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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnelle Flucht nach vorn, 18. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tempo Tempo (Audio CD)
"Never change your way / even if you fail" hieß es noch trotzig auf dem Vorgängeralbum "Aerial View". Nun, wenige Tage nach Aydos Abgang aus Blackmail, erscheinen die Zeilen "Now we know that we'll never gonna make it / if you get the chance to grab it fast and take it / soon we'll find another way to be [...] sometimes you have to break it to survive" wie der lange geplante Abschied und damit auch wie die Kernbotschaft von "Tempo Tempo". Nimmt man dazu noch den Fakt einer abgebrochenen Clubtournee, dann entsteht der Eindruck, dass Aydo der Abschied am Ende nicht mehr schnell genug gehen konnte. - Doch das alles ist wie Kaffeesatzlesen. Für einen Blackmailfrischling wie mich ist auf "Tempo Tempo" von Ungereimtheiten und Splittingabsichten nichts zu spüren. Das Album überzeugt von vorn bis hinten, allein es gelingt der Koblenzer Band - wie schon bei "Aerial view" - nicht, eine schmissig-smashige Singleauskopplung auf die Beine zu stellen. Hier mag vielleicht der Hauptgrund ihres ausbleibenden Durchbruchs liegen. Es fehlt dieser EINE Ohrwurm à la "Stop the clocks" von den Donots; ein Lied, das im Übrigen wie ein schlechter Abklatsch von Blackmails "Moonpigs" klingt. Die Stärke von "Tempo Tempo" ist seine Gesamtkomposition, es ist ein Gesamtohrwurm.
Jemand schrieb von einer ausgewogenen Mischung aus Euphorie und Melancholie, ich würde es eher eine musikalische Revolution nennen - die ausblieb, die stecken blieb; eine Art Mix aus Revolte und Tragödie. Und demzufolge heißt es in "Swinging exit pleasure" auch passend: "Can't escape from where I've been / desperatly seeking for a brandnew start". Wenn man Blackmails Weg also nun endgültig als einen Weg des Scheiterns erkennen will, dann verstärkt sich tragischerweise damit noch die ohnehin schon mitreißende Zerrissenheit Ihrer Musik: die Dynamik und Urgewalt von Stücken wie "False medication", "Mine me i" bekommt einen bittersüßen Beigeschmack; das Innehalten und Anlaufnehmen in "Speedluv", "U sound" strahlt von Glaubwürdigkeit. Wem vor allem die Kaltschnäuzigkeit an Blackmail gefiel, der wird nicht mehr umhin kommen die neue Dimension ihrer Musik besonders in "Tempo Tempo" zu empfinden: die Dimension des ewigen Scheiterns - die irrsinnigerweise zur Größe Blackmails beiträgt. Zwischen der meist weit gespannten Geräuschwelt und dem einzelnen Hörer stellt sich ein stärkeres Miteinander ein als zuvor: es ist wie das Mitfühlen mit einem Kranken, ein Mitleiden und Mitkämpfen, wegen dem ich mich an manchen Stellen selbst wie der "Mentalist" fühle, nach dem auf diesem Album so oft gerufen wird. Doch wer ist hier eigentlich krank? Der Sound von Blackmail ist jedenfalls absolut klar und auf der Höhe der Zeit, gerade in "The mentalist". Krank sind deshalb vielleicht eher die Verhältnisse auf dem Musikmarkt, auf dem eine derart fähige Band nicht am verdienten Erfolg genesen kann bzw. konnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Is this the End... you know the End..., 11. April 2008
Von 
Rednaxela (Hazelnut (Highschool)) - Alle meine Rezensionen ansehen
nein, das ist definitiv nicht das Ende von Blackmail! denn jeder, der die Band kennt, weiß was bei einer neuen Platte rauskommt: gute Gitarren-Rock-Musik!
wie schon bei allen gelungenen Vorgängeralben entfalten sich auch bei "tempo tempo" die Songs nicht gleich vollständig beim ersten Hördurchlauf, aber spätestens beim dritten, vierten Durchlauf offenbaren sich die schönen Girarrenmelodien und der gute, aber nie übertriebene Gesang von Aydo Abay.
Blackmail sind nicht die Band, die von Album zu Album eine neue Richtung einschlagen und ihren sound verändern. Müssen sie auch gar nicht, denn sie sind einfach gut in der Sache, die sie machen und das schätzen ihre Anhänger.
Zu empfehlen ist die Limited Edition, auf der befinden sich eine Alternative Version von "the mentalist" sowie der Song "tempo tempo", der es locker auf das reguläre Album verdient hätte.

