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am 10. Juli 2008
Hallo!

Ich habe den Vital-Coach nun seit ein paar Wochen.

Der erste Eindruck ist positiv. Man denkt zwar anfangs, dass das ganze etwas kompliziert ist, aber sobald man die Einführung "überstanden" hat (auf jeden Fall etwas Zeit dafür einplanen, das dauert ein Weilchen), wird alles sehr einfach. Bei dieser Einführung wird man u. a. nach seinen persönlichen Daten (Gewicht, Alter, etc.) und nach Gewohnheiten gefragt, damit das Programm feststellen kann, was euer Energiebedarf für einen Tag ist.

Jeden Tag hat man 4 Ziele:
Eine Mindestanzahl an Schritten,
mindestens eine Aufgabe erledigen,
mindestens 30 Minuten Bewegung und
Perfekte Ernährungsbalance.

In der ersten Coaching-Lektion werden einem einige Fragen gestellt, unter anderem, wieviele Schritte man pro Tag geht (abschätzen). Das ergibt dann zunächst die Mindestanzahl an Schritten.

Aufgaben gibt es 10 pro Tag zur Auswahl, eine davon eine "Überraschungs-Aufgabe". Die Aufgaben befassen sich grundlegend mit entweder Essen oder Bewegung. Die Aufgabenstellung reicht von ~ "Recherchiere im Internet o. ä., wie man Suppe macht" bis zu "Such dir eine Treppe und laufe 30 Stufen rauf und wieder runter". Natürlich auch verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Generell ist der Ablauf folgendermaßen:
Am Beginn des Tages steckt man sich den mitgelieferten, zugegeben extrem großen, Schrittzähler irgendwohin, wo es passt (ja, Frauen, die Röcke tragen, haben hier ein Problem ;) ).
Über den Tag verteilt oder am Ende des Tages gibt man dann ein, was man gegessen hat. Die gängigsten Lebensmittel sind enthalten (ich hatte bisher keine großen Probleme aufgrund von fehlenden Sachen). Ist einmal etwas nicht dabei, ist das auch kein Problem. Das Programm misst den Energiegehalt des Essens in "Symbolen" (die wohl Atome darstellen sollen?!), wobei ein Symbol für ca. 50 Kalorien steht. Ist also ein bestimmtes Lebensmittel nicht dabei, kann man auch einfach etwas Äquivalentes einfügen, das macht keinen Unterschied. Hier liegt schon ein kleiner Kritikpunkt: Das Programm kontrolliert die Ausgewogenheit des Essens nicht, nur den Energiegehalt. Man könnte also den ganzen Tag nur Fett essen und keiner würde es merken ;) Auf eine ausgewogene Ernährung muss man also selbst achten.

Ich kontrolliere außerdem vor allem bei den kompletten Mahlzeiten selbst nach, ob die angegebene Kalorienzahl stimmt (z. B. 350 Kalorien für Spaghetti Bolognese - meine Portionen entsprechen meistens eher 500 Kalorien). Das lege ich zumindest erstmal jedem ans Herz, das kann ganz schöne Diskrepanzen geben. Später kann man das dann lassen, wenn man ungefähr weiß, wie groß Portionen sind etc.

Als nächstes kommt dann die Eingabe der täglichen Aktivität, die von ständigem Herumlaufen wie z. B. beim Einkaufen bis zu Schwerstarbeit reicht, natürlich mit Zeitangabe. Daraus werden dann zusätzlich benötigte Kalorien errechnet.

Wenn man eine bestimmte Anzahl an Aufgaben erledigt hat, bekommt man als Belohnung jeweils eine neue Coaching-Lektion. Diese sind meistens relativ interessant.

Außerdem gibt es noch Minispiele wie ein Multiple-Choice-Quiz. Auch hier kann man was lernen, das ist nicht zu verachten.

Der BMI wird überwacht, d. h. wenn man sein Gewicht verändert, wird er neu berechnet und man erfährt, ob man sich gut gemacht hat.

