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am 7. Februar 2015
Mein aktuelles Equipment: Nikon D5100, Kit Objektiv 18-55mm, Tamron 18-270mm, Nikkor 50mm (1.8), Nikkor 35mm, Nikkor 55-300mm und eben dieses Objektiv (diverses Zubehör wie Blitz etc. vorhanden).

Ich fotografiere seit 5 Jahren mit digitalen SLR`s mit Schwerpunkt Sport (Fußball, Kreisliga), Portrait und Landschaft und würde mich selber als ambitionierten Hobbyfotografen mit überschaubarem Budget bezeichnen.

Ich war auf der Suche nach einem lichtstarken Teleobjektiv zu einem bezahlbarem Preis und hab mich monatelang über das Tamron Objektiv in Foren und Tests informiert, wusste also genau, was ich warum zu welchem Preis bekommen würde.

Über Pluspunkte wurde schon fast alles gesagt, weshalb ich mich auf meine "Highlights" beschränken möchte:

+ Haptik und Verarbeitung (Erfahrungen in der Praxis bestätigen u.a., dass der Kunststoff extrem wertig verarbeitet ist --> Vorteil zur winterlichen Jahreszeit: Man friert nicht am Objektiv fest (im Vergleich zu Konkurrenzmodellen aus Metall).

+ Bildqualität ist umwerfend und die durchgehende Offenblende von 2.8 ist grandios, Landschaftaufnahmen, Portraits... einfach nur genial :-)

+ Autofokus reicht für die meisten Ansprüche locker aus ---> Mich nervt in diesem Zusammenhang, dass ich fast keine objektiven Aussagen dazu hier in den Bewertungen lesen konnte: "zu langsam", "nicht geeignet für Sportfotografie" usw. - Meine Fragen: Womit wurde das Objektiv verglichen? Mit mindestens doppelt so teuren Alternativen? Nehmen wir mal an, der Autofokus wär der langsamste aller Zeiten, dann wäre er trotzdem um Längen schneller, als ein Objektiv vor 20 Jahren und da wurden selbst geniale Sportfotos geschossen. Natürlich sind teure Objektive im Vorteil, aber man bezahlt auch immer den Preis. Auch die Argumente mit Ausschuss bei der Sportfotgrafie: Wenn ich weiß, was wann passiert und ich mich mit der Sportart auskenne, habe ich immer wenig Fotos, die ich in die "Tonne treten muss", aber mit Ausschuss lebt jeder Fotograph halt mal, eine 0% Quote wird es nie geben.

Fazit: Kaufen, Spaß haben, fertig

Updates folgen, werde auch einige Beispielfotos reinstellen.

Bis dann...
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99 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2014
Hallo,

Ich war anfangs Skeptisch..
Ich wollte das 70-200 f2.8 gegen mein Canon f4 tauschen, da mir die Offenblende von f4 nicht ausreichte.

Anfangs ein klein wenig enttäuscht weil das Tamron bei Offenblende etwas sehr weich war doch jetzt glücklich.
Man muss wie schon einer schrieb das Objektiv kennen lernen um damit umzugehen.

Jetzt nach einigen FotoTagen möche ich es nimmer hergeben, es ist nicht so knackig scharf wie das Canon doch die 2.8er Offenblende lässt einfach mehr Spielraum und man bekommt Bilder, die man mit dem Canon nicht so realisieren hätte können.

Daher mein Fazit.

Wer knackschärfe bei gutem Wetter will greift zum Canon f4.
Wer ein allrounder sucht, mit dem man "leichten" Sport, Tiere und Portraitfotos auch bei schlechterem Licht fotografieren kann greift zum Tamron.
Und wer das nötige Kleingeld hat, auf Knackschärfe in jeder Lebenslage sucht ist mit dem Canon 2.8er gut bedient.

Ich bin zufrieden mit dem Tamron und kann es für diesen Preis auch wärmstens empfehlen!
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33 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2013
Da ich mich nicht zur bekanntlich guten Bildquali außern mag, schreibe ich meine Eindrücke zur Haptik hier nieder.
Das Objektiv ist subjektiv sehr schwer. Ich verwende eine Sony SLT 57, die ca die hälfte des Objektives wiegt.
Die Objektivschelle lässt dabei sehr gut zur Ablage auf der Handinneseite nutzen und hat dabei einen recht geringen Abstand zum Zoomring. Auch ist Auflagefläche so groß/klein, dass die beiden Faktoren dazu führen, dass man beim Auflegen des Objektives auf die Hand mit den Fingern noch den Zoomring betätigen (habe nur mittelgroße Hände). Das finde ich sehr gut. Die große Schraube am der Schelle lässt sich übrigens sehr gut auf und zu drehen.

