Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Giallo
Mit "Passi di danza su una lama di rasoio" alias "Die Nacht der rollenden Köpfe", der hier in sehr guter Bildqualität vorliegt, hat Regisseur Maurizio Pradeaux einen Film geschaffen, der die von Genrefreunden geschätzten Merkmale des italienischen Thrillers der 70er, des "Giallo", reichlich zu bieten hat und mit einer an falschen Fährten reichen...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Draugur

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtiger Giallo
Der reißerische Titel des Films trifft den Inhalt nicht im Geringsten. Wer hier eine wahre Blutorgie erwartet, sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Film lassen. Hier fällt nicht ein einziger Kopf - lediglich einige Hälse werden eingeritzt. Der Titel ist auch so das Einzige, was die jahrelange Indizierung erklären würde.
Die (nur) drei...
Veröffentlicht am 25. März 2011 von Thomas


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Giallo, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht der rollenden Köpfe (DVD)
Mit "Passi di danza su una lama di rasoio" alias "Die Nacht der rollenden Köpfe", der hier in sehr guter Bildqualität vorliegt, hat Regisseur Maurizio Pradeaux einen Film geschaffen, der die von Genrefreunden geschätzten Merkmale des italienischen Thrillers der 70er, des "Giallo", reichlich zu bieten hat und mit einer an falschen Fährten reichen Krimihandlung Spannung zu erzeugen weiß. Seine attraktiven Hauptdarstellerinnen Nieves Navarro (alias Susan Scott) und Anuska Borova, die offenbar (seltsamerweise) nur in diesem Film mitgespielt hat, weiß Pradeaux wirkungsvoll und erotisch in Szene zu setzen. Ebenso inszeniert er einige gelungene gruselige Szenen, in denen der Rasiermesser-Mörder mit seinen Opfern Katz und Maus spielt - blutige Details werden dem Zuschauer dabei auch nicht vorenthalten. In den männlichen Hauptrollen überzeugen Robert Hoffmann und Simon Andreu.

