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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2009
...wenn man Menschen hat, die an einen denken. Meine Tochter ist so ein Mensch. Die weiß, wie sehr ihr alter Herr der Zeit nachtrauert, in der sich Künstler wie Klaus Hoffmann, Ludwig Hirsch, Wolfgang Ambros oder Robert Long noch jung nennen durften. Diese goldenen Liedermacherzeiten sind lange vorbei und irgendwie kam nichts nach. Zu weichgespült, konformistisch und langweilig versuchten spätere Generationen in die all zu großen Fußstapfen zu treten...dachte ich jedenfalls. Bis meine Tochter mich mit Gisbert zu Knyphausen bekannt machte. "Hör da mal rein." Reinhören war kein Problem, wieder rauszukommen schon eher. Und wieder einmal fragte ich mich: Wie konnte das an mir vorbeigehen? Was der Mann aus dem hessischen Rheingau, der im richtigen Leben einen noch viel längeren Adelstitel führt, auf diesem Silberling abliefert, das ist wirklich vom Allerfeinsten.

"Irgendwann, irgendwann, fängt das alles wieder ganz von vorne an" singt Gisbert in seinem Song -Gute Nachrichten-. Für seine CD trifft das den Nagel auf den Kopf. Lieder wie -Verschwende deine Zeit, Neues Jahr oder die Kleine Ballade- werden mit jedem Hören besser, laufen im Player hoch und runter. Gisberts ruhige Stimme im Einklang mit der Akkustikgitarre oder ein schreiendes Falsett, das sich im harten Kampf mit der E-Gitarre und dem Schlagzeug befindet. Das ist Rock, Ballade, Liedermachersong und...und...und.

Dazu kommen deutsche Texte, die so poetisch wie einfühlsam sind. Mit reichlich Intelligenz und Gefühl wurden hier Worte zu Sätzen und Texten verarbeitet. Im genialen Zusammenspiel mit der richtigen Melodie, egal ob kuschelige Sehnsuchtsballade oder treibender Rocksong, ist das so einzigartig wie wunderschön.

Ich hasse es, an alten Zeiten zu hängen. Die Platten aus den 80ern vom Speicher zu holen und sich zurück zu erinnern. Das tut nicht Not! Es gibt mehr neue Musik als je zuvor. Das Problem: Man muss sie finden! Dazu gibt es halt Menschen, die einem helfen. So fand Gisbert zu Knyphausens CD ihren Weg zu mir. Wenn ich jetzt selig und gefühlstrunken sein Lalala in der -Kleinen Ballade- mitsinge oder mich bei -Erwischt- dabei ertappe, dass ich meine Füße nicht stillhalten kann, dann spreche ich einen Toast auf die "Neuen Zeiten" aus. Gäbe es sechs Sterne zu vergeben, hier hielte ich es für mehr als angebracht.
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Des Debutalbum von Gisbert zu Knyphausen (* 23. April 1979 in Wiesbaden; eigentlich: Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen) bietet deutsche Texte die teilweise poetischer nicht sein können und dennoch aus dem Leben stammend. Mit dieser melancholisch, romantischen Mischung hat das Album mich total überzeugt. Welcher Sänger / Songwriter kann schon mit einer Textzeile ein ganzes Leben beschreiben. So bietet dieses Album viel Wahrheiten, die zum Überlegen anregen. Jeder Titel eine kleine Geschichte.

Textbeispiel: Manchmal glaube ich, dass ich zu langsam bin
für all' die Dinge, die um mich herum geschehen.
Doch all' die Menschen, die ich wirklich, wirklich gerne mag,
sie sind genauso außer Atem wie ich.

Auch musikalisch sehr Abwechslungsreich und gelungen bietet es vom Pop, über Rock bis zu typischen liedermacher Songs alles was das herz so begehrt. Zwölf songperlen, die einfach nur Spaß machen auch wenn es manchmal schon ein wenig grüblerisch wird. Kein Füllmaterial war nötig, aber nach knapp über 49 Minuten ist schon Schluß und man möchte einfach mehr.

Für mich eines der besten Alben des Jahres 2008, wenn nicht sogar das Beste.