Vorteile: vor allem denkt man daran, sich mehr zu bewegen. Ich bin (war? ;) ) totaler Bewegungsmuffel. Das Programm versucht eben, die schlechten Gewohnheiten zu verändern: Treppe benutzen statt Aufzug, zum Supermarkt laufen statt mit dem Auto fahren, und so weiter.
Mein BMI ist an der extrem unteren Grenze des Akzeptablen (kaum Muskeln, wenig Fett). Ich habe wohl auch täglich zu wenig gegessen, wie ich gemerkt habe, und obendrein noch zu wenig Sport gemacht. Aber durch den Vital-Coach bewege ich mich jetzt viel mehr - die Gewohnheiten verschwinden langsam. Manchmal erwische ich mich doch noch dabei, wie ich mit der Rolltreppe fahre, aber immer öfter fällt mir gerade noch rechtzeitig ein, die richtige Treppe zu benutzen. Das ist echt schwerer, als man denkt.
Und durch das Eingeben vom Essen (ich mache es immer direkt danach) sehe ich jetzt auch zu, dass ich genügend esse. Ich habe mich lange Zeit müde gefühlt, und ich glaube mittlerweile, dass das tatsächlich am wenigen Essen lag - langsam geht es bergauf und ich kann morgens viel besser aufstehen. Das ist eine enorme Erleichterung für mich, die starke Müdigkeit hat mich lang belastet.
Ist am Ende vom Tag Ernährung und Stoffwechsel in Balance, bekommt man einen "Entfernungsbonus" von einigen Kilometern, der zur Gesamtzahl an Kilometern die man durch Schritte angesammelt hat hinzugerechnet wird.

Nachteile - nicht sehr viele. Schade finde ich halt, dass die Ernährung nur vom Energiegehalt her überwacht wird;
Einmal war eine Aufgabe etwas komisch beschrieben, so dass ich nicht ganz wusste, was das Programm von mir will. Das war aber nur einmal so.
Und die Gesamtzahl an gelaufenen Kilometern ist mir auch etwas suspekt. Bei mir kommt nur etwa die Hälfte der Kilometer vom tatsächlichen Laufen. Die anderen 50% kommen von diversen Entfernungsboni von Aufgaben, Ernährungsbalance, etc. - also bin ich nicht WIRKLICH einmal durch den Panama-Kanal gelaufen.

***Nachtrag***
Eine Sache ist mir noch eingefallen: Furchtbar nervig finde ich, dass man nicht selbst einen Tag beenden kann. Bei mir kommt es durchaus häufiger vor, dass ich bis nach 24 Uhr wach bleibe. Ich trage Schritte etc. direkt vor dem Ins-Bett-Gehen ein. Dann geht aber ein Tag komplett ohne Schritte "verloren" - der Coach beendet nämlich "automatisch" um 24 Uhr den Tag! Das wäre nicht unbedingt ein Problem, wenn mein Rhythmus konstant so bliebe (sehr spät aufstehen, sehr spät ins Bett gehen). Das tut er aber nicht. Das ist etwas nervig, aber auch nicht so schlimm - es geht ja darum, seine Gewohnheiten zu verändern, und nicht darum, bürokratisch-pingelig genau Essen und Sport einzutragen.
*************

Man sollte also vom Vital-Coach kein Wunderheilmittel gegen hohes Übergewicht erwarten, aber Bewegungs- und/oder Ernährungsmuffeln ist hier auf jeden Fall ein gut gemachter Anreiz gegeben.

Ich würde den Vital-Coach glaube ich jedem empfehlen, der sich nicht genügend bewegt.

So, das wars - etwas viel, ich weiß, aber es gibt auch viel zu sagen zur Gesundheit. Falls noch Fragen bestehen, einfach als Kommentar stellen, ich versuche immer zu antworten.

PS: Gestern habe ich mich nochmal gewogen - mein Mitbewohner hat eine Körperfettwaage.
Man kann diesen Dingern zwar nicht hundertprozentig vertrauen, aber seit ich den Vitalcoach habe, habe ich zugenommen: Knapp 1,5 kg um genau zu sein, und laut der Waage kein Fett, sondern Muskeln!
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am 18. September 2008
Vor gut einem Monat habe ich mich entschlossen "Mein Vital Coach" zu kaufen. Zuvor hatte ich mich ausführlich informiert. Gerade die vielen gegensätzlichen Rezensionen (entweder total begeistert oder total enttäuscht) hatten mich ursprünglich ein wenig abgeschreckt. Dann dachte ich mir, ich probier es jetzt trotzdem.

