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Von John Mayall nach seiner Mitwirkung als Drummer bei den Alben Crusade und The Blues Alone - Remastered entlassen, weil Mayall früher schon - wie noch heute - seine Musiker nach kurzer Zeit wechselt, nahm Keef Hartley Ende 1968 mit exellenten britischen Musikern sein erstes Solo-Album auf, das 1969 erschien und ausgesprochen guten britischen Blues lieferte. Das Album ist an keiner Stelle langweilig, die Titel sind ausnahmslos klasse arrangiert und mit den zwei Lead-Gitarristen Miller Anderson und Spit James sowie dem sehr guten B3-Hammond-Spieler Peter Dines hatte Keef Hartley auch erstklassige Solisten um sich geschart. Und die bestimmen - wenn auch unter der Regie von Keef Hartley - weitgehend die Musik dieses Albums. Den Bass spielte hier übrigens Gary Thain, der später auch einmal bei Uriah Heep Bass spielen sollte.

Die einzelnen Titel zu werten ist schwer, da wirklich alle ihre Spannung und Höhepunkte haben. Sehr gut sind "The Halfbreed" mit einem Hammond-Solo von Peter Dines, der fast 10-minütige Slow-Blues "Born To Die" und "Leavin' Trunk", in dem die beiden Lead-Gitarristen zur Höchstform auflaufen. Einzig die Bonus-Nummer "Leave It Till The Morning" passt vom Stil her nicht auf das Album, weil die einfach langweilig ist. Ein typischer Fall, wo Bonus-Titel nur störend sein können und Keef Hartley wird seinerzeit schon gewußt haben, warum es der Titel nicht auf das Album schaffte.

Neben der Vinyl-LP besitze ich eine US-Pressung der CD von 1995, die ich im gleichen Jahr in den USA fand Ich finde das Album aber als musikalisches Dokument des britischen Blues der 60er Jahre auch heute noch so gut, dass ich es bereits seit 1970 immer mal wieder gerne und regelmäßig höre! Keef Hartley hat bis etwa Mitte der 70er Jahre einige weitere Solo-Alben veröffentlicht, von denen ich noch The Battle of North West Six (1970) und Overdog (Exp.& 24-Bit Rem.) (1971) empfehlen kann, die beide auch sehr gut, wenn auch nicht mehr ganz so blueslastig.

"Halfbreed" war 1969 auf jeden Fall ein tolles Debutalbum Keef Hartleys, der zeigte, dass er auch ohne John Mayall herausragende Musik produzieren konnte. Nicht umsonst hatte die Band im August 1969 ihren Auftritt beim "Woodstock Music and Art Fair-Festival" in New York, dessen Aufnahmen ich gerne einmal hören (und sehen) würde.
Insgesamt ist die CD ein sehr gutes Dokument für britischen Blues der 60er Jahre!
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Ergänzung 2010:
Zwischenzeitlich kann man das Album wieder kaufen.

Von John Mayall nach seiner Mitwirkung als Drummer bei den Alben Crusade und The Blues Alone - Remastered entlassen, weil Mayall früher schon - wie noch heute - seine Musiker irgendwann wechselt, nahm Keef Hartley Ende 1968 mit exellenten britischen Musikern sein erstes Solo-Album auf, das 1969 erschien und ausgesprochen guten britischen Blues lieferte. Das Album ist nicht nur an keiner Stelle langweilig, sondern ein ausgesprochen beeindruckender Erstling.

Die Titel sind ausnahmslos klasse arrangiert und mit den zwei Lead-Gitarristen Miller Anderson und Spit James sowie dem sehr guten B3-Hammond-Spieler Peter Dines hatte Keef Hartley auch erstklassige Solisten um sich geschart. Und die bestimmen - wenn auch unter der Regie von Keef Hartley - weitgehend die Musik dieses Albums. Den Bass spielte hier übrigens Gary Thain, der später auch einmal bei Uriah Heep einsteigen sollte.

Die einzelnen Titel zu werten ist schwer, da wirklich alle ihre Spannung und Höhepunkte haben. Sehr gut sind "The Halfbreed" mit einem Hammond-Solo von Peter Dines, der fast 10-minütige Slow-Blues "Born To Die" und "Leavin' Trunk", in dem die beiden Lead-Gitarristen zur Höchstform auflaufen. Einzig die Bonus-Nummer "Leave It Till The Morning" passt vom Stil her nicht auf das Album, weil die einfach für mich langweilig ist. Ein typischer Fall, wo Bonus-Titel nur störend sein können und Keef Hartley wird seinerzeit schon gewußt haben, warum es der Titel nicht auf das Album schaffte.

Neben der Vinyl-LP besitze ich eine US-Pressung der CD von 1995, die ich im gleichen Jahr in den USA fand (zwischenzeitlich ist die CD leider auch in den USA aus den Katalogen gestrichen worden und dort unter Liebhabern gesucht). Ich finde das Album aber als musikalisches Dokument des britischen Blues der 60er Jahre auch heute noch so gut, dass ich es bereits seit 1970 immer mal wieder gerne und regelmäßig höre!

Keef Hartley hat bis etwa Mitte der 70er Jahre einige weitere Solo-Alben veröffentlicht, von denen ich noch The Battle Of North West Six (1970) und Overdog (Exp.& 24-Bit Rem.) (1971) empfehlen kann, die beide auch sehr gut, wenn auch nicht mehr ganz so blueslastig, aber leider auch nicht, oder nur schwierig erhältlich sind (Ergänzung 2010: Derzeit beide wieder erhältlich!).
Vielleicht wird es ja doch noch einmal etwas mit einer Wiederveröffentlichung von "Halfbreed"; die CD hätte es als sehr gutes Dokument für britischen Blues der 60er Jahre bestimmt verdient!
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am 6. August 2009
Keef Hartley hat tolle Alben veröffentlicht,The Time Is Near (24-Bit-Rem.)oder The Battle of North West Six. Dieses aber ist mein Liebling. Wer auf englischen Blues steht (z.B. John Mayall, kommt an diesem Album nicht vorbei. Hier ist mir zum ersten Mal ein Gitarrist aufgefallen mit Namen Miller Anderson. Ein Gitarrist mit Blues inside. Empfehlung meinerseits, gehört zu den besten Bluesplatten (englischer Stil) meiner Sammlung. Kaufen und geniessen.Halfbreed (Exp.+Remastert)
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am 1. Juni 2004
Ein Klassiker des britischen Blues der späten 60er Jahre. Der eigentliche Kopf der Band ist nicht John Mayall's ehemaliger Drummer Keef Hartley, sondern der Gitarrist und Sänger Miller Anderson, der auf diesem Album erstmals in Erscheinung tritt. Schwerblütiger, manchmal rockender, stets gitarrenbetonter und keyboardunterstützter Blues, der musikalisch auf die Aynsley Dunbar Retaliation vorausweist, ebenfalls ein Projekt eines Ex-John-Mayall-Drummers.
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am 30. August 2013
Ich hatte damals alle Platten von Keef Hartley. Jetzt habe ich wieder angefangen die CDs zu bestellen. Einfach hammer Musik von früher.
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am 20. Mai 2013
Ich freue mich, dass ich diese Aufnahmen nach über 30 Jahren noch bekommen konnte.
* * * * * * *
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am 5. November 2010
Miller Anderson war gerade erst zur Keef Hartly Band gestossen als dieses urwüchsige psychedelisch-jazzig angehauchte Bluesrockalbum entstand. Es hat viele starke Momente, am besten man hört das Album in einem Schwung durch und legt es gleich nochmal auf. Miller Anderson`s Gesang und Gitarrenspiel nehmen vieles vorweg was kurz später bei Cream, Colosseum und Mountain zu hören war. Die Attitude ist anders ausgerichtet, erdiger und düsterer, ganz eigen - REINHÖREN.
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