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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt der Barbaren als neue Heimat?
So, bevor wir zur eigentlichen Spielrezension kommen eine kurze Info am Rande: Ich habe damals AoC schon zum Release begonnen. Allerdings wurde das Spiel von Bugs geplagd, die Engine war nicht die Beste (wobei es nicht so schlimm war wie Vanguard am Anfang) und naja, Funcom hat so viel versprochen und nur wenig gehalten.

Jetzt habe ich vor kurzem wieder in das...
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von Chaz0r

versus
117 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potential, aber zur Zeit nicht zu empfehlen.
Fangen wir mal mit dem positiven an :

- Die Grafik ist bis auf ein paar probleme, sehenswert.

- Das Startgebiet Tortage ist das beste was AoC zur Zeit zu bieten hat, kein Ort im Spiel wurde so herausgeputzt und perfektioniert, die quests sind vertont und es gibt für die questsüchtigen ausreichend quests, jedoch kann dies wenn man gerne...
Veröffentlicht am 10. Juni 2008 von Kosch


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt der Barbaren als neue Heimat?, 28. Februar 2010
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
So, bevor wir zur eigentlichen Spielrezension kommen eine kurze Info am Rande: Ich habe damals AoC schon zum Release begonnen. Allerdings wurde das Spiel von Bugs geplagd, die Engine war nicht die Beste (wobei es nicht so schlimm war wie Vanguard am Anfang) und naja, Funcom hat so viel versprochen und nur wenig gehalten.

Jetzt habe ich vor kurzem wieder in das Spiel reingeschaut und es hat sich einiges getan: Die Engine rennt ohne Probleme. Mein Rechner besitzt folgende Hardware: Core2Duo E6400, 4 GB Arbeitsspeicher, GeForce 9600GT (mit 512MB Speicher). Zu Release konnte ich das Spiel auf mittleren Details und ohne AA halbwegs flüssig spielen, hatte jedoch gelegentlich (vor allem in der Hauptstadt) FPS-Einbrüche. Nun spiele ich auf maximalen Details mit 2x AA (4x geht auch ohne Probleme) und habe 25 FPS aufwärts (in Städten wie Tortage oder Tarantia) und bis zu 55 FPS in Außenarealen und keinerlei FPS Einbrüche mehr. Conten Technisch hat sich in Sachen PvE und PvP einiges getan. Wem das Spiel also gefällt, es nur zu unfertig war, der sollte unbedingt nochmal reinschauen. Zur not nen Trial Account machen, da kann man ja bis Level 20 unendlich lang spielen.

Nun aber zu den Leuten, die das Spiel noch nicht gespielt haben.

Fangen wir mal mit der Welt und dem Setting an

Age of Conan spielt auf dem fiktiven Urkontinent Hyboria, den ihr vielleicht schon aus den Filmen, Büchern, Comics oder der alten Cartoon Serie kennt. Bewohnt wird es von 3 Völkern, den Aquiloniern, Cimmeriern und Stygiern, sowie eingebohrenen Stämmen wie den Pikten, jede Menge wilden Tieren und Kreaturen wie Dämonen, Monstern oder Riesen.
Die Welt um Hyboria ist sehr brachial. Ein Schwerthieb ist eigentlich eine sehr brutale Sache und sollte mehr ausrichten als ein bisschen den Lebensbalken zu verringern oder eine lustige Zahl über dem Kopf zu zeigen. Gut, auch das ist in Age of Conan vorhanden, jedoch ist ein Schwerthieb hier so, wie er sein sollte: blutig! In Age of Conan werdet ihr in den Kämpfen viel des roten Lebenssaftes sehen. Aber das Spiel ist auch anderweitig etwas brachialer, oder zumindest brachialer, als das, was man bisher in den großen MMOs gesehen habt, oder habt ihr in World of Warcraft, Warhammer Online, Everquest, Vanguard oder sonstigen Spielen einen Questgeber gesehen, der munter an das Wasser geht um seine Blase in aller öffentlichkeit zu entleeren? Wahrscheinlich nicht!
Aus diesem Grund ist Age of Conan auch nicht für Kinder geeignet und hat berechtigter Weise das Rote "ab 18" Symbol. Dazu tragen auch die Fatalitys bei, ein Spezialangriff, welcher beim Tod des Gegners ausgelöst werden kann. Diese haben zwar keinen tieferen Sinn, aber eine coole Kill-Animation, wo teilweise(seit dem letzten Patch auch in der deutschen Version, wobei mir keiner sagen konnte obs n Bug oder n Feature ist) auch wohl mal ein Kopf durch die Gegend rollt und Munter Blutflecken auf den Monitor spritzen. Dieses Brachiale passt aber sehr gut in die Welt von Robert E. Howars passen.
Die Welt ist malerisch. Ich habe noch nie eine solch schöne Welt in einem MMORPG gesehen. Ja, Aion hat auch eine ganz hübsche Welt und eine sehr gute Grafik, aber in Age of Conan ist es keine Comic Grafik, sondern eine voll auf Realismus ausgelegte Grafik. Die Schatteneffekte, Lichteffekte, Texturen, der Detailgrad der Welt, all das is malerisch, sodass Hyboria trotz der ganzen kriegerischen Barbaren durchaus für einen Urlaub geeignet wäre. Man kann insgesammt sagen, dass Age of Conan technisch gesehen das Crysis der MMORPGs ist.
Noch besser sieht das ganze mit dem nachgeptatchten DirectX 10 aus. Allerdings haben einige Grafikkarten Probleme damit. Oft liest man im Chat, dass DX10 die FPS mancher Leute gar nicht antastet, bei anderen werden aus den minimal 25 FPS unter DX9 plötzlich maximal 25 FPS unter DX10. Aber auch wenn ihr keine DirectX10 Grafikkarte habt, oder eure Probleme macht, das Spiel sieht auch unter DirectX 9 schlicht und einfach grandios aus!

Klassen gibt es mehr als genug. Diese sind nach typischen Archtypen aufgeteilt, quasi Krieger, Schurke, Magier, Priester. Diese Teilen sich aber noch auf, sodass es mehrere Magier, mehrere Krieger und mehrere Schurken für die 3 Spielbaren Rassen Cimmerier, Aquilonier und Stygier gibt. Die Charakterindividualisierungsgrad ist sehr hoch. Es gibt grundtexturen, wo das Gesicht aber durch Schieberegler aufs kleinste Detail angepasst werden kann.

