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152 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung
Bei der Beurteilung von Objektiven scheiden sich die Geister erheblich. Wenn es sich nicht gerade um die Canon L-Serie handelt, ist von "total begeistert" bis "maßlos enttäuscht" so ziemlich alles drin. So auch bei Sigma-Objektiven. Kann sein, dass es hier wirklich erhebliche Exemplarstreuungen gibt - wie dem auch sei...

Ich habe mir vor einigen...
Veröffentlicht am 21. Juni 2008 von Landlord

versus
85 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Gemischte Gefühle..."
Ich habe mein Sigma 18-125 OS HSM im August 2008 erworben.
Auschlaggebend für den Kauf war, neben der guten optischen Leistung, das Preis-Leistungsverhältnis und der mit 18-125mm für mich optimale Brennweitenbereich für ein "Reisezoom".
Das Objektiv wurde Anfangs auf einer EOS 400D und später auch auf einer EOS 60D verwendet. Etwa 60%...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2011 von mavo66


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85 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Gemischte Gefühle...", 21. Dezember 2011
Ich habe mein Sigma 18-125 OS HSM im August 2008 erworben.
Auschlaggebend für den Kauf war, neben der guten optischen Leistung, das Preis-Leistungsverhältnis und der mit 18-125mm für mich optimale Brennweitenbereich für ein "Reisezoom".
Das Objektiv wurde Anfangs auf einer EOS 400D und später auch auf einer EOS 60D verwendet. Etwa 60% meiner Fotos entstanden mit dem Sigma.

Die Schärfe des Objektivs entsprach anfangs voll meinen Erwartungen. Auch WW Verzerrung und Vignettierung befinden sich in einem für mich akzeptabelen Bereich.
Besonders hervorzuheben ist für mich der OS welcher, im Gegensatz zu vielen Canon Objektiven, permanent arbeitet und nicht erst beim betätigen des AF zugeschaltet wird.
Der AF arbeitet sehr leise, schnell und präzise.
Auch das die Gegenlichblende dem Objektiv beiliegt und nicht wie bei vielen Canon Objektiven zu teilw. nicht nachvollziehbar hohen Preisen zugekauft werden muss, sollte positiv erwähnt werden.
Die "Haptik" des Gehäuses entspricht in etwa dem eines Canon Objektivs dieser Leistungsklasse.
In sofern kann ich die guten Rezensionen dieses Objektives voll bestätigen!

Leider stellten sich bereits nach einem halben Jahr die ersten Qualitätsprobleme heraus.

Zuerst viel der AF komplett aus. Die auf garantie durchgeführte Reparatur dauerte ca. 3 Wochen.
Danach viel mir auf, das das Objektiv "dezentriert" war, d.H. es war in der linken oberen Bildhälfte unscharf.
Die Reklamation dauerte weitere 3 Wochen.

Etwa ein Jahr später versagte der OS seinen Dienst. Er rappelte nur noch und zitterte so stark, das kein Foto mehr gemacht werden konnte. (Praktischerweise auf einer Reise...)
Die Garantiereparatur dauerte diesmal 4 Wochen.

Im Jahr darauf nahm ich das Objektiv auf eine weitere Reise mit, für das ich es ja auch gekauft hatte. Diesmal ließ sich da Obkektiv zwar ab- aber danach nicht wieder aufblenden.
Reparaturzeit diesmal nur 1 1/2 Wochen.

Nach etwa drei Jahren im Einsatz ließ die Bildqualität merklich nach. Im Vergleich zu den Bildern, die mit dem Objektiv gemacht wurden als es noch neu war, hat die Bildschäfe sichtbar abgenommen. Zudem ist der Tubus des Zooms sehr "klapperig" geworden und lässt sich nur noch mit höherem Kraftaufwand ein und ausfahren.