Der Hersteller VZ-Handelsgesellschaft mbH hat hier eine gelungene DVD vorgelegt, die als zusätzlichen Bonuspunkt noch ein Wendecover aufweist - auf der Rückseite befindet sich ein klassisches Plakatmotiv zu dem Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Giallo Tipp!, 23. Juni 2008
Von 
Damn Familiar (Eching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht der rollenden Köpfe (DVD)
Zu den nicht gerade bekanntesten Gialli zählt "die Nacht der rollenden Köpfe" (Passi di danza su una lama di rasoio) von Maurizio Pradeaux, der sich mit seinem sonstigen Schaffen so gut wie keinen Namen machen konnte. "Die Nacht...." ist ein klassischer Giallo mit allen relevanten Zutaten: wirre Story, Sleaze und ein hinkender Mörder in schwarz mit Rasiermesser. Bekannte Gesichter gibt es mit Ausnahme von Nieves Navarro (Farben der Nacht) nicht, der Rest ist durchweg passend besetzt und fällt daher positiv auf. Bild- und Ton sind in Ordnung, Bonusmaterial gibt es keines (ist zu verschmerzen) dafür kommt die DVD ungeschniten mit FSK (vormals auf dem Index) - was will man mehr?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtiger Giallo, 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht der rollenden Köpfe (DVD)
Der reißerische Titel des Films trifft den Inhalt nicht im Geringsten. Wer hier eine wahre Blutorgie erwartet, sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Film lassen. Hier fällt nicht ein einziger Kopf - lediglich einige Hälse werden eingeritzt. Der Titel ist auch so das Einzige, was die jahrelange Indizierung erklären würde.
Die (nur) drei Sterne hat der Film jedoch nicht deshalb von mir bekommen.
Der Anfang des Films ist unwirklich bis albern. Da streiten sich tatsächlich zwei erwachsene Männer darüber, wer durch ein für Touristen aufgestelltes Fernrohr sehen darf. Durch selbiges wird kurz darauf ein Mord beobachtet. In dem Moment, als der Täter zu sehen wäre, ist die Zeit abgelaufen und das Bild wird dunkel.
Katja, die den Mord beobachtet hat, versucht dieses einem Polizisten mitzuteilen. Dieser ist jedoch nach eigener Aussage privat mit seiner Frau unterwegs, die für solche Sachen "nicht viel übrig hat". (Wieso der Polizist auch privat eine Uniform trägt, bleibt hier im Dunkeln).
Immerhin geht es nicht mit solchen Dämlichkeiten weiter. Der Rest des Films ist - wie auch die schauspielerischen Leistungen - jedoch ziemlicher Durchschnitt...
Es folgt die übliche Suche nach dem Mörder - gepaart mit einigen unmotivierten Nacktszenen. Die Polizei scheint in dem Ort recht unfähig zu sein. Das alle Mordopfer Balerinas waren, fällt denen zumindest recht spät auf. Vielleicht irre ich mich hier auch und im Italien der 70er Jahre war dies ein völlig alltäglicher Beruf...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blut, Busen, bescheuerte Frisuren, 18. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht der rollenden Köpfe (DVD)
Wenn manche Filme wenig zu bieten haben, so ist es für den Nachruhm um so schöner, mit dem Pfund wuchern zu können, 25 Jahre indiziert gewesen zu sein. Das Schlitzer- Werk von Maurizio Pradeaux mit den sinnfreien "rollendem Köpfen" im deutschen Verleihtitel bietet uns folgende Geschichte: Die junge Katja (Nieves Navarro) beobachtet durch ein Teleskop den Mord an einer junge Frau ohne den Mörder zu Gesicht zu bekommen. Der Kommissar Merughi (George Martin, schrieb auch am Drehbuch mit) glaubt ihr zunächst nicht. Als jedoch am nächsten Tag die Leiche von Touristen (?) gefunden wird, gerät sogar ihr Verlobter Alberto (Robert Hoffmann) in Verdacht, weil er gerade mal hinkt. Unterstützung erhält Katja von ihrer Freundin, der Reporterin Lidia (Anuska Borova), die mit dem schwermütigen Marco (Simon Andreu) liiert ist. Nacheinander werden vier weitere Menschen aufgeschlitzt, vom Tod einer weiteren Frau erfährt man aus der Handlung. Unterbrochen wird die Handlung gelegentlich von Nackt- oder Sexszenen bis im Showdown der Mörder gestellt wird. Die deutsche Synchro ist da gesprächiger und versucht in den letzten Minuten noch schnell zu erklären, warum gerade dieser Mensch der Täter sein musste, da sich das logisch kaum erschließen lässt.

