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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Abacab Experience
Es bleibt dabei, Abacab ist das umstrittenste Werk der Band Genesis.

Für mich war es immer ein besonderes Album. Zum einen mein erstes Genesis-Album, das ich auf CD anschaffte, zum anderen ist es die Überlebensgarantie für Genesis gewesen, ihr mutigstes Werk - eine Art komplette Frischzellenkur.

Die hier vorliegende SACD besticht durch...
Veröffentlicht am 6. April 2007 von Phret

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abacab von 1981
Tja, an diesem Album scheiden sich die Geister. Die alten Fans hatten jetzt endgültig die Nase von dem Pop Rock der Gruppe voll. Dafür gewannen die drei Musiker jede Menge neue Fans hinzu, die teilweise die alten Stücke gar nicht kannten.

Ich persönlich finde das "Abacab" das wohl schwächste Album in der langen Karriere von Genesis ist...
Veröffentlicht am 19. Juli 2011 von Child in time


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Abacab Experience, 6. April 2007
Es bleibt dabei, Abacab ist das umstrittenste Werk der Band Genesis.

Für mich war es immer ein besonderes Album. Zum einen mein erstes Genesis-Album, das ich auf CD anschaffte, zum anderen ist es die Überlebensgarantie für Genesis gewesen, ihr mutigstes Werk - eine Art komplette Frischzellenkur.

Die hier vorliegende SACD besticht durch einen exzellenten Surround Sound. Bei No Reply At All glaubt man, dass die Bläser zu Hause live im Wohnzimmer spielen. Bläser? Jo, vielleicht war das Experiment ein Fehler, weil Bläser ein typisches Collins-Instrument sind.

Kompositorisch aber bewegt sich das Album in einem ausgewogenen Band-Gefühl, welches im Titelsong und Dodo sicher ihre Höhepunkte findet. Letzterer Titel dürfte der Geness-typischste Titel auf dem Album sein.

Punk hatte Ende der 70er seine Spuren hinterlassen und im Bonus-Interview wird dies thematisiert. Who Dunnit etwas sei ein Genesis Punk Song. Interessant auch Tonys Geschichte - Ahmet Ertegun, jahrelang Chef der Atlantic Records, hatte sich für Who Dunnit stark gemacht, weil es als Song heraussticht und einzigartig ist. Der 5.1 Surround Mix klingt gleich viel besser als das alte Stereo.

Abacab wird immer ein polarisierendes Album bleiben. Die Idee, einen völlig neuen Ansatz für die Album-produktion zu finden, ist Genesis aber geglückt. Das hat mit Selling England nichts mehr zu tun und selbst spätere Alben sind wesentlich progressiver als Abacab.

Abacab ist aber auch der Beweis, dass Genesis nie wirklich langweilig wurden. Und wohl auch der Beweis, dass beinharte Prog-Fans oftmals schlecht über den Tellerrand blicken können.

Obwohl das Bonus-Material im Vergleich zu den andere 5.1 Mixen eher dünn ist, gibt es für das ALbum und den gelungen 5.1 Mix (SACD) 5 Sterne. So müssen Veröffentlichungen klingen! Genesis legen die Latte für andere Bands deutlich höher!

