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Kundenrezensionen

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Auf DVD macht der Film noch mal etwas mehr Spaß, als damals auf Sky. Warum? Weil man in dem Making-of und einem Kurzporträt auch etwas über den echten Charlie Wilson erfährt. "Ihr dürft mich mit Frauen und Drogen nehmend zeigen", hat der sogar zugelassen. Schließlich sei es ja auch so gewesen. Und es zeigt, dass dieser Wilson kein Schönling war, aber jemand mit einem gehörigen Selbstvertrauen, das auf Frauen scheinbar anziehend wirkte.
Die Story des Films ist also eine Wahre und dennoch eigentlich unfassbar. Anfang der 1980er Jahre, der Krieg zwischen der mächtigen Sowjetunion und dem armen Afghanistan hat gerade begonnen, wird der texanische Kongressabgeordnete Charlie Wilson (Tom Hanks) von der sechstreichsten Frau des Staates (Julia Roberts) um den Finger gewickelt. Wilson soll den Afghanen beim Kampf gegen den gemeinsamen Feind helfen, indem er ihnen Mittel für Waffenkäufe zur Verfügung stellt. Was denkbar unglaublich ist, gelingt: Wilson, ein Lebemann, der sich am liebsten mit Alkohol, Drogen und Frauen vergnügt, schafft es, die Ausgaben für verdeckte Operationen von anfänglich fünf Millionen Dollar auf am Ende zwei Milliarden Dollar anzuheben. Gemeinsam mit einem CIA-Agenten (Phillip Seymour Hoffman) gelingt es ihm sogar, dass die verhassten Völker Israel, Ägypten, Saudi-Arabien und Pakistan beim Waffenkauf helfen. Am Ende, das ist ja bekannt, steht der afghanische Sieg über die Sowjets, die große Union zerfällt.
Regisseur Mike Nichols wäre keiner der besten Hollywoods, wenn es ihm nicht gelänge, Parallelen vom damaligen Krieg zum aktuellen Feldzug gegen den Terrorismus zu ziehen. Denn wenn man so will, waren es die Amerikaner selbst, die die Mudshaheddin angelernt haben. Eben jene Gruppe, aus der später Al-Qaida hervorging, die 2001 die Anschläge auf das World Trade Center verübte. Einen Grund nennt Nichols selbst. Als der Krieg der Afghanen gewonnen ist, will Wilson eine läppische Million für den Wiederaufbau des Landes, bzw. für Schulen. Die Summe wird ihm nicht gewährt. "Diese Dinge passierten. Sie waren ruhmreich und veränderten die Welt. Und dann versauten wir das Endspiel", formulierte es Charlie Wilson selbst.
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am 21. März 2010
Der Film ist sehr interessant und beleuchtet das Thema Krieg in Afghanistan mal von einer anderen Seite. Die USA erscheinen im Lichte des Siegers, der "geheime Krieg" als ein gelungener Coup im kalten Krieg gegen die Sowjets. Zwar wird der Zuschauer am Ende auch etwas nachdenklich gestimmt, da der Bau von Schulen mit Mitteln der USA offenbar versäumt wurde, man vermisst jedoch jegliche kritische Kontemplation über das Thema "geheimer Krieg". Demnach wäre es heutzutage in einem anderen Kontext theoretisch möglich, dass eine große Anzahl von Menschen einfach von der Erdoberfläche verschwindet, ohne dass die Menschheit dies je wirklich zur Kenntnis nimmt.- Siehe den Beitrag: "Amerikas geheimer Krieg in Laos" (TV), bzw. youtube...

