Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen43
4,1 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. März 2008
Schöne Songauswahl auf CD1, mit Altmeister Buddy guy (Champagne & Reefer), Jack White ( Loving Cup) und zu meinen Favoriten gehört You got the silver & Connection von Keith....
PS. Zum Glück wurde das ganze im kleinen Rahmen gefilmt und nicht wie es erst hieß in Copacabana Beach.. Let it Rock..kaufen..
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vorweg ist gleich einmal festzuhalten, dass SHINE A LIGHT in jedem Fall eine spürbare Steigerung zur Live-Vorgänger-Doppeldisc "Live Licks" ist! Zwar waren auch darauf einige gelungene Aufnahmen vorzufinden, insgesamt jedoch klang die Abmischung nicht wirklich zufriedenstellend...
Schnee von gestern!

Mit vorliegendem Doppelalbum, das sich größtenteils wirklich aus an einem Abend aufgenommenen Liedern zusammensetzt, zeigen die Rolling Stones, wofür sie ihre Fans lieben. Im Grund genommen waren die zwei Abende im Beacon Theatre nichts anderes als zwei (Groß)club-Zwischenstopps während der damals aktuellen A-Bigger-Bang-Tournee! Aber genau diese - im Verhältnis zu Stadionkonzerten gesehene - "intime" Atmosphäre (vor "nur" 3000 Schaulustigen) macht's aus! Mick Jagger brüllt und tobt, heizt dem begeisterten Publikum tüchtig ein, während Charlie sein Gretsch-Set bearbeitet, als gäbe es kein Morgen mehr. Aber auch Keith' Gitarre knurrt unentwegt bissig vor sich hin, wobei es dem "Riffmaster" offenbar genügt, nur das Notwendigste an Akkorden beizusteuern - was aber überraschenderweise völlig aufgeht, da Ronnie und auch Bassist Darryl Jones den ihnen damit freigespielten Raum unangestrengt zu füllen wissen... Und ich muss sagen, dass es mir herzlich wurscht ist, wenn Mr. Keith Richards der schlechteste beste Gitarrist der Welt sein soll - wer mit so viel Gespür seine eigenen Songs zerpflücken und bruchstückhaft wiederzusammenbauen kann, ohne dass jemandem etwas abgeht (interessanterweise ist ja eher genau das Gegenteil der Fall), der ist schlicht und einfach ein großartiger Musiker!

Wie schaut's denn mit der Setlist aus?
Nun, bekanntermaßen - aber das ist ja längst nichts Neues mehr - wird man seinem Publikum so und so nie ganz gerecht werden, was die Songauswahl betrifft. Gerade im Falle der dienstältesten Rock & Roll Band der Welt mit ihren unzähligen Hits und Publikumsklassikern, ist es schlichtweg unmöglich ein Set nach jedermanns Geschmack darzubieten. Dennoch muss man sagen, dass die Setlist glücklicher nicht hätte zusammengestellt sein können. Im Prinzip ist jene Live-Darbietung eine Art "Crossover" vom legendären "Exile..." sowie "Some Girls", angereichert freilich mit unverzichtbaren Hits wie etwa "Jumpin' jack Flash", "Start Me Up", "Brown Sugar" bzw. "Satisfaction". Und obwohl ich ironischerweise letztgenanntes Album (also "Some Girls") generell für hochtrabend überbewertet halte, geht die Rechnung vollends auf... Zu den Songs möchte ich aber ohnehin später noch kommen...

Fazit: SHINE A LIGHT ist eine mehr als würdige Liveaufzeichnung und wird dem bisherigen Schaffen der größten Rockurgesteine der Welt deshalb gerecht. Bis zu Titel 6 auf CD 2 ist die Welt mehr als in Ordnung. Lediglich die drei angestückelten Klassiker (nämlich "Paint It Black", "Little T & A" sowie "I'm Free") zünden nicht wirklich, was aber auch damit zusammenhängen dürfte, dass jene Aufnahmen vom anderen Konzertabend stammen... Der letzte Track - "Shine A Light" nämlich - ist dann wieder deutlich besser...