Etwa 4 Wochen nach dem Ablauf der Garantiezeit viel dann erneut der OS auf die gleiche Weise wie bei der ersten Reparatur aus.
Eine Kulanz wurde von Sigma abgelehnt. Die Reparaturkosten übersteigen mit etwa 170,-€ den Zeitwert des Objektivs deutlich.

Fazit:
Ein schönes Objektiv, wenn es neu ist und wenn man wenig damit fotografiert.
Aufgrund der massiven Qualitätsmängel und dem hohen Verschleiss an meinem Exemplar, kann ich es aber nicht weiterempfehlen!
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152 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung, 21. Juni 2008
Bei der Beurteilung von Objektiven scheiden sich die Geister erheblich. Wenn es sich nicht gerade um die Canon L-Serie handelt, ist von "total begeistert" bis "maßlos enttäuscht" so ziemlich alles drin. So auch bei Sigma-Objektiven. Kann sein, dass es hier wirklich erhebliche Exemplarstreuungen gibt - wie dem auch sei...

Ich habe mir vor einigen Tagen das Sigma 18-125mm (siehe genaue Bezeichnung im Titel) zugelegt und es im Rahmen meiner Möglichkeiten ausgiebig getestet. Zum Vergleich kam die - gar nicht so schlechte - Kit-Linse der Canon EOS 450D (mit Stabi) sowie das allseits bekannte - und umstrittene - Canon 17-85mm (ebenfalls mit Stabi) zum Einsatz. Badezimmerkacheln, Schriftstücke, Personen, Gebäude und Landschaften haben als Testmotive herhalten müssen. Eins vorweg, unabhängig von der oberen Brennweitengrenze, die ja unterschiedlich ist, mussten sich dem Sigma das Canon Kit-Objektiv knapp und das ( im Vergleich sehr teure ) Canon 17-85mm deutlich geschlagen geben. Insgesamt sind die Unterschiede aber nicht dramatisch.

Das Sigma produziert im Weitwinkelbereich (naturgemäß - wie alle anderen Objektive auch) Verzeichnungen, allerdings moderater als die anderen Kandidaten, insbesondere im Vergleich zum Canon 17-85mm, dessen Verzeichnungen deutlich störender sind und dessen Schärfe in diesem Bereich, auch abgeblendet, und auch (überraschend) gegenüber der Canon Kit-Linse, zu wünschen übrig lässt. Randabdunklungen sind beim Sigma, je nach Motiv, so eben noch sichtbar, auch hier ist es besser als die genannten Konkurenten.

Was die Verzeichnungen angeht, werden diese häufig mit perspektivischen Verzerrungen verwechselt. Letztere entstehen, wenn die Kamera, insbesondere im Weitwinkelbereich, nicht gerade gehalten sondern nach oben gerichtet wird, um Gebäude "ganz drauf zu kriegen". Das dann "alles einstürzt" ist normal und hat nichts mit Verzeichnungen zu tun.

Hinsichtlich der Farbwiedergabe gefällt mir die Canon Kit-Linse am besten, ein zugegeben subjektiver Eindruck, der nicht zuletzt durch die Wahlmöglichkeiten der Bildstiele an der Kamera so beeinflusst werden kann, dass dieses Thema zu vernachlässigen ist.

Das Sigma lässt sich auch im Tele-Bereich schnell und präzise scharf stellen, die genannten drei Belichtungsstufen, die der Stabi bringen soll, konnte ich nicht erreichen. Maximal eine Stufe war für mich bei 125mm drin. D. h. 125mm verglichen mit Kleinbild sind 200mm - nach der alten Umkehrregel also eine "normale" Belichtungszeit von 1/200s - ich habe mit 1/125s noch scharfe Bilder machen können - darüber nicht mehr. Obwohl auch hier ein Vergleich hinkt, da das Canon 17-85mm eben nur bis 85mm "geht", hatte ich den Eindruck, dass der Stabi bei diesem Canon-Objektiv etwas wirkungsvoller ist.

