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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich, aber wahr
Auf DVD macht der Film noch mal etwas mehr Spaß, als damals auf Sky. Warum? Weil man in dem Making-of und einem Kurzporträt auch etwas über den echten Charlie Wilson erfährt. "Ihr dürft mich mit Frauen und Drogen nehmend zeigen", hat der sogar zugelassen. Schließlich sei es ja auch so gewesen. Und es zeigt, dass dieser Wilson kein...
Veröffentlicht am 26. Juli 2010 von Thomas Schmitz

versus
3.0 von 5 Sternen Geschichtsnachhilfe mit einer kräftigen Prise US-Patriotismus
Eines vorweg: Ich kann es nicht wirklich begründen, aber ich mag generell weder Tom Hanks noch Julia Roberts als Schauspieler. Und trotzdem habe ich den Film genossen. Warum? Zum einen ist "Der Krieg des Charlie Wilson" eine (wenn auch kritisch zu hinterfragende) Nachhilfestunde zu einem bedeutenden Kapitel der Geschichte des Kalten Krieges bzw. Afghanistans. Zum...
Vor 6 Monaten von Don Segafredo veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich, aber wahr, 26. Juli 2010
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Auf DVD macht der Film noch mal etwas mehr Spaß, als damals auf Sky. Warum? Weil man in dem Making-of und einem Kurzporträt auch etwas über den echten Charlie Wilson erfährt. "Ihr dürft mich mit Frauen und Drogen nehmend zeigen", hat der sogar zugelassen. Schließlich sei es ja auch so gewesen. Und es zeigt, dass dieser Wilson kein Schönling war, aber jemand mit einem gehörigen Selbstvertrauen, das auf Frauen scheinbar anziehend wirkte.
Die Story des Films ist also eine Wahre und dennoch eigentlich unfassbar. Anfang der 1980er Jahre, der Krieg zwischen der mächtigen Sowjetunion und dem armen Afghanistan hat gerade begonnen, wird der texanische Kongressabgeordnete Charlie Wilson (Tom Hanks) von der sechstreichsten Frau des Staates (Julia Roberts) um den Finger gewickelt. Wilson soll den Afghanen beim Kampf gegen den gemeinsamen Feind helfen, indem er ihnen Mittel für Waffenkäufe zur Verfügung stellt. Was denkbar unglaublich ist, gelingt: Wilson, ein Lebemann, der sich am liebsten mit Alkohol, Drogen und Frauen vergnügt, schafft es, die Ausgaben für verdeckte Operationen von anfänglich fünf Millionen Dollar auf am Ende zwei Milliarden Dollar anzuheben. Gemeinsam mit einem CIA-Agenten (Phillip Seymour Hoffman) gelingt es ihm sogar, dass die verhassten Völker Israel, Ägypten, Saudi-Arabien und Pakistan beim Waffenkauf helfen. Am Ende, das ist ja bekannt, steht der afghanische Sieg über die Sowjets, die große Union zerfällt.
Regisseur Mike Nichols wäre keiner der besten Hollywoods, wenn es ihm nicht gelänge, Parallelen vom damaligen Krieg zum aktuellen Feldzug gegen den Terrorismus zu ziehen. Denn wenn man so will, waren es die Amerikaner selbst, die die Mudshaheddin angelernt haben. Eben jene Gruppe, aus der später Al-Qaida hervorging, die 2001 die Anschläge auf das World Trade Center verübte. Einen Grund nennt Nichols selbst. Als der Krieg der Afghanen gewonnen ist, will Wilson eine läppische Million für den Wiederaufbau des Landes, bzw. für Schulen. Die Summe wird ihm nicht gewährt. "Diese Dinge passierten. Sie waren ruhmreich und veränderten die Welt. Und dann versauten wir das Endspiel", formulierte es Charlie Wilson selbst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geheimer Krieg in Afghanistan, 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Der Film ist sehr interessant und beleuchtet das Thema Krieg in Afghanistan mal von einer anderen Seite. Die USA erscheinen im Lichte des Siegers, der "geheime Krieg" als ein gelungener Coup im kalten Krieg gegen die Sowjets. Zwar wird der Zuschauer am Ende auch etwas nachdenklich gestimmt, da der Bau von Schulen mit Mitteln der USA offenbar versäumt wurde, man vermisst jedoch jegliche kritische Kontemplation über das Thema "geheimer Krieg". Demnach wäre es heutzutage in einem anderen Kontext theoretisch möglich, dass eine große Anzahl von Menschen einfach von der Erdoberfläche verschwindet, ohne dass die Menschheit dies je wirklich zur Kenntnis nimmt.- Siehe den Beitrag: "Amerikas geheimer Krieg in Laos" (TV), bzw. youtube...