Fängt man das Spiel an, so ist man die ersten paar Minuten offline unterwegs, bekommt etwas zur Geschichte erzählt und lernt die Grundlegende Steuerung. Apropos Steuerung: Das Kampfsystem ist etwas komplett anderes, nicht dieser Einheitsbrei aus den meisten gängigen MMOs. in Age of Conan habt ihr kein Autoattack, ihr macht die Schläge selbst und das in verschiedene Richtungen. In diese Richtungen könnt ihr zum einen auch Verteidigungen setzen, zum anderen auch aktiv blocken und sprinten. Sogar im Tanzmodus könnt ihr den Tanz mit den Bewegungstasten beeinflussen!
Hat man die ersten paar Minuten Singleplayer bestanden, geht aus auf nach Tortage, der ersten Stadt, wo die Geschichte weitergeführt wird. Dieses setzt sich zusammen aus Storymissionen, die nachts (nur in der ersten Stadt verfügbar und immer Singleplayer) spielen und normale Quests, die tagsüber spielen. Auch zwischensequenzen kommen bei den Storymissionen öfters vor um die Geschichte voranzutreiben. Hat man dann um Level 20 die Geschichte um Tortage beendet, wird man auf die komplette Welt losgelassen, wo das eigentliche MMO losgeht. Durch die vorhergehende Geschichte bin ich nun nicht einfach ein Charakter in der Welt des Spiels, wie in eigentlich allen MMOs. Hier weiß ich warum ich in dieser Welt bin und ich weiß was vor sich geht. Man wird also geschichtlich direkt in die Welt gefüht. Meiner Meinung nach verdammt klasse! Die Storymissionen sind weiterhin vertont. Übrigens könnt ihr mit Questgebern oft auch abseits von Quests reden um etwas über die Welt um Hyboria zu erfahren. Dies kann man sich so ähnlich wie in Gothic oder Elder Scrolls 4 vorstellen. Ein einfacher Questtext wie in WoW oder sonstigen MMOs ist nicht vorhanden, ihr befindet euch immer im Dialog. Für den Weg bis Level 80 gibt es dann genug Gebiete und Instanzen. Die Levellücken der Release Version sind beseitigt.

Ein sehr interessantes Feature ist das Housing. WoW hat es angekündigt gehabt und es ist bisher nie gekommen. In Everquest 2 und Runes of Magic kann man die Inneneinrichtung seines Hauses ändern. In Venguard musste man sein Haus schon selbst bauen. Und wie ist das in Age of Conan? Tja, hier steht das Housing nur für Gilden zur Verfügung, dafür wird hier jedoch nicht nur ein Haus gebaut, sondern eine Stadt, welche als kleines Dorf startet und zu einer großen Stadt ausgebaut werden kann. Hier kann man dann alles machen wie in einer normalen Stadt auch und zudem wird sie seit einem der Patches auch von NPCs bevölkert um Leben einzuhauchen. Weiterhin haben die Gildensttädte aber noch ein Feature, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Was mach ich, wenn ich 80 bin? Es gibt genug Instanzen und genug Raids, hier orientiert sich Age of Conan am Content von WoW. Es wagt nicht groß was anderes, aber durch das Kampfsystem spielt sich das ganze auf jeden Fall anders, vor allem actiongeladener.
Weiterhin gibt es PvP, was sich in 3 Teile aufteilt:
Teil 1 sind die Minigames wie Capture the Flag, Team Deathmatch und dergleichen. Diese sind leider sehr schwach besucht (wie es da im High-Level-Bereich aussieht weiß ich nicht).
Teil 2 ist das Open PvP, was es jedoch nur auf einem PvP Server gibt. Da es hier keine 2 Fraktionen gibt, sondern dieses Land von brachialen Barbaren bewohnt ist, ist das open PvP auch Jeder gegen Jeden. Dadurch sind im Bereich auch intrigen und dergleichen Möglich. Insgesammt finde ich dieses System interessanter und spannender als dieses typische 2 Fraktionen System.
Für Teil 3 kommen die Gildenstädte wieder in das Spiel, denn hier finde Belagerungsschlachten statt, wo eine Gilde versucht die Stadt der anderen zu zerstören. Dafür stehen auch Belagerungswaffen, Kriegsmammuts und Nashornmaounts zur Verfügung.

Und wieso ist Age of Conan dann nicht so erfolgreich wie WoW? Naja, weil Features damals angekündigt wurden, wovon verdammt viele nicht in das Spiel gekommen sind, es gab zahlreiche Bugs und es fehlte teilweise an Quests und Content. Mittlerweile sind diese Probleme nicht mehr vorhanden. Jetzt liegt es an den Spielern wieder reinzuschauen. Ähnliches Beispiel ist Vanguard, hatte einen sehr, sehr bescheidenen Start, ist aber mittlerweile abgesehen von der fehlenden Lokalisierung an durchaus gelungenes Spiel.

Wenn ihr euch Age of Conan nun anschauen wollt, könnt ihr auf der offiziellen Seite einen Trial Account erstellen. Dieser ist zeitlich unbegrenzt und ihr könnt bis Level 20, was etwa das gesamte Spiel bis zum Ende der Geschichte von Tortage ist, spielen. Ansonsten sind etwa 5 Euro für dieses Spiel und 30 Tagen freie Spielzeit auch nicht viel.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AoC - Mein Traum MMO, 5. August 2009
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
zuallererst mal mus sich sagen ich hab schon viel mitgemacht mit AoC, seit release dabei, unzälige fehltritte von FC miterlebt und einige stunden im patcher/forum verbracht, aber nun ist mein baby über den berg

AoC ist nun in einem top-zustand (wäre es nur zu release so gewesen, aoc wäre wahrscheinlich erfolgreicher)

ich habe nun schon viel erfahrung mit diesem spiel (6 80er charaktere)und spiele auf dem RP Server Asgard (der leider oft als OOC PVP server missbraucht wird)aber wer dem entgehen will geht einfach auf den PVE server mitra, hier kann man in minigames und keepschlachten ebenfalls pvp machen

nun ein kleine pro und contra aufstellung

PRO:
+ die unverwechselbare atmosphäre von Robert E. Howards vorlage ist wunderschön zu bespielen
+ die grafik sucht im mmo genre seinesgleichen (jetz auch mit dx 10)
+ das etaws andere kampfsystem
+ 12 wirklich unterschiedliche klassen
+ die wunderschönen charakter und waffen/rüstungs modelle

Contra:
- noch etwas wenig auswahl bei den rüstungen
- noch kleinere bugs
- etwas balancing probleme zwischen den klassen
- noch immer schwächen von Funcom im support und das ist meiner meinung nach der größte Kritikpunkt!

Alles in allem bin ich dennoch mit AoC zufrieden und werde auch dabei bleiben, ich kann nur jedem empfehlen es sich anzusehen
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über'm Berg und auf dem Weg der Besserung, 7. Dezember 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Ein MMORPG ist ein sich ständig weiterentwickelndes Spiel und deshalb sollte hier langsam ein Cut gemacht werden, neue Bewertungen geschrieben und aktuellere Bewertungen an den Anfang gestellt werden. Alte Bewertung entsprechen im Großen und Ganzen nicht mehr den gegenwärtigen Tatsachen und sind überholt. Trotz der Fehler, die Age of Conan hatte, war bereits früh zu erkennen, dass das Spiel Potential hat. Diese Spielwelt verdient es einfach, poliert zu werden.

Heute ist zweifellos klar, dass Age of Conan zu früh den Markt erreichte. Bugs, fehlende sowie kaputte Inhalte in Form von Quests und Spielmechaniken pflasterten zunehmend den Weg des Abenteurers in Hyboria.
Eine nicht gerade kluge Patchpolitik und nicht gehaltene Versprechungen ließen viele Spieler verbittern und das Vertrauen in die Entwickler verlieren. Age of Conan verlor nach 3 Monaten massiv an Spielern.