In der Summe aller Eigenschaften, die hier nicht alle aufgezählt werden können - soll ja kein Buch werden - bin ich mit dem Sigma hoch zufrieden. Es bietet einen idealen Brennweitenbereich, bildet in allen Bereichen (auch in den Bildecken) scharf ab, macht brilliante Farben, der Autofocusmotor ist schnell (vergleichbar mit dem USM im Canon) und das Handling ist beogen auf Bedienung, Größe und Gewicht absolut in Ordnung.

Ich kann es empfehlen.
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70 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Immerdrauf in der unteren Preisklasse, 5. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langer Recherche, die Bildvergleiche in Vollbildgröße, Testurteile in Fachzeitschriften und im Internet beinhaltete, habe ich mich für das Sigma 18-125 3,6-5,6 entschieden - und um es vorwegzunehmen, die Wahl war die richtige.

1. Verarbeitung:
Sehr gut. Es macht einen sehr soliden Eindruck. Die Gegenlichtblende wird bereits mitgeliefert und lässt sich ohne Fingerakrobatik und Kraft auf das Objektiv aufsetzen. Zudem hat das Objektiv einen Metallbajonettverschluss.

2. Funktionsumfang:
Sehr gut. Beim Sigma können Bildstabilisator und AF abgeschaltet werden. Zudem gibt es einen Zoomverriegler, so dass das Objektiv nicht schwerkraftbedingt nach vorne auszoomen kann. Allerdings ist das Sigma so gut verarbeitet, dass man das Objektiv kopfüber halten kann, ohne dass der Zoom ausfährt (vielleicht ändert sich das mit längerer Benutzungszeit)

3. Geräusche des AFs und des Stabis
Der AF des Sigma ist recht leise. Nur wenn das Objekt bereits scharf gestellt wird und man erneut auf den Auslöser drückt, rattert das Sigma hörbar.
Das Sigma hat einen Stabilisator, der deutlich hörbar ist, wenn die Kamera z.B. in einem ruhigen Raum während der Datenübertragung neben dem Rechner liegt. Der Stabi ist auch dann aktiv, wenn man ihn nicht benutzt. Das Grundrauschen der Natur draußen übertönt allerdings das Geräusch, so dass es mich nicht stört. Zu den Geräuschen des Stabis der neuen Sigma-Generation gibt es mehrere Postings in Foren, die einen nehmen es deutlich war, andere wiederum hören es nicht. Vorhanden ist es aber auf jeden Fall, das hat Sigma sogar selbst bestätigt; das Geräusch ist Teil einer neuen Generation von Stabis, die dafür besser arbeiten sollen.

4. Qualität des Stabis
Bei 125er Brennweite bekommt man immer ein verwacklungsfreies Bild bis T 1/80 hin, manchmal auch 3 Blenden niedriger bei 1/60, wenn man sich konzentriert und die Hand ruhig hält. Bei 18mm lassen sich problemlos unverwackelte Bilder bei T 1/10 schießen.

5. Bildqualität
In einem FotoColor-Test ([...]) schneidet das Sigma sehr gut ab.

Im Weitwinkelbereich lichtet das Sigma gut ab, einige Modelle (ich habe zwei getestet) haben aber die Tendenz, im Weitwinkelbereich in einer der vier Ecken einen Schärfeabfall aufzuweisen, allerdings in einem geringem Maß, das man nur bei Vollbildansicht wahrnimmt. Vergleicht man die Leistung mit einem Canon 18-200 IS, so liegen im Weitwinkelbereich Welten zwischen den beiden Objektiven zugunsten des Sigma. Selbst bei Offenblende lichtet das Sigma bei 18mm noch gut ab und weist keinen für Suppenzooms typischen extremen Schärfenabfall zu den Rändern auf. Ein kleiner Wermutstropfen sind die chromatischen Aberrationen im Weitwinkelbereich und am langen Ende, die aber ebenfalls schwächer als die des Canon 18-200 mm sind und in etwa im Weitwinkelbereich mit denen eines Canon 25-105er L bei 24mm vergleichbar sind. Nur das Canon KIT liefert etwas dünnere Farbsäume. Die Bilqualität ist bei 18mm übrigens in etwa mit der des Canon KIT 18-55 mm IS zu vergleichen.