Ich würde Abacab nicht als das beste Genesis-Album bezeichnen, definitiv aber als mein Lieblingsalbum. Etwas mutigeres haben sie seitdem nicht mehr aufgenommen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Direkt in Richtung Pop, ABER..., 17. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Audio CD)
Neben der langwierigen und zähen Diskussion darüber, was Prog ist (darüber gibt es Bücher), war es stets spannend und reizvoll zu beobachten, wie sich Genesis entwickelt, wie also hier der PROGress stattfand. Wenn man alle Alben kennt, merkt man, wie sich der rote Faden des Wandels hindurch zieht.
Dieses Album hat den deutlichsten emanzipatorischen Sprung, weg von dichten Klanggemälden und epischen Längen, hin zu knackigen Songstrukturen gemacht. Ja, wir haben auch hier noch ein Longtrack ('Dodo/Lurker'), das die Fahne der alten Zeiten hoch hält. Der Anfang kracht fulminant, bombastisch drauf los, unerwartet, eine richtige 'Wall of sound'. Aber die Melodien sind simpler, durchschaubarer, das Arrangement verschlankt.
Dies macht sich, vor allem, bei Pop-Liedchen, wie 'No Reply at All' oder natürlich der Collins-Schnulze 'Man on the Corner', bemerkbar. Hier wird schon offen und kompromisslos Pop gemacht, keine Frage.
Das Trommelspiel von Collins ist deutlich pointierter, erdiger geworden. Seit dem Vorgängeralbum 'Duke', spielt er sich deutlich in den Vordergrund. Er haut richtig böse drauf - bei der Aufnahme dieses Albums, musste man nämlich das Studio verstärkt schalldämmen! Das Trommelspiel auf diesem Album ist ein Geheimtip!
Das erste Stück 'Abacab' folgt stilistisch dem obigen 'Dodo/Lurker'. Es besteht ebenfalls aus zwei Teilen, der zweite Teil ist instrumentell und mündet in ein schönes, sehr athmosphärisches Gitarrensolo von Rutherford. Übrigens, ist auf diesem Album der letzte, erwähnenswerte Gitarrenspiel-Beitrag dieses Herren enthalten. Ähnliches gilt auch für sein Bassspiel.
Das Album hat noch Kanten, kommt teilweise noch richtig laut und rockig daher, so etwa auch Rutherfords Ballade 'Like it or Not'.
Zu erwähnen wäre auch Banks' reggae-mäßiges Stück 'Me and Sarah Jane', welches eine gute Symbiose zwischen rhythmischer Keyboardarbeit und Collins Drumming aufzeigt.
Collins' Gesang hat sich seit 'Duke' ebenfalls deutlich gewandelt. Der Herr lässt jetzt die Rockröhre heraus und die Stimme macht es noch sehr gut mit. Er singt jetzt richtig powervoll, laut, fetzig. Collins singt und spielt sich langsam aber stetig, deutlich in den Vordergrund der Band.
Banks liefert seine üblich hochqualitätive Keyboardarbeit. Das jetzt nur noch ansatzweise stattfindende Experimentieren, zeigt sich etwa in den Sounds, die er benutzt. Sie kommen roh, scharf, laut und heftig daher. So etwas gab es bis dato noch nicht.
Ebenso neu ist das dadaistisch-anmutende, total sinnlos-wirkende 'Who Dunnit?', welches die alten "Genesis-Jünger" nun definitiv vergrault haben dürfte. Dieses Stück war aber - so meine ich - von der Band nicht ernst gemeint :)
Ich finde, dass dieses Album ein sehr gutes Rock-(und POP)-Album ist, welches harte aber auch stimmungsvolle Stellen bietet.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genesis in der Metamorphose, 10. August 2007
Die progressivsten Weltveränderer, die sich gegen das Establishment auflehnen, können zu kleinkarierten, konservativen Spießern werden (und folgend damit genau ihren Eltern) wenn es um Musik geht. Wie oft muss man sich das anhören: Ja, Genesis ist toll, aber natürlich nur die ALTEN Genesis, damals, als es nur Platten gab. Ja, Simple Minds waren toll, bevor sie auf die kommerzielle Schiene wechselten. Tocotronic haben echt ihren Ursprung verloren, sie haben ihre Idee verraten. Gäääähn...
Dass sich Bands, die älter als 5 Jahre sind weiterentwickeln, kommt solchen Menschen nicht in den Sinn.

ABACAB ist dafür eine Paradebeispiel. Ein mutiger Schritt für die Progpopband Genesis, der uns einige fantastische Songs bescherte und einen der erfolgreichsten Musiker der 90er hervorbrachte: Phil Collins. Und die Musik ist einfach gut. Zugegeben, anders als das, was davor war - aber dennoch gut. Den Titeltrack "Abacab" halte ich für einen der besten Genesissongs überhaupt.