Die Riefen / Riffel / Kerben des Zoom- und Fokusrings sind deutlich gröber als bei meinem Sony SAL 1650 und etwas gröber als bei meinem Sigma 18-200mm. Ich empfinde das als angenehm. Man sollte wie schon erwähnt übrigens darauf achten, dass der Fokusring nicht betätigt wird, wenn man an der kamera nicht auf MF (manuellen Fokus) umgestellt hat, da das Kamerafokusgestänge dann mit dem Fokus des Objektives verbunden ist. Ein einfaches zurückziehen des Ringes, was ein manuelles Fokusieren ermöglichen soll, reicht nicht. Man muss beides machen, erst dann ist der Umschaltprozess auf MF vollständig. Manche nervt das, mich nicht

Es gibt zum Thema fokusieren bei Youtube übrigens einige Reviews, die zeigen, wie schnell oder langsam das Objektiv fokissieren kann. Ich empfinde die Geschwindigkeit für ein Objektiv ohne USM alsrichtig gut. Wenn der Kontrast im Bild ausreichend ist, dann kommt der Fokus immer schnell und knackig. Aber da unterscheiden sich all meine Objektive nicht wirklich. Wenig Licht und wenig kontrast machen an meiner SLT57 jedem Objektiv einige Probleme.
Einen Vorteil hat das Objektiv an einer Sony übrigens: Wir können auf den fehlenden Stabi im Objektiv verzichten. Daher ist es noch interessanter für Sony Cams. Die Funktion meiner 57, beim manuellen Fokussieren farbliche Ränder um die fokussierte Ebene zu erstellen, macht die Arbeit mit MF bei jedem Objektiv übrigens deutlich einfacher, als bei vielen anderen Kameras. Daher habe ich auch hier keine Probleme mit diesem Objektiv, wobei der Fokusring m. M. einen Tick zu leichtgängig ist.

Alles in allem finde ich die Kombi Sony Kamera+Tamron SP AF 70-200mm eine sehr gelungene. Auch das Gewicht tariert sich gut aus, wenn die Kamera am Objektiv hängt (von einem Aufstecken des Objektives auf die Kamera kann hier nicht mehr die Rede sein), so dass meine 57 mit dem Objektiv gut aufder Stelle "stehen" kann, ohne nach vorne oder hinten umzufallen. Das ist natürlich für Arbeiten auf einem Stativ echt lecker.

Ich bins also sehr froh, mich für dieses Objektiv entschieden zu haben. Und da die Sony Kameras das ein oder andere Feature den anderen Kameras vorraus haben (Stabi im Body und Fokushilfe für MF) kann ich das Objektiv für andere Sony SLT User auf jeden Fall empfehlen. (Natürlich haben andere Cams andere Vorzüge).
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am 24. Januar 2009
Meine Rezension richtet sich vor allem an diejenigen, die sich nicht zwischen Tamron und dem Original Nikon entscheiden können. Vor allem Sorge haben, Geld zu vernichten, wenn sie sich erst ein günstiges Objektiv kaufen und dann unzufrieden sind und dann doch zum teuren Original wechseln, was dann unterm Strich teurer ist.
Ich habe das Obektiv für knapp 600 Euro erworben, also weniger als zum halben Preis gegenüber dem Nikon und ungefähr gleich auf mit dem Sigma. Ich benötige keinen Bildstabi, den habe ich beim Nikon auch nur selten bis garnicht genutzt. Natürlich ist das Objektiv nicht ganz so wertig verarbeitet wie das Nikon, aber es macht einen soliden und robusten Eindruck. Die Oberfläche ist relativ glatt und unempfindlich, was mir lieber ist als die EX-Oberfläche von Sigma. Die Objektivschelle ist schnell demontiert und läßt sich nach oben drehen, so dass sie nicht im Weg ist.
Von der Schärfe sehe ich keinen Unterschied zum Nikon. Es ist bereits bei 2.8 scharf, das war mir wichtig! So lassen sich Motive sehr gut freistellen. Der Zoomring läuft superleicht (fast ein Tick zu leicht). Der Schärfering läßt sich um manuell zu fokussieren nach hinten ziehen und ist ebenfalls leichtgängig. Beim Zurückschalten in AF klackt es ein bißchen lauter.
Der Autofokus ist im Vergleich zum Nikon natürlich langsamer, aber ich bin überzeugt trotzdem gute Bilder beim Supermoto, Motocross etc.. zu bekommen. Er ist auch lauter als das Nikon, aber kein Vergleich zu früheren Stangenantrieben. Bei gutem Licht sitzt der Fokus sofort, bei wenig Licht passiert es schonmal, dass der Punkt verpasst wird und die Schärfe einmal hinundher fokussiert wird.

