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am 11. Februar 2009
Michael Clayton ist ein spannender Anwalts-Thriller mit George Clooney in der Hauptrolle. In den Nebenrollen glänzen eine wunderbare Tilda Swinton, Sydney Pollack und Tom Wilkinson. Die Atmosphäre des Films ist sehr ruhig und lebt beinahe ausschließlich von den Dialogen und der Bildsprache. Die Geschichte ist zwar komplex, aber gut nachvollziehbar. Die Bildqualität ist sehr gut - lediglich in manchen dunklen Szenen sind mir einige Unschärfen aufgefallen. Der deutsche Ton liegt im DTS-HD MA Format vor und bietet gute Dialogverständlichkeit. Da es aber kaum Filmmusik oder andere Effekte gibt, fällt die Bewertung bei diesem Film etwas schwer. Ein toller Film, den ich nur jedem ans Herz legen kann.

Film: 9/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10
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Michael Clayton (George Clooney) war mal ein erfolgreicher Staatsanwalt. Nach seiner Spielsucht, einer Fehlinvestition in das pleite gegangene Restaurant seines untergetauchten Bruders dessen Schulden er mit abbezahlt und einer Scheidung steht er mit 75.000 Dollar in der Kreide. Seit Jahren arbeitet er als "Müllmann" wie er sich selbst bezeichnet in der großen Kanzlei Kenner, Bach & Ledeen in New York und ist dort nur als beratender Anwalt tätig.

Die Kanzlei vertritt den riesigen Chemiekonzern U/North. Dort arbeitet auch die nervöse Juristin Karen Crowder (Tilda Swinton), die sich für eine Sammelklage vorbereitet. Ihr Unternehmen hat weltweit ein Herbizid verkauft und damit über 400 Krebsfälle verursacht. Eine 3-Milliarden-Dollar Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz droht U/North. Der Anwalt Arthur Edens (Tom Wilkinson) vertritt die Firma bereits über Jahre hinweg. Er hat dabei herausgefunden, dass seine Kanzlei tatsächlich auf der falschen Seite steht und tickt bei einer Anhörung aus. Doch wie weit ist U/North bereit die Sache zu vertuschen?

Ich sehe es ähnlich wie ein weiterer Rezensent. Der Film ist anfangs verwirrend und kommt nur sehr, sehr langsam in Fahrt, was sich dann aber gegen Ende zum tatsächlichen Thriller steigert. Dabei vermeidet er jedoch bewusst großartige Action und setzt mehr auf Charakter(un)tiefen und Dialoge, was ihm wiederum zu Gute kommt. Stimmungsvolle und triste Bilder zeigen die pulsierende Stadt New York im hoffnungslosen depressiven Grau im Grau, was bereits das Cover um Clayton andeutet.

In dem Film gibt es einen wirklichen schönen und ruhigen Moment zwischen Mensch und Tier, der mir sehr gut gefallen hat, als Clayton auf drei Pferde zugeht, die mitten in der Landschaft stehen und ihn ansehen.
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am 4. Juli 2008
Geduld sollte man für Michael Clayton mitbringen.Fast wahllos wird man mit Handlungssträngen konfrontiert, die sich dem Betrachter nicht immer direkt erschließen. Die große Auflösung kommt erst im letzten Drittel des Streifens. Tilda Swinton, als böse Gegenspielerin Clooneys, wenn auch oskar gekrönt, scheint in diesem Streifen unterfordert, die Figur ist per Drehbuch nicht genug ausdefiniert, sie wirkt eindimensional, obgleich exzellent gespielt. Clooneys Figur hingegen ist gut durchdacht. Man kauft Michael Clayton ab, das er in seinen Problemgewässern zu ertrinken droht. In den letzten 30 Minuten nimmt die Story Geschwindigkeit auf. Thesen und Theorien über Dargestelltes verdichten sich, es wird spannend bis der Final Countdown leider wie ein Pups im Wind verpufft.
So hinterlässt der Film zwar ein leicht unbefriedigendes Gefühl, aber dank Clooney und Co. macht er dennoch Spaß. Ein kleiner Tipp: Wenn Film das Finale hinter sich gebracht und der Abspann läuft, machen Sie es so wie früher, bleiben Sie einfach sitzen und schauen zu, Sie werden sehen, warum.:-)
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Dieser Thriller macht um seine Handlung eigentlich keinen großen Bohei, er versucht mit möglichst wenig Geschehen ein Maximum an Spannung zu erzeugen, aber eigentlich kommt er nicht richtig in Fahrt. Das Geschehen geht in der ersten halben Stunde Hin du Her. Vorher, nachher, gestern, heute Ursache und Wirkung ist nicht eindeutig auszumachen. Michael Clayton merkt man den Schmerz und die Verzweiflung an, wenn er mit müdem Blick, wie sediert durch die Bürohäuser und Kanzleien eilt. Er trägt elegante Anzüge und fährt dicke Limousinen der in New York ansässigen Anwaltskanzlei Kenner, Bach & Ledeen. Als Anwalt ist er darauf spezialisiert die schmutzige Wäsche der Klienten zu waschen, denn er betreut die besonders sensiblen Aktivitäten seiner Kanzlei.