Dennoch ein sehr interessanter Film.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleiner Mann - ganz groß!, 27. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
In diesem unterhaltsamen Mike Nichols-Film (Primary Colors, The Birdcage) übernimmt Tom Hanks die Rolle des US-Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in der Reagan-Ära seine ganze Aufmerksamkeit dem Leid der afghanischen Zivilbevölkerung und der Bewaffnung der Mujaheddin widmet, die sich gegen eine immer expansiver vorgehende russische Armee zur Wehr zu setzen haben.

Es ist Teil des auf einer wahren Geschichte beruhenden Filmkonzepts, dass man sich als aufmerksamer Zuschauer nie ganz schlüssig ist, was denn diesen texanischen Abgeordneten, der zumindest zu Beginn des Films sündigem Whiskey und mehr als nur aufgeschlossenen Stripperinnen mehr zugetan scheint als einer außenpolitischen Großtat im Mittleren Osten, antreibt. Ein schlechtes Gewissen ob seines selbstverschuldeten politischen Außenseitertums, oder doch nur persönliches Geltungsverlangen? Wie dem auch sei, sein emsiges Treiben und Händeschütteln tragen bald Früchte. Mit Rückendeckung der sechst reichsten Frau in Texas, gespielt von einer überaus damenhaft anmutenden Julia Roberts, und gewisser politischer Kontakte gelingt ihm schließlich das Unerwartete: die Wendung des Kalten Krieges im Russland-Afghanistan-Konflikt zugunsten einer mit amerikanischen Hightech-Waffen ausgerüsteten afghanischen Miliz.

Der Film mag im Ganzen kein Meisterwerk geworden sein, doch dank der darstellerischen Leistungen - u. a. Philip Seymour Hoffman als zynisch-abgebrühtes CIA-Alteisen, herrlich auch seine rhetorisch unschlagbare Abrechnung mit einem Vorgesetzten - verliert er zu keiner Zeit den Faden und bleibt bis zum Schluss spannend. Was mir aber an "Charlie Wilson's War" am besten gefallen hat, ist Tom Hanks, der in seiner Rolle als charakterfester, jovialer Südstaaten-Politiker mit "Großmannssucht" regelrecht aufzugehen scheint. Darüber hinaus übt der Film auf seine satirische Weise Kritik am Politzirkus der USA, in dem für gewöhnlich nur die Mächtigen zu Wort kommen und Paradiesvögel wie Wilson nur allzu gern ausgebremst werden. Nun, in diesem Fall hat der Enthusiasmus eines Einzelnen über Washingtons selbsternannte Regierungselite gesiegt.

