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am 31. März 2008
Selbst seine treuesten Fans hatten wohl kaum noch ernsthaft damit gerechnet das Udo Lindenberg irgendwann noch einmal ein so brillantes Album herausbringen wird, wie jetzt mit "Stark wie Zwei". Denn auf dieses Comeback mussten seine Fans wirklich ziemlich lange warten. Wenn man zurückrechnet wann Lindenberg zum letzten mal mit einem neuen Album die Top 10 der deutschen Album-Charts eroberte, dann muss man weit zurückgehen bis ins Jahr 1984 wo er mit "Götterhämmerung" den dritten Platz erreichte. Natürlich kann man die Qualität eines Albums nicht nur am kommerziellen Erfolg messen. Selbst Spitzenalben wie "Andrea Doria" oder "Dröhnland-Symphonie" schafften es ja seinerzeit nicht in obere Chartregionen. Aber die Verkaufszahlen sind schon ein gutes Indiz dafür, wann ein Großteil der Fans damit beginnt sich von einem Künstler abzuwenden. Und bei Lindenberg war dies etwa ab Ende der 80er, spätestens aber ab Anfang der 90er Jahre der Fall. Das das neue Album nun so enorm erfolgreich ist, liegt wohl hauptsächlich an zwei Faktoren. Erstens ist es wirklich das beste Album seit "Udopia" aus dem Jahr 1981, und zweitens ist der internationale Musikmarkt qualitativ derart ausgetrocknet, das ein Album welches auch nur ansatzweise authentisch ist, in dem noch ein echter Musiker wirkliches Denken und Fühlen ausdrückt, geradezu sensationell wirkt. In dieser Beziehung ist Lindenbergs neues Album tatsächlich eine Sensation, denn es mutet schier unglaublich an, das jemand nach 20 Jahren scheinbarer Abwesenheit mit einem solch frischen, kraftvollen und modernen Album daherkommt und musikalisch vielleicht sogar seinen Höhepunkt erreicht. Man sollte auch allen an diesem Album beteiligten Leuten noch einmal seinen Dank aussprechen. Denn von der Instrumentierung über die Produktion und die Arrangements bis zur Aufnahmetechnik waren hier offensichtlich nur absolute Profis am Werk. Wenn dies Udo Lindenbergs letztes Album sein sollte, dann wäre ihm ein grandioses Abschiedswerk gelungen. Wir wollen aber doch lieber hoffen, dass es erst der Beginn einer neuen wundervollen kreativen Phase ist. Also, viel Glück Udo.
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am 1. April 2008
Als bekennender Lindianer durch das Leben zu streifen,ist noch nie einfach gewesen. Da berichte ich jetzt mal aus 30 jähriger Fan Erfahrung. Immer wenn ich mit meiner leidenschaftlichen Verehrung zu Udo Lindenberg hausieren ging, brüllte irgendwo Jemand laut Einspruch und fuhr schweres Geschütz auf. Das fing an mit "Ey der kann ja gar nicht singen", über "will nur Kohle scheffeln" und "Harald Juhnke des Rock n`Roll" bis zu "ist nur noch eine Karikatur seiner selbst". Der absolute Tiefpunkt war erreicht, als mir ein Bekannter das "Excessor" Album (als geschenkte Hörprobe) unter die Nase hielt mit den Worten: "Brauchst du die noch?" Als ich ihm antwortete: "Hab ich schon!", erntete ich nur einen mitleidigen Blick mit den Worten "...hätte nie geglaubt, dass einer für so was auch noch Geld ausgibt...". Fairerweise muss ich gestehen, dass ich mir die "Excessor" CD selbst kaum mehr schön reden konnte. Wo hatte er sich verlaufen, der "Stadtindianer" der alle Geheimnisse des Lebens erforscht? Die Ankündigung eines neuen Albums schraubte folge dessen , die Erwartungshaltung zunächst auch nicht in udopische Höhen. Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Eine nicht mehr für möglich gehaltene Medien Aufmerksamkeit für meinen Udo L. verblüffte mich einfach nur noch. Positive Berichte im "Stern" und "Spiegel", da musste ich mich schon mal kneifen, um sicher zu gehen nicht aufzuwachen. Die Krönung dann die Doppelseite in der "Welt am Sonntag": "Die Wiederauferstehung des Udo Lindenberg", engagiert geschrieben vom Pop-Literaten Benjamin von Stuckrad Barre. Vielleicht die beste Print Veröffentlichung zum Thema Udo Lindenberg, die ich je gelesen habe. Die ganze Nation in panischer Aufruhr!Überall tönte es von dem "besten Lindenberg Album seit Jahrzehnten", das machte auch mich mehr als nervös! Selten das ich einer Udo Lindenberg Veröffentlichung dermaßen entgegengefiebert habe.
