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5.0 von 5 Sternen Perfekt!
Eigentlich war ich kein "Brote" - Fan bis zum letzten Album "Am Wasser gebaut" und nur aus Zufall kaufte ich es mir. "Emanuela" war ja eher eine reine Witznummer, aber daß die Brote noch mehr drauf hatten, merkte ich erst beim Hören der ganzen CD.
Darum erfreut es mich umso mehr, daß "Fettes Brot" genau da weitermachen, wo sie aufgehört...
Veröffentlicht am 29. März 2008 von M. Dunkel

versus
43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schieb es auf die Brote
Zwei Dinge stehen bereits vor der Veröffentlichung von "Strom und Drang" fest: "Fettes Brot" sind mit ihrem letzten Album "Am Wasser gebaut" endgültig von der Erfolgswelle mitgerissen worden und haben zudem erstmals mit einer Mischung aus gewonnener Reife und Spaßattitüde ein über Vergleiche erhabenes Werk abgeliefert. Seit nun mehr 15 Jahren...
Veröffentlicht am 10. März 2008 von P-Man


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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schieb es auf die Brote, 10. März 2008
Von 
P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Zwei Dinge stehen bereits vor der Veröffentlichung von "Strom und Drang" fest: "Fettes Brot" sind mit ihrem letzten Album "Am Wasser gebaut" endgültig von der Erfolgswelle mitgerissen worden und haben zudem erstmals mit einer Mischung aus gewonnener Reife und Spaßattitüde ein über Vergleiche erhabenes Werk abgeliefert. Seit nun mehr 15 Jahren liefert die selbst ernannte Dreifaltigkeit des deutschen Hip Hop in stiller Regelmäßigkeit kleine und große Clubhits ab und sind für ihre lebhaften Bühnenauftritte bekannt. Neben allen Albernheiten hat sich mit der letzten Platte auch eine nachdenklichere Seite der Hamburger aufgetan, die nicht zuletzt mit dem Erfolg der Single "An Tagen wie diesen" gedankt wurde. Die Hamburger Szene war und ist schon immer eine besondere und rückblickend ist es erstaunlich, welche Entwicklung einstige Weggefährten wie Tobi Tobsen (5 Sterne Deluxe, Moonbootica), DJ Rabauke (Eins Zwo), usw. genommen haben. Kollaborationen mit gestanden Acts wie den "Ärzten", "Beginnern" oder "Fanta 4" unterstreichen die musikalische Breite.

"Strom und Drang" markiert nun den 6. regulären Langspieler ihrer Karriere und Erfolg verpflichtet immer auf eine gewisse Weise. Somit war klar, dass die erste Single "Bettina, zieh Dir bitte etwas an" ein Track der Marke "Schwule Mädchen" und "Emanuela" sein muß - die Partygemeinde möchte unterhalten werden. Gemeinsam mit dem Berliner Produzenten/DJ Duo "Modeselektor" fällt diese auch gleich mal ungewohnt elektronisch aus. Offen für Neues lässt sich das Album auch in seiner Gesamtheit auf einige Experimente ein. "Erdbeben" stellt mit stampfenden Beats eine Liaison zwischen Miami Bass und Cheerleader Chants dar. Auch "Das traurigste Mädchen der Stadt" lässt die Elektronik sprechen und glänzt neben melodischen Synthieklängen und Refrain mit einem Gastaftritt der Sängerin Mieze (Mia). "Ich lass Dich nicht los" geht auch inhaltlich etwas anspruchsvoller zu Werke und behandelt, erneut unterstützt von Pascal Finkenauer, das Thema "Stalking" auf intelligente und kritische Weise. Dennoch haben sich die Brote leider etwas von ihrem einstigen Pfad abgekehrt. Spaß hat sich wieder massiver in den Vordergrund gestellt und selbst nachdenklichere Versuche wie "Hörst Du mich?" oder "Automatikpistole" erreichen nicht ansatzweise die Qualität der 2005er Finkenauer Kollaboration "An Tagen wie diesen". Es hinterlässt nach musikalisch und lyrisch durchschnittlichen Tracks wie "Schieb es auf die Brote" oder "Lieber verbrennen als erfrieren" eher den Eindruck unbedingt noch einmal eine moralischen Akzent setzen zu wollen. Man muß natürlich zu Gute halten, dass sich "Fettes Brot" mit jedem Album immer ein Stück weit neu erfinden - auch in diesem Fall. Elektronische Elemente, Old und New School Hip Hop oder am Ende doch eine seichtere Popnummer (Das allererste Mal), aber wenn man sich (zu Recht) mit einer Platte wie "Am Wasser gebaut" den Erfolg verdient hat, muß man sich konstruktiver Kritik stellen müssen und manches klingt einfach zu gewollt und auf funktionierende Bühnenshows zukonstruiert. Die Gefahr liegt bei solchen Nummern immer darin, dass sie eine Halbwertszeit von einem Fischbrötchen haben. "Spaß muß sein" - ihr habt ja recht, aber wenn es darum geht, ob sich "Fettes Brot" ein weiteres Mal steigern konnten, dann heißt die Antwort: "Ja klar.....äh nein....ich mein....Jein!"

Anspieltipps: "Das traurigste Mädchen der Stadt", "Erdbeben" und "Ich lass Dich nicht los"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fettes Brot ist zurück, 22. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Fettes Brot sind wieder zurück! Doktor Renz, König Boris und Schiffmeister melden sich drei Jahre nach "Am Wasser gebaut" zurück.

1) Lieber Verbrennen, Als Erfrieren - Ein cooler Titel der drei Hamburger, der mit coolen Beats daherkommt und über den Kiez und die Einstellung dazu erzählt. [4/5]
2) Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An - Witziger Titel über eine Neun Live-Moderatorin und die deutsche Fernsehkultur. Mal wieder etwas neues liefert die innovative Gruppe. [4/5]
3) Das Traurigste Mädchen Der Stadt - Ein ganz netter Song. [3/5]
4) Erdbeben - Absolut sinnfreier Text über das Hinterteil. [2/5]
5) Der Beste Rapper Deutschlands Ist Offensichtlich Ich -
Nette Melodie über einen überheblichen Musiker. Langweiliger Track. [2/5]
6) Ich Lass Dich Nicht Los - Ein trauriges Lied mit anspruchsvollem Text und der Unterstützung von Pascal Finkenauer aus "An Tagen wie diesen". Hammerharter Inhalt über die Liebe eines Stalkers. [4/5]
7) Das Allererste Mal - Schöner fröhlicher Titel im Duett über die Traumfrau. [4/5]
8) Schieb Es Auf Die Brote - Interessanter Titel im amerikanischen Hip Hop-Stil. Cool. [3/5]
9) Automatikpistole - Eine spannende Melodie mit einem ebensolchen Text über die mittlerweile armselige Hip Hop-Kultur und die teilweise Verarmung der Kultur in Deutschland. Fettes Brot ist erwachsen. [4/5]
10) 1Euro Blues - Witziger Text in entspannter Melodie über die Hartz 4-Mentalität mit einem Schuss Ironie. [3/5]
11) Hörst Du Mich? - Ein Titel, mit dem ich nichts anfangen kann. Kann man ganz gut hören. Ein Abgesang auf eine verstorbene Mitmenschen. [3/5]

Ein sehr interessantes Album, das mit einer abwechslungsreichen Songauswahl glänzt. Ich kann das Album gut hören und man merkt, das sich die Brote permanent weiterentwickeln und neue Glanzlichter Deutscher Sprache setzen. Es lohnt sich, einfach mal reinzuhören. Für Fettes Brot-Fans ist dies sicher ohne Probleme eine glatte Kaufempfehlung.

Fazit: Fettes Brot bestätigt hier ihre gute Rolle unter Deutschlands Musikacts. Weiter so. :-D
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!, 29. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Eigentlich war ich kein "Brote" - Fan bis zum letzten Album "Am Wasser gebaut" und nur aus Zufall kaufte ich es mir. "Emanuela" war ja eher eine reine Witznummer, aber daß die Brote noch mehr drauf hatten, merkte ich erst beim Hören der ganzen CD.
Darum erfreut es mich umso mehr, daß "Fettes Brot" genau da weitermachen, wo sie aufgehört haben.
11 total unterschiedliche Songs in einem atemberaubenden Stilmix.
"Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An" ist vom Refrain nicht ganz so eingängig wie "Emanuela", aber wieder verbinden die Brote lockere Sprüche mit einem ernstgemeinten und ernsthaften Hintergrund.
Höhepunkt des Album ist eindeutig das mit Finkenauer aufgenommene "Ich Lass Dich Nicht Los", welches zwar an manchen Stellen stark "Tage wie dieser" vom letzten Album erinnert, ansonsten musikalisch und insbesondere textlich ganz stark rüberkommt. Mein Anspieltipp!!!
Positiv sind die vielen verschiedenen Arrangements und Rhythmen. Den Broten scheinen die Ideen überhaupt nicht auszugehen und sprühen vor Einfallsreichtum. Bei keinem Song wird es langweilig, auch wenn ich den Song "Der beste Rapper..." ein wenig sinnfrei finde. Müßte es nicht "...bin offentlich ich" heißen?
Nach 37 Minuten ist leider alles schon vorbei. Schade, 1-2 Songs mehr von guter Qualität hätte mich mir noch gewünscht.
Aber trotzdem hinterläßt das Album einen ganz starken Eindruck. Kaufen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SO muss Rap in Deutschland klingen, 16. März 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Es geht auch ohne Gewalt, leicht bekleideten Frauen und aufgemotzten Autos (wie immer schon bei den Broten).

