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am 12. Juni 2001
Auf der vierten Platte des fabulösen Quartetts aus Schweden zeigen sich die Mannen um Mikael Akerfeldt auf dem Zenit ihrer musikalischen Schaffenskraft. Nach der im Opeth-Kontext doch sehr aggressiven Vorgängerplatte "My Arms, Your Hearse" behalten Opeth zwar textlich das Prinzip des Konzeptalbums bei, zeigen sich musikalisch jedoch wieder von ihrer ruhigeren Seite und schwimmen so wieder im Fahrwasser ihres zweiten Albums "Morningrise". "Still Life" stellt damit jedoch keinesfalls ein Selbstplagiat dar, vielmehr ist es Opeth gelungen, eine Synthese der Stärken von beiden Vorgängern zu entwickeln. So setzen Opeth ihre Trademarks immer songdienlich ein, progressive, teilweise sogar zärtliche Phasen wechseln sich mit agressiven Ausbrüchen ab ohne den Fluss des Stückes zu zerstören. Man hat den Eindruck, dass sich Mikael Akerfeldt gesanglich in Beide Richtungen weiterentwickelt hat. Seine klare Stimme nimmt immer mehr an Ausdruckskraft zu und sein Kreischgesang ist in seiner Agressivität kaum noch zu überbieten. Obwohl, im Gegensatz zur Vorgängerplatte, die Songs und nicht das Gesamtkonzept im Vordergrund stehen, wird ein textlich in sich geschlossenes Konzept verfolgt. Hier nur soviel: Die Story dreht sich um einen jungen Mann, welcher aus seiner Heimat durch die Kirche vertrieben wurde, der, um seine Geliebte wieder zu erlangen, in die Heimat zurückkehrt und dort in Konflikt mit der Inquisition gerät. Natürlich endet die Geschichte tragisch, ein Happy End wäre bei Opeth auch nicht denkbar gewesen. Sehr positiv sind die Lyrics hervorzuheben, die sich, in Opeth-Tradition, auf sehr hohem Niveau bewegen und nicht in Plattitüden ausarten. Als absolute Highlights der Platte sind das 9minütige "Moonlapse Vertigo" und das auf dem Höhepunkt der tragischen Story angesiedelte "Face of Melinda" zu erwähnen. Allerdings stehen ihnen die anderen Songs kaum in der Qualität nach. Abgerundet wird der Gesamteindruck des Werkes durch das gelungene Artwork von Travis Smith. Alle diejenigen, die fürchten, es gäbe nur noch mittelmäßige Musik auf der Welt, sollten der Platte eine chance geben. Die Wenigsten werden enttäuscht sein. Bleibt zu hoffen, dass der Band bald die Beachtung geschenkt wird, die ihr gebührt und Opeth ihre grandiosen Live-Qualitäten endlich einmal vor grösserem Publikum präsentieren dürfen.
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am 23. Februar 2002
Musik produziert Bilder, sollte sie zumindest.
Während ich bei Klängen von den Nine Inch Nails oder auch Tool die Gänge einer alten, sterilen und längst verlassenen Klinik vor mir sehe und sich ein eher kaltes Gefühl einschleicht, fange ich bei den ersten Tönen von "The Moor" gleich an mich wohl zu fühlen.Eine längst vergessene Landschaft umgeben von Seen, alten Bäumen und Höhlen sehe ich.
Egal ob Martin Ackerfeld ( Sänger ) das bösartigste Kreisch-Organ oder die klarste Trauerstimme anstimmt,egal ob sich die Rhythmus-Fraktion krachend und metallisch oder akkustisch bis leicht jazzig gibt, alles ist in sich stimmig,alles passt.Kein aufgetragener Pathos, kein übertriebenes Geprügel.
Während Truppen wie Cannibal Corpse oder Obituary puren Hass transportieren, merkt man Opeth diese gewisse Leidenschaft an. Gerade das Metal-Genre ist übersät von nervig-dämlichen Klischees und hat eine überschauliche Anzahl von ernstzunehmenden eigenständigen Bands, Opeth stehen meiner Meinung nach auf dem obersten Treppchen, unangefochten.
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am 3. Mai 2012
Was Opeth mit jedem Album für Klangwelten schaffen, was sie für Genres verschmelzen, welche Geschichten sie erzählen, wie viele musikalische Revolutionen sie wagen - das ist schwer in Worte zu fassen. So viel Tiefgang in allen Belangen muss auch erst einmal verdaut werden. In der Zwischenzeit kann man im Design des geradezu verschwenderisch gestalteten Digibooks im Einband versinken.

