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5.0 von 5 Sternen Perfekt!
Eigentlich war ich kein "Brote" - Fan bis zum letzten Album "Am Wasser gebaut" und nur aus Zufall kaufte ich es mir. "Emanuela" war ja eher eine reine Witznummer, aber daß die Brote noch mehr drauf hatten, merkte ich erst beim Hören der ganzen CD.
Darum erfreut es mich umso mehr, daß "Fettes Brot" genau da weitermachen, wo sie aufgehört...
Veröffentlicht am 29. März 2008 von M. Dunkel

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fettes Brot ist zurück
Fettes Brot sind wieder zurück! Doktor Renz, König Boris und Schiffmeister melden sich drei Jahre nach "Am Wasser gebaut" zurück.

1) Lieber Verbrennen, Als Erfrieren - Ein cooler Titel der drei Hamburger, der mit coolen Beats daherkommt und über den Kiez und die Einstellung dazu erzählt. [4/5]
2) Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An -...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von DJ MTi


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fettes Brot ist zurück, 22. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Fettes Brot sind wieder zurück! Doktor Renz, König Boris und Schiffmeister melden sich drei Jahre nach "Am Wasser gebaut" zurück.

1) Lieber Verbrennen, Als Erfrieren - Ein cooler Titel der drei Hamburger, der mit coolen Beats daherkommt und über den Kiez und die Einstellung dazu erzählt. [4/5]
2) Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An - Witziger Titel über eine Neun Live-Moderatorin und die deutsche Fernsehkultur. Mal wieder etwas neues liefert die innovative Gruppe. [4/5]
3) Das Traurigste Mädchen Der Stadt - Ein ganz netter Song. [3/5]
4) Erdbeben - Absolut sinnfreier Text über das Hinterteil. [2/5]
5) Der Beste Rapper Deutschlands Ist Offensichtlich Ich -
Nette Melodie über einen überheblichen Musiker. Langweiliger Track. [2/5]
6) Ich Lass Dich Nicht Los - Ein trauriges Lied mit anspruchsvollem Text und der Unterstützung von Pascal Finkenauer aus "An Tagen wie diesen". Hammerharter Inhalt über die Liebe eines Stalkers. [4/5]
7) Das Allererste Mal - Schöner fröhlicher Titel im Duett über die Traumfrau. [4/5]
8) Schieb Es Auf Die Brote - Interessanter Titel im amerikanischen Hip Hop-Stil. Cool. [3/5]
9) Automatikpistole - Eine spannende Melodie mit einem ebensolchen Text über die mittlerweile armselige Hip Hop-Kultur und die teilweise Verarmung der Kultur in Deutschland. Fettes Brot ist erwachsen. [4/5]
10) 1Euro Blues - Witziger Text in entspannter Melodie über die Hartz 4-Mentalität mit einem Schuss Ironie. [3/5]
11) Hörst Du Mich? - Ein Titel, mit dem ich nichts anfangen kann. Kann man ganz gut hören. Ein Abgesang auf eine verstorbene Mitmenschen. [3/5]

Ein sehr interessantes Album, das mit einer abwechslungsreichen Songauswahl glänzt. Ich kann das Album gut hören und man merkt, das sich die Brote permanent weiterentwickeln und neue Glanzlichter Deutscher Sprache setzen. Es lohnt sich, einfach mal reinzuhören. Für Fettes Brot-Fans ist dies sicher ohne Probleme eine glatte Kaufempfehlung.