Fazit:
Für diesen Preis bin ich absolut zufrieden und vermisse mein Nikon VR 70-200 2.8 absolut nicht. Das geringerer Gewicht und die kürzerer Bauweise kommen mir sogar entgegen. Schärfeleistung aus meiner Sicht genausogut wie das Nikon. Verabeitung ist gut und der Preis ist voll ok.
Es ist eine echte Kaufempfehlung für all diejenigen, die ihr Geld noch für andere Dinge brauchen als für ein Objektiv. 4Sterne gab`s nur deshalb, weil für mich das Nikon insgesamt die Referenz bleibt. Den 5 Stern gäbe es für einen Bildstabi. Also ihr macht nichts falsch.
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am 8. August 2008
Das Tamron AF 70-200mm 2,8 Di SP Macro digitales Objektiv für Canon bietet eine ausgezeichnete Alternative für das entsprechende Canon-Original, wie das Canon EF 70-200 2.8 L USM, welches jedoch um einiges teurer ist.

Eine weitere Alternative wäre noch das Sigma 70-200mm 2,8 EX HSM II Macro APO DG Objektiv für Canon, das im Vergleich zum Tamron Objektiv über einen schnelleren und moderneren Autofokusmotor verfügt (ähnlich dem USM-Autofokus des Canon Objektivs) jedoch in der optischen Abbildungsleistung nicht ganz so optimal daher kommt - besonders im Nahbereich.

Ausgeliefert wird das Tamron so ziemlich komplett. Bis auf einen optionalen UV-Filter (77 mm), den man sich zum Schutz der Frontlinse zulegen sollte (Geschmacksache; die Meinungen gehen hierüber auseinander; dennoch empfehlenswert) ist im Lieferumfang ein gefütterter Weichbeutel, eine Streulichtblende (liebevoll, aber nicht korrekt als Gegenlichtblende (GeLi) bezeichnet) und eine abschraubbare Stativschelle enthalten. Letztere gehört nicht immer zur Standardausstattung bei Canon-Objektiven.

Das Objektiv ist relativ schwer (ca. 1.150 Gramm) und deshalb nicht unbedingt zum "Herumschleppen" geeignet. Es liegt aber gut in der Hand und ist ausgezeichnet ausbalanciert, wenn man es mit der Stativschelle auf ein stabiles Stativ schraubt oder klemmt. Auch gegen die Verarbeitung lässt sich nichts Negatives aussagen. Verwendet wurden hochwertige Kunststoffe für den Tubus; der Anschluss ist aus Metall und sitzt satt am Kameragehäuse.

Der Zoomring und der Fokusring sind angenehm breit dimensioniert und gummiert. Beide lassen sich gut - vielleicht etwas zu schwer - drehen und erlauben eine relativ exakte Einstellung. Der manuelle Fokus lässt sich durch Heranziehen des Fokusrings schalten und entkoppelt die Fokussierung somit vom Motor. Da das Objektiv über eine Innenfokussierung (IF) verfügt, fährt der Tubus nicht aus und erlaubt somit die durchgängige Offenblende von 2.8. Beim Fokussieren bewegt sich die Frontlinse nicht und ermöglicht somit den Einsatz von z.B. einem Circum-Polarfilter.

Zu den Pros:
- Komplette Ausstattung (Beutel, Stativschelle und Steulichtblende)
- Große, durchgängige Offenblende 2.8: Also geeignet für Portraitfotografie oder "Freistellen" von Vordergründen mit angenehmen Bokeh.
- Relativ geringer Nahbereich von 97 cm.
- Chromatische Aberation angenehm gering, auch bei 200 mm Brennweite (geringes "purple" und "green fringing").
- Bei Crop-Kameras (Sensor < Vollformat) so gut wie keine wahrnehmbaren Verzeichnungen (Kissen-/Tonnenbildung)
- Exakter Autofokus (Siehe aber auch unter "Contras"). Wenn er sitzt, dann passt's.
- Schnelles Umschalten von Autofokus und manuellem Fokus durch Schieben des Fokusrings.
- Attraktiver Preis (hier bei Amazon ca. 650 EUR; im Handel ca. 50 EUR mehr).