Und irgendwann, und das ist einfach so, da kann man als Musikliebhaber einfach nichts gegen machen, da stellt man sich die Frage: Wie bitte kann Musik so drastisch zwischen schonungsloser Brutalität, schauriger Atmosphäre, betörender Schönheit, lässigem Jazz und noch viel mehr wechseln, den Rest der Zeit alles auf einmal sein und trotzdem so homogen wirken, dass man die meisten Übergänge kaum bemerkt? Und wie soll man das nennen?
Dark Progressive Jazz Folk Death Metal?

Schwachsinn. Dafür gibt es nur ein Wort.
Nämlich "Opeth"!
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am 11. April 2008
Diese Frage muss sich, wie schon bei dem Re-Release der Ghost Reveries jeder selbst stellen und beantworten. Ich habe mir das Album noch mal zugelegt, weil meine alte Cd nicht mehr lesbar war und was soll ich sagen? Es ist Still Life, es ist noch immer das legendäre Album von 1999, nur mit einem neuen Artwork und der minimal besser klingenden 5.1-Mischung des Albums.
Ob sich ein Neukauf des Albums wegen der 5.1-Version lohnt? Ich finde nicht. Aber da muss jeder, wie gesagt, selbst entscheiden.

Jeder Song ist für sich ein geniales Stück Musik und im Zusammenhang eines der größten Werke, die ich mir jemals in den Player legen durfte.
Das Album ist von vorne bis hinten wirklich perfekt. Es wächst mit jedem Hören, jeder Song ist einzigartig und die Stimmung und die Magie, die dieses Album auch nach beinahe 10 Jahren noch verbreiten kann sind unmöglich zu beschreiben.

Vor allem die ruhigen Stücke sind es, die auf diesem Album Zeit benötigen. Zunächst ging es mir ähnlich wie mit My Arms Your Hearse: Metal Anteile zu unmelodisch oder ungroovig empfunden und die leisen Teile des Album oft als viel zu schwach instrumentiert abgestempelt. Doch je öfter man die Stücke hört und je mehr man sich auf dieses Album einlässt, desto mehr von seiner Schönheit wird es einem offenbaren.
Easy Listening ist also nicht angesagt. Aber das dürfte jeder Wissen, der schonmal einen Blick in Richtung der (mittlerweile) 5 Schweden riskiert hat.

Fazit: Einzigartiges Album, welches man so nicht so schnell wieder erleben wird. Für alle Fans von progressiver Musik besteht ganz klar Kaufempfehlung, alle die simple Bang-Musik wollen sollten sich den Kauf überlegen, dann sie werden mit Opeth nicht glücklich.
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Da könnte ich mir doch selbst in den Hintern treten! Mehr als einmal habe ich schon gehört, dass "Still Life" von 1999 eines der besten Opeth-Alben sein soll. Mittlerweile ist es 16 Jahre alt, ich höre seit gut zehn Jahren Opeth - und habe mir erst jetzt "Still Life" zugelegt. Was habe ich da die ganze Zeit über verpasst! Mit den Opeth von heute, die den Death Metal komplett über Bord geworfen haben, hat dieses vierte Album nur wenig gemeinsam. Überhaupt gefällt mir die Band heute nicht mehr ganz so gut, mein Favorit war bislang "Blackwater Park" von 2001. Doch nun wird höchstwahrscheinlich dessen Vorgänger den ersten Platz einnehmen. Auf "Still Life" kombinieren Opeth perfekt Death Metal und Progressive Rock in überlangen Songs, die zu keiner Sekunde langweilig werden.
Manche Alben erzeugen ein Kopfkino, und das hier gehört ganz klar dazu. Beim Anhören formen sich vor meinem inneren Auge Bilder einer einsamen, weitläufigen Moorlandschaft im Herbst. Opeth mögen hier noch nicht ganz so hochprofessionell zu Werke zu gehen wie auf den späteren Platten (was in diesem Fall bedeutet, dass das technische Niveau "nur" hoch und nicht astronomisch hoch ist), aber trotzdem ist jede einzelne Note genau da, wo sie sein soll. Die Songs sind einfach grandios: erhaben, von melancholischer Schönheit und im richtigen Moment auch mal garstig. Gut, dass ich "Still Life" nun endlich mein Eigen nenne. Besser spät als nie.
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am 3. Oktober 2010
Ich finde, wer das Album noch nicht hat, sollte sich auf jeden Fall für den 5.1Mix entscheiden. Das Album kommt in einem sehr schönen Doppel-CD-Case. Es wirkt sehr hochwertig, ist aus Papier, gut verarbeitet, stabil und sieht ansprechend aus. In der Mitte zwischen beiden Klappen, in denen die CD und die DVD stecken, befindet sich das Booklet mit den Songtexten und einer kleinen Entstehungsgeschichte des Albums.