Jetzt ist sie da, "Stark für Zwei". Und? Ist diese CD wirklich die CD des Jahres? Ist sie sein spätes Meisterwerk? Ein deutsch Rock Klassiker der ersten Güte? Ja! Uneingeschränkt ja! Es ist wirklich kaum zu glauben. Erneut steigt er wie Phönix aus der Asche! Der ewige Zauberlehrling versprüht wieder bunte Farben und Gedanken. Unterwegs in panischer Mission, gegen die grauen Köpfe in der grauen Welt.Dieses Album hat einfach alles was ich mir von Udo erwünscht habe. Zuallererst fällt auf: Der bestechende Sound! Die CD klingt unglaublich gut! Endlich wieder echte Instrumente, echtes Schlagzeug, keine Drum Computer. Udos Stimme rein und intensiv. Sie klingt ergreifend in allen Nuancen, reißt mit, zieht in den Bann, saugt einen auf, bleibt authentisch, nichts wurde zugeschmiert! Die Stimme lebt wieder, wie zu seinen Glanzzeiten! Gute Songs, tolle Gitarren, handgemachte super Musik! Warum nur, die Frage drängt sich auf, warum nur haben die Fans so lange auf ein solches Album warten müssen? Mein Erklärungsversuch ist einfach. Alle Beteiligten arbeiteten mit dem festen Vorsatz: Wir machen nicht EIN neues Lindenberg Album, nein, wir machen DAS neue Lindenberg Album! Und vor allem: Es soll/wird ein starkes Album werden! Jeder Ton schreit es laut heraus: Schaut her, wir haben uns wirklich Mühe gegeben! Jeder ordnet sich dem einen Ziel unter: den Panik Präsidenten gut aussehen zu lassen. Und das ist gelungen! Umwerfend. Udo hat auch Hilfe zugelassen! Bei den Kompositionen sind viele Andere federführend. Selbst bei den Texten kommt ab und an ein zweiter Stift dazu. Er ist sich nicht zu schade auch mal gänzlich nur als Sänger zu agieren. "Verbotene Stadt" aus der Feder von Till Brönner und den Lyrics von zwei Frauen, wird zu einem Höhepunkt des Albums. Udo hat seine Themen wieder gefunden. Älter werden, Tanz am Abgrund, Liebe, Freundschaft,Tod, Hadern mit der Welt, Alkohol. Alles nicht neu, doch schon ewig nicht mehr so brüchig, glaubwürdig und mitreißend dargeboten wie auf "Stark für Zwei". Viele Songs im Mid-Tempo Bereich, aber trotzdem packend, pulsierend und mitreißend. Jedes große Album hat eine Eröffnungsnummer die eine Marschroute vorgibt und in der sich das ganze Album widerspiegeln kann. "Ich zieh meinen Hut" ist eine solche Nummer. Schon nach ganz wenigen Takten offenbart sich klar, hier geht es ganz anders zur Sache! Ein wunderschöner Opener. Es sind wieder Melodien vorhanden, die als Ohrwurm hängenbleiben wie die Single "Wenn du durchhängst" oder das erste großartige Duett mit Jan Delay, "Ganz Anders". Es gibt wieder Gänsehaut (Stark wie Zwei/Der Astronaut muss weiter) es gibt wieder Humor der keineswegs platt daherkommt(Chubby Checker/Der Greis ist heiß).Ein weiterer Höhepunkt "Was hat die Zeit mit uns gemacht" vielleicht mein momentaner Favorit. "Was haben wir falsch gemacht?", fragt Udo. Vieleicht hat er sich in den letzten Jahren zu oft mit den falschen Leuten umgeben? Vielleicht nur Ja Sager in seinem Umfeld zugelassen? Man weiß es nicht. Die Stroer Brüder wären ihm wohl besser nie über den Weg gelaufen. Sie haben es z.B. nicht vermocht auch nur einen Song mit der Klasse dieser neuen Nummern aus Udo herauzukitzeln. Warum auch immer. Ce la via, was soll`s, kein Blick zurück. Hier geht es nach vorn mit 14 starken Songs. Das Niveau durchgehend hoch bis Lindenklasse. 14 Nummern ,jede für sich hörenswert, als Ganzes ergeben sie, wie schon erwähnt, für mich das Deutsche Rock Album des Jahres "STARK WIE ZWEI". Mit erhobenen Haupt werde ich wieder durch die Gegend stiefeln und fragen: "Hey die neue Lindenberg! Schon gehört? Muss man kennen, muss man hören, muss man kaufen! Und darüber freue ich mich sehr. Udo hat endlich wieder zu alten Stärken zurück gefunden, auf diesem Weg kann es weitergehen. Alles was ihn groß gemacht hat ist wieder da. Irgendwie neu, irgendwie alt, doch jede Sekunde pur Lindenberg. "Was die Schwachmaten, einem so raten, das ist egal! Ich mach MEIN DING!" So soll es sein.