Fazit: Fettes Brot bestätigt hier ihre gute Rolle unter Deutschlands Musikacts. Weiter so. :-D
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schieb es auf die Brote, 10. März 2008
Von 
P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Zwei Dinge stehen bereits vor der Veröffentlichung von "Strom und Drang" fest: "Fettes Brot" sind mit ihrem letzten Album "Am Wasser gebaut" endgültig von der Erfolgswelle mitgerissen worden und haben zudem erstmals mit einer Mischung aus gewonnener Reife und Spaßattitüde ein über Vergleiche erhabenes Werk abgeliefert. Seit nun mehr 15 Jahren liefert die selbst ernannte Dreifaltigkeit des deutschen Hip Hop in stiller Regelmäßigkeit kleine und große Clubhits ab und sind für ihre lebhaften Bühnenauftritte bekannt. Neben allen Albernheiten hat sich mit der letzten Platte auch eine nachdenklichere Seite der Hamburger aufgetan, die nicht zuletzt mit dem Erfolg der Single "An Tagen wie diesen" gedankt wurde. Die Hamburger Szene war und ist schon immer eine besondere und rückblickend ist es erstaunlich, welche Entwicklung einstige Weggefährten wie Tobi Tobsen (5 Sterne Deluxe, Moonbootica), DJ Rabauke (Eins Zwo), usw. genommen haben. Kollaborationen mit gestanden Acts wie den "Ärzten", "Beginnern" oder "Fanta 4" unterstreichen die musikalische Breite.

"Strom und Drang" markiert nun den 6. regulären Langspieler ihrer Karriere und Erfolg verpflichtet immer auf eine gewisse Weise. Somit war klar, dass die erste Single "Bettina, zieh Dir bitte etwas an" ein Track der Marke "Schwule Mädchen" und "Emanuela" sein muß - die Partygemeinde möchte unterhalten werden. Gemeinsam mit dem Berliner Produzenten/DJ Duo "Modeselektor" fällt diese auch gleich mal ungewohnt elektronisch aus. Offen für Neues lässt sich das Album auch in seiner Gesamtheit auf einige Experimente ein. "Erdbeben" stellt mit stampfenden Beats eine Liaison zwischen Miami Bass und Cheerleader Chants dar. Auch "Das traurigste Mädchen der Stadt" lässt die Elektronik sprechen und glänzt neben melodischen Synthieklängen und Refrain mit einem Gastaftritt der Sängerin Mieze (Mia). "Ich lass Dich nicht los" geht auch inhaltlich etwas anspruchsvoller zu Werke und behandelt, erneut unterstützt von Pascal Finkenauer, das Thema "Stalking" auf intelligente und kritische Weise. Dennoch haben sich die Brote leider etwas von ihrem einstigen Pfad abgekehrt. Spaß hat sich wieder massiver in den Vordergrund gestellt und selbst nachdenklichere Versuche wie "Hörst Du mich?" oder "Automatikpistole" erreichen nicht ansatzweise die Qualität der 2005er Finkenauer Kollaboration "An Tagen wie diesen". Es hinterlässt nach musikalisch und lyrisch durchschnittlichen Tracks wie "Schieb es auf die Brote" oder "Lieber verbrennen als erfrieren" eher den Eindruck unbedingt noch einmal eine moralischen Akzent setzen zu wollen. Man muß natürlich zu Gute halten, dass sich "Fettes Brot" mit jedem Album immer ein Stück weit neu erfinden - auch in diesem Fall. Elektronische Elemente, Old und New School Hip Hop oder am Ende doch eine seichtere Popnummer (Das allererste Mal), aber wenn man sich (zu Recht) mit einer Platte wie "Am Wasser gebaut" den Erfolg verdient hat, muß man sich konstruktiver Kritik stellen müssen und manches klingt einfach zu gewollt und auf funktionierende Bühnenshows zukonstruiert. Die Gefahr liegt bei solchen Nummern immer darin, dass sie eine Halbwertszeit von einem Fischbrötchen haben. "Spaß muß sein" - ihr habt ja recht, aber wenn es darum geht, ob sich "Fettes Brot" ein weiteres Mal steigern konnten, dann heißt die Antwort: "Ja klar.....äh nein....ich mein....Jein!"

