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am 9. März 2008
Ich muß zugeben, daß ich, nicht gerade ein ausgewiesener Bluesrockfan, Jeff Healey's Schaffen ziemlich vernachlässigt habe. Sein Tod war dann aber Anlaß genug (es ist nun mal oft so), mir die neuste und auch letzte Produktion vorzubestellen: Überraschend kam die neue CD schon gestern mit der Post. Bisher habe ich sie mir viermal durchgehört, gehe gleich Joggen, dann höre ich sie noch einmal, und dann nochmal ...

Es ist eine wunderbare CD, ein echtes Meisterstück. Healey in Höchstform mit einer Band der Extraklasse. Es stört überhaupt nicht, daß dies alles Coverversionen sind, im Gegenteil, es ist eine Bluesreise auf höchstem Niveau, auf die uns Jeff Healey und seine Band mitnehmen. (Und wohl wieder werde ich schlucken, wenn Jeff am Schluß von "It's only money" schreit "I don't care! I can't grave it! I can't save it", und dann kommt "Like A Hurricane", und dann ist es ganz aus, die Hüften wippen und die Augen werden feucht.)

Ich habe soviel Emotion beim Hören einer CD schon einmal gehabt. Das war bei der letzten von Chris Whithley: "Soft Dangerous Shores". Es ist wohl die Konfrontation mit dem Tod, die solche Gefühle weckt. Die Qualität von "Mess Of Blues": : ******+

Danke Jeff für diese Hinterlassenschaft und alles Gute, wo immer Du jetzt bist.
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am 14. Mai 2008
dieses album macht zunächst einmal glücklich, und dann zweimal traurig.

glücklich, weil es da ist. weil es so ungeheuer gut ist.

traurig, weil der, der diese musik gespielt hat, nicht mehr da ist. und weil dieses album klar macht, wieviele kommerzielle kompromisse jeff healey zu lebzeiten gemacht hat (machen musste).

sehr brutal gesagt: jeff healey war immer besser als seine alben (die keineswegs schlecht waren). wer ihn live gesehen hat, weiß, wovon die rede ist. von zu vielen kompromissen.

auf diesem live eingespielten vermächtnis hört man offenbar den puren, unverfälschten healey. es sind ausschließlich coverversionen, aber das macht gar nichts, im blues hat das interpretieren bestehender musik eine lange, schöne tradition. was hier zu hören ist, ist wunderbar. nur ein beispiel: neil youngs "like a hurricane". klar merkt man da, dass healey nicht gerade über eine große stimme verfügt (auch das soll im blues öfter vorkommen). ist auch völlig egal. denn erstens reicht seine stimme aus, um den song spürbar zu machen. und zweitens ist das sowieso völlig wurscht, weil nämlich healeys gitarre das singen übernimmt, und die war einer der besten sänger der welt.

oder! das gitarrensolo in "sittin' on top of the world" - so frei, so ungezähmt, so farbenreich, einfach sensationell!

übrigens, von wegen singen: robbie robertsons oft großartig und noch öfter nicht großartig gecovertes "the weight" singt healey ganz fantastisch, dem geist des liedes gerecht werdend. oder, wie schwerelos er "jambalaya" zum tanzen bringt, ohne es an die parodie zu verkaufen. oder ...

ewig schade - der hätte seine allerbesten arbeiten noch vor sich gehabt. was für eine verschwendung von talent an den dummen tod.
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am 9. November 2009
In seinem letzten Album legt Jeff Healey nochmal los, teilweise live in seinem eigenen Club in Toronto: Zehn Klassiker knöpft er sich vor aus Blues, Rock und Country, schon x-mal in x Versionen gehört, und zwar von keinen Geringeren als beispielsweise Bob Dylan oder Neil Young (Like a Hurricane), Hank Williams (Jambalaya), Sonny Thompson (I'm Torn Down), The Band (The Weight), The Mississippi Sheiks, Bob Dylan, Ray Charles oder Memphis Slim (Sittin' on Top of the World), Doc Pomus (Mess of Blues), Elvis Presley oder Jerry Lee Lewis (Shake, Rattle and Roll). Messlatten sind das, unter denen so mancher schon untendurch gewitscht ist.
Aber Jeff Healey zeigt, dass auch Version x+1 noch Neues bringen kann, und fetzt los wie der Leibhaftige. Dass seine Truppe seit Jahren aufeinander eingespielt ist und dennoch oder gerade deswegen den Spaß dran nicht verloren hat, das hört man schon beim ersten Takt.
Healeys Gitarre allein schon lohnt das Anhören, und zwar nicht nur wegen der atemberaubenden Soli, die den Vergleich mit Johnny Winter oder Keith Richards nicht scheuen brauchen. Gleich zu Anfang von Track 1 lässt er hören, wo's langgeht: Bei "I'm Torn Down" legt dermaßen los, dass man denkt, "das kann er nicht ein ganzes Album lang durchziehen". Kann er aber: Mit dem tiefschwarzen Blues "How Blue Can You Get" setzt er direkt anschließend noch einen drauf, und zwar fast neun Minuten lang. Und so geht's weiter. Überall hat er seine Soli drin, und überall spielt er sie so, dass sie haargenau in den Song passen, ganz ohne Starallüren. Die Bodenhaftung verliert er bei aller hörbaren Begeisterung nicht.

Ob Rhythm'n'Blues oder Blues oder Rock'n'Roll -- das hier ist schnörkellos, bis ins allerletzte Detail hinein perfekt und hat bei aller Perfektion Seele. Nicht nur Healey selber zeigt mit Gitarrensoli und Melodielinien, was aus diesen Klassikern noch alles rauszukitzeln ist: Die Bandmitglieder zeigen ebenfalls, was sie draufhaben -- allen voran der Pianist. Dave Murphy zelebriert in "Sittin' on Top of the World" regelrecht den Dialog mit Healeys Gitarre, und nicht nur in "It's Only Money" und "Shake, Rattle and Roll" legt er dermaßen los, dass man glaubt, da sei Jerry Lee Lewis in seinen besten Zeiten am Werk, irgendwie aus den 50ern direkt ins Jahr 2008 gebeamt...

Virtuosen allesamt sind das, aber der virtuoseste Virtuose ist der Chef, der seine Gitarre zum Dreh- und Angelpunkt macht: Da geht "Like a Hurricane" vergleichsweise unspektakulär los, fast möchte man schon glauben, das sei nicht ganz so... -- und dann setzt Healey an zu einem Finale furioso, das seinesgleichen sucht und so schnell nicht finden dürfte.
Weitere detaillierte Schilderung überfordert meinen Wortschatz.

"Mess of Blues" ist leider Jeff Healeys letztes Album geworden; die Veröffentlichung hat er nicht mehr erlebt. Aber wenn er auch nur dieses eine Album eingespielt hätte -- der Platz in der Beletage des Olymps wäre ihm sicher.
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am 9. März 2008
Mess of Blues hat nichts von dem Mainstream-Blues-Rock seiner ersten vier Solo-Alben (die Cover-Scheibe ausgenommen), sondern klingt in jeder Hinsicht spontan, ungekünstelt und echt. Man kann sich einbilden, Jeffs kritischen Gesundheitszustand aus diesen Aufnahmen herauszuhören - die Freude an und die Leidenschaft für die Musik aber, für die Jeff lebte, waren auf keinem seiner Alben so präsent wie hier. Danke, Jeff!
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... sie mögen ausserdem e-gitarren-blues und guten alten rock'n'roll?

dann sind sie hier richtig!

der opener erinnert an den auch allzufrüh verstorbenen rory gallagher, dann gehts etwas gefälliger weiter um mit "jambalaya" und robbie robertson's "the weight" die schwächste (aber immer noch sehr gute) phase dieser live-CD zu erreichen. "the weight" schwächelt insoferne, als healeys gitarrenspiel hier für meinen geschmack zu sparsam und zu "brav" eingesetzt wird.

dann gehts aber wieder ordentlich aufwärts, großartig "mess o' blues" mit groovy honkytonk-piano, das speedige "its only money" von dave murphy, "like a hurricane" vom unvergleichlichen neil young - auch wenn JH stimmlich hier etwas ausläst, völlig schnurz, da geht die post ab, ein wenig abkühlung mit dem bluesigen "sitting on the top of the world" und ein fetziger abschluss mit "shake, rattle and roll" ... da wäre man echt gerne dabeigewesen!

tolle scheibe zum shaken, zum cabriofahren, für gute laune, so machen coverversionen sinn!

vom sound habe ich mir auf grund des labels (ruf-records/in-akkustik) ein wenig mehr erwartet, trotzdem: für eine fetzige live-aufnahme tadellos bis überdurchschnittlich - vier sterne!

musik mit echtem spassfaktor, ein lichtblick in diesen von überall downloadbarem musikmüll geprägten zeiten! - kauftipp!
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am 3. Mai 2008
Jeff Healey zeigt auf dieser CD nochmal, welch großer Gitarrist er war. Und er erklärt - im Booklet - sehr eindrücklich, warum er in den letzten Jahren so wenig veröffentlicht hat, zumindest im Bereich Rock und Blues. Healey wollte nie zum Abziehbild seiner selbst werden, nie hinter dem Image des Rockstars oder des "bemitleidenswerten" blinden Gitarristen verschwinden. Welche Power er als Musiker und Bandleader besaß, durfte ich selbst mal vor Jahren bei einem Live-Concert im relativ kleinen Ulmer Zelt miterleben. Unvergeßlich vor allem sein "It could all get blown away". Wenn man sagt, dass Musik direkt in die Seele geht, dann gilt für Healey, dass sie direkt aus der Seele kommt. Nun leider nur mehr als Tondokument. Mehr davon! Die Auswahl auf "Mess of Blues" läßt ahnen, wie viele Schätze noch in den Archiven lagern. Meine Favoriten auf dieser CD: "I'm tore down", "How blue can you get" und "Sittin' on top of the world".
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am 30. Juni 2015
Wie immer sehr gut
Es gibt kein besseren blues Spieler als Jeff Healey vor allem als live Spieler darum 5 Sterne+
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am 1. Dezember 2008
So wie Jeff den Blues spielt, mit so viel Gefühl und Genialität, kann das kaum ein anderer Gitarrist. Besonders "blue": Sein Titel "How blue can you get". In der Tat der moderne B.B. King der Musik. Eines der besten Bluesalben ingesamt -- und eine der besten Scheiben von Healey, der mit seiner einzigartigen Spielweise unvergessen bleiben wird.
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am 28. Mai 2008
Sehr gelungene Mischung aus klassischem Blues, etwas Country, Rock und Rockn Roll. Tolle Gitarren- und Piano bzw. auch Hammond-Orgelsoli. Jeff Healey war wirklich einer der besten Rock-Gitarristen. Seine Studio-Alben aus den 90er enthielten für meinen Geschmack größtenteils zu einfache (oder, bösartig ausgedrückt,zu billige) Stücke, die nicht wirklich im Gedächtnis blieben. Am besten waren stets die Coverversionen. Das zeigt sich auch an dieser letzten Platte, wo Healey noch einmal zeigt, was in ihm steckt. Sehr traurig, dass er so jung sterben mußte.
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am 24. Mai 2008
Mess of Blues, Blues of Life, Life is Blue, Mess of Life. Diese Hinterlassenschaft mag fuer den einen nur eine Blues cover Scheibe sein, fuer den anderen, wie mich selbst, ein Abschiedsgeschenk eines der wohl groessten Kanadischen Musiker. Selbst wohnhaft in Toronto, hatte ich das aussergewoehnliche Privileg Jeff regelmaessig live at Healey's und spaeter at Healey's Roadhouse zu sehen, Donnerstags, Jeff and Friends ... Jam mit Healey's house band, lokalen Musikern, oder Gaesten wie Steve Lukather, Edgar Winter etc etc... Mess of Blues ist ein Auszug dessen was Jeff und seine Musik vielen bedeutet, es koennte live at Healey's aufgenommen sein, uebertraegt nahtlos feeling und spirit, spontan und mit enormer Freude gespielter Blues. Phaenomenal und zugleich emotional schwer zu hoeren because life will never be the same. Mess of Life ...
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