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am 21. Juni 2008
Bei der Beurteilung von Objektiven scheiden sich die Geister erheblich. Wenn es sich nicht gerade um die Canon L-Serie handelt, ist von "total begeistert" bis "maßlos enttäuscht" so ziemlich alles drin. So auch bei Sigma-Objektiven. Kann sein, dass es hier wirklich erhebliche Exemplarstreuungen gibt - wie dem auch sei...

Ich habe mir vor einigen Tagen das Sigma 18-125mm (siehe genaue Bezeichnung im Titel) zugelegt und es im Rahmen meiner Möglichkeiten ausgiebig getestet. Zum Vergleich kam die - gar nicht so schlechte - Kit-Linse der Canon EOS 450D (mit Stabi) sowie das allseits bekannte - und umstrittene - Canon 17-85mm (ebenfalls mit Stabi) zum Einsatz. Badezimmerkacheln, Schriftstücke, Personen, Gebäude und Landschaften haben als Testmotive herhalten müssen. Eins vorweg, unabhängig von der oberen Brennweitengrenze, die ja unterschiedlich ist, mussten sich dem Sigma das Canon Kit-Objektiv knapp und das ( im Vergleich sehr teure ) Canon 17-85mm deutlich geschlagen geben. Insgesamt sind die Unterschiede aber nicht dramatisch.

Das Sigma produziert im Weitwinkelbereich (naturgemäß - wie alle anderen Objektive auch) Verzeichnungen, allerdings moderater als die anderen Kandidaten, insbesondere im Vergleich zum Canon 17-85mm, dessen Verzeichnungen deutlich störender sind und dessen Schärfe in diesem Bereich, auch abgeblendet, und auch (überraschend) gegenüber der Canon Kit-Linse, zu wünschen übrig lässt. Randabdunklungen sind beim Sigma, je nach Motiv, so eben noch sichtbar, auch hier ist es besser als die genannten Konkurenten.

Was die Verzeichnungen angeht, werden diese häufig mit perspektivischen Verzerrungen verwechselt. Letztere entstehen, wenn die Kamera, insbesondere im Weitwinkelbereich, nicht gerade gehalten sondern nach oben gerichtet wird, um Gebäude "ganz drauf zu kriegen". Das dann "alles einstürzt" ist normal und hat nichts mit Verzeichnungen zu tun.

Hinsichtlich der Farbwiedergabe gefällt mir die Canon Kit-Linse am besten, ein zugegeben subjektiver Eindruck, der nicht zuletzt durch die Wahlmöglichkeiten der Bildstiele an der Kamera so beeinflusst werden kann, dass dieses Thema zu vernachlässigen ist.

Das Sigma lässt sich auch im Tele-Bereich schnell und präzise scharf stellen, die genannten drei Belichtungsstufen, die der Stabi bringen soll, konnte ich nicht erreichen. Maximal eine Stufe war für mich bei 125mm drin. D. h. 125mm verglichen mit Kleinbild sind 200mm - nach der alten Umkehrregel also eine "normale" Belichtungszeit von 1/200s - ich habe mit 1/125s noch scharfe Bilder machen können - darüber nicht mehr. Obwohl auch hier ein Vergleich hinkt, da das Canon 17-85mm eben nur bis 85mm "geht", hatte ich den Eindruck, dass der Stabi bei diesem Canon-Objektiv etwas wirkungsvoller ist.

In der Summe aller Eigenschaften, die hier nicht alle aufgezählt werden können - soll ja kein Buch werden - bin ich mit dem Sigma hoch zufrieden. Es bietet einen idealen Brennweitenbereich, bildet in allen Bereichen (auch in den Bildecken) scharf ab, macht brilliante Farben, der Autofocusmotor ist schnell (vergleichbar mit dem USM im Canon) und das Handling ist beogen auf Bedienung, Größe und Gewicht absolut in Ordnung.

Ich kann es empfehlen.
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am 21. Dezember 2011
Ich habe mein Sigma 18-125 OS HSM im August 2008 erworben.
Auschlaggebend für den Kauf war, neben der guten optischen Leistung, das Preis-Leistungsverhältnis und der mit 18-125mm für mich optimale Brennweitenbereich für ein "Reisezoom".
Das Objektiv wurde Anfangs auf einer EOS 400D und später auch auf einer EOS 60D verwendet. Etwa 60% meiner Fotos entstanden mit dem Sigma.