Was seit dem Horror-Sommer passiert ist:
-Köpfe sind gerollt (nicht im Spiel, sondern bei Funcom)
-Bugs sind umfassend abgestellt. Keine Abstürze, keine kaputten Spielinhalte o.ä. mehr
-Verbesserung der Spielperformance- insbesondere des Speichermanagements
-Überarbeitung diverser Klassen, teilweise in Form von "Nerfs"
-Weiterentwicklung und Überarbeitung existierenden Contents wie z.B. verschiedene Dungeons und Gebiete
-Einführung eines neuen Gebiets "Ymir's Pass", um die Questlücke zwischen 55-60 zu schließen
-Einführung von PVP-Gegenständen und PVP-Leveln
-und viele viele kleinere und größere Änderungen wie das Binden von Gegenständen beim Anlegen bzw Aufheben, Erweiterung der Soundkulisse, Überarbeitung verschiedener Berufe etc. pp

Natürlich sind auch weniger erfreuliche Dinge ins Spiel gelangt. Da sei z.B. das "Mördersystem" zu nennen, dass Spieler bestraft, wenn sie öfter schwächere bzw wehrlose Spieler töten. Das Gegenteil von Gut ist hier Gut gemeint, denn so kaum umsetzbar.

Leider gibt es nach wie vor einige Dauerbaustellen. Die Größte ist wohl das PVP, denn nach wie vor gibt es kaum Orte, an dem man sich organisiert eins auf die Nase geben kann. Die sogenannten Minispiele, also instanzierte "Battle-Grounds" sind schlecht besucht und bieten keine tiefere "Mission" als den Gegner umzuhauen. (Ich hoffe, wir sind uns alle einig, dass Capture-the-Flag eher nach WoW gehört)
Des Weiteren ist das "Itemizing", also die Auswirkung von Gegenständen auf die Charakterstärke, bisher keiner großartigen Änderung unterlegen. (Stellenweise lässt sich auch nackt kämpfen) Funcom äußerte sich dazu, dass ein Zustand wie in WoW z.B., wo viel von der Ausrüstung abhängig ist, nicht ihrer Vision von Age of Conan entspricht.. Sehr würdigend, aber leider verkennt man damit einen großen Motivationsfaktor und Spielspaß.

Abschließend seien die "natürlichen" Stärken von Age of Conan genannt, die das Spiel so einzigartig machen:

-atemberaubende Grafik (wofür man einen 3GHz Dualcore, 4GB Arbeitsspeicher und min. eine ATI 4850/Nvidia 9800GTX sein Eigen nennen sollte)
-innovatives, actionreiches Kampfsystem
-geschichtlicher Hintergrund nach den Romanen von Robert E. Howard
-tolle Atmosphäre, lebendige Welt
-erwachsene und glaubwürdige Spielwelt
-Spielwitz

Kurzfristiger Ausblick für Dezember:
-Einführung von DX10
-Serverzusammenlegung

So, ich habe fertig.
Was das Spiel jetzt noch braucht ist eine weiterhin beständiger Fluss von Erweiterung und Änderungen und vor allem eins: Spieler!
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117 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potential, aber zur Zeit nicht zu empfehlen., 10. Juni 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Fangen wir mal mit dem positiven an :

- Die Grafik ist bis auf ein paar probleme, sehenswert.

- Das Startgebiet Tortage ist das beste was AoC zur Zeit zu bieten hat, kein Ort im Spiel wurde so herausgeputzt und perfektioniert, die quests sind vertont und es gibt für die questsüchtigen ausreichend quests, jedoch kann dies wenn man gerne mehrere chars anspielt sehr eintönig werden denn es gibt nur dieses eine Gebiet am Anfang.

- Das Leveln : es ist nicht extremst in die Länge gezogen (lv 80 ist wohl in 5 tagen spielzeit erreichbar) und sollte einigermassen flüssig vonstatten gehen, neue Fähigkeiten gibts alle 5 level, damit wirkt die Entwicklungs des Charakters leider träger als es mit 80 verfügbaren leveln sein könnte.

- Gildenstädte, Burgen, PvP-Level System, Direct X10, 6 Berufe, Unterstützung, sind alles sehr interressante Features , leider sind die meisten davon noch Baustellen und deshalb schwer zu bewerten bzw wären sie für mich kein Kaufargument solange sie nicht wirklich funktionieren

Jedoch gibt es auch einige negative Seiten an AoC:

- Informationspolitik, es wird viel verheimlicht, viel verdreht und es sind sogar Händler Funcom auf den Leim gegangen, man muss ein Kunde mit offenen Augen sein und sich gut informieren und nicht alles glauben was einem erzählt wird, dies ist hier für eine kaufentscheidung nötiger als sonst.

- Nach lv 40 wirds dünner, , die anzahl der späteren gebiete ist sehr gering, ganz extrem wird es am ende (70-80) wo man sich nach anfänglichem lockeren questen am ende um ein paar wenige mobs mit andren spielern kloppen muss. Das Grinden wir deinem ab lv 40 immer mal begleiten.

- Die ganze Welt ist instanziert, und obwohl dies viele gute und gemütliche reisemöglichkeiten bietet wird darauf komplett verzichtet, man kann von zone zu zone reisen und zu jeder haupstadt sonst muss man sich durch die wildnis schlagen auch wenn man bestimmte gebiete zum hundersten male durchreist.

- PvP Gebiete (Borderlands): sind allein für die Burgfestungen da, nichts andres ist dort zur zeit vorhanden, also keien wirkliche pvp motivation in diesen Gebieten.

- Timesinks, also Aufgaben die einfach nur Zeit schinden sollen , sind zwar normal bei MMRORPGS, in AoC finde ich es jedoch sehr extrem, man wird für Quests über die ganze Karte gejagt, Orte sind so platziert das man grosse Umwege laufen muss, Questaufgaben sind sehr umständlich gemacht, für einen klick auf ein objekt in meiner schicksalsques ohne das etwas weiteres passierte , musste ich 20 Minuten durch die Welt reisen. Dabei unterstelle ich volle Absicht, sowas halte ich aber nicht für nötig man kann Spielern auch anders Spass bieten.
- Berufe :
Die vorteilhafte möglichkeit des berufe steigerns durch questen ist in der praxis eher nervig, man wird gezwungen alles was man kann mindestens einmal gecraftet zu haben um aufzusteigen, dies ist sogar am anfang schon sehr umständlich und unübersichtlich.
Der beruf des Juwelenschleifers ist zur Zeit noch sehr verbuggt, Alchemisten suchen zur zeit für ihre 2 Skillstufe auf der ganzen Welt Materialien die noch nicht vorhanden zu sein scheinen. Das ganze wirkt eher unüberschaubar und unüberlegt, viele materialien die man zum craften braucht wurden einfach einem npc übergeben, dieser hat nun 40-60 verschiedene materialien wo einige nur ein kreisförmiges symbol mit der aufschrift "valuable" haben --> unfertig.

