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4.0 von 5 Sternen Cate Blanchett glänzt als inszenierte Figur der Verehrung
Achtung: Diese Rezension sollte von Leuten nicht gelesen werden, die die historischen Ereignisse oder den Film (noch) nicht kennen.
Dieser Film weist eine sehr starke Tendenz zur schwarz-weiss Malerei auf, ich werte dies aber nicht negativ, weil eben diese schwarz-weiss Malerei einiges über unsere Zeit, aber auch das 16. Jahrhundert aussagt: Maria Stuart und...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Samuel Müller

versus
160 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Kostümfilm, aber flacher als der erste Teil
Es ist manchmal ganz interessant zu beobachten, wie die zeitgenössische Mode sich auf den Inhalt eines Films auswirkt. Die beiden "Elizabeth"-Teile sind dafür ein schönes Beispiel.

Als "Elizabeth" 1997 auf den Markt kam, waren gerade Shakespeare-Verfilmungen "in" und auch die Gattung der "CelebPics", die das Privatleben berühmter Personen...
Veröffentlicht am 25. Februar 2008 von Marinus Ladegast


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160 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Kostümfilm, aber flacher als der erste Teil, 25. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Es ist manchmal ganz interessant zu beobachten, wie die zeitgenössische Mode sich auf den Inhalt eines Films auswirkt. Die beiden "Elizabeth"-Teile sind dafür ein schönes Beispiel.

Als "Elizabeth" 1997 auf den Markt kam, waren gerade Shakespeare-Verfilmungen "in" und auch die Gattung der "CelebPics", die das Privatleben berühmter Personen beleuchteten (z.B. "Mein Mann Picasso", "Shakespeare in Love"). "Elizabeth" schaffte es hier auf meisterhafte Art, sich diesen Trend zunutze zu machen und daraus gleichzeitig doch ein hoch anspruchsvolles, düsteres Kammerspiel zu entwickeln, wie man es in dieser Qualität nur selten zu Gesicht bekommt.

Beim zweiten Teil, "Elizabeth - The Golden Age", spürt man an vielen Stellen den Einfluss der Fantasy-Welle, die seit einigen Jahren durch die Kinos schwappt - und das tut dem Film leider nicht besonders gut. Wenn die Königin in schimmernder Rüstung und mit flatternden Haaren an der Küste ihres Landes steht und mit bedeutungsschwangeren Worten die apokalyptische Seeschlacht kommentiert, die sich am Horizont abspielt, dann wirkt das gerade so, als würde Gandalf auf den Mauern von Minas Tirith Wache halten oder Saruman von Isengard aus seine Verwünschungen versenden.

Obwohl der zweite Teil über weite Strecken recht gefällig anzuschauen ist, so kommt er doch wesentlich kommerzieller und trivialer daher als Teil eins. Wenn man der Fortsetzung einige starke historische Ungenauigkeiten vorwirft, so hat sich der Film diese Kritik selbst zuzuschreiben; der erste Teil bewegte sich fast im zeitlos-abstrakten Raum und ging auf meisterhafte Art dem allgemein-menschlichen Herrschaftsstreben nach. Der zweite Teil handelt dagegen in der Hauptsache die bekannten zeitgenössischen Ereignisse ab und muss dann eben auch akzeptieren, dass wissenschaftliche Erbsenzähler doch einiges an der historischen Genauigkeit zu bemängeln haben.

Was die Leistung der Schauspieler angeht, so kann ich mich der Begeisterung um Cate Blanchett nicht so ganz anschließen. Es steht völlig außer Frage, dass es momentan kaum eine Schauspielerin ihres Alters gibt, die es in puncto Talent und Charisma mit ihr aufnehmen könnte; ihre Darstellung besitzt stets eine physische Wucht, die man bei weiblichen Schauspielern selten findet und die eher an die körperliche Präsenz eines Denzel Washington erinnert.
Trotzdem finde ich, dass Cate Blanchett in einzelnen Szenen zwar großartig, im Zusammenwirken dieser Szenen aber für meinen Geschmack zu zerfasert herüberkommt. Ganz offensichtlich war es das Bestreben der Regie, der Hauptdarstellerin möglicht viele große Szenen zu verschaffen, und darüber verlieren die Story und Elizabeths Charakter ein wenig an Linie. Es hat etwas von "See-Europe-in-five-days", wenn der Film fleßig, aber eben auch hektisch und reichlich oberflächlich verschiedene Stationen und Personen abklappert - da taucht Maria Stuart auf, dann schaut Francis Drake kurz mal rein, wir erfahren etwas über Walsinhams Bruder usw. Da hat sich der erste Teil geschickter angestellt, der sich durch sein hohes, abstraktes Niveau dem Diktat des Schulbuchstoffs entzogen hat.

Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, es ist trotzdem durchaus lohnend, den optisch prachtvollen zweiten Teil anzuschauen. Man darf aber eben nicht die cineastische Klasse des Vorgängers erwarten. Um es so auszudrücken: "Elizabeth" war "arte"-Niveau, "Elizabeth - The Golden Age" ist "ProSieben".
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cate Blanchett glänzt als inszenierte Figur der Verehrung, 30. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - The Golden Age [UK Import] (DVD)
Achtung: Diese Rezension sollte von Leuten nicht gelesen werden, die die historischen Ereignisse oder den Film (noch) nicht kennen.
Dieser Film weist eine sehr starke Tendenz zur schwarz-weiss Malerei auf, ich werte dies aber nicht negativ, weil eben diese schwarz-weiss Malerei einiges über unsere Zeit, aber auch das 16. Jahrhundert aussagt: Maria Stuart und Philipp von Spanien sind niederträchtig und bösartig und wollen das englische Volk unterdrücken, während Elisabeth gute und reine Absichten hat und Frieden, Freiheit und Wohlstand für ihr Volk erstrebt. Elisabeth wurde schon damals als jungfräuliche Königin inszeniert. Die menschlichen Schwächen, die sie zeigt, werden letztlich alle zum Wohle des Staates überwunden. Was bleibt, ist eine übermenschliche, quasi göttliche Lichtgestalt, die eins mit England ist. Gerade die Szene nach der Niederlage der Armada, als Elisabeth auf das Meer und die brennenden Schiffe der Spanier blickt und man danach die Zelebration ihres Triumphes verfolgt, ist besonders stark und hat den Charakter einer Apotheose: Elisabeth hat eine solche Stärke bewiesen, dass sie im Augenblick ihres grössten Triumphes nun Gott näher ist als gewöhnlichen Menschen. Ob nun Absicht oder nicht, das lässt sich als Kritik der Heldenverehrung und Stilisierung einer Person deuten, da als Kontrast ja auch Elisabeths menschliche, "schwache" Seite gezeigt wird, für die es aber keinen Platz gibt, wie sich herausstellt: Zwar herrscht sie über England, aber England herrscht auch über sie. Auch heute noch haben viele Menschen, gerade in Europa und Amerika, das Bedürfnis nach Heldenverehrung und den Wunsch nach etwas, das grösser als sie selbst ist. Es ist nicht wichtig, wie eine Person wirklich ist, sondern dass sie für die Öffentlichkeit etwas repräsentiert. Dem wurde vielleicht durch diesen Film bewusst entsprochen.
Cate Blanchett überzeugt durch sehr souveränes Spiel - alle anderen Personen stehen in ihrem Schatten, was sicher beabsichtigt ist.

Wohl war auch damals auf beiden Seiten die Tendenz vorhanden, die jeweils andere Seite als böse und sich selbst als gut darzustellen, ebenfalls eine Parallele zu heute, wenn man etwa an den Islamismus, Präsident Bush, den Irakkrieg usw. denkt. Elisabeth wird im Film als Verteidigerin der Glaubens- und Gewissensfreiheit dargestellt, während König Philipp von Spanien für den Heiligen Krieg und für den freiheitsberaubenden, fanatischen Katholizismus steht. Interessanterweise gleicht Philipp äusserlich nicht der historischen Vorlage, er sieht vielmehr wie ein Araber aus. Der historische Philipp war blond und hatte offenbar einen sehr hellen Teint: [...]

Letztlich schätze ich, dass der Film recht vielfältige Interpretationen zulässt. So muss jeder für sich selbst entscheiden, was er in diesem Film zu sehen oder nicht zu sehen glaubt. Für einen Historiker ist nicht die Frage interessant, ob der Film historisch korrekt ist oder nicht (er ist natürlich wie die meisten Historienfilme ziemlich unhistorisch), sondern die Art, wie etwas dargestellt wird, denn über diese Frage lassen sich Vermutungen anstellen, wie unsere heutige Gesellschaft aussieht und wie historische Ereignisse, Strukturen und Prozesse kollektiv wahrgenommen werden. Man kann sich fragen, wieso dieser Film so und nicht anders dem Publik präsentiert wird. Welcher Zeitgeist soll damit angesprochen werden?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technische Umsetzung der Bluray hätte besser sein können!, 3. April 2010
Story und Inhalt dieses (zumindest optischen) Meisterwerkes können an anderer Stelle zur Genüge nachgelesen werden, darum hier nur ein paar Worte zur (negativen) technischen Seite dieser Bluray:
- Eigentlich sehr schönes HD-Feeling, aber mit katastrophalem Schwarzwert in den dunklen Szenen. Bei Nacht oder in den düsteren Räumen/Verliesen geht alles in einem dunkelgrauen Brei unter. Da hätte ich bei so einem relativ neuen Film mehr erwartet.
- Wie derzeit bei 90% aller Filme mit untertitelten Szenen, auch hier natürlich wieder die schrecklichen Doppel-Untertitel. Soll heißen: Fest im Bild integrierte, englische Untertitel und oben dann eingeblendete, deutsche "Untertitel" (Bin ich eigentlich der Einzige, den das stört?). Die Szene, in der Elizabeth dem österreichischen Prinzen in seiner Sprache antwortet, ist dann (natürlich) auch englisch untertitelt, obwohl in der hiesigen Synchro (logischerweise) deutsch gesprochen wird.
Kann man insgesamt mit leben, ist aber doch gerade bei so einem Optik-Knaller irgendwie nervig!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ziemlich einseitige Glorifizierung, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt der Regentschaft Elizabeth I. zwischen den Jahren 1585 - 1588, konzentriert sich dabei allerdings nicht ausschließlich auf die historischen Ereignisse sondern ebenso auf das persönliche Umfeld der Königin. Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen die Bedrohungen des protestantischen Englands durch den zum damaligen Zeitpunkt auf dem europäischen Festland noch vorherrschenden Katholizismus, insbesondere durch die Weltmacht Spanien, wie auch auf die Konkurrenz durch die in englischer Gefangenschaft gehaltene schottische Königin Maria Stuart, die nach altem Recht selbst Anspruch auf den englischen Thron gehabt hätte.
Eine der Hauptfiguren ist neben der durch die gewohnt beeindruckende Cate Blanchett verkörperten Elizabeth der Seefahrer Walter Raleigh (Clive Owen), dessen Person fast den gesamten Film über die Ursache für eine ziemliche nervige Schwärmerei Elizabeth's darstellt.
Neben diesem vollkommen unnötig-schnulzigen Nebenschauplatz fällt darüber hinaus auch die äußerst England-freundliche Inszenierung auf, in der Maria Stuart als arrogant-zickige Intrigantin und alle Spanier als lispelnde, sabbernde katholische Fundamentalisten verdammt werden, während Elizabeth als Hüterin von Recht und Freiheit glorifiziert wird. Auch wenn dies bei einem britischen Film nicht sehr verwundert, hätte hier etwas mehr Objektivität doch gut getan.
Wer nicht nur schöne Kulissen und Schauspieler bewundern will, sondern auch die Zusammenhänge verstehen möchte, der sollte sich zumindest ein Grundwissen über die damalige Zeit verschaffen, da einige Sprünge in der Geschichte ansonsten etwas verwirrend sein könnten.

Insgesamt liefert der Film für jeden historisch halbwegs Interessierten einen netten Einblick in einen kleinen Bruchteil der englischen Geschichte des späten 16. Jahrhunderts, allerdings leider in einer Form, die jede Objektivität vermissen lässt und außerdem in eine für den Massengeschmack wohl unvermeidliche Liebesgeschichte verpackt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teil 1 und 2 vier Sterne, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cate Blanchet ist meines Erachtens in beiden Filmen hervorragend. Sehr schöne Szenen, teils Bildgewaltig. Wer Teil eins gesehen hat, sollte unbedingt auch Teil zwei sehen, gehören einfach zusammen. Die Blueray Versionen sind ziemlich gut, Dunkelszenen kommen zumindest bei meinem (sehr guten Fernseher) sehr schlecht rüber. ansonsten beide Teile sehr sehenswert, zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cate als Elizabeth - es funktioniert, 15. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Ebenfalls eine tolle Verfilmung über einen Lebensabschnitt der englischen Königin und der Geschichte des Landes. Meiner Meinung nach nicht mehr ganz so packend wie der Vorgänger aber immer noch empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pompöse Kostüme, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Ich finde, der Film ist gut gelungen. Die Schauspieler sind exzellent! Doch die Kostüme in diesem Film gefallen mir ganz und gar nicht, denn sie wirken irgendwie zu pompös! Die Stoffe der Kostüme finde ich zu "rauschig". Manche Gewänder sind zu modern für die damalige Zeit. Einer der Hauptdarsteller trägt fast schon "jeans-artige" Klamotten.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es war einmal eine Eisprinzessin, die vom Regisseur erwürgt wurde ..., 7. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Eine wunderschön produzierte DVD. Hochglanz Booklet. Wunderschöne Bilder, eher Stilleben als Film. Cate Blanchett ohne Frage die Idealbesetzung ... so weit zum Positiven! Aber was haben, wie schon im 1. Teil, der Drehbuchschreiber und Regisseur hier nicht alles verbrochen! Ein so vorhersehbares wie dümmliches Drehbuch; eine so vorhersehbar wie dümmliche Handlung (obwohl teilweise historisch); so vorhersehbar wie dümmlich klischeehafte Spanier - der Film ist das beste Beispiel, das ich kenne, wie eine wirklich kunstvolle, bildgewaltige Inszenierung durch die Lieschen-Müller-Regie eines Filmemachers ruiniert wird, der offenbar glaubt, daß Weltsicht und durchschnittliche Auffassungsgabe des dämlichsten Sun-Lesers der Maßstab sein müßten, an dem sich Drehbuch und Storyline zu orientieren haben. Was für eine üble James-Bond-Karikatur hat man hier aus Sir Walter Raleigh gemacht! Nein, genug! Was für ein schwaches Werk hat man hier abgeliefert! Es ist deprimierend: So ein großer Stoff - und ein so flacher Film. Dennoch: 2 Sterne für den visuellen Gesamteindruck und Cate Blanchett.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine starke Frau, die einen hohen Preis zu zahlen hatte, 18. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Um eines vorab klarzustellen: natürlich ist der Film historisch nicht korrekt - aber das war auch schon der erste Teil nicht. Trozt allem ist dieser Film auch für historisch interssierte und vorgebildete geeignet.

Was eben auch in diesem zweiten Teil besonders gut herauskommt - und was bei Historikern fast immer unterschlagen wird - ist der Mensch Elizabeth; eben eine Frau, die sehr stark ist und große Macht besitzt und sie auch zu beherrschen weiß, die aber gleichzeitig trotz allem eine Frau war ( was manche ihr ja versucht haben abzusprechen) und den hohen Preis der Einsamkeit für ihre Macht und auch für ihr eigenständiges Leben hat zahlen müssen. Dass diese Seite der oftmals als kaltherzig ( manche Historiker haben ihr sogar sämtliche Weiblichkeit abgesprochen, einschließlich der Behauptung, sie hätte keine weiblichen Genitalien besessen)und als zu hart und überlegt handelnden Königin ( der sicherlich bedeutendsten Herrscherin Englands überhaupt)endlich einmal gezeigt werden, ist allein schon ein Grund, sich diesen wunderbaren Film anzusehen. Cate Blanchet spielt ihre Rolle sehr überzeugend und so gut nachvollziehbar, dass dies einen Oscar wirklich wert gewesen wäre. Besonders gut war auch Clive Owen besetzt, der es schafft, neben Cate Blanchet auf der Leinwand nicht unterzugehen - was eine große Leistung darstellt. Insgesamt ist dies einer der wenigen Filme seit langem, den ich mit gleich zweimal im Kino angesehen habe.

Dieser Film ist natürlich kein korrekter Dokumentarfilm - aber dafür ist er vielleicht für das Gesamtbild der Königin Elizabeth sehr viel genauer und hilfreicher ausgefallen, als eben ein solcher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überproduzierter Kostümfilm, 10. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth - Das goldene Königreich (DVD)
Den ersten "Elizabeth" - Film mag ich sehr. Doch dieser Film hat mich ziemlich enttäuscht. Wie viele Vorrezensenten bemängle auch ich den auf Maximum getriebenen aber effektiv hohlen Pomp dieses Films. Anstelle "down und dirty" mit den Charakteren und der Story zu gehen wirkt die Handlung
hier wie ein blutleeres Schattenspiel in grandioser Kulisse. Schade.
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Elizabeth - Das goldene Königreich
Elizabeth - Das goldene Königreich von Shekhar Kapur (DVD - 2008)
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