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67 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute, stimmige Literaturverfilumg mit Schwächen
Die allergrößte Schwäche des Films ist, dass das Studio New Line die Vermarktung des neuen Films allzusehr mit seiner Herr der Ringe - Trilogie verknüpft hat, siehe Trailer! Denn dadurch muss sich der Film nun zwangsweise daran messen lassen und das kann er freilich nicht. American Pie - Regisseur Chriss Weitz ist nicht Peter Jackson und Philip Pulman...
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von Scamander Riker

versus
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, aber zu kindgerecht umgesetzt
Leider wurde aus der kontroversen Romanvorlage von Pullman eine weichgespülte Familienunterhaltung ohne Ecken und Kanten gemacht, was sowohl die Intention des Werkes konterkariert als auch die Verständlichkeit der Handlung auf eine harte Probe stellt. Handlungsstränge des Buches wurden aus dramaturgischen Gründen umgestellt, verändert oder...
Veröffentlicht am 8. Mai 2008 von kurt


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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, aber zu kindgerecht umgesetzt, 8. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Leider wurde aus der kontroversen Romanvorlage von Pullman eine weichgespülte Familienunterhaltung ohne Ecken und Kanten gemacht, was sowohl die Intention des Werkes konterkariert als auch die Verständlichkeit der Handlung auf eine harte Probe stellt. Handlungsstränge des Buches wurden aus dramaturgischen Gründen umgestellt, verändert oder verkürzt, worunter die Logik mitunter leidet (warum kommt der Eisbär in der finalen Schlacht nicht auf die Idee, seine neugewonnenen Eisbärkameraden mitzunehmen? Ganz einfach, weil er die zu diesem Zeitpunkt im Buch noch gar nicht hat..).

Den dramatischen Tod eines Kindes wollte man offenbar im Sinne der Familienfreundlichkeit ebenso wenig seinen Zuschauern zumuten wie allzu offensichtliche Religionskritik, obwohl die eigentlich den Kern von Pullmans Romanserie ausmacht. Anders als die Buchvorlage endet die Verfilmung mit einem zuversichtlichen Wohlfühl-Ende. Peter Jackson hat mit seiner Herr-der-Ringe-Verfilmung eindrucksvoll bewiesen, dass man auch mit mehr Werkstreue kommerziell erfolgreich sein kann - schade, dass die Macher dieses Films den nötigen Mut dazu nicht hatten.

Behält man im Blickfeld, dass man in Hollywood offenbar Romane mit kindlichen Darstellern zwangsläufig für Kinderbücher hält und auch für eine entsprechende Zielgruppe verfilmt, so gibt es immerhin teils wunderschöne Spezialeffekte und einen durchaus hörenswerten Score von Alexandre Desplat zu bewundern. Die Hauptdarstellerin Dakota Blue Richards agiert für ihr Alter nicht schlecht (und viel besser als ihre Kollegen in "Narnia"), fängt aber nach einer Weile an zu nerven, weil sie ca. 90% der der gesamten Screentime belegt. Daniel Craig hat nur einen kurzen Gastauftritt, während Nicole Kidman in ihrer Rolle als unterkühlte Blondine zu gefallen weiß. Eva Green ist leider viel zu selten zu sehen, überzeugt aber in den seltenen Momenten, in denen die Kamera nicht auf Richards hält, mit gewohnter visueller und schauspielerischer Klasse. Wer sich die englische Fassung ansieht, könnte übrigens unter Umständen an Richards' walisischem Dialekt verzweifeln (dankenswerterweise spricht sie in der Synchronfassung Hochdeutsch). Und ich frage mich bis heute, wie eine Tochter von zwei blauäugigen Menschen braune Augen haben kann..

Einige Schwächen der Handlung sind bereits im Buch angelegt (den ganzen Eisbär-Mist hätte man sich besser sparen können), andere haben die Drehbuchautoren verbrochen. Manche Peinlichkeiten ("Ich bin ein Panzerbär!") hätten nicht sein müssen. Vor allem aber hetzt der Film schneller durch die Handlung als ein Eisbär auf Speed, jedoch nicht ohne unnötig lange bei einzelnen Zwischenhöhepunkten wie dem Eisbärduell zu verweilen.

