Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor b2s Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
22
4,4 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. Mai 2008
nein, da sind keine hits drauf, da kann man die cd noch so sehr schütteln und draufklopfen, es fällt nichts raus, was an "neon golden" anschließt.

das muss ja auch nicht sein. "neon golden" war schlicht perfekt (selten war etwas, das so anders klang, so massenkompatibel), und gegenüber dem perfekten wird das nur nahezu perfekte stets fahl aussehen.

"the devil, you + me" ist ein album, das man am besten in einem bewusstseinszustand zwischen wach und weg hören sollte, also beim einschlafen, beim aufwachen oder zwischen dem sechsten und siebten getränk, dann kriecht diese musik widerstandslos ins blut und lässt sich von dort auch nicht mehr vetreiben. streicher, gitarren, pianos und elektronisches britzelbratzel wachsen hier ineinander wie die kräuter auf einer wiese, und dazwischen liegt eine bis an die grenze des verschwindens unaufgeregte stimme und erzählt traurige und weniger traurige sachen.

die herren aus weilheim haben wieder ein wunderbares album gemacht, aber eines, das sich nicht aufdrängt. will man mit ihm befreundet sein, muss man es abholen und durch häufiges hören begießen - es wächst mit jedem mal.
33 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 29. April 2008
wäre wahrscheinlich noch die passendste Ettiketierung die man dem neuen Werk von Deutschlands international wohl wichtigster Band verpassen müßte um es zu beschreiben. Stileinteilungen werden zwar heute ohnehin schon schwer überschätzt, denn man darf ja eigentlich alles und alles wird auch ausprobiert, für den interessierten Konsumenten ist es aber dann doch schon eine Vorentscheidungshilfe wenn man die Musik kategorisert. However, I digress... also zurück zu The Notwist: organsich läßt sich die Musik aus zwei Gründen nennen: erstens, weil die tragenden - und offensichtlich auch die Instrumente auf denen die Songs komponiert wurden, vowiegend akustisch sind, und zweitens, weil Martin Gretschmann mit seinen Computern und Synthisizern den wohl wärmsten und wohligsten Soundteppich seit Herbert ausbreitet - wie ein Tigerfell vor einem offenen Kamin. Elektronisch sind sie natürlich, ob des großen Anteils Hr. Gretschmann's Instrumente und - ja auch beats, wenn man die so nennen will, und Indie ist es, wegen der Herangehensweise der Herren an die Umsetzung ihrer Musik. Niemand macht unverwechselbarerer Arrangements und Pop ist es weil die Melodien die einem hier vor Ohren gehalten werden für Rock einfach zu schön sind (Bsp: der wunderbare Titelsong, oder auch ,Gloomy Planets'). Rock ist das einfach nicht mehr.
Was zählt ist jedoch das Endprodukt, und das ist eine wunderschöne völlig kitschfreie, liebevoll produzierte Popplatte die einem in kalten Winternächten die Seele warm hält und an heißen Sommertagen hilft zu entspannen.
11 Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2008
Man kann die Zeit getrost vergessen, sobald der erste Song "Good Lies" der orchestral oszillierenden Fläche zu Beginn von "Where In This World" Platz gemacht hat. Der eigenartige Schwebezustand, in den die Musik transportiert, ist bereits in der "zwischen wach und weg"-Rezension recht treffend charakterisiert worden. In diesem Zusammenhang ist die CD-Version wohl - was meiner Meinung nach nur selten der Fall ist - der Vinyl-Version überlegen: das Aufstehen und Platte-Umdrehen habe ich hier mehr als Störung denn als kleine, von Vorfreude erfüllte Pause empfunden.

Bei den ersten beiden Malen Hören kam mir die Platte eigenartig kraftlos vor. In The Notwists Frühwerk gab es immer diese interessante Spannung zwischen Markus Achers sehr leisem, absichtlich unausgebildet klingendem Gesang und dem Gerumpel der z. T. recht brachial vor sich hin zimmernden Band bzw. zwischen der Stimme und den verschiedensten Anleihen moderner "Tanzmusiken" von Indie, Jazz über Elektronik bis hin zu Dub und Reggae von "12" und "Shrink" bis "Neon Golden". Auf "The Devil, You + Me" bilden diese ehemaligen Gegenpole auf einmal eine geschlossene Einheit. Nicht nur ich werde mich daran gewöhnen müssen...