Anspieltipps: eigentlich alle, aber insbesondere "mine me i", "it`s always a fuse to live at full blast" und "tempo, tempo"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu Gut für die Allgemeinheit?!?, 25. Oktober 2008
Von 
Patrick Laukner (Eisenach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tempo Tempo (Audio CD)
Blackmail...seit nunmehr 11 Jahren gibt es die deutsche Independent-Band mit ihrem ganz eigenen Musikstil zwischen Indie, Rock, Grunge und irgendwas dazwischen ;)
Und mit ihrem nun 5.Album hätte der kommerzielle Erfolg nun eigentlich eintreten sollen, so sollte man zumindest denken...
Das Album ist durchweg Oberklasse und im hohen internationalen Feld angelangt, die Songs reichen vom ruhigen, zum mitschunkeln anregenden "the Good part" bis hin zum refrain-mitschreienden "Day by Day"
besonders hervorzuheben ist der Song "its always a fuse to live at full blast" der leicht orientalisch angehauchte song wird von Aydo Abay wunderbar vervollständigt!
Im großen und ganzen verdeint das Album weitaus mehr als 5 Sterne.
Der Durchbruch gelang der Band damit zwar immernoch nicht, aber vielleicht ist das auch gut so...den Bands mit kleiner, aber feiner Fangemeinde sind ohnehin die besseren ;)
und als kleiner Tipp: Blackmail sind live mindestens genauso genial, wie dieses Album!
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5.0 von 5 Sternen Bestes Blackmail-Album, 2. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tempo Tempo (Audio CD)
Hier stimmt einfach fast alles

- herrlich rockende Songs mit Power
- mit emotionalem Tiefgang, ohne jemals in Kitsch oder Unglaubwürdigkeit abzudriften
- feines Digipack
- das alles zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis

Ich bin mehr oder weniger durch Zufall über die Band gestolpert (Live-Konzert) - und bin diesem Zufall mehr als dankbar.
Denn ohne ihn hätte ich eine wirklich saustarke deutsche Rockband nie kennengelernt!

Anspieltipps:
The Good Part, Fuse (episch; achtet auf die Bassline), Speedluv, Shame, U Sound (Explosion!), Mentalist, Sensualist.
Der Rest fällt keineswegs ab, klingt alles nach ner runden Sache.

Meiner Meinung nach das beste Album der Band.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pas de Tristesse...., 28. März 2008
...ist angebracht, solange mich meine Französischkenntnisse nicht im Stich lassen.

Was soll man schon noch großartig sagen? Das Album ist erwartungsgemäß genial, ich komm kaum noch runter...

Aber nun zu dem Teil der für potenzielle Käufer interessant sein dürfte.
Man bekommt für ~16€ die Bonus-Edition mit 2 Bonus-Tracks und einem Poster (größe entspricht dem 9-fachen eines CD-Covers).
Normalerweise kostet die Standard-Ausführung eines Albums ja schon ~17€, die Bonus-Version kommt gerne mal auf 22€+.
Dieses Album ist also billiger als vergleichbare neue Alben und bietet mehr.
Mal davon abgesehen, dass es sich für Blackmail-Fans und probierfreudige Musikliebhaber absolut lohnt.

In Anbetracht der blanken Euphorie angesichts dieser Scheibe dir mir seit 12:39 Uhr den Tag versüßt (Danke, Amazon. Danke, Post) (Wobei ich die Myspace-Version schon etwas länger kenne...ich schreibe also nicht ganz im bloßen Affekt) finde ich es umso deprimierender, dass ich beim Tourauftakt Ende April nicht dabei sein kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ja, ja! jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!, 4. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Na bitte, es geht. An alle Interpol's, Slut's und sonstigen möchtegernanspruchsvollen Bands die vor Alternativität nicht Wissen wie sie noch langweilen können; seht her; so geht es! Der Stoff geht direkt in die Blutbahn, findet sofort seinen Weg ins Zentrum, man, da passiert was, was für ein Brett. Hatte ich es also doch richtig in Erinnerung, "sich treu bleiben" bedeutet nicht zwangsläufig wiederzukäuen... BLACKMAIL zeigts wiedermal allen..."it's always a fuse to live at full blast..."
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig verzweifelt: Deutschlands beste verkannteste Rockband, 14. Mai 2009
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tempo Tempo (Audio CD)
Als 2002 das erstklassig gemachte John-Sinclair-Hörspiel "Der Anfang" mit einem zu Ohren gehenden Soundtrack-Beitrag namens "The light of the son is the son of the light" von Blackmail beschloss, werden sich viele unbedarfte Ersthörer gedacht haben, dass hier eine Nachwuchsband die Chance genutzt hat, die Musik zu einem Edel-Trash-Audiobook zu liefern. Wer so herrlich Hymnisch-Melancholisches produzieren kann, der könnte doch auch gute Alben liefern, musste man sich denken. Und so ist es. Nur dass die Band zu diesem Zeitpunkt schon seit acht Jahren im Geschäft gewesen ist.