Anspieltipps: "Das traurigste Mädchen der Stadt", "Erdbeben" und "Ich lass Dich nicht los"
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!, 29. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Eigentlich war ich kein "Brote" - Fan bis zum letzten Album "Am Wasser gebaut" und nur aus Zufall kaufte ich es mir. "Emanuela" war ja eher eine reine Witznummer, aber daß die Brote noch mehr drauf hatten, merkte ich erst beim Hören der ganzen CD.
Darum erfreut es mich umso mehr, daß "Fettes Brot" genau da weitermachen, wo sie aufgehört haben.
11 total unterschiedliche Songs in einem atemberaubenden Stilmix.
"Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An" ist vom Refrain nicht ganz so eingängig wie "Emanuela", aber wieder verbinden die Brote lockere Sprüche mit einem ernstgemeinten und ernsthaften Hintergrund.
Höhepunkt des Album ist eindeutig das mit Finkenauer aufgenommene "Ich Lass Dich Nicht Los", welches zwar an manchen Stellen stark "Tage wie dieser" vom letzten Album erinnert, ansonsten musikalisch und insbesondere textlich ganz stark rüberkommt. Mein Anspieltipp!!!
Positiv sind die vielen verschiedenen Arrangements und Rhythmen. Den Broten scheinen die Ideen überhaupt nicht auszugehen und sprühen vor Einfallsreichtum. Bei keinem Song wird es langweilig, auch wenn ich den Song "Der beste Rapper..." ein wenig sinnfrei finde. Müßte es nicht "...bin offentlich ich" heißen?
Nach 37 Minuten ist leider alles schon vorbei. Schade, 1-2 Songs mehr von guter Qualität hätte mich mir noch gewünscht.
Aber trotzdem hinterläßt das Album einen ganz starken Eindruck. Kaufen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SO muss Rap in Deutschland klingen, 16. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Es geht auch ohne Gewalt, leicht bekleideten Frauen und aufgemotzten Autos (wie immer schon bei den Broten).

Das neue Album von den Broten ist wieder ein neuer Schritt in ihrer persönlichen Geschichte.
Sie haben sich weiterentwickelt und einen neuen freshen Sound entworfen. Das Album klingt sehr zeitgemäß und die Texte sind sowohl sinnvoll als auch echte Partytracks.

Was mich ein wenig stutzig gemacht hat, ist die Gesamtlänge (ca 37 min).
Aber lieber habe ich 11 richtig gute Lieder als 20 von denen ich jedes 2. überspringe.

So kann ich die CD einlegen und getrost laufen lassen.
Für jede Stimmung was dabei.

Für Brote Fans ein MUSS, und für alle die es noch werden wollen sowieso.
Auch die Aggros und Bushidos unter euch: Reinhören und den persönlichen Horizont erweitern, schadet nichts. ;)
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3.0 von 5 Sternen Verbrennen und Erfrieren, 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Der erste Song "Lieber verbrennen als erfrieren" ist m. E. nicht nur zufällig der erste Song, denn er nistete sich sofort in meinem Ohr ein. Sein Motto deckt sich voll mit meiner Lebenseinstellung. Ich freue mich schon, ihn bald meiner Fangemeinde auf der Tanzfläche präsentieren zu können. Ich bin mir sicher, dass der Song Eingang in mein Standardrepertoire als DJ finden wird.
Anfangs kommt "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich" im 12/8el-Rhythmus voll stark, aber irgendwie sackt der Song im weiteren Verlauf auf den allgemein üblichen musikalischen Level während des Faschings ab.
Die Rhythmik von "Hörst Du mich" lehnt sich stark an "We Will Rock You" an und reißt mich musikalisch echt nicht vom Hocker. Aber hört doch mal auf den Text. Es geht dort um ein wichtiges Kapitel in der Deutschen Geschichte.
Und genau die Texte sind es, die mich veranlassen, einer im Wesentlichen laschen Produktion mit vielen Klischees und Algemeinplätzen überhaupt Sterne zu verleihen. Als dramaturgisch äußerst intensiv wäre noch der Song "Ich lass Dich nicht los" positiv zu erwähnen.
Offensichtlich wurde "Bettina zieh Dir bitte etwas an" als Single ausgekoppelt. Also das verstehe ich nicht! Wie kann so ein Geplärr und Gehacke gefallen? Wer genau hinhört, wird sogar feststellen, dass kurze musikalische Sequenzen von "Emanuela" darin enthalten sind. Na jetzt wird wohl klarer, warum sie gerade diesen Song gewählt haben.
Insgesamt passt die Platte genau in mein Bild von Fettes Brot: Kaum Perlen im schmuddeligen Brei. Ich hör mir nämlich nur "Emanuela" und "Lieber verbrennen als erfrieren" an, obwohl ich über drei CDs von Fettes Brot verfüge. Ohne den letztgenannten Song (*****) hätte diese Scheibe von mir übrigens nur zwei Sterne erhalten.
Zu den ganz Großen im Musikgeschäft zählt Fettes Brot sicher nicht, aber zwei Hammerhits sind doch echt beachtlich.
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4.0 von 5 Sternen Es muss kein Gangsta-Rap sein, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Zwischen Bushido, Fler u. Sido frag ich mich manchmal, ob unsere Welt wirklich so negativ ist? Es werden nur mehr Missstände aufgezeigt, sodass man denkt, alles ist nur mehr grau und trist. Aber das Positive und Schöne bleibt auf der Strecke.