- Funcom (die entwickler) : die Entwicklung wirkt nicht sehr professionell, fehlende komplett open betatests, das verheimlichen von den wirkloch vorhandenen spielinhalten vor dem verkaufstart, die missratenen patches zur zeit ,die wichtige Bugs nicht beheben und neue Bugs einbauen, all dass zeigt es läuft nicht rund, Funcom hat nicht die Möglichkeiten der Konkurenz diesen Problemen zu begegnen, also kann man eine Besserung auch nicht so schnell erwarten.

Fazit : Funcom bietet eher quantität als qualität, das zieht kunden an die sich erhoffen das die versprochenen features eingebaut werden , ich hoffe nicht das dies die zukunft am mmoprg markt ist. Ein überfluten mit neuen features wobei das meiste noch "getestet" werden muss ist sicher nichts was man sich als Kunde wünscht.
Für das potentielle Spiel gibt es von mir 3 Sterne, ich selbst habe noch nie so schnell bei einem spiel gefühlt das dort einiges einfach nicht zusammenpasst, bugs sind bei release eines MMOPRGS normal, das kann passieren , nur hier wird alles mit einer so sichtbaren planung und berechnung gemacht, das ich echte zweifel habe ob sie ihre philosophie überdenken und etwas näher an den kundenwünschen agieren.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AOC TOP, 28. Dezember 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Also ich finde dass die älteren rezensionen hier nichts mehr verloren haben, die anfangsfehler oder bugs sind ausgemerzt worden ,es gibt neue gebiete die funcom integriert hat ymir pass und noch viel mehr auch am endcontent ist viel getan worden.Spiele aoc seit september und macht mir immer noch spass ,raids ,farmen tolle gilden super inies und level 80 dungeons und im januar kommt noch ein super endcontent dungeon .ich wünsche mir dass die leute wieder mal bei aoc reinschauen denn es lohnt sich!!!!Age of Conan: Hyborian Adventures - Collector's Edition (DVD-ROM)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfangs Hui, später Pfui, 26. Mai 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Um es kurz zu erwähnen, ich bin ein Vielspielertyp der fast den ganzen Urlaub gespielt hat und bisher auch sonst täglich um 3-5 Stunde spielte.

Ergo habe ich viel von der Umgebung gesehen, den Instanzen und was es noch so gibt.

Ich habe bisher einen 80 Assassine, einen Nekro der auf die 70 marschiert und 2 kleine Chars.

Um es auf den Punkt zu bringen.

Die schöne Grafik die ja auch für AoC beworben wird, sowie auch die schöne Optik einiger Instanzen sind leider aufgebraucht.

Das Kampfsystem ist nur für Melee Kämpfer anders als in anderen Spielen, was es aber im PvP nicht unbedingt besser macht(man kann im Kampf quasi in den Ruhemodus gehen und sich regenerieren, was ein Kampf teilweise hinauszögert).

Caster haben weiterhin ihre Klick Orgien.

Hier als nichts neues.

Wer einen einzigen Char hat wird Tortage geniessen und auch zeitweise noch die anderen Quests und Gebiete ebenso.

Man wird feststellen, daß man entweder zu den weniger vorhandenen Glücklichen gehört die kaum Performance probleme haben oder zu denjenigen denen ich angehöre und die in regelmäßigen Abständen mit freezes, abstürzen(die selbst den Rechner kaltstellen), lagspikes etc. zu kämpfen haben.

Ergo ist die Performance wirklich mies und das liegt wohl weniger an den Rechnern als an der schlechten Programmierung.

Die ganze Welt ist in kleine Instanzen aufgeteilt, die ich persönlich nicht so wirklich groß finde.

Dadurch wars das denn mit einer großen Welt wie es wohl ursprünglich sein sollte.

Die Quests sind anfangs noch schön, jedoch beim 2ten Char nicht mehr so wirklich spannend, da einfach fast alles gleich ist.

Bedeutet Tortage fast alles gleich und je nach Rasse startet man dann in den 3 Gebieten, aber etwas später mit steigendem Level landet man eh wieder in den Gebieten wo jeder hingeht um weiterzukommen.

Es ist also ziemlich reizlos weitere Chars zu spielen.

Ich muss jedoch sagen, daß ich nicht unbedingt viele Quests erlebt habe die verbuggt sind, mein Spielspaß wurde durch andere Faktoren getrübt die wären :

- Schlechte Performance
- Langweilige Gebiete wo man nur an bestimmten Plätzen meistens kämpft
- kleine Welten(Instanzen)
- Primär Dungeons wo man meist nur mit Gruppe reinkommt(und sie teilweise schwer zu finden, also Gruppen dafür)
- Wenig Quests im High Level Bereich, es kann zwar reichen um 80 zu werden, jedoch müsste man dann wirklich jede Quest auch für Gruppen machen.
Diese Chance ist sehr gering, daher kommt man meistens nicht um das stumpfe Grinden herum
- durch falsche Lootbelohnungen haben sich einige eine goldene Nase verdient wodurch auch die Preise im Handel leiden und die Marktwirtschaft kaputt gegangen ist
- Ein Casualspieler bräuchte vermutlich ein 3/4 Jahr um sein Geld zu bekommen um sich dann gecraftete Rüstung mit Juwelen auszustatten
- Nicht funktionierende Primärattribute(hat Funcom leider immer noch nicht geschafft dies zu korrigieren, sowas sollte als Basis schon funktionieren)
- Keine Langzeitmotivation, da sich das offene PvP im 80 Bereich meistens auf ein Gebiet konzentriert und die Battlekeep fights auch sinnlos sind(man muss mittlerweile ein Kampf 24 Stunden vorher ankündigen).
- Klassenbalance ist total daneben.
- Mit jedem Patch wird das Spiel instabiler

Für mich ist es sehr einfach, Funcom patcht an den falschen Ecken.
Sie fangen jetzt sicherlich an einige Klassen zu balancen, nur fragt man sich, ob sie wirklich wissen wie sich ihre Klassen spielen....

Denn ich habe das Gefühl, sie haben keine wirkliche Ahnung was sie da patchen.

Dann wird von einem PvP Patch geredet der schon Ende Juli live sein sollte(soweit ich mich recht erinnere).

Wie kann man ein PvP Patch in Aussicht stellen, wenn man weder sauber spielen kann durch die ganzen Abstürze etc. noch wenn die Klassen so schlecht balanced sind wie jetzt.

Anstatt funcom sich rein darauf konzentriert die Hauptprobleme zu lösen machen sie weitere Sachen die sie einbauen wollen.

Ist ja schön das sie was machen, nur bedeutet das in diesem Fall meist weitere Fehlerquellen.

Ich verzichte gerne erstmal auf weitere Inhalte, Grafiken etc. wenn sie einfach nur die Performance hinbekommen, die Attribute mal korrigieren und die Klassenbalance vernünftig gestalten.

Dann hat man eine Basis auf der man bauen kann und weiteren Inhalt reinbringen kann.