Zu dieser Edition: Diese Neuausgabe mit Sack-Cd halte ich für nicht sinnvoll. Die Zusatzinfos auf der DVD sind nicht schlecht, verbessern das musikalische Erlebnis der Original-CD (noch vor der Remastered Edition)auch nicht. Das meiste Remastering ist nur ein Industriegag, damit die Leute fleißig weiterkaufen. Wer die alte Ausgabe hat, braucht das hier nicht wirklich. Ansonsten, wie gesagt; eine prima CD, die Genesis in der Entwicklung zwischen der unmittelbaren Post-Peter-Gabriel-Phase und der Popband der 90er zeigt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gute Musik, 26. Februar 2010
Von 
Harald (Kurpfalz / Bad.-Württemb.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich interessierte mich Anfang der 80er Jahre erstmalig aktiv für Musik und Abacab war eines der ersten Musikalben überhaupt, das ich mir kaufte. Ich erinnere mich dunkel, daß mir damals das Titellied, aber auch "No reply at all" sehr gut gefielen. Das Album ist dann für mich für ca. 25 Jahre in der Versenkung verschwunden, ich habe sogar irgendwann die LP weggeschmissen. Aber nun habe ich mir vor einigen Wochen dieses Album als CD/DVD erneut gekauft. Und ich bin noch mehr begeistert als damals! Wie damals von "Abacab" und "No reply ...", aber auch von "Man at the corner", "Keep it dark" und "Dodo/Lurker". Absolut geniale Songs.

Abacab ist 1981 erschienen und stellt für Genesis ein Übergangsalbum dar - zwischen den 70er Jahren, als man mit Peter Gabriel noch den "Progressive Rock" zelebrierte und den 80ern, als der Stil doch sehr poppig, kommerziell und radiotauglich wurde. Abacab ist also irgendwo im Genesis-Niemandsland angesiedelt und wohl deshalb von keinem so richtig geliebt und allgemein wenig geschätzt - den 70er-Fans bereits zu kommerziell, dem typischen Pop-Hörer noch zu komplex und schwierig.

Wenn man diese musikalisch-stilistischen Scharmützel außer acht läßt und das Album unvoreingenommen anhört, dann kann man sich an wirklich toller Musik erfreuen. Collins, Banks und Rutherford sind spitzen Musiker und spielen auf diesem Album ihre ganze Klasse aus. Für mich ein tolles Album, zwar mit 2 - 4 schwächeren, aber mit mindestens 5 super Songs.

Ein toller Bonus auch die beigelegte DVD, die Studio-Einspielungen der besten Lieder (Abacab, No reply at all, Man at the corner, Keep it dark) zeigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abacab von 1981, 19. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Audio CD)
Tja, an diesem Album scheiden sich die Geister. Die alten Fans hatten jetzt endgültig die Nase von dem Pop Rock der Gruppe voll. Dafür gewannen die drei Musiker jede Menge neue Fans hinzu, die teilweise die alten Stücke gar nicht kannten.

Ich persönlich finde das "Abacab" das wohl schwächste Album in der langen Karriere von Genesis ist. Klar, mir gefällt der poppige Stil nicht so gut. Es sind aber auch einfach wenig gute Songs vorhanden, dann wäre mir das poppige noch fast egal. Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Gruppe sich musikalisch verändern musste. Sie hätten nur auf viele Millionen verzichtet, hätten sie weiter den Artrock der "Trick Of The Tail"-Zeit gespielt. Von den Alben mit Peter Gabriel gar nicht zu reden.

Na ja, es ist wie es ist. Der Titelsong ist richtig stark. Alle drei können glänzen. Dann wird es schon schwierig. `Me and Sarah Jane` und `Dodo/Lurker` sind auch noch gute Songs. Dafür ist `Who dunnit' grottenschlecht. Und die übrigen Songs sind Durschschnittsware, mehr nicht.
3 Sterne (mit beiden Augen zugedrückt) für "Abacab", mehr ist nicht drinn. Spätestens ab diesem Album haben wir es mit einer anderen Band zu tun.