Die Stärke des Sigmas liegt im Telebereich 40-125 mm. Vor allem am langen Ende (90-125mm) liefert es knackscharfe Bilder, die sich vor einem L-Objektiv nicht zu verstecken brauchen. Bei Offenblende neigt es allerdings bei 125mm zu Vignettierung und bei ungünstigen Lichtverhältnissen findet man auch hier Farbsäume.

Im Bereich zwischen 50-85mm lässt es sich sehr gut als Portrait-Objektiv einsetzen, auch hier ist die Schärfe mehr als zufriedenstellend, kann natürlich aber nicht mit den typischen Portrait-Festbrennweiten (Canon 50/1,2 oder Canon 85er) mithalten.

Fazit: Bisher konnte ich für meine 1,6er Crop-Kamera (EOS 1000D) kein "Immerdrauf/Urlaubsobjektiv" finden, das so gut verarbeitet ist und in allen Brennweiten mehr als ordentliche (18mm) bis sehr gute (125mm) Bilder liefert, dabei einen so großen Brennweitenbereich abdeckt und einen Bildstabilisator hat. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist, wenn man ein gutes Sigma erwischt (siehe Schlusskommentar) unschlagbar.

Was mir fehlt, ist allerdings die Macrofunktion, so könnte ich im Urlaub auf mein 100mm Macro verzichten.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass es bei diesem Sigma scheinbar eine große Serienstreuung gibt. In diversen Foren wechselt sich extremes Lob mit Klagen über Fehlfokusse (vor allem Frontfokus) ab. Ich selbst habe zwei Sigmas getestet und tatsächlich war das eine ziemlich flau im Bereich 125mm, das andere hatte einen etwas stärkeren Schärfeabfall zur linken unteren Ecke (dieses habe ich behalten).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Schärfe über die gesamte Brennweite!, 17. Oktober 2012
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als erstes möchte ich erwähnen, dass das Sigma für Sony OHNE Bildstabilisator ist (entgegen der Abbildung).
Dies hatte auch bei mir zuerst für Konfusion gesorgt.

Auch möchte ich noch hinzufügen, dass ich das Sigma 18-125mm vor etwas mehr als einem Jahr als "Nikon-Version" (für meine damalige Nikon) gekauft hatte.
Dieses konnte mich damals leider nicht überzeugen, ganz im Gegenteil zu dieser "Sony-Version".

Ich habe das Sigma für meine Sony Alpha 37 bestellt, da das original Kit Objektiv (SAL 18-55) eine recht bescheidene Qualität bietet (zumindest meines) und ich sowieso einen größeren Brennweitenbereich wollte.

Zuvor hatte ich auch das Tamron Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3 XR Di II LD getestet.
Dieses war nicht schlecht aber igendwie war die Bildschärfe nicht so optimal.

So wollte ich noch ein anderes Objektiv für meine Sony testen und kam auf das Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC HSM.
Dieses ist zwar nicht direkt vergleichbar, da es nur bis 125mm geht aber mir war das als gutes "Immerdrauf" genug.

Im direkten Vergleich der Bildqualität ist das Sigma deutlich besser!
Das Sigma ist unglaublich scharf, die Bildschärfe ist über den gesamten Brennweitenbereich um einiges besser als beim Tamron.

Auch die Haptik und Wertigkeit (das Sigma wiegt 490 Gramm, das Tamron 426 Gramm) fühlt sich solider an und das Tele fährt beim Tragen nicht alleine heraus wie beim Tamron.

Die Bildqualität des Sigma ist unglaublich gut, für meine Ansprüche nahezu perfekt, da verzichte ich gerne auf etwas mehr Brennweite.