Vielleicht noch kurz was zu mir. Ich (männlich, 28) bin relativ sportlich und nicht übergewichtig. Habe aber ein wenig mehr auf den Hüften als mir lieb ist. Da hab ich den Vital Coach als gute Motivation gesehen um mal wieder ein wenig mehr für meinen Körper zu tun.

Der Start war echt super. Die Einleitung hat Spaß gemacht und ich war hoch motiviert. Gleich mal wegen dem oft moniertem Schrittzähler: Klar, ganz unauffällig ist er nicht. Ich habe ihn aber meist in der Hosentashce. Da fällt er nicht auf und funktioniert bei mir sehr genau. Minuspunkt an dem Teil: Zum Schutz vor Staub etc. gibt es eine Gummilippe die in den Anschluss gesteckt werden kann. Die ist leider sehr labbrig und beim ersten größeren Ausflug ging die gleich mal verloren. Halb so wild, aber ärgerlich. Das hätte man besser lösen können. Der Resetknopf hingegen stellt für mich kein Problem dar. Er muss relativ weit reingedrückt werden, so dass man ihn eigentlich nicht "aus versehen" betätigen kann.

Zu den täglichen Aufgaben: Ganz gut gemacht. Leider teilweise etwas sehr "konsum orientiert". Ein Bsp: Man soll sich neue, tolle Messbecher etc. kaufen. Gut, man muss die Aufgabe ja nicht annehmen, aber an sich finde ich sowas nicht gerade motivierend. Gut sind die Aufgaben bei denen man aufgefordert wird mit Freunden zusammen zu kochen oder frisches Obst/Gemüse zu essen.
Die Minuten-Aufgaben sind auch sehr reizvoll. Wer käme sonst auf die Idee in den Werbepausen 10x aufzustehen und sich wieder hinzusetzen. :-)
Minuspunkte in dieser Kategorie:
- Teilweise schlecht übersetzt aus dem Englischen, v.a. die Minutenaufgaben
- Teilweise sehr auf (unnötigen) Konsum ausgelegt

Sportliche Aktivität: Eine Kategorie die m.E. schelcht Umgesetzt ist. Man merkt, dass es einfach lieblos von der amerikanischen Version übersetzt wurde. So findet man Sportarten wie Baseball. Betätigungen wie Radfahren (was in Deutschland ja nicht unüblich ist) fehlen aber. Ansonsten gut gemacht mit der Zeiteingabe und der Energieverbrauchsangabe.

Essen: Ganz witzig gemacht. Es gibt wirklich eine große Anzahl an Kategorien und darin enthaltene Lebensmitteln. Auch hier sind die Nahrungsmittel doch eher an den amerikanischen Menüplan angelegt, als an den kontinental-europäischen. Hier ist jedoch eine der größten Schwächen von Mein Vital Coach" enthalten. Das Programm ermittelt auf Grund deiner körperlichen Verfassung und deiner täglichen Belastung einen Energiebedarf (= bestimmte Menge an Energiepunkten). Um Bonuspunkte zu erhalten muss man diesen jedoch unbedingt decken. Dabei ist dieser m.E. jedoch astronomisch hoch. Vor allem geben Gemüse und Obst keinerlei Energiepunkte" und man kann diese nur durch Kohlenhydrathaltige Lebensmittel decken. Das Programm ist quasi super zufrieden wenn man sich am Tag 3 Stück Torte, ne Packung Chips und ne Pizza reinzieht. Isst man hingegen Salat und Obst, wird gemeckert, dass man seine Energiebilanz nicht ausgleicht.

Die Beratungsstunden: Ganz nett, aber nicht der Hammer. Es wird einem viel über gesunde Ernährung erzählt. Nur leider bringt einem das ja nichts, denn man bekommt ja keine Bonuspunkte dafür.

Abschluss des Tages: Es benötigt täglich ein wenig Zeit um seine Angaben zu pflegen und die Tagesaufgaben auszusuchen etc. Ist man nun berufstätig, im Stress beim Studium o.ä. kann es sein, dass man einfach keine Zeit hat jeden Tag diese Sachen zu erledigen. Dann geht ein Tag halt ohne Eingabe von Schrittzähler, Essen etc. zu ende und man kann es auch nicht nachholen. Das ist echt schade und das, was mich am meisten wieder demotiviert. Besser wäre, wenn man einen Kalender eingebaut hätte und man könnte entspannt, wenn mal Zeit ist, die Angaben für die noch offenen Tage nachtragen.