Anspieltips: Sommertag, Erwischt und Neues Jahr
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am 29. Juni 2016
Im Prinzip hängt Gisbert zu Knyphausen wie jeder andere auch im realen Leben fest. Hier wird nichts verklärt, der Ton ist grüblerisch aber optimistisch. Es wird von Tälern und Höhen gesungen, durch die man gehen muss, während man versucht zu leben. Seine Sprache ist einfach, direkt, nicht verkopft oder abstrakt und trotzdem poetisch. Man muss sich anstrengen, um Musiker mit diesem Talent zu finden: zum Beispiel E von den Eels, der kann das auch. Die Musik klingt auch sehr geerdet und schlicht. Man wundert sich teilweise, wieso sich die Melodien so frisch anfühlen, obwohl sie oft (grob) in der Folkmusic oder auch im Desertrock anzusiedeln sind, die ja nicht so für Innovation stehen. Aber der Mann verstellt sich nicht und die Musik fließt heraus, sie wirkt nicht gekünstelt und das trifft mitten ins Herz.
Mich hat diese Platte in einer Phase der Neuorientierung unterstützt und vorangetrieben. Vielleicht hätte ich ohne diese Platte meine Frau nicht kennen gelernt. Und damit gehört sie zu den wenigen Platten, die dich mitunter dazu bringen können, dein Leben zu ändern. Der Blick wird wieder auf das eigentlich Wichtige, auf zutiefst Menschliches gelenkt.
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am 26. März 2010
Gisbert zu Knyphausen hat das beste deutsche Album seit 16 Jahren aufgenommen. Die Platte ist ein kleines feines Wunderwerk das (fast) keiner kennt und seit zwei Jahre als Geheimtipp die Runde macht. Geht auch nicht anders - diese Lieder haben keinen Platz im Formatradio. Zu klug, zu leise, zu ernst, zu witzig zu wenig durchschnittlich. Aber wer braucht schon das Radio. CD kaufen, reinhören und glücklich werden. Oder gleich zu einem Konzert. Seit Jahren tingelt der Mann unermüdlich mit seiner Band durch Pubs, Keller und Kaffeehäuser und hinterlässt dabei eine unübersehbare Spur von glücklich benebelten Musikfreunden. Selten ist es einem Musiker gelungen die Gefühle, Ängste und Hoffnungen seiner Zeit so treffend in Liedern auszudrücken. Gisberts Lieder erzählen vom hoffen und zweifeln, von sinnlosen Besäufnissen und langen Gesprächen bis zum Morgengrauen, vom verdrängen und von Bindungsängsten und natürlich von der Liebe, Freundschaft und den sonnigen Seiten im Leben. Die Lieder spielt der Mann mit dem lässigem Chuzpe eines Bänkelsänger in der Fußgängerzone. Man sieht ihn stehen, mit offenen Gitarrenkoffer und einem Affen der zum Takt die Schellen scheppert. Und man hört gebannt diesen Melodien zwischen Volksfest und Wohnzimmer, zwischen den Byrds und Reinhard Mey. Vielleicht wird er noch mal richtig groß und berühmt - der gute Gisbert. Einerseits wünscht man es Ihm, aber anderseits will man ihn für sich alleine behalten. Bei einem kleinen netten Konzert im Kaffeehaus ums Eck. Und da muss er dann sein schönstes Lied spielen: "Es ist so schwer sich zu entscheiden" - mindestens zweimal.
Andi Bauer
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am 24. August 2008
Vor kurzem noch als Vorgruppe zu Kettcar gesehen und heute dreht er schon seine Runden in meiner Stereoanlage: Gisbert zu Knyphausen.
Ein Mann mit einer ganzen Menge Geschichten im Gepäck. Geschichten wie sie das Leben kaum besser schreiben könnte.

