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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Zeitverschwendung, 26. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
"Winds of Change" - der Titel des ersten Longplayers der zweiten Generation der Animals war in zumindest doppelter Hinsicht Programm. Zum einen verstand sich die Musik als Ausdruck einer Jugendbewegung, die auf gesellschaftspolitische Veränderungen drängte, sollte also mehr transportieren als bloße Unterhaltung. Zum anderen wurde auch auf der musikalischen Ebene der Wandel betont. Im Kontrast zum traditionell geprägten R'n'B der ursprünglichen Animals nimmt sich die Musik auf dieser Scheibe als Sprung in unerforschte Regionen aus. Stilistische Vorgaben spielen hier keine große Rolle mehr, die Form wird aufgeweicht und dem Inhalt untergeordnet. Im Mittelpunkt steht der authentische Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls bzw. einer Lebenseinstellung, weniger die Perfektionierung einer überkommenen Musikform. Dieses Streben nach Echtheit mag einem aus heutigem Blickwinkel angesichts einer weitgehend durchkommerzialisierten Musikszene, in der Erfolge, ja ganze Bands geplant und inszeniert werden, seltsam, vielleicht gar verdächtig vorkommen, jedenfalls vermitteln die Songs dieser CD einen Tiefgang, den man bei Produkten der aktuellen Hitlisten vergebens suchen wird.
"Winds of Change" stellt ein typisches Produkt des für die Rockmusik goldenen Jahres 1967 dar, in dem bspw. auch die Doors oder die Jimi Hendrix Experience mit ihren Debutalben ans Licht der Öffentlichkeit traten. Hatten sich weiße Rockmusiker bis dato in erster Linie damit begnügt, die Musik ihrer schwarzen Vorbilder zu imitieren (oftmals durchaus gelungen aber letztlich doch wenig originell), so war gegen Ende der 60er die Zeit reif für die Entwicklung eines eigenständigen und vorwärts gerichteten Rock-Idioms. Prägende Einflüsse wurden dabei aufbewahrt, indem sie in neue Ausdrucksformen gegossen wurden. Auch die Animals nutzten diese höchst kreative Atmosphäre künstlerischer Freiheit (die in der Rockmusik seither nie wieder so groß war) bei der Umsetzung ihrer musikalischen Ideen. So finden sich auf "Winds of Change" neben Songs wie "Good Times" und "San Franciscan Nights", die heute als Klassiker gelten, größtenteils Nummern, die sich den üblichen Hörgewohnheiten verweigern. Es werden verschiedenartigste Instrumente eingesetzt, die in der Rockmusik bis dahin nicht eben verbreitet waren, mal bloße Geräusche eingespielt, hier wird die Musik fast gänzlich auf die Rhythmik reduziert, dort auf einen Refrain verzichtet, anderen Orts dient die Musik lediglich als Hintergrund für den Geschichtenerzähler Burdon (dem zuzuhören sich übrigens tatsächlich lohnt). All das verleiht der dargebotenen Musik eine enorme und bis dahin kaum gehörte Ausdrucksvielfalt. Zwei wesentliche Momente späterer Animals-Veröffentlichungen fehlen hier indes noch. Zum einen wird das traditionell knappe Songformat nur hier und da etwas gedehnt und zum anderen sind fast keine langen Instrumentalsoli zu hören. Die Kompositionen besitzen durchweg echte Klasse, wobei mein persönlicher Geheimtipp zwischen all den sonstigen Perlen das atmosphärisch überragende "Hotel Hell" ist.
