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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2013
Das erste Live-Album von Dead can Dance setzte in vielerlei Hinsicht Maßstäbe und hängt die Meßlatten auch heute noch sehr hoch.

Auf dem vermeintlichen Höhepunkt ihrer Karriere angekommen, fragte sich die treue Fan-Gemeinde ob ein Live-Album von Dead can Dance funktionieren kann. Schließlich hört man gebannt und andächtig zu und wagte in den Konzerten keinerlei Störungen durch spontanen Beifall oder Jubel - Dead can Dance wurde fast spirituell verehrt.

Und dann kam es doch: Die umjubelte Tour von 1993 wurde unter dem Titel "Toward the Within" als CD veröffentlicht. Auch noch 20 Jahre später sage ich: Ein Glücksfall für mehr als die Fan-Gemeinde, nämlich für alle Liebhaber excellenter Musik, die in keine Kategorie passt und getragen wird von zwei großartigen Künstlern und ihrer Begleitband.
Zwei Dinge fallen sofort beim Hören auf. Da ist zunächst die akustische Set-List, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nur vier bekannte Titel aufwies (von insgesamt 15). Das war (und ist auch heute noch) ungewöhnlich für ein Live-Album. Zum anderen ist die Live-Atmosphäre ungewöhnlich (siehe oben) aber dennoch sehr gelungen eingefangen - die einzelnen Titel werden vollkommen ungestört vom Publikum (sonderbar für eine Live-Darbietung; findet man sonst nur in Klassik-Konzerten) gespielt. Dafür ist zwischen den Stücken der Beifall umso frenetischer.

Die Musik kann man nur als großartig, ja fast singulär bezeichnen. Einen derartigen Mix aus orientalisch angehauchten Stücken mit viel exotischer Percussion (Rakim, Oman, Desert Song), Songwriting für Gitarre (I can see now, American Dreaming, Don't fade away), Lisa Gerrards Gesangskunst (Persian Love song, The Wind that shakes the Barley, Sanvean) und weiterer Hits für die Ewigkeit (Yulunga, Cantara) abgerundet von eher experimentellen Stücken und Solointerpretationen hat es auf einem Album bis heute nicht mehr gegeben.

Die Aufnahme kann man getrost als audiophilen Maßstab bezeichnen. Auflösung, Luftigkeit und Trennschärfe suchen seinesgleichen. Wer die Möglichkeit (und das entsprechende Equipment) hat, sollte unbedingt zur japanischen Hybrid-SACD greifen - hier zeigt das Medium einmal mehr, wieviel Klanggewinn aus ohnehin schon excellenten Aufnahmen noch herausgeholt werden kann.

Alles in allem: Ein Konzert für die Ewigkeit in perfekter Aufnahmetechnik - eher 6 als 5 Sterne!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2000
Man spürt die Live-Atmosphäre kaum, das Publikum ist wenig zu bemerken. Die Cover Gestaltung der Glocken ist symbolistisch und schlicht.
Einige Songs sind schon bekannt, aber umgearbeitet worden, z.B. "The Sybill ...". Für Liebhaber der Gruppe eine Anschaffung wert. Für Neuhörer, die nur eine CD besitzen wollen empfehle ich den sehr gelungenen Zusammenschnitt "A Passage of Time" der über 70 Minuten dauert. "Dead Can Dance" arbeiten sehr ausgefeilt und lange, sie liesen sich manchmal mehrere Jahre von einer Veröffentlichung zur anderen Zeit und frühere CDs dauerten oft lediglich zwischen 30 und 40 Minuten. Da macht "Toward Within" wie "A Passage of Time" das doppelte an Zeit. Schade, daß es das Duo nicht mehr gibt, vielleicht können sie für eine neue CD wieder zusammenfinden. Die Solo Werke von Lisa Gerrard sind auch anschaffenswert. Thomas Richter
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2003
Ich bin kein Freund von Live-Aufnahmen, so mag es schon eine Auszeichnung sein, dass ich diese CD in mein Sortiment aufgenommen habe. Tatsächlich aber hat sie es vollends verdient!
Einige Lieder (z.B. "Song of the Sibyl") sind bereits auf anderen Werken zu hören gewesen, andere waren mir bis dato unbekannt. DcD begeistert einmal mehr im typischen Sound extravaganter Instrumente. Einige Lieder (z.B. "American dreaming") werden jedoch auch von der Akustik-Gitarre dominiert, was für DcD eher untypisch ist - vielleicht ein Kompromiss an das Publikum, da die Aufnahme in Kalifornien gemacht wurde. Diese Stücke sind im übrigen keinesfalls schlechter.
Ruhige (z.B. "Piece for solo flute") und kraftvolle (z.B. "Rakim") Stücke ergänzen sich zu einem kunstvollen Ganzen.
Ich war beim Hören ebenso angetan von der Musik, wie offensichtlich auch das Live-Publikum. Meine persönlichen Favoriten sind die kraftvollen, mittelöstlich anmutenden Gesangsstücke "Rakim", "Yulunga" und "Oman".
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am 13. Mai 2009
Das Live-Album des australischen mittlerweile leider getrennten Musikpaars Perry & Gerrard gibt erstmals die intim-konzentrierte Stimmung wieder, mit denen sie mittels ihrer ruhigen, fast sakralen Weltmusik ihre Anhängerschaft vereinnahmen konnten. Die kristallklare Aufnahme fängt wunderbar den fast stillen Dialog zwischen der im Konzertsaal schwebenden Musik und dem zäsierend ausschließlich zwischen den Stücken ergriffen klatschenden Publikum ein.