Kritikern, die hier allen ernstes behaupten, dies sei die bislang schlechteste Live-Veröffentlichung der Steine, möchte ich abschließend nur noch sagen, dass es leider wahr ist, dass es von den Stones verhältnismäßig wenige wirklich befriedigende Live-Veröffentlichungen gibt. SHINE A LIGHT aber ist mitunter die authentischste, bestinterpretierte Live-Stones-Song-Auswahl, die es bis jetzt offiziell zu kaufen gibt. GET YER YA YAs OUT! war natürlich auch toll - aber Leute, warum dürfen Jagger und seine Mannen nicht auch ganz einfach mit ihrer Musik altern und wie reife, erfahrene Musiker klingen, die immer noch offenkundig Spaß an der Freude zu haben scheinen! Im Ernst: Neben eben genanntem Live-Werk sowie dem meines Erachtens hoch unterschätzten "Flashpoint" (von der STEEL-WHEELS bzw. URBAN JUNGLE Tour) und dem größtenteils ebenfalls geglückten "No Security" (das auch einige Kracher beinhaltet), ist SHINE A LIGHT die bisher gelungenste Live-Veröffentlichung... Und natürlich: Ich habe alle genannten Werke selbstverständlich in meinem Besitz und allesamt bereits mehrmals gehört... ("Stripped" ist auch gut, aber ein bisschen ein Sonderfall - da man hier auch sehr, sehr viel Studioarbeit antrifft!)

So, nun aber auf zur Bewertung der einzelnen Songs hierauf. Bewertungsskala wie bei Amazon (also 1-5 Sterne). (!) sollen andeuten, dass es sich beim jeweiligen Song um die meiner Meinung nach bis dato beste (offizielle) Liveversion handelt.

- CD 1 -

1. JUMPIN' JACK FLASH ***** (!)
Genauso gut, wenn nicht gar besser wie die GET YER YA YAs...-Version, wo der Track interessanterweise ebenfalls als Opener gespielt wurde. Die Band wird in aller Kürze angekündigt, dann hört man noch einen verzweifelten Martin Scorsese kurz hadern, weil er (angeblich) nicht über die Setlist informiert war und dann geht's aber auch schon los - und zwar mit den möglicherweise schwergewichtigsten Gitarrenakkorden, die Keith' - abgesehen von "Satisfaction" - jemals von der Leine gelassen hat. Keith begnügt sich damit, das Hauptriff nur alle paar Takte einzustreuen, was dem Song erstaunlicherweise aber sehr gut tut, da er so durch gewollte und gekonnte Verzögerungen noch kantiger, "tighter" und erdiger klingt. Den Grundrhythmus halten ohnehin Darryl Jones am Bass und ein Mr. Watts am Schlagzeug zusammen... Für mich ist dies die bislang beste Livedarbietung dieses Klassikers - ein perfekter Einstieg also!

2. SHATTERED ****/***** (!)
Zu Beginn gibt's für Band & Publikum kein Durchschnaufen. Kaum ist JJF ausgeklungen, lässt Mr. "Keef" schon die Anfangsakkorde von "Shattered" von der Leine... Obwohl der Song an sich vom Aufbau her eigentlich ziemlich monoton ist und ich die Studioversion (letzter Track auf "Some Girls") eigentlich vor allem aufgrund des Sounds lieben gelernt habe, gelingt den Stones das ungewöhnliche Kunststück hier eine verhältnismäßig "warme", "eckige", (beabsichtigt) unrunde Version hinzuzaubern, die anfängliche Zweifler schnellstens verstummen und angestrengt mit dem Zurückhalten von Freudentränen kämpfen lässt. Vielleicht der eindrücklichste Beweis auf diesem Gesamtpaket, dass die Stones auch im Rentenalter immer noch für eine Überraschung gut sind und völlig zurecht als eine der besten Live-Bands gelten! Phänomenal!!
P.S. Offengestanden kenne ich hiervon nur ältere Liveversionen (aus den 70ern) und die können bei weitem nicht mit dieser hier mithalten...

