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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Champagne & Reefer und Shine A Light
Bei aller Skepsis vor jeder neuen Stones-Veröffentlichung und der bangen Frage: "Ist es Mick Jagger & Co gelungen, an ihre alten Erfolge anzuknüpfen?" kann ich vor diesem Soundtrack nur den Hut ziehen!!!

Die Stones bieten auf diesem neuen Live-Album eben keine 0-8-15-Setlist, sondern eine sehr spezielle und grandiose Titelauswahl, von mittlerweile...
Veröffentlicht am 27. März 2008 von HighwireC

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Tag der Stones
Mittlerweile bange ich wie viele andere bei jeder neuen Stones-Veröffentlichung, ob die Jungs es denn noch draufhaben. Und jedes Mal, wenn sich Alterserscheinungen andeuteten, haben sie immer wieder die Kurve gekriegt. Wie 1997, als sie nach den lauen Konzerten der Voodoo Lounge Tour mit Bridges of Babylon zurückkamen,war das herrlich. Nach den großartigen...
Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von Bodo Grajetzky


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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Champagne & Reefer und Shine A Light, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Bei aller Skepsis vor jeder neuen Stones-Veröffentlichung und der bangen Frage: "Ist es Mick Jagger & Co gelungen, an ihre alten Erfolge anzuknüpfen?" kann ich vor diesem Soundtrack nur den Hut ziehen!!!

Die Stones bieten auf diesem neuen Live-Album eben keine 0-8-15-Setlist, sondern eine sehr spezielle und grandiose Titelauswahl, von mittlerweile Gassenhauern bis zu versteckten, bisher weniger gespielten und gehörten Edelsteinen aus der gewaltigen Song-Sammlung der Stones.

Allein schon das sehr selten live gespielte, sarkastisch-schaudrig-schöne "Faraway Eyes" rechtfertigt den Kauf dieses Soundtracks, ganz zu schweigen von dem sehr kraftvoll gespielten "Champagne & Reefer" und der wunderschönen, von Keith gesungenen Ballade "You Got The Silver"!

Auch die beinahe Club-Atmosphäre aus dem New Yorker Beacon Theatre und auch die Gastmusiker und -sänger runden ein Album ab, über das sich kein Fan beschweren kann und das als Appetithappen für alle gelten kann, die sich einen ersten Eindruck von der Stones-Livemusik verschaffen wollen.

Kritikern, die behaupten, die Stones hätten ihren "Zenit" bereits überschritten, kann ich nur in einem Recht geben: Bei mittlerweile knapp 47jähriger Bühnenerfahrung wird es den Stones sicherlich schwer fallen, noch weitere 40 Jahre aufzutreten.

Allerding hoffe ich sehr, sie werden noch ihr 60. Bühnenjubiläum schaffen und uns bis dahin noch mit viel guter Rock-, Blues, Folk-, Raggae-, Funk-, Country-Musik und weiteren genialen Balladen, neuen wie bisher unveröffentlichten aus dem Schatzkästchen der Band, versorgen.

Und wer will es ihnen verübeln, wenn sie dabei immer "perfekter" werden und nicht mehr so jugendlich-rüpelhaft wie in den 60er Jahren klingen? ;-)

Aber frisch klingen sie trotz ihres Alter noch allemal und können immer noch den Wettbewerb mit jüngeren Herausforderern erfolgreich bestreiten.

Shine A Light On You!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer, 15. April 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Parallel zum gleichnamigen Film veröffentlichen die Stones ihre 5. Live-CD seit 1991. Muss ein guter Abend gewesen sein: bis auf Paint it black, Little T&A und I'm free (29.10.'06) stammen sämtliche Aufnahmen vom 2. Konzert (1.11.'06); interessanterweise eine gute Woche nach den Filmaufnahmen für das Konzert am 22.10.'06 im Zilker Park, Austin, Texas (s. 4fach-DVD "The biggest Bang").