Funcom baut lieber an gut funkionierenden Bereichen rum(Gruppendungeons die schon im kleineren Levelbereich gut gehen und wo es genug Quests gibt) anstatt sich den Bereichen zu widmen wo es wirklich nötig ist.

Funcom hat sich mein ganzes Vertrauen verspielt und ehrlich gesagt gebe ich nichts mehr auf deren ganzen Versprechen die sie bisher gemacht und nicht eingehalten haben.

Ich kann jedem nur abraten das Spiel zu spielen, ausser er spielt nur 3 Stunden die Woche.
Bis er dann 80 wird dürfte das Spiel entweder komplett den Bach runtergegangen sein oder alle wichtigen Patches implementiert.

Es gibt sicherlich Leute die einfach spielen und das alles nicht interessiert.
Ich persönlich stelle einfach einen gewissen Anspruch wenn ich monatlich Geld zahle und meine private Zeit dafür investiere.

Dann möchte Spaß haben, sowie auch ein funktionierendes System.

Mich interessiert auch ebensowenig wie gut oder schlecht andere Spiele gestartet sind.
Ich sehe dieses Spiel und sehe, es ist halbfertig und für Personen die gerne als Ziel auch das Spiel nach dem erreichen des Level 80 sehen die werden enttäuscht sein.
Das einzige was ich feststelle(mein Account läuft noch auf Asgard, einem RP PvP Server).....

Die Welt besteht primär aus Leute die fast durchweg kaum RP spielen, die Anzahl der Ganker steigt(hatte mich mal mit welchen unterhalten und zu hören bekommen,
daß deren Account eh ausgelaufen ist und sie davor noch mal Spaß haben wollen).....

Mir persönlich ist auch aufgefallen, daß die Anzahl der Spieler in AoC stark abgenommen haben, das macht das Gruppen finden sehr schwierig.
Ausser man will seine Zeit am Abend damit verbringen stumpf nach besserer Rüstung zu grinden, da gibt's immer mal Gruppen.

Ich hoffe, meine Aussage hilft euch weiter um zu entscheiden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einen 2. Blick wert, 23. Juli 2009
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Eines vorweg ich kann das Game leider noch nicht im Endcontent sowie dem PVP einschätzen da mein max Char Lvl. 28 hat. Ich habe das Game bei Erscheinen angespielt und musste zu dem Zeitpunkt feststellen das es technisch gesehen eine Zumutung war. Abstuerze Speicherleaks Grafikfehler waren an der Tagesordnung. So liess ich meinen Account einige Zeit ruhen und kehrte jetzt wieder zurueck. Ich kann sagen das sich Vieles zum Positiven entwickelt hat. Die meisten technischen Bugs wurden tatsächlich beseitgt sodass man jetzt entspannt spielen kann. Und das Game kann mit einem Vorteil auftrumpfen das nicht viele MMOG`s bieten: Atmosphäre. Nirgendwo wurde ich in letzter Zeit so durch Story und passende Dialoge hineingezogen wie bei AoC. Mal ganz abgesehen von der fantastischen Umgebungsgrafik die ihren Teil ebenfalls beiträgt. Ein weiterer Pluspunkt sind die Kämpfe die man insofern Nahkämpfer noch schoen händisch ausfechten darf, also jeder Schwertstreich ein tastendruck. Man lernt mit der Zeit dann Kombos die mehr schaden verursachen und verschiedenartige Nebeneffekte auslösen. Diese werden ebenfalls durch entsprechende Tastatur-Kommandos ausgeführt. So werden die Gefechte niemals lanweilig und die Animationen sind sowieso eine Augenweide. Der Talente-Baum lädt zum ausgiebigen Probieren ein und bis jetzt habe ich keine uebermächtige Skillung feststellen können. Auch bei den Klassen sind mir (bis jetzt) keine uebermächtigen Ausreisser aufgefallen ich beziehe mich dabei nur aufs Leveln. Es gibt 3 (menschliche) Rassen die Anleihen aus unterschielichen Kulturkreise genommen haben dementsprechend sehen dann auch die Gebäude, NPC`s und Landschaftssettings aus. Da wären die Cimmerer (Nordisch) die Aquilonier (Griechisch/Römisch) und die Stygier (Ägyptisch/Babylonisch). Je nachdem welche Herkunft man bei der Charaktererstellung wählt kommt man nach der Anfangsquest in das entsprechende Heimatland und führt dort sein Abenteuer fort. Die Quests sind oft mehrteilig und verraten meist etwas ueber das Wesen der jeweiligen Kultur. Die Dialoge heben sich wohltuend vom bekannten MMOG`s ab da eine erwachsene Sprache vorherrscht, sind sie vertont gibts einen Atmosphäre Bonus denn die Sprecher/innen machen ihren Job meist sehr gut. Leider wurden nicht alle Dialoge vertont ich wuerde mir vom Entwickler wünschen das sie das Schritt fuer Schritt erweitern da es wie gesagt sehr zur Atmo beiträgt. Noch ein Wort zum Equip hier wurde ein nuechterner aber stets passender Stil gewählt, Kleidung und Waffen sehen meist unspektakulär(trotzdem detailliert) aber eben echt und vor allem passend aus, wer wild Leuchtendes erwartet wird entäuscht. Hier und da gibt es noch ein paar Grafikbugs die aber kaum ins Gewicht fallen.
Mein Fazit zum jetzigen Zeitpunkt Age of Conan ist durchaus einen zweiten Blick wert, wer die entsprechende Hardware mitbringt und Lust auf etwas Anderes hat dem kann ich einen Trip nach Hyboria nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Schein als sein, 20. Mai 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Ich habe bereits einmal eine Rezension geschrieben, direkt nach der Veröffentlichung und während ich auf Tortage gespielt habe.
Diese habe ich nun gelöscht, da ich die fünf Sterne, die das Spiel in Tortage wert ist, zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr vertreten kann.

Age of Conan erscheint mir im Moment wie ein großes Luftschloss, wobei die Verpackung des SPiels die Fassade ist, die auf ein wunderbares Spiel hinweist und wenn man die Eingangshalle Tortage betritt, fühlt man sich von der Aussenansicht bestätigt. Doch wehe man öffnet die Tür in die anderen Bereiche dieses Schlosses, dann steht man mitten in einer Baustelle und da erinnert mich das Spiel schon mehr an einen misslungen Urlaub, in einen Hotelzimmer umringt von Baustellenkranen.

Es ist unfertig, es ist verbuggt, es istunausgewogen, es bietet im Moment zuwenig für das Geld, dass es kostet und von den Features die auf der Verpackung angepriesen werden fehlt mir noch zu viel.
Im Moment scheint dieses Spiel mehr eine Beta zu sein, für die sich der Entwickler erlaubt, 15€ pro Monat zu verlangen und dass, wo viele der im Moment am Markt befindlichen Free-MMOs die über einen Shop finanziert werden fertiger sind als AoC.
AoC hat nach wie vor eine hervorragende Grafik und sehr viele gute Ansätze, aber im Moment ist einzige Katastrophe und obwohl sich die Entwickler durch wöchentliche Patches bemühen, ist es im Moment eine Frechheit, für ein Spiel in diesem Entwicklungsstadium auch noch derartige Preis für Spiel+Monatsgebühren zu verlangen.
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123 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Coup de Grace für hoffnungsvolle Idealisten..., 23. Juni 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Hallo zusammen!