3. SHE WAS HOT *** (!)
Obwohl ich weder dem Song, noch dem Album, auf dem er sich in Studioversion befindet, wirklich etwas abgewinnen kann, ist das hier eine erstaunlich gelungene Livedarbietung. Im Gegensatz zur Albumvariante offenbart sich hier ein wärmerer, stonigerer Sound. Vor allem die Rhythmusgruppe (wiederum vor allem Charlie) macht hier mächtig Dampf und verspielt sich dabei kein einziges Mal - kein Bisschen! Einzig Jaggers Stimme wirkt manchmal etwas zu tiefenlastig... OK! Mir ist übrigens nur diese eine Live-Version hiervon bekannt.

4. ALL DOWN THE LINE ***
Ehrlichgesagt hätte ich mich so über ziemlich jeden anderen Song vom legendären "Exile..." mehr gefreut. Allerdings ist das hier eine ordentlich dargebrachte Nummer, die an Spritzigkeit und Spielfreude nichts vermissen lässt. Zählt für mich dennoch nicht unbedingt zu den Höhepunkten auf SAL...

5. LOVING CUP ***** (!)
Gemeinsam mit White-Stripes-Mastermind Jack White matcht sich hier Mick in einem stimmlichen Duettwettstreit, den der ältere Sir freilich nur verlieren kann. Dennoch ergänzen sich Mr. White und Mr. Jagger hier wunderbar. Einzig die Bläsersätze sind mir persönlich etwas zu leise eingemischt worden. Vor allem beim "rollenden" Schlussteil des Songs würde ich mir mehr Sax im Vordergrund wünschen. Alles in allem aber eine tolle Angelegenheit - spitze interpretiert und gespielt! Auch hiervon kenne ich offengestanden nur diese eine Liveversion hier.

6. AS TEARS GO BY ***** (!)
Anders als beim Film entfällt hier Micks Ansage, in der er kurz erklärt, dass nun ein sehr, sehr alter Song folge, für den man sich früher sogar ein wenig geschämt habe... Wofür schämen, lieber Mick? Keith bearbeitet seine Zwölfsaitige nach allen Regeln der Kunst und wenn er mal nicht 100%ig im Timing oder auf dem Punkt liegt, ist man sich nicht einmal so sicher, ob das denn nicht vielleicht doch gewollte Absicht war, um den Song "atmosphärischer" oder stimmiger zu machen. Jedenfalls ist das hier großes Kino für die Ohren - und trotz aller Schnulzigkeit, die dem Song natürlicherweise anhaftet, möchte man am liebsten dahinschmelzen vor Freude und Sehnsucht. Super! Kenn ich auch nur diese Livedarbietung. Allemal besser, als die 5. Version von "You Can't Always Get What You Want" (bei allem Respekt freilich vor dem Song selbst)...

7. SOME GIRLS ****/***** (!)
Der Titelsong zum meiner Meinung nach überschätztesten aller Stones-Alben gefällt mir eigentlich schon darauf recht gut. Diese Version hier setzt aber nochmals einen oben drauf. Sagenhaft, wie ruppig und knochentrocken man diesen "Hadern" runterrocken an. Sagenhaft auch, wie böse und glaubwürdig Jagger hier klingen kann, wenn er z.B. "...black girls want to be f***** all night..." ins Mikro gröhlt. Eigentlich perfekt - macht wunschlos glücklich!

8. JUST MY IMAGINATION **** (!)
Erst hier habe ich zum ersten Mal begriffen, wie viel in diesem Song steckt! Auf dem unterkühlt produzierten "Some Girls" kann der Track nie seine wahre Schönheit so richtig zur Geltung bringen. Besonderes Lob an dieser Stelle an Stones-Keyboarder Chuck Leavell für seine grandiose Arbeit!

9. FARAWAY EYES **/*** (!)
Besser wiederum als die Albumversion, aber auch in hiesiger Form für mich eher belanglos und langweilig. Für mich eigentlich der einzige (halbe) "Schwachpunkt" auf Disc 1 - aber gewiss praktiziere ich hier Jammern auf hohem Niveau!