...aber gerne, weil das hier auf alle Fälle mal wieder eine wohldurchdachte Schallplatte mit langer Reifezeit ist, die man ihr im Gegensatz zu "Neon Golden" so direkt nicht anhört. Letztere sprach fast ein bisschen zu offen zwischen den Zeilen von z. T. ja auf "On / Off The Record" nach zu sehenden musikalischen und studiotechnischen Haarspaltereien. Auf dem Vorgänger "Shrink" gab es manch feindliche Übernahme einzelner Songs durch ein überragendes Bläser-Kartell. Dahingegen dürfte das fabulöse Andromeda Mega Express Orchestra auf "The Devil, You + Me" nach meinem Geschmack ruhig noch ein bisschen stärker das Klangbild beeinflussen. Dass es das nicht tut, zeichnet The Notwist '08 vermutlich auch aus: Understatement bis in die kruscheligen Haarspitzen.

Vielleicht ist "The Devil, You + Me" stimmungsmäßig The Notwists Singer-/Songwriter-Werk; außer, dass your average Wandervogel aus seiner Gitarre keine so verzaubernden Geräusche heraus gestreichelt bekommt. Genau die machen die Platte aber zu dem, was sie ist. Denn, seien wir mal ehrlich: kompositorisch wird hier das Rad nicht runderneuert. Eine derartige klangliche Opulenz haben in dieser Bescheidenheit allerdings bisher nur ganz wenige (Massive Attack? Björk mit "Vespertine"? Low?) hinbekommen.

Dringende Kaufempfehlung für Genau-Hinhörer, Sound-Fetischisten und Liebhaber kleiner, schmeicheliger Melodien.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2008
Kennen Sie auch diese bestimmten Musik-Alben, die beim ersten und zweiten Durchhören so gefällig durchrauschen, ohne sich aufzudrängen, und wo Sie erst einige Zeiten später bemerken, wie sich gewisse Melodien, Sounds, Licks etc. schon längst in Herz und Hirn festgesetzt haben? - DIESES IST SO EIN ALBUM!

Elektronischer Indie mit Gitarreneinsprengseln, durchgängig ruhig, mit Melodien, die sich (noch mehr als beim Vorgängeralbum NEON GOLDEN) beharrlich dem Pop verweigern und dennoch eine eigensinnige Schönheit besitzen. Sehr introvertiert, mit einer melancholischen Patina überzogen - aber immer noch hoffnungsvoll genug, um warme Gefühle zu erzeugen - Musik für die Seele! Kein Lärm, kein Pomp, kein Pathos, keine Langeweile!

Anspieltipp für Einsteiger: "Boneless", das noch am eingängigsten ist. - Neuer Stern am NOTWIST-Himmel für Fans der Band aus Weilheim: "Where In This World" mit seinem Streichorchester. - Und für Romantiker: "The Devil, You + Me", das so simpel und doch so schön dahinschwebt. "Off The Planet" zitiert die NINE INCH NAILS, und "Gone Gone Gone" ist als akustische Miniatur der perfekte Ausklang für dieses großartige Album.

