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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere Zeit gut gemeistert
1978 hatte Genesis - nach den schweren Verlusten Gabriel und Hackett - schwere Zeiten vor sich. Erstens mussten Sie jetzt als Trio klarkommen und zweitens war das, was sie am besten konnten - nämlich Prog-Rock - mittlerweile unverkaufbar - hier hat man ja auch in den 70ern alles bewiesen, was zu beweisen war. Dieses Album mit dem bezeichnenden Titel "...and then...
Veröffentlicht am 19. August 2007 von Axel Tapper

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Richtungsweisend - aber in welche?
Das Album zeigt eine verunsicherte Band, die sich noch nicht darauf geeinigt hat, wo die Reise hingehen soll. Symptomatisch dafür ist, dass beinahe jeder Titel einen anderen Autor oder eine Kombination von Autoren trägt. Und das rächt sich. Banks weiß einmal mehr nicht wohin mit seinen harmonischen und melodischen Einfällen - ein Problem, dass...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Emuukha


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere Zeit gut gemeistert, 19. August 2007
Rezension bezieht sich auf: ...And then there were three (Audio CD)
1978 hatte Genesis - nach den schweren Verlusten Gabriel und Hackett - schwere Zeiten vor sich. Erstens mussten Sie jetzt als Trio klarkommen und zweitens war das, was sie am besten konnten - nämlich Prog-Rock - mittlerweile unverkaufbar - hier hat man ja auch in den 70ern alles bewiesen, was zu beweisen war. Dieses Album mit dem bezeichnenden Titel "...and then there were three.." stellt den Wandel zu einer neuen Band dar - konsequenterweise hätte man sich umtaufen müssen. Aber wer gibt schon gerne so einen Namen auf :-) Auf dieser Platte hat man - gezwungenermaßen - zu kürzeren und etwas poppigeren Formen gefunden (man war damals gezwungen, radiotauglichen Hits zu produzieren oder man ging unter). Aber auch hier ist noch der schwere, episch-verträumte keyboardlastige Einfluß von Tony Banks zu hören, während man den kommerziellen Collins- Einfluß auch schon ein wenig spürt. Diese Platte findet sich also weder bei 70er Prog, noch bei 80er Kommerz, aber auch irgendwie bei beidem wieder - die Stimmung und Atmosphäre dieses Albums gab's vorher nicht - und danach auch nie wieder - und das macht sie einzigartig! Ganz klar 5 Sterne für ein einzigartiges Album, Gratulation an eine nicht totzukriegende Band !!!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Album, 31. März 2007
Vor der Veröffentlichung von ,...And Then There Were Three' mussten Genesis wieder einen personellen und kreativen Verlust hinnehmen, da der Gitarrist Steve Hackett die Band verließ, um sich aufgrund künstlerischer Differenzen speziell mit Tony Banks seinen Soloprojekten zu widmen. Mike Rutherford übernahm also die Gitarrenparts, allerdings konnte er nie die Genialität des Spiels von Steve erreichen, insbesondere auf ATTWT ist er ehehr unauffällig. Dennoch ist das Album durchaus gelungen, ich selber habe es mit der Veröffentlichung der CD/SACD/DVD wieder- und speziell einige Songs neu entdeckt, so die fantastische und live wahrscheinlich gigantische Ballade ,Many Too Many', und ,Scenes From A Night's Dream'. Fantastisch sind auch ,Burning Rope', Snowbound' und ganz besonders ,Deep In The Motherlode', alle drei und speziell der letztgenannte Track bauen eine tolle Atmosphäre auf und sind eigentlich auch dafür prädestiniert, live performt zu werden. Insgesamt gibt es keinen Totalausfall auf der Platte, auch der kraftvolle Opener ,Down And Out', das Banks-Stück ,Undertow', Say It's Alright Joe' und ,The Lady Lies' sind gute Tracks.
Es muss jedoch auch kritisch bemerkt werden, dass die Raffinesse früherer Alben, derer mit Gabriel sowieso, aber auch ,Trick Of The Tail' und ,Wind And Wuthering' etwas verloren gegangen ist. Es gibt deutlich weniger musikalische Überraschungsmomente, was auf der einen Seite im Weggang von Hackett begründet sein mag, was zu einer starken Dominanz der Keyboards auf diesem Album führt, die Rutherford durch sein Gitarrenspiel nicht aufzulockern vermag, aber auch durch die beginnende Fokussierung auf den Massengeschmack. Letzteres zeigt sich ganz besonders am Schlusssong ,Follow You, Follow Me', dem ersten großen Hit der Band. Das Stück ist sogar gut, seine Genialität liegt in seiner simplen Struktur, aber es weist den Weg der künftigen Genesis, so dass ,...And Then There Were Three' auch den Abschied Genesis' vom ProgRock markieren, wenn auch auf späteren Alben hier und da noch Spuren dieser musikalischen Vergangenheit hörbar waren, wie ,Home By The Sea', ,Driving The Last Spike' etc., um abschweifend vom eigentlichen Gegenstand dieser Rezension zwei beispielhafte Songs zu nennen.