Die Gesamtlaufzeit dieser Doppel-CD von nur rund 101 Minuten ist allerdings eine Enttäuschung, zumal ja die Japan-Ausgabe mit Undercover mindestens einen weiteren Titel von den beiden Konzerten im Beacon enthalten soll, und das wird nicht der einzige gewesen sein. Schade auch, dass mit Shine a Light der Titelsong von Film und CD nur kurz im Abspann angespielt bzw. ans Ende der CD gehängt wird.

Ohne einige "Schlachtrösser" geht es offenbar nicht - in diesem Falle Start me up, Brown Sugar, Satisfaction, Jumpin' Jack Flash, Sympathy for the Devil und Tumbling Dice. Ironischerweise sind die 3 letztgenannten Titel genau die, die CD 1 der "Live Licks" einigermaßen komplettiert hätten.

Es gibt diesmal zwei Hauptgründe für den Kauf dieser CD: zum einen sind hier mit She was hot, Loving Cup, As Tears go by, Some Girls, Faraway Eyes, You got the Silver, Connection, Little T&A und Champagne and Reefer 9 Titel enthalten, die bisher noch auf keinem offiziellen Stones-Live-Tonträger veröffentlicht wurden (All down the Line gab's '95 schon mal live auf der Like a Rolling Stone Maxi-CD). Bezeichnend finde ich allerdings, dass keiner der hier vertretenen Songs jünger als 25 (!) Jahre ist. Ich hätte mich über eine Live-Version z.B. eines "Bigger Bang"-Titels gefreut.

Und dann sind da der Sound und die Konzertatmosphäre: Schon "Stripped" konnte man anhören, wie gut Stones-Konzerten Club-Atmosphäre tut. Ron Wood wird ewig die zweite Gitarre bei den Stones spielen, aber ich habe ihn noch auf keiner Stones-Live-CD über weite Strecken so klar raushören können wie hier. Und Keith knarzt seine verschleppten Chuck Berry-Licks so knochentrocken durch den Abend, dass es eine wahre Freude ist. Auch Charlies trockener Sound macht Spaß, und Mick beweist bei Faraway Eyes gar komödiantisches Talent.

Von den drei Gästen macht m.E. Jack White die schlechteste Figur, ich finde, er singt schlecht (vielleicht vor Aufregung?), und im Kino hatte ich den Verdacht, sein Gesang könnte nachbearbeitet sein. Christina Aguileras Auftritt bereichert Live with me erstaunlich erfrischend - aber der absolute Höhepunkt der Platte ist für mich der (obligatorische) Blues Champagne & Reefer mit Buddy Guy: seine Gitarre und vor allem sein Gesang heben das Energielevel deutlich an!

Ein weiterer Höhepunkt ist Keiths Version von You got the Silver: diese Kraft und Klarheit in der Stimme hätte ich ihm nicht mehr zugetraut (vielleicht hilft es, dass er dabei die gesamte (hervorragende) (Slide-)Gitarrenarbeit Ronnie überlässt). Schon am 13.8.'07 in Düsseldorf dachte ich: hoffentlich bringen sie diese Version auf CD raus - und sie tun es!!

Mit jeweils 4 Titeln sind "Exile on Main Street" und "Some Girls" am stärksten vertreten. Shattered rockt, ebenso Some Girls - aber wo ist die berüchtigte Zeile hin über die "black girls", die die ganze Nacht - na, Sie wissen schon...? She was hot ist eine freudige Überraschung, auch wenn Mick ein paar der höheren Töne umschifft.