Der 5.1 Mix hat mich sehr überzeugt. Ich kannte das Album vorher schon als Stereo-Mix, aber der 5.1-Mix setzt einen drauf. Alle Kanäle sind sorgsam abgemischt. Es wurden hier nicht einfach die Front-Kanäle auf die Rear-Lautsprecher kopiert. Man hört die Musik richtig um sich herum schwirren und jedes Instrument hat seinen definierten Platz im Klangfeld. Dadurch wirkt alles sehr lebendig und man fühlt sich direkt mitten dabei.

Absolute Empfehlung, auch für Leute die das Stereo-Album schon haben!
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am 23. April 2008
Unglaublich! Seit ein paar Tagen besitze ich nun diesen re-release meines Lieblingsalbums meiner Lieblingsband und ich bin innerlich immer noch am feiern, nachdem ich mir nun schon zum 10 Mal oder so den 5.1 Mix des Albums angehört habe. Ein wenig enttäuscht vom Surround Mix des aktuellen Albums Ghost Reveries waren meine Erwartungen etwas gedämpft, aber schon gleich die ersten Minuten vom Opener "The Moor" zauberten mir ein fettes Grinsen aufs Gesicht. Bestimmt schon unzählige Male im Originalmix gehört eröffnet sich nun ein völlig neues Klangbild, feinste Nuancen im anfänglich akustischen Gitarrenspiel des Songs werden wunderschön herausgearbeitet, Akkorde schweben um einen herum. Herrlich. Und erst die Growls... oft werden diese über alle Speaker verteilt, beginnen mal hinten links und röhren dann einmal um den Hörer herum, mal kommen Sie frontal aus dem Center. Hut ab! Da kommt einem der remasterte Stereomix des Albums fast schon überflüssig vor :-)

Für alle die Opeth lieben und im Besitz eines Surroundsystems sind ist dies schon fast ein Pflichtkauf. Als Abzocke empfinde ich diesen release nicht, die Veröffentlichung des Originals liegt ja nun mittlerweile acht Jahre zurück.
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am 16. Juni 2008
Vorab ersteinmal ist "Still Life" das vielfältigste Opeth Album bei dem ständig etwas passiert und was man erst nach ein paar mal Durchhören merkt, wenn man es aufmerksam tut. Hier wechseln 7ner und 5er Takte sich ab, ohne das man es merkt und es trotzdem genial groovt. Das ist Musik in bester Form, wie man von den Opeth Jungs erwartet! Das Remake dieser genialen und schon beängstigend guten CD bietet viel fürs Geld. Der 5.1 Mix ist wirklich erste Sahne und das das Live Video von "Face of Melinda" sehr gut gemacht! Das Album lohnt sich auf jeden Fall, auch für Menschen die das alte schon haben!
Zur CD selbst muss ich nicht mehr viel sagen, außer dass der Schritt von "My Arms Your Hearse" zu "Still Life" wohl der größte in der Bandgeschichte war und vermutlich sein wird, auch wenn jedes neue Opeth Album erfrischend anders ist! Unglaublich tolle Songs mit typischer Opeth Stimmung und typischen Opeth Wiedererkennungswert schallen aus den Lautsprechern in denen man sich einfach nur verlieren und in die man sich ienfach nur verlieben kann, wenn man auf Pink Floyd, Deep Purple und mordernen Prog Metal steht!