Dennoch ein sehr interessanter Film.
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am 10. Juni 2008
Die Geschichte von Charlie Wilson, einem unkonventionellen texanischen Kongressabgeordneten in den 80er Jahren, mutet in den ersten Szenen an wie ein Lobgesang auf die USA, und einen Mann der im glorreichen Kampf gegen die UDSSR und dem Kommunismus siegreich war. Im Verlauf des Films weicht diese Aussage jedoch einer ganz anderen Wahrheit..
Tom Hanks spielt Charlie Wilson mit gewohntem Charme, Philip Seymour Hoffmann gibt als CIA-Agent Gust Avakotos (extrem cool!) wieder mal eine Glanzleistung ab. Die Charaktere und deren Freundschaft werden im Film sehr schön "fühlbar" gemacht durch die grossartigen Darstellungen von Hanks und Hoffman. Einzig Julia Roberts wirkt im Vergleich des übrigen Casts nicht ganz so überzeugend..
Filme über Politik zu drehen ist nicht leicht. Regisseur Mike Nichols (Die Reifeprüfung, Wolf, Silkwood, Hautnah) entspinnt ihn als ein Drama, das vorwiegend auf (intelligente) Dialoge setzt. Ohne gutes Drehbuch wirkt sowas leicht zu trocken oder zu uninteressant, gerade für das immer jünger werdende Kinopublikum. Dabei ist gerade diese Geschichte besonders erzählenswert, bietet vor Allem heute in der Post-9/11-Welt einen äussert interessanten Denkanstoss, und ist ausserdem als eine zusätzliche Perspektive auf die Geschichte und Beziehungen der Länder Afghanistan/USA/UdSSR wertvoll. Ich möchte hier jetzt nicht eine grossartige Inhaltsangabe abdrucken lassen (das haben andere bereits getan) und dabei schon zuviel vorweg nehmen für diejenigen, die den Film noch nicht kennen. Jedoch wird hier das Handeln der USA unerwarteterweise recht offen kritisiert (wie beispielsweise auch in Three Kings) ohne zu plakativ zu wirken.. Das gelingt nicht oft.
Ohne allzuviel Schwarz/Weiss-Malerei wird hier mit unterschwelliger Spannung und viel humorigen Spitzen zudem eine wahre Geschichte erzählt. George Crile's Buch diente als Vorlage zu Charlie Wilson's War - Der Krieg des Charlie Wilson. Ein Cineasten-Leckerbissen, den man sich nicht, wenn schon im Kino, auch noch auf DVD entgehen lassen sollte.

Die DVD (bereits am 09.06.08 in einigen Märkten erhältlich und von mir bereits erworben und angetestet) enthält den Film in deutsch und englischer Sprache (Dolby Digital 5.1) sowie gutem, sauberem anamorphen 16:9 (1,85/1) Bild.
Als Extras enthalten :
- Making of "Der Krieg des Charlie Wilson" (17:11 Min.)
- Wer ist Charlie Wilson? (12:23 Min.)
Beides sehr interessant. Gern hätte man noch mehr als die rund 30 Minuten Boni geboten bekommen..
Trotzdem eine Empfehlung!
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am 8. April 2008
~
Für einen Hollywoodfilm eher mutig, allerdings ist das Thema Afghanistankrieg bei den Amerikanern inzwischen auch schon etwas entschärft oder Gras darüber gewachsen, so dass auch mal kritischer darüber berichtet werden darf, ohne dass die Gefahr besteht gleich in Guantanamo aufzuwachen.
Andererseits sind die kritischen Töne auch nur mittelbarer Art, denn Focus liegt auf der Person des texanischen Kongressabgeordneten der Demokraten Charlie Wilson, einem moralisch zwar erst zweifelhaften Charakter, der dann aber dadurch, dass ihm vor Ort in Afghanistan (wenige und eher seichte) Szenen in einem Flüchtlingslager vorgeführt werden, zum scheinbaren Weltverbesserer wurde.
Soweit nicht schlimm, aber auch nicht weltbewegend.
Dennoch großes Hollywoodkino mit strahlenden Schauspielern, guter Dramatik und ebensolchen Dialogen. Also bigger than Life in jeder Hinsicht.
Insgesamt doch überdurchschnittliche Abendunterhaltung
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am 20. Juli 2010
Der echte Charlie Wilson hat sich zu diesem Film geäußert und gesagt: Es ist unglaublich und krass was in diesem Film gezeigt wird, aber glauben sie mir: die Realität war noch schlimmer!

Der Film zeigt die Mechanismen der kapitalistischen Form der Demokratie auf. Verlogen, Geldgierig...etx...

Den Film zu beschreiben ist schwer, dass was Wilson tut ist gut! Wie er es tut ist schlecht. Kann man für eine gute Sache die Moral ausschalten, darf Moral nebensächlich sein wenn es um das große Ganze geht? Der Film gibt darauf keine Antwort, er zeigt lediglich wie es funktioniert.