FAZIT: Ich bin hin und her gerissen. Zum einen ist es eine gute Motivation und es lässt einen viel bewusster Dinge zu Fuß erledigen und gezielt nach gesunden Nahrungsmitteln Ausschau halten. Andererseits "stresst" es auch ein wenig, da man ja jeden Tag seine Eingaben machen muss, da man sonst ja keine Bonuspunkte bekommt. Was empfehle ich also: Wer die Zeit hat sein Profil zu pflegen, wird sicherlich motiviert bleiben. Ist man jedoch eh schon "gut im Stress", kann ich den Vital Coach" nicht empfehlen. Es wird dann eher zur lästigen Pflicht, was wie in meinem Fall leider schnell demotivierend wirkt.
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am 16. Juli 2008
Ich habe mir vor 1 1/2 Wochen meinen Vital Coach gekauft. Mit dem "Spiel" - wenn man es denn als solches bezeichnen kann - bin ich sehr zufrieden. Es spornt wirklich an, mehr für seine Gesundheit zu tun. Ich mache jeden Tag meine sechs Aufgaben und versuche auch die anderen Ziele bestmöglichst umzusetzen. Insofern kann ich das Spiel nur empfehlen.
Was allerdings zu der vergleichsweise schlechten Bewertung führt ist das Zubehör. Schon nach 3 oder 4 Tagen hat es erste Macken gezeigt. jetzt, nach knapp 9 Tagen funktioniert es so gut wie gar nicht mehr. Egal, an welcher Stelle ich das Gerät anbringe, wenn ich Glück habe, wird gerade mal einer von 10 Schritten auch als solcher erkannt. Gestern beim Joggen wurde mir z.B. nach einem Kilometer laufen angezeigt, ich sei nur 200 Schritte weit gekommen. Auch der heutige Arbeitsweg (2000 - 2500 Schritte) wurde einfach mal halbiert. Leider gibt es im Spiel keine Möglichkeit, die gelaufenen Schritte manuell einzugeben. Insofern habe ich leider täglich das Problem, dass ich meine Tagesziele nicht wirklich erfüllen kann, obwohl ich es in Wirklichkeit doch tue.
Für den Preis hätte ich mir wirklich bessere Qualität erhofft.
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am 9. Juli 2009
Hallo alle zusammen!

Wollte nur kurz sagen das dieses Spiel leider nicht mit der neuen DSi kompatibel ist was ich sehr schade finde aber da man denn Schrittzähler leider nicht mit den Gerät verbinden kann ist dieses Spiel mit der DSi leider nicht benutzbar.
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am 2. Juli 2008
erstmal hallo alle zusammen

ich hab das spiel jetz seit einigen TAGEN, eben seit es herausgekommen is und muss sagen, der erste eindruck war: nicht schlecht !
ich find es wirklich putzig gemacht mit diesem männchen und den dazugehörigen "tönen", die es von sich gibt.
ich find die idee an sich nicht schlecht und auch die aufgaben die man bekommt, find ich motivierend und meistens auch gut lösbar und nicht wie in anderen sogenannten "ratgebern", in welchen es heißt, dass man auf dieses und jenes verzichten und 20 km laufen soll.
ich hab bisher nur einen tag lang auf salz verzichten müssen ( war eine aufgabe ) und was ich noch gut finde ist, dass jeder schritt zählt !

zum beispiel "finde ein schwimmbad in Deiner nähe und schreibe Dir die öffnungszeiten auf".. für mich perfekt, da ich nur 10min zu fuß bis dorthin brauch. aber normalerweise nicht in die richtung geh..
hier der erste negativ punkt: sollte man auf dem land wohnen wird es da heikel...!