Unter dem Strich bleibt ein nicht überragender, aber dank seiner Schauwerte nichtsdestoweniger sehenswerter Film, der Fans der Romanvorlage eher enttäuschen dürfte, aber als Familienfilm funktioniert. Hoffen wir, dass das Ganze im zweiten Teil noch gesteigert werden kann.

Auf der technischen Seite wäre anzumerken, dass weder auf der Einzel-DVD noch auf der Sammlerausgabe rausgeschnittene Szenen zu finden sind - auf der Einzel-DVD gibt's gerade mal als Extra einen Audiokommentar vom Regisseur und Werbung für einen anderen Film, das war's. Schade, gerade angesichts der übertriebenen Kürze des "Goldenen Kompass" hätte man sich eine "Extended Edition" wie beim Herrn der Ringe erhofft, die die Lücken in der Handlung auffüllt. Da die Sammlerausgabe diesbezüglich auch nichts zu bieten hat, stehen die Chancen schlecht, dass die noch nachgeliefert wird.
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67 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute, stimmige Literaturverfilumg mit Schwächen, 5. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Die allergrößte Schwäche des Films ist, dass das Studio New Line die Vermarktung des neuen Films allzusehr mit seiner Herr der Ringe - Trilogie verknüpft hat, siehe Trailer! Denn dadurch muss sich der Film nun zwangsweise daran messen lassen und das kann er freilich nicht. American Pie - Regisseur Chriss Weitz ist nicht Peter Jackson und Philip Pulman ist nun mal auch nicht JRR Tolkien, zudem ist das Ganze keine klassische Märchen-Fantasy wie Mittelerde oder Narnia sondern Steampunk-Fantasy mit Science Fiction - Elementen! Daher kann man den Film niemals mit den anderen großen Fantasy-Filmreihen vergleichen...

Zum Film selbst: solide Effekte, gute Schauspieler...hin und wieder leider etwas altbackene, biedere Regie...hin und wieder wirkt das Ganz wie eine Astrid Lindgren-Verfilmung der 60er-Jahre, aber das ist ja per se nichts Negatives...
Zugegeben, der Soundtrack ist auch kein Überflieger, was daran liegt, dass Alexandre Desplat nun mal kein Blockbuster-Komponist ist sondern ein exzellenter Vertoner anspruchsvoller, leiser Literaturverfilmungen. Er war hier einfach die falsche Wahl, aber so abgrundtief schlecht wie viele im Netz schreiben ist sein Score nun auch wieder nicht. Kein Vergleich mit Herr der Ringe, Harry Potter etc. allemal...

Im Vergleich zum Buch fällt der Film etwas schwächer aus, aber das gilt ja für die meisten Literaturadaptionen. Im Kern bleibt der Film dem Buch treue. Ungünstig ist allerdings das überhastete Ende und die bewusste Weglassung der letzten Kapitel. Hier fehlt etwas ganz gewaltig und es ist leider mehr als fraglich, ob der Film wirklich fortgesetzt wird.

FAZIT: Guter Film zu einem sehr guten Buch mit einigen ärgerlichen Schwachpunkten...
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie schade..., 18. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Achtung Spoiler!!
Tja, da wurde ich recht heftig hin und her gergerissen, was mein Urteil zu dieser Vefilmung betrifft. Aus folgendem Grund: Ich kannte 2007 die Bücher nicht, und ging unwissend in diese erste Verfilmung ins Kino. Da war ich positiv überrascht, zumindest über die neuen Ideen in der Geschichte,(keine Hobbits, keine Elfen, die Idee mit den Daemons etc) die mich sehr ansprachen. Ich ging also mit einem guten Eindruck aus dem Film raus.

Nun kam ich endlich dazu, die Bücher im englischen Original zu lesen, und habe den Film nach lesen des ersten Buches nun nochmals angeschaut. Nun war ich völlig enttäuscht.Ich finde nicht, dass sich die Handlung "sehr nahe" an der Romanvorlage bewegt, ganz im Gegenteil. New Line Cinema und der Regisseur haben da doch ganz schön einen Herr der Ringe -Touch reingebracht, ohne das ich es vor lesen der Bücher gemerkt habe.