Diese Musik ist zeitlos, melodiös, ohne jemals poppig zu werden. Das Vorgängeralbum liegt 6 Jahre zurück, und die Aufnahmen zu diesem Album dauerten zwei Jahre; die Länge des Entstehungsprozesses schlägt sich in einer detailreichen und sehr sorgfältigen Produktion nieder, die sich offensichtlich einen Teufel um Gesetz- und Regelmäßigkeiten des Musik-Business schert - was dieser Musik nur zugute kommt.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2008
es ist alles weniger an dieser platte.
weniger kommerz (neon golden), weniger jazz (shrink), weniger gitarrengeschrammel (nook). elektronisch kommt mir sie auch sparsamer vor.
warum diese scheibe dennoch gut ist? ich will hier nicht behaupten, dass alle stücke durchweg highlights sind - es ist aber eben ein sehr gutes gesamtkonzept, das sich (mir jedenfalls) auf einmal hören nicht erschließen lässt. nach ein paar anläufen habe ich sie dann doch am stück durchgehört. mittlerweile ist sie nicht mehr wegzudenken. kommt irgendwie ganz böse von hinten. langsam und behutsam stiehlt sie sich in mein ohr... ohne viel schnickschanck - aufs wesentliche reduziert.
wem wohl "12" gefallen hat, der sollte auch dieser platte eine chance geben. ich denke mit "the devil, you et me" knüpft the notwist ein wenig an ältere tugenden an. kein rückschritt! dafür "bauchmusik".
von mir 9 von 10 sternen (hier halt einfach halber aufgerundete 5 sterne) und für mich nach "shrink" die zweitbeste notwistscheibe (gleichwertig mit "12") allerzeiten.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 24. April 2008
Wenn man bedenkt, dass "The Notwist" in ihren Anfängen noch als metallische Hardcore/Punk Formation unterwegs waren, ist es schon beachtlich welch moderate Klangbewegung sie in der Folge losgetreten haben. Als eines der Aushängeschilder der Weilheimer Independentszene hat sich ihre Musik mehr und mehr elektronischen Elementen geöffnet und sich im Zentrum von Ambient, Jazz und Pop angesiedelt. Als logische Folge daraus wurde Martin Gretschmann 1997 als festes Mitglied in der Band aufgenommen. Ganz heimlich, still und leise schlichen sich ihre Stücke über die eigenen Landesgrenzen hinaus und verschafften ihnen u. a. wiederholte Auftritte in den Vereinigten Staaten. Den kommerziell größten Erfolg erlangte ihr letztes Album "Neon golden", welches Platz 10 der deutschen Albumcharts für sich beanspruchte und den völligen Durchbruch des Trios markierte.

Abgesehen von diversen Soundtrackbeiträgen (u.a. zu "Lichter" und dem Dokumentarfilm "Kanalschwimmer") und der DVD "On/Off the record" aus 2006 musste der geneigte Fan 6 Jahre warten bis er einen neuen "The Notwist" Langspieler in den Händen halten kann. "The devil, you + me" gleitet schwerelos dahin. Manchmal fragil, aber immer selbst bestimmt. 20 Jahre Bandgeschichte haben eine besondere Gelassenheit in ihrer Musik verankert, die einem gleichermaßen vertraut wie aufregend erscheint. Ein opulent angelegtes Kammerspiel, welches sich noch etwas stärker in Electronica Sphären zum Ausdruck bringt. Markus Acher baut mit seiner sanftmütigen Stimme schnell Nähe zum Hörer auf und umschmeichelt, unterstützt von mal minimalistischer, dann wieder orchestral angelegter Instrumental-/Effektarbeit, die Wahrnehmung des Hörers. So klingt "The devil, you + me" bisweilen ein wenig schläfrig und eignet sich verstärkt für verträumte Momente im stillen Kämmerlein. Die rhythmisch geprägten Tanztempel Qualitäten eines "Chemicals" erreicht keiner der 11 Songs, auch nicht die sperrigeren, mit markanten Beats unterlegten "Alphabet" oder "On planet off" (könnte glatt als "Nine Inch Nails" Nummer durchgehen). Das Album zeigt sich eher in seiner Gesamtheit stimmig - ein hypnotisierendes Kaleidoskop der Emotionen und lädt mehr zum andächtigen Zuhören als zur exzessiven Körperbewegung ein. So kann man dem Album vielleicht nur vorwerfen, dass es an auffälligen Ecken und Kanten mangelt. Geduld ist gefragt, denn erst nach einer gewissen Zeit erschließt sich die eigentliche Pop-Schönheit von "The devil, you + me". Für Freunde von z.B. "Radiohead" und eben "The Notwist" ohnehin ein Pflichtkauf.

Anspieltipps: "Good lies", "Gloomy planets" und "Boneless"
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2014
Ein schönes Album von the Notwist.
Ich bin kein Kenner der Band und dies ist mein erstes Album, das ich von ihnen gehört habe. Es gefällt mir, auch wenn es bisher kein Lieblingsalbum geworden ist; aber solche Dinge brauchen ja Zeit.
Wer es kauft, erlebt vielleicht nicht die auffälligste Seite von The Notwist, nicht die lauteste, auch keine poppige. Die Musik ist eher emotional und einförmig, kann einen also ganz gut begleiten. Das Cover passt eigentlich ganz gut zur Musik: Jemand, der ins dunkelblaue Wasser geht in der Wildnis, keine Menschen sonst, nur das rauschende Ufergras.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2008
Chronisch unterschätzte Bands haben viele Vorzüge: kleine, feine Clublocations beim Touren, angenehm entspannte Festival-Slots und (oft) konstant gute Musik.
The Notwist sind ein solcher Kandidat: die Erfahrung im Rücken hört man dem neuen Album The Devil, You + Me" im positiven Sinne an. Um den Bandvergleich sofort abzuhaken: natürlich klingt das hier Radiohead-esk. Ob aber besser oder schlechter als das streckenweise gleichförmige, drucklose letzte Album der Briten: decide for yourself. Wenig Schwächen auf The Devil, You + Me", sondern viele starke, intensive und großartige Songs.
Der Opener Good Lies setzt sich mit einem ruhigen, aber starken Riff in Szene, geht nach vorne, tritt leiser und baut sich zu einem großen Finale auf. Überhaupt soll den Herren einer in puncto Songstruktur und Dramaturgie erstmal etwas vormachen. Derart clever weben sich geschmeidige Elektrosounds unter stimmungsvolle Akustikgitarren (Gloomy Planets") oder mischen sich Streicher mit breakigen Beats (Boneless"), dass man nicht in Ehrfurcht erstarren, aber schon den Hut ziehen darf. Insbesondere vor der charakterstarken Stimme des Frontmanns aus dem bayerischen Weilheim.
Was bei soviel Qualität fehlt, ist der eine, eingängige Song. Der, den man erstmal vorspielt, wenn man Neulingen die Band vorstellt. Aber vielleicht ist es dieser Mangel, der so gute, chronisch unterschätzte Bands zu dem macht, was sie sind.
33 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2009
Siekönnendashierohnegrößereproblemelesenundesmachtihnendabeisogarspass?dasistgut!esbedeutetdassihrgeistoffengenugfüreinebesondereerfahrungist: The Notwist! Eine Band mit einem Album, das Geduld und Mut erfordert, weil sicherlich einige Zeit nötig ist, um zu erkennen, dass es eben kein langweiliger Einheitsbrei (wie man anfänglich vermuten könnte) ist. Ähnlich wie bei Radiohead's "In Rainbows" sollte man diese Scheibe (unbedingt) mit Kopfhörern und mindestens zwei-, dreimal nacheinander hören, um die ganze Klangbreite mit den vielen kleinen, liebevollen Nebentönen zu entdecken und zu erleben. Und hat einen diese magische Welt aus hypnotischer Stimme und 3D-Sound erstmal gepackt, gibt es einfach kein Halten mehr. Ganz groß!

Lieblingszeile: "Let's just imitate the real until we find a better one." (Good Lies)

Anspieltipps: Hands On Us, On Planet Off
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2008
...um voll zu wirken. Das neue Album ist meiner Meinung nach ganz anders als sein Vorgänger Neon Golden. Deshalb kann man es gar nicht so richtig vergleichen. Beim ersten Hören war ich enttäuscht, ich hatte eingängigere Melodien erwartet, die Latte hing ja hoch. Je öfter ich die Platte höre, desto begeisterter bin ich. Noch zarter als Neon Golden, aber auch düsterer, manchmal beklemmend, dann wieder hoffnungsvoll. Ein merkwürdig schönes Album was ich nebenbei oder voll konzentriert hören kann. Es ist von der Stimmung und der Musik so ambivalent dass ich Mühe habe es überhaupt zu beschreiben. Es klingt für mich, als ob jemand was aufzuarbeiten hatte, aber ist dabei herrlich unaufdringlich. Für sich betrachtet 5 Punkte, im Vergleich zum überragenden Vorgänger würde ich einen halben Punkt weniger geben. Das geht eben nicht.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

21,65 €
9,99 €