Wie so viele andere, habe auch ich mich von der Hoffnung anstecken lassen, es käme ein Spiel auf den Markt, das nicht nur darauf ausgelegt ist, möglichst viel Geld in die Kassen des Spieleentwicklers bzw. des Publishers und der dahinterstehenden Investoren zu spülen, sondern auch in sich so bestechend und schlüssig ist, daß man es als Spieler gerne spielt.

Meiner Wertung ist zu entnehmen, daß diese Hoffnung sich für mich nicht erfüllt hat. Nichtsdestotrotz versuche ich, möglichst objektiv darzulegen, weshalb sich das Spiel "Age of Conan" aus der Softwareschmiede "FunCom" auch für den geneigten Leser als Rohrkrepierer erweisen könnte.

Das Spiel ist neu. Gerade bei einem komplexen Projekt wie einem MMORPG ist das Verständnis für fehlende Spielinhalte, verbesserungswürdige Performance und Bugs recht groß. Und auch wenn das bei "Age of Conan" nicht anders ist, soll sich meine Kritik nicht darauf berufen.

"Potential" ist ein Begriff, der in den letzten Wochen gerne im Zusammenhang mit "Age of Conan" genannt wurde. Allein das kann ich schon nicht glauben, habe ich doch den Eindruck, daß grundlegendste Elemente des Spiels, die bereits Bestandteil der frühen Planungs- und Konzeptionsphase gewesen sein müssten, weder funktionieren noch transparent sind.

Es gibt offenbar kein funktionierendes Attributesystem. Man sieht zwar Werte für Stärke, Intelligenz usw. aber diese Werte scheinen keinerlei Einfluss zu haben. Die komplette Spielmechanik bleibt vollkommen im Dunkeln.
Dazu gehört auch, daß die Wirksamkeit von Talenten und Fähigkeiten des Charakters in vielen Fällen nicht ersichtlich oder nicht vollständig bekannt ist.

Im Grunde genommen gibt es nicht einen Aspekt des Spiels, und das sage ich, ohne übertreiben zu wollen, bei dem man nicht den Eindruck hat, es handle sich dabei um eine massive Baustelle. Aber gerade das ist es doch, was einem als Spieler/Konsumenten den Eindruck vermittelt, daß alles mit rechten Dingen zugeht.
Bei solchen Gelegenheiten erinnert man sich dann auch an die Pressemitteilung FunComs, daß der Release verschoben wird, da das Spiel zwar fertig sei, man aber noch etwas nachjustieren wolle, um den Spielern ein perfektes Spiel zu präsentieren. Klar, nun kann man sagen: "Was sind schon Marketingaussagen?" Ich würde sagen, eine offensichtliche Falschaussage mit dem Ziel, die Kaufentscheidung des potentiellen Kunden zu beeinflussen, sollte unter keinen Umständen als legitim angesehen werden.

Der Gesamteindruck läßt einen frustriert zurück:
PvP findet kaum statt, da ein Klassenbalancing, neben den anderen angesprochenen Problemen, ebenfalls nicht im Ansatz gibt.
Das "innovative Kampfsystem" wurde lediglich für Nahkampfklassen umgesetzt. Es ist eine nette Alternative zum Genre-Einerlei, aber mehr auch nicht. Zudem ist es verbugt, so daß manche Kombos nicht "zünden".
Die Kollisionsabfrage ist ebenfalls ein nettes Feature, aber konsequent zu Ende gedacht wurde es scheinbar nicht. Befindet sich in der Gruppe ein Magier, der die Aggro der zu bekämpfenden Mobs auf sich zieht, laufen diese Mobs auch durch die Nahkämpfer einfach durch. Ein "Abschirmen" der Fernkämpfer ist nicht möglich.
Die Grafik ist nett anzuschauen und einige Stellen der Welt sind wirklich schön gestaltet. Trotzdem wirkt die Welt unbelebt...egal, in welchem Teil der Welt man sich befindet, er wirkt leblos oder zumindest kulissenhaft.
Sicher, die "Mob-Sammelstellen" für bestimmte Levelbereiche sind nichts ungewöhnliches. Von denen spreche ich auch nicht. Es geht mir um das Gefühl, das die Welt vermittelt...um die mangelnde Atmosphäre. Alles wirkt so plan, unausgereift, eben nicht fertig.

Das gilt auch für die Charaktere. Natürlich ist es nett, daß man den Charakter individuell bei der Charaktererschaffung gestalten kann. Aber auch hinter diesem Feature steckt bedeutend weniger, als man immer wieder hört.

Der Support bzw. die Kommunikation mit den Spielern ist mehr als dürftig. Es werden derzeit von FunCom GameMaster und dergleichen für die Betreuung nicht nur deutschsprachiger Kunden für den Sitz in New York gesucht. Der dabei ausbleibende Erfolg verwundert nicht und eine solche Strategie nimmt einen wunder.

Ich persönlich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als seien schon zu Beginn des Projekts eklatante Fehlentscheidungen getroffen worden. Die Auswirkungen derselben sind entweder niemandem (schlechte Projektevaluation) oder man hat versäumt, adäquat zu reagieren.
So ist es für mich nicht nachvollziehbar, weshalb man an dem Maximallevel von 80 für Spielercharaktere festgehalten hat, obwohl dadurch das Spiel unnötig in die Länge gezogen wird, obwohl es ein Maximallevel von 60 auch getan hätte. Genug Arbeit hätte es für alle Abteilungen gegeben und das Spiel wäre womöglich runder und fertiger erschienen.

Gerne gelobt wird die Startinsel "Tortage", auf der jeder Spieler als schiffbrüchiger Galeerensklave beginnt. Hier bestreitet man die ersten 20 Level. Alle Quests sind synchronisiert, die Atmosphäre ist gelungen, das Spiel macht hier wirklich Spaß...die ersten zwei, drei Male. Mit jedem Charakter, den man neu erstellt, durchläuft man erneut die Insel, bis man mit Level 20 in seine Heimatregion reist. Die Destiny-Quests (die einen Haupthandlungsstrang im "Leben" des Charakters bilden) sind für die vier Charakterkategorien (Krieger, Schurke, Magier, Priester) unterschiedlich. Nichtsdestotrotz ist es wenig motivierend, mit jedem Charakter dasselbe Gebiet durchlaufen zu müssen. Das merkt man auch der Interaktion mit anderen Spielern an...die meisten sind kurz angebunden und wollen weiterkommen, so meine Erfahrung.

Zynische Zeitgenossen behaupten übrigens, Tortage sei nichts anderes, als ein "Promo-Gebiet" für die Öffentlichkeit. Und ja, auch ich kann mich dieses Eindrucks nicht erwehren, bedenkt man den Qualitätsabfall, was Quest-, Level- und NPC-Design angeht, sobald man die Insel verlassen hat.