Contras:
- Kein Fokusstop. Bei geringen Kontrasten oder dunkler Umgebung läuft die Fokussierung unnötig hin und her.
- Kein Bildstabilisator. Okay, das würde das Objektiv um einiges teurer gestalten, wäre aber bei längeren Belichtungszeiten (> 1/60 s) und größeren Brennweiten eine wünschenswerte Ergänzung, um Verwacklungsunschärfen zu vermeiden.
- Bei manueller Fokussierung reichen die 90 Grad im Drehbereich des Fokusrings u.U. nicht aus, um schnell eine exaktere Scharfstellung des Objektivs zu ermöglichen. Würde aber auch bedeuten, dass der Autofokus noch längere Wege bräuchte, um vom Makro- zum Unendlichkeitsbereich zu kommen.
- Kein "Volleingriff" in die Fokussierung möglich. Da manuelle und automatisch Fokussierung entkoppelt sind. Anders als bei den USM-Fokussystemen, wo man in der Regel beim Autofokus über den Fokusring die Scharfeinstellung jederzeit nachsteuern kann.
- Gegenüber den USM-Motoren ist der Autofokus des Tamron langsamer und auch geräuchvoller. Deshalb für Sportaufnahmen und Objektnachführung nicht so gut geeignet. Auch bei Situationen, in denen Stille gefordert ist, ist der Motor nicht unbedingt der "Bringer".

Fazit:
Für Landschaftsaufnahmen und Aufnahmen, bei denen sich nicht viel bewegt, ist das Tamron ein ausgezeichnetes Objektiv. Auch hat es sich mittlerweile als "Portrait-Linse" äußerst wacker geschlagen und als brauchbar erwiesen. Die Bezeichnung "Makro" ist meines Erachtens diskussionswürdig, da man eigentlich damit den Abbildungsmaßstab von 1:1 bezeichnet. Mit 1:3 sind aber bei 200 mm Brennweite generell gute Nahaufnahmen möglich; und dies mit einer schönen Hintergrundunschärfe (Bokeh) bei Offenblende. Der fehlende Bildstabilisator lässt sich bis zu einem gewissen Grad über Aufblenden und/oder höheren ISO-Einstellungen bei ausreichender Helligkeit kompensieren. Dennoch ist der Einsatz eines stabilen Stativs (Ein- oder Dreibein) empfehlenswert. Wer viel für sein Geld bekommen möchte und mit den kleineren Widrigkeiten des Objektivs leben kann, ist mit dem Tamron AF 70-200mm 2,8 Di SP Macro bestens bedient.

Für ca. 1.000 EUR mehr gibt es meiner Meinung nach im Canon-Lager in diesem Brennweitenbereich nur noch eine Alternative, die annähernd die Contras des Tamron aufhebt. Aber auch dieses Objektiv hat so seine Eigenheiten.

(Letzte Überarbeitung am 07.09.2010)
1111 Kommentare| 109 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2014
Als Eigentümer einer Sony Alpha 58 kann ich auf Bildstabilisierung verzichten, da diese bereits im Kamerabody enthalten ist. Daher is das Tamron 70-200 f/2.8 für Sony-Kameras bedenkenlos zu empfehlen, während beispielsweise Nikon oder Canon-User deutlich tiefer in die Tasche greifen dürfen, wenn sie ein stabilisiertes Objektiv erstehen möchten.

Ich habe bereits ein Telezoom von Tamron, das 55-200 f/4.0-5.6, womit ich soweit auch zufrieden bin. Allerdings sind meine Ansprüche im Laufe der Zeit gestiegen und ich habe bemerkt, dass ich mit dem günstigen Telezoom an die Grenzen gestoßen bin. Das Tamron 70-200 f/2.8 erlaubt mit einer durchgängigen Offenblende von f/2.8 wesentlich mehr Einsatzmöglichkeiten als die sonst üblicherweise lichtschwachen Zoomobjektive, nämlich auch in der dunkleren Jahreszeit bei grauem Himmel, in Wäldern oder auch innerhalb von Gebäuden. Hier hat man wirklich wesentlich mehr Möglichgkeiten, da das Objektiv bereits mit Offenblende ziemlich gute Bilder abliefert. Zugegeben, ein Abblenden bis auf f/4.0 bringt nochmal eine klare Steigerung der Abbildungsleistung, darüberhinaus angeblich laut Labormessungen auch, was ich aber nicht wirklich so sehe, aber selbst mit Offenblende ist das schon tauglich. Das ist bei dem günstigen 55-200 f/4.0-5.6 nicht der Fall - ein weiteres Abblenden ist Pflicht, wodurch man am langen Ende schnell bei f/7.1 ankommt, bevor man von einer brauchbaren Abbildungsleistung sprechen kann. Im Sommer bei Tageslicht ist das kein Thema, da lassen sich trotzdem kurze Verschlusszeiten und niedrige Iso-Werte realisieren, aber sonst kann das schon mal schwierig werden, damit noch vernünftige Fotos zu machen.

