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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Shoot ‘Em Up zählt eindeutig zu den Kultfilmen der Neuzeit.
Ein Mann namens Smith beobachtet, wie eine hochschwangere Frau von einem Killer bedroht wird. Smith hilft der Frau sogar, das Kind zur Welt zu bringen, muss aber mit ansehen, wie die Frau von dem Killer erschossen wird. Zusammen mit dem Neugeborenen ergreift Smith die Flucht und versucht mit einer befreundeten Prostituierten herauszufinden, warum die Mutter des Babys...
Vor 8 Monaten von Filmbesprechungen veröffentlicht

versus
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zynischer und monotoner Shooter
Ich hätte als Rezensent gehörige Probleme, diesen Film sinnvoll zu bewerten. Ein differenzierter Blick scheint das einzige zu sein, was diesem Film gerecht werden könnte: einerseits der Film als Film (also als kinematographisches Kunstwerk) und andererseits der Film als Genrefilm (also als Vertreter eines Filmgenres; in diesem Fall wohl "Heroic Bloodshed"...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008 von Friedrich Heinkel


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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zynischer und monotoner Shooter, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
Ich hätte als Rezensent gehörige Probleme, diesen Film sinnvoll zu bewerten. Ein differenzierter Blick scheint das einzige zu sein, was diesem Film gerecht werden könnte: einerseits der Film als Film (also als kinematographisches Kunstwerk) und andererseits der Film als Genrefilm (also als Vertreter eines Filmgenres; in diesem Fall wohl "Heroic Bloodshed" oder einfach "Shooter"). Denn eines ist klar: An diesem Film scheiden sich die Geister.

Der Film an sich ist, eben durch sein Genre, sehr zielgruppenspezifisch. Zudem sind die Schießereien das einzige gewichtige Element dieses Film, will heißen, Abwechslung bietet er nur innerhalb dieses Elements. Die Handlung sowie ihre Charaktere sind genretypisch und fast schon archaisch. Für die einen ist dies nun eine gelungene, mitunter satirische Aufnahme traditioneller Elemente des Genres, für die anderen ein dicker Negativpunkt, weil der Film in dieser Hinsicht nichts Überzeugendes und schon gar nichts Neues bieten kann. Ich behaupte wohlwollend, dass man nichts verpasst hat, wenn man diesen Film nicht gesehen hat und gleichzeitig kein Shooter-Fan ist (c'est moi).

Allerdings, und nun zur Bewertung des Films als Genrefilm, muss man zugeben, dass das Element des Gunplays fast schon virtuos ausgeschlachtet wurde. Da ich kein Insider bin, weiß ich zwar nicht, inwiefern die mir innovativ scheinenden Ideen wie die "self-made Selbstschussanlagen", die Schießerei mit gleichzeitigem Orgasmus oder die ohne Waffe abge"feuer"ten Kugeln wirklich neu sind. Aber Eindruck schinden können sie, wenn man sich sie einlässt. Und in der Tat dürfen ebenso die selbstironischen Züge nicht unerwähnt bleiben, auch wenn ich nicht so weit gehen und den Film als Persiflage deuten würde (dafür nimmt sich der Film noch ein wenig zu ernst), und auch wenn man ebenso die Kehrseite der Medaille betrachten und von den massigen Klischees abgeneigt sein kann.

Im Grunde genommen bleibt es jedem selbst überlassen, wie er den Film deutet, denn beide Möglichkeiten existieren. Fans sehen den Film als gelungen überzeichnetes Sammelsurium an Shooter-Elementen an, Nicht-Fans sehen in ihm aber einen langweiligen, unmotiviert zusammengeklauten Flickenteppich. Fans freuen sich über den Zynismus und die Monotonie ("Ich kriege nie genug von brutalen Schießereien!"), Nicht-Fans regen sich über den Zynismus und die Monotonie auf ("Immer dieselben Geschmacklosigkeiten!"). Dies macht es so schwierig, noch schwieriger als schon bei allen anderen Filmen, eine sinnvolle Bewertung zu vergeben. Daher auch meine diplomatischen drei Sterne.