der nächste negativ punkt ist der schrittzähler: man soll vor dem eigentlichen "spielstart" 50schritte damit gehen und wenn die gezählte anzahl der schritte ungefähr +/- übereinstimmt, ist die stelle perfekt zum befestigen.
tjaaaaaaa... ich hab an meinem körper keine solche stelle !
am hosenbund ratterts wie blöd 20 schritte mehr drauf ! und am oberteil zählts so gut wie gar nicht mit. also wohin damit ?
ist ja auch nicht gerade sooo klein dieser schrittzähler. unter meiner kleidung fällt der schon ziemlich auf ! und ich glaub, das tut er bei jedem, der nicht gerade 150-200 kg wiegt ! und wer will den schrittzähler schon so tragen, dass ihn jeder sieht ??
das nächste negative: "ernährungsbalance" ! es verlangt ja niemand, dass dort alles essbare aufgeführt wird, aber etwas mehr hätte es schon sein können! man muss recht oft auf "alternativen" zurückgreifen und hoffen, dass es dem gegessenen ziemlich ähnlich ist.

nun nochmal was positives: es gibt "mini-tests" in denen man fragen beantworten kann /muss/ sollte ;) zum eigenen fitness grad.
die tests find ich auch nicht schlecht um sich mal bewusst zu werden, was denn wo besser ginge..

ein punkt bei dem ich nicht weiß ob ich ihn gut oder schlecht finden soll, ist der, dass es kein wirklich "unterhaltsames" spiel ist, das einen an den ds fesselt. man gibt 15min lang täglich alles ein, überträgt seine schrittzahlen an den ds und ist fertig.
und dafür fast 40 Euro zahlen ?? 10 euro mehr und ich kann monatlich ins fitness studio !
auf der anderen seite: was will man denn auch länger am ds sitzen ? es geht ja schließlich um bewegung ! :-?

alles in allem find ich den vital coach im nachhinein zu teuer und schon auch verbesserungsfähig !
aber eben nett gemacht und mal was neues !
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am 20. Juli 2008
"Spielend zur Traumfigur!" - das versprechen viele Ratgeber, egal ob in Buchform oder als Software. Dazu noch von einer erfolgreichen Läuferin empfohlen, sieht es eher so aus, als wolle Ubisoft schnell Geld machen, indem sie Werbemaßnahmen ergreifen und in dem Glauben sind, dass das schlechte Gewissen die Menschen zum Kauf überreden wird. Nun gut, dann sollte man die Vor- und Nachteile des Vital-Coaches für den Nintendo DS gründlich unter die Lupe nehmen.

Ein großer Bestandteil des Vital-Coaches ist der Schrittzähler. Allein durch seine Existenz bewirkt er bei vielen Menschen, dass diese etwas weiter gehen, als sie es normalerweise tun würden, und hat dadurch bereits einen Pluspunkt verdient. Allerdings wird dieser gleich wieder zunichte gemacht, da die Größe einer Seite des Schrittzählers zwar durch den Schlitz im Nintendo DS vorgegeben ist, man ihn jedoch trotzdem kleiner und unauffälliger hätte gestalten können. Immerhin soll man damit jeden Tag durch die Gegend laufen ' auch auf der Arbeit!

Dass die körperlichen Aktivitäten ebenso wie die Ernährung protokolliert werden, ist gut. Allerdings gibt es bei diesen beiden Punkten, die nach ähnlichen Mustern aufgebaut sind, auch Kritikpunkte, die nicht unter den Tisch fallen dürfen. In erster Linie bedeutet das, dass die Auswahl zu gering ist. Es ist verständlich, dass man nicht unbedingt solch exotische Früchte wie Drachenfrucht oder Lychees bei der detaillierten Ernährung findet, aber beispielsweise Brötchen sollten vorhanden sein. Außerdem kann man Dinge, die man einmal eingegeben hat ' dies geschieht bei der Ernährung dadurch, dass man das Essen auf den Mund des Strichmännchens zieht ' nicht mehr rückgängig machen. Da die Steuerung über den Touchscreen allerdings schnell zu einem Fehler führen kann, ist dies ziemlich ärgerlich.

Die Aufgaben, die einem täglich gestellt werden, sind in der Mehrheit gut gewählt. Sie sind meist klein, haben aber einen großen Effekt. Mit Hilfe der Aufgaben wird man dazu gebracht, sich ein bisschen mehr zu bewegen und sich gesünder zu ernähren. Allerdings sind die Aufgaben auch teils unangebracht und sogar gefährlich. Man sollte niemals einem stark übergewichtigen Menschen die Aufgabe stellen, joggen zu gehen.