Das Tamron 70-200 f/2.8 ist nicht nur durch die Lichtstärke in einer ganz anderen Liga, sondern auch die Abbildungsleistung ist eine Klasse besser anzusiedeln. Bildschärfe und die Detailwiedergabe sind sichtbar besser und durch die Lichtstärke gewinnt man auch mehr Freistellungspotenzial.

Erkauft wird dies allerdings über sperrige Abmaßungen und ein hohes Gewicht. Mit angeschraubter Gegenlichtblende ist das Objektiv ca. 30cm lang und wiegt 1,1kg. Das merkt man schon und stellt auch höhere Anforderungen an das sonstige Equiptment (Fotorucksack, Stativ...). Nicht berauschend ist der Autofokus, aber okay, damit kann ich leben. Entsprechende Objektive mit besserem AF kosten beim gleichen Hersteller das Doppelte, bei Sony zahlt man sogar mehr als das Fünffache. Insoweit sollte man also realistisch bleiben.

Für Sony-User kann ich diese Linse bedenkenlos weiterempfehlen. Wer Lichtstärke und eine hohe Abbildungsleistung benötigt, wird hier fündig. Preis-/Leistung stimmen einfach, da man - wie eingangs schon erwähnt - keinen Stabi in der Linse benötigt. Man kann ja spasseshalber mal gucken, was Canon oder Nikon-Nutzer für stabilisierte Objektive auf den Tisch legen müssen.
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am 2. Januar 2015
Ich habe die Nikon-Version dieses Objektivs gekauft und nutze es an einer Crop-Kamera. Dies ist im Hinblick auf diese Rezension zu beachten!

Das erste Tele-Objektiv mit einer Blende von 2.8, das ist der Traum eines jeden Hobby-Fotografen.
Mit diesem Objektiv kann er für den nicht allzu Anspruchsvollen wahr werden!

Zunächst zur Verarbeitung des Objektivs:
Groß, schwer, Plastik. Das sind die Dinge die mir zunächst dazu einfallen, aber keines davon ist negativ gemeint.
Ein solches Objektiv ist „von Natur aus schwer“, da einfach sehr viel Glas verbaut ist. Das Tamron liegt dabei aber sehr gut in der Hand, mit einem Profi- oder Semiprofi-Body (Nikon D7000 / D7100 / D300) definitiv ein wahrer Genuss an Balance und Gewicht, denn es ist leichter als alle anderen 70-200er auf dem Markt.
Auch der Spruch „Plastic – Phantastic“ trifft hier zu: wirklich alles außer das Bajonett ist aus Kunststoff. Stabiler und halbwegs wertiger Kunststoff. Für die Preisklasse unschlagbar!

Ausstattung:
Das Objektiv kommt ganz in Tamron-Manier mit Streulichtblende, zwei Objektivdeckeln, einem Aufbewahrungsköcher und einem Stativadapter aus Metall! Da hat mal jemand mitgedacht!

Was kann dieses Objektiv gut?
Es kann zunächst einmal verdammt scharfe Bilder liefern, selbst auf einem Crop-Sensor.
Wobei auch gleich der Schlag ins Gesicht kommt: es kann, muss aber nicht. Auf meiner alten D3100 mit 14MP sind z.T. extrem scharfe Aufnahmen entstanden, die ich bis jetzt mit den 24MP meiner D7100 nicht reproduzieren konnte.

Vignettierung? Was ist das? Sagt glaube ich alles. Am Crop-Sensor wunderbar.

Kissenverzeichnung ist ab 100mm erkennbar. Fällt allerdings nie auf, es sei denn man fotografiert häufiger Backsteinwände von vorn.

