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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2009
Rob Halford und Bruce Dickinson haben es getan. Auch Andi Deris und Andre Matos konnten es nicht lassen. Wovon ich rede? Von Solo Alben, Selbstverwirklichung oder einfach um zu beweisen, dass Sänger auch gute Songwriter sein können. Viele machen es vielleicht auch um mal einen anderen Stil zu spielen. Aber meistens sind Parallelen zu den Stammbands nicht zu verheimlichen. So auch im Falle des, mir vorliegenden Debüt von Warrel Dane (NEVERMORE). Der Ausnahmesänger hat sich dafür auch einiges an Verstärkung geholt. Da wären zum einen Peter Witchers (Ex-SOILWORK) und Matt Wicklund (Ex-HIMSA) an den Gitarren und Bass und zum Anderen, Jeff Loomis von besagter Stammtruppe und James Murphy (OBITUARY, TESTAMENT) als Gäste auf verschiedenen Tracks.

Die Musik erinnert, wie gesagt schon hin und wieder an NEVERMORE, wie zum Beispiel der Chorus vom Opener 'When We Pray' hätte leicht von einem früheren Release stammen können. Bei genauerem Hinhören werden aber doch einige Unterschiede sichtbar beziehungsweise höhrbar. So hat Warrel Dane zum Beispiel weniger auf Härte gesetzte, dafür sind die Songs umso intensiver und mitreißender, was gerade die Halb-Baladen "August" und "Let You Down" zu Tracks für die Ewigkeit macht. "Your Chosen Misery" ist auch als absolutes Highlight zu bezeichnen. Den Song könnte ich mir bedenkenlos auf einer Beerdigung, um Abschied von seinem besten Freund zu nehmen, vorstellen. "Patterns" und "Equilibrium" rocken dafür umso besser. Die Riffs sind dennoch größtenteils melodisch und atmosphärisch. Aber egal welcher Song, über allem thront Warrel Danes geniale, eindringliche Stimme, die jeden einzelnen Track zu einem Erlebnis macht. Aber ehrlich, hätte man von diesem Talent etwas anderes erwartet? Ich wage fast zu behaupten, dass "Praises To The War Machine", das eine geniales Cover ziert, besser als die letzten zwei NEVERMORE Releases ist. Als kleinen Bonus hat es sich Warrel auch nicht nehmen lassen zwei Coversongs mit aufs Album zu packen. "Lucretia My Reflection" von den SISTERS OF MERCY wurde perfekt adaptiert und fügt sich genial in die Tracklist ein. PAUL SIMON's "Patterns" ist auch recht gut gelungen.