Der Running Gag mit der Karotte ist meiner Meinung nach eines der witzigsten Elemente, und das führt auch zu einem Punkt, der mich doch positiv überrascht hat: diese Art von misanthropischer Moral, die der Regiesseur in das Gemetzel gepackt hat. Der Protagonist ernährt sich anscheinend gesund, möchte Hunde nicht töten (Hund ist "wertvolleres" Wesen als sündiger Mensch), rettet das Baby und bestraft amoralisches Verhalten von anderen Menschen. Man muss es fairer Weise einfach zynisch nennen, was der Held dort tut. Ob es einem zusagt oder nicht, hängt vom Geschmack ab, und Geschmack ist nunmal Geschmackssache. Quod erat demonstrandum.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne verroht wirken zu wollen: Was ein Spaß!, 13. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
Schleppte sich Clive Owen mühselig durch den "Children of men", ballert er in "Shoot em up" aus allen Rohren, macht die herrlichsten Stunts, jagt durch irrwitzige Szenerien und ist dabei coool. Das, was Herrn Jason Staham fehlt, hat Clive Ownen zu Hauf, und es wirkt nicht aufgesetzt. Ihm zuzusehen macht Spaß, wie er mit 10 Schuß zwanzig Leute umbringt, dabei eine Karotte als Mordwaffe einsetzt und anschließend bemerkt:"Esst mehr Gemüse!"
Sinnfrei ist der Film nicht, denn er soll unterhalten, und das tut er. Einzig die Überlegung, das wir über solche Dinge lauthals lachen, macht mich ein wenig nachdenklich. Aber, dieses moralische Hoch wird spätestens bei der nächsten Orgie von Tarantino oder einem skandinavischen Mordshappen untergebuttert. Die Welt ist schlecht. :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen An Lächerlichkeit kaum zu übebieten!, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
Also der Blinkauf war ein Griff ins Klo welches vom Vordermann gespült wurde.

An sich mag ich "Nonsense-Comedy", aber hier ist es wirklich nur noch schlecht. Leute werden mit Karotten erstochen, 1 vs 20 ist easy going... nun ja.
Ich hatte ihn mir angesehen und er war bei mir schon nach den ersten 5 Minuten die Untergrenze des Ertragbaren! Also nur empfehlenswert für jene, die mit diesem Genre auch was anzufangen wissen.
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5.0 von 5 Sternen Gute kurzweilige action- und humorhaltige Unterhaltung in ca. 90 Minuten, 11. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
"Shoot 'em up" ist eine perfekte kurzweilige Unterhaltung der unglaublich Spaß macht und die ca. 90 minütige Laufzeit im Nu umgehen lässt, vorausgesetzt man steht auf eine banale Action Achterbahn. Wer eine tiefgründige Geschichte oder Realismus sucht ist hier falsch, aber das will der Film auch gar nicht sein. Dafür kann man diesen Film öfters mal zwischendurch reinlegen und ihn immer öfters wieder angucken und auch die besten Filme sind ab und an schwere Kost und manchmal braucht man auch mal genau das, eine kurzweilige Actionorgie. Lässt man sich darauf ein und ist ein Freund von vielen Schusswechseln, einer menge sarkastischen Sprüchen und schwarzem Humor, der wird hier gut unterhalten.

Der Film braucht kein langes Intro und auch keine großen Charakter Vorstellungen um zum Punkt zukommen und kommt schon in wenigen Minuten zur Sache, während er von Anfang bis Ende sein Ding durchzieht. Der Moment, wo der Zuschauer plötzlich in die Handlung rein geworfen wird, ist der selbe, den auch der Protagonist durchlebt. Während dieser nämlich noch ganz normal am Straßenrand sitzt und eine Karotte isst, wird er in der nächsten Sekunde eine Zielscheibe für eine knallharte Verbrecherbande und muss sich dabei auch noch plötzlich um ein fremdes Baby kümmern.
Ein nettes Detail ist, dass dieses Katz und Maus Spiel an Bugs Bunny und Elmer Fudd, hier als Mr. Smith und Paul Hertz, angelehnt ist.

Trotzdem kommen die Protagonisten nicht zu kurz, besonders der zynischen Mr. Smith (wie er nur von allen genannt wird) wird schnell sympathisch, durch seine ständigen Beschwerden über sämtliche Kaffee Schlürfer oder nicht Blinker benutzenden Autofahrer und seine ganz eigene Art damit umzugehen. Wobei er immer einen sarkastischen Spruch parat hat.
Gespielt von Clive Owen wirkt dieser Charakter auch nicht aufgesetzt sondern glaubwürdig, trotz seiner unglaubwürdigen Stunts. Aber auch Paul Giamatti als Bösewicht und Monica Bellucci als liebevolle und sexy Prostituierte können überzeugen.