Schlussendlich muss man der Band bescheinigen, mit ,And Then There Were Three' schon ein sehr gutes, schönes, atmosphärisch sehr ansprechendes Album abgeliefert zu haben, das Prädikat ,Exzellent' jedoch kann man hier meiner Ansicht nach nicht vergeben. Der verbesserte Sound kann jedoch durchaus dazu beitragen, dass bei Fans, die das Album bisher grenzwertig fanden, nun endlich der sprichwörtliche Funke überspringt.

Folgende visuelle Boni sind auf der DVD vorhanden:

Videos
1. Many Too Many
2. Follow You Follow Me

Three Dates With Genesis
Ein sehr informativer Dokumentarfilm über einige Stationen der 78er Tour von Genesis, darunter auch die deutschen Festivals mit Infos über das Tourleben, Ausschnitten der Reisen, Bühnenaufbauarbeiten, Proben, Konzerte etc. mit eine Länge von etwa 48 Minuten und guter Bild-, sowie Tonqualität.

Galerien
1. Japanese Tour Programme 1978
2. Knebworth Programme 1978
3. German Festival Programme 1978

Qualitativ sind die Aufnahmen in optischer Hinsicht für ihr Alter sehr gut, klanglich gibt es nichts zu bemängeln. Schade ist allerdings die Tatsache, dass keine Konzertausschnitte vorhanden sind, obwohl offensichtlich Material voeliegt, welches aber vielleicht aufgrund seiner Länge für eine spätere, separate DVD-Veröffentlichung vorgesehen sein mag. Des weiteren ist ein interessantes Reissue-Interview mit den Künstlern enthalten, allerdings ohne deutsche Untertitel. Das Package ist gegenüber der 1994er-Remaster-Serie sehr verbessert worden, die Cover aller Alben sind auf der Rückseite wieder individualisiert worden, die hässliche EinheitsTracklist-Infobox ist entfallen und für jede CD hat man sich wieder eine individuelle Gestaltung der Trackliste einfallen lassen. Besitzer der 1994er-Remaster-Serie sollten also beruhigt zugreifen, dies ist ein Remaster, das seinem Namen alle Ehre macht und Maßstäbe für künftige Wiederveröffentlichungen setzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sträflich unterschätzt, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Remastered) (Audio CD)
Es war mir immer ein Rätsel,warum gerade dieses Album von Fans und sogar der Band selbst so zwiespältig beurteilt wird.
Bei einem Interview wurden die drei mal gefragt,mit welchem Album sie sich aus heutiger Sicht am wenigsten identifizieren können....man war sich schnell einig.Und ich völlig ratlos.Ich höre es noch heute leidenschaftlich gern.
Nach dem Weggang des Gitarrenvirtuosen Hackett übernahm Rutherford sämtliche Gitarrenarbeit,was man schon hört.
Eine echte Lücke bei der Kompositionsarbeit hinterließ er jedoch nicht,da auch schon auf den Vorgängeralben die meisten seiner Vorschläge von der Mehrheit der anderen Bandmitglieder abgelehnt wurden.Aus diesem Dauerfrust heraus verließ er dann die Band.
Auf keinem anderen Genesis-Album wurde so wenig zusammen ausgearbeitet,gejammt,wie hier.Banks,Rutherford und auch Collins brachten eigene Songs mit und man nahm sie nur noch auf,was viele Kritiker auf den Plan ruft.
