Sternen Sehr sehenswert!, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Wieder einmal ein Film v. Chr. Petzold, der absolut sehenswert ist! Der Film glänt durch seine natürliche, ungekünstelte Art, die von starken Schauspielern getragen wird. Keine Melodramatik, keine künstlich erzeugten Höhen und Tiefen, das besonders ist Petzold's Handschrift.... Die Geschichte wird so erzählt, wie sie sich durchaus zutragen kann und dem Zuschauer geht dieser Film durch seine Glaubhaftigkeit noch näher.... Und genau das macht den Film so sehenswert.
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4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoller Film zum Nachdenken, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Eine Story, die man sich in der Realität durchaus vorstellen kann.
Dazu zeigen die Schauspieler ihr Bestes
und es bleibt bis zum Schluss spannend.
Leider zieht sich der Film etwas in die Länge.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich gebe meinem Vorredner in vielen Punkten recht, 21. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
"Wolfsburg" ist ein sehr, sehr "bleiener" Film. Es ist in der Tat harter Tobak und nachdem ich den Abspann gesehen habe, fühlte ich mich nicht sehr wohl. Wenn das passiert bedeutet das eigentlich nur eines: Die Schauspieler waren gut. Das war auch hier so. Benno Fürmann ist wirklich ein guter Schauspieler. Ich sehe ihn gerne, obwohl ich ihm durch die RTL-Serie "und Tschüss..." das nicht zugetraut habe.
Der Film ist sehr, sehr unterkühlt und wenn man das überfahrene Kind mal weglassen würde, wäre es ein Film, der Deutschland wirklich gerecht werden würde: Der Regisseur fängt auf, was man jeden Tag sieht: Triste, unzufriedene Menschen und schlechte Laune (wie es oft für unser Land üblich ist). Eigentlich hasse ich genau diesen Umstand, aber die Bilder fangen die Realität gut auf.
Egal wie: Der "Täter" tut mir am Schluss sehr leid, weil man im Film sieht, dass er sich doch zum Guten bemühen möchte.
Eine ganz traurige Geschichte, aber anspruchsvoll.
Fazit: Der Film ist gut, aber ein Stück zu sehr "gewollt", eben manchmal doch sehr klischeehaft übertrieben.
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8 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spröde und langweilig, 9. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Viel linearer kann eine Geschichte kaum ablaufen, und diese kleine und durchaus traurige Geschichte hat Christian Petzold ganz ruhig und oft auch etwas düster verfilmt. Die Dialoge sind nüchtern, die Bilder sind eben die Bilder eines Fernsehfilms und die Ernsthaftigkeit dieses Films ist bleiern. Das kommt dabei raus, wenn Künstler sich selbst zu ernst nehmen. Hier geht es die ganze Zeit darum, eine möglichst tiefsinnige Stimmung zu kreieren, es gibt keine Kontraste und nur selten mal Momente, in denen man eine gute Beobachtung der Wirklichkeit ahnen kann.
Benno Führmann ist dementsprechend als Philipp immer schön spröde und Nina Hoss immer schön deprimiert - ja, der Film versprüht eine nicht sehr feine Note der Langeweile. Die Schauspieler sind ja ganz ordentlich, ihre Arbeit erstickt aber in der so künstlerischen Regie.
Die Extras sind gut, es gibt unter anderem einen Regiekommentar. Das ist passend zum prämierten Film, und ja inzwischen bei deutschen Produktionen ein Muss.
Aber der Film: Zu gleichförmig, zu betont ernsthaft, ein spröder langweiliger Film für ganz schlimme Sonntagnachmittage.
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Wolfsburg
Wolfsburg von Benno Fürmann (DVD - 2009)
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