Braucht die Welt eine neue Live-Platte von den Rolling Stones? Diese hier ja. Ich halte sie für die beste seit "Still Life" (meine persönliche Nr. 2). Okay - seit "Get yer Ya-Ya's out". Das perfekte Stones-Live-Album wird es wohl nicht mehr geben, aber dies hier ist weit vorne mit dabei. Bis auf das Cover: schon wieder Mick ganz vorne, dann Keith, und Ronnie und Charlie ganz weit hinten... wie originell!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider fehlt etwas..., 12. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Wenn man sich die beiden Setlisten der Konzerte in NY ansieht, fällt schnell auf, dass 2 Titel aus diesen Shows es nicht auf das Album geschafft. Gut, Honky Tonk Woman gibt es auf fast allen Live Alben und ist zu verschmerzen (wobei sich die Frage stellt, warum HTW fehlt, es Titel wie Satisfaction und Brown Sugar trotzdem geschafft haben), schwerer wiegt allerdings das Fehlen von Undercover of the night, das es auf keinem Livealbum gibt. Interessanterweise ist es aber auf dem Japanversion des Albums gelandet.
Bei 60 und 40 Minuten Spielzeit wäre also auch noch locker Zeit für diese beiden Songs gewesen.
Ansonsten ist es eine erfrischende Songauswahl. Die bereits genannten unvermeidlichen Songs sind wie immer vertreten, mit She was hot, All down the line, Loving Cup, As tears go by, Some girls, Faraway eyes, Champagne&Reefer, You got the silver, Connections und Little T&A haben es insgesamt 10 Titel geschafft, die es noch auf keinem (offiziellen) Livealbum der Band gibt. Die letzten Aufnahmen von Shattered und Just my imagination sind 27 Jahre alt und sind auch eine willkommene Abwechslung.
Musikalisch gibt es nichts zu bemängeln, die Stones sind halt die Stones. Sie werden auch im Alter keine musikalischen Offenbarungen mehr, für Fans bleiben sie trotzdem die heißeste Rock&Roll Band aller Zeiten.
Ich freue mich auf die nächste Tour, die rein rechnerisch ja im nächsten Jahr anstehen dürfte und das dazugehörige Livealbum, dass dann hoffentlich noch viel mehr "unveröffentlichte" Livesongs enthält.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lehrstunde in Rockmusik!, 15. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Diese CD ist natürlich untrennbar mit dem Film verbunden und als solches nicht als ganz "normales" Live-Album zu bewerten. Hier muss man immer auch den Film im Kopf haben. Und der Film hat echte Klasse! Abgesehen davon, dass es nur einem Bruchteil der VIPs und kaum einem normalen Fan vergönnt ist, die Stones bei einem Clubkonzert zu sehen und zu hören, gibt es die Club-Gigs wenn überhaupt fast ausschließlich auf schlechten bis ganz schlechten Bootlegs. Bei "Shine A Light" ist man nun mehr als nur Zuschauer, man hat oft das Gefühl der Band auf der Bühne im Weg zu stehen, so dicht sind die Kameras dran. Man sieht sowohl die tiefen Falten - die Lebens- und Rock'n'Roll-Geschichte erzählen - im extremen Close Up als auch grandiose Musiker mit Spaß bei der Arbeit. Martin Scorsese gehört der Dank für dieses filmische Denkmal. Man muss auch wissen, dass die Band bei Clubkonzerten sowohl ein teilweise anderes Repertoire als im Stadion spielt (manche Titel funktionieren eben im Stadion nicht) als auch die Stadionkracher in anderen Versionen spielt (Wie sagte Keith: Ich entdecke jedesmal was Neues an Satisfaction). Die Titelauswahl ist Klasse. Klar, als Fan hätte man gerne noch dieses oder jenes statt diesem oder jenem gehört, aber das ist ja kein Wunschkonzert. Sonst hätte ich mir noch den Midnight Rambler gewünscht.
Insgesamt fällt auf, dass alle Titel wesentlich rauer und "entschlackter" klingen als in anderen bekannten, vor allem den Stadion-Versionen. Hier hat man eher das Gefühl mitten in den 60ern gelandet zu sein, als in heutiger Zeit. Gelegentlich klingt die Band wie eine Schrammeltruppe beim Volksfest. Und denen die am Gitarrenspiel von Keith und Ronnie zu mäkeln haben oder am Gesang von Mick sei gesagt, die Band hatte nie den Anspruch, perfekt zu sein. Ein Keith Richards wird nie ein Virtuose wie Eric Clapton werden und will das auch nicht. Aber keiner entlockt einer Gitarre mehr Energie als der König der Knitterbacken.