Die Schärfe des Objektivs entsprach anfangs voll meinen Erwartungen. Auch WW Verzerrung und Vignettierung befinden sich in einem für mich akzeptabelen Bereich.
Besonders hervorzuheben ist für mich der OS welcher, im Gegensatz zu vielen Canon Objektiven, permanent arbeitet und nicht erst beim betätigen des AF zugeschaltet wird.
Der AF arbeitet sehr leise, schnell und präzise.
Auch das die Gegenlichblende dem Objektiv beiliegt und nicht wie bei vielen Canon Objektiven zu teilw. nicht nachvollziehbar hohen Preisen zugekauft werden muss, sollte positiv erwähnt werden.
Die "Haptik" des Gehäuses entspricht in etwa dem eines Canon Objektivs dieser Leistungsklasse.
In sofern kann ich die guten Rezensionen dieses Objektives voll bestätigen!

Leider stellten sich bereits nach einem halben Jahr die ersten Qualitätsprobleme heraus.

Zuerst viel der AF komplett aus. Die auf garantie durchgeführte Reparatur dauerte ca. 3 Wochen.
Danach viel mir auf, das das Objektiv "dezentriert" war, d.H. es war in der linken oberen Bildhälfte unscharf.
Die Reklamation dauerte weitere 3 Wochen.

Etwa ein Jahr später versagte der OS seinen Dienst. Er rappelte nur noch und zitterte so stark, das kein Foto mehr gemacht werden konnte. (Praktischerweise auf einer Reise...)
Die Garantiereparatur dauerte diesmal 4 Wochen.

Im Jahr darauf nahm ich das Objektiv auf eine weitere Reise mit, für das ich es ja auch gekauft hatte. Diesmal ließ sich da Obkektiv zwar ab- aber danach nicht wieder aufblenden.
Reparaturzeit diesmal nur 1 1/2 Wochen.

Nach etwa drei Jahren im Einsatz ließ die Bildqualität merklich nach. Im Vergleich zu den Bildern, die mit dem Objektiv gemacht wurden als es noch neu war, hat die Bildschäfe sichtbar abgenommen. Zudem ist der Tubus des Zooms sehr "klapperig" geworden und lässt sich nur noch mit höherem Kraftaufwand ein und ausfahren.

Etwa 4 Wochen nach dem Ablauf der Garantiezeit viel dann erneut der OS auf die gleiche Weise wie bei der ersten Reparatur aus.
Eine Kulanz wurde von Sigma abgelehnt. Die Reparaturkosten übersteigen mit etwa 170,-€ den Zeitwert des Objektivs deutlich.

Fazit:
Ein schönes Objektiv, wenn es neu ist und wenn man wenig damit fotografiert.
Aufgrund der massiven Qualitätsmängel und dem hohen Verschleiss an meinem Exemplar, kann ich es aber nicht weiterempfehlen!
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am 5. Januar 2009
Nach langer Recherche, die Bildvergleiche in Vollbildgröße, Testurteile in Fachzeitschriften und im Internet beinhaltete, habe ich mich für das Sigma 18-125 3,6-5,6 entschieden - und um es vorwegzunehmen, die Wahl war die richtige.

1. Verarbeitung:
Sehr gut. Es macht einen sehr soliden Eindruck. Die Gegenlichtblende wird bereits mitgeliefert und lässt sich ohne Fingerakrobatik und Kraft auf das Objektiv aufsetzen. Zudem hat das Objektiv einen Metallbajonettverschluss.

2. Funktionsumfang:
Sehr gut. Beim Sigma können Bildstabilisator und AF abgeschaltet werden. Zudem gibt es einen Zoomverriegler, so dass das Objektiv nicht schwerkraftbedingt nach vorne auszoomen kann. Allerdings ist das Sigma so gut verarbeitet, dass man das Objektiv kopfüber halten kann, ohne dass der Zoom ausfährt (vielleicht ändert sich das mit längerer Benutzungszeit)

3. Geräusche des AFs und des Stabis
Der AF des Sigma ist recht leise. Nur wenn das Objekt bereits scharf gestellt wird und man erneut auf den Auslöser drückt, rattert das Sigma hörbar.
Das Sigma hat einen Stabilisator, der deutlich hörbar ist, wenn die Kamera z.B. in einem ruhigen Raum während der Datenübertragung neben dem Rechner liegt. Der Stabi ist auch dann aktiv, wenn man ihn nicht benutzt. Das Grundrauschen der Natur draußen übertönt allerdings das Geräusch, so dass es mich nicht stört. Zu den Geräuschen des Stabis der neuen Sigma-Generation gibt es mehrere Postings in Foren, die einen nehmen es deutlich war, andere wiederum hören es nicht. Vorhanden ist es aber auf jeden Fall, das hat Sigma sogar selbst bestätigt; das Geräusch ist Teil einer neuen Generation von Stabis, die dafür besser arbeiten sollen.

4. Qualität des Stabis
Bei 125er Brennweite bekommt man immer ein verwacklungsfreies Bild bis T 1/80 hin, manchmal auch 3 Blenden niedriger bei 1/60, wenn man sich konzentriert und die Hand ruhig hält. Bei 18mm lassen sich problemlos unverwackelte Bilder bei T 1/10 schießen.

5. Bildqualität
In einem FotoColor-Test ([...]) schneidet das Sigma sehr gut ab.

Im Weitwinkelbereich lichtet das Sigma gut ab, einige Modelle (ich habe zwei getestet) haben aber die Tendenz, im Weitwinkelbereich in einer der vier Ecken einen Schärfeabfall aufzuweisen, allerdings in einem geringem Maß, das man nur bei Vollbildansicht wahrnimmt. Vergleicht man die Leistung mit einem Canon 18-200 IS, so liegen im Weitwinkelbereich Welten zwischen den beiden Objektiven zugunsten des Sigma. Selbst bei Offenblende lichtet das Sigma bei 18mm noch gut ab und weist keinen für Suppenzooms typischen extremen Schärfenabfall zu den Rändern auf. Ein kleiner Wermutstropfen sind die chromatischen Aberrationen im Weitwinkelbereich und am langen Ende, die aber ebenfalls schwächer als die des Canon 18-200 mm sind und in etwa im Weitwinkelbereich mit denen eines Canon 25-105er L bei 24mm vergleichbar sind. Nur das Canon KIT liefert etwas dünnere Farbsäume. Die Bilqualität ist bei 18mm übrigens in etwa mit der des Canon KIT 18-55 mm IS zu vergleichen.

Die Stärke des Sigmas liegt im Telebereich 40-125 mm. Vor allem am langen Ende (90-125mm) liefert es knackscharfe Bilder, die sich vor einem L-Objektiv nicht zu verstecken brauchen. Bei Offenblende neigt es allerdings bei 125mm zu Vignettierung und bei ungünstigen Lichtverhältnissen findet man auch hier Farbsäume.

Im Bereich zwischen 50-85mm lässt es sich sehr gut als Portrait-Objektiv einsetzen, auch hier ist die Schärfe mehr als zufriedenstellend, kann natürlich aber nicht mit den typischen Portrait-Festbrennweiten (Canon 50/1,2 oder Canon 85er) mithalten.

Fazit: Bisher konnte ich für meine 1,6er Crop-Kamera (EOS 1000D) kein "Immerdrauf/Urlaubsobjektiv" finden, das so gut verarbeitet ist und in allen Brennweiten mehr als ordentliche (18mm) bis sehr gute (125mm) Bilder liefert, dabei einen so großen Brennweitenbereich abdeckt und einen Bildstabilisator hat. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist, wenn man ein gutes Sigma erwischt (siehe Schlusskommentar) unschlagbar.

Was mir fehlt, ist allerdings die Macrofunktion, so könnte ich im Urlaub auf mein 100mm Macro verzichten.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass es bei diesem Sigma scheinbar eine große Serienstreuung gibt. In diversen Foren wechselt sich extremes Lob mit Klagen über Fehlfokusse (vor allem Frontfokus) ab. Ich selbst habe zwei Sigmas getestet und tatsächlich war das eine ziemlich flau im Bereich 125mm, das andere hatte einen etwas stärkeren Schärfeabfall zur linken unteren Ecke (dieses habe ich behalten).
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am 22. Dezember 2011
Ein super Objektiv an der Pentax K5, wir haben es seit gut einem Jahr. Sicher, es gibt besseres, aber nicht mit dem Brennweitenbereich. Zuerst habe ich es für meine Frau für ihre Pentax K5 gekauft, die hat nach wenigen Tagen ihren Fotorucksack ausgeräumt mit den Worten "mehr brauche ich nicht". Tja, da stand ich da mit meinem schweren Rucksack mit dem Tokina 10-24er, dem Pentax 4/17-70er, dem super Sigma 2,8/50-150er und war neidisch, besonders wenn ich mal wieder das 17-70er gegen das Tele wechseln musste. Da habe ich mir dann auch eins gegönnt.
Im Vergleich zum wesentlich teureren Pentax SMC-DA 4/17-70er kann ich für das Sigma in den wesentlichen Punkten nur Pluspunkte erkennen. Die Verzeichnung des Sigmas ist sogar geringer, die Auflösung und Kontrast ist auf gleichem Niveau, das Mehr an Tele ist ein echter, großer Zugewinn und die Verarbeitung, bzw. die Haptik des Sigmas ist definitiv wertiger als die des Pentax.
Die Nachteile möchte ich jedoch nicht verschweigen: kein Quickshift an den Pentaxen, alle unsere Sigmas mussten zum Service weil LiveView an der Pentax K5 nicht funktionierte und eins der Objektive war dezentriert. Jedoch war der Sigma-Service recht schnell und problemlos. Dementsprechend gibt es von mir nur 4 Sterne.
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Ich habe für meine Nikon D3100 ein gutes Allround-Objektiv gesucht.
In die engere Auswahl kamen dieses Sigma Objektiv und das Nikon AF-S DX Nikkor 18-105mm ED VR.

Ich bin kein Profi-Fotograf, Architekt oder Geometrieprofessor (man möge mir die Anspielung auf die Rezensionen bezüglich der Verzeichnung, usw. verzeihen).
Für mich ist wichtig, was im Endeffekt herauskommt; ein gutes Foto!

Das kann das Sigma Objektiv zwar leisten aber es gibt bessere Objektive.

Das 1. Sigma Objektiv verabschiedete sich bereits nach ca. 15 Fotos - Totalausfall des Autofokus.
Die Ersatzlieferung von Amazon lies nicht lange auf sich warten und so konnte ich meinen Vergleich fortführen.

Das Sigma Objetiv ist mit 512 Gramm rund 80 Gramm schwerer als das Nikon.
Ich persönlich finde das schwerere Objektiv besser, schon aufgrund der geringeren Verwacklungsgefahr.
Die 80 Gramm klingen nicht viel, fühlen sich in der Praxis aber nach deutlich mehr an, das Sigma wirkt definitiv schwerer und solider.
Die gesamte Haptik des Sigma ist besser.
Das ist aber auch der einzige Pluspunkt, in allen anderen Disziplinen liegt das Nikon deutlich vorne.

Ich habe sehr viele Vergleichsfotos in identischen Situationen gemacht.

Das Nikon Objektiv erzeugt Fotos mit schöneren Farben und besserem Kontrast, ganz extrem bei Aufnahmen im Freien mit blau/weißem Himmel erkennbar - ein sehr großer Unterschied.

Auch die Bildschärfe ist beim Nikon immer einen Hauch besser.
Klar erkennbar beim Hineinzoomen ins Bild.

Auch die bessere Lichtempfindlichkeit macht sich bemerkbar, das Nikon erreicht bei kleinster Brennweite immer eine kürzere Verschlußzeit als das Sigma.

Ein klarer Vorteil des Nikon ist sein geräuschloser Bildstabilisator, der in seiner Funktion tadellos agiert.
Beim Sigma ist ein ständiges "Surren" zu hören (auch bei ausgeschaltetem Bildstabilisator).
Das ist beim Fotografieren soweit nicht schlimm aber da meine D3100 auch einen (guten) Full-HD Videomodus hat, ist das bei leiser Umgebung schon störend auf den Aufnahmen zu hören.
Auch funktioniert im Videomodus der Autofokus des Sigma recht träge, bzw. nicht zufriedenstellend.
Hier ebenfalls ein klarer Sieg für das Nikon.

Fazit:

Für mich als "normalsterblicher" Fotografierer mit hohen Ansprüchen an die Bildqualität ist das Sigma 18-125mm F3.8-5.6 DC OS nicht gut genug.
Für einen geringfügig höheren Preis gibt es definitiv bessere (Bild-) Qualität (Nikon).
Auf die 20mm mehr Brennweite kann man dafür gut verzichten.

Anmerkung:

Wie ich mittlerweile erfahren habe, soll es bei Sigma eine relativ hohe Streuung bezüglich der Qualität der Objektive geben.
Es kann also sein, dass ich einen negativen "Ausreisser" hatte.
Natürlich habe ich nicht die Erwartungshaltung, dass ich mir erst mehrere Objektive bestellen muss, um das Beste herauszufinden.
Die vergebenen 3 Sterne sind für mich also zurecht...
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am 29. April 2012
Als Foto-Enthusiast bevorzuge ich es mit Festbrennweiten zu fotografieren - Abbildungsleistung ist mir sehr wichtig. Leider sind optisch gute und lichtstarke Objektive sehr groß und schwer, und müssen in Situationen, in denen man nur das Minimum an Gewicht mit sich herumschleppen kann und will (im Urlaub, auf längeren Rad- und Wandertouren, usw), zuhause bleiben. Als ich mich nach einem Immer-Drauf umschaute, wollte ich nicht unbedingt den größten Brennweiten-Bereich abdecken. Mein Zeil war es etwas von der Lichtstärke und nur ein kleines bisschen von der Abbildungsleistung zu opfern, dafür aber ein Objektiv zu erhalten, dass für Landschaften/Architektur ebenso geeignet ist, wie für formatfüllende Porträts. Und genau dieser Beschreibung entspricht das Sigma 18-125. Im Gegensatz zu vielen Super-Zooms hält sich der Brennweitenbereich in Grenzen, dafür muss aber nur wenig Abbildungsqualität geopfert werden. Wenn ich ehrlich bin, so ist es erstaunlich, wie scharf das Sigma den ganzen Bereich über ist. Einem Zoom, insbesondere einem in dieser Preisklasse, hätte ich das nicht zugetraut. Die einzige optische Macke, die ich finden konnte - und ich habe wirklich seeeeeeehr lange und ausführlich gesucht - ist die Vignettierung im Weitwinkelbereich, wenn man weit offen schießt. Zwar nicht kritisch - da habe ich auch weit schlimmeres erlebt - es lohnt sich aber definitiv um eine Blende abzublenden. Ansonsten ist, wie schon gesagt, die Schärfe mehr als gut. Die Verzeichnung moderat und regelmäßig, und somit sehr leicht in EBV zu beheben. Chromatische Aberrationen halten sich auch in Grenzen.
Erfreulich ist auch, dass das Objektiv, obwohl nur €250 teuer, kein Plastikbomber ist. Es fühlt sich überraschend solide an, und die Ringe haben den typischen "Sigma EX" Finish. Der AF funktioniert schnell und präzise und der Stabilisator bringt 1 bis 2 Blenden.
Ich habe mit dem Sigma 18-125 in manchen Bereichen sogar mehr für mein Geld bekommen, als ich erwartet hätte, und würde die Linse definitiv wieder kaufen. Ich würde sie auch jedem empfehlen, der nach einem guten Objektiv sucht, für all die Situationen, in denen die teuren und schweren Festbrennweiten zuhause bleiben müssen.
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am 13. Februar 2012
Ich fotografiere mit einer Canon EOS 600D und war auf der Suche nach einem möglichst guten Immer-Drauf-Objektiv". Im Vorfeld hatte ich mich ausgiebig mit Tests in unzähligen Zeitschriften beschäftigt und auch diverse Meinungen und Erfahrungsberichte in Internetforen durchgelesen.
Halten wir mal fest: wenn ich ausschließlich auf die Bildqualität schauen würde, wäre meine Wahl auf das Tamron 17-50 2,8 gefallen - dieses hat in Test ganz vorzüglich abgeschnitten, ein Freund von mir verwendet es seit geraumer Zeit und ist begeistert.