Zu Beginn sehen wir ihn bei Pokerspiel im zwielichtigen Milieu. Wir erfahren nach und nach, dass er geschieden ist, denn er holt seinen kleinen Sohn Henry (Austin Williams) von seiner geschiedenen Ehefrau ab. Wir erfahren, dass er hoch verschuldet ist, weil er seinem Bruder bei der Eröffnung eines Restaurants finanziell unter die Arme gegriffen hat. Der Fehlinvestition folgte die Pleite und so ist er schließlich auf einem Schuldenberg sitzen geblieben. Außerdem war er früher der Spielleidenschaft verfallen und sitzt nun auf 75.000 Dollar Schulden. So kommt es das Michael Clinton zu einem Film-noir-Helden mutiert, der zu deprimiert und melancholisch ist, um in seinem Leben noch eine wesentliche Rolle spielen zu können. Doch dann wird er gerufen, um Arthur Edens (Tom Wilkinson), den Staranwalt seiner Kanzlei, nach einem Nervenzusammenbruch zur Ordnung zu rufen. Dieser hatte sich bei einer Vernehmung nackt ausgezogen, um die Erfolgsaussichten seiner Kanzlei in einem Schmerzengeldprozess zu mindern. Moralische Skrupel und Wahntiraden sind das Letzte was die Anwaltskanzlei bei der Millionenklage gebrauchen kann. Michael Clayton, der mit ihm befreundet ist, wird von dem Kanzleichef Marty Bach (Sydney Pollack) mit der Schadensbegrenzung beauftragt.

Karen Crowder (Tilda Swinton) ist federführende Juristin im Chemiekonzern U/North. Sie beschäftigt sich mit einem Fall, in dem das Unternehmen durch eine Sammelklage auf Zahlung eines Schmerzengeldes in Höhe von drei Millionen Dollar verklagt wurde. Es geht um ein ätzendes Unkrautbekämpfungsmittel mit krebsfördernder Substanz, welches an Farmbetriebe gelieferte wurde .Der Chemiekonzern wird in dem Rechtsstreit durch die Kanzlei Kenner, Bach & Ledeen vertreten. Seit Jahren arbeitet der Staranwalt Arthur Edens ganz pragmatisch an diesem Fall. Er erledigt seinen Job mit Routine, wobei es ihm zunächst egal ist, ob der Agrarkonzern mit sauberen oder dreckigen Mitteln kämpft. Doch als ihm eines Tages brisante Dokumente der Firmenleitung in die Hände fallen, die zeigen, dass die skrupellose Konzernanwältin Karen Crowder mit schmutzigen Mitteln arbeitet und bereit ist über Leichen zu gehen, da kontaktiert er eine Geschädigte, nämlich Anna (Merritt Wever), und arbeitet gegen die eigene Kanzlei und damit gegen den Agrarkonzern. Karen Crowder erkennt die Gefahr, bereitet den Krieg vor, lässt Edens umbringen und den Mord als Selbstmord erscheinen. Clayton glaubt nicht an Selbstmord, dringt mit Hilfe eines Dienstsiegels, das er sich von seinem Bruder, einem Detektiv der New Yorker Polizei, besorgt in die versiegelte Wohnung von Edens ein, findet dort einen Abholschein für einen Copyshop und kommt so dem Giftskandal schließlich auf die Spur, denn das dort in großer Zahl abholbereite Memorandum beweist eindeutig das U/North die Gefährlichkeit des Unkrautbekämpfungsmittels kannte und diese Tatsache vertuschen wollte.

Die Bestechungsversuche des abgebrühten Kanzleichefs Marty Bach, der vom Regisseur großartig präzise als Workaholics präsentiert wird, können Clayton von einer Aufdeckung des Skandals nicht abhalten.