Tja, so schildert sich der Zustand von "Age of Conan" momentan aus meiner Sicht. Ich muss leider vom Kauf ganz klar abraten. Voreilige Publisher und schlecht arbeitende Entwicklerstudios müssen langsam einsehen, daß man dem Kunden nicht jeden Mist andrehen und ihn im Anschluss noch für dumm verkaufen kann.

Ich weiß, die Meinungen gehen, wie bei so vielen Dingen, auseinander. Ich kann nur sagen, daß ich mich um eine wohlwollende, faire und objektive Sichtweise bemühe. Das gälte auch für den Fall, daß mir das Spiel eine 5-Sterne-Wertung wert gewesen wäre.

Dem Kaufinteressierten, der einen ähnlich starken Drang in sich verspürt, das Spiel spielen zu wollen, rate ich dringend, sich entweder einen sog. Buddy-Key zu besorgen, es bei einem Freund zu testen oder zu warten, bis man Probe-Accounts erstellen kann. Dabei sollte jeder auf die Dinge achten, die andere als Unzulänglichkeiten betrachten und für sich selbst zu bewerten.

Mit der Hoffnung, daß der unkreative und schlecht umgesetzte MMORPG-Einheitsbrei ausgelöffelt sein wird, bevor alle interessanten Lizenzen verramscht worden sind, verabschiede ich mich und wünsche einen guten Tag.

Auf bald!

Theryn
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83 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein MMORPG der neuen Generation: actionreich, stilsicher und erwachsen, 19. Mai 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) (Computerspiel)
Auf Age of Conan wurde sehr lange gewartet. Ein Online-Rollenspiel, das den bisher immer noch unumstrittenen Genre-König World of Warcraft angreift, dabei aber gerade nicht nur einfach kopieren will, sondern frischen Wind in das Genre bringt. Kurz gesagt hat das Spiel allgemein seine Ziele erreicht, allerdings ist es mit Sicherheit noch nicht frei von Mängeln, Problemen und Zukunftsvisionen, die angegangen werden müssen...

Das Setting des Spiels ist in eine archaische Zeit gebettet, die auf den Büchern von Robert E. Howard basiert und vor allem durch die beiden Verfilmungen mit Arnold Schwarzenegger bekannt geworden sind. Es ist eine blutrünstige Welt voller kriegerischer Gewalt, dunkler Magie und Gefahren. Das Spiel hat demnach den formulierten Anspruch, ein Online-Rollenspiel zu erschaffen, das zum ersten Mal gezielt erwachsene Spieler mit seinem erwachsenen Design anspricht (die durchweg hohen Alterseinstufungen kommen nicht von ungefähr) und von den sonst üblichen Standards bezüglich Stil und Mechanik stark abweicht.

Dazu werden 3 Rassen eingeführt, nämlich die Aquilonier (vergleichbar mit den antiken Römern), die Cimmerier (vergleichbar mit nordischen Völkern, wie die Kelten) und die Stygier (vergleichbar mit den alten Ägyptern). Des Weiteren kann man sich zwischen 12 verschiedenen Klassen entscheiden, die wiederum vier übergeordneten Archetypen angehören (Soldat, Magier, Schurke, Priester). Während zum Beispiel der nahkampstarke Barbar zu der übergeordneten Klasse der Schurken gehört, fällt der beschwörende Dämonologe unter die Magier. Insgesamt bietet das Spiel eine Auswahl, die keine Wünsche offen lässt, ob man nun lieber als gnadenloser Nahkämpfer, schleichender Schurke, zaubernder Magier, unterstützender Priester oder verschiedenste Mischformen spielen will, da auch im Grunde jede Klasse eigene Spezialitäten hat und für eine eventuelle Gruppe seine eigenen Vorteile mitreinbringt. Dazu gibt es allerdings eine Einschränkung der Rassen- und Klassenwahl, so können zum Beispiel nur die Stygier die drei Magierklassen spielen, während man sich als Cimmerier und Aquilonier zwischen jeglichen Soldatenklassen entscheiden darf.
Schon hier fällt Age of Conan positiv auf: Es gibt viele Auswahlmöglichkeiten, die sich bis zu der Veränderung der körperlichen Merkmale ziehen; ich habe selten ein Spiel gesehen, das so umfangreiche und gleichzeitig auch wirklich merkliche Variationen bei der Gestaltung des Aussehens ermöglicht.

Die ersten 20 Level des Spiels wird man in der Stadt Tortage mitsamt Umgebung verbringen und vortrefflich in die Spielwelt eingeführt. Dialoge wurden zu einem großen Teil vertont, Quests haben zwar zum Großteil die typische Sammle- und Töte-Struktur, werden allerdings ansprechend präsentiert, die Story wird in netten Ingame Zwischensequenzen erzählt.
Zudem darf man sich zwischen Tagesmissionen, die man zusammen mit anderen Spielern angehen kann und Nachtmissionen, die instanziert auf jeden Spieler persönlich zugeschnitten sind, entscheiden. Erst nach dieser Einführung öffnet sich die Welt, man lernt seine jeweilige Hauptstadt der Rasse kennen, erlebt die verschiedensten Abenteuer in den unterschiedlichsten Landstrichen oder betritt Dungeons mit einer Gruppe. Leider tritt auch nach der Einführung in der Welt verstärkt Zoning auf, das heisst das Spiel splittet bei zu großen Spielermengen auch das normale Questgebiet in mehrere Instanzen auf und es gibt Ladezeiten beim Betreten und Verlassen von Gebieten; Das Spiel kann demnach nicht immer das Gefühl einer riesigen, zusammenhängenden Welt erschaffen, die man ohne Ladepausen durchlaufen kann. Gut ist hingegen, dass man sehr leicht zwischen eventuell instanzierten Gebieten wechseln kann, um konkret seine Freunde zu treffen, eine entsprechend nützliche Option wurde eingebaut.

Diese Einschränkung macht allerdings auch dafür überhaupt erst den nächsten Punkt möglich, nämlich die fantastische Grafik. Schon zu Beginn wird einem (ein entsprechend ausgestatteter PC vorausgesetzt) die Grafik in Erstaunen versetzen. Für ein Online-Rollenspiel ist der präsentierte, realistisch geprägte Stil mitsamt der allgemeinen Detailverliebtheit der Umgebung und dem Effektreichtum großartig und kommt in meinen Augen einem kleinen Quantensprung gleich. Age of Conan ist mit Sicherheit nicht nur allein von seiner technischen Grundlage her das derzeit schönste Online-Rollenspiel und wird es wohl auch für eine gewisse Zeit lang bleiben, besonders die unterschiedliche Architektur und der ausgeprägte Sinn für die Größe von Städten fasziniert mich ungemein. Natürlich ist auch hier nicht alles eitel Sonnenschein, so wirken doch teilweise manche Texturen etwas verwaschen und die sonst wunderschönen Animationen haben teilweise unschöne Aussetzer, dennoch ist das Spiel insgesamt eine Augenweide.
Gab es dabei in den verschiedenen Beta Phasen immer wieder Beanstandungen bezüglich der Performance und wird es wohl auch beim Erscheinen das Spiel nicht auf allen Systemen einwandfrei laufen, so kann man doch sagen, dass Funcom hier generell eine gute Arbeit geleistet hat, bedenkt man den riesigen technischen Anspruch, den das Spiel voraussetzt. Als groben Indikator für flüssiges Spielen kann man festhalten, dass die größte Beanspruchung an die Grafikkarte (hier ist vorallem ein hoher Speicher hilfreich), danach die RAM Kapazität (2GB sollten es bei höheren Einstellungen mindestens sein) und an dritter Stelle die CPU Geschwindigkeit geht (Das Spiel profitiert ungemein von Duo- und vorallem Quadcore Prozessoren). Ohne Frage kann es auch gerade jetzt zu Beginn, wenn die ganzen Massen anfangen zu spielen, immer wieder zu Schwierigkeiten mit Spitzen und hohen Latenzzeiten kommen, trotzdem wurde hier eine Grundlage geschaffen, auf die man sehr gut aufbauen kann.