Während der Mord an einem Maronenverkäufer, der vielleicht den Mörder gesehen hatte, noch viele Suspensemomente enthält, geht der Film im Verlaufe zunehmend grobschlächtiger (im wahrsten Sinne des Wortes) vor. Eine Frau, die Roberto den Namen des Täters verkaufen wollte und schon den wichtigen Zusammenhang der Morde erkannte (Alberto wird erst ganz zum Schluss merken, dass, was für ein Zufall, fast alle Opfer Ballerinas waren!), läuft mit einer winzige Kerze ihrem Mörder direkt in die Arme anstatt einmal Licht zu machen und nach dem Rechten zu sehen. Zweimal wird ein Schnitt in eine Kehle gezeigt (vielleicht ein Grund für die damalige Indizierung), meistens schwenkt die Kamera auf eine Wand oder Fensterscheibe, die mit Blut bespritzt wird.
Ein Mord ist vollkommen seltsam inszeniert: Statt dem arglosen Opfer im Schlaf die Kehle durchzuschneiden, versucht der Mörder sie erst zu ersticken, wobei sie natürlich erwacht und sich heftig wehrt. Anlass genug für die Kamera, auf ihren sich rhythmisch bewegenden nackten Oberkörper zu halten. Dass auch bei der Zerschneidung toter Körper Blutfontänen sprudeln, ist natürlich auch purer Nonsens.
Hin- und wieder hatte ich auch den Eindruck, dass der Film falsch geschnitten ist. Einmal sehen wir zwei Leute beim Sex (oder was der Zuschauer angesichts der Gesichtsakrobatik der Darstellerin dafür halten soll), die bisher noch nicht im Film aufgetaucht waren. Einige Zeit später wird die junge Frau als Schwester von Lidia eingeführt. Da die Anzahl Verdächtiger übersichtlich ist, werden nachträglich noch weitere Personen eingeführt. Wenn das letzte Mordopfer auf einem Bild mit vier Personen den Täter erkennt, sollte der Zuschauer vielleicht noch ein paar Minuten rätseln können, wer es denn nun ist (falls einen die Frage noch interessiert).
Seltsam auch das Mienenspiel von Katja. Sie sieht beim Sex mit Roberto genauso mitgenommen aus wie bei der Flucht vor dem Täter. Will uns das etwas sagen? Fürchtet sie sich vor ihrem Freund oder erregt sie die Todesgefahr. DAS wäre ja mal ein interessanter Ansatz gewesen, den der Film leider nicht verfolgt. Insgesamt sind die Sexszenen schon seltsam unerotisch inszeniert. Während die Frauen einen irgendwie entrückten Ausdruck zeigen sollen (Busen und Po immer gut ausgeleuchtet, die Körper der Männer oft hinter Raumteilern verschwindend), sehen wir teil stark behaarte Klammeräffchen an ihren Körpern rummachen. Dazu eine etwas nervige Klimpermusik und ziemlich abrupte Schnitte. Wohlwollend könnte man vielleicht einwenden, der Film sei aufgrund der bösen, bösen FSK geschnitten. Pustekuchen. Dies soll die ursprüngliche Fassung sein, die schon immer schlecht geschnitten war. Es ist nicht unüblich, Sexszenen ohne dramaturgische Notwendigkeit einzufügen, aber es hätte schon etwas weniger holzschnittartig sein dürfen.
Besonders absurd wird es, als eine Frau bei der Polizei anruft, um den Namen des Mörders zu nennen. Statt einfach zu sagen: xy ist es (wäre ja auch zu einfach), quasselt sie eine Minute lang, dass sie noch eine Telefonmünze suche usw. Der Frau kann natürlich nicht geholfen werden und der Film kann nach ihrer Ermordung noch eine Weile länger dauern.
Trotz seiner spartanischen Länge von gerade mal 87 Minuten zieht sich der Film gewaltig, vielleicht weil ich gelegentlich zurückspulen musste auf der Suche nach Hinweisen, die ich vielleicht überhört/ übersehen habe. Immerhin liefern sich Hoffmann und Martin einen spannenden Wettkampf um die unvorteilhafteste Frisur. Einzig erwähnenswert wäre die Musik von Roberto Pregadio, die zwar etwas zu schablonenhaft eingesetzt wird, aber immerhin ein hübsch melancholisches Klavierstück zu bieten hat.
Neben der deutschen Synchro enthält der Film die englische und italienische Sprachfassung mit fest eingeblendeten deutschen Untertiteln, die jedoch nicht wörtlich übersetzen, sondern die deutsche Synchronfassung wiedergeben. Ein Wechsel der Sprachfassungen ist nur über das Hauptmenü möglich. Das Bild ist okay.

Fazit: Impotenz, Kinderlähmung, Schizophrenie: Hier will ein Billig-Film auf wichtig machen ohne in irgendeiner Form zu berühren oder nachhaltig zu schockieren. Die Ästhetisierung blutverschmierter nackter Frauenkörper ist schon sehr befremdlich und zielt vermutlich auf ein junges, männliches Publikum. Eher lächerlich, wenn es nicht so blutig wäre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Nacht der rollenden Köpfe
Die Nacht der rollenden Köpfe von Maurizio Pradeaux (DVD - 2008)
EUR 9,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen