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am 27. April 2007
Im Gegensatz zu meinem Vorredner kannte ich als Zeitzeuge der Achtziger und heutiger Metal-Opa die alten Scheiben dieser genialen Thrashband aus England, hatte aber keine Ahnung, daß sie eine Comebackscheibe veröffentlicht haben. Als ich dann zufällig drüber gestolpert bin, habe ich sie in gespannter Erwartung in den Player geschoben, die Daumen gedrückt und gehofft, daß hier keine alten Hasen auf irgendwelche überflüssigen Nu-Metal-Züge aufgesprungen sind (von der Sorte gibt es meiner Meinung nach bereits mehr als genug).
Nach ein paar Sekunden wurden alle Befürchtungen zerstreut, bereits der Opener "Burn" brennt sich titelgemäß ins Nervensystem und bläst einen geradezu weg. Und was dann folgt, ist für mich nichts Geringeres als DIE Comeback-CD im Thrashbereich schlechthin. Selbst damals habe ich keinen einzigen Track irgendeiner Metalband gehört, der derartig aggressiv und hart rüberkommt, wie hier die komplette CD. Es ist nicht ein Ausfall oder Füllsong drauf, es reiht sich ein Hammerriff an das nächste, hier und da von den geilsten Breaks eingeleitet, die mir bisher auf die Trommelfelle geprügelt haben. Jedes einzelne Bandmitglied beherrscht seinen Job hier in Perfektion, Gitarren, die wie ganze Schwärme wütender Insekten klingen werden von Frontmann Keelers wütendem Brutalogesang zu einer unglaublich schroffen Gewaltorgie vereint, die ihresgleichen sucht.
Interessant fand ich hierbei, daß Sy Keeler bereits auf dem '86er Klassiker "The Force" als Shouter aufgetreten ist, jedoch stellt er seine damalige Performance auf diesem Silberling selbst in den Schatten, ganz so, als hätte er in den letzten siebzehn (!) Jahren seit der Auflösung der Band nichts anderes gemacht, als sich Testaments "C.O.T.L.O.D." unausgesetzt reinzuziehen. Das soll nicht heißen, daß er wie eine Chuck-Billy-Kopie klingt, sondern vielmehr, daß er mit einem gewissen Maß an Feintuning gute alte Traditionen aufleben läßt und damit alle anderen aktuellen Shouter mal eben auf die Plätze verweist. Kein Gekrächze am Rand der Belastungsgrenze der Stimmbänder, kein Eunuchengejodel, sondern unkontrollierte Überschallwut legt hier jeden an den Haaren unfähiger Produzenten und Marketingfachleute herbeigezogenen modernen Trend in Schutt und Asche.
Die Produktion ist zeitgemäß, sehr differenziert, doch alles andere als steril, und kann nur mit dem Wort "brachial" beschrieben werden.
Hätten alle alten Thrashplatten bereits damals so geklungen, hätte diese Musikrichtung bestimmt keine viel zu lange Pause eingelegt.
Jedem, der auch nur einen Funken Interesse am guten alten Oldschool-Thrashmetal hat, sei dieser Knaller wärmstens ans Herz gelegt.
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am 27. März 2007
Da müssen sich erst wieder "Alte Helden" aus längst vergangenen Tagen reformieren um der Metal Welt den Hammer (nicht den verweichlichten,kommerziellen und überheblichen von ManOwar)zu zeigen.

Die Scheibe killt von vorne bis hinten und ist jeden Cent wert.

Sowas knallhartes und gnadenloses gab es schon lange nicht mehr.

Onslaught übertreffen in punkto Vocs und Gitts, aber auch im Arrangement der Songs, ihr bis dato bestes Werk "The Force" um Längen.

Das die Jungs aus England kommen macht sie nur noch sympatischer (bei den vielen guten Bands aus GB).

Für alle Fans von Exodus und Konsorten gibt es hier nur ein Mittel um der Schande der Unwissenheit zu entgehen : Kaufen !!!

Ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen.

Bang your Head That Doesn't Bang (Metallica machen es ja schon lange nicht mehr, aber Onslaught)

Killing Peace
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am 28. März 2007
Dies ist mein erstes Album von Onslaught, ich muss leider gestehen, dass ich von dieser Band bis gestern noch nichts gehört hatte. Im Bereich des Thrash-Metal ist es heute nicht mehr ganz so einfach, wirklich positive Überraschungen zu finden, um so mehr bin ich über "Killing Peace" erfreut. Die Songs sind durchgängig fett und sauber produziert. Gleich beim ersten Titel "Burn" ist der Metal-Fan geneigt, die Nackenmuskeln mal wieder zu trainieren. Auf der Scheibe fällt kein Song so richtig ab, es wird nie langweilig, da das Songwriting qualitativ hochwertig und abwechslungsreich ist. Der Gesang fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein.

Anspieltips: "Burn", "Destroyer Of Worlds", "Twisted Jesus" (Slayer lässt grüssen..)