Die Schlagworte dieses Meisterwerkes sind: intensiv, mitreißend, tiefgängig und überzeugend. Ich kann allen NEVERMORE Fans und Freunde von anspruchsvoller, wenn auch etwas schwerer Kost nur eine dringende Kaufempfehlung geben. Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte!
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TOP 500 REZENSENTam 29. März 2008
Warrel Dane, eigentlich Frontmann bei den göttlichen Power Thrashern NEVERMORE, veröffentlicht eine Solo Platte? Und Peter Wichers, früher Gitarrist bei SOILWORK, schreibt die Musik dazu? Das kann nur 2 Antworten bieten: Entweder gibt es ein Megaflop oder wird ein Megakracher! Glücklichweise stellt sich letztendlich die zweite Alternative heraus, aber eigentlich war es auch nicht anders zu erwarten. Denn dass Peter bisher nur herausragende Musik komponiert hat, konnte man sich bei seinem früheren Brötchengeber bisher überzeugen und alleine schon die charismatische Stimme von Warrel reicht schon aus, um Gänsehaut zu erzeugen. Erfreulich ist dabei, dass die Songs auf "Praises to the War Machine" sehr unterschiedlich ausgefallen sind. So beginnt "When we pray" sehr modern und groovig, was mit "Messenger" tendenziell auch fortgesetzt wird. Schon jetzt wird klar, dass man hier wohl kein Melodic Death Metal oder True Metal Album erwarten kann. Der Refrain erinnert dann aber zur Freude aller NEVERMORE Fans stärker an die "Dead Heart in a Dead World" Platte, vor allem den Übersong "Believe in Nothing", zumindest vom Gesang her. Übrigens ist hier NEVERMORE Gitarrist Jeff Loomis auch mit einem Gitarren Solo vertreten. Das dies von erneut sagenhafter Qualität ist brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen! Mit "Obey" wird verdeutlicht, dass die Grundatmosphäre auf dem Album sehr düster ausgefallen ist und oft sogar sehr geheimnisvoll wirkt. Vor allem die leichten Synthesizer Einsätze unterstreichen dies hervorragend. Der SISTERS OF MERCY Coversong "Lucretia My Reflection" (vom 1987er Album "Floodland", dass auch den Übersong "This Corrosion") fällt hier zwar ein wenig aus dem Rahmen, sorgt aber sehr gut für Abwechslung. Warrel orientiert sich hier zu Beginn übrigens sehr gut an Andrew Eldritch, so dass ein Unterschied kaum zu erkennen ist. Weitere Highlights auf "Praises to the War Machine" sind des Weiteren die Halbballade "Let you down", die an OPETH erinnernde Ballade "Your chosen Misery", das sehr melodische "Day The Rats Went To War" (mit Gitarren Legende James Murphy [u.a. OBITUARY, CANCER, DEATH, DISINCARNATE, AGENT STEEL, TESTAMENT, u.v.m.], der hier ein Solo beisteuert), das melancholische "Brother", den coolen Paul Simon-Coversong "Patterns" sowie das sehr stark an aktuelle NEVERMORE erinnernde "Equilibrium", bei dem Peter Wichers wohl ein wenig Tribut zollen wollte und die Thrashkeule ausgepackt hat. Saustark, noch einen Song mehr in der Art wäre auch sehr cool gewesen. Doch auch so ist "Praises to the War Machine" ein mehr als herausragendes Album geworden ist. Die Zusammenarbeit zwischen Warrel Dane und Peter Wichers hat hier auf alle Fälle sehr gut funktioniert, so dass man die Scheibe wirklich bedenkenlos weiter empfehlen kann.
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am 15. Juli 2008
Moin,
zugegeben bin ich auch Nevermore-Fan, aber was hier geboten wird ist der Hammer! Die Songs sind richtig kompakt (3-4 Minuten) und nutzen sich auch noch intensivem Hören absolut nicht ab. Ich habe die Scheibe jetzt bestimmt schon zwanzigmal durchgehört und immer wieder entdecke ich neue Details. Klasse! so muss es sein. Wirklich kein Ausfall auf dieser CD und es ist LANGE her, dass ich das zu einer CD sagen konnte. Auch wenn es hier bei weitem nicht so hart zur Sache geht wie bei Nevermore, offenbart Herr W.D. doch seine absolute Präsenz und es entstehen Melodie- und Spannungsbögen, dass einem Angst und Bange werden kann, dass er dieses Meisterwerk wohl nie wieder topen wird können.

Wie gesagt KEIN AUSFALL...MEISTERWERK unbedingte Kaufempfehlung!
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am 9. Juli 2008
hat er da geschrieben, der Warrel Dane. Ich höre Nevermore sehr gerne und von daher war mir Warrel Dane selbstverständlich bekannt.

Von Stil ist sein Soloalbum nicht mit Nevermore zu vergleichen, obgleich dieses Album auch was für eingefleischte Nevermorefans sein dürfte.

Der Opener beeindruckt gleich mit einem fetten Riff. Ebenso "Messenger", "Obey" und weitere Songs. "Your Chosen Misery" wartet Balladengleich auf und steigert sich zum Ende hin in eine klasse Rocknummer. "Brother" ist wohl der emotionalste Song von Warrel Dane, der hier seine angespannte Beziehung zu seinem kranken Bruder aufarbeitet. Die Coversongs "Lucretia My Reflection" von Sister of Mercy und "Pattern" von Paul Simon wurden genial interpretiert.