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am 22. Dezember 2008
Als ich im Februar vernahm, dass Udo Lindenberg nach 8 Jahren ein neues Album veröffentlichen würde, nahm ich diese Information lediglich zur Kenntnis, denn ich habe Lindenberg in den letzten Jahren lediglich als Karikatur wahrgenommen, dem gelegentlich noch eine kleine Bühne gegeben wurde. Ansonsten kannte ich einige alte Lieder und seine stets zugedröhnt anklingenden Statements in diversen Fernsehsendern.
Dennoch ereilte mich eine Art Neugierde, denn die Vorkritiken lobten das Werk in alle Himmel. Bei youtube hörte ich mir dann schließlich einmal "Wenn Du durchhängst an" und fand es auch "ganz nett". Mehr aber auch nicht. Ich weiß nicht warum, aber als das Album im März auf den Markt kam, kaufte ich es mir. Und heute bezeichne ich mich als Lindenberg-Fan! Ich habe dieses Album seit März so oft gehört, wie kein anderes Album in meinen bisher 30 Lebensjahren! Allen Freunden, denen ich das Album empfohlen oder "geschenkt" habe, waren begeistert und begleiteten mich im Oktober auf das Konzert in die LANXESS-Arena in Köln; ein grandioser Abend!
Meines Erachtens ist es das beste Album eines deutschen Künstlers der letzten 10 bis 15 Jahre; und ich mag auch Grönemeyer, Westernhagen, Kunze, Mey, Wecker, Wader, Silbermond, Juli etc.! Das Album bietet so eine unglaubliche Abwechselung, Dramaturgie, Textvielfalt, wie ich es bei keinem Album, was ich besitze, bisher wahrgenommen habe.
Abschließend noch mein persönliches Ranking:
"Ich ziehe meinen Hut" 10/10
"Wenn Du durchhängst" 9/10
"Ganz anders" 9/10
"Was hat die Zeit mit uns gemacht" 9/10
"Mein Ding" 7.5/10
"Stark wie zwei" 9/10
"Der Deal" 8/10
"Chubby Checker" 6/10
"Der Greis ist heiß" 8/10
"Woody Wodka" 10/10 (Mein absoluter Favorit!!!)
"Nasses Gold" 6.5/10
"Interview mit Gott" 8/10
"Verbotene Stadt" 10/10
"Der Astronaut" 10/10

Wer noch kein Udo-Fan ist, wird es nach diesem Album sein!!!
GRANDIOS!!!
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am 28. März 2008
Beruhigend, dass es neben Plastikmusik von angeblichen Superstars oder Computerhasen auch noch echte Musik von echten Künstlern gibt, die keinem aktuellen Trend hinterherlaufen und sich verbiegen lassen, nur der Kohle wegen. Nach längerer Pause meldet sich Musik-Urgestein Udo Lindenberg mit einem neuen Album zurück und das Warten hat sich in jedem Fall mehr als gelohnt, denn "Stark wie zwei" ist wohl der beste Longplayer, den Herr Lindenberg seit Jahr(zehnt)en veröffentlicht hat. Wenn mir einer erzählt hätte, Udo würde nach der musikalischen Dürre in den 90ern nochmal ein derartiger Geniestreich aus eingängigen Melodien und hintergründigen Texten gelingen, ich hätte es ihm nicht geglaubt, doch mit diesem Album läuft der Meister noch einmal zu ganz großer Form auf. Einen Song besonders hervorzuheben ist praktisch unmöglich, denn jede Nummer für sich ist großartig, trotzdem hier einige Anspieltipps: "Wenn Du durchhängst", "Stark wie zwei", "Ganz anders" und der geniale Opener "Ich zieh meinen Hut". Würde mich nicht wundern, wenn diese CD direkt von 0 auf 1 in die deutschen Charts einsteigt.

Danke Udo für dieses Album und hoffentlich noch viele weitere CDs dieses Kalibers! Ich ziehe meinen Hut vor Dir!
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am 29. März 2008
Nach durchwachsenem Anfang und englischsprachigen Fehlversuchen begann einst mit "Andrea Doria" eine Erfolgsserie, die Udo über Höhepunkte wie "Ball Pompös" oder "Votan Wahnwitz" bis zu seinem Meisterwerk "Dröhnland Symphonie" führte. Mit "Udopia" haute er dann zum Ende der Teldec-Ära sein bislang letztes Top-Album heraus. Danach wusste er nicht mehr so genau was er machen sollte, sprang kurz auf den "Sonderzug nach Pankow" auf, bevor er nach dem Mauerfall endgültig in eine Art Wachkoma fiel, in welchem er bis ans Ende seiner Tage vor sich hin dämmerte...

Aber nein!! Was ist passiert!!! Irgendwas oder Irgendjemand muss Lindenberg geweckt haben. Und wenn man sich anhört mit welchem Elan er auf diesem Album noch einmal voll durchstartet, dann muss es schon ein verdammt großer "Wecker" gewesen sein. Aber egal, er ist wieder da. Er ist wieder authentisch, bissig, wortgewandt. Der Hut gelüftet, die Schlabberlippe gespitzt, es geht wieder zur Sache. Offensichtlich hat er auch seine Instrumente wiedergefunden, denn von Computergedudel ist auf diesem Album nichts mehr zu hören. Nein, was man hier serviert bekommt ist Musik! JA!! Wirkliche Musik !! Von echten Musikern!!! Nach all den hampelnden Casting-Fuzzies der letzten Jahre, hätte ich nicht geglaubt, noch einmal ein so tolles Album zu hören. Udo, ich bin dir ewig dankbar.
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am 26. Dezember 2008
Die letzte LP!!!!!! die ich von Udo gekauft habe stammt aus den anfängen der 80ziger( Bundeswehr ),danach andere Musikrichtung , ab und zu mal Horizont im Radio das wars aber .Dann ne SmS vom Freund,Udo is wieder da .Ich so "na ja mal abwarten und reinhören" , ich hab reingehört und geiler geht nich!!!!!!Unser Neffe arbeitet im Kempinski- Hamburg und sagt Lindi is so cool und locker ,mit allen per Du und ich sag als Hamburger ,die scheibe is der HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!Kaufen, Kaufen , Kaufen!!!!!!!!!!!!!!
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am 13. August 2008
1985 hatte ich damit aufgehört Lindenberg LP's zu sammeln - für mich kam da nichts mehr nach - Phönix,Feuerland,Hermine waren nix für mich und dann der
ganze Einheitshype ...
23 Jahre später kommt dann diese Scheibe auf den Markt-mit ganz viel Tiefe und verdammt gut.Udo hat hier ganze Arbeit geleistet und die unverkennbare Handschrift des Altmeisters erinnert stark an gute alte Zeiten ohne theatralisch zu wirken.
PS:Anspieltip gibt es keinen - damit würde man dieses Werk schänden !