10. CHAMPAGNE & REEFER ****/***** (!)
Bluesgott Buddy Guy (den ich über SAL erst für mich entdeckt habe!) gibt sich hier die Ehre, darf nicht nur Gitarrespielen, sondern auch mitsingen - und das macht er so gut, dass man sich seine stattliche Präsenz auch ohne vorgesetztes Bildmaterial nur allzu gut im Kopf dazu ausmalen kann. Auch die Blicke, die sich er und Keith während des Spielens einander zuwerfen, kann man fast schon durch die Boxen hindurch spüren. Unbedingt aber auch dazugehöriges Bild-Ton-Material (also sprich: den Film) anschauen! Sehr guter Track, tolle Wahl...

11. TUMBLING DICE **** (!)
Gefällt mir sogar fast besser als die Version auf "Exile...". Vor allem der Zwischen- bzw. Übergangsteil (etwa bei zweieinhalb Minuten), den Charlie auf der Hi-Hat rhythmisch untermalt, ist mal was Neues. Nur eine Spur flotter könnte der Track ev. vorgetragen sein. Das war's dann aber auch schon mit Kritik meinerseits...

12. BAND INTRODUCTIONS (keine Bew.)
Gehört zu so einem Abend auch mit dazu. Nett von der Plattenfirma, dass man's nicht vor einen Song gesetzt, also hineinintegriert, hat und so die Nr. bei Bedarf auch schnell überspringen kann... Hört man SAL jedoch am Stück, gehört diese Zwischenansage aber auch irgendwie dazu! Stimmungs- bzw. Geschmackssache halt...

13. YOU GOT THE SILVER ***** (!)
Endlich, muss man ja sagen, gibt's diesen Klassiker vom nicht minder legendären "Let It Bleed" mal als offizielle Live-Version - wurde ja auch höchste Zeit! Keith gibt alles - er lebt diesen Song nahezu förmlich, während ihm Ronnie bluesig-kratzigen musikalischen Background mit seiner Slide-Gitarre gibt. Wunderschön!!

14. CONNECTION **** (!)
Gibt's da auch andere Live-Versionen? Diese jedenfalls ist sehr geglückt. Beim Film ist der Track ja leider stark verstümmelt, immer wieder von Interviewsequenzen zerstückelt. Hier kann man ihn im Ganzen genießen. Macht - obwohl Keith freilich nicht jeden Ton sauber trifft - Spaß und lädt zum Mittanzen ein!

- CD 2 -

1. MARTIN SCORSESE INTRO (Keine Bew.)
Gehört zu einem "Soundtrack" halt auch dazu und dauert ja auch nicht allzu lange... Hier wird kurz darüber diskutiert (Scorsese spricht wohl mit einem Lichttechniker), dass man einen Mick Jagger nicht mit einem Scheinwerfer verbrennen darf... Kommt im Film freilich lustiger rüber.

2. SYMPATHY FOR THE DEVIL ***/****
Gefühlt müsste das so etwa die 100ste Live-Darbietung dieses Klassikers sein. Das gab's offenkundig schon besser, wenngleich auch hiesige Version zu gefallen weiß. Nervig ist das Wohooo-Gebrülle Jaggers zu Beginn des Songs (das man aber löblicherweise auf zweimal runtergeschnitten hat - beim Film muss man Jaggers Publikumsanimationsversuche - das sowieso schon gut gelaunt und aus dem Häuschen ist - gar fast eine Minute lang über sich ergehen lassen!). Gut gespielt, teils aber etwas "farblos", ohne Esprit und Kraft vorgetragen... Geht so. Der Song an sich ist natürlich über jeden Zweifel erhaben!

3. LIVE WITH ME **/*** (!)
Ich habe den Kult um diesen Song nie verstanden und ich werde ihn wohl auch nie begreifen. Auch, wenn eine stimmgewaltige Mrs. Aguilera hier mitwirken darf, haut mich dieser Song nicht unbedingt um. Gefällt mir jedoch insgesamt besser als die Studioversion!