Die Duett-Partner sind interssant ausgewählt, Jack White knödelt sich so durch Loving Cup und geht als schwächster Partner übers Ziel, Christina Aguilera schlägt sich echt wacker und zeigt, dass sie nicht nur eine weitere blonde Popsirene sondern eine ernstzunehmende Sängerin ist die Genie schon lange in der Bottle gelassen hat, den Vogel schießt aber Buddy Guy ab, der Mick gesanglich in arge Bedrängnis bringt.
Nicht ganz nachvollziehen kann ich die Zugabetitel auf der zweiten Seite nach Satisfaction. Ein Stones-Konzert hat nun mal eine gewisse Dramaturgie, zuerst ein Knaller als Opener, noch ein paar schnelle Nummern hinterher, dann kommt die ruhige Runde, die Exoten, das Bandintro, Keith mit "seinen" beiden Titeln und über Sympathy geht es auf die Zielgerade nochmal mit "Vollgas". Dann die Zugabe und Schluss. Hier werden danach noch 4 Titel nachgelegt, die nicht an diese Stelle gehören und da auch nicht hinpassen. Shine a Light - so grandios es auch gespielt ist - passt einfach nicht als Ende des Konzertes.
Besonders zu erwähnen bleibt, dass sich Keith bei You Got The Silver (ohne Gitarre) recht wacker schlägt und hier sogar stimmlich akzeptabel ist. Das hat man schon ganz anders gehört. Nicht umsonst werden die beiden Keith-Titel beim Konzert von vielen für den Biernachschub genutzt. Warum er aber dreimal auf der CD vertreten sein muss - wer weiß das schon. Undercover wäre hier besser gewesen. Hatten wir schon über Charlie gesprochen? Genial wie immer.
Als Fazit lässt sich sagen: Es ist eines der besten Livealben der Band, es ist sehr ursprünglich ohne die sonst merkbaren "Nachbearbeitungen" und klingt echt heiß. Wer die waren Stones hören will, sollte dieses Album kaufen. Lasst Euch nicht von einem echt schlechten Cover abschrecken.
Und zum Schluss: Hier spielen die Herren die schrägste Satisfaction-Version die je offiziell veröffentlicht wurde.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Tag der Stones, 18. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Mittlerweile bange ich wie viele andere bei jeder neuen Stones-Veröffentlichung, ob die Jungs es denn noch draufhaben. Und jedes Mal, wenn sich Alterserscheinungen andeuteten, haben sie immer wieder die Kurve gekriegt. Wie 1997, als sie nach den lauen Konzerten der Voodoo Lounge Tour mit Bridges of Babylon zurückkamen,war das herrlich. Nach den großartigen Konzerten 2006/2007, zu sehen auf der Biggest-Bang DVD, hatte ich mir durch die Titelauswahl und die intimere Atmosphäre des Beacon Theatre von diesem Soundtrack noch ein Quäntchen mehr erhofft - und bin das erste Mal seit 1995 - ratlos und enttäuscht, obwohl ich weiß, dass es irgendwann mal so weit sein muss. Das Alter und bei gewissen Herrschaften auch der Alkohol nagen...
Das Konzert beginnt mit Jumpin Jack Flash. Und hier hört man Jagger schon nach den ersten Zeilen total kurzatmig, nicht in der Lage, auch nur ein Wort auszusingen. Aber auf den Background-Chor Fischer /Fowler ist eben Verlass.. Nächstes Stück:Shattered. Nicht mein Liebling, aber immerhin selten live zu hören. Mit Spannung erwarte ich "She was hot", dass noch nie live zu hören war. Gitarren und Rhythmusgruppe klasse, aber Jagger? Leider auch hier keine Energie,Aggressivität, er schont die Stimme, vermeidet höhere Töne. Röhren wie früher tut er schon seit 1995 nur noch sehr selten. Bei "....cold and rainy day" zieht er die Stimme nach unten, statt wie im Original energisch nach oben, dadurch bekommt das Stück einen zahmen Country Sound!!! Höchststrafe!!! Keith (ich bin totaler Keith-Fan!!!!)hat einen ganz schlechten Tag: sein Solo ist ohne Druck, und man wird diese Abfolge noch unzählige Male auf der CD wiederhören. Leider geht er immer mehr dazu über, statt die harten Riffs durchzuziehen, derartige Soli auch während der Gesangspassagen einzubauen. Dadurch fallen viele Stücke in sich zusammen. Wir wissen, dass er das immer noch kann: "Midnight Rambler" und übrigens auch "All down the line" von der CD sind deswegen immer noch Live-highlights, weil Keith sie mit diesen Riffs beschießt, die