Ein wichtiger neuer Faktor, mit dem auch immer wieder geworben wird, ist das neuartige Kampfsystem. Anstatt einen Genger nur anzuklicken, den Charakter automatisch angreifen zu lassen und per Klick seine Fähigkeiten auszulösen, bietet Age of Conan ein actionreicheres Erlebnis. So muss man in Echtzeit durch Klick auf verschiedene Richtungspfeile auswählen, wohin genau der Charakter schlagen soll, geknüpft an ein Schildsystem, das anzeigt, auf welche Körperregion der Gegner seine Verteidigung konzentriert, das somit den verursachten Schaden beeinflusst. Dieses System wird bei den Soldaten und Schurken Klassen beim Stufenanstieg auch dahingehend erweitert, dass man mithilfe von mächtigen Kombos besondere Effekte auslöst, die eine konkrete Abfolge der Richtungen voraussetzen. Zudem besteht die Möglichkeit des aktiven Ausweichens, Blockens und durch eine ausgeprägte Kollisionsabfrage entsteht tatsächlich eine größere Nachvollziehbarkeit des Raumes. Man kann anmerken, dass es im Grunde natürlich trotzdem nur Klickarbeit ist, etwas anders verpackt, dennoch fühlt sich der Kampf durch seine Stringenz einfach realistischer an und es wird viel besser eine Illusion des beteiligt seins geschaffen.
Dies verliert sich leider etwas bei den Magier und Priester Klassen, da bei ihnen die Kämpfe eher noch nach dem üblichen Auswählen und Zauber anklicken Prinzip gestaltet sind. Dennoch gibt es auch hier interessante Aspekte, so wird bei Age of Conan stärker berücksichtigt, wo der Zauberer in Relation zu den Freunden und Gegnern nun genau steht (geheilt wird zum Beispiel in einem Kegel vor dem Caster), was tatsächlich ein neues Gefühl des Zauberns schaffen kann. Zudem gibt es das berüchtigte Spellweaving System, das magiebegabten Klassen in höheren Stufen zur Verfügung gestellt wird und mächtige Kombinationen von Zaubern ermöglicht. Es wird allerdings wohl in den ersten Monaten noch nicht effektiv eingesetzt werden, da es nicht wirklich zu Ende gedacht wurde und in seinem jetzigen Zustand nur bedingt nützlich ist; Im PvP ist es derzeit so gut wie sinnlos.

Will man diese Punkte zusammenfassen, dann ist Age of Conan ein wirklich tolles Spiel, das besonders Spielern gefallen wird, die auf eine archaische, erwachsene Welt, eher actionreiches Gameplay und eine Grafik auf höchstem stilistischen Niveau wert legen. Das Spiel bringt tatsächlich neue Aspekte in das Genre und es weiß gut mit seinen neuen Grundlagen umzugehen.
Dennoch hat das Spiel die üblichen Probleme, die ein MMORPG eben anfangs noch meistens plagen, und die nicht verschwiegen werden sollten. Es gibt noch Bugs und gelegentliche Performance-Probleme (obwohl für ein MMORPG bis jetzt gut daran gearbeitet wurde), das Balancing stimmt natürlich noch nicht in allen Bereichen und es gibt immer mal wieder Haken und Brüche, die ausgemerzt werden müssen. Das Gruppenspiel funktioniert soweit ganz gut, da eigentlich jede Klasse nützlich ist, allerdings gibt es auch immer mal wieder Gegebenheiten, wo die Entwickler den Spielfluss im Team unterbrechen. Mehrere wichtige Funktionen und Aspekte sind nach wie vor in einer Experimentierphase und noch nicht final, was zum Beispiel die Serverstruktur anbetrifft, wie PvP genau ablaufen soll (kommt ein Kopfgeld-System für unfaires Töten niedrigleveliger Spieler?), wie die Wertigkeit der Items allgemein im Spiel und besonders im Endgame aussehen werden (Items sind bis jetzt noch eher stiefmütterlich behandelt worden), wie nützlich Raids im PvE tatsächlich sind und was sie für konkrete Boni bringen.

Der größte und wichtigste Wackelfaktor des Spiels ist aber sicherlich das Keep System, ein weiterer Punkt, mit dem groß geworben wird. Das Spiel will große Gildenschlachten um Festungen bieten, die von mächtigen Gilden errichtet werden, dabei ein effizientes und spaßiges Berufssystem integrieren und so den hauptsächlichen Reiz für PvP abseits der simpel gestrickten Capture the Flag und Deathmatch Modi bieten. Das Ganze ist so ambitioniert und gleichzeitig so wenig beleuchtet und angetestet, dass man wohl noch Monate nach dem Verkaufsstart brauchen wird, um es letztendlich ob seines Erfolges der Umsetzung beurteilen zu können.

Das ist dann auch der Grund, warum ich dem Spiel "nur" seine 4 Sterne gebe. Es ist in der Tat ein großartiges Spiel, ein MMORPG der neuen Generation, das ich absolut empfehle. Aber es ist eben noch nicht wirklich final und verdient somit nicht eine Beurteilung als ganzheitliches Meisterwerk. Das Potential dazu ist aber ohne Frage da. Wer keine Probleme damit hat, einen noch ungeschliffenen Rohdiamanten zu spielen, der schon jetzt Spaß bringt und von seiner Struktur her gut läuft, der kann jetzt schon zugreifen. Wer ein bereits abgerundetes, nahezu fehlerfreies und vollständiges Spiel erwartet, der sollte lieber noch ein paar Monate warten mit dem Kauf und dann nochmal nach dem aktuellen Stand schauen.

Übrigens: In der deutschen Version fehlen 5 von insgesamt 50 Fatalities, wie Kopf abschlagen, die zufällig ausgelöst werden können, und wurden mit "harmloseren" Varianten ersetzt. Alle europäischen Versionen sind multilingual und können auf jeglichen europäischen Servern gespielt werden. Eine ungeschnittene UK Version auf deutsch zu installieren und damit auf deutschen Servern zu spielen, ist also kein Problem.
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Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM)
Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM) von EIDOS GmbH (Windows Vista / XP)
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