Das neue Album von den Broten ist wieder ein neuer Schritt in ihrer persönlichen Geschichte.
Sie haben sich weiterentwickelt und einen neuen freshen Sound entworfen. Das Album klingt sehr zeitgemäß und die Texte sind sowohl sinnvoll als auch echte Partytracks.

Was mich ein wenig stutzig gemacht hat, ist die Gesamtlänge (ca 37 min).
Aber lieber habe ich 11 richtig gute Lieder als 20 von denen ich jedes 2. überspringe.

So kann ich die CD einlegen und getrost laufen lassen.
Für jede Stimmung was dabei.

Für Brote Fans ein MUSS, und für alle die es noch werden wollen sowieso.
Auch die Aggros und Bushidos unter euch: Reinhören und den persönlichen Horizont erweitern, schadet nichts. ;)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur 11 Songs..., 17. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Es mag wenig klingen. Nach knapp 40 Minuten ist auch schon schluss... aber die Stücke machen Lust auf mehr. Ein echter Hörgenuss sind die Brote und die Repeat Funktion des CD Players ist eine praktische Erfindung. Ein bunter Mix aus kritischen Texten, ruhigen Passagen und des spaßigen Musikmixes der Brote, wie wir es von Nordisch by nature und schwule mädchen kennen.
Für Fette Brot Fans ein muss. Für Gelegenheitshörer auch ein muss, denn es macht spaß zu lauschen.

Einziger Kritikpunkt: Nach nur 11 guten Songs ist schluß.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sind wieder da!, 18. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Nach diesmal "nur" drei Jahren melden sie sich zurueck: Dr. Renz, Schiffmeister und König Boris sind zurück im Business und räumen mal wieder richtig auf! Mit der übersexten Gesellschaft, mit Gangsta Rap, mit Harz IV, aber auch einfach mit der trüben Winter-Laune..

So enttäuscht ich von ihrem letzten Album, am Wasser gebaut, war, so begeistert bin ich von diesem. Wärend mich beim letzten Album das Gefühl nicht los wurde, dass die drei Hamburger Jungs ganz tief in ihrer Mid-Life-Crisis steckten, haben sie diese nun eindeutig überwunden.

Was davon übrig geblieben ist, ist ein gewisser Ernst in manchen ihrer Lieder. So singen sie in "Ich lass Dich nicht los" von einem und aus der Sicht eines Stalkers und das so eindringlich, dass man erstmal ein paar Mal schlucken muss, wenn man ihnen zuhört. Die Idee ist zwar nicht neu, die hat Falco schon vor über 20 Jahren gehabt, aber die Umsetzung ist nahezu perfekt - da wäre sogar Herr Hölzel neidisch geworden..!

Auch das letzte Lied auf dem Album, "Hoerst Du mich", ist sehr ernst und dabei sehr gelungen: Ein Lied für all die, die mittlerweile "auf der Strecke geblieben" sind. Ein sehr, sehr trauriges und trotzdem gelungenes Lied von den Broten. Das hätte ich ihnen so gar nicht zugetraut.

Aber neben all diesen ernsten Liedern gibt es natürlich auch gewohnte Brote-Kracher, als da wären: Erdbeben (auf den Beat von Bonde do Roles "Gasolina" - mein Sommerhit des Jahres 2008!), der beste Rapper Deutschlands und natuerlich der 1 Euro Blues - ein Lied für alle Hartz IV-Empfaenger und 1-Euro-Jobber.

Neben der hohen Qualität der Texte sei aber unbedingt auch die musikalische Qualität des Albums erwähnt..! So muss moderner, (deutscher) HipHop klingen! Ein bisschen OldSchool, ein ordentlicher Schuss Electro und dazu die wildesten Beats, die ich bei deutschem HipHop je gehoert habe! Vergleichbar vielleicht am ehesten mit Bonde do Role auf deutsch.

Alles in allem ist "Strom und Drang" eines der gelungensten Alben der fetten Brote - ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es ihr bestes ist, seit "Auf einem Auge Blöd"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Scheibe mit ein paar Aussetzern..., 3. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Obwohl sich dieses Album dem Mainstream nicht ganz entziehen kann, ist es doch eine gute Scheibe geworden. Musikalisch lehnt es sich eher an "Am Wasser gebaut" statt an den anderen vorherigen Alben an. Das heisst unter anderem, das wieder ein bisschen expermentiert wurde...
Wie immer ist es klar, das bei Fettes Brot die Spaßfraktion nicht zu kurz kommen darf. Hier tun die Single "Bettina, zieh dir bitte etwas an" bzw. die anderen Songs "Erdbeben", "Schieb es auf die Brote", "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich" und "1 Euro Blues" ihr übrigens. Besonders gelungen finde ich letzteren...in den Lyrics schwebt ein Hauch von Politik, verpackt in einem Paket mit dem Absender Fettes Brot :-). Von "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich" bin ich persönlich nicht so der Fan. Jenes mag vielleicht daran liegen, das der Song so unfertig und leider auch Lyric- und Beatmäßig langweilig wirkt.
Zu den ernsteren Songs kann ich nur sagen --> 1A!!! Hört sich "Automatikpistole" wieder wie ein Partykracher der Brote an, muss man beim hören feststellen, das es sich um einen ernsten Song mit (wirklich geilen!) passenden Beat handelt. "Ich Lass dich nicht los" greift das Thema "Stalker" auf und erzählt, wie ein harmlose Chat doch manchmal ernsthaft enden kann. "Das allererste mal" ist ein Song wie man ihn von Fettes Brot eigentlich nicht kennt. Hier sind wohl die Frühlingsgefühle mit den Jungs durchgegangen...aber mal ganz ehrlich, ich finde den Song trotzdem spitze. Er kommt eben spritzig schnell und pfiffig rüber --> wieso auch nicht? Die Liebe ist doch was schönes und kein Trauerspiel ;-)
Kommen wir nun zu den "Pflegekindern". Nicht das die 3 restlichen Songs schlecht wären, aber bei denen scheiden sich wirklich die Geister.
Song 1: "Das traurigste Mädchen der ganzen Stadt"
Verdammt, ich mag den Song wirklich! Lyrics gut, Beat gut aaaaaber der Refrain ist an einem Teil einfach ziemlich kindisch geworden -->..."wie sie tanzt und laaaaaacht"...Was haben sich die Jungs dabei gedacht?
Song 2: "Lieber verbrennen als erfrieren"
Ich persönlich liebe diesen Song. Der Anfang (nicht der Refrain) beginnt mit einer, nun ja, leicht "tuffigen" Stimme. Ich machs kurz: Die ersten Tage habe ich drüber gelacht, danach ging es mir tierisch auf den Senkel!
Song 3: "Hörst du mich?"
Mit diesem Song kann ich überhaupt nichts anfangen. Weder witzig noch ernst, was soll das sein??? Eindeutig der schlechteste Song auf dem Album.
Fazit: Auch diesmal schaffen es die Brote wieder ein Top Album auf die Beine zu stellen. Ich persönlich gehöre der "Rockfraktion" an und kann mit Hip Hop nichts anfangen...trotzdem schaffen die Brote es immer wieder, das ich mir ihre Alben und demnach auch das neue Album "antue" :-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich gelungenes Album, 14. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Ich habe das neue Album bereits auf zwei Konzerten "vorhören" können und das Erscheinen der Platte sehnsüchtigst erwartet.

Was kann man dazu noch sagen? Die Brote sind seit dem letzten Album wieder einen grossen Schritt nach vorn gegangen, ihre musikalische Vielfalt ist mittlerweile unglaublich und das spiegelt sich nicht zuletzt in den neuen Titeln wieder.

Hier findet man Partymusik genauso wie Texte mit Seele und Tiefgang, es gibt Songs mit viel Spass und Songs mit viel Gefühl, einfach eine tolle Bandbreite , die die Brote da abliefern.

Dieses Album ist ein absolutes MUSS in jedem Plattenschrank!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer will sich das durch die Finger gehen lassen?, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Wer sich diese Scheibe von den Jungs nicht kauft, weiß gar nicht was ihm entgeht und er verpasst dadurch. Strom und Drang wird einschlagen wie eine Bombe. Die Lieder haben sich live im Dezember 07 schon genial angehört, dass wird auf der CD nicht anders sein. Den Vorgeschmack kennt und hört ihr ja bereits mit Bettina...

Also an alle Leute da draußen: Kauft diese CD =)
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seit 1974 hardcore, 14. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Botschaft angekommen / das letzte Hemd / Clowns aus der letzten Bank

Vielleicht ein paar Fakten vorweg. Strom Und Drang markiert die zweite Platte auf dem eigenen Plattenlabel FBS, hat mit Bettina auch wieder einen gehörigen Stomper auf Rotation zu bieten. Dazu Kollaborationen: Modeselektor, Finkenauer und Bernadette La Hengst. Vorweg: Trotz anderslautender Gerüchte geht Strom Und Drang viel weniger den bequemen Elektroweg als gedacht.

Von A nach B

Dagegen fällt schnell auf, dass Storytelling so langsam den Hip Hop ersetzt. Wenigstens jenen im Bierzelt, vor dem sich die Band ein bisschen auch selbst immer gefürchtet hat. Fettes Brot bewegen sich weiterhin auf sicherem Grund, wenn sie Mädchen aus der Ferne beobachten, übers das prekäre Jung(s)sein berichten oder sich dem heißen Eisen Stalking widmen.
Dann ist da noch die Zusammenarbeit mit Mieze, die sich in der Atonalität ihres Beitrags durchaus an großen Vorbildern orientiert. Schließlich rappen nicht zum ersten Mal genrefremde Musiker bei Freunden. Aber auch ihrem Sprechgesang kann man zumindest abgewinnen: Auf diese Weise kommt sie nicht dazu, mit ihrer Band MIA. Musik zu machen. Wenn auch nur für fünf Minuten.

Wo sich die Beats freundlich und behutsam von den Wurzeln webgewegen, wäre ein bisschen mehr Schliff an den Texten ganz schön gewesen. Die sind leider nicht so verrückt, größenwahnsinnig und daneben geraten wie der Promotext, wo in einem Ruck Zen Faschisten, das Teutsche an sich und Ally MC durchgehandelt werden.

Seit 1974 hardcore

Schließlich sind Fettes Brot heute vielleicht mehr Pop denn je - und weniger im Hip Hop Establishment - das früher in Hamburg und heute einfach in der Gosse sitzt - akzeptiert. Dabei ist es eigentlich wie immer: Es scheint die drei nicht zu stören. Vielmehr fühlen sich die Jungs wohl in ihrer Rolle als Personae non Grata. Mit dem deutschen Rap von heute, der Angst und Gewalt befördert und verherrlicht, gehen sie um, wie man das im optimalen Fall auch schon in der Schule gemacht hat; indem sie pubertären Machtphantasien in der großen Pause die Luft raus lassen. Humor hilft. Und so folgen nach persönlicher Abrechnung (Die Meisten meiner Feinde) jetzt die längst überfälligen Statements gegen Knarrenrap, der lange schon in jedem Kinderzimmer angekommen ist.

Machen wir uns da keine Illusionen: Nett, dass es nun mal jemand ausspricht, aber ihr angepeiltes Zielpublikum erreichen die drei damit nicht. Zu sehr Gymnasiumrap bleibt das auch auf dem sechsten Studioalbum, und auch die Reime sind weiterhin zu flüssig, zu clever und reflektiert die Gedanken.
Da passt es gut, dass im abschließenden Hörst Du Mich? nach überraschenden Ausflügen in Miami Bass (Erdbeben) und manchmal etwas platten Deutschpop (Der beste Rapper ist offensichtlich ich) so was wie Imagepflege betrieben wird: Der Hörer, der erkennt, wer mit einem erwähnten Musiker Marvin G. oder einer Studentin Sophie S. gemeint ist, ist für Identifikationsschablonen ohnehin nicht (mehr) empfänglich. Der ist darüber hinweg, so wie auch die alten Vorbilder der drei Rapper ihre Zeit und Leben hinter sich haben.

Bleibt das Fazit: Der Mut, sich im eigenen Rahmen an neuen Dingen zu versuchen, ist da, mehr auch nicht. Trotzdem bleibt es schön zu sehen, welche Alternativen zum Eskapismus alter wie neuer Deutschrap-Heroen möglich sind.
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Strom und Drang
Strom und Drang von Fettes Brot (Audio CD - 2008)
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