Der Hardcore-Fangemeinde muss kein Mensch ein Wort zu Blackmail sagen, daher für alle anderen gedacht: Das Bemerkenswerte an "Tempo, Tempo" ist zum einen die Vielfalt, zum anderen die melancholische Ernsthaftigkeit der Songs.
Während sich die Eröffnung "False medication" von einer Höhe zur anderen schraubt, besticht "(Feel it) day by day" mit einem hymnischen Ohrwurm-Refrain (You feel it day by day - just let it go away - you suffer heavy loss - can`t cross it with a cross) und "So long goodbye" ist dermaßen wuchtig und rabenschwarz gelungen, dass es von den Finnen von "Sentenced" geschrieben sein müsste. Wer eben sein Leben noch ganz in Ordnung fand, der möchte hernach am liebsten nochmal ganz genau drüber nachdenken, was als Kompliment gemeint ist. Elegant-verspielt und mich entfernt an manches aus U2s "Zooropa" (1995) erinnernd: "It`s always a fuse to live at full blast".

Blackmail ist zum Mehrmals-Hören mit Lyrics zum Mehrmals-Lesen, denn so klar und eindeutig sich ein Ton der Bitterkeit durch die rockigen wie die langsamen Stücke zieht, so sibyllinisch sind die Texte. Sie machen es sich gut hörbar schwer, die Blackmailer, was sie schön weit und sauber vom Mainstream fernhält.

Richtig, richtig gute Musik.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stagnation auf hohem Niveau, 4. April 2008
Die elektronischen Klänge, mit der Blackmail ihre Website im Dezember 2007 unterlegten, führten kräftig in die Irre: Blackmail sind Blackmail bleiben Blackmail. So wird auch das sechste Album "Tempo Tempo" diejenigen glücklich machen, die die Band die letzten Jahre geliebt haben: je nach Edition finden sich auf dem Album zwölf bzw. vierzehn tolle neue Blackmail-Songs. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Band hat sich frei gemacht von Erwartungshaltungen (auch ihren eigenen) und spielte das Album in nur acht Wochen aus dem Bauch heraus ein. Mit Schmiss, ungebrochener Spielfreude und den gewohnten Gitarrenwänden, Drumgewittern, tief wummerndem Bass und so einigen Ohrwurmmelodien wie etwa "Feel It Day By Day". Am meisten kann man das Album mit "Friend Or Foe" und "Bliss, Please" (aber mit besserem Klang) vergleichen. Wer noch nicht genug hat davon, kann mit der Anschaffung nichts verkehrt machen. Ob ich so etwas noch ein siebtes Mal will, das bezweifele ich mal. Die zarte Weiterentwicklung, die "Aerial View" andeutete (zurückgefahrenes Gitarrenbrett, dafür aber vielschichtigere Spuren und Raum für Athmosphäre), wird auf jeden Fall hier nicht weiter verfolgt. Wer mit der Band mitwachsen möchte, muss sich dieses Mal mit Stagnation abfinden. Wer seiner Band treu bleiben will - der freut sich. Blackmail sind sich auch treu geblieben. Gleichzeitig schaffen es Blackmail erneut nicht, an die Magie ihres heimlichen Jahrhundertalbums "Science Fiction" (1999) heranzukommen und auch der große Übersong im Stile von "Feeble Bee", "Londerla", "Dental Research '72" oder "Soulblind" fehlt dieses Mal zwischen den zweifellos guten Stücken.
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4.0 von 5 Sternen Tempo, 20. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Live sind die Jungs absolut klasse.
Habe mir die Cd nach einen Konzert gekauft, ist wirklich zu empfehlen.
Auch die Clips zu den Stücken sind sehenswert.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE GOOD PART, 24. März 2008
of (German) Rockmusic - eindeutig Blackmail!
Album Nr. 6 kommt im Eil-TEMPO, TEMPO und hinterlässt Bock auf wieder und wieder hören. Bei Blackmail sind es nicht die immer neuen super-innovativen, noch nie dagewesenen Stilmittel, die mich kicken, sondern die ganz eigene Stimmung ihrer Musik, getragen von Melancholie und Gewittersoundwänden, der ich hoffnungslos ergeben bin.
Die Großen:
"THE GOOD PART "(kann so niemand außer ihnen, die Flöte im Mittelteil is killing me)
"The MENTALIST" (die orientalischen Streicher über'm Gesang, süchtig machend)
"FALSE MEDICATION" (ab jetzt für immer in jeden Liveset, Wand!)
"SSSHAME" (die zweite Stimme im Refrain - Aydo plus Kurt, unschlagbar)
...
"So long good bye", bis wir uns wieder sehen mit eurem Nachfolger!
Ach ja, sicher lecker auch die Bonussongs, die ich aber noch nicht hören konnte, habe also auch noch was zum drauf freuen.
Jon Bon
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