Allerdings stört mich persönlich das ständige Wechseln von Objektiven, wenn man mehr als 50 mm Brennweite benötigt, von daher war ich bereits, einen geringen Kompromiss in Sachen Bildqualität einzugehen. Ein Reisezoom schied nach langem Überlegen aus, da der Kompromiss m.E. hier zu stark gewesen wäre, von daher blieben eigentlich nur noch zwei Objektive übrig: das Sigma 18-125 und das Canon 18-135.
Ich habe beide Objektive gekauft, wobei mir bewusst war, dass ich damit ein paar EUR in den Sand setzen" würde, wenn ich mich hinterher von einem der beiden wieder trenne. Das war es mir aber wert, immerhin wollte ich ja das bestmögliche Ergebnis für meine Bilder haben.
Sehr erstaunlich finde ich, dass sowohl in Fachzeitschriften als auch auf seriösen" Internetseiten widersprüchliche Testergebnisse zu beiden genannten Objektiven vorhanden sind, d.h. teilweise gewinnt das Sigma, teilweise gewinnt das Canon.
Vorweg muss ich gestehen, dass ich das Sigma bereits gute 6 Monate verwendet habe, bevor ich dann auch das Canon bestellt habe und damit etwa 30 bis 50 Probeaufnahmen gemacht habe.
Das Ergebnis: die Schärfe erscheint mit bei starker Vergrößerung beim Canon tatsächlich besser zu sein, insgesamt sehen die Bilder hier ein wenig kontrastreicher aus. Bei normaler" Betrachtungsgröße (wozu ich auch Diashows auf einem 50 Zoll TV zähle) fällt dieser minimale Vorteil in der Schärfe nach meinem optischen Eindruck jedoch nicht auf. Dennoch würde ich hier das Canon als das bessere der beiden Objektive ansehen.
Dem steht jedoch ein Nachteil gegenüber, der mich wesentlich mehr gestört hat: bei offener Blende waren auf meinen Bildern zum Teil doch recht erhebliche Vignettierungen zu sehen, insbesondere bei Aufnahmen von blauem Himmel. Erst ab etwa Blende 7 waren die recht deutlichen Abschattungen in den Ecken verschwunden. Der Fairness halber: für gewöhnlich wird man Landschaftsaufnahmen mit geringer Brennweite ohnehin mit eher geschlossener Blende von 11 bis 16 anfertigen, so dass das Thema Vignettierung keine Rolle spielt. Dennoch geht dieser Punkt klar an Sigma.
Hinzu kommt, dass sich das Sigma für mich sehr viel hochwertiger anfühlt, das Canon macht im Vergleich geradezu einen klapprigen" Eindruck, was ich angesichts des Preises für nicht hinnehmbar halte.
Fazit: beide Objektive haben Vor- und Nachteile, ich finde es sehr schade, dass es (noch) keine Linse gibt, die das beste aus beiden Objektiven verbindet - am besten im hochwertigeren Gehäuse von Sigma :-)
Trotz der minimal besseren Abbildungsleistung des Canon habe ich dieses daher wieder verkauft und würde mich jederzeit wieder für das Sigma entscheiden. Es ist ein tolles Objektiv, wenn man - wie ich - nicht ständig die Linsen wechseln möchte, wenn man ein wenig mehr Brennweite benötigt.
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am 9. Juli 2011
Verwendet wird das Sigma an der Sony A 55.Der Aufkleber (compatibel mit A 33/55)war drauf.Die Information darüber hätte sich in der Produktbeschreibung auch gut gemacht.Die Mechanik fühlt sich gut an.
Das Glas fährt in senkrechter Stellung nicht selbst raus und rein.Die optischen Eigenschaften kann ich nicht messen, nur an hand der 100% Ansicht beurteilen.Die Auflösung/Schärfe ist allgemein und vor allem am Rand besser als beim Tamron 18 - 200.Und das über den gesamten Zoombereich.Verzeichnungen sind nur bei Aufnahmen technischer (geradliniger) Objekte im Weitwinkel geringfügig sichtbar, und
werden am PC korrigiert.Vignetten kann ich nicht erkennen.Da ich auch Filmszenen aufnehme, ist für mich die Leichtgängigkeit des Zoomringes wichtig.Im Gegensatz zum T 18-200 oder gar zum Kit 1855 läßt
sich der Ring weitgehend ruckfrei bewegen.Makroaufnahmen sind eingeschränkt möglich, wenn man die Naheinstellgrenze beachtet und mit Ausschnittvergrößerung nachhilft.
Fazit:Für den Einsatz als vielseitiges Reiseobjektiv voll tauglich und empfehlenswert.Preis/Leistung sehr gut.Lieferung und Verpackung wie bei Amazon gewohnt sehr gut.
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Als erstes möchte ich erwähnen, dass das Sigma für Sony OHNE Bildstabilisator ist (entgegen der Abbildung).
Dies hatte auch bei mir zuerst für Konfusion gesorgt.