Tony Banks - Keyboards
Phil Collins - Drums, Vocals
Mike Rutherford - Bass, Guitars

Genesis haben selber produziert mit etwas Hilfe von Hugh Padgham.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nette Popmusik mit einem angenehmen Unterhaltungswert!, 1. Februar 2015
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Audio CD)
Mit "Abacab", dem elften Studio Album von Genesis aus dem Jahre 1981, tat ich mich immer sehr schwer. Als diese LP erschien konnte ich mich so gar nicht damit anfreunden. Alles schien mir viel zu glatt produziert zu sein. Das Schlagzeug von Phil Collins wirkte für mich penetrant aufdringlich. Der erste Song, der mein Wohlwollen erhielt, war "Dodo/Lurker". Hier passte alles wunderbar zusammen: Keyboard, Gitarre und Schlagzeug fanden harmonisch zueinander. Meine Bereitschaft mit weniger negativer Einstellung mich dem gesamten Album zu nähern nahm zu. Ich entdeckte weitere Songs, wie „Me And Sarah Jane“, „Man On The Corner“ (wobei dieses Stück auch auf jedes Phil Collins Album gepasst hätte) und „Like It Or Not“. Letzteres ist denn auch die richtige Ansage für dieses Werk. Den Songs „Keep It Dark“ und „Who Dunnit?“ kann ich absolut gar nichts abgewinnen.
Auch ich zähle mich zu den Menschen, die diese P o p m u s i k für eines der schwächsten Alben von Genesis halten. Aber dennoch ist es Musik, die andere Bands sicherlich gerne eingespielt hätten. Und die von mir genannten gut hörbaren Songs haben ja auch wirklich einen angenehmen Unterhaltungswert. „Abacab“ ist für mich ein 3 bis 4 Sterne Album.
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5.0 von 5 Sternen Gutes Übergangswerk, 17. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Remastered) (Audio CD)
Vielleicht liegt es daran, dass ich weder ein Jünger der progressiven Genesis-Phase, noch ein ausgewiesener Fan der Poprock-Genesis war. Auch die Qualität der Genesis-Werke unterscheide ich nicht nach dem Kriterium vor oder nach 1975. Ich kannte natürlich verschiedene Songs/Platten von Genesis aus allen Phasen schon länger, bin aber über Peter Gabriel dazu gekommen mich näher mit Genesis zu beschäftigen. Mir sagen die Gabriel-Scheiben zwar mehr zu als die Werke von Phil Collins, das hat allerdings nicht mit der Qualität der Musik zu. Die ist nämlich meiner Ansicht nach bei Collins grundsätzlich ebenso hoch einzuschätzen wie bei Gabriel. Mir gefällt einfach die Musik von Peter Gabriel besser, dass Scheiben von Phil Collins häufig sehr kommerziell produziert und entsprechend erfolgreich waren ist für mich keinerlei Grund ihm Qualität abzusprechen.

Ich gehöre also keinem der bekannten Genesis-Lager an. Daher gehe ich an die Musik der Band offen ran. ABACAB ist ein Übergangswerk. Das gilt auch für die beiden Vorgänger DUKE & AND THEN THERE WERE THREE, ABACAB geht aber schon deutlich in Richtung kommerziellere Rockmusik. Die Songs sind allerdings noch nicht so radiotauglich wie bei den drei Nachfolgern. Collins-typischer gated-reverb-Drumsound kommt hier gut zur Geltung. Die Platte ist insgesamt minimalistisch gehalten. Dies ist im Vergleich zu allen Vorgänger das auffälligste Merkmal, der Bombast der letzten Werke findet nicht mehr statt. Die Musik ist knackig und hat, auch wenn hier ein Hit wie bspw. MAMA fehlt, kommerzielles Potential. Dabei bietet ABACAB jedoch keinesfalls flache Popmusik, wie sie in der 80ern auch häufig zu hören war. Das Songs von Banks, Collins & Rutherford finde ich qualitativ gelungen.