Die Reise beginnt mit einer Silvesternacht in Berlin. Hier und da blitzen Pianotöne durch die melancholische Instrumentalisierung. Gegen Ende kippt die Stimmung, der Song nimmt Fahrt auf und entlässt uns in das treibende "Erwischt".
Hier nach gibt es erstmal eine Verschnaufpause: "Wer kann sich schon entscheiden". Spätestens hier zeigt sich, dass Knyphausen es versteht wunderbare Texte zu formulieren. Begleitet von einer einsamen Akustikgitarre besingt er die ewige Suche nach dem große Glück und trifft dabei genau den Nerv des Hörers..
Es folgt die Quasifortsetzung "Der Blick in deinen Augen". Ein Liebeslied mit hohem Wohlfühlfaktor.
"Flugangst" wartet mit vielen wundervollen Bildern auf den Hörer und beschreibt die allgegenwärtigen Unsicherheit. Doch Knyphausen besiegt sie letzten Endes: "Statt Haaren wachsen mir wundervolle Flausen aus dem Kopf". Schlichtweg großartig.
Dann: "Spieglein, Spieglein", mein persönlicher Höhepunkt dieser Platte. Nur von einer zurückhaltenden Gitarre begleitet wird hier eine musikalische Ohrfeige an all jene verteilt, die sich in Selbstmitleid ertränken. Gewürzt mit einem Text wie er ehrlicher und treffender nicht sein könnte.
Doch es gibt Hoffnung: 'Aus dem Staub deiner Trümmer wird die Zukunft geboren', singt er in dem sich immer weiter auftürmenden "Herzlichen Glückwunsch", dem siebten Track des Albums.
Das lässig groovende 'Gute Nachrichten' peitscht sich selbst in ein mitreißendes Finale. Und einmal mehr wird klar: Dem Mann nimmt man einfach jedes Wort ohne zu zögern ab.
Zart umspielt die "Kleine Ballade" das Ohr des Hörers und zaubert zugleich ein Lächeln auf dessen Gesicht. Es sind Perlen wie dieses Lied, die die Platte strahlen lassen.
Und auch weiterhin heißt es "Nur nicht aufgeben" als "Sommertag" ertönt. Rockig, euphorisch und leider viel zu schnell vorbei.
Das Hochgefühl versackt, als das schwermütige "So seltsam durch die Nacht" aus den Lautsprechern erklingt. Schwermut mit Stil, versteht sich.
Zum Schluss die augenzwinkernde Aufforderung: "Verschwende deine Zeit". Mit dieser charmanten Akustiknummer entlässt uns Knyphausen aus seiner Gedankenwelt.

Was bleibt also zum Schluss? Gisbert zu Knyphausens Musik ist zu allererst durch Melancholie geprägt. Doch stets schimmert die Hoffnung unter dieser Schale hervor. Niederlage als Chance. Gepaart mit charmant-authentischen Texten zum Niederknien ergibt sich ein Album, das mächtig Eindruck schindet.

"Ich singe meine Lieder, [...] sie sind meine Art mich vor dem Leben zu verneigen."
Bitte nicht aufhören!
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am 20. Dezember 2012
In den letzten Monaten lief mir das ein oder andere Mal der Name Gisbert zu Knyphausen über den Weg. Einige Titel hatte ich auch schon gehört und diese gefielen mir recht gut. Doch erst durch das Projekt Kid Kopphausen habe ich auch dem Herrn zu Knyphausen meine volle Aufmerksamkeit geschenkt. Als ich dann dieses Album hörte war ich wie elektrisiert. Ein (Musik)Stromschlag rauschte durch mich hindurch und ich dachte nur: wow, wie schafft es ein fremder Mensch MEIN Innerstes offen zu legen? Wie schafft es dieser Mensch meine Gefühle und Empfindungen auf eine so wundersam poetische Art sichtbar bzw. hörbar zu machen? Jetzt, zu diesem Zeitpunkt, mit all meinen Erfahrungen und an dem Fleck an dem ich gerade in meinem kleinen Universum stehe, ist diese CD das Album meines Lebens. Mag sein, dass ich in 10 Jahren einem anderen Album oder Künstler den ehrenvollen Titel verleihe. Aber hier und heute erhält Gisbert zu Knyphausen auf Grund dieses Tonträgers von mir meinen persönlichen Musikpokal, mit Widmung, goldener Anstecknadel und allem Kladderadatsch der zu einer Auszeichnung so dazu gehört.