Die Hauptdarstellerin ist unpassend gewählt, Farder Coram ist im Film ein junggebliebener agiler Mann mit weißem Haar, und was mich am meisten stört, ist das jegliche Ersthaftigkeit, die im Buch vorkommt und entscheidend ist ( Tony Makarios, der nunmal stirbt und nicht in Form von dem Costa-Jungen in die Arme seiner Mama zurückläuft, Roger, der stirbt, und nicht wie Sam im Herrn der Ringe der mutige Begleiter der Frodo-Lyra ist usw usw). Auch das Lyra im Film alles allein entscheidet, nie Angst hat, und überall die Führerin mimt, hat mit der Buchvorlage nicht wirklich viel zu tun. Davon abgesehen fehlen viele Infos, und die Handlung im Film macht keinen Sinn. ( Lyra weiß plötzlich, das Asriel ihr Vater und nicht ihr Onkel ist - woher? Der Eisbär setzt Lyra am Ende in Bolvangar allein im Schnee ab und sagt "warte bis ich mit den Gyptians komme" Ja soll sie da drei Stunden stehen und erfrieren? Genauso unsinnig ist es, dass er sie ganz allein dort hinbringt und sie dieser Gefahr aussetzt. usw. usw.)

Die Bücher sind wunderbar tiefgründig und meiner Meinung nach garnicht wirklich Kinderlektüre, der Film hingegen wurde für Kinder gemacht und bietet denjenigen, die die Lektüre vorher nicht kannten, einen groben Abriß dessen, worum es grundsätzlich geht.
Zwei Sterne vergebe ich für die tolle Animation der Eisbären, die ich tatsächlich gelungen finde.
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100 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jahrelanger Wunsch wird wahr..., 6. März 2008
Als großer Fantasy-Fan habe ich jahrelang auf die Verfilmung von "Herr der Ringe" und "His dark materials" (Teil I: Der goldene Kompass") gehofft und gewartet. Für mich zwei der besten Trilogien ever.

Überall um mich herum werden diese beiden Trilogien nun miteinander verglichen. Es handelt sich bei diesen beiden Werken um derart unterschiedliche Literatur, dass ein "Vergleich" einfach gar nicht möglich ist. Das ist, als würde man vergleichen, was denn nun leckerer ist - Pizza oder Pasta! Gibt es darauf etwa eine Antwort?? Nein, denn zum einen ist es wirklich eine Geschmacksache, zum anderen kann man darauf keine vernünftige Antwort finden, denn man redet von zwei völlig unterschiedlichen Dingen. Und ehrlich gesagt - mir schmeckt beides!

Herr der Ringe wurde zum Kino der Superlative. Das war ein Aufwand und ein Budget, das seines Gleichen noch lange suchen wird. Die Ansprüche sind extrem hoch geschraubt worden. Ein wahres Meisterwerk.

Bevor der Film jedoch erschien, hatte ich Zweifel. Wie sollte man Figuren, die in der Phantasiewelt eines Buches im Kopf zum Leben erweckt wurden, auf einer Leinwand darstellen, ohne sie vollkommen lächerlich wirken zu lassen? Eine übergroße Spinne, die kämpft? Sprechende, lebende, laufende Bäume?

Dann kam der große Moment und ich muss sagen, ich war überwältigt. Nie zuvor hatte ich das Vergnügen, mir einen Film anzusehen, in dem mir jede Feinheit, jeder Charakter und jede Situation so vertraut war. Selbst die schwierigsten Szenen sahen 1:1 aus, wie in meiner Vorstellungskraft - das was ich zuvor gelesen hatte, war in Form von Bildern in meinem Kopf - und plötzlich vor mir auf der Leinwand.

Um nun wieder den Bogen zurück zu "Der goldene Kompass" zu bekommen, steige ich am selben Ansatz ein: was erwartet mich im Kino, nach jahrelanger Liebe zu der Trilogie und meinem "eigenen" Film im Kopf..?