"Follow You, Follow Me" und "Deep In The Motherlode" fallen für mich deutlich ab,aber schon der Opener "Down And Out" ist ein Hammer.
Schon beim ersten Ton kriege ich eine Gänsehaut vor Wonne und mit Einsatz des Rhythmus schießt auch nach so vielen Jahren noch das Adrenalin ein.Ist "Many Too Many",die wunderschöne Anleitung zum Träumen, schlechter,weil Banks sie allein geschrieben hat?
Daß "And Then There Were Three" trotz allem eine Gemeinschaftsarbeit ist,merkt man besonders an dem bombastischen "The Lady Lies".Von Banks allein geschrieben,wird es durch die unglaubliche Rhytmusarbeit des Phil Collins perfekt "veredelt".
Am Schluß des Stückes hat man das Gefühl,das Schlagzeug "überholt sich selbst" vor lauter Spielfreude.Ein Hochgenuß!
Dann noch das wunderbare "Burning Rope"....ein Klasse-Album.
Die erste CD-Serie war fürchterlich,die "Definitive Remaster Edition" (94er Remaster von Geoff Cullingham,Nick Davis und Chris Blair)sind auch heute noch klanglich das Maß aller Dinge.Gefühlvolles,sensibles Mastering,dicht am Vinyl.Kein Loudness-War,kein Clipping,besser geht`s nicht.
Die 2007 von Nick Davis und Tony Cousins "verbrochenen" und jetzt leider nur noch produzierten "Remasters",die in Wirklichkeit vor allem Remixes sind,empfinde ich als unerträglich.Keine Dynamik mehr(totkomprimiert),Gesamtpegel und Spitzen zu hoch,Frequenzen angehoben ohne Ende,rumgespielt an all den schönen Reglern,wo es nur ging.Das Schlimmste:Beim Remix tief in die Zusammensetzung der Musik eingegriffen,einzelne Instrumente hervorgehoben/nach hinten verschoben...vielleicht interessant als "Alternativmix"auf irgendeiner Jubiläumsausgabe(als Bonusmaterial!).Aber als Ersatz für die authentische,die Originalabmischung?
Ein Tip: Die 94er "Definitive Remaster Edition" wird irgendwann vergriffen sein.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... und dann wurde der Musikstil anders...!!!, 14. Mai 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Remastered) (Audio CD)
1978 war es als ich mir die LP "...And Then There Were Three..." von Genesis gekauft habe. Die Sorge war damals, ob der Rest der Band ohne Peter Gabriel und Steve Hackett überhaupt etwas Passables zustande bekommen würde. Als sich die LP auf dem Plattenteller drehte, wurden meine Bedenken zunichte gemacht. Die Musik war richtig gut. Allerdings war das Album wesentlich poppiger und radiotauglicher als die Vorgängeralben. Hier wurde wieder einmal eine Wende in der Stilrichtung vogenommen. Ohne Peter Gabriel, der bereits 1975 seinen Ausstand gab, und nunmehr ohne Steve Hackett, verabschiedete sich Genesis meinem Erachten nach endgültig vom Progressive-Rock. Enttäuscht war ich nicht, denn wenn man die nötige Toleranz mitbringt und offen für Veränderungen ist, dann ist ein vorurteilsfreierer Zugang möglich. Phil Collins, Tany Banks und Mike Rutherford hatten den Verlust ihrer kreativen Mitstreiter gut weggesteckt. Das Album habe ich damals rauf und runter gehört. Zu den einzelnen Titeln möchte ich nicht näher eingehen, da jeder Genesis Freund die Songs ohnehin alle kennt. Dennoch möchte ich es nicht