Die Naheinstellgrenze dieses Objektivs liegt bei 95cm laut Hersteller. Ich hab es nicht nachgemessen, aber die Dimension stimmt. Es fokussiert tatsächlich sehr nah. Damit werden Portraits noch cremiger im Hintergrund und weitaus formatfüllender als mit vergleichbaren Objektiven.
Natürlich ist die Bezeichnung „Macro“ etwas irreführend. Ein echtes Makro ist dieses Objektiv nicht, aber man bekommt schon einen größeren Abbildungsmaßstab hin, also so manch anderes Gerät von Nikon/Canon/Sigma.

Es ist zwar offiziell nicht „weather sealed“ oder „dust proof“, dank des äußerlich unbeweglichen Gesamtaufbaus sollte das aber nicht sofort zum Problem werden. Weder das Frontelement, noch das Rückelement bewegen sich. Das ist der Innenfokussierung zu verdanken. Das Rückelement im Bajonett ist sogar verklebt/versiegelt. Eine Luftbewegung und Staubumsatz im Objektiv ist so zumindest nicht einfach möglich.

Flaring habe ich bis jetzt nicht feststellen können, bei starken Helligkeitsunterschieden (Helle Lampen bei Nacht) zeigt sich allerdings ein Hauch von Ghosting.

Was kann dieses Objektiv nicht so gut?
Schnell sein. Das kann es tatsächlich so gar nicht. Der Fokus ist langsam und hörbar. Letzteres stört allerdings nur den Hochzeits- oder Wildlifefotografen. Der langsame Fokus ist da leider auch nichts für ernste Sportanwendungen. Ja, es ist möglich, aber nicht schön.
Sitzt der Fokus allerdings erst einmal, sind im Continous-Fokus allerdings auch schnelle Sprünge möglich (ganz zu meinem Erstaunen auch fast geräuschlos).
Muss der Fokus also nicht lange pumpen ist er flotter und leiser als gedacht.

Der Ring-nach-vorn-schiebe-Schalter ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, aber völlig in Ordnung. Umschalten von AF auf MF ist einfach, anders herum manchmal nicht. Leider basiert der Schalter auf dem Prinzip von ineinandergreifenden Zahnkränzen. Daher ist der Umschaltvorgang von MF zu AF manchmal etwas hakelig, wenn die Zähne der Mechanik nicht sofort ineinander greifen. Tip: den Autofokus an der Kamera ausschalten oder AF-Lock benutzen.

Wie vorhin schon angesprochen ist es auch nicht immer 100%ig scharf. Dazu kommen unter ungünstigen Bedingungen Farbsäume und longitudinale Aberrationen. Alles jedoch nicht wild, solange man keine liegenden Lineale oder ständig Buchseiten bei Offenblende fotografiert.
Natürlich – werden viele jetzt sagen – kaufe ich mir doch ein 2.8er damit ich es bei Blende 2.8 nutzen kann! Und das kann man auch. Einige der schärfsten Bilder sind bei Blende 2.8 oder 4 entstanden. Und selbst ein Nikon 70-200 VRII ist bei 2.8 nicht so scharf wie bei Blende 4 oder 8.

Wer also über die Performance dieses Objektivs bei diesem Preis meckert hat das Prinzip „You get what you pay for“ nicht verstanden.

Fazit:
Die Schärfe ist unter guten Bedingungen super, große optische Probleme sind nicht erkennbar.

Die Fokusgeschwindigkeit ist das größte Manko dieses Objektivs, aber meckern darf man da nicht: Der Fokus funktioniert! Bei dem Preis ist es nicht angemessen, deswegen vier Sterne zu vergeben!

Gewicht und Handhabung sind angenehm und angemessen.

Die scheinbare Wetterfestigkeit gibt ein gutes Gefühl was den Punkt Verarbeitung angeht.

Die Ausstattung ist wie immer weitaus besser als Nikon/Canon.

Definitive Kaufempfehlung!

Anmerkung: Dieses Objektv ist für Vollformat geeignet und sollte am 35mm Sensor schärfer sein und weniger Aberrationen zeigen. Erfahrungen habe ich damit allerdings nicht!
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am 25. Januar 2016
Ja, dieses Objektiv ist preiswert, jedoch nicht billig. Das ist der Unterschied: Es ist wohl kein Problem, eine Linse zu produzieren, die einfach nur billig ist, dann jedoch optisch enttäuscht.
Bei diesem Objektiv ist das jedoch anders, doch weshalb schaffte ich es an?