ME AND SARAH JANE erinnert mich in einigen Passagen an McCartney (C Moon & Red Rose Speedway)und wartet mit einer schönen Melodie auf. ABACAB zu Beginn gibt den Sound der Platte vor und repräsentiert gut, dass Genesis hier zwischen progressivem Rock und guter Popmusik stehen. DODO/LURKER erinnert mich an die älteren Sachen der Band.Ein abwechslungsreiches Stück und einer der Höhepunkte der Scheibe, die bis auf WHO DUNNIT? lauter gute Songs zu bieten hat. ABACAB ist von der Qualität für mich homogener als der Nachfolger GENESIS. Diese Platte gefällt mir auch, zwischen den einzelnen Liedern des 83er-Albums gibt es jedoch ein stärkeres Gefälle. ABACAB ist mit der Ausnahme von WHO DUNNIT? homogener. WHO DUNNIT? hat ein gewisses Nervpotential, sehr knapper Text, der Song wirkt wie eine lange Nase für alle, die mit den neuen Genesis nicht einverstanden sind. Ich finde es okay, dass der Songs auf dem Album drauf ist, ein Joke. Aber für mich (natürlich) der schwächste Beitrag hier. KEEP IT DARK ist ein toller, treibender Song, auch die Gesangsmelodie gefällt mir gut. LIKE IT OR NOT hat ein tolles Intro, die Melodie hätte auch von Gabriel kommen können. NO REPLY AT ALL würde auch auf den 83er-Nachfolger passen, ein gelungener tanzbarer Popsong. Kritik gab es, da hier Bläser/Gastmusiker eingesetzt wurden. Ich halte dies für einen albernen Vorwurf. Auf einer Genesis-Platte spielen andere Musiker mit, so what? ist das weiße Album der Beatles schlecht, weil hier auch andere ihre Parts haben? MAN ON THE CORNER ist ein weiterer sehr guter Song und ja, er klingt nach Phil Collins, dem Autor des Songs. Wo ist das Problem? Hat sich jemals jemand beschert, dass LET IT BE nach McCartney klingt & I'M THE WALRUS nach Lennon? Zum Schluss kommt mit ANOTHER RECORD ein Song der das Album perfekt abschließt. Mit Ausnahme von WHO DUNNIT? ein stimmiges und sehr gelungenes Album mit 8 tollen Songs.

Ich kann nachvollziehen, dass viele Fans, die vor allem die Genesis-Werke von 70 bis 76/78/80 schätzen, mit ABACAB nichts anfangen können. Für Progrock-Verhältnisse haben sich Genesis spätestens mit dieser Scheibe zu viel und vor allem zu weit weg entwickelt. Für Fans von Drei-Minuten-Popsongs oder dem typischen 80er-Jahre Pop ist ABACAB jedoch andererseits sicherlich viel zu kompliziert, viel zu sehr Kunstgeschwurbel. Wer mit (guter) Popmusik etwas anfangen kann ist hier gut bedient. Nach ABACAB folgten drei noch kommerziellere Genesis-Platten mit den Herren Banks, Collins & Rutherford. Mit ABACAB waren für Genesis endgültig die 70er-Jahre vorbei. Dies schmälert nicht die Klasse von bspw. SELLING ENGLAND BY THE POUND, noch ist es bedauerlich, dass 1986 INVISIBLE TOUCH durch den Äther flog. Für mich ist Genesis eine große Band (gewesen), die von 1969 bis 1991 (die letzte Scheibe ohne Collins kenne ich bis dato nicht, habe bisher auch kein Interesse mich damit zu beschäftigen) viele gute Werke erschaffen hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!, 17. September 2008
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Audio CD)
Man kann es nicht mehr hören...das ist kein Prog-Rock mehr, Genesis ist am Ende, die Quatität ist dahin, alles ohne Peter Gabriel ist Mist, Genesis macht nur noch Pop-Musik bla bla bla.
Und wenn schon, Hauptsache ist doch, das die Musik gut ist, und das ist sie! Genesis hat entrümpelt, und erkannt, das die 80er beginnen.
Ja die 80er waren angebrochen, die 70er waren vorbei!
(Ich mag die 70er auch sehr, aber den Sound musste Genesis ändern,
mit dem 70er Sound wären sie schnell Pleite gegangen und in Vergessenheit geraten...das sieht man ja an diversen anderen Gruppen aus dieser Zeit
die sich nicht geändert haben).
Wie gesagt, der Sound ist entstaubt...der Titelsong 'Abacab' klingt druckvoll und frisch, welch ein Beat!
'No reply at all' - super Bassline, klasse Drums, tolle Bläser und Phil
Collins gesanglich in Höchstform - nie klang er so funky!
(Für mich der Beste Genesis-Song überhaupt, völlig unterschätzt und
in den damaligen Charts weit unter Wert plaziert).
'Man on the corner' ist ein langsamer Song, mit herausragenden Drums und guten Vocals.
Aber auch 'Like it or not' & 'Another record' bestechen durch eingänige Melodien und perfekte Instrumentalisierung.
'Who dunnit?' interessant, gewöhnungsbedürftig, aber interessant!
Auch für die Fans der 'alten' Genesis ist was dabei...'Dodo' & 'Me and Sarah Jane'..auch nicht übel.