einem das Hirn wegblasen. "Loving Cup" ist demgegenüber ein stimmliches Highlight, hier zeigt Jack White III, wie man seine Stimme ohne Rücksicht auf Schonung einsetzt. Auch hier überlässt Jagger ihm die hohen Passagen und Emotionen. "Some girls" ist dagegen ein Hammer: schneidend,treibend, Jagger wie ausgetauscht (nach ner Nase Koks???), rastet aus. Aber was hier besonders rauskommt und für die ganze CD gilt: Ronnie ist der eigentliche Held dieses Konzertes! Er spielt messerscharfe Riffs und Soli, wie seit 1981 nicht mehr, man merkt ihm seinen damaligen Alk-Entzug deutlich positiv an. Diese abgedrehten Slide-Soli erinnern mich an die Schießegal-Phase um 1975, als Ronnie noch der "Neue" war. Umso unverständlicher, dass seine Parts im Mix lautstärkemäßig noch immer zurückgenommen werden, wie in den Jahren 1995 bis 2002, als sein Alkoholismus zu dieser Maßnahme zwang und Keith dadurch wieder mehr Dominanz und Autorität bekam. Hat Keith selbst am Reger gefummelt? Allerdings begeistert dieser dann wieder in dem wunderbaren "you got the silver", wo er traurigerweise aber nicht wie früher selbst auch Gitarre spielt, sondern nur singt (wie auch leider auf "Little T & A", wo er nur noch das Solo spielt). Auch hier sorgt Ronnie mit seiner Slide für die Atmosphäre dieses Songs. Der Rest ist schnell beschrieben: Auf CD 2 folgen die Hits in gewohnter Struktur, Jagger kontrolliert, schont die Stimme und die Luft, er singt die Strophen nicht aus, verschluckt die letzten Strophenteile. Und: bloß nicht brüllen! Dummerweise verlangen die Songs aber gerade diese Aggressivität, so sind sie entstanden. Buddy Guy, noch 10 Jahre älter als Jagger, zeigts ihm: Er platzt fast vor Energie und Stimmvolumen und lässt den Meister so alt aussehen !!! Warum er das mit sich machen lässt, ist mir nicht klar. Auf "Biggest Bang" sieht man einen Jagger, der das durchaus noch kann. Sympathy for the devil bestätigt die Angst, dass Keith nicht mehr in der Lage ist, das wichtige, messerscharfe Solo zu bringen und richtig zu phrasieren. Stattdessen verliert er sich wieder in diesen bereits erwähnten emotionslosen Loops. Wie konnte er "A bigger bang" einspielen? Diese Wahnsinns-Riffs und Soli auf dieser CD, ist das alles mit Technik gefaked, oder spielt dort jemand anderes?
Diese Live-CD hinterlässt bei mir mixed emotions wie noch nie. Ich klammere mich an "All down the line", "Some girls", "Faraway eyes", "You got the silver", und hoffe wie immer, dass die Stones wieder - wie so oft- die Kurve kriegen. Nur noch einmal, Keith, bitte!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen after the palme, 9. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
der beweis: es gibt ein leben nach dem palmensturz und all den anderen von außen oder innen verabreichten schlägen gegen den kopf. präzise und dringlich gespielte songs, heftig aufbegehrende gitarren, schwer rollende grooves und ein konzentrierter mick jagger, der mehr wütend als verzweifelt das eigene alter anbellt. bemerkenswert, vor allem, wenn man die desaströsen stadionkonzerte der letzten tour in die rechnung mit einbezieht, wo die gruppe unterhaltungschemikalisch schwerst beeinträchtigt durchs programm taumelte. damals fürchtete - und hoffte man gleichzeitig! - jeden moment werde ein gnädiger roadie keith richards ein rolling-stones-songbook auf die bühne bringen. und jetzt der beweis: die können, wenn sie wollen, weil sie müssen. 16 kameras und ein leibhaftiger starregisseur sind halt doch argumente.