Die Intensität der zwischen Traum und Wohlklang zelebrierten Ethno-Stücke nimmt den Hörer mit in eine eigentümlich-transzendente und geheimnisvolle orientalische Welt. Die exotisch-anmutenden Kleinoden werden teilweise auch Solo oder A-Capella derart traumwandlerisch vorgetragen, daß man glaubt, an einer archaisch-rituellen Messe teilzunehmen.

"Toward the Within" ist ein sowohl ein sehr nah" dokumentiertes Live- als auch aufgrund des Tiefgangs ein wahres Lebenserlebnis.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...natürlich ist das eine rhetorische frage.

andererseits muss man schon darauf hinweisen, dass lisa gerrad und brendan perry am sound ihrer studioveröffentlichen immer sehr lange gefeilt und getüftelt haben. den ergebnissen war das - oberflächlich betrachtet - gar nicht so anzuhören, weil die entstandenen soundscapes so selbstverständlich klangen.

hört man aber in die tiefen dieser aufnahmen, dann bemerkt man, wieviel detailarbeit da drinnen steckt. jeder ton hat die richtige position im raum, die richtige größe, die richtige wucht und ein eigenes nachhallverhalten. es geht hier nicht nur um die melodien, um die texte, um die arrangements, es geht wohl auch - ähnlich wie bei der architektur von sakralbauten - darum, den geneigten hörer durch bizarre klangskulpturen zu faszinieren.

so gesehen, war ich schon sehr neugierig, wie man das live umsetzen kann...

diese aufnahme eines konzertes von 1993 im mayfair theatre in santa monica (ha, das gebäude passt da auch optisch zu dem event) zeigt es uns ganz genau. natürlich fehlen die feinheiten, die raffinessen der studioalben, aber es fällt nicht wirklich auf.

brendan perry (voice, percussion, guitar), lisa gerrard (voice, yangqin), lance hogan (guitar), andrew claxton (keyboard, percussion), john bonnar (keyboard, percussion), rónán o snodaigh (percussion) und robert perry (percussion, flute, guitar) liefern hier eine unglaubliche performance ab, eine, die man als studiotüftlern verschrieenen musikern gar nicht zutraut. natürlich gehört hier auch der mann an den reglern vor den vorhang gebeten, der einen gewaltigen wall of sound zu erzeugen wußte, anders als auf den studioalben, eigenständig und trotzdem unverkennbar "dead can dance".

hier wird beinahe ein ritual zelebriert und man hört an den publikumsreaktionen, dass hier alle stimmungen zwischen euphorik und frenetik abgerufen wurden. die sakralen, fragilen und doch mitunter so wuchtigen klangskulpturen wirken auch live, perry's beschwörender gesang tut ein übriges und gerrards stimme klingt ja sowieso manchmal wie nicht von dieser welt.

die tracklist ist genial zusammengestellt, beinahe ist eine art "best of" dabei entstanden, dabei ist der aufbau wohlüberlegt, der flow des konzertes unglaublich.

auch klanglich ist das eine herausragende aufnahme und zählt für mich zu den wenigen wirklich guten live-aufnahmen überhaupt. angeblich soll die sacd noch besser klingen - ich kann es mir kaum vorstellen.
abgebildet wird eine dreidimensionale bühne, die töne entstehen ansatzlos und beinahe körperlich, die publikumsreaktionen sind gespenstisch realistisch nachvollziehbar.

m.e. durchaus als einstieg in das paralleluniversum dieser band geeignet. wem's dann packt, der wird sich sowieso auch noch an den im studio erzeugten kunstwerken erfreuen wollen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Scheibe muss man als DCD - Fan unbedingt sein Eigen nennen!

