Kundenrezensionen


72 Rezensionen
5 Sterne:
 (44)
4 Sterne:
 (17)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


861 von 873 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleich mit Nikkor AF-S 18-200 mm
Ich hatte mir das 16-85 gekauft, weil ich eine deutliche Qualitätsverbesserung zu meinem Nikkor AF-S 18-200 an meiner Nikon D7000 erwartet hatte. Dies hat sich zum größten Teil bestätigt. Bei Landschaftsaufnahmen unter identischen Bedingungen und jeweils gleicher Brennweite gibt es durchaus sichtbare Schärfevorteile im Randbereich zugunsten des...
Veröffentlicht am 15. Juli 2011 von Bazi

versus
3.0 von 5 Sternen Hält nicht was es verspricht.
Das 16-85mm ist sicher ein gut verarbeitetes Objektiv, leider auch nicht mehr. Wenn ich mal das 18-105mm dagegen setze ist der Mehrpreis für die bessere Verarbeitung nicht gerechtfertigt. Erschrocken war ich, dass die Bildqualität eher schlechter war im Gegensatz zum 18--105mm. Dazu kommt, dass die Gegenlichtblende nicht ordentlich festsitzt und sich dazu noch...
Vor 6 Tagen von Sepp K. veröffentlicht


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

861 von 873 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleich mit Nikkor AF-S 18-200 mm, 15. Juli 2011
Von 
Bazi (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Ich hatte mir das 16-85 gekauft, weil ich eine deutliche Qualitätsverbesserung zu meinem Nikkor AF-S 18-200 an meiner Nikon D7000 erwartet hatte. Dies hat sich zum größten Teil bestätigt. Bei Landschaftsaufnahmen unter identischen Bedingungen und jeweils gleicher Brennweite gibt es durchaus sichtbare Schärfevorteile im Randbereich zugunsten des 16-85. Der Unterschied wird umso größer, je mehr man in Richtung Tele unterwegs ist. Besonders bei 85 mm ist der Unterschied eklatant. Blattstrukturen erscheinen da beim 18-200 mehr oder weniger matschig. Im Gegensatz dazu bildet das 16-85 sehr differenziert und vergleichsweise klar ab.

Natürlich ist das 18-200 universeller einsetzbar. Aber die Bildqualität ist in den mittleren und oberen Brennweitenbereichen doch ein ziemlicher Kompromiss. Und an einer D7000 mit 16 Megapixeln bleiben genug Reserven für eine Ausschnittvergrößerung aus der 85er (130er) Brennweite. Somit vermisse ich den erweiterten Telebereich nicht wirklich. Dafür bietet das 16-85 mehr Weitwinkel, ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Vorteil.

Was gibt es Negatives zum 16-85 zusagen? Nicht viel, bis auf die sichtbare Vignettierung bei 16