möglicherweise das beste livealbum der rolling stones.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scorsese-Soundtrack, auch ohne Film hörenswert., 2. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Martin Scorsese, der mit The Last Waltz, dem legendäre Abschiedskonzert von The Band den vielleicht besten Film seiner Art überhaupt machte, hat mit Shine A Light zwar einige - zugegeben hochgesteckte - Erwartungen enttäuscht (trotz Albert Maysles exzellenter Handkamera nicht wesentlich interessanter als die Theatre Show auf Four Flicks), am Soundtrack gibt's dafür aber nicht viel auszusetzen. Eine geschickte Songauswahl mit einigen selten live gespielten Nummern - u.a. All Down The Line", Little T & A", Loving Cup" mit einem leider recht zurückhaltenden (weil atypisch verschüchterten?) Jack White - und vielen der üblichen Hits - Jumpin' Jack Flash" gleich zur Eröffnung, Start Me Up", Brown Sugar", Satisfaction"... - , alles mit Verve gespielt und dennoch nicht so routiniert, dass es fad würde: nicht mehr und nicht weniger wünschen sich die meisten Fans. Besonders gut gelungen sind die Versionen von Some Girls" und Richards' fragiles You Got The Silver". Warum allerdings Christina Aguilera auf Live With Me" dabei sein muss bleibt rätselhaft. Kein Wunder, dass sich Keith Richards kurz nach dem Konzert nicht mal mehr an ihren Namen erinnern konnte (aber: sexy ass", immerhin). Sehr wohl erinnerte er sich dafür an einen andereren Gast: Buddy Guy, der mit einer glühenden Version von Muddy Waters' Champagne & Reefer" für den absoluten Höhepunkt des Albums sorgt und von einem ehrfürchtigen Richards als Dank dafür prompt dessen Gitarre in die Hand gedrückt bekam - der schönste Moment des Films. Fazit: eines der besseren Stones-Livealben, für Fans sowieso Pflicht, für alle anderen durchaus empfehlenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Live-Club-Album, 10. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Ich war sehr skeptisch, wie ein neues Live-Album von den Stones sich anhören sollte. Bin auch sehr skeptisch ins Kino gegangen und muss sagen, ich war begeistert. Die Titelzusammenstellung ist teilweise sehr gewagt, passt aber auch sehr gut zusammen, auch die unbekannteren passen gut ins Album.
Mit dem "Opener" "Jumping Jack Flash", ist der alte Keith in seinem Element und begeistert(e) die Gäste und mich mit seinen harten Riffs. Ronnie begeistert ebenfalls durchweg mit seinen "Magic Slides".
Als Keith und Mick, das "Tears Go By" anstimmten, war (bei mir) Gänsehaut angesagt. Wirklich Klasse Version.
Dann später noch in die Blues/Jazz Richtung mit Buddy Mother*** Guy, mit "Champagne And Reever", war meiner Meinung nach das Konzert schon fast perfekt. Die Stimme von Buddy Guy ist echt der Hammer und sein Gitarrenspiel (im Zusammenspiel mit der Mundharmonika von Mick) auch nicht zu verachten. Der beste Gastmusiker an den Abend.
Auch Keith, mit seinem "You've Got The Silver", setzte sich der Blues/Jazz weiter fort. Ein wirklich cooler Keith. Er hat mit seiner rauchigen Stimme doch noch überzeugt. Bei "Connection" kam der simple Rock'N'Roll, ohne viel Schnickschnack wieder durch.
Dann zu den Klassikern "Sympathie For The Devil", Start Me Up", "Brown Sugar" und "Satisfaction" haben überzeugt. Das "Satisfaction" klingt rauher/ruppiger. Anfangs ungewohnt, aber echt geil. Da fühlt man förmlich den Rock'N'Roll.
Noch kurz etwas zum Charlie. Er ist ja eh immer bischen im Hintergrund, aber sein Schlagzeug (wie immer) großartig.
Hätte gerne noch den "Midnight Rambler" und "Gimme Shelter" (mit Liza Fisher) gehört, aber man kann nicht alles haben.
Alles in Allem ein Klasse Live-Club-Album, wie es nur die Stones bringen können. Mal was anderes und nicht im 80.000er Stadion.
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4.0 von 5 Sternen Gimme shelter!!, 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Die Stones liefern mit "Shine a light" die mit Sicherheit ambitionierteste Live CD seit "Flashpoint" Anfang der 90-er Jahre ab.
Das Konzept ist ist zwar dem Album "Stripped" (auch damals wählte man für die Live Aufnahmen eine eher kleine Bühne) nicht unähnlich, jedoch ist diesmal die Setlist wesentlich ausgewogner und durchaus gelungen....
Über die einzelnen Songs zu rezensieren lohnt bei den Stones im 21. Jahrhundert nicht mehr wirklich, jedoch ist die Spielfreude bei Kassikern wie "Symapthy for the devil" absolut spürbar und ein Song wie "Live with me" wird durch die grandiose Chrstina Aguillera tatsächlich veredelt....dass sie auf Songs wie "Gimme shelter" verzichtet haben ist allerdings einen Punkt Abzug wert, aber ansonsten gibt es wirklich nichts zu meckern! In der Tat eine gelungene weitere Live CD der Dinos!