Fazit:

Das Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC HSM ist ein sehr gutes "Immerdrauf" (man sollte auch das Preisniveau im Hinterkopf behalten).
Von mir klare Empfehlung!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuscht im direkten Vergleich mit Nikon 18-105mm, 2. Mai 2011
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe für meine Nikon D3100 ein gutes Allround-Objektiv gesucht.
In die engere Auswahl kamen dieses Sigma Objektiv und das Nikon AF-S DX Nikkor 18-105mm ED VR.

Ich bin kein Profi-Fotograf, Architekt oder Geometrieprofessor (man möge mir die Anspielung auf die Rezensionen bezüglich der Verzeichnung, usw. verzeihen).
Für mich ist wichtig, was im Endeffekt herauskommt; ein gutes Foto!

Das kann das Sigma Objektiv zwar leisten aber es gibt bessere Objektive.

Das 1. Sigma Objektiv verabschiedete sich bereits nach ca. 15 Fotos - Totalausfall des Autofokus.
Die Ersatzlieferung von Amazon lies nicht lange auf sich warten und so konnte ich meinen Vergleich fortführen.

Das Sigma Objetiv ist mit 512 Gramm rund 80 Gramm schwerer als das Nikon.
Ich persönlich finde das schwerere Objektiv besser, schon aufgrund der geringeren Verwacklungsgefahr.
Die 80 Gramm klingen nicht viel, fühlen sich in der Praxis aber nach deutlich mehr an, das Sigma wirkt definitiv schwerer und solider.
Die gesamte Haptik des Sigma ist besser.
Das ist aber auch der einzige Pluspunkt, in allen anderen Disziplinen liegt das Nikon deutlich vorne.

Ich habe sehr viele Vergleichsfotos in identischen Situationen gemacht.

Das Nikon Objektiv erzeugt Fotos mit schöneren Farben und besserem Kontrast, ganz extrem bei Aufnahmen im Freien mit blau/weißem Himmel erkennbar - ein sehr großer Unterschied.

Auch die Bildschärfe ist beim Nikon immer einen Hauch besser.
Klar erkennbar beim Hineinzoomen ins Bild.

Auch die bessere Lichtempfindlichkeit macht sich bemerkbar, das Nikon erreicht bei kleinster Brennweite immer eine kürzere Verschlußzeit als das Sigma.

Ein klarer Vorteil des Nikon ist sein geräuschloser Bildstabilisator, der in seiner Funktion tadellos agiert.
Beim Sigma ist ein ständiges "Surren" zu hören (auch bei ausgeschaltetem Bildstabilisator).
Das ist beim Fotografieren soweit nicht schlimm aber da meine D3100 auch einen (guten) Full-HD Videomodus hat, ist das bei leiser Umgebung schon störend auf den Aufnahmen zu hören.
Auch funktioniert im Videomodus der Autofokus des Sigma recht träge, bzw. nicht zufriedenstellend.
Hier ebenfalls ein klarer Sieg für das Nikon.

Fazit:

Für mich als "normalsterblicher" Fotografierer mit hohen Ansprüchen an die Bildqualität ist das Sigma 18-125mm F3.8-5.6 DC OS nicht gut genug.
Für einen geringfügig höheren Preis gibt es definitiv bessere (Bild-) Qualität (Nikon).
Auf die 20mm mehr Brennweite kann man dafür gut verzichten.

Anmerkung:

Wie ich mittlerweile erfahren habe, soll es bei Sigma eine relativ hohe Streuung bezüglich der Qualität der Objektive geben.
Es kann also sein, dass ich einen negativen "Ausreisser" hatte.
Natürlich habe ich nicht die Erwartungshaltung, dass ich mir erst mehrere Objektive bestellen muss, um das Beste herauszufinden.
Die vergebenen 3 Sterne sind für mich also zurecht...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Immer-Drauf, 29. April 2012
Als Foto-Enthusiast bevorzuge ich es mit Festbrennweiten zu fotografieren - Abbildungsleistung ist mir sehr wichtig. Leider sind optisch gute und lichtstarke Objektive sehr groß und schwer, und müssen in Situationen, in denen man nur das Minimum an Gewicht mit sich herumschleppen kann und will (im Urlaub, auf längeren Rad- und Wandertouren, usw), zuhause bleiben. Als ich mich nach einem Immer-Drauf umschaute, wollte ich nicht unbedingt den größten Brennweiten-Bereich abdecken. Mein Zeil war es etwas von der Lichtstärke und nur ein kleines bisschen von der Abbildungsleistung zu opfern, dafür aber ein Objektiv zu erhalten, dass für Landschaften/Architektur ebenso geeignet ist, wie für formatfüllende Porträts. Und genau dieser Beschreibung entspricht das Sigma 18-125. Im Gegensatz zu vielen Super-Zooms hält sich der Brennweitenbereich in Grenzen, dafür muss aber nur wenig Abbildungsqualität geopfert werden. Wenn ich ehrlich bin, so ist es erstaunlich, wie scharf das Sigma den ganzen Bereich über ist. Einem Zoom, insbesondere einem in dieser Preisklasse, hätte ich das nicht zugetraut. Die einzige optische Macke, die ich finden konnte - und ich habe wirklich seeeeeeehr lange und ausführlich gesucht - ist die Vignettierung im Weitwinkelbereich, wenn man weit offen schießt. Zwar nicht kritisch - da habe ich auch weit schlimmeres erlebt - es lohnt sich aber definitiv um eine Blende abzublenden. Ansonsten ist, wie schon gesagt, die Schärfe mehr als gut. Die Verzeichnung moderat und regelmäßig, und somit sehr leicht in EBV zu beheben. Chromatische Aberrationen halten sich auch in Grenzen.
Erfreulich ist auch, dass das Objektiv, obwohl nur €250 teuer, kein Plastikbomber ist. Es fühlt sich überraschend solide an, und die Ringe haben den typischen "Sigma EX" Finish. Der AF funktioniert schnell und präzise und der Stabilisator bringt 1 bis 2 Blenden.
Ich habe mit dem Sigma 18-125 in manchen Bereichen sogar mehr für mein Geld bekommen, als ich erwartet hätte, und würde die Linse definitiv wieder kaufen. Ich würde sie auch jedem empfehlen, der nach einem guten Objektiv sucht, für all die Situationen, in denen die teuren und schweren Festbrennweiten zuhause bleiben müssen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Objektiv erfüllt meine Erwartungen, 9. Juli 2011
Verwendet wird das Sigma an der Sony A 55.Der Aufkleber (compatibel mit A 33/55)war drauf.Die Information darüber hätte sich in der Produktbeschreibung auch gut gemacht.Die Mechanik fühlt sich gut an.
Das Glas fährt in senkrechter Stellung nicht selbst raus und rein.Die optischen Eigenschaften kann ich nicht messen, nur an hand der 100% Ansicht beurteilen.Die Auflösung/Schärfe ist allgemein und vor allem am Rand besser als beim Tamron 18 - 200.Und das über den gesamten Zoombereich.Verzeichnungen sind nur bei Aufnahmen technischer (geradliniger) Objekte im Weitwinkel geringfügig sichtbar, und
werden am PC korrigiert.Vignetten kann ich nicht erkennen.Da ich auch Filmszenen aufnehme, ist für mich die Leichtgängigkeit des Zoomringes wichtig.Im Gegensatz zum T 18-200 oder gar zum Kit 1855 läßt
sich der Ring weitgehend ruckfrei bewegen.Makroaufnahmen sind eingeschränkt möglich, wenn man die Naheinstellgrenze beachtet und mit Ausschnittvergrößerung nachhilft.
Fazit:Für den Einsatz als vielseitiges Reiseobjektiv voll tauglich und empfehlenswert.Preis/Leistung sehr gut.Lieferung und Verpackung wie bei Amazon gewohnt sehr gut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier stimmt Preis-Leistung!, 22. Dezember 2011
Ein super Objektiv an der Pentax K5, wir haben es seit gut einem Jahr. Sicher, es gibt besseres, aber nicht mit dem Brennweitenbereich. Zuerst habe ich es für meine Frau für ihre Pentax K5 gekauft, die hat nach wenigen Tagen ihren Fotorucksack ausgeräumt mit den Worten "mehr brauche ich nicht". Tja, da stand ich da mit meinem schweren Rucksack mit dem Tokina 10-24er, dem Pentax 4/17-70er, dem super Sigma 2,8/50-150er und war neidisch, besonders wenn ich mal wieder das 17-70er gegen das Tele wechseln musste. Da habe ich mir dann auch eins gegönnt.
Im Vergleich zum wesentlich teureren Pentax SMC-DA 4/17-70er kann ich für das Sigma in den wesentlichen Punkten nur Pluspunkte erkennen. Die Verzeichnung des Sigmas ist sogar geringer, die Auflösung und Kontrast ist auf gleichem Niveau, das Mehr an Tele ist ein echter, großer Zugewinn und die Verarbeitung, bzw. die Haptik des Sigmas ist definitiv wertiger als die des Pentax.
Die Nachteile möchte ich jedoch nicht verschweigen: kein Quickshift an den Pentaxen, alle unsere Sigmas mussten zum Service weil LiveView an der Pentax K5 nicht funktionierte und eins der Objektive war dezentriert. Jedoch war der Sigma-Service recht schnell und problemlos. Dementsprechend gibt es von mir nur 4 Sterne.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preis-/Leistung sind gut, 24. Dezember 2009
Mich wundert es zunächst, dass hier Rezensionen über das Objektiv an Canon Kameras stehen. Denn ich entnehme diversen Tests, dass sich die Objektive schon an unterschiedlichen Kameras derselben Firma anders verhalten, erst recht aber große Unterschiede bestehen zwischen dem Verhalten an Kameras verschiedener Hersteller.
Jedenfalls nutze ich das Objektiv an einer Nikon D90.

