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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Januar 2009
Mit Pride Tigers "The lucky ones" veröffentlicht das neue britische Rocklabel Powerage Records bereits die vierte CD in diesem Monat. Und noch dazu eine ganz ausgezeichnete. Die Band um den singenden Drummer Matt Wood besteht zu drei Vierteln aus ehemaligen Mitgliedern der Metaller 3 Inches of Blood. Doch hier wird kein harter Metal, sondern ganz traditioneller Hard Rock mit starken Wurzeln in den 70er Jahren geboten. Classic Rock im besten Sinne. Dabei kommen einem durchaus Erinnerungen an nordamerikanische Gruppen wie Mountain, Blue Öyster Cult oder Grand Funk Railroad in den Sinn. Doch ein Name prangt ganz groß über dem Sound von Pride Tiger. Und zwar Thin Lizzy. Selten hat eine Band das Melodiegespür und das Feeling der Iren so gut in die Neuzeit gerettet. Einige würden in gewissem Maße von einer Art Plagiat sprechen. Doch betrachtet man wie viel Zeit zwischen den glorreichen Tagen der Iren (und das ist immerhin über ein Vierteljahrhundert her) und der Jetztzeit liegt, kann man hierüber leicht mal hinwegsehen und sich stattdessen über diese Wiederbelebung alter Tugenden freuen.

Denn was Pride Tiger auf ihrem Debütalbum bieten, ist viel zu gut, als dass man es einfach in die Retroecke steckt und dort versauern lässt. Vierzehn fetzige Rocksongs die nach richtiger Arbeit und Schweiß riechen, gefühlvoll, mit tollen Hooks und Melodien, sowie mitreißenden Rhythmen die automatisch die Füße zum Mitwippen anregen. Bereits der Opener "Let 'em go" kracht ordentlich ins Gebälk und gibt die Richtung für die nächsten 50 Minuten vor. Mit "What it is" und "Fill me in" folgen sogleich weitere Kracher. Besonders bei letzterem schimmert der Einfluss von Irlands Finest nicht nur ein bisschen durch. Besonders in Sachen Gesang und Phrasierung könnte man denken Phil Lynott hätte einen Sohn gezeugt, von dem die Öffentlichkeit erst jetzt Kenntnis erlangt. Einfach wunderbar. Aber auch die Gitarristen zeigen immer wieder, dass sie ein gutes Händchen für ohrenschmeichelnde Melodielinien haben, die sie in ihren oft zweistimmigen Leads verarbeiten. Bei dieser Versiertheit mag man es kaum glauben, dass es sich hier um noch junge Newcomer handelt.

Mit "The white witch woman blues" legen Pride Tiger einen kraftvollen Powergroover mit leichtem Blueseinschlag vor, der auch künftig zum Inventar jeder Bikerparty zählen könnte. Etwas entspannter geht es dagegen bei "56 days" zu, das mit seinen akustischen Gitarren im Hintergrund für eine lässige Atmosphäre sorgt. Immer wieder verbreiten die Songs trotz ihrer Rockigkeit ein recht relaxtes und unaufgeregtes Feeling. Doch Balladen oder ähnliche Weichspüler findet man auf "The luky ones" glücklicherweise nicht. Lediglich beim akustischen Outro von "A long way down (Shine)" oder dem schönen Instrumentalstück "Wizard's council" wird es um einiges ruhiger. Ansonsten versprüht die Band beständig gute Laune und sorgt für ein wohliges Gefühl im Bauch. Auch wenn sich beim ersten Durchlauf einige Songs (gerade im letzten Drittel) etwas unspektakulär anhören, gewinnt das Album bei jedem Hördurchgang und zieht einen mit der Zeit regelrecht in seinen Bann, so dass man kein Lied mehr missen möchte.