Fazit: rundum gelungen, einige Songs mit Hitpotential, kaufen !!
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am 12. September 2007
Beim ersten Durchlauf hinterliess dieses Album einen zwiespältigen Eindruck bei mir. Keine Ahnung warum. Vielleicht war es Sy Keelers Gesang, der mich zunächst nicht gänzlich überzeugen konnte.
Inzwischen habe ich mich etwas mehr mit dem Ding anfreunden können. Ohne Frage enthält 'Killing Peace' ein paar wunderbare Thrash Granaten erster Kajüte wie bspw. 'Destroyer of Worlds' oder den Titeltrack. Dann gibt es allerdings auch einige Stücke, die nur begrenzt begeistern. Mit etwas ausgefeilterem Songwriting hätte 'Killing Peace' sicherlich das Potential zum Album des Jahres gehabt, so aber fehlt mir das letzte kleine Stückchen Begeisterung. Um nicht falsch verstanden zu werden: Jeder der Exodus liebt, kann sich dieses Album blind kaufen ohne enttäuscht zu sein. Auch werden garantiert keine Ballden zu Ohren kommen. Man muss sie schon gern haben, die Engländer, die sich beharrlich und weitgehend kompromisslos seit Anfang der Achtziger durch die Gegend thrashen. Unterm Strich eine runde Sache, die mir die Hoffnung lässt, beim nächsten Mal noch Besseres zu hören. Das Zeug dazu haben sie.
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am 13. Juni 2009
Mit "Killing Peace" ist der englischen band Onslaught ein Thrash Meisterwerk gelungen, was seinesgleichen sucht.

Ein unglaubliches Album, was sogar die alten Onslaught Scheiben der 80er Jahre noch locker überflügelt und "The force" ist ein Meilenstein des Thrash Metals aus dieser Zeit.

Geboten wird nur härtester und feinster Thrash - selten ging ein Album in den letzten Jahren druckvoller und geradliniger ins Ohr als "Killing Peace". Alle Songs sind auf einem gleichbleibend hohem Niveau und das Songwriting ist schlichtweg überragend.

Anspieltips gefällig? Die Songs Burn und Killing Peace knallen gleich zu Anfang derart bösartig ins Ohr, dass sogar eingefleischte Exodus und Death Angel Anhänger dabei ins Wanken geraten. Eigentlich kann jeder Song als Anspieltip genannt werden, da auf dieser Scheibe keine Schwächen und Ausfälle zu finden sind.

Eingespielt von "bösen alten Männern", was auch in den Texten von "Killing Peace" abzulesen ist, die mitunter am Rande der Schmerzgrenze angesiedelt sind. "Spitting blood into the faith of god... (Killing Peace)" knallt ohne Gnade und zeigt sowohl dem Kenner als auch dem Nichtkenner dieser Band gleich an, wie der Hase auf dieser Scheibe laufen wird.

Das Thrash-Album des Jahres 2007 und mit Sicherheit die besten Scheiben aus diesem Genre (wir schreiben das Jahr 2015).

Ein besseres und gepflegteres Geprügel ist nicht mehr möglich. Dieses CD geht nur in die eine Richtung: geradewegs nach vorne, was für ein Thrash Metal Album erst einmal nichts außergewöhnlich ist. Aber die Qualität der Songs trennt letztendlich die Spreu vom Weizen, da Hundertschaften von Bands in der Lage sind, richtig harten Thrash zu spielen.

Wer das Vergnügen hatte, Onslaught in den letzten Jahren vor sich auf der Bühne gehabt zu haben, wird bestimmt erfreut festgestellt haben, dass diese Hammersongs nicht mehr zu toppen sind und live sogar noch härter und druckvoller als auf der Studioversion rüberkommen, was eigentlich unmöglich erscheint.

Ich habe den Drummer und Gründungsmitglied Steve Grice auf der Lorely vor ca. 6 Jahren kennengelernt und lange mit ihm über die Band gesprochen. Wir schreiben dann und wann immer noch eine E-mail. Steve ist heute bei Onslaught leider nicht mehr mit dabei, dennoch findet er die beiden letzten CDs seiner alten Freunde sehr gut - aber es ist eben nicht KILLING PIECE.

Fazit:
Der absolute Pflichtkauf jedes Thrash-Fans. Wer dieses Album nicht hat, sollte wissen was nun zu machen ist.
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am 1. September 2012
Wer gelangweilt ist von den vielen einfallslosen "New Wave of Thrash Bands", die wie Pilze aus dem Boden geschossen kommen, bekommt hier ordentlich was geboten! "Killing Peace" ist eine pure Kriegserklärung!!!
Heftige Artillerie Geschosse, Blitzartige Gitarren und ein extrem aggressiver Sy Keeler, der sich den gesamten Hass aus der Seele kozt, walzen alles nieder, was ihnen im Weg steht, keine Gefangen! - Instrumente werden in Onslaughts Händen zu Waffen! Der pure Sound und die hervorragende Zusammenarbeit brennen sich ins Gehör - "Killing Peace" braucht keine ruhigen Power-Balladen um für Abwechslung zu sorgen, jeder einzelne Song, schlägt wie ein plötzlicher Granatenhagel auf und setzt dabei alle Arten der Zerstörung frei, alles bleibt im Kopf hängen, Nackenbruch garantiert!
Onslaught sind eine der wenigen Oldschool Bands, die im Vergleich zu ihren Kollegen, während der letzten Jahre nicht gealtert oder verweichlicht sind,... ganz im Gegenteil - Mit "Killing Peace" wird die Messlatte nun nochmals etwas angehoben. No Borders, No Compromises, No End... expect nothin' less then 100% Pure Thrash!!!
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