unterlassen auf ein paar herausragende Songs des Albums hinzuweisen. Meine Highlights sind: Platz 1: Burning Rope; Platz 2: Snowbound und Platz 3: Undertow. Follow You Follow Me ist halt schon der obengenannte radiotaugliche Hit (Ohrwurm) gewesen. Der Song ist ja auch wirklich gut, nur habe ich ihn schon viel zu oft gehört. Als "...And Then There Were Three..." erstmals als CD zu erhalten war, habe ich sofort zugeschlagen und mir das Teil gekauft. Von Zeit zu Zeit hole ich das Album wieder hervor und kann bei der, im positiven Sinne, seichten Musik wunderbar entspannen. "...And Then There Were Three..." ist ein Album, dass ich nicht missen möchte und das mir sehr gefällt. Deshalb gebe ich den Dreien von Genesis auch gerne 5 Sterne hierfür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genesis nun als Trio, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Remastered) (Audio CD)
Nachdem Gitarrist Steve Hackett nun auch noch die Band verlassen hatte, blieben nur noch Collins, Rutherford und Banks als Trio zurück. Rutherford spielte im Studio nun neben Bass auch noch die Gitarren ein. "And Then There Were Three" von 1978 sollte die große kommerzielle Phase einläuten, die sie in den 80ern zu eine der größten Bands der Welt machte.
Ja, dieses Album ist nicht mehr so verspielt wie die Alben von "Trespass" bis "Wind & Wuthering". Sie zeigt eine Band im Umbruch. Die großen Progressive-Rock-Zeiten sind (fast) vorbei. Aber da mir Progressive Rock eigentlich völlig egal ist und ich weder was von "Yes" noch von "King Crimson" im Schrank hab, kann ich das durchaus verschmerzen. "And Then There Were Three" ist nämlich eine hervorragende Rockplatte die noch stark den Geist der 70er atmet und kompositorisch einiges zu bieten hat. Schon "Down And Out" ist eine Sensation. Ein Rocksong der vom komplex gespielten Schlagzeug getragen und getreten wird. "Undertow" ist eine der besten Balladen die Genesis geschrieben haben und "Ballad Of Big" hat einfach einen tollen wuchtigen Refrain. Auch "Burning Rope" und "Deep In The Motherlode" haben einen fesselnden Sound mit durchaus komplexen Melodieabzweigungen. "Scene's From A Night's Dream" ist ein Popsong der einfach Spaß macht. Und ebenso auf diesem Album ist der erste große Welthit "Follow You Follow Me". Ein Herzschmerzsong wie man Ihn auf späteren Alben noch öfter zu Gehör bekommt. Nur das mir dieser Song doch sehr gut gefällt.
Alles in allem ist das wirklich gut durchdachte, toll komponierte Musik. Und gerade der wuchtige wirre Sound der oft von Tony Banks Tasteninstrumenten ausgeht nimmt einen immer wieder gefangen. 4 Sterne für "And Then There Were Three", denn auch zu dritt schufen Genesis immer noch große Songs.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `It's good to be here! How have you been?`, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Remastered) (Audio CD)
Im Frühjahr 1978 erschien das neunte Studioalbum der Gruppe Genesis in der Besetzung: Tony Banks (Piano), Phil Collins (Vocals, Drums) und Mike Rutherford (Guitars, Bass).