Nachdem ich einige Jahre im Vollformat fotografierte, hatte ich irgendwann die Nase voll von der irren Schlepperei und profitiere nun von der leichteren Ausrüstung für meine Nikon D7100. Für Wanderungen, Radtouren usw. habe ich so ein Grundausrüstung dabei, die (sprichwörtlich) kaum ins Gewicht fällt: Meist nur ein 17-50 2.8 un das beliebte 70-300 jeweils von Tamron und mit VR.

Jetzt gibt es jedoch bei mir manchmal Gelegenheiten, da hilft ein noch so scharfes stabilisiertes Objektiv nicht recht weiter, wenn die Lichtstärke einfach nicht ausreicht. Dies trifft vor allem auf mein Tamron 70-300 zu, welches mit Blende 5.6 in den langen Brennweiten schon recht dunkel wird. Da sieht man bei sich recht schnell bewegenden Motiven bei schlechten Lichtverhältnissen schnell recht alt aus, denn ein VR gleicht im Wesentlichen nur das Wackeln des Fotografen aus. Auch wollte ich für Portraits ein Objetiv im Tele-Bereich, mit dem man besser freistellen kann.
Da ich ein solch schweres Objektiv nicht immer brauche und auch gar nicht immer mit mir rumtragen möchte, sollte es eines sein, welches sich auch preislich unter 1000 EUR bewegt. Ein VR ist für meine Zwecke nicht notwendig.

Nun, optisch ist an dem Teil nichts auszusetzen: Es bildet schon in Offenblende sehr scharf ab und zwar bis in die Ecken (an meiner D7100), ab Blende 4 ist eine ganz geringe Steigerung zu sehen. Somit ist dieses Objektiv wirklich gut ab Blende 2.8 nutzbar.
Die Fotos sind kontrastreich und die Farben werden natürlich abgebilet die CA's halten sich in geringen Grenzen.

Mechanisch macht es einen sehr gut verarbeiteten Eindruck, der Zoomring läuft schön leicht und die Umstellung von Autofokus zu manuellem Fokus ist sehr praktisch gelöst, indem man den Ring verschiebt (kenne ich von Tokina Objektiven).
Das Objektiv ist wohl nicht staub- und spritzwassergeschützt, jedoch hatte ich mit einem fehlendem Schutz noch nie Probleme. Abgesehen davon halten sich die Hersteller der gedichteten Objektive auch sehr bedeckt, wie dicht das ganze sein soll...
Da das gute Stück komplett innen-fokussierend ist, sehr ich in Bezug auf die Dichtigkeit und das Hereinziehen von Staub keine wirklich Probleme. Und: Wer fotografiert denn gerne bei Dauerregen (das größte Problem dürften noch die Wassertropfen auf der Linse oder ein Objektiv-Wechsel sein...)

Kommen wir zu Autofokus, welcher häufig als laut und lahm bezeichnet wird.
Also, laut trifft nun wahrlich nicht zu, da das Objektiv (für Nikon) seit einiger Zeit nicht mehr mit Stangenantrieb, sondern mit einem eigenen Mikro-Motor ausgestattet ist. Der ist zwar nicht so leise wie die HSM-Antriebe, aber doch sehr moderat und nicht störend.
Dann die Geschwindigkeit des Autofokus:
Da sollte man mal die Kirche im Dorf lassen! Ich habe nicht mit der Stoppuhr in der Hand fokussiert, jedoch habe ich den Autofokus in keiner Stuation als zu langsam empfunden: Er ist durchschnittlich flott und wenn man bei stark bewegten Objekten nicht gerade vonm Nahbereich bis weit entfernt oder umgekehrt fokussiert, kein Problem.
Ja das neuere Modell von Tamron oder der Pedant von Nikon sind schneller, aber denken wir mal 10-15 Jahre zurück: Auch in dieser Zeit wurden tolle Sportaufnahmen gemacht und die Objektive waren viel langsamer als heutige.
Also man kann mit dem Autofokus gut arbeiten und ein wenig üben.