Das positive Texte mit Witz und Originalität noch funktionieren, beweist hier König Boris, Dr. Renz und Schiffmeister auf Strom und Drang wieder einmal vorzüglich. Klar haben sich die "Brote" über die Jahre seit Ihrem Debüt "Nordisch bei Nature" oder "Auf einem Auge blöd" stark geändert. Aber nicht unbedingt zum Schlechteren oder gar Komerz, was ja in der Deutsch-Rap-Szene heutzutage gang und gebe ist.

"Am Wasser gebaut" war im Grunde genommen für mich der Schlussstrich. Mehr Mainstream-Hip Hop habe ich wirklich nicht mehr vertragen. Auch wenn "Emanuela" auch mal immer wieder gute Laune herbeigerufen hat, dümpelten die anderen Tracks auf der Scheibe, eher bedeutungslos dahin. Aber nachdem ich sehr positive Reviews von diversen renomierten Musikmagazinen über die neue Platte "Strom und Drang" gelesen habe, verspürte ICH den Drang mir dieses neue Album von "Fettes Brot" doch noch zu Gemüte zu führen.

Was Fettes Brot ausmacht sollte eigentlich klar sein. Es muss nicht immer Gangsta-Rap sein. Es muss nicht von "Porno-Business" oder "Ghetto" sein. Man kann auch originellere Texte reimen, wie über Bettina (mal wieder eine Frau) oder die Hyme auf einen selbst (Der beste Rapper Deutschland), aber am Schluss sind es doch wieder mal Fettes Brot die an allem Schuld sind (Schieb es auf die Brote).

Fettes Brot treffen mit diesem neuen Release, mal wieder den Nagel auf den Kopf. Kein "Ghetto-Rap", sondern entspannter Rap mit intelligenten Texten, die man nach einiger Zeit schon mal unbewusst dahinsummt ;-)

Fazit: Danke König Boris, Dr. Renz usw. für dieses neues erfrischende Album. Macht weiter so!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Scheibe mit ein paar Aussetzern..., 3. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Obwohl sich dieses Album dem Mainstream nicht ganz entziehen kann, ist es doch eine gute Scheibe geworden. Musikalisch lehnt es sich eher an "Am Wasser gebaut" statt an den anderen vorherigen Alben an. Das heisst unter anderem, das wieder ein bisschen expermentiert wurde...
Wie immer ist es klar, das bei Fettes Brot die Spaßfraktion nicht zu kurz kommen darf. Hier tun die Single "Bettina, zieh dir bitte etwas an" bzw. die anderen Songs "Erdbeben", "Schieb es auf die Brote", "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich" und "1 Euro Blues" ihr übrigens. Besonders gelungen finde ich letzteren...in den Lyrics schwebt ein Hauch von Politik, verpackt in einem Paket mit dem Absender Fettes Brot :-). Von "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich" bin ich persönlich nicht so der Fan. Jenes mag vielleicht daran liegen, das der Song so unfertig und leider auch Lyric- und Beatmäßig langweilig wirkt.
Zu den ernsteren Songs kann ich nur sagen --> 1A!!! Hört sich "Automatikpistole" wieder wie ein Partykracher der Brote an, muss man beim hören feststellen, das es sich um einen ernsten Song mit (wirklich geilen!) passenden Beat handelt. "Ich Lass dich nicht los" greift das Thema "Stalker" auf und erzählt, wie ein harmlose Chat doch manchmal ernsthaft enden kann. "Das allererste mal" ist ein Song wie man ihn von Fettes Brot eigentlich nicht kennt. Hier sind wohl die Frühlingsgefühle mit den Jungs durchgegangen...aber mal ganz ehrlich, ich finde den Song trotzdem spitze. Er kommt eben spritzig schnell und pfiffig rüber --> wieso auch nicht? Die Liebe ist doch was schönes und kein Trauerspiel ;-)
Kommen wir nun zu den "Pflegekindern". Nicht das die 3 restlichen Songs schlecht wären, aber bei denen scheiden sich wirklich die Geister.
Song 1: "Das traurigste Mädchen der ganzen Stadt"
Verdammt, ich mag den Song wirklich! Lyrics gut, Beat gut aaaaaber der Refrain ist an einem Teil einfach ziemlich kindisch geworden -->..."wie sie tanzt und laaaaaacht"...Was haben sich die Jungs dabei gedacht?
Song 2: "Lieber verbrennen als erfrieren"
Ich persönlich liebe diesen Song. Der Anfang (nicht der Refrain) beginnt mit einer, nun ja, leicht "tuffigen" Stimme. Ich machs kurz: Die ersten Tage habe ich drüber gelacht, danach ging es mir tierisch auf den Senkel!
Song 3: "Hörst du mich?"
Mit diesem Song kann ich überhaupt nichts anfangen. Weder witzig noch ernst, was soll das sein??? Eindeutig der schlechteste Song auf dem Album.
Fazit: Auch diesmal schaffen es die Brote wieder ein Top Album auf die Beine zu stellen. Ich persönlich gehöre der "Rockfraktion" an und kann mit Hip Hop nichts anfangen...trotzdem schaffen die Brote es immer wieder, das ich mir ihre Alben und demnach auch das neue Album "antue" :-)
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sind wieder da!, 18. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Nach diesmal "nur" drei Jahren melden sie sich zurueck: Dr. Renz, Schiffmeister und König Boris sind zurück im Business und räumen mal wieder richtig auf! Mit der übersexten Gesellschaft, mit Gangsta Rap, mit Harz IV, aber auch einfach mit der trüben Winter-Laune..

So enttäuscht ich von ihrem letzten Album, am Wasser gebaut, war, so begeistert bin ich von diesem. Wärend mich beim letzten Album das Gefühl nicht los wurde, dass die drei Hamburger Jungs ganz tief in ihrer Mid-Life-Crisis steckten, haben sie diese nun eindeutig überwunden.

Was davon übrig geblieben ist, ist ein gewisser Ernst in manchen ihrer Lieder. So singen sie in "Ich lass Dich nicht los" von einem und aus der Sicht eines Stalkers und das so eindringlich, dass man erstmal ein paar Mal schlucken muss, wenn man ihnen zuhört. Die Idee ist zwar nicht neu, die hat Falco schon vor über 20 Jahren gehabt, aber die Umsetzung ist nahezu perfekt - da wäre sogar Herr Hölzel neidisch geworden..!

Auch das letzte Lied auf dem Album, "Hoerst Du mich", ist sehr ernst und dabei sehr gelungen: Ein Lied für all die, die mittlerweile "auf der Strecke geblieben" sind. Ein sehr, sehr trauriges und trotzdem gelungenes Lied von den Broten. Das hätte ich ihnen so gar nicht zugetraut.

Aber neben all diesen ernsten Liedern gibt es natürlich auch gewohnte Brote-Kracher, als da wären: Erdbeben (auf den Beat von Bonde do Roles "Gasolina" - mein Sommerhit des Jahres 2008!), der beste Rapper Deutschlands und natuerlich der 1 Euro Blues - ein Lied für alle Hartz IV-Empfaenger und 1-Euro-Jobber.

Neben der hohen Qualität der Texte sei aber unbedingt auch die musikalische Qualität des Albums erwähnt..! So muss moderner, (deutscher) HipHop klingen! Ein bisschen OldSchool, ein ordentlicher Schuss Electro und dazu die wildesten Beats, die ich bei deutschem HipHop je gehoert habe! Vergleichbar vielleicht am ehesten mit Bonde do Role auf deutsch.

Alles in allem ist "Strom und Drang" eines der gelungensten Alben der fetten Brote - ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es ihr bestes ist, seit "Auf einem Auge Blöd"
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5.0 von 5 Sternen Wie geil is das denn ?!, 10. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
Also zur Einleitung sei gesagt: JAAAA, ich bin Brote-Fan und das schon ne ganze Ecke, da ich als 75'er Jahrgang das Altersschema der Jungs teile. Aber als ich vor kurzem das Video zu Bettina das erste mal sah, dachte ich mir "Oh mein Gott, was das denn ?". Ich fand und finde das Video den Kill für das Lied. Nachdem ich die Scheibe dann hier gefunden und geordert habe, muss ich meine Meinung aber nachhaltig ändern.

Ohne Clip und auch wenn man es nicht mehr hören kann, ist "Bettina" der Bringer. Und noch besser : Der Rest des Albums ist schlichtweg der Hammer.

Wenn man sich die leicht hochtönerlastige Mischung gefallen lässt und sich die Platte von vorne bis hinten reingibt, haut sie einen weg, mit JEDEM Track !

Wirklich solide und wunderschöne Reimkunst mit fein abgestimmter Mucke und präzisen Beats. Da gibt's nix zu meckern. Klar merkt man, dass die Brote keine Anfänger mehr sind und die Professionalität mit dem Vorgängeralbum Einzug gehalten hat. Es ist mainstreamig - na und ???

Wie von manch einem Kritiker hier behauptet, kann ich persönlich keine Möchtegern-Jugendlichkeit feststellen. Jungens wir sind Anfang / Mitte Dreißig. Das is doch kein Alter um leise zu werden.

Fettes Brot - ich sag DANKE !
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4.0 von 5 Sternen Vielfältig und Hintergründig, 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Strom und Drang (Audio CD)
DIe CD "Strom und Drang " von "Fettes Brot" ist lange nicht so gut, wie die Vorgängerin "Am Wasser gebaut". Trotzdem haben die drei Hamburger erneut ein handwerklich gutes Album vogelegt. Die elf Titel sind sehr unterschiedlich vom Stil und dadurch ist die gesamte Scheibe weder eintönig, noch langweilig. Neben den durchgängig guten Rythmen sind es wiederum die teilweise sehr anspruchsvollen Texte, die besonders hervorstechen.
Zwar ist das an "Emanuela" angelehnte "Bettina zieh Dir bitte etwas an" eher ein Gassenhauer zum mitgröhlen und bei "Der beste Rapper Deutschlands ..." beweihräuchern sich die Brote selber. Aber bei "Automatikpistolen" (Gewalt und Konsumterror in den Medien) "Hörst Du mich ?" (wie unterschiedlich doch Idole sein können) und "Ich lass Dich nicht los" (Liebeswahn) glänzt die Band textlich hervorragend. Der letztgenannte Song ist erneut (wie schon auf dem 2005er Album bei "An Tagen wie diesen") mit Pascal Finkenauer, als Gastsänger arrangiert. Fazit: Mir machen die Brote nach wie vor Spass. Solange sie so vielfältig, experimentell und tiefgründig bleiben, haben mein 1995 geborener Sohn und ich zumindest eine Band die wir gemeinsam Klasse finden.
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Strom und Drang
Strom und Drang von Fettes Brot (Audio CD - 2008)
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