Es macht also laute, störende Geräusche und bekommt deshalb von einigen Rezensenten einen Punkt abgezogen? Es muss jeder für sich entscheiden, ob ihn das minimale Schnurren des Bildstabilisators stört. Mir ist es jedenfalls völlig egal, da es schon muckmäuschenstill im Raum sein muss, damit jemand das Geräusch wahrnimmt. Der Ultraschallmotor ist ebenfalls nicht lautlos! Stimmt, auch der macht minimale Geräusche, aber wen soll ich damit erschrecken? Dafür ist er an meiner Nikon schnell, rennt nicht hin- und her und stellt sogar korrekt scharf. Da habe ich auch schon deutlich schlechteres gelesen über Fremdprodukte an Canon, aber hier reden wir schließlich über Sigma an Nikon.

Ein weiterer Punktabzug, weil der Bildstabilisator das Bild beim Aktivieren verzieht? Entschuldigung, aber mir ist nicht klar, wo das stören sollte. Auf dem Stativ mache ich den Stabilisator aus, damit ist das Thema erledigt. In meiner Hand macht sich der Effekt nicht bemerkbar, da die Hand selbst viel stärker zittert, als dieser kleine Verzug. Also in meinem Alltag überhaupt kein Thema, allein was fürs Labor.

Das Objektiv bringt nicht die 125mm, wie versprochen?
Ich habe mit anderen Objektiven verglichen, passt schon. Also auch hier Haken dran.

Ach ja, bliebe die Bildqualität.
Da bin ich Laie und vergleiche einfach nach Auge und was so in der Photosoftware sichtbar wird.
Im Vergleich mit dem doppelt so teuren 18-200mm f/3.5-5.6G IF-ED AF-S VR DX NIKKOR liefert das Sigma eine etwas geringere Auflösung und Kontrast. Im Vergleich mit dem Nikon Kitobjektiv 55-200mm ist das Sigma klar besser.
Eine leicht ungleichmäßige Randabschattung konnte ich bei meinem Objektiv feststellen.
Insgesamt produziere ich reihenweise Bilder, an denen zumindest die Autokorrektur von Photoshop 8 nichts verbessern will.