4. START ME UP ****
Sehr knarrig, kantig und verwaschen vorgetragen, was durchaus seinen Reiz haben kann, insgesamt zu diesem Song jedoch nur begrenzt passt (bei JJF oder "Satisfaction" z.B. find ich diese Spielweise super.) Auch hiervon gibt's mittlerweile viele Live-Versionen zur Auswahl, wobei mir offengestanden die Darbietung am eher durchschnittlichen "Live Licks" nicht schlechter gefällt und die Version (als Opener) auf "Flashpoint" wohl 4ever meine Lieblingsversion dieses Songs bleiben wird! Nicht schlecht, aber aufgrund der vielen Vergleichsmöglichkeiten keine echte Bereicherung für Stonologen...

5. BROWN SUGAR ***/****
Auch davon gab's schon bessere, knackigere, "prägnantere" Versionen - vom Studiooriginal mal ganz zu schweigen. Die "Verwaschenheit" und vermeintliche "Schlampigkeit", die auch diesem Song irgendwie spürbar anhaftet, schadet dieser tollen Komposition eher, als dass sie ihr gut tun würde... Ist ein Stück weit aber sicher auch Geschmackssache. Eine Art "Garagenrock"- oder Grunge-Version dieses Stones-Klassikers von "Sticky Fingers"...

6. SATISFACTION ****
Gab's auch schon etliche Male, wobei das hier eine wenigstens annehmbare, eigentlich geglückte Livedarbietung ist. Keith' Lebensriff kommt schön "dirty" und rauh daher und auch die Dynamik passt wie die vielzitierte Faust aufs Auge... Hier hätte man das Album schließen müssen (mit "Shine A Light" irgendwo davor)!

7. PAINT IT BLACK **
Denn diese unsaubere und auch soundästhetisch grauenvolle Version dieses (freilich) legendären Klassikers ist im Grunde eine Beleidigung. Das wäre selbst auf einer Bootleg höchstens B- oder C+ - Qualität! Geht gar nicht und war offengestanden einfach nur unnötig. Man spürt auch deutlich, dass der Song mit dem zuvor recht homogenen Set gar nichts mehr zu tun hat und einfach nur unschön drangehängt wurde... Wahrscheinlich musste man die 2. Scheibe einfach noch irgendwie vollkriegen...

8. LITTLE T&A **/***
Kommt noch eine Spur besser davon, ansonsten trifft hier das gleiche zu wie bei "Paint It Black", nur mit dem Unterschied, dass ich "Little T&A" als Song an sich eigentlich gar nicht so mag. Eine von Keith' schwächeren Kompositionen, wie ich finde...

9. I'M FREE ***
Ohne Frage ein großartiger Song. Hier stellt sich aber das Problem, dass es da mal eine Halb-Studio-halb-live-Variante auf "Stripped" gab, die da um einiges besser klang! Auch die Studioversion auf "Out Of Our Heads" ist besser... Geht aber noch und kommt meines Erachtens besser weg als die zwei Vorgänger...

10. SHINE A LIGHT ***** (!)
Wenigstens der Schluss passt wieder und ist mehr als versöhnlich. Wie sich's für einen "Soundtrack" gehört, schließt sich mit dieser Darbietung der Kreis. Hätte vermutlich aber auch ganz gut irgendwo mitten ins Set gepasst, wo der Song wahrscheinlich ja auch tatsächlich gespielt wurde. Ich weiß nicht, warum man den Schlussteil so komisch drangehängt hat, das stört irgendwie...

Resümee: SHINE A LIGHT ist für jeden, der behauptet die Rolling Stones zu mögen, eine Pflichtanschaffung. Klangbild und Darbietung(en) sind allesamt authentisch, die Stimmung samt Atmosphäre passt auch! Die Setlist ist eigentlich genial und wirklich mal teils was Neues! Einzig Teile der 2. CD wirken irgendwie lieblos zusammengestückelt. Da hätte man ev. schon noch mehr herausholen können. Macht aber nix, Schwamm drüber!