Auch möchte ich noch hinzufügen, dass ich das Sigma 18-125mm vor etwas mehr als einem Jahr als "Nikon-Version" (für meine damalige Nikon) gekauft hatte.
Dieses konnte mich damals leider nicht überzeugen, ganz im Gegenteil zu dieser "Sony-Version".

Ich habe das Sigma für meine Sony Alpha 37 bestellt, da das original Kit Objektiv (SAL 18-55) eine recht bescheidene Qualität bietet (zumindest meines) und ich sowieso einen größeren Brennweitenbereich wollte.

Zuvor hatte ich auch das Tamron Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3 XR Di II LD getestet.
Dieses war nicht schlecht aber igendwie war die Bildschärfe nicht so optimal.

So wollte ich noch ein anderes Objektiv für meine Sony testen und kam auf das Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC HSM.
Dieses ist zwar nicht direkt vergleichbar, da es nur bis 125mm geht aber mir war das als gutes "Immerdrauf" genug.

Im direkten Vergleich der Bildqualität ist das Sigma deutlich besser!
Das Sigma ist unglaublich scharf, die Bildschärfe ist über den gesamten Brennweitenbereich um einiges besser als beim Tamron.

Auch die Haptik und Wertigkeit (das Sigma wiegt 490 Gramm, das Tamron 426 Gramm) fühlt sich solider an und das Tele fährt beim Tragen nicht alleine heraus wie beim Tamron.

Die Bildqualität des Sigma ist unglaublich gut, für meine Ansprüche nahezu perfekt, da verzichte ich gerne auf etwas mehr Brennweite.

Fazit:

Das Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC HSM ist ein sehr gutes "Immerdrauf" (man sollte auch das Preisniveau im Hinterkopf behalten).
Von mir klare Empfehlung!
review image
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am 4. Januar 2013
Nach einiger Zeit mit dem Kit-Objektiv an unserer Canon D500 war es Zeit für was Neues, um den Spielraum ein wenig nach oben zu erweitern. Im Rahmen der Cyber-Monday-Woche haben wir dann für unter 200 € zugeschlagen.

Zunächst einmal zum Gewicht: Das neue Sigma wiegt gefühlt so viel wie das altes Objektiv und Body zusammen. Qualität wiegt halt...

Verarbeitungsmängel konnten wir nicht feststellen, auch beim Fotomarathon über "die Tage" und bei schwierigen Bildern im Schnee hat es uns nicht im Stich gelassen. Der AF-Motor surrt leise und fokussiert flott. Die Qualität der Bilder liegt auf hohem Niveau, was natürlich auch mit dem Fotografen zusammenhängt...

Im Lieferumfang war eine Gegenlichtblende enthalten, was auch nicht immer selbstverständlich ist.

Als Bonbon gab es nach der Registrierung 3 Jahre Garantie.

Um für alle Alltagssituationen und ein wenig darüber hinaus gerüstet zu sein ist dieses Objektiv eine klare Kaufempfehlung. Wer mehr will, muss auch mehr ausgeben.
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