Auf dem Produzentensessel saß Matt Hynde, welcher sich früher schon mit Monster Magnet, Slayer oder Fu Manchu einen guten Namen machte. Der Herr zauberte der Band einen herrlich warmen und organisch klingenden Sound, der ein herrliches Retrofeeling verbreitet, ohne altmodisch zu klingen. Dies rundet ein wirklich tolles Debütalbum vollends ab. Damit stellen sich Pride Tiger in eine Reihe mit anderen jungen Bands wie The Answer oder Jaded Sun, die ebenso den urwüchsigen Sound vergangener Tage mit einer großen Portion Frische ins neue Jahrtausend gerettet haben. Empfehlenswert!
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am 26. Januar 2009
Wer sind denn nun die The Lucky Ones? Die Band Pride Tiger selbst, weil sie ein so starkes und überzeugendes Debutalbum veröffentlicht haben? Der Hörer weil er sich den legitimen (weil stilistisch sehr nahe dran) Nachfolger, bzw. Erbe von Thin Lizzy reinziehen kann? Oder ich, da ich das Vergnügen hatte mit der Scheibe einen überraschenden Anflug von Gehörjogging zu bekommen?
Man könnte weit ausholen und darüber lamentieren das bei Pride Tiger der Schlagzeuger gleichzeitig der Sänger ist. Oder das drei der rockenden Musiker früher bei der Heavy Metal Band 3 Inches Of Blood in Erscheinung getreten sind. Doch all das sind nur Randnotizen, welche im Schatten der tollen Hardrockmusik verblassen und unwichtig werden.
Pride Tiger als Thin Lizzy Möchtegerns abzutun würde der Gruppe nicht im geringsten Gerecht werden, denn auch wenn man jederzeit raushört das Phil Lynott der ultimative Haupteinfluss von Pride Tiger darstellt und das Songwriting da ansetzt wo nach Phils Ableben der Faden liegen gelassen wurde, so markieren die stolzen Tiger ihre Daseinsberechtigung mit spielerischer Sonderklasse und musikalischem Charisma.
Auch wenn The Lucky Ones" sehr sehr englisch klingt, so kommen die Jungs dennoch aus Kanada. Dort haben sie sogar einen Majordeal bei EMI an Land gezogen. Ob die daran Schuld sind und blockiert haben, darüber kann man nur spekulieren. Egal, jetzt kommt man auch hierzulande in den Genuss des Albums.
Für die Produktion war kein Geringerer als Matt Hyde verantwortlich, der schon Größen wie Slayer , Monster Magnet oder Fu Manchu für den nötigen Punch im Sound verholfen hat. Eben dieser Sound ist das I-Tüpfelchen der Scheibe. Erdig, schwitzig und echt, das sind die Attribute welche den Klang von The Lucky Ones" kennzeichnen und zu einem Sahnehäubchen werden lassen.
Hier wird nicht dicke Hose makiert oder albern herumgepost, sondern lebendig, ehrlich und frei von der Leber weg musiziert und die Freude am spielen und darbieten wird dadurch sprichwörtlich greifbar.
Wer jetzt glaubt das die Scheibe, ähnlich wie andere dem Classic Rock verschriebene Newcomerband Releases, durchplätschert und man am Ende keinen einzigen Song mehr in Erinnerung hat, der hat sich laut getäuscht. Nummern wie Long Way Down" oder 56 Days" kommen einem auf unkonventionelle Art schon nach dem ersten Mal hören wie potentielle Singles und Hits vor.
Pride Tiger ist ein neuer und glänzer Stern am wiedererstarkten Hardrockhimmel. Das macht Lust und Hoffnung auf mehr, und Lust auf Live.
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am 12. Februar 2015
Ich mache mich jetzt wieder mal unbeliebt. Die Pride Tiger Debüt Scheibe habe ich mir wegen der Besprechungen hier bestellt.Nun muß ich aber leider sagen, das ich eine ganz andere meinung zum Gehörten habe.Sicher sind da kleine Elemente von Thin Lizzy zu hören und sicher ist diese Musik nicht als aktuell zu bezeichnen.ABER das Ganze in die Lizzy bzw. 70er Ecke zu stellen, ist mir persönlich unverständlich. Mich erinnert das Ganze eher an solche Bands wie Soundgarden und Konsorten. Das ist jetzt sicher nichts Schlechtes.Aber eben nicht das was ich erwartet hatte. Wenn man wie ich auf Thin Lizzy steht und gerne Musik hört die in deren Fahrwasser fährt, dann sollte man sich eher Bands wie Black Star Rider oder (ganz aktuell) Dead Lord zu Gemüte führen. Hier wird der Geist von Phil Lynott GANZ hoch gehalten!
Fazit:Eine stinknormale Rock Scheibe ohne große Höhepunkte.Nicht übel aber auch nicht das große Ding!
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Der stolze Tiger kommt aus Kanada und ist ein Quartett, was sich dem Classic Rock verschrieben hat! Pride Tiger sind neu und drei der vier Jungs waren früher bei der Metalband 3 Inches Of Blood aktiv! Mit dem Debüt "The Lucky Ones" machen die Musiker aber ganz andere Musik. Wie früher die Kollegen von Exciter haben Pride Tiger einen singenden Drummer, der Mat Wood heißt und seine Sache genauso gut wie der Rest der Truppe macht, die genau wie er sicherlich riesige Fans von Thin Lizzy und ihrem Sänger Phil Lynott sind. Hard Rock aus den 70ern mit warmer Produktion und jeder Menge Retroelementen ist 2009 zwar nicht superoriginell, aber dafür verdammt gut gemacht. Manchmal klingen die Tiger echt, als würden sie Lizzy covern um dann den Hörer erkennen zu lassen, dass es doch nur gut "geborgt" wurde. Wer auf einen solche Sound abfährt und alle anderen, ähnlichen Bands bzw. Vorbilder tausendmal gehört hat, kann sicherlich diese CD mit dem überaus hässlichen Cover durchaus erwerben, vielleicht gibt es auch eine Vinylversion? Pride Tiger sind nicht schlecht, aber mehr als neun Punkte kann ich für diese schlau zusammen gezimmerte Platte (Stichwort: Recycling) nicht locker machen!
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am 19. April 2008
Irgendwo..... irgendwo im Himmel... steht Phil Lynott. Und lächelt !

Wer Ohren hat zu hören, der höre !

Die Eingeweihten wissen Bescheid. Nuff said.
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