Alles in allem ein klasse Album, das jeder Rocker in seinem CD-Regal stehen haben sollte!!
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am 26. Februar 2010
...möchte ich so singen können wie Warrel Dane.

Aus mir spricht der pure Neid.So ziemlich jeder andere Sänger der Branche muß doch beim Hören dieses Albums resigniert zur Flasche greifen.
Nie ist mir das Ausnahmekönnen von diesem Sympathieträger bewußter geworden als hier.Dabei weiß das ja jeder und man erwartet ja auch genau so eine Leistung.
Und trotzdem zieht es mir die Schuhe aus.Ich habe immer den Eindruck,als spielt der Mann mit Songs und Stimme nach Belieben.Nie klingt es angestrengt oder grenzwertig bzw. ausgereizt.Unfassbar.
Wenn Dane bei "Brother" "...I'd swim through your blood and kill the cancer in you..." singt,stellen sich mir alle Haare auf.

Für mich hat sich die Klasse der CD erst nach einigen Durchgängen erschlossen,obwohl sie weitaus leichter zu verdauen ist,als die NEVERMORE Auskopplungen.Dane tendiert hier eher zu SANCTUARY-Zeiten.Die Zusammenarbeit mit Wichers ist auf jeden Fall ein Gute.

Habe ich am Anfang das extrem geile SISTERS OF MERCY Cover regelmäßig mit grenzwertiger Lautstärke pumpen lassen,haben sich mir nach und nach auch die anderen Songs unwiderruflich in die Gehörgänge gebrannt.
Highlights wurden ja schon aufgezählt.Bei "Your chosen misery" kann man kaum glauben,dass da der selbe Typ singt wie bei SANTUARY's "Die for my sins".
"The day the rats went to war" "Patterns" oder "Equilibrium" (der vielleicht beste Song,der mich irgendwie an KATATONIA erinnert)) sind durchaus treibend und gehen auch ordentlich nach vorne.Könnten also auch auf jeder NEVERMORE Scheibe zu finden sein.Haben aber in meinen Ohren einfach mehr Hitpotenzial als Dane's Hauptband (die ich aber ebenfalls verehre).
Die Musiker stellen sich hier vollkommen in den Dienst der einzelnen Songs.
Klingt simpel,ist es aber garnicht.
Oft habe ich den Eindruck als geht es vielen Musikern in erster linie um das darstellen ihres eigenen technischen Könnens.Man denke an Loomis exzessives Gitarrenspiel auf "Reality of the enemies"-das ist mir echt zuviel.

Musik sind in erster Linie Melodien.Und genau das bekommt man hier.Ein bißchen erinnert mich die Scheibe an FATES WARNINGs "Parallels".Die ich seit fast 20Jahren(!!!) ermüdungsfrei höre.
Und hier stehen die Chancen gut,das es sich mit "Praises to the War Maschine" ähnlich entwickeln könnte.

Wenn man das schwache "Obey" ignoriert,ist die Platte eine glatte 1.

(Trotzdem freue ich mich schon wie blöd auf die nächste NEVERMORE)
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am 6. April 2008
Praises to the War Machine ist definitiv ein Metal Album. Jedoch rockiger orientiert als Nevermore und auch Sanctuary. Einige Beiträge der CD, wie z.B. " When we pray" oder When the rats went to war" sowie "Messenger" könnten in dieser Form auch von Mr. Danes Hauptband stammen. Andere Stücke wie "Let you down" wiederum sind eher psychedelisch angehaucht und nur noch bedingt Metal der Marke seines Hauptbrötchengebers. Daneben enthällt die Version der CD, welche ich kenne, noch einen Überhit: Die Coverversion vom Sister-Of-Mercy Hit " Lucretia My Reflection"- super geil interpretiert.
Insgesamt würde ich sagen, ist das Soloalbum von Warrel Dane straighter und weniger vertrackt ausgefallen als Nevermore CDs. Die Songs kommen alle schneller auf den Punkt. Zudem wird mehr den ruhigeren Tönen gefrönt, was hier nicht unbedingt negativ gemeint ist.
Alles in allem: Nevermore Fans sollten die mindestens gute Platte mal anchecken. 4 Sterne( für fünf hätte es ein bisschen mehr sein dürfen)
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am 22. Mai 2008
Eher skeptisch hörte ich mir die Warrel Dane an, da es oft so ist, das nicht viel bei rauskommt, wenn der Kopf der Band ein Soloprojekt startet.
Aber siehe da, es geht auch anders!
Harte Songs mit extrem viel Power, langsame Nummern, die unter die Haut gehen. Das Album klingt für mich wie ne Mischung aus Nevermore und Queensryche (den alten Sachen natürlich).
Trotz vieler experimenteller Komponenten verlieren die Songs nie den roten Faden und arten in Gefrickel aus. Außerdem fallen sie meiner Meinung nach musikalisch etwas mysthischer aus als die von Nevermore.