Nach dem Ausstieg von Steve Hackett war die Gruppe ab 1977 auf sich alleine gestellt und das Progressive-Flagschiff wusste nicht so recht, wo es eigentlich hin wollte. "....And then there were three...." stellt einen gelungenen Spagat zwischen Prog, Pop und Kommerz dar. Hier wurden großteils progressive Elemente verwendet, es blitzt hin und wieder schon der poppige Aspekt der Band durch, aber nicht alle Songs überzeugen.

Mit `Down and out` (stark progressiv), `Undertow`, `Snowbound`, `Burning Rope`, `Many too many`, `Scenes from a Night's dream`, `The Lady lies` und `Follow you follow me` sind dann aber doch einige gute bis sehr gute Songs vorhanden. Nur `Say it's alright Joe`, `Deep in the Motherlode`und `Ballad of Big` wissen nicht so recht zum Album zu passen. Der Schwerpunkt des Werkes liegt nun auch großteils bei Tony Banks' Klavierspiel, wohingegen Gitarrenriffs leider immer wieder in den Hintergrund gerückt werden. Man hat bei einzelnen Passagen öfters Probleme, die Instrumente zuzuordnen und zu orten. Ich glaube, hier hätte man sich mehr auf die Gitarren verlagern sollen und es wird hin und wieder der Eindruck erweckt, dass Steve als Songwriter bzw. Unterstützer innerhalb der Stücke schon fehlt.

Somit 5 sehr gute Sterne für "....And then there were three...." da die von der nunmehr dreiköpfigen Truppe verfassten Songs großteils stark ausgefallen , und Klassiker vertreten sind, die es auch in das Live-Set auf Konzerten der Gruppe ab `78 geschafft haben. Von allen bis einschließlich 1991 veröffentlichten *Pop-Alben* ist "....And then there were three...." das Progressivste geworden, und daher sind 5 fette Sterne für diesen Bandklassiker zu gerechtfertigen.

Fazit: Trotz Drei-Mann-Besetzung ein weiterer Klassiker von Genesis. 5 Sterne!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Richtungsweisend - aber in welche?, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Remastered) (Audio CD)
Das Album zeigt eine verunsicherte Band, die sich noch nicht darauf geeinigt hat, wo die Reise hingehen soll. Symptomatisch dafür ist, dass beinahe jeder Titel einen anderen Autor oder eine Kombination von Autoren trägt. Und das rächt sich. Banks weiß einmal mehr nicht wohin mit seinen harmonischen und melodischen Einfällen - ein Problem, dass die meisten Rockbands erst gar nicht haben - und entsprechend überladen sind seine eigenen Songs; ihm fehlt hier das Gespür für Proportion. Ein Korrektiv sollte später in Gestalt von Collins auftreten, der sich hier aber noch zurückhält. Rutherford - das war auch in anderen Rezensionen zu lesen - kommt hier in der Tat zu kurz. Seine Rolle als Gitarrist hat er noch nicht gefunden, gleichwohl das Riff von "Follow You..." wirklich großartig ist. Das befreite Bassspiel der früheren Alben, in dem er eigenständige melodische Akzente setzen konnte, vermisst man hier fast durchgängig.

Die Verunsicherung wird noch größer, wenn man sich den popmusikalischen Kontext der Zeit ansieht. Hinter Progrock stand der Wunsch, sich von den harmonischen Klischees der Rockmusik und der oft schlichten Melodik zu lösen. Die Ausschweifungen des Progrock in ungeraden Taktarten und oft ziellosen harmonischen Modulationen waren mittlerweile aber selbst zum Klischee geworden, und Vereinfachung tat not. Disco und Punk kamen auf als glitzernder und schmutziger Gegenpol zur Kopfmusik. Wer sich darin nicht wiederfand, konnte im Hard Rock sein Heil suchen. So unterscheidlich diese Genres sein mochten: gemein war ihnen eine Kompaktheit, eine Übersichtlichkeit. Es ist zwar kein Makel, nicht mit dem Trend der Zeit zu schwimmen, aber für eine Band wie Genesis, die in den Vorjahren Trends gesetzt hatte ungewöhnlich. Mir fehlt bei diesem Album der Finger am Puls der Zeit.