In "Good Times" singt Burdon von der kostbaren Zeit, die er dabei verschwendet habe, eine gute Zeit zu haben. Die gute Zeit, die er vermutlich beim Einspielen dieser hervorragenden Platte gehabt haben wird, war nun ohne den geringsten Zweifel keine Zeitverschwendung, ebensowenig wie die gute Zeit, die man beim Hören von "Winds of Change" hat.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der ultimativen Alben von 1967, 18. Dezember 2009
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
Neue Rockmusik anno 67, das war in der Regel mit neuen Namen verbunden: Hendrix, Zappa, Pink Floyd, Doors und und und ... Eric Clapton gabs schon bei den Yardbirds, was er mit den Cream machte, war aber doch ein neues Ding. Ein arrivierter Name waren auch die Beatles, doch die Fab Four vollendeten in jenem Jahr ihre mit "Rubber Soul" begonnene Entwicklung mit "Sgt. Pepper", danach war nichts mehr wie vorher.

Dass aber eine R & B-Hammergruppe wie die Animals mit ihrem explosiven Sänger im "Summer of Love" nicht nur auf Psychedelic umsteigen würden, sondern auf genauso hoher musikalischer Qualität als Reiter auf der neuen Welle bleiben würden, damit dürften nicht viele gerechnet haben. Und der Produzent hieß jetzt Tom Wilson, von Dylan, Blues Project, Zappa und Velvet Underground her schon wohlbekannt, und da konnte nur verdammt Gutes herauskommen. Ist es auch.

"Winds of Change" über 40 Jahre später zu hören ist für mich einerseits mit eine wunderschöne Erinnerung an all das Großartige, das es an Musik damals gab, andererseits aber auch ein Album von zeitlosem Wert. Der hypnotische Titelsong stellt die Gruppe deutlich in Zappa- und Velvet Underground-Nähe, bei "Poem By The Sea" hebt Burdon mit seiner Gruppe völlig ab, um anschließend gleich zu zeigen, wie man einen R & B-Fetzer der Stones zu einem Psychedeli-Knaller machen kann. "The Black Plague" ist ein fesselndes Songpoem, "Yes I Am Experienced" eine passend temperamentvolle Antwort auf eine Frage von Jimi Hendrix an ebendiesen, und die zweite Seite der damaligen LP bot genauso abwechslungsvolle und stimmige Musik, kein Song gleicht dem anderen. "San Franciscan Nights" - kaum ein anderer großer Rocksong jener Zeit brachte es so gut auf den Punkt, was damals in Frisco geschah. "Man-Woman" ist einer der frühesten Songs der Rockgeschichte zur Genderthematik (den Begriff gabs damals noch nicht), "Hotel Hell" ist ein melodramatisches Lied von kaum überbietbarer Intensität, während "Good Times" seinem Titel insofern gerecht wird, als dass es tatsächlich von diesen Zeiten handelt, ohne deshalb oberflächliche Good-Time-Music zu sein. Schlicht und einfach ein schönes Liebenslied ist "Anything", und mit "Its All Meat" lassen es die Burschen zum Abschluss nochmals richtig krachen.

Die vorliegende CD-Edition stammt aus 2003 und aus England, wer sie remastered hat, steht nicht drauf, dürfte nicht von Eroc sein, der Sound hat nicht ganz die Qualiät der ein Jahr später, 2004 also veröffentlichten Eroc-Remaster-Version, ist im Großen und Ganzen aber überaus zufriedenstellend. Und was diese Edition der ein Jahr darauf veröffentlichten voraus hat ist die Tatsache, dass es zwei Bonus-Tracks mehr gibt, die eine der genialsten Singles von 1967 ausmachten: "A Girl Named Sandoz" war deren B-Seite, eine packende Acid Rock-Nummer mit einem bohrenden Bassriff, und die A-Seite mit einem Song, den Eric Burdon erst vor ein, zwei Jahren im "Musikexpress" als seinen allerbesten in seiner ganzen Karriere bezeichnet hat: "When I Was Young"! Da kann ich ihm nicht wiedersprechen. Alleine schon, weil Musik wie diese wirklich hilft, jung zu bleiben ...