Diese CD vereint alle (W)Irrungen des Lebens. Zauberschön verpackt in bittersüßen, melancholischen Kompositionen und untermalt von eingängigen Melodien, lässt einen das Lauschen dieser Musikperle fast in Ehrfurcht erstarren. Gisbert zu Knyphausen klebt musikalische Pflaster auf verwundete Seelen und suggeriert mir, dass auch Pessimismus durchaus gepflegt werden sollte. Textpassagen wie diese: "In dem Meer Deiner Gefühle setz ich leise meine Segel und schlaf ein. Bis der Wind sich langsam dreht und mein kleines Boot im Meer vergeht..." lassen mich staunen, wundern, lächeln, weinen. Ach lieber Gisbert, welch ein Geschenk hast Du uns, hast Du mir, mit diesem musikalischen Kunstwerk gemacht.

"Erwischt" lautet der zweite Song auf diesem Album ... erwischt hat es mich auch. Ich bin verliebt in dieses wundervolle Tonstück ... und jedem der diesem famosen Musikjuwel seine Beachtung schenkt, dem wird es ganz bestimmt genauso ergehen.

Ich verneige mich, ziehe meinen nicht vorhandenen Hut und trolle zum CD-Abspielgerät um erneut die PLAY Taste zu drücken ...
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am 7. September 2009
Kennen Sie diese Art Album, von dem man eigentlich gar nichts weiss, weder den Künstler genau kennt, nur Bruchstücke gehört hat und es einem doch von Anfang an sympathisch ist? Von dem man sich schon vor dem ersten Anhören sicher ist, dass man etwas ganz Grosses in der Hand hat?
Und kennen Sie das Gefühl, wenn sich all diese aufgebauten Hoffnungen und Vorahnungen dann auch noch bestätigen?
Das Debutalbum von Gisbert zu Knyphausen ist so ein Fall!
Melancholische, lebensnahe, tiefsinnige Poesie, vorgetragen von einer einprägenden Stimme in ständiger Begleitung einer einfachen Akkustik-Gitarre schaffen einen so grossen, unvergesslichen und zeitlosen Sound, den man einfach nur mögen will und muss.
Dieser Künstler ist die deutsche Musik-Hoffnung und ich freue mich schon auf weitere Meisterwerke von ihm.

Anspieltipps: Neues Jahr, Sommertag
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am 10. Februar 2015
Ganz ganz tolles Album. Ich bin schwer begeistert. Es ist mein erstes Album von Gisbert und es wird nicht das letzte sein. Unverwechselbar ist der Wechsel zwischen Melancholie und Euphorie. Schwer zu beschreiben - einfach kaufen und reinhören.
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am 9. Juni 2010
Gisbert zu Knyphausen - Zum ersten mal gesehen habe ich diesen wunderbareb Sänger in der Sendung "MTV Home". Dort trug er akustisch sein Werk "Sommertag" vor. Sofort war ich von dem fabelhaften Text des Liedes gefesselt. Tolle nachdenkliche, melancholische, kritische, aufmunternde, beruhigende, wunderschöne deutsche Musik. Ein genialer Künstler.
Wenn es nach mir (16) geht, ist Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen, wie er mit vollem Namen heißt, einer der größten Künstler unserer Zeit.
Daher fünf Sterne. Sind zwar noch fünf zu wenig, aber auch mir sind Grenzen gesetzt.
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am 13. Dezember 2009
Eigentlich sollte ich gerade für eine Klausur lernen, stattdessen schreibe ich meine erste Rezension bei Amazon, und das allein deswegen, weil ich diese Platte im moment rauf und runter höre.
Deswegen auch keine großen Töne von mir, eigentlich wollte ich nur sagen:
Diese CD ist super, auch noch unverschämt günstig, und wird von mir direkt auch mal zu Weihnachten verschenkt.
Als Anspieltipps empfehle ich dann mal: Sommertag (auch bei youtube als Liveversion zu finden), Flugangst (auf der offiziellen Myspaceseite zu finden), gute Nachrichten, der Blick in deinen Augen, ach, die Auswahl ist manigfaltig.

Ich geh dann mal wieder lernen, und höre dabei diese Gute Musik.
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