Was lässt sich Gutes über das Album sagen? Es enthält eine Reihe von schönen musikalischen Momenten, die für Vieles entschädigen und ein paar komplett gelungene Songs. Der Opener "Down And Out" rockt ordentlich, verschenkt den guten Eindruck aber etwas mit seinem süßlichen Schluss. "Scenes from a Night's Dream" mag vielen zu poppig sein, ist aber mal ein Song, der von Anfang bis Ende abgeht. Es dürfte der erste typische Phil Collins Song überhaupt sein (Co-Autor Banks); man höre sich nur die Backing Vocals in der Strophe an! "Many too Many" ist zwar Keyboardschwulst, aber einer, der sich nicht verzettelt. Naja, und mit "Follow you..." ist der Hit definiert. Schöne Idee, die Gesangslinie mit dem Synthesizer zu doppeln; wer macht das schon?

Dementsprechend eine Drei-Sterne-Wertung. Maßstab ist dabei nicht der Rest der Rockmusik, sondern Genesis selber.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen atmosphärisch dichtes Genesis-Album, 22. Oktober 2011
"and then there were three" spaltet die Fangemeinde. Einige der Kritikpunkte kann ich jedoch beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Das Album ist eines der Besten von Genesis und erschließt sich dem Hörer, der nicht auf Stilgrenzen sich reduzieren lassen möchte und neben der Gabriel-Phase von Genesis noch anderes gelten lässt.

Die Gitarrenarbeit wird von Rutherford übernommen, und dieser bemüht sich um einen straighten Gitarrensound. Dies ist absolut zu begrüßen, da Steve Hackett, bei aller Virtousität, nicht immer den richtigen Geschmack hinsichtlich des Klangs der Gitarre trifft. Man höre sich z. B. die Gitarre bei Dance on a vulcano an, welche ziemlich dünn und gekünstelt daher kommt. Dies ist meilenweit vom Gitarrensound eines David Gilmours entfernt, welcher bei weitem nicht so virtuos wie Hackett spielt. Schade eigentlich, dass Hacketts Gitarre bei einigen Stücken so in der Zwangsjacke steckte.
Rutherford jedoch schenkte sich die Soundspielereien und spielt eine schöne, wenngleich natürlich nicht so virtuose Gitarre wie Hackett. Natürlich fehlen auch auf dem hier rezensierten Album lange Gitarrensoli, aber dies ist ein anderes Thema.

Die CD besticht durch atmosphärisch dichte Songs, welche im einzelnen näher beschrieben werden:

1. Down and out
Ein toller Opener, dynamisch, treibend, mit tollem Keyboard-Solo im Mittelteil. Generell schöne Keyboard-Arbeit von Banks. 8/10 Punkte

2. Untertow
Die Ballade schlechthin. Der erste große Höhepunkt des Albums. Geniales Songwriting. 10/10 Punkte

3. Ballad of big
Wieder ein schönes Midtempo-Stück, schöner Hammond-Sound. Gefällt mir sogar noch besser als Down and out. 9/10 Punkte

4. Snowbound
Sehr schöne Ballade von Rutherford, welche jedoch nicht die Genialität von Untertow erreicht. Dennoch: 9/10 Punkte

5. Burning Rope
Der nächste Höhepunkt. Banks hat hier einen Klassiker komponiert mit einem sehr schönen Gitarrensolo im Mittelteil. Ganz klar: 10/10 Punkte

6. Deep in the motherlode
Das stärkste Stück von Rutherford auf der CD. Tolle Keyboard- und Gitarrenmelodie am Anfang, welche immer wieder im Laufe des Songs wiederholt wird. Der magische Moment... 10/10 Punkte

7. Many too many
Die nächste Über-Ballade von Banks, welche man sogar heute noch im Radio vereinzelt hört. Sehr schön, sehr atmosphärisch. 10/10 Punkte

8. Scenes from a night's dream
Das erste Lied, welches nicht die Qualität der Vorgängerstücke halten kann. Aber immer noch nett. 7/10 Punkte

9. Say it's alright joe
Tolle Ballade von Rutherford mit tollem Text. Fängt sehr langsam an, mündet im tollen Refrain. 9/10 Punkte

10. The lady lies
Nochmals ein tolles, wenngleich auch bombastische Banks-Stück. 8/10 Punkte

11. Follow you follow me
Das unvermeidliche Pop-Stück kommt am Schluss. Sehr schöne Melodie, sehr einfach gehalten. Es passt nicht so ganz zum Gesamtbild der CD und hebt sich ein wenig ab. Es ist mit Abstand das poppigste Stück auf dem Album. Dennoch: 9/10 Punkte

Welcher Gesamteindruck bleibt? Der Mittelwert der einzelnen Song-Bewertungen beträgt 9/10 Punkte und begründet somit, warum das Album unter den Top-Ten-Alben der Band ist. Natürlich haben wir es hier mit einem anderen Musikstil wie bei Foxtrott zu tun, vom seichten Radio-Pop, wie vielfach behauptet, ist and then there were three jedoch weit entfernt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 25. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Audio CD)
Das auch unter den Fans wohl umstrittenste Album. Für die einen nach Steve Hacketts Ausstieg der Abgesang auf die alten epischen Zeiten, für die anderen einfach nur eine tolle Scheibe. Alles in allem hat die Gruppe bis zu der sehr poporientierten Scheibe "Invisible Touch" nie vergessen, dass Prog-Rock Ihr zuhause ist. Natürlich gingen viele epische Momente mit Hackett verloren, Mike Rutherford hatte auch große Probleme diese Lücke zu füllen. Diese Lücke wurde durch Tony Banks gefüllt, dessen Keyboards die Stücke bestimmen. Selbst das Gitarrensolo bei "Burning Rope" geht sehr unter. Das Ergebnis allerdings ist eine sehr melodiöse, ausgeglichene Scheibe geworden, die wunderschön anzuhören ist. Was Rutherford an der Gitarre nicht ganz hinbekommt, bringt er in seine Kompositionen ein, er ist ein sehr guter Songschreiber. Das Gleiche gilt natürlich auch für Tony Banks, dessen Sound schon immer Genesis prägte. Allein Phil Collins gelang es aus persönlichen Gründen ( seine erste Scheidung ) noch nicht, sich als Songschreiber hervorzutun. Erst auf "Duke" feierte er einen grandiosen Einstieg mit "Misunderstanding". Auf ATTWT beteiligte er sich nur an den gemeinsam komponierten Liedern. Leider leider begann bei Ihm nun auch die Abneigung, die Solokompositionen der anderen zu singen, was vor allem live zum Ausdruck kam. Die wunderschöne Ballade "Many too many" wurde beispielsweise nie live gespielt.
Alles in allem ist ATTWT die Vorstufe auf dem Weg in die 80 - iger, der mit "Duke" vervollständigt wurde. Interesant auch, dass die Plattenfirma die Band "gebeten" hat, kürzere Stücke zu schreiben, der Weg in das kommerzielle Dasein hatte begonnen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traumhaft, 15. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: And Then There Were Three (Audio CD)
Das neunte Album And Then There Were Three" erschien 1978. Es waren nur noch drei der ehemaligen Mitglieder als Stammbesetzung bei. Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks.
Wir hören hier eine gelungene Mischung feinster Prog- Rock/Pop. Es hört sich jeder Song leicht und flockig an. Am besten, man legt sich dazu hin und geniest.
Für mich gilt das Album als das Gelungenste mit dieser Dreierbesetzung. Sehr schöne Melodien mit einem gefühlvollen Gesang von Phil C. prägen 11 sehr gute Songs. Wo bei für mich der Welthit Follow you - Follow me" der schwächste Song ist.
Deep in the Motherlade" halte ich wieder für das Stärkste. Die restlichen Songs konnten mich auch positiv überzeugen.

Überzeugt euch selbst, hört mal rein.
4 Sterne vergebe ich hier. 5 wäre doch zuviel weil, es sind halt nicht mehr die alten Genesis.
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