Auch wenn fast nur in dem Film geschossen wird und die Gewaltdarstellung auch nicht all zu kurz kommt, schafft der Film es trotzdem, nicht all zu gewaltverherrlichend zu wirken, was wie ich finde daran liegt, dass die Inszenierung von der Action und den Stunts einfach zu übertrieben und unglaubwürdig sind, als das man hier einen direkten Bezug zur Realität ziehen sollte und eher an ein abgedrehtes Videospiel erinnert wird.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dem Mann war die Möhre ein Dorn im Auge, 16. August 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
Dass dieser Satz nicht etwa Unsinn ist, sondern unter gewissen Umständen sogar wörtlich zu nehmen sein kann, beweist der Actionfilm "Shoot 'em up" aus dem Jahre 2007, für den Michael Davis sowohl das Drehbuch schrieb als auch die Regie führte.

Clive Owen ("Inside Man") spielt einen einsamen Fremden namens Smith, der an einer Bushaltestelle sitzt und Zeuge wird, wie eine hochschwangere Frau von einem Killer gejagt wird. Kein Zweifel, hier muss er eingreifen, und innerhalb von Sekunden hat er eine Meute hochmotivierter Hitmen gegen sich, die es allesamt auf die Schwangere und nun auch auf ihn abgesehen haben. Wahrhaft virtuos setzt er einen der Angreifer nach dem anderen außer Gefecht - manchmal auch mehrere gleichzeitig, man verliert so leicht den Überblick -, entbindet nebenbei die Frau auch noch von ihrem Kind und muss nun miterleben, wie die junge Mutter doch noch erschossen wird. Während der Schießerei schließt er die unangenehme Bekanntschaft des Killers Hertz (Paul Giamatti), der es nun zur Chefsache macht, Smith auszulöschen. Diesem gelingt es jedoch, den Gangstern zu entkommen, doch ist er nun wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Er versucht, das Neugeborene bei der Prostituierten Donna (Monica Bellucci) unterzubringen, doch Hertz nimmt ihre Spur auf, und somit bleibt Smith nichts anderes übrig, als den Drahtzieher des Verbrechens ausfindig zu machen, wobei er stets achtgeben muss, dass das Kind und Donna nicht in die Hände Hertz' fallen.

Dieser Film ist weder sehr originell - viele Szenen sind deutliche Anleihen aus anderen Actionfilmen -, noch ist die Handlung wirklich glaubwürdig. Auch die Charaktere wirken recht zweidimensional: So ist Donna eine Prostituierte, deren ungeborenes Kind getötet wurde, Smith selbst ist ein Misanthrop mit einem dunklen Fleck in der Lebensgeschichte, und Hertz ist der typische kaltblütige Killer, der während seiner Arbeit ab und an Telefonate mit seiner Frau führt und mit seinen Kollegen über den Geburtstag seines Sohnes spricht. So etwas kennen wir alle schon von Tarantino und unzähligen anderenVertretern des Genres. Doch wer einfach ein wenig abschalten und kultiges Geballer sehen will, ohne sich an einer doch unwahrscheinlichen Story mit Logikbrüchen zu stören, der ist mit diesem Film gut beraten, denn "Shoot 'em up" nimmt seinen Titel durchaus ernst, und es dürfte schier unmöglich sein, all die Gangster, die Smith mit seiner Pistole und manchmal auch mit einer Möhre - jawohl, mit einer Möhre, das erinnert ein wenig an den Früchtesketch von Monty Python - ins Jenseits befördert, zu zählen.

Anders als etwa "Sin City" ist dieser Film dabei jedoch niemals wirklich eklig, und es bleibt in jeder Sekunde deutlich, dass sich der Streifen selbst nicht allzu ernst nimmt.