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen digitales Klangwunder, 17. Dezember 2003
Von 
Alexander Riss "alex0863" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
Winds of Change ist eine der wirklich wichtigen psychedelischen Platten aus den Sixties und zeigt Burdon und die Animals am Scheideweg, weg vom einfachen Rythm & Blues der Anfangsjahre hin zu komplexeren musikalischen Strukturen, was schon durch die Single "When I was young" angedeutet wurde, die ein Jahr vorher erschienen ist. Neben dem Superhit "San Franciscan Nights" finden sich auch Songs im Hendrix-Stil wie "Yes I`m experienced" und eine superbe Coverversion von "Paint It Black". Und wer sich richtig gruseln will, der sollte sich "The Black Plague" anhören, eine Geschichte wie aus einem klassischen Horrorfilm der Hammer Productions. Und dass Eric Burdon ein echter Kenner der Musikhistorie war, zeigen der Titelsong und It`s All Meat. Es war schon eine Leistung soviele Namen aus der Jazz, Blues- und Pophistorie in zwei Songs unterzubringen. Der wirkliche Knaller der CD ist aber das Remaster von Klangmeister Eroc. Man muß Repertoire Records wirklich das Kompliment machen, dass sie in Sachen Klangqualität der Konkurrenz immer ein entscheidendes Stückchen voraus sind. Der Klang ist derart frisch und unsteril, dass er selbst eingefleischte Vinyl-Fetischisten überzeugen kann. Schon dafür absolut fünf Sterne. Ach ja und nicht zu vergessen die superseltenen Bonustracks, wie die damalige Single-Rückseite "Gratefully Dead", da erkennt man gleich von wem die New Animals damals inspiriert wurden. Ein Hauch von Acid-Rock weht durch die Lautsprecher...
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5.0 von 5 Sternen JAHRZEHNTE SPÄTER, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
LANGE ZEIT immmer wieder an diese sounds gedacht.... man-women.... sie in den 1980-er jahren oft gehört. über die lust am sitar-sound - seltsam - wenige wochen vor ravi shankars tod (anoushka shankar > RISE... eine grossartige scheibe!) auf WINDS OF CHANGE zurück gekommen.
nur bei DUSSMANN in berlin lag sie immer wieder bei 15 €.... so habe ich sie mir bei AMAZON, als ich mal wieder geld hatte, schicken lassen. ich habe es nicht bereut. sie ist einfach noch immer grossartisch.... eine bergende "balladen-insel" im taumel heutiger akustischer innovationen. yeah, auch das....
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5.0 von 5 Sternen Einfach, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
klasse wie sich die Musik nun anhört. So wollte ich es schon immer hören. Musikalisch genauso fantastisch wie "The Twain Shall Meet". Schade das auf keiner von beiden als Bonustrack "When I Was Young" enthalten ist. Aber das wäre dann auch zuviel des Guten gewesen.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte, 1. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
Zu diesem Album fehlen mir die Worte.
Einfach kaufen, anhören und sich darüber freuen, dass Eric Burdon mit den Animals für Qualiät
in unseren Gehörgängen gesorgt hat.
Bin froh,dass ich diese Zeit erleben durfte.
Ein MUSS für jeden Musikliebhaber und ein MUSSMUSS für alle Anderen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Album, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
Eric Burdon,
ein Ausnahmetalent. Sehr gutes Album, bin beeindruckt... Absolute Kaufempfehlung!
Da die Rezension mindestens zwanzig Worte lang sein muss, schreibe ich hier noch ein wenig. Dem Album selbst kann man mit Worten kaum gerecht werden.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas spezielles für Eric Burdon Fans, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Winds of Change (Audio CD)
Ich habe den Titelsong vor sehr vielen Jahren mal im Radio gehört und war total begeistert. Die LP dazu habe ich auch seit mehreren Jahren. Die CD klingt gut, der Kauf hat ich voll gelohnt.
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Winds of Change
Winds of Change von Eric Burdon (Audio CD - 2008)
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