Go on Keith&Mick...aufgrund leider mangelnder Konkurenz im Rock Business immer noch wertvoll!!
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht immer lästern ---- DAS ist mal wieder ne CD !!!!! TOP!, 28. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Shine a Light (Audio CD)
Ich verstehe manche Rezessionen ned, die schreiben, daß wieder der Geldbeutel ein wenig aufgemacht wird im Stones Management usw......Fakt ist --- ENDLICH mal wieder ne richtig gute Live Scheibe.

Hier sind viele Raritäten vorhanden und die Stones waren in bester Spiellaune.....Parallel zum Album kommt auch gleich der Kinofilm - was will ein Stones Fan eigentlich mehr ?????

Ich persönlich höre die Altmeister immer wieder gern - egal ob ältere Versionen, aber auch die neuen Livesongs ---- für mich bleiben die immer ein fester Bestandteil richtig guter Musik!

Und wer jetzt immer noch lästert, manches klinge zu altmodisch....ok...dann soll derjenige mir mal erklären warum eine "DUFFY" auf einmal kommt und klingt als würde sie aus den 60iger Jahren entspringen !??!!?!? Alt heißt nicht gleich nicht mehr "in" --- glaube viele wären dankbar wenn sowas wie die "Stones" je nochmal kommen würd - vor allem in der heutigen Zeit...- doch sorry.......Stones, U2, Springsteen usw...das sind Unikate

Also - 5 Sterne für die rollenden Steine - schön das es euch noch gibt Jungs ! :-)
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Shine a Light
Shine a Light von The Rolling Stones (Audio CD - 2008)
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