Fazit: Gutes Ballerkino für den einmaligen Konsum. Der nächste DVD-Abend mit Freunden kommt bestimmt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ironische Breitbildleinwandballerorgie der Extraklasse, 2. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up (DVD)
Nachts in einer unbekannten Stadt. Ein Mann, den wir später als Mr. Smith (Clive Owen) kennen lernen, sitzt an einer Bushaltestelle, kaut an einer Mohrrübe und wartet. Eine schwangere Frau läuft gehetzt wirkend vorbei. Sie wird verfolgt, von einem Mann mit Pistole. Smith zögert nur kurz und eilt der Frau zur Hilfe. Wenig später sieht er sich einer halben und Schwerbewaffneten Armee gegenüber stehend und er ist mächtig froh darüber, dass doch wenigstens die Frau einer Waffe zur Schiesserei mitgebracht hat. Es folgt eine der wüstesten Ballerorgien der Filmgeschichte, in deren Verlauf Smith so nebenbei zwar das Kind zur Welt bringt, die Frau jedoch nicht retten kann. Mit dem Kind auf dem Arm kann er entkommen und nötigt die Prostituierte Donna (Monica Bellucci) dazu, ihm bei der Suche nach der Grund zu helfen, warum das Baby den Preis etlicher Leben wert zu sein scheint. Ihm dabei immer dicht auf den Fersen ist Hertz (Paul Giamatti) der Boss der scheinbar zahllosen Killer Es entwickelt sich eine furiose und immer weiter eskalierende Jagd, die in einem heftigen Showdown zwischen Smith und Hertz förmlich explodiert.
Ohne Frage ist der Plot ein unglaubwürdiges Konstrukt, dessen Mittel nur einem Zweck heiligen: Die Aneinanderreihung von Actionsequenzen wie sie die Filmwelt in dieser Form und Ansammlung noch nicht gesehen hat. Das ist atemberaubend und zum Teil sehr innovativ in Szene gesetzt und nimmt sich selbst für keine Sekunde wirklich ernst. Der Film ist gespickt mit grandiosen Einfällen (die Neonreklame in die Botschaften geschossen werden, die Tür mit dem Rattenschlüssel, die Rollenbahn usw.)
Smith ist dabei die coolste Sau, die ich je auf der Leinwand gesehen habe und seine markigen Sprüche sind kleine Kontrapunkte schwarzen Humors zu den krassen und zum Teil deftigen Shootouts mit einem unheimlich hohen Bodycount (so um die 100), die zarte Gemüter möglicherweise abschrecken dürften. Und wenn ich daran denke, was Smith allein mit einer Mohrrübe alles anstellt, wird schnell klar, wie es zu der FSK Bewertung kam. Wer damit umgehen kann und keinen Film erwartet, der sich in das Korsett der Grenzen von Physik, Logik und Vernunft zwängt, wird 85 Minuten erleben die ein Highlight des neuen Genres Actionporno markieren. Besser noch und schneller als Crank, der ja nun auch schon irgendwie ziemlich krank war. Nach dem Trailer wusste ich, was mich erwarten würde und mir hat der Film einen Heidenspaß gemacht.
Mit dem charismatischem Clive Owen. dessen Darstellungen aus Sin City und Children of Men hier einfach mal als Basis für das rudimentäre Drehbuch dienten und dem genial cleveren Paul Giamatti kann der Film darstellerisch mit Hochkarätigem aufwarten. Wer Crank mochte, wird Shoot em up lieben. Die Kamera ist weniger hektisch und wild, die Action ist noch krasser, das Tempo noch höher und der Soundtrack ist genauso geil, was am gleichen Komponisten (Paul Haslinger) liegen mag. Wie man lesen konnte, ist ein zweiter Teil in Planung; ich finde es gut.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Actionkracher mit tiefschwarzem Humor, 6. Dezember 2007
Von 
Miffe (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Action pur serviert uns hier Regisseur und Drehbuchautor
Michael Davis.
Selten gab es einen Film mit solch einer Intensität an
dauerhafter Action.
Im Grunde genommen wird hier die gesamte Filmlänge über
geschossen und geballert was das Zeug hält.

Klingt ziemlich banal, ist es allerdings bei weitem nicht.
"Shoot em Up" ist so schön selbstironisch und schwarz-
humorig, dass es einfach eine Freude ist dem Actionfeuer-
werk zuzusehen, und glauben Sie mir 90 Minuten sind Ihnen
noch nie so schnell um die Ohren gefolgen wie hier.

Vor allem Clive Owen glänzt als zynischer Alleskönner, der
gekonnt unzählige (und das ist nicht übertrieben) Männer
erschießt und dabei immer einen coolen Spruch auf den Lippen
hat.

Gerade die wenigen aber vollhumorigen Dialoge bzw. Monologe
der Charaktere bringen richtig Würze in die "durchgeknallte"
Story.

Neben Clive Owen glänzt vor allem Paul Giamatti der den
amüsanten Bösewicht in altbewerter Manier verkörpert.

Natürlich ist "Shoot em Up" keine Familienunterhaltung, und
ebensowenig ein tiefgründiger Film.
Wer jedoch knappe 90 Minuten mal abschalten möchte und einen
der besten Actionfilme des Jahres nicht verpassen möchte,
sollte sich unbedingt den Streifen ansehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooler Film und weitere REFERENZ Disc von New Line, 26. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up [Blu-ray] (Blu-ray)
Es freut einen besonders, wenn man einen Film mit keiner all zu grossen Erwartung ansieht und dann (nicht nur qualitativ) positiv überrascht wird. Zumindest war es bei mir so...