Von vorn herein war klar: unterschiedliche Schreibstile der Autoren, komplett andere Konzepte/Figuren/Charaktere und Welten, die so unglaublich wenig gemeinsam haben. Es würde vom Gefühl her etwas ganz anderes werden, als bei Herr der Ringe. Mir war auch sofort klar: Teil I wird für die "Nichtleser" als Film nicht gerade leicht zu verstehen sein, bei den Büchern verschmelzen für mich erst alle drei Bände zu einem großen Ganzen, das verständlich ist und alles erklärt.

Von allen drei Teilen ist "Der goldene Kompass" der Aufbau - ein Ansatz, diese erste Welt und ihre Charaktere kennenzulernen. Ein Grundgefühl dafür zur vermitteln, sich auf sie und die seltsam fein zu spürende Stimmung erstmal einzulassen. Wer den goldenen Kompass gelesen hat, weiß, wie lang sich das erste Buch zieht. Wunderbar geschrieben, aber manchmal einfach doch zu langatmig. Richtig los geht es doch eigentlich erst nach 3/4 des Buches. Und ab da gibt es kein Halten mehr, Teil II und III direkt hinterher...

Nehmt Euch das Buch (Teil I) und setzt es als Film auf eine Leinwand. Es bietet einfach nicht den gigantischen Reichtum an tausend Dingen und großen Gefühlen, wie der erste Teil von HdR. Allein die trottelige Unbekümmertheit der Hobbits versprüht von Anfang an eine Art "gutes Bauchgefühl", den Zugang zum "Team" der "Gefährten" und Mittelerde, den man in "Der goldene Kompass" nicht finden wird. "Der goldene Kompass" bietet eine weit weniger große Palette der Darstellung. Allerdings finde ich diese in den meisten Details sehr gut gelungen. Ist das Alethiometer nicht einfach wunderschön geworden, wie man es sich erträumt hat? Und Pan und Iorek? Sie waren auf der Leinwand, als seien sie aus dem Buch dorthin gehüpft! Ich hätte sie in jedem mir unbekannten Film sofort erkannt!

Eindrucksvoll auch die Szene des betrunkenen Iorek Byrnison: erst beim Blick auf die Leinwand kam mir die exakte Szene aus dem Buch wieder in den Kopf und stellte sich dann auch genauso skuril dar, wie ich es damals, beim ersten lesen empfunden habe.

Fakt ist: Der Film war nah an der Buchvorlage. Die Stimmung, die der Film erzeugte, war die gleiche, mit "Unterkühlung" durchzogene Stimmung des ersten Buches. Ohne sie sonderlich zu mögen, bin ich der Meinung, dass die Hauptdarsteller passender nicht hätten ausgewählt sein können! Eine ständig unterkühlte Nicole Kidman, eiskalt, gierig, ein cooler Daniel Craig. Herrlicher Kontrast zur in Teil I nur selten auftauchenden, wilden, temperamentvollen, warmblütigen Hexe Serafina Pekkala!

Die wirklich "warmen" Charaktere, eine ganz andere Gefühlsebene, wahre Freundschaften und neue Abenteuer auf dem nun vorhandenen Fundament stellt sich in "Das magische Messer" (Teil II) dar. Die schon vorhandenen, eingeführten Charaktere lernt man besser kennen (z.B. Lee Scoresby), erfährt mehr über ihre Seele und wird zu ihrem Freund oder Feind. Sie gewinnen an Farbe, man kann sie besser verstehen, sich einfinden in sie und ihre Welten.

Da ich endlos über diese mir so liebe Trilogie berichten könnte, breche ich an dieser Stelle mit ein paar möglichst objektiven" Fakten meine Schreibflut ab:
Der Film ist ohne Vorinformationen nicht für jedermann leicht zu verstehen. Zudem ist er auch nicht so kindgerecht, wie z.B. Narnia. Meiner Meinung nach auch erst für etwas ältere Kinder zu empfehlen (ab 12). Der Film ist - wie das Buch - von einer gewissen Kühle und Schwere durchzogen, die einen fasziniert aber nicht unmittelbar mitnimmt und zum Teil des Ganzen werden lässt, wie nach wenigen Minuten Herr der Ringe.

Für mich trotz deutlich länger gewünschter Spielzeit eine sehr gute Umsetzung des Buches, der an manchen Stellen leider ein intensiveres Auskosten der wunderschönen, vorhandenen Details fehlte, um richtig damit warm zu werden.(Extremes Negativbeispiel: "Eragon". Ein wunderschönes Buch, mit viel Seele und Tiefgang, viel Entwicklung und Eigendynamik über Freundschaft, Liebe und Abenteuer wird im Film zu einem gekürzten, charakter- und seelenlosen, oberflächlichen kleinen Phantasie-Film!)

Wer Phantasie mag und liebt, sollte sich Teil I "Der goldene Kompass" auf jeden Fall ansehen. Wer weiß wann der nächste gute Film in diesem Genre erscheint?? Und wenns gefällt, Teil II und III einfach direkt hinterher lesen und mitnehmen lassen, in andere Welten...

Wie gesagt, Teil I war nur der Anfang... : )

Aus diesem Grunde: ganz doll *daumendrück für die Verfilmung von Das magische Messer" und Das Bernsteinteleskop", damit alles zu einem groooßen Ganzen" werden kann!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Geschichte in top Qualität!, 29. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich den Erfahrungen meiner Vorsprecher nicht anschließen! Bei mir läuft der Film ohne jeglicher Probleme in einer top Bild- und Tonqualität! Die Geschichte ist super und faszinierend packend. Die Verpackung in Form eines Steelbooks setzt dem ganzen die Krone auf!

Evtl. liegt es auch an diversen Playern, die das eine oder andere Problem verursachen! Ich bin seit einigen Wochen stolzer Besitzer des "Samsung BD-C5300". Mit diesem Player hatte ich bis jetzt bei keiner Scheibe Probleme!

Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen! Das gleiche gilt auch für den BluRay- Player "Samsung BD-C5300"!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer das Buch kennt, sollte Abstand halten, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Tagelang habe ich meine Enttäuschung mit mir rumgetragen. Der Film verspielt alle Möglichkeiten, die ihm die fantastische Besetzung und die genialen Animationen bieten. Leider ist vom Buch nicht viel übrig. Die Charaktere der einzelnen Figuren sind verändert. Der Rektor vergiftet nicht, Iorek Byrnisson tötet nicht, Mrs. Coulter hat Lyra nicht weggegeben; niemand, der das Buch nicht kennt, kann in der Umsetzung erkennen, welchen Ekel ein abgeschnittener Dämon hervorruft. Billy Costa wird hier ohne Dämon aufgefunden, was weder bei Lyra sichtbaren Ekel hervorruft, noch die Gypter auch nur einen Moment zögern lässt, ihn aufzunehmen. Der Film lässt einen glauben, Billy überlebt. Die Personen werden wild durcheinander geworfen, einer Person die Taten und Aussagen mehrerer angeheftet. Dadurch rast der Film durch die Story und nimmt sich keine Zeit, die besondere Verbindung zwischen Dämon und Mensch darzustellen. Sogar das Ende ist fort. Wenn die Produzenten einen "netten" Familienfilm hätten produzieren wollen, so hätte ich mir gewünscht, sie hätten sich eine eigene Geschichte ausgedacht. Nicht zu empfehlen.
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34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totsynchronisiert - nur im Original ein packend-düsterer Fantasykracher - im Dt. ein reiner Familienfilm!, 17. März 2008
Selten habe ich einen Film gesehen, der mich so gefangen gehalten hat und dessen sphärischer Eindruck mich auch jetzt noch begeistert.

Der Film startet mit einer wunderschönen Einführung in eine völlig neue Welt und führt uns zum altehrwürdigen Jordan-College in Oxford, wo man bereits in die dominierenden Akzente des Films eingeführt wird: Freier Geist gegen Autokratie oder mit den Worten zweier widerstreitender Akteure gesprochen: "Das ist Ketzerei! - Das ist die Wahrheit!"

Von beherrschender Präsenz ist die gerade einmal 13jährige Dakota Blue Richards, die sich mit ihrer Darstellung der Hauptperson Lyra der Auswahl unter 10000(!) Anwärterinnen mehr als würdig erweist. Es ist großartig, wie dieses junge Mädchen einerseits die düstere Grundstimmung des Films repräsentiert und andererseits wiederholt eine Fröhlichkeit und Hoffnung ausstrahlt, die zeigt, wieso sie das Herz dieses Films ist. Obwohl an und für sich "nur" ein Kind spielt sie mit einer Eindringlichkeit, die ihresgleichen sucht und diesen Film sowohl für Kinder als auch für Erwachsene empfiehlt.

Und in Sachen Eindringlichkeit setzt der Film Maßstäbe. Die Thematik des Films ist äußerst ernst gehalten und diesem roten Faden folgt der Film bis zur letzten Minute. Das liegt zum Einen an den Darstellern, die in ihren Rollen aufgehen und ihnen eine ungeheure Lebendigkeit und Tiefe verleihen. Eva Green und Daniel Craig zeigen selbst in ihren recht kurz gehaltenen Szenen ihr großes Talent und Nicole Kidman kann ihr Können diesmal auf der "dunklen Seite der Macht" mit einer unglaublichen Sympathie austoben. Angesichts der durchgehend exzellenten Riege von Schauspielern kann man auch den einen evidenten Mangel des Films verschmerzen, dass der Film in der zweiten Hälfte zugunsten von fast unablässiger Spannungsbögen und packender Actionszenen das Erzählerische vernachlässigt. Etwas mehr Hintergrundwissen zu neu auftauchenden Personen und der faszinierenden Storyentwicklung hätte dem Film nicht geschadet.

Zum Anderen ist die Optik durch bildgewaltige Landschaftsaufnahmen ungeheuer eindrucksvoll gelungen, die einen auch Dank förmlich entfesselter Kameraführung und stimmigem Soundtrack nicht mehr loslässt. Vor allem die majestätisch gleitenden Hexen und die animierten Tiere sind sehr natürlich gelungen und verkörpern faszinierende Charaktere. Dem Film gelingt damit das Kunststück, eine derart fesselnde Atmosphäre zu erzeugen, dass man sich von der ersten bis zur letzten Minute völlig in ihrem Bann befindet. Und das zeichnet meines Erachtens einen echten Fantasy-Film aus.

Das Vorstehende gilt aber leider nur für die englische Originalversion. In der dt. Synchronisierung hat man der tragenden Hauptdarstellerin eine Kleinmädchenstimme abgehängt, so dass bei jeder spannenden Szene eine naive Kinderstimme dazwischenkracht und den Film allein durch diese eine misslungene Stimme zum Familienfilm ohne große Spannung und Atmosphäre degradiert, während im O-Ton das kleine Ausnahmetalent sowohl schauspielerisch als auch stimmlich eine exzellente Leistung abgibt. Ähnliches habe ich bisher nicht erlebt, dass auf der einen Seite der reinste Kinderfilm steht - und auf der anderen ein düster-packender Filmgigant, der mich auch noch nach dem xten Schauen mit seiner packend-düsteren Atmosphäre in den Bann zieht!

Fazit:

Ganz großes Kino! Unbedingt im O-Ton anschauen!
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42 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezauberndes Wintermärchen im "Steam-Outfit", 28. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
In diesem Fantasyfilm gibt es ausnahmsweise mal keine Elfen, Orks, Zwerge, Drachen oder langbärtige Zauberer!
Dies ist eine Geschichte, die in einer Parallelwelt spielt, in einem industrialisierten Zeitalter, das wie eine Mischung aus viktorianischer Zeit und den 30er Jahren wirkt. Dort beherrschen hochentwickelte Dampfmaschinen jeder Art Wasser und Land. Zeppeline und Heißluftballons bevölkern die Luft. Eine weitere Besonderheit dieser Welt ist, dass die menschlichen Seelen Tiergestalt haben und als sogenannten Dämonen die Begleiter und Freunde ihrer Menschen sind. Geschieht einem Dämonen ein Unheil trifft es auch den Menschen und umgekehrt.

Das Waisenmädchen Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) wächst am Jordan-College auf. Ihr Onkel Lord Asriel (Daniel Craig) ist ein namhafter Forscher an diesem College, der auf der Suche nach "Staub" ist. "Staub" durchdringt das gesamte Universum und verschafft Zugang zu anderen Welten, und diesen Staub hofft Asriel am Nordpol zu finden. Das allgegenwärtige Magisterium, eine Art religiöse Überinstanz, will das mit allen Mitteln verhindern. Als Lord Asriel zum Nordpol aufbricht hinterlässt er Lyra einen goldenen Kompass auch Aletheometer genannt, der Lyra auf magische Weise Antworten auf alle Fragen gibt. Lyra ist aber frustriert, weil sie ihren Onkel nicht begleiten durfte und wendet sich der schillernden Mrs. Coulter (Nicole Kidman) zu. Leider verfolgt Marisa Coulter ziemlich unredliche Ziele und Lyra gerät in große Gefahr.

Mir hat's gefallen:
Dieser Film ist ein unterhaltsames und spannendes Familien-Weihnachtsmärchen geworden, das es mit den vergleichsweise naiven Chroniken von Narnia und dem leider sehr einfallslosen Eragon leicht aufnehmen kann.
Hier sieht man in einem einfallsreichen und überbordenden Bilderopus mal etwas ganz Neues, eine andere Welt und andere Helden in einer Story, die sich sehr angenehm vom Elfen-Orks-Drachen-Einheitsbrei abhebt. Die Animationen sind hochkarätig und atemberaubend echt. Besonders Iorek der Panzerbär und die verschiedenen Tierdämonen sind fantastisch gelungen. Die Schlachten und Kämpfe können sich ebenfalls sehen lassen. Auch wenn sie nicht halb so erbittert, brutal oder gar pathetisch sind, wie das kleinste Scharmützel bei Herr der Ringe. Dafür sieht man hier keinen Tropfen Blut fließen. Da zerbersten stattdessen hunderte von Dämonen der Gefallenen wie Silvesterraketen im Schlachtengetümmel. Diese Idee ist doch wirklich ein extra Lob und einen zweiten Blick wert.
Aber bei allem Lob, "Der goldene Kompass" kommt halt nicht über das Niveau eines Kinder- und Familienfilm hinaus, auch wenn das Buch durchaus Ansätze dafür geboten hätte. Das Ziel, das sich Regisseur Chris Weitz und New Line Cinema angeblich gesetzt haben, einen vergleichbaren, epochalen Dreiteiler wie Herr der Ringe zu schaffen, ist mit diesem ersten Teil meilenweit verfehlt worden. Zu harmlos und vereinfacht sind Handlung und Charaktere. Und die Fantasy-Welt der Geschichte gewinnt nicht einmal ansatzweise die Tiefe eines Mittelerde-Sumpflandes. Wer sich also mehr als einen Kinderfilm erhofft wird bitter enttäuscht werden.

Die Darsteller:
Dakota Blue Richards als Lyra wurde extra für diesen Film unter Beisein des Autors Pullman gecastet, und sie ist eine Wucht. Ihre Figur ist allerdings auch das Zentralgestirn des Films, das kaum andere Darsteller neben sich aufkommen lässt. Selbst eine Hammerfrau wie Nicole Kidman erblasst beinahe neben Dakota Blue Richards, und auch trotz anderer hochgradiger Schauspieler, bleibt das Mädchen Lyra (eingehüllt in selbstgestrickte Mützen, Schals und Handschuhe) die "Überfrau" dieses ersten Teils.
Viele andere wichtige Charaktere tauchen in zu kurzen Abständen auf, ohne eingeführt zu werden. So tritt Sam Elliott, als Luftschiff fahrender Cowboy Scoresby völlig unvermittelt, dafür aber erst sehr spät auf und Daniel Craig als Asriel tritt viel zu früh ab. Beide kriegen kaum einen darstellerischen Fuß auf den Boden. Ebenso die Hexe Serafina Pekala, der König der Gypter oder Ma Costa - sie bleiben letztlich völlig belanglose Figuren neben Lyra. Nur Marisa Coulter und der Eisbär Iorek, im Englischen mit der Stimme von Ian Mc Kellen, erhalten Zeit und Raum genug um ihre interessanten Persönlichkeiten zu entfalten.

Fazit:
Mit wunderschönen Bildern, atemberaubenden Animationen und Weltklasse Darstellern hat man einen netten und harmlosen Film geschaffen, der eine ungewöhnliche wenn auch deutlich entschärfte Geschichte erzählt.

DVD 9:
Laufzeit ca. 109 min, Amaray Case, Bildformat 16:9 (2.40:1) anamorph
Ton: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1 EX, Untertitel: Deutsch und Englisch, Untertitel für Hörgeschädigte Deutsch, Ausstattung: Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Chris Weitz.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Entstellung des Buches, 7. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Warum heißt der Film "Der goldene Kompass"? Mit dem Buch hat er jedenfalls nicht mehr viel gemein.
Es wurde wirklich jeglicher spannende oder dramatische Inhalt weggelassen oder kindgerecht umgestaltet.

Ein paar Beispiele:
- Mrs Coulter hat im Buch eine außereheliche Affäre mit Lord Asriel, das wird hier weggelassen
- der Panzerbär Iorek wird verbannt, weil er bei einem Streit einen anderen Bären getötet hat. Im Film wurde er aufgrund einer Duellniederlage verbannt
- Roger stirbt im Buch, im Film nicht
- jegliche Religionskritik entfällt, obwohl diese im Buch wesentlich ist

Der Film ist leider bloß ein feiger Hollywoodfantasy-Einheitsbrei. Sehr traurig!
"Der goldene Kompass" ist locker flockig, wohingegen das Buch düster und dramatisch ist.
Gerne würde ich eine Filmadaption sehen, die den wahren Geist des Buches wiedergibt.
Als durchschnittlicher Kinderfilm ist "Der goldene Kompass" wohl gerade noch so geeignet.
An der Buchvorlage gemessen ist er jedoch ein Graus! Schade, dass durch diesen erfolglosen Film besseren Fortsetzungen der Weg versperrt worden ist.
Das nächste Mal sollten die Produzenten besser ein Kinderbuch verfilmen...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Goldene Kompass - Bluray -, 13. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuallerst nocheinmal kurz zur Pressung: ich habe auch kein Ruckeln bemerken können, somit denke ich, dass das Problem (wenn es eins war) behoben wurde!

Der Goldene Kompass ist wie auch Eragon oder die Narnia-Filme eine "Kinderbuch"Verfilmung die vor allem auf der Herr der Ringe Welle mitreiten will, aber wo die beiden erwähnten nicht annähert das Niveau des Buches erreichen, wird hier ein durchaus unterhaltsamer Film geboten. Leider muss erwähnt werden, dass es ja keine Fortsetzung gibt, die Story somit leider etwas lose in der Luft baumelt. Dennoch bietet diese Verfilmung vieles, was den Film sehenswert macht. Ich habe den Film auch auf Englisch gesehen und kann diese Fassung nur empfehlen. Vor allem die Stimme des Eisbären Iorek (gesprochen von Ian "Gandalf" McKellen) fährt durch Mark und Bein! Auch Nicole Kidmans Rolle und Performance verbessert sich durch die Originalvertonung deutlich. Die Kinderdarsteller machen ihre Sache sehr zufriedenstellend und hinterlassen einen mitfühlenden Eindruck.
Die Effekte sind ansich des 150 Millionen Budgets sehr üppig ausgefallen, nichts zu mäkeln.

Zur Bluray lässt sich sagen, das ein sehr gutes Bildniveau erreicht wird und eine fast makellose Tonperformance, vor allem im Englischen 7.1!
Eine somit fast perfekte BD, auf die ein grundsolider, sehr kurzweiliger Fantasystreifen gepresst wurde, der auf jeden Fall zu unterhalten weiß!
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Der goldene Kompass
Der goldene Kompass von Chris Weitz (DVD - 2008)
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