Im Großen und Ganzen ist SHINE A LIGHT ein gewaltiges Ausrufezeichen, das die Unentbehrlichkeit der Rolling Stones, auch im angehenden 3. Jahrtausend, unterstreicht und darüber hinaus beweist, dass auch dienstältere Musiker energetisch, frisch und spritzig klingen können, wenn sie Lust dazu haben...

Für mich - trotz aller kleiner Kritiken - ein 5-Sterne-Werk, das bestimmt zur besseren Hälfte der bisherigen (offiziell erhältlichen) Stones-Livetonträger zu zählen ist!
ACHTUNG: Für Sammler empfehle ich an dieser Stelle noch die Bootleg (gibt's zum legalen Download auf der Stones-Homepage) "The Brussels Affair" sowie die (leider nur mehr schwer erhältliche) "Atlantic City '89"-3er-Box herzlich weiter. Die muss man als Stonologe unbedingt einmal gehört haben!!

Respekt, wem Respekt gebührt - danke für diese Veröffentlichung!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2015
Das mit Abstand beste Live-Album der Stones!

Roh, ungeschminkt, Songs die sie nicht immer spielen und eine absolute Spielfreude, perfekt!!

Auch den dazugehörigen Film kann ich empfehlen!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2016
Was soll man sagen, die Rolling Stones spielen wie die Rolling Stones. Das Klima in NYC. tut sein übrigens. Oder: Die RS. sind eine New York Band. Full. Stop.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2013
nix neues ,aber soweit okay. Tonqualität klasse,verpackung gut. muss man nicht unbedingt haben.
hatte mir mehr versprochen, aber gut, für den preis...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2013
Angelockt durch eine TV-Übertragung dieses legendären Konzertes und weil ein wunderbares Blues-Stück darauf ist, wollte ich diese Scheibe gerne haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2015
Alles Bestens. Die Qualität der CD ist sehr gut und wurde schon oft abgehört. Weiter gibt es nichts zu sagen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2013
DER VER SAND ER FOLG TE SCH NELL SICH ER UND UN PRO BLE MAT ISCH.AUS GE ZEICH NET .
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 6. Mai 2008
Braucht man von den Rolling Stones wirklich noch ein Live - Album? Nachdem sie mit in den letzten zwei Jahren mit "Biggest Bang" eine ultimative Live - DVD - Box und mit "Rolled Gold" die x-te "Best Of" CD veröffentlichten? Die Antwort ist: Fans ja, der Durchschnittshörer kann auf die DVD warten oder den Film besuchen.

Denn außer den Gastauftritten von Buddy Guy, Jack White oder Christina Aguilera kann das Doppelalbum (an drei Abenden im New Yorker Beacon Theatre von Martin Scorcese aufgenommen) nur mäßig begeistern. Zu arg auf Nummer sicher geht das Tracklisting bzw. einzelne Nummern konnte man schon vor Jahrzehnten vergessen. Keine positiven Überraschungen in diesem Bereich, wobei die Spielfreude der Band doch immer wieder durchdringt und so langweilige Routine verdrängt. Und mit Bob Clearmountain haben sie einen Tontechniker verpflichtet, der für transparenten Sound steht.

Doch was das Image betrifft, so sind die Stones bzw. Jagger an dem Punkt angelangt, wo man nur noch "alter, geiler Sack" sagen kann. Das Duett mit Aguilera geht körperlich noch in Ordung, doch für den Film für die ersten Reihen nur junge, ekstatische Frauen zu verlangen - dies geht meilenweit an der Wirklichkeit vorbei und gibt dem Film eine unwirkliche Atmosphäre. Verzichtbar.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2008
Die Idee diesem Packet noch einen Kinogutschein bei zulegen war gold richtig!
Erst den Kinofilm genießen & danach im Auto aufm Heimweg die Szenen vorm inneren Auge abspielen lassen mit vielem & lauten Stones Sound im Hintergrund.
Einfach Klasse!!
Ich finde auch das die CD ihre Wirkung erst dann richtig entfaltet wenn man den Film kennt!! (z.B "You've got the silver")

mfg

B.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €
8,97 €