Akerfelt in Höchstfrom! Kaufen und genießen wenn man eine 5.1 Anlage hat!

Sehr gelungen! Ich liebe diese Opeth Album und würde es mir auch nochmal kaufen, wenn es zum dritten Mal in so hoher Qualität erscheint!
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am 8. März 2007
wenn nicht sogar das beste Opeth Album überhaupt. Alles was ich an Opeth liebe vereint sich hier in Perfektion. Außer an der Morningrise (die einzige ernsthaft konkurrierende Scheibe) habe ich an allen Opeth Alben klitzekleine Kleinigkeiten auszusetzen. Nicht so bei dieser.

Still Life ist verglichen mit den anderen Opeth Alben ein eher ruhiges und melodiöses Album geworden. Nicht so konsequent wie die Damnation, aber es befinden sich schon ein ganzes Stück weniger tonnenschwere Death Metal Riffs auf diesem Album, dafür umso mehr ausladende Melodien und Akustikpassagen, die die lethargische Atmosphäre des Covers lebendig werden lassen.

Dieses Album enthält für mich auf jeden Fall die schönsten Melodien, die Opeth je auf Platte gebannt haben, als passenden Ausgleich den gewohnt atmosphärischen Prog Death und als Sahnehäubchen oben drauf sogar noch einen letzten Funken ihres spärrigen und rauhen Charmes, den v.a. ihre ersten beiden Alben so unvergleichlich machten.

Grandios!
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HALL OF FAMEam 10. März 2002
Gleich vorweg: Ich habe noch NIE zuvor eine Platte gehört, welche die allerniedersten Instinkte und den hohen Kunstverstand so gleichermaßen voll und ganz befriedigt. Wer sich nach einem harten Tag ab und zu gerne DEATH-mäßig die Kanne gibt, aber nach spätenstens 3 Titeln doch wieder etwas ruhigeres, gesitteteres und 'künstlerisch wertvolleres' hören möchte, der kaufe diese CD. Hier haben wir progressiven Death-Metal, bei dem Erholungspausen und Anspruch bereits einbaut sind. Nachdem einem durch ein abgrundtiefes Röhren, Grunzen, Rülpsen - unterlegt von brachialen, abgrundtief schwarzen Höllenriffs - gerade das Gehirn ausgeblasen wurde, findet man sich auf einmal in der schönsten Akustik-Gitarren Harmoniewelt wieder, igendwann später wabern psychedelische Gitarrensounds durch die Luft, zwischendurch klingts auch mal herrlich relaxt angejazzt. Oft wird auch 'sauber' gesungen, nätürlich wird auch mal technisch-progressiv gefrickelt und es werden kurze Soundscapes entwickelt, aber bevor es irgendwann zu niveauvoll wird, zischt uns der 'Sänger' wieder was um die Ohren: "Each and everyone would die at my hand. Choking in warm ponds of blood " - Haha, so lieben wir das!
Wer nun aber glaubt, wir hätten es hier mit einem zusammengeschusterten Machwerk ohne große Linie zu tun, der irrt. Im Gegenteil, das Werk zeigt trotz der extremen Gegensätze einen klaren übergeordneten Spannungsbogen. Die Songs haben zum Teil regelrechten Ohrwurmcharakter und sind von einem fast klassischen Formwillen. Und vor allem hat jedes Stilelement, jede Floskel, jede Phrase Gewicht und Bedeutung und sitzt genau an der richtigen Stelle. Hier ist weit und breit nichts von Selbstzweck oder purer Demonstration zu spüren. Nein, die Musik steht ganz für sich selbst und dass man es mit begnadetsten Musikern zu tun hat nimmt man genau so selbstverständlich hin wie das hohe kompositonstechnische Niveau, die aufwendige Produktion und die hervorragende Klangqualität. Bei einem solchem Album von Schwächen zu reden ist eigentlich Frevel, doch es muß gesagt werden, daß man Death-'Gesang' auch schon furchterregener und agressiver gehört hat und daß der 'Clean'-Gesang doch ziemlich blaß bleibt, weil dem Sänger Individualität und Charisma fehlen. Aber dieses Manko dürfte nicht ausreichen, um diesem Album einen Platz in der legendären Insel-Top 10 zu verwehren.
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