Mit den Spielen kann man sich weitere Aufgaben freischalten und mit erledigten Aufgaben erhält man weitere Beratungsstunden. So lernt man spielerisch, bekommt kleine Herausforderungen gestellt und wird gelobt, wenn man diese erfüllt. Schritt für Schritt kann man sich so einen gesunden Lebensstil aneignen. Allerdings sollte man den Vital-Coach nur dann nutzen, wenn man sich bereits vorher intensiv mit Ernährung und Fitness auseinander gesetzt hat, da er ' wie oben beschrieben ' einige Schwächen hat, in denen Wissen erforderlich ist, um keine Fehler zu machen, die einem auch noch empfohlen werden zu tun! Der Vital-Coach eignet sich also nicht dafür, Leuten zu helfen, die nur wenig über einen gesunden Lebensstil wissen. Allerdings eignet er sich als Unterstützung auf dem richtigen Weg und als Gedächtnisstütze, wenn man den eigenen Verlauf protokollieren möchte. Darüber hinaus kann er auf eine wirklich niedliche Art und Weise den Anstoß geben, den viele Menschen brauchen, die zwar über das Wissen verfügen, aber denen der entscheidende Auslöser fehlt, etwas in ihrem Leben zu verändern.
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am 20. Februar 2009
Es gibt ja nun einige Rezensionen die sehr ausführlich das Spielkonzept beschreiben. Daher von mir nur ein paar Anmerkungen zu Dingen, die ich bisher so nicht gefunden habe.

Schlecht gelöst ist vor allem die Nahrungserfassung. Es gibt einfach zu wenig Nahrungsmittel zur Auswahl. Das gilt zumindest dann, wenn man selber kocht und wenig Fertignahrung zu sich nimmt (das ist bei mir so). Allerdings weist das Programm den Nutzer darauf hin, dass es hier nur um eine ungefähre Angabe gehen soll - nicht um Punktezählen ala Weightwatcher. Es ist zur absoluten Kontrolle der Nahrung nicht geeignet.

Dafür aber ist das Spiel witzig gemacht, nimmt täglich nur wenige Minuten Konsolen-Tätigkeit in Anspruch und der Schrittzähler funktioniert zumindest bei mir sehr ordentlich. Auch hier kommt es auf Plus/Minus 10% nicht wirklich an. Beispiel: Am ersten Tag sollte ich 6.000 Schritte gehen - da ich das Spiel erst Nachmittags begonnen habe gar nicht so einfach. In 5min kann ich theoretisch 500 Schritte hinter mich bringen - aber nicht in meinem Alltag. Der besteht viel aus sitzen (beruflich). Deshalb habe ich meine Ziele nicht erreicht.

Erschreckende Erkenntnis: 5 Fischstäbchen sind definitiv zu viel. Damit habe ich meinen Tagesbedarf aber sowas von locker gerissen... macht einen schon nachdenklich und genau das ist wohl auch Sinn und Zweck der Übung: Man beginnt etwas mehr darüber nachzudenken wie man lebt.

Mein BMI lag bei 25.1 - also knapp über Höchstgrenze. Gewicht bei 75kg. Erstes Monatsziel ist 73kg. Das nenne ich eine vernünftige Vorgabe. 2kg in ner Woche abzunehmen ist ja kein Ding - wenn man einfach aufhört zu essen. Aber genau das soll einem das Spiel eben NICHT beibringen. 4 Wochen ist eine realistische und auch gesund machbare Vorgabe. Deshalb sehe ich hier wirklich Potenzial.

Nervig finde ich ein wenig die zu verspielte Optik. Aber nun ja. Damit kommt man schon irgendwie klar ;)
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am 10. April 2011
Ich habe mir den vital-coach gebraucht und sehr billig geholt, weil ich wegen der negativen Bewertungen schon vorher kritisch war. Aber ausprobieren wollte ich ihn dennoch.
Am Anfang, ungefähr eine Woche lang, fand ich ihn dann auch ganz lustig. Nur dem Schrittzähler konnte ich schon vom ersten Augenblick an nichts abgewinnen.

1. Er ist viel zu groß und unhandlich: In die Hosentasche stecken geht zwar bei manchen Hosen, sieht aber herausragend dämlich aus. Ihn an die Hose anstecken sieht leider noch viel schlimmer aus, also höchstens in den eigenen vier Wänden - und da läuft man ja bekanntlich eher weniger.

2. Er ist laut: Das unangenehme quietschende Klackergeräusch raubt einem schon nach kurzer Zeit den letzten Nerv.

3. Er ist ungünstig verarbeitet: Der Gummiverschluss für die Anschlusstelle an den DS geht permanent verloren, weil er nur lose aufsitzt. Die Reset-Taste steht hervor und kann relativ leicht aus Versehen gedrückt werden.

4. Er ist äußerst ungenau: Das ist das größte Ärgernis von allen. 30 bis 50 Prozent der gemachten Schritte werden nicht gezählt. Das heißt man läuft 6000, das Gerät zählt 4000 (wenn überhaupt). Vermutlich zählt er besonders dann ungenau, wenn man ein bisschen zügiger läuft, was besonders kontraproduktiv ist.

All das zusammengenommen sorgt dafür, dass man den Pedometer nach wenigen Versuchen frustriert liegenlässt und gar nicht mehr verwenden will.

Kommen wir zum Rest des Spiels:

Die täglichen Aufgaben:
Na ja... Es ist ja völlig in Ordnung wenn ich als Aufgabe bekomme "Suchen sie sich eine Treppe und laufen sie zwanzig Stufen hoch und runter" oder "Nehmen sie sich Zeit beim Obstkauf". Aber zahlreiche Aufgaben scheinen für Menschen gemacht zu sein die sich a) überhaupt nicht bewegen und b) überhaupt nicht selbst kochen.

Die Ernährungsbalance:
Brauchbare Ernährungstipps bekommt man keine. Man kann bei den Angaben dessen was man täglich gegessen hat nur zwischen einer Minimalanzahl an Lebensmitteln auswählen. Dinge wie Vollkornbrot, Müsli, Naturjoghurt, Salat, Öl oder Zucker fehlen völlig. Und insgesamt scheinen die Lebensmittel stark auf den amerikanischen Fastfood-Verbraucher ausgerichtet zu sein. Eine genaues Tagebuch ist auf diese Weise nicht möglich, zumal man nirgendwo sieht, was man bereits eingegeben hat oder was man insgesamt am Tag gegessen hat. Und wenn man dann nur zwei Stücke dunkle Schokolade gegessen hat, aber Schokoriegel eingeben muss, oder Müsli mit Joghurt und stattdessen Fruchtjoghurt und Müsliriegel eingeben muss, stimmt die Bilanz am Ende natürlich hinten und vorne nicht.
Zusätzlich wird zwischen den Lebensmitteln auch überhaupt nicht unterschieden, ob sie gesund sind oder nicht. Ich kann also Pizza, Cola und Schokoriegel in mich reinstopfen und das Programm sagt mir, ich sei in "perfekter Balance", wenn ich aber Salat, Putenfleisch, Reis und Obst esse heißt es sofort, ich hätte zu wenig gegessen. Selbst dann, wenn ich den ganzen Tag satt bin und die Kalorienmenge der durchschnittlich empfohlenen Kalorienmenge entsprochen hat.

Die sportlichen Aktivitäten:
Stimmt schon, Gewichtheben mit Yoga gleichzusetzen ist schon eher merkwürdig. Ich trainiere mit Gewichten (ja, als Frau...) und finde es ehrlich gesagt ziemlich schweißtreibend und anstrengend. Ansonsten kann man aber mit den Kategorien auskommen, die der vital coach einem anbietet.

Die Minispiele und Quizfrage:
Sind ganz lustig. Wenngleich ich sie sehr leicht fand. Ich denke, dass besonders zahlreiche übergewichtige Leute, die schon lange vergeblich versuchen, abzunehmen, wesentlich mehr über Nahrungsmittel und ihre Inhaltsstoffe wissen als Menschen, die keine Probleme mit ihrem Gewicht haben und sich dementsprechend auch weniger um die Wirkung ihres Essens scheren. (Zumindest ist das in meinem Bekanntenkreis so.) Negativ ist aber, dass zwar zahlreiche Quizfragen gestellt werden, aber keine Erklärungen dazu erfolgen. Dann lernt man zwar, dass X weniger Kohlenhydrate hat als Y oder A mehr Protein als B, aber was das für die eigene Ernährung bedeutet wird vollständig ausgeklammert.

Fazit:
Vielleicht ist das Spiel - das von seiner Aufmachung und musikalischen Untermalung her ganz nett gemacht ist - eine Motivation für Menschen, die überhaupt keine Ahnung haben, dass man Essen auch selbst zubereiten kann und die auch die kleinste Strecke mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Aber selbst dann kann dieses Spiel nur ein allererster Einstieg sein, da er einem nicht die Mittel in die Hand gibt, langfristig seine Einstellung zu ändern. Langfristige Motivation dürfte am Ende durch die fehlerhafte Umsetzung des Pedometers und des Nahrungs-Tagebuchs zunichte gemacht werden. Zumindest war das bei mir so.
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am 14. August 2009
Wie packe ich einen Motivationstrainer auf einen begrenzten Speicherplatz? Hmm, als erstes muss die Aufgabe erfüllt sein. Der Coach ist leicht zu verstehen und motiviert mich. Die schlichte, visuelle Umsetzung spricht mich an. Die heitere Musik bleibt in meinem Ohr und sorgt für gute Laune. Das "Nörgelthema" wird in humorvolles Unterstützen umgewandelt.*Sternchen.

Der Schrittzähler ist ein Klotz, den ich kaum vergessen kann mitzunehmen, und sobald ich herausbekommen hab für welche ZEIT ich, ungefähr wie viele Schritte brauche, hat er seine Aufgabe an mein Zeitgefühl abgegeben. Er bringt mir bei, darauf zu achten, wie viel Zeit ich für schnelles Laufen, Gehen, Schleichen benötige. *Sternchen.

Er dient dazu mich langsam! umzustellen, nicht dazu mir von anderen sagen zu lassen, was sie schon alles erfolglos ausprobiert haben. *Sternchen

Mein Energieverbrauch: Ein X im Spiel steht für 50 Kalorien, den Coach interessiert nicht ob ich 200 Kalorien in Form von "Schnellessen" oder "Kurzessen" mir einverleibe. Er kann nur rechnen und das tut er in Energieeinheiten, dabei rechnet er grob!, sodass ich nicht dazu verleitet werde aus leckerer Nahrung kalte Zahlen zumachen. Er sagt mir welche Lebensmittelgruppen! natürlich sind und welche nur zur Abfütterung dienen.Ich entscheide was ich esse, der Coach gibt mir nur Tipps, laufen und essen muss ich selbst.*Sternchen.

Der Coach hat keine persönliche Meinung, er lobt nach Leistung und ist nicht so nachtragen wie meine eigene innere Stimme . *Sternchen

Da ich auf 256 MB Speicherplatz nicht ein CD-Rom-Spiel erwartet habe bin ich absolut zufrieden mit der Umsetzung. *Sternchen

Vorsicht für DSi-Besitzer, dieses Spiel funktioniert nur auf dem alten ohne Schnickschnack, ätsch!

Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Werdegang! Schakaa!
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am 4. Juli 2008
Als Spiel würde ich es jetzt nicht bezeichnen ;)

Ich bin motiviert meine Daten einzugeben und durch den schrittzähler auch animiert mehr zu laufen.

Der schrittzähler, zählt bei mir vernünftig, egal wo ich ihn befestige. Meistens tu ich ihn in die Hosentasche, da ist er auch nicht sichtbar...
Wenn ich keine Tasche hab, kommt er nach innen an den Bund und fertig ;)

Die Aufgaben sind immer machbar, ausser man ist bettlägerig ;) aber dann ist das spiel eh sinnlos^^

Den Preis finde ich gerecht.. 30€ für ein Spiel ist in etwa der Budget preis und dann noch 10€ für den Schrittzähler, der ja um einiges mehr an technik beinhaltet als ein normaler schrittzähler... der übrigens auch so um die 15 euro kostet^^

Das einzig negative finde ich, dass man nciht mehrere Profile erstellen kann.. das wäre ein verbesserungsvorschlag.

Ansonsten, echt gelungenes motivierendes Spiel für mehr bewegung.
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