Zu guter Letzt:
Für gut 500 EUR bekommt man nichts vergleichbares. Wenn Geld nicht so die Rolle spielt oder explizit im Actionbereich fotografiert wird und ein Objektiv auch mechanisch ganz extrem strapaziert wird (Presse o. dgl.), sollte man zum fast 4x so teuren Original greifen.
Für meine Zwecke, und ich bin in Sachen Qualität wahrlich nicht anspruchslos, ein tolles Objektiv, welches viel Freude bereitet.
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am 13. September 2009
Nachdem ich das Objektiv in den Händen hielt, kam der große Schock: groß und schwer - nun ja, ein Lichtstarkes Objektiv mit durchgehende 2.8er-Blende "muß" halt so dimensioniert sein.
Und dann kamen die ersten Fotos: Zum Probieren mal ein paar Tier- und Pflanzenaufnahmen, und dann die beiden "großen" Einsätze beim Fußball (Nachwuchs und 4.Liga) - und seit diesen Ereignissen werde ich es nie nimmer nie wieder aus der Hand geben.
Zugegeben: Der Autofokus braucht ev. länger als mit einem USM- oder HSM-Objektiv, ist aber noch immer schnell genug, um das erwünschte Kopfballduell nach einem Eckball freizustellen; wurde zuerst ein Punkt in der Nähe fokusiert, ist der Autofokus sofort da - nur beim Verstellen der Brennweite und einer komplett anderen Fokusierung (z.B. im Vordergrund anstatt im Hintergrund) braucht es etwas länger - bei sehr schnelle Sportarten wie z.B. Eishockey könnte es deswegen eher problematischer werden; für Fußball reicht es mMn komplett aus.
Dann kam die Betrachtung am PC (Aufnahmen bei ISO 200 am Vormittag beim Nachwuchs und ISO 100 am Nachmittag in der 4. Liga bei Blenden 2.8 bis 11 und Belichtungszeiten bei 1/40 - 1/4000): brilliante, natürliche Farbwiedergabe und Schärfe bis ins kleinste Detail.
Auch der Bildstabilisator ging mir eigentlich nicht ab (alle Fotos aus der Hand ohne Stativ geschossen), lediglich eine handvoll Fotos verwackelten (was aber meine Schuld war - was sonst).
Eine absolute Alternative zum Original-Canon-Objektiv zu einem Drittel bzw. zur Hälfte dessen Preises.

EDIT (16.11.09): Mittlerweile benutze ich zusätzlich (falls es die Situation erfordert) einen Kenko-2.0-Konverter und bin noch mehr hingerissen von dem Objektiv - der AF sitzt noch immer und die Abbildunsleistung ist noch immer brilliant (was für das Objektiv UND den Konverter spricht ;) - bei schlechten Lichtverhältnissen (Dämmerung, Flutlicht)) muß ich halt im manuellen Modus arbeiten, ansonsten reicht noch immer die Blendenvorwahl.
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am 20. Dezember 2011
Ich wollte anfänglich das Sigma 2,8/70-200 EX HSM-II kaufen, das war aber leider seit dem Sommer ausverkauft.

Nach einigem Stöbern und mit Bauchschmerzen wegen des von der Kamera getriebenen Autofocus habe ich mir dann das Tamron gekauft. Und - Bingo!

An der K5 ist der AF überhaupt kein Problem, vorausgesetzt man akzeptiert was für den Preis geboten werden kann

An der K5 sitzt der Autofocus recht gut (ein kleines bißchen "Spiel", zuweilen etwas (also nicht viel) davor oder dahinter. In einer relativ dunklen Sporthalle bei f/4 und ISO 3200-12800 KEINE Fehlfokussierung bei ca. 120 Aufnahmen. Mit ist der AF schnell genug, allerdings habe ich kein Weitspringen oder Sprint fotografiert, sondern TT und ein Kindertheater.

Der Autofocus ist akustisch präsent, ich finde ihn nicht störend. Man ist allerdings überrascht, wie leise danach ein Ultraschallantrieb ist.

Die Haptik ist gut, nicht überragend.

Die Bildqualität ist hervorragend, selbst bei offener Blende weiss das Objektiv zu überzeugen. Ich muss allerdings einschränken, dass ich es bislang nur bei bewölkter Witterung im Spätherbst und in Innenräumen eingesetzt habe.

Es wird eine Tasche mitgeliefert (die sich allerdings weder über der Schulter tragen, noch am Gürtel befestigen läßt) und eine gewaltige Sonnenblende.

4 Punkte weil

die Haptik etwas besser sein könnte
die Umschaltung auf MF bei der Pentax wieder eine Doppelumschaltung voraussetzt
ich trotzdem gerne einen HSM hätte

Ich bin in Summe hochzufrieden.

Sehr schade, dass Tamron keine neuen Objektive mehr für Pentax auf den Markt bringt. Das 2,0/60 stünde ganz oben auf der Wunschliste.

A.
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