Karen Crowder ist gewarnt, rüstet wieder für eine Art Krieg auf, in dem sie dieselben Auftragskiller nun auf Michael Clayton ansetzt. Diese installieren eine Autobombe in Claytons Wagen. Der ahnt den Mordanschlag, kann ihm entgehen. Mit Hilfe seines Bruders wird Karen Crowder überführt. Sie und der Konzernchef von U/North werden verhaftet.

Eine wichtige Rolle für den Ausgang des Films spielt das ausgedachte Fantasiebuch "Realm and Conquest" aus dem Henry (Austin Williams), der Sohn von Michael Clayton vorliest. Es stellt eine Connection zwischen Clayton und Edens dar, führt schließlich zur Überführung und zum Scheitern des Mordanschlag durch die Autobombe.

Die schöne Lässigkeit und der vielsagende Blick eines Schauspielers George Clooney, das Rüberbringen einer Information ohne Worte, ist wie geschaffen für diesen eleganten Thriller.

Am sachlichsten und am skrupellosesten operiert Tilda Swinton, würde buchstäblich nur das Bild einer Karrierefrau konterkarieren, verleiht jedoch der Konzernanwältin eine immer wieder irritierende einfache Körperlichkeit. Großartig ihr ständiger Kampf um Fassung so darzustellen, überzeugend wie es ihr immer wieder gelingt, die "Maske der Fühllosigkeit", zu bewahren. Mit Recht hat sie aus diesem Grund und für ihre schauspielerische Leistung in der Schlussszene des Films den Oskar als beste Nebendarstellerin 2008 erhalten. Der Film war außerdem für sechs weitere Oscars nominiert. Vielleicht ist die beste Idee dieses Films die Besetzung der Anwältin durch die englische "Alabasterkönigin".

Der Film nimmt erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt auf, nachdem die kaleidoskopartige Darstellung der Geschichten der schlichten Eleganz des Erzählens Platz macht. Es ist dann schließlich kein Anwaltsthriller, wie wir ihn von John Grisham kennen, denn der Drehbuchautor Tony Gilroy stellt bewusst die Frage in den Vordergrund, für welchen Preis Menschen, insbesondere Anwälte bereit sind, ihr Gewissen zu verkaufen.
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am 20. Juli 2010
Regisseur Tony Gilroy fiel bisher mehr als Drehbuchautor (z. B. mit der "Bourne-Reihe") auf. Tilda Swinton bekam für Ihre Nebenrolle als Karen Crowder einen Oscar. Außerdem war der Thriller aus 2009 für sechs weitere Oscars und vier Golden Globes nominiert, ging dabei aber leer aus.

STORY

Die Grundlage für die Story ist nicht unbedingt neu: Eine scheinbar seriöse und anständige große Firma, die mit Agrarprodukten handelt, nimmt aus Profitgier gesundheitliche Schäden bei den Produktabnehmern in Kauf. Die Firma ist inzwischen angeklagt und wird von dem Topanwalt Arthur Edens (Tom Wilkinson), der zu einer großen Kanzlei gehört, vertreten. Edens, der sich seit Jahren mit dem Fall beschäftigt, bekommt, nachdem er inzwischen von den schändlichen Taten seines Klienten weiß, Skrupel und ethische Bedenken. Praktisch will er zur Gegenseite überlaufen, erlebt währenddessen einen Nervenzusammenbruch und wird somit zum Risiko für seine Kanzlei, aber noch mehr für seinen Klienten. Nun kommt Michael Clayton (George Clooney) auf den Plan, ein Kollege Edens', der aber weniger als Anwalt, sondern mehr als "Mädchen für Alles" in der Kanzlei arbeitet und dessen Aufgabe es ist, die besonders kniffligen, unsauberen Fälle im Hintergrund positiv für Klient und Kanzlei zu beeinflussen und Probleme aller Arten möglichst geräuschlos zu beseitigen.