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am 3. April 2008
Selbst seine treuesten Fans hatten wohl kaum noch ernsthaft damit gerechnet das Udo Lindenberg irgendwann noch einmal ein so brillantes Album herausbringen wird, wie jetzt mit "Stark wie Zwei". Denn auf dieses Comeback mussten seine Fans wirklich ziemlich lange warten. Wenn man zurückrechnet wann Lindenberg zum letzten mal mit einem neuen Album die Top 10 der deutschen Album-Charts eroberte, dann muss man weit zurückgehen bis ins Jahr 1984 wo er mit Götterhämmerung den dritten Platz erreichte. Natürlich kann man die Qualität eines Albums nicht nur am kommerziellen Erfolg messen. Selbst Spitzenalben wie Andrea Doria oder Dröhnland-Symphonie schafften es ja seinerzeit nicht in obere Chartregionen. Aber die Verkaufszahlen sind schon ein gutes Indiz dafür, wann ein Großteil der Fans damit beginnt sich von einem Künstler abzuwenden. Und bei Lindenberg war dies etwa ab Ende der 80er, spätestens aber ab Anfang der 90er Jahre der Fall. Das das neue Album nun so enorm erfolgreich ist, liegt wohl hauptsächlich an zwei Faktoren. Erstens ist es wirklich das beste Album seit Udopia aus dem Jahr 1981, und zweitens ist der internationale Musikmarkt qualitativ derart ausgetrocknet, das ein Album welches auch nur ansatzweise authentisch ist, in dem noch ein echter Musiker wirkliches Denken und Fühlen ausdrückt, geradezu sensationell wirkt. In dieser Beziehung ist Lindenbergs neues Album tatsächlich eine Sensation, denn es mutet schier unglaublich an, das jemand nach 20 Jahren scheinbarer Abwesenheit mit einem solch frischen, kraftvollen und modernen Album daherkommt und musikalisch vielleicht sogar seinen Höhepunkt erreicht. Man sollte auch allen an diesem Album beteiligten Leuten noch einmal seinen Dank aussprechen. Denn von der Instrumentierung über die Produktion und die Arrangements bis zur Aufnahmetechnik waren hier offensichtlich nur absolute Profis am Werk. Wenn dies Udo Lindenbergs letztes Album sein sollte, dann wäre ihm ein grandioses Abschiedswerk gelungen. Wir wollen aber doch lieber hoffen, dass es erst der Beginn einer neuen kreativen Phase ist.
22 Kommentare|83 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2016
Bin seit 40 Jahren Udo Fan und besitze alle Platten und CDs. Mit diesem Album hat er sich die Krone aufgesetzt. Seine Texte, Rhythmus, Performance sind einzigartig, Udo ist nicht zu toppen. Ich kann die vielen Tausend Stunden nicht mehr zählen in denen ich je nach Stimmungslage mal Trost, mal Power und immer höchsten Musikgenuss erfahren habe. Manche Lebenskrise konnte ich mit Hilfe seiner Musik besser überwinden, weil er mir das Gefühl vermittelt hat, dass andere das gleiche erleben und durchmachen wie ich. Udos Botschaft lautet immer: Nicht aufgeben!!! Udo und seine Musik sind aus meinem Leben nur schwer wegzudenken. In seinen Texten findet man sich immer wieder, es zeigt das Leben mit all seinen Facetten. Seine Platten und CDs sind für mich wahre Schätze und Udo ist mein absoluter Oberschatz. Ich wünsche mir noch viele so tolle Alben von Udo mit Ohrwürmern wie diese.Klasse gemacht.
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am 26. März 2008
Ich konnte schon in das neue Album reinhören. So muss Udo klingen und nicht anders, endlich mal keine überfrachtete Produktion wie in den unzähligen Platten der 90iger, sondern frischer, zeitloser, teilweise minimalistisch-akustischer Sound. Dazu sehr persönliche Texte, in denen Udo auf seine ewige Lebensachterbahnfahrt zurückblickt. Man fühlt sich zurückversetzt in die Daumen im Wind oder Andrea Doria Zeiten, einfach fantastisch!

Beste Songs auf dem Album: Ich zieh meinen Hut, Wenn du durchhängst, Ganz anders feat Jan Delay, Stark wie Zwei, Mein Ding, Chubby Checker mit Helge Schneider, Woody Woody Wodka

Aber auch die anderen Songs sind gut, Aussetzer gibts keine. Man kann darüber streiten, wann Udo sein letztes gutes Album rausgebracht hat. "Und ewig rauscht die Linde" war nicht schlecht, kommt aber an "Stark wie Zwei" bei weitem nicht ran. Und dann muss man schon bis 1986 "Phönix" zurückblicken, das aber deutlich poppiger und synthi-hafter geprägt ist. Die Klasse dieses Albums hat auch "Phönix" nicht.

"Stark wie Zwei" ist nicht nur für Lindi-Hardcorefans geeignet, sondern auch Leuten, die noch kein Udo Album gehört haben, wird die CD gefallen. Kaufen!
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