Doch ist dieser Film keineswegs belehrend. Im Gegenteil, er ist höchst unterhaltsam. Und doch bleibt einem spätestens beim Abspann das Lachen im Halse stecken. Der Film wirft viele Fragen auf: Ist Wilson schuld für das Schreckensregime der Taliban? Ist das politische System der USA richtig? Gibt es gerechte Kriege?---Diese Fragen werde aufgeworfen und nicht beantwortet und das ist auch gut so!

SATIRE!!!
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am 27. Juli 2008
In diesem unterhaltsamen Mike Nichols-Film (Primary Colors, The Birdcage) übernimmt Tom Hanks die Rolle des US-Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in der Reagan-Ära seine ganze Aufmerksamkeit dem Leid der afghanischen Zivilbevölkerung und der Bewaffnung der Mujaheddin widmet, die sich gegen eine immer expansiver vorgehende russische Armee zur Wehr zu setzen haben.

Es ist Teil des auf einer wahren Geschichte beruhenden Filmkonzepts, dass man sich als aufmerksamer Zuschauer nie ganz schlüssig ist, was denn diesen texanischen Abgeordneten, der zumindest zu Beginn des Films sündigem Whiskey und mehr als nur aufgeschlossenen Stripperinnen mehr zugetan scheint als einer außenpolitischen Großtat im Mittleren Osten, antreibt. Ein schlechtes Gewissen ob seines selbstverschuldeten politischen Außenseitertums, oder doch nur persönliches Geltungsverlangen? Wie dem auch sei, sein emsiges Treiben und Händeschütteln tragen bald Früchte. Mit Rückendeckung der sechst reichsten Frau in Texas, gespielt von einer überaus damenhaft anmutenden Julia Roberts, und gewisser politischer Kontakte gelingt ihm schließlich das Unerwartete: die Wendung des Kalten Krieges im Russland-Afghanistan-Konflikt zugunsten einer mit amerikanischen Hightech-Waffen ausgerüsteten afghanischen Miliz.

Der Film mag im Ganzen kein Meisterwerk geworden sein, doch dank der darstellerischen Leistungen - u. a. Philip Seymour Hoffman als zynisch-abgebrühtes CIA-Alteisen, herrlich auch seine rhetorisch unschlagbare Abrechnung mit einem Vorgesetzten - verliert er zu keiner Zeit den Faden und bleibt bis zum Schluss spannend. Was mir aber an "Charlie Wilson's War" am besten gefallen hat, ist Tom Hanks, der in seiner Rolle als charakterfester, jovialer Südstaaten-Politiker mit "Großmannssucht" regelrecht aufzugehen scheint. Darüber hinaus übt der Film auf seine satirische Weise Kritik am Politzirkus der USA, in dem für gewöhnlich nur die Mächtigen zu Wort kommen und Paradiesvögel wie Wilson nur allzu gern ausgebremst werden. Nun, in diesem Fall hat der Enthusiasmus eines Einzelnen über Washingtons selbsternannte Regierungselite gesiegt.

Insgesamt ein sehenswerter Film, dem man aber ehrlicherweise auch seine bisweilen zu leichtgewichtig-naive Machart vorwerfen muss; deshalb gibt es von mir 4|5 Punkten.
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2014
Offiziell als »Politsatire« angekündigt, macht dieser Film nicht viel weniger, als eine reale politische Konstellation nachzubilden. Es geht um den texanischen Kongressabgeordneten Charlie Wilson (Tom Hanks), der auf verschiedenste Weise, meistens auf Dinner-Partys und in Bars, eine Milliarde Dollar sammelt, die er über CIA-Kontakte zum Erwerb von Kriegsgerät nutzt. Diese Waffen werden im Afghanistan-Krieg eingesetzt, um die bösen Russen aus dem Land zu bomben. Unterstützt wird er dabei von einer schwerreichen Öl-Milliardärin (Julie Roberts) und einem cholerischen CIA-Typen (Philip Seymour Hoffman). Im Ergebnis leistet Wilson damit etwas für die »Guten« und erhält den höchsten Orden des US-Geheimdienstes. Nur für den Aufbau des in Schutt und Asche liegenden Landes bewilligt der Kongress keinen müden Cent.