Alles in allem für mich das Beste Genesis Album überhaupt.
Einfach mal unvoreingenommen anhören...dann wird sich die Qualitat dieser
Platte sicher fast jedem erschliessen!

Viel Spass dabei.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abacab von 1981, 19. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Abacab (Remastered) (Audio CD)
Tja, an diesem Album scheiden sich die Geister. Die alten Fans hatten jetzt endgültig die Nase von dem Pop Rock der Gruppe voll. Dafür gewannen die drei Musiker jede Menge neue Fans hinzu, die teilweise die alten Stücke gar nicht kannten.

Ich persönlich finde das "Abacab" das wohl schwächste Album in der langen Karriere von Genesis ist. Klar, mir gefällt der poppige Stil nicht so gut. Es sind aber auch einfach wenig gute Songs vorhanden, dann wäre mir das poppige noch fast egal. Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Gruppe sich musikalisch verändern musste. Sie hätten nur auf viele Millionen verzichtet, hätten sie weiter den Artrock der "Trick Of The Tail"-Zeit gespielt. Von den Alben mit Peter Gabriel gar nicht zu reden.

Na ja, es ist wie es ist. Der Titelsong ist richtig stark. Alle drei können glänzen. Dann wird es schon schwierig. `Me and Sarah Jane` und `Dodo/Lurker` sind auch noch gute Songs. Dafür ist `Who dunnit' grottenschlecht. Und die übrigen Songs sind Durschschnittsware, mehr nicht.
3 Sterne (mit beiden Augen zugedrückt) für "Abacab", mehr ist nicht drinn. Spätestens ab diesem Album haben wir es mit einer anderen Band zu tun.

Tony Banks - Keyboards
Phil Collins - Drums, Vocals
Mike Rutherford - Bass, Guitars

Produktion: Genesis mit etwas Hilfe von Hugh Padgham.
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5.0 von 5 Sternen Danke !!!, 20. August 2010
Von 
Alexander Andreska (south of heaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich bewerte nun mehrere GENESIS alben die unter dem SACD/DVD (doppel disc) label erschienen sind, da ich folglich auch mehrere bestellt habe.
ich bin sicherlich ein großer fan der 60er, 70er und 80er, erfreue mich sogar oft an "alten" monoklängen oder damals handelsüblichen stereosounds, doch ich sehe keinen fehler darin ein kunstwerk an musik (geschmäcker mögen sich da himmelweit unterscheiden, ganz klar) neu und in derartiger SACD / DTS quali auf den markt zu bringen !
ich habe mir eben den nachmittag versüsst indem ich meine klipsch lautsprecher nebst 5.1 speaker etc. mal wieder in leistungszwang gebracht habe, während GENESIS in DTS und SACD durch die bude rockten,..... genial. ein neues hörerlebnis und neben den origina bekannten master spuren ein super extra.
es mag leute geben die diese auflagen kritisieren , aber ich weis nicht WAS daran kritikfähig ist, denn die musik ist nicht verändert, nur eben aufpoliert worden. man kann zur not ja auch hingehen den booster auf stereo und oder mono zunen, die mitten anheben und die höhen senken wenns denn unbedingt anders klingen soll, aber diese aufgefrischten master cd's zu haben gibt einem schon ein gutes gefühl

ein lob an die produzenten, vielleicht schicke ich denen mal meine eigene musik zum abmischen auf dts vorbei
;-)

11 von 10 möglichen sternen.

gruß
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Abacab (Remastered)
Abacab (Remastered) von Genesis (Audio CD - 2008)
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