Bildbewertung:

+ Hervorragende Bildqualität schrammt knapp an der REFERENZMARKE vorbei
wegen nur wenigen stilbedingten Schwächen
+ Das Bild ist praktisch durchgehend gestochen scharf und sehr detailliert
+ Sehr gutes Kontrastverhältnis
+ Sehr satter Schwarzwert
+ Sehr gute Farbwiedergabe trotz Farbfiltereinsatz
+ Sehr plastisches Bild mit teils beeindruckender Tiefenwirkung
- Hauttöne sehen gelegentlich etwas unnatürlich aus
(Gelbstichig - Stilmittel?)
- ein leichtes (nie störendes) Filmkorn ist durchgehend vorhanden

Tonbewertung Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1

Bei 'Shoot 'Em Up' wird ein akustisches Feuerwerk an Soundeffekten geboten. Der Non-Stop Action Film bietet eine durchgehende Surroundatmosphäre, was heute in dem Masse fast schon selten ist.
Selbst direktionalen Effekte und der nötige Tiefenbass fehlt nicht. Eure Nachbarn werden den Film wegen des stampfenden Basses hassen!
Wer jetzt denkt einen Dröhnsoundtrack ohne Dialoge zu bekommen - Fehlanzeige - die Dialoge sind trotz der allgemein lauten Umsetzung immer bestens verständlich und gehen nie im restlichen akustischen Getümmel unter - der Ton ist ganz klar Referenzliga!

Die Extras sind (wie bei NEW LINE üblich) ebenfalls in HD - reichlich und informativ. Was will man eigentlich mehr? Kann den Film nur empfehlen.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Schwachsinn, 9. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hab mir den Film bestellt, weil ich den Titel recht ansprechend fand. Was mich danach erwartete war ausgemachter Schwachsinn von Anfang bis Ende. Die Sprüche, die Sinnlosigkeit mit der Menschen erschossen werden. Was man alles mit Möhren so anstellen kann....... Und wisst Ihr was?? Mir hat der Film trotzdem gefallen, einfach weil von Anfang an klar war, wie dieser Film aufgebaut sein wird. Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen Filmen die sich ernst nehmen wollen, es aber nicht sind und Filme welche genau wissen, dass sie nicht ernstzunehmen sind. Dieser Film gehört zur zweiten Kategorie. Alles ist so absurd, (ich erinner an die Fallschirmszene) dass man nur davon ausgehen kann, dass es gewollt "trashig" ist. Das Problem was es Heute gibt sind die Persönlichkeiten, jeder bildet sich ein über den Geschmack des Anderen urteilen zu können. Jeder ist ein absoluter Kino-Film-Kenner und wehe man kränkt seinen unübersehbaren Intellekt. Es sind bloß Filme......

Wer Schwachsinn deluxe mag, wird diesen Film lieben.
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5.0 von 5 Sternen Esst mehr Gemüse, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shoot 'Em Up [Blu-ray] (Blu-ray)
Handlung:

Eines Abends beobachtet ein Mann, welchen die Leute nur als Smith kennen, wie eine schwangere Frau von einem bewaffneten Mann verfolgt wird. Er eilt ihr zur Hilfe und es kommt zur Schießerei mit weiteren ankommenden Verfolgern, bei dem sie stirbt und er das gerade Neugeborene Baby mitnimmt und es zu einer ihm bekannten Prostituierten bringen will, das sie es eine Weile aufnimmt.
Verfolgt werden die beiden dabei von einem hartnäckigen Mann, welcher seine Killer auf das Duo hetzt, mit dem Ziel das Baby zu töten, während Smith die Angreifer stoppen muss und herausfinden muss, was dahinter steckt...

Technisches:

Das Bild sieht gestochen scharf aus und die Farben bieten einen guten Kontrast.
Der Ton klingt sehr gut und die Synchronstimmen sind gut gewählt, die Dialoge sind passend für einen Actionfilm.
Schauspielerisch wurde nichts falsch gemacht, niemand fällt negativ auf bzw wirkt fehl besetzt.
Blutig wird es im Film öfters, wobei es nie extrem brutal wird, bis auf ein paar Ausnahmen welche aber so "übertrieben" dargestellt werden, das es nicht stört.
Unlogisch und unrealistisch wird es im Film öfters mal, z.b bei den Schusswechseln, allerdings nimmt sich der Film nicht wirklich ernst und tut daher dem Filmspaß keinen Abbruch.

Fazit:

Action-geladener und Temporeicher Film, welcher zwar nicht unbedingt auf Realismus setzt und so manches übertreibt, trotzdem gut unterhält und auch einige Momente mit Witz auflockert.
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