Und die Stimme von Warrel Dane ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Sie harmoniert bei seiner Soloscheibe noch besser mit der Musik, als es bei Nevermore der Fall ist.

Ein rundum gelungenes Album, daher ist es schwer nen Anspieltipp zu geben. Auf jedenfall sollte man sich das Sisterscover "Lucretia my reflection" anhören, einer der besten Coversongs die ich bisher gehört habe. Power pur!

Also, ab in den Einkaufswagen damit!
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am 4. Mai 2008
Super, er kann es also auch ohne !!! Auf seinem ersten Solo-Album beweist NEVERMORE-Sänger Warrel Dane selbst dem größten Zweifler, dass er auch in Punkto Songwriting so einiges auf dem Kasten hat. Dabei ist der Begriff Solo-Album in diesem Zusammenhang eigentlich ziemlich trügerisch. Denn im Gegensatz zu SYSTEM OF A DOWN-Frontmann Serj Tankian - der auf "Elect the dead" nicht nur alle Songs selbst komponiert, sondern sogar (fast) komplett allein eingespielt hat - hat sich Warrel Dane für "Praises to the war machine" einige befreundete Musiker zur Unterstützung geholt. Besonders erwähnenswert hierbei ist sicherlich die Zusammenarbeit mit Peter Wichers (Ex-SOILWORK), der nicht nur beim Songwriting dieses 12-Trackers federführend beteiligt war - die typischen Wichers Trademarks sind stellenweise unverkennbar! - , sondern die Scheibe auch noch gleichzeitig in Eigenregie produziert hat. Insofern ist es eigentlich verwunderlich, dass "Praises to the war machine" nicht offiziell unter dem Namen "Dane/Wichers" veröffentlicht wird. Aber eigentlich ist es ja auch egal. Denn klar ist, dass auch alle Fans von NEVERMORE und SOILWORK auch an "Praises to the war machine" ihre helle Freude haben werden. Die Zielgruppe darf sich also schonmal gleich angesprochen fühlen. Aber auch für alle anderen Freunde der topmodernen Stromgitarrenmusik ist diese Scheibe auf jeden Fall stark genug, um zu den absoluten Highlights des Jahres 2008 gezählt zu werden.
Im direkten Vergleich zu NEVERMORE-Meisterwerken wie "Dead heart in a dead world" oder "This godless endevour" fällt auf, dass die eigenen Songs von Warrel Dane weitaus gemäßigter - um nicht zu sagen "rockiger" - daher kommen. Wo es bei seiner Hauptband immer wieder musikalische Ausflüge in die Bereiche Progressive oder Thrash Metal gibt, sind die meisten Songs von "Praises to the war machine" im gehobenen Mid-Tempo angesiedelt, und dabei kaum länger als 4 Minuten. Tolle Power Metal-Ohwürmer wie der Opener "When we pray" , "Obey" , das garstige "Messenger" , "Equilibrium" (da ist die Double-Bass!!!) oder das rasante Highlight "The days the rats went to war" leben von ihrer düsteren Atmosphäre, der superben Gitarrenarbeit und nicht zuletzt vom herausragenden Gesang des Mr. Power-Voice himself, der gesanglich natürlich mal wieder eine Weltklasse-Leistung abliefert. Während mit "Lucretia my reflection" (SISTERS OF MERCY) und "Patterns" (SIMON & GARFUNKEL) gleich zwei großartige (und eigenständige!) Coverversionen vertreten sind, hätten die drei halbakkustischen Power-Balladen "Your chosen misery" , "Brother" und "Let you down" auch auf jedem NEVERMORE-Album eine hervorragende Figur abgegeben. Das nenne ich Gänsehaut pur !!!
Als Fazit kann man nur festhalten, dass "Praises to the war machine" die perfekte Melange aus traditionellen und modernen Metal-Sounds darstellt. An die ganz großen Dane/Wichers-Klassiker wie z.B. "Into the mirror black" (SANCTUARY) oder "Natural born chaos" (SOILWORK) reicht diese Scheibe zwar nicht heran, ist aber dennoch ein absoluter Pflichtkauf für jeden eingefleischten und begeisterungsfähigen Metaller. Vier Sterne mit eindeutiger Tendenz nach oben !!!
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am 8. April 2008
Warrel Dane ist für mich einer der besten Sänger überhaupt und ich bin ein großer Fan seiner Hauptband Nevermore. Beim ersten hören war ich allerdings ein wenig enttäuscht von dieser Veröffentlichung, was vermutlich an falschen Erwartungen lag. Praises to the War Machine ist eher songorientiert. Die Musik ist ziemlich einfach gestrickt. Wer also musikalische Komplexität im Sinne von 'Politics of Ecstasy' erwartet ist hier falsch. Andererseits ist das natürlich auch nur logisch, da bei einer Veröffentlichung eines Soloalbums natürlich der Gesang im Mittelpunkt steht. Und der ist alles andere als von schlechten Eltern. So emotional hat Herr Dane meiner Meinung nach seit Dreaming Neon Black nicht mehr gesungen. Vor allem das Cover von 'Lucretia, my Reflection' ist sehr gut gelungen. Aber auch die anderen Songs haben durchaus Langzeitwirkung und halten einiges an Ohrwurmpotenzial bereit. Die Gesangsmelodien sind auch sehr liebevoll ausgearbeitet.
Um noch einmal zur Musik zurück zu kehren: Die Gitarren stammen aus der Feder von Peter Wichers, der normalerweise für Soilwork spielt/schreibt. Allerdings klingen die Songs (für mich beruhigenderweise) nicht wie Soilworkstücke sondern bleiben dezent neutral heavy.