Gern wird der Film zitiert, wenn es darum geht, militärische Unterstützung für Krisengebiete zu sammeln. Nach der Devise, man müsse Schlimmes tun, um Schlimmeres zu verhindern, wird Wilson als Beispiel genannt, wie man es machen müsse, um (und darum geht es letztlich) US-Interessen in aller Welt zu vertreten.

Bei mir erzielt der Film eine entgegengesetzte Wirkung. Ich halte nämlich den Verkauf von Kriegswaffen an Dritte für grundsätzlich falsch. Wer Öl ins Feuer gießt, entfacht damit letztlich nur weitere Brände. Insofern lässt sich dieser Politfilm nicht nur als Satire auf parlamentarische Machenschaften im wilden Westen verstehen, sondern auch als Beispiel für die Sinnlosigkeit militärischer Aktionen an sich.
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am 15. Januar 2010
Wer wissen will, was in der amerikanischen Afghanistan-Politik falsch gelaufen ist, kann es hier auf höchst unterhaltsame Weise erfahren. Es gibt auch gute Einblicke in die politische Kultur der USA, insbesondere über die Handlungsfreiheit von Kongressabgeordneten. Die Geschichte ist kein Märchen, sondern auch in der seriösen Literatur verbürgt. Eignet sich auch gut zum Einsatz in Unterrichtskursen, auch an der Universität.
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am 2. Januar 2014
Eines vorweg: Ich kann es nicht wirklich begründen, aber ich mag generell weder Tom Hanks noch Julia Roberts als Schauspieler. Und trotzdem habe ich den Film genossen. Warum? Zum einen ist "Der Krieg des Charlie Wilson" eine (wenn auch kritisch zu hinterfragende) Nachhilfestunde zu einem bedeutenden Kapitel der Geschichte des Kalten Krieges bzw. Afghanistans. Zum Anderen beweist Philip Seymour Hoffman eimal mehr, was für ein einzigartig brillianter Charakterdarsteller er ist.
Ansonsten ist der Film hollywoodtypisch handwerklich solide ausgeführt. Ob dem echten Charlie Wilson, wie im Film gezeigt, nun wirklich nur das Wohl der Afghanen am Herzen lag oder nicht etwa doch eher mehr machtpolitische Interessen der USA hinter deren damaligen Engagement standen, bleibt fraglich. Ein wenig missfiel mir auch die Schwarzweissmalerei USA/UdSSR; insbesondere die Darstellung der, während ihres Gemetzels skrupellos über Banalitäten tratschenden russischen Hubschrauberpiloten erinnerte stark an Kalter-Krieg-Filme aus den 80ern (Rocky IV, Rambo, der stählerne Adler & Konsorten lassen grüßen). Ich finde, im 21. Jhd hätten die USA solch platte Stilmittel nicht mehr nötig. ds
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am 26. August 2008
"Der Krieg des Charlie Wilson" ist eine gelungene Politkomödie, deren einzige Schwäche ist, manchmal zu sentimental und schwülstig zu werden. Die Darsteller sind allesamt perfekt besetzt, es gibt einiges zum Schmunzeln und man lernt vor Allem, wie komplett unfähig und gleichgültig die amerikanische Außenpolitik gegenüber Afghanistan damals war. Nach dem Rückzug der Sowjets hätte man die einmalige Chance gehabt, sich Afghanistan zum Freund und Verbündeten zu machen. Diese Annäherung an den Westen hätte möglicherweise verhindert, dass die Taliban die Macht ergreifen. So endet ein meist gut gelaunter, unterhaltsamer Film mit der bitteren Botschaft, dass viele der heutigen Feindseligkeiten der USA mit den Ländern des Nahen Ostens vielleicht hätten vermieden werden können, wenn man Charlie Wilsons Pläne weiter unterstützt hätte.

Ein gelungener Film, der meist gekonnt die Balance zwischen Humor und dem tödlichen Ernst des Krieges hält. Nur manchmal wird etwas zu viel Moral und Gutmenschentum verbreitet, daher keine fünf Sterne von mir.
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