Für alle Neulinge: sehr hörenswerte Darstellung klanglicher Welten.
Aber der Reihe nach:

Musikalisch:

Das kongeniale Duo "Dead Can Dance" mit seinen charismatischen Darstellern Lisa Gerrad und Brendan Perry (Gründung 1980 in Melbourne/ Australien) haben surreale Klangwelten erschaffen, dies es bis dato so noch nicht in der Musikszene gab. Gerrad`s "Lautmalerei" (Onomatopoesie = eine Art Wortbildung, Nachahmung eines Lautes - Wortes) hat man so noch nicht zu Gehör bekommen, im Verbund mit zum Teil atmosphärisch-elektronischen Klangbildern entsteht ein Soundgemälde ganz eigener Art. Oft kopiert, aber nie erreicht!

Fast jede Scheibe von DCD ist anders, aber die Verwandschaft untereinander ist deutlich zu hören.

Mit der Aufnahme "toward the within" gelingt ein toller Live-Querschnitt ihres Schaffens in einem einzigen Konzert. Das Beste von DCD sozusagen, kompakt gebunden. Als SA-CD ein klanglicher Überflieger, dazu gleich mehr.
Lisa Gerrad wurde z.B. auch in der Vertonung mit Hans Zimmer zum Hollywood-Streifen "Gladiator" weltbekannt.

Leider löste sich das Duo wegen künstlerischer Differenzen bereits 1998 auf - zum Leidwesen der mittlerweile riesigen Fangemeinde. Die überraschende Tournee 2005 war binnen Minuten ausverkauft. Beide Künstler gehen seither getrennte Wege.

Klang:

Da es sich um eine Hybrid-CD handelt ist auch eine "Normalversion" auf die Scheibe gepresst. Die klanglichen Unterschiede sind zunächst gering. ABER: Zur sonstigen veröffentlichten CD (ohne SACD Spur) eine überdeutliche klangliche Steigerung.

Z.B. die Saiten der chinesischen Tisch-Zither erklingen im SA-CD Modus ungemein klar, weiträumig. Auch die Stimme der Lisa Gerrad bekommt eine Transparenz und Schmelz, die man auf der "normalen" Tonspur schmerzlich vermisst.

In der Gesamtheit erhält die Aufnahme eine Authenzität, die ihresgleichen sucht. Echt ein Wahnsinn, ein "Schmuckstück" für Musikliebhaber. Unbedingt reinhören!!!

Nachteil:

Ohne SA-CD tauglichen CD-Spieler kann man dieses Sounderlebnis leider nicht vollends genießen, aber die "Normal-CD-Spur" ist auch auf den handelsüblichen CD-Spielern nutzbar. Der Klang ist in der Summe dann immer noch hochwertiger als auf den "normalen" CD-Pressungen!!! (Ich besitze beide Versionen)

Tip:

Der Film "Baraka" von Ron Fricke, vertont von DCD ein Muss!!!! Ein visiuelles Erlebnis der Sonderklasse.
Wer Ähnliches sucht wird z.T. beim deutschen Projekt "Qntal" fündig.

Fazit:

Kaufen! Hören! Genießen! (gäbe es 6 Sterne, so wären diese verdient)
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am 1. Januar 2011
nach genuss dieser platte will ich nichts anderes als fliegen und träumen. hurra: ich kann fliegen. LISA GERRARD war am sagenhaften INSIDER Score beteiligt. für alle DCD fans ist das ein wunderbarer bonus. und RAKIM oder AMERICAN DREAM gehen auch in der endlosschleife...
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am 23. Februar 2014
Egal, ob neu, ob alt, ob wiederaufgelegt - ich habe bis jetzt kein einziges Album von "Dead can Dance" bereut zu kaufen. Auch dieses nicht. Einfach immer wieder ein Hinhörer, ein Eintauchen in mystische Welten. Tolle Instrumente, Rhythmen, Stimmen, Melodien.
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am 9. Juni 2014
Mehr als "Meisterwerk" gibt eigentlich nicht zu sagen. Titelauswahl, Sound - perfekt.
Kann auch sehr gut als DCD "Einstiegsdroge" herhalten.
Pflichtkauf für DCD-Fans!
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am 22. Februar 2014
Ich habe Dead Can Dance schon mehrfach live erleben dürfen und diese Platte gibt einen wundervollen Eindruck dieser Konzerte wider. Einfach nur empfehlenswert
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