Alles in allem also ein Soloalbum was ziemlich genau das beinhaltet was man von einem Soloalbum erwartet: Die Stärken des Künstlers werden voll ausgespielt wobei sich der Rest zurückhält. Gutes Album. Kaufen.
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am 9. Juni 2008
Irgendwie waren im wir Jahr 2008 noch nicht so gesegnet mit außergewöhnlich guten Metal-Veröffentlichungen. Aber dem schafft Warrel Dane nun Abhilfe. "Praises To The War Machine" ist die erste Veröffentlichung heuer, die mich so richtig geflasht hat (außer vielleicht der neuen, etwas umstrittenen Whitesnake).

Der Gesang von Warrel Dane ist unverkennbar - auch wenn er mich von Stimme und Gesangsstil her immer etws an Gesangsgott Geoff Tate von Queensryche erinnert; aber nach wenigen Takten weiß man, wer hier das Mikro in der Hand hat. Allerdings unterscheidet sich "Praises..." stilistisch deutlich von Warrel Danes Hauptband Nevermore. Wesentlich straighter und eingängiger, etwas ruhiger und kaum Double Bass. Wie sagt meine Frau treffend: "gediegen, aber weniger anstrengend". Also eine eingängige Metal CD.

Das Songwriting ist superb. Die knackig-kurzen Songs (im Schnitt 4 Minuten) haben den richtige Schuss an Aggressivität gepaart mit extrem melodiösen, erhabenen Refrains (a la 'Heart Collector' oder 'Voyager'). Es fällt schwer, einen Song hervorzuheben. Alles in allem eine exzellente CD für alle Heavy Metal Liebhaber oder Nevermore Fans, die die "ruhigeren" Stücke von Nevermore mögen.
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