Insgesamt ein sehenswerter Film, dem man aber ehrlicherweise auch seine bisweilen zu leichtgewichtig-naive Machart vorwerfen muss; deshalb gibt es von mir 4|5 Punkten.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartige Poltit-Satire und gleichzeitig eine Art Biopic über Charlie Wilson, 10. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Die Geschichte von Charlie Wilson, einem unkonventionellen texanischen Kongressabgeordneten in den 80er Jahren, mutet in den ersten Szenen an wie ein Lobgesang auf die USA, und einen Mann der im glorreichen Kampf gegen die UDSSR und dem Kommunismus siegreich war. Im Verlauf des Films weicht diese Aussage jedoch einer ganz anderen Wahrheit..
Tom Hanks spielt Charlie Wilson mit gewohntem Charme, Philip Seymour Hoffmann gibt als CIA-Agent Gust Avakotos (extrem cool!) wieder mal eine Glanzleistung ab. Die Charaktere und deren Freundschaft werden im Film sehr schön "fühlbar" gemacht durch die grossartigen Darstellungen von Hanks und Hoffman. Einzig Julia Roberts wirkt im Vergleich des übrigen Casts nicht ganz so überzeugend..
Filme über Politik zu drehen ist nicht leicht. Regisseur Mike Nichols (Die Reifeprüfung, Wolf, Silkwood, Hautnah) entspinnt ihn als ein Drama, das vorwiegend auf (intelligente) Dialoge setzt. Ohne gutes Drehbuch wirkt sowas leicht zu trocken oder zu uninteressant, gerade für das immer jünger werdende Kinopublikum. Dabei ist gerade diese Geschichte besonders erzählenswert, bietet vor Allem heute in der Post-9/11-Welt einen äussert interessanten Denkanstoss, und ist ausserdem als eine zusätzliche Perspektive auf die Geschichte und Beziehungen der Länder Afghanistan/USA/UdSSR wertvoll. Ich möchte hier jetzt nicht eine grossartige Inhaltsangabe abdrucken lassen (das haben andere bereits getan) und dabei schon zuviel vorweg nehmen für diejenigen, die den Film noch nicht kennen. Jedoch wird hier das Handeln der USA unerwarteterweise recht offen kritisiert (wie beispielsweise auch in Three Kings) ohne zu plakativ zu wirken.. Das gelingt nicht oft.
Ohne allzuviel Schwarz/Weiss-Malerei wird hier mit unterschwelliger Spannung und viel humorigen Spitzen zudem eine wahre Geschichte erzählt. George Crile's Buch diente als Vorlage zu Charlie Wilson's War - Der Krieg des Charlie Wilson. Ein Cineasten-Leckerbissen, den man sich nicht, wenn schon im Kino, auch noch auf DVD entgehen lassen sollte.

Die DVD (bereits am 09.06.08 in einigen Märkten erhältlich und von mir bereits erworben und angetestet) enthält den Film in deutsch und englischer Sprache (Dolby Digital 5.1) sowie gutem, sauberem anamorphen 16:9 (1,85/1) Bild.
Als Extras enthalten :
- Making of "Der Krieg des Charlie Wilson" (17:11 Min.)
- Wer ist Charlie Wilson? (12:23 Min.)
Beides sehr interessant. Gern hätte man noch mehr als die rund 30 Minuten Boni geboten bekommen..
Trotzdem eine Empfehlung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super gemacht!, 25. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Der Film war eine wohltat, endlich mal wieder gutes Kino, mit guter Geschichte, guten Darstellern einfach allem!

Die Geschichte wurde hier schon mehrmals erzählt und oft habe ich von zu wenig Tiefgang gelesen, aber diese Geschichte geht tief genug.
Denn das Thema hat keinen Tiefgang!

Der Film zeigt, wie die USA sich ihre Feinde durch fehlenden Weitblick, schlechter Politik und einem unfähigen Geheimdienst selbst machen. Von der Kuba-Krise bis zu den heutigen Terroristen alles "made by USA".

Da gibt es keinen Tiefgang, nur Dummheit.

Ich finde den Film genial.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentlich, 8. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
~
Für einen Hollywoodfilm eher mutig, allerdings ist das Thema Afghanistankrieg bei den Amerikanern inzwischen auch schon etwas entschärft oder Gras darüber gewachsen, so dass auch mal kritischer darüber berichtet werden darf, ohne dass die Gefahr besteht gleich in Guantanamo aufzuwachen.
Andererseits sind die kritischen Töne auch nur mittelbarer Art, denn Focus liegt auf der Person des texanischen Kongressabgeordneten der Demokraten Charlie Wilson, einem moralisch zwar erst zweifelhaften Charakter, der dann aber dadurch, dass ihm vor Ort in Afghanistan (wenige und eher seichte) Szenen in einem Flüchtlingslager vorgeführt werden, zum scheinbaren Weltverbesserer wurde.
Soweit nicht schlimm, aber auch nicht weltbewegend.
Dennoch großes Hollywoodkino mit strahlenden Schauspielern, guter Dramatik und ebensolchen Dialogen. Also bigger than Life in jeder Hinsicht.
Insgesamt doch überdurchschnittliche Abendunterhaltung
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lief schief in Afghanistan, 15. Januar 2010
Von 
Andreas Falke "andreas" (bonn, german) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Wer wissen will, was in der amerikanischen Afghanistan-Politik falsch gelaufen ist, kann es hier auf höchst unterhaltsame Weise erfahren. Es gibt auch gute Einblicke in die politische Kultur der USA, insbesondere über die Handlungsfreiheit von Kongressabgeordneten. Die Geschichte ist kein Märchen, sondern auch in der seriösen Literatur verbürgt. Eignet sich auch gut zum Einsatz in Unterrichtskursen, auch an der Universität.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich-fast wahr-gut!, 20. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Der echte Charlie Wilson hat sich zu diesem Film geäußert und gesagt: Es ist unglaublich und krass was in diesem Film gezeigt wird, aber glauben sie mir: die Realität war noch schlimmer!

Der Film zeigt die Mechanismen der kapitalistischen Form der Demokratie auf. Verlogen, Geldgierig...etx...

Den Film zu beschreiben ist schwer, dass was Wilson tut ist gut! Wie er es tut ist schlecht. Kann man für eine gute Sache die Moral ausschalten, darf Moral nebensächlich sein wenn es um das große Ganze geht? Der Film gibt darauf keine Antwort, er zeigt lediglich wie es funktioniert.

Doch ist dieser Film keineswegs belehrend. Im Gegenteil, er ist höchst unterhaltsam. Und doch bleibt einem spätestens beim Abspann das Lachen im Halse stecken. Der Film wirft viele Fragen auf: Ist Wilson schuld für das Schreckensregime der Taliban? Ist das politische System der USA richtig? Gibt es gerechte Kriege?---Diese Fragen werde aufgeworfen und nicht beantwortet und das ist auch gut so!

SATIRE!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Politik Süß-Sauer, 18. Juli 2008
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg des Charlie Wilson (DVD)
Charlie Wilson ist ein Kongressabgeordneter in den USA der frühen 80er Jahre. Er taugt nicht zum moralisches Vorbild, sondern genießt Einfluß, Frauen sowie Drogen und unterhält ein glänzend ausgebautes Netzwerk zu den Personen an den Hebeln der Macht. Allerdings entspricht er dabei eher dem Bild eines charmanten Kindskopfes, als eines fiesen Bösewichts.
In seiner etwas naiven, aber eben auch gutmütigen Art entdeckt er sein Herz für all die Frauen und Kinder die in Afghanistan unter der russischen Besatzung leiden. Sein Mitleid und seine Fähigkeiten zur unauffälligen politischen Einflussnahme wird von einer reichen, zutiefst antikommunistischen Texanerin und einem abtrünnigen CIA-Agenten ausgenutzt, um den afghanischen Widerstand mit Waffen zu versorgen. So wird diese Region zum größten Spielplatz des kalten Krieges dieser Zeit.

Der Film basiert auf tatsächlichen Ereignissen und Personen, mischt zu den Facts aber auch jede Menge kinotaugliche Fiction. Es ist keine ernsthafte Biographie, sondern vor allem eine unterhaltsame Polit-Satire. Diesem Anspruch wird die Umsetzung vollkommen gerecht. "Der Krieg des Charlie Wilson" ist angefüllt mit stimmigen und liebevollen Details, das Timing für Witz und die Dramaturgie der Geschichte stimmen und die Schauspieler sind großartig. Charismatisches Highlight des Film ist dabei Philip Seymour Hoffman als mürrisch-zerknautschter Verlierer-Typ. Tom Hanks muss schon außergewöhnliches leisten (was er tut) um daneben nicht zu verblassen.

Trotz dieser Qualitäten war der kommerzielle Erfolg an der Kinokasse überschaubar. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik ist der Film etwas zu oberflächlich und albern und die letztlich vertretene Moral für den Rest der Welt ein bisschen zu amerikanisch. Für einen reinen Unterhaltungsfilm ist er hingegen zu intellektuell und dialoglastig um ein "Transformers"-Publikum in die Lichtspielhäuser zu locken. Es bleibt zu hoffen, dass der Film zumindest in der Heimkinoversion die verdiente Wertschätzung erfährt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das wahre leben, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
das leben schreibt immer noch die besten geschichten, und das sieht man auch hier - auch wenn es eigentlich kaum zu glauben ist. vor allem weil wir nun in der heutigen zeit zurück blickt und feststellen kann, welche chancen damals vergeben worden sind und wieviele menschen seitdem sterben mussten....ach ja der film : tolles popcorn-kino mit ein klein bissel message am ende - für die amis darf es ja nicht zuviel moralischer zeigefinger sein....
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Der Krieg des Charlie Wilson
Der Krieg des Charlie Wilson von Mike Nichols (DVD - 2008)
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