Fazit: Insgesamt bin ich in Anbetracht des Preises zufrieden mit diesem "Immerdrauf". Ich werde mir vielleicht zusätzlich noch ein Zoom mit hoher Brennweite zulegen, wenn ich mal wieder zu viel Geld habe.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertiges Allround-Objektiv, 14. Juni 2009
Grundsätzlich bin ich mit dem Sigma zufrieden. Ich nutze es seit einem Jahr an einer Canon EOS 40D als Standard-Objektiv (immer drauf). Wichtig sind für mich 2 Aspekte bei der Fotoausrüstung:
* Bildqualität
* Funktionalität

Eigentlich war ich mit den Ergebnissen zufrieden. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit unscharfen Bildern, habe dann aber festgestellt, dass es häufig daran lag, nicht den richtigen Fokuspunkt erwischt zu haben.

Um mehr aus der EOS 40 herauszuholen, habe ich mir deshalb vor einem halben Jahr zusätzlich das Canon 17-40mm 1:4 L USM zugelegt.

Beim Fotografieren konnte ich allerdings keine wirklichen systematischen Unterschiede zwischen den Bildern feststellen, die mit beiden Objektiven aufgenommen wurden. Deshalb habe ich heute beide Objektive kurz, aber systematisch verglichen. Versuchsaufbau:
* EOS 40 D
* Stativ
* Sonnenschein
* RAW-Format
* ISO 100
* Blende 11
* Brennweiten 18mm, 24mm, 35mm 40mm
* Beim Sigma hatte ich den OS an (nutze ich immer!)
Verglichen habe ich die Ergebnisse mit Adobe Photoshop CS4 im RAW-Modus.

Über das Ergebnis war ich erstaunt. Zur Bildqualität:

Schärfe: Bei 18 und 40mm sind die Bilder des Sigma etwas schärfer gewesen, bei 24mm die des Canon-Objektivs. Die Unterschiede werden allerdings nur deutlich, wenn die Bilder auf 200% oder mehr vergrößert werden.

Farbe: Die Farbwiedergabe des Canon ist grundsätzlich besser (klarer, natürlicher).

Verzeichnungen im Weitwinkelbereich: Moderat, keine wirklichen Unterschiede, leichte Vorteile für das Sigma.

Unabhängig von der Bildqualität ist die Verarbeitung des 17-40mm wirklich spürbar besser; gleiches gilt für den Autofokus, der superschnell und präzise ist. Dafür kostet es bei letztlich doppelt so viel.

Natürlich kann man die Fotos bei verschiedenen Blenden noch vergleichen; das mache ich später einmal.

Mein Urteil zum Sigma 18-125mm:

Negativ (-):
* ./.

Neutral (O):
* Autofokus: funktioniert schnell und präzise, aber nicht lautlos. Ein leises Sirren ist tatsächlich zu hören (wenn man sich darauf konzentriert). Mich persönlich stört es absolut nicht.

Positiv (+):
* Gute Verarbeitung
* Gute Bildqualität
* Für mich sehr praktischer Brennweitenbereich (Weitwinkel ist mir viel wichtiger als Zoom - bei guter Bildschärfe kann man problemlos vergrößern / Bildausschnitte freistellen)
* Verhältnismäßig leicht und kompakt
* Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mein Fazit: Bezogen auf die optischen Qualitäten, den Preis und im Vergleich mit dem Canon 17-40mm ein wirklich gutes Objektiv mit einem in der Praxis wirklich hilfreichen Brennweitenbereich, dass ich persönlich empfehlen kann (gilt für die EOS 40D).

Im Hinblick auf andere Gehäuse oder Serienstreuung des Herstellers gilt wahrscheinlich: Testen.
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