INTERPRETATION

Die Story bewegt sich von dem Fall weg zur eigentlichen Lebensgeschichte von Michael Clayton. Clayton fühlt sich in seiner Rolle, die er in der Kanzlei inne hat, nicht gewürdigt, würde lieber als richtiger Anwalt arbeiten, ist geschieden und - dank seines Bruders - verschuldet. Zu seinem Sohn hat er keine wirklich von Nähe erfüllte Beziehung und er leidet unter Spielsucht. Trotz all dieser zahlreichen ungünstigen Voraussetzungen erledigt er seinen Job auf beeindruckendem Niveau und zuverlässig, kann man sich auf ihn als Vater und Bruder letztlich verlassen. In diesem Fall muss er manche Grenzen überschreiten, tut das Richtige, und sorgt für eine gerechte Wendung der Angelegenheit, ist aber doch wieder nicht der gefeierte Star oder große Gewinner, sondern der Mann im Hintergrund, der die Drecksarbeit mit Stil verrichtet.

Während die Ausgangsstory nichts Besonderes ist, spielen sich vor allem die einzelnen Charaktere der Haupt- aber auch Nebenrollen in den Vordergrund und dies mit durchweg guten schauspielerischen Leistungen. Die Charakterstudien sind der eigentliche Film, die Handlung eher nebensächlich. Das wird gut, detailliert und professionell umgesetzt. Vor allem für George Clooney, den man sonst schon mal als ein wenig farblos oder einseitig erleben kann, scheint diese Rolle maßgeschneidert zu sein.

WERTUNG

Dank der schauspielerischen Leistungen und der interessanten Personality-Storys: Vier Sterne.
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am 29. Dezember 2008
Zunächst war ich skeptisch, als mir dieser Film empfohlen wurde. Ein "Anwaltsthriller" - das erinnerte mich doch an die Zeit der John-Grisham-Filme aus den 90ern. Diese gingen mir mit der Zeit auf die Nerven, weil sich die entscheidenden Szenen im Gerichtssaal abspielten und am Ende herauskam, dass das ganze System sowieso korrupt ist. Aber "Michael Clayton" hebt sich angenehm von Filmen dieser Art ab und ist mehr als nur ein Justizthriller. Ich würde ihn eher als ein Drama bezeichnen, denn im Vordergrund steht der Mensch Michael Clayton, der durch private und finanzielle Probleme in Schieflage geraten ist. Er erhält von seinem Chef den Auftrag, einen scheinbar verrückten Kollegen zur Vernunft zu bringen. Dass dieser Kollege Claytons Freund ist und sich Zweifel an seiner Verrücktheit mehren, bringt den Hauptdarsteller zusätzlich in einen inneren Konflikt. Er zweifelt am System, dem er aber angehören muss, weil er sonst mittellos wäre.
Die Story, die sich um den verrückten Anwalt und einen korrupten Chemiekonzern rankt, ist dabei gar nicht so entscheidend. Sie ist zugegeben ziemlich schwach und wird nur oberflächlich behandelt. Viel wesentlicher ist, dass die Figur Michael Clayton sehr einfühlsam beschrieben und grandios von George Clooney verkörpert wird. Auch Tilda Swinton als scheinbar eiskalte, in Wirklichkeit aber von Selbstzweifeln durchsetze Vertreterin des Chemiskonzerns macht eine großartige Figuar. Zusätzlich verleiht der Soundtrack dem Film eine melancholische Grundstimmung. Die Brutalität der Wirklichkeit wird so eingepackt in watteweiche Sounds.
Das Ende des Films ist leider etwas schwach. Offenbar hat es dem Drehbuch-Autor hier an einer zündenden Idee gemangelt. Das kann aber verschmerzt werden, den "Michael Clayton" ist ein wunderbares Gesamtkunstwerk, dass einfühlsam und dennoch spannend ist.
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am 28. Februar 2008
...meistens sieht man in der Sneak eher unspektakuläre Filme mit schlechten Schauspielern, aber ab und an...da hat man Glück und das war dieses Mal der Fall.

Nicht nur die Besetzung ist mit George Clooney, Tom Wilkinson und Tilda Swinton gut gelungen, sondern auch die Story kann mit Spannung und Ideenreichtum überzeugen.

Michael Clayton (George Clooney) ist als "Ausputzer" in einer Anwaltskanzlei tätig. Er kümmert sich um Dinge die schief gegangen sind und nun nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Sein Mentor Arthur Edens (Tom Wilkinson) und gleichzeitig guter Freund, scheint den Verstand zu verlieren und könnte eines für die Kanzlei zur Zeit wichtigsten Verfahren sabotieren wollen.
Die Kanzlei vertritt ein führendes englisches Wirtschaftsunternehmen "UNorth" gegen welches eine Sammelklage von 3 Milliarden Dollar eingereicht wurde.

Als Ausputzer ist es die Aufgabe von Michael Clayton zu verhindern, dass Arthur Edens wichtige geheime Dokumente der Gegenseite zukommen lässt, welche UNorth den Fall mit Sicherheit verlieren lassen würden.
Dadurch gerät Michael Clayton immer tiefer in den Sumpf von Lüge und Verrat und droht selbst zum Opfer zu werden...

Die Leistung der Schauspieler ist überzeugend, besonders Tom Wilkinson brilliert in seiner Rolle als verrückt werdender Anwalt.

Fazit
Ein sehenswerter und spannender Film über Wirtschaftsverbrechen und auch Moral. Vielleicht nicht der Beste Film zu dem Thema der je gedreht wurde aber er ist vorne mit dabei, darum würde ich 4 anstatt 5 Sterne geben.
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Michael Clayton - alias Gerorge Clooney - ist der Ausputzer, der Mann fürs Grobe einer der renommiertesten Anwaltskanzleien der USA. Getarnt als Anwalt für eher langweilige Belange wie Erbrecht hilft er den gutbetuchten Klienten der Kanzlei aus der Patsche - und sei es, dass er dabei die Grenzen der Legalität ein wenig dehnen muss...

Doch eines Tages bekommt selbst er, der knallharte Aufräumer, der keine Fragen stellt, der tut was man ihm sagt seine Zweifel, seine Skrupel...und ehe er es sich versieht, wird er selbst zur Zielscheibe - seiner eigenen Leute, seiner Mandanten.

Zugegeben, der Film hat seine Längen, man muss zu Beginn höllisch aufpassen, um die Zusammenhänge richtig zu sortieren und die Anfangssequenzen erschließen sich erst im weiteren Verlauf des Films - aber genau all dies spricht für den Film. Er ist gute, durchaus spannende Unterhaltung, raffiniert, wenn auch hier und da ein wenig vorhersehbar gemacht, für Fans von George Clooney (ich ja aber männlich daher mit Grenzen) sowieso ein Muss. Clooney spielt ebenso brillant wie sein Film-Chef alias Tom Wilkinson und seine Gegenspielerin alias Tilda Swinton. Die Atmosphäre stimmt, die Story stimmt, die Unterhaltung stimmt.

Die DVD selbst überzeugt mit einem ordentlichen Bild, sattem und sauberem Ton und das Bonusmaterial geht mit einer kappen halben Stunde Making of und Co. auch irgendwo in Ordnung. 4 Sterne für einen Abend mit guter Unterhaltung.
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TOP 500 REZENSENTam 9. Juli 2008
mich hat michael clayton überzeugt.
zugegeben der film zeigt einige längen, aber die fallen anhand des grossartigen rests nicht so schwer in gewicht.
einen stern abzug gibts dafür trotzdem.
was ich mich frage ist: könnte es sein das die fiktive firma u-north, die im film zu allerlei schandtaten fähig ist, in wirklichkeit monsanto ist. dieses multimillionen dollar nahrungsmittelsyndikat, das jetzt aktuell mit genmanipulierten schweinen experimentiert? das selbe haben sie ja auch schon mit saatgut getan. gegner des konzerns werden anhand von patentklagen in den ruin getrieben oder ziehen ganz plötzlich ihre klagen zurück.
wie heisst es so schön? jegliche ähnlichkeit zu wahren begenheiten oder personen sind zufällig.
mit diesem eventuellen hintergrund ist der film natürlich topaktuell, zieht es monsanto doch jetzt nach deutschland.
zum film:
die darsteller machen ihre sache hervorragend.
ob george clooney, tilda swinton, tom wilkinson, skipp sudduth oder der grossartige, leider vor kurzem verstorbene sidney pollack in seiner letzten rolle.
die story hat wie gesagt hier und da ein paar längen, ist aber ansonsten spannend und interessant.
die dialoge wirken authentisch und realistisch.
die filmmusik ist unauffällig.
die spärlichen, ich nenn sie mal gewaltszenen, sind ebenfalls realistisch umgesetzt.
vier sterne also für diesen anspruchsvollen 1.klasse thriller.
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am 9. April 2008
Viele Längen über lernt man den Job des Michael Clayton kennen und versinkt in seinen Problemen. Nebenher laufen weitere Längen die den eigentlichen Hintergrund bilden und den Film zu einem gelungenem Ende abrunden. Als aufmerksamer Zuschauer waren mir einige Passagen zu hoch, erst am Schluss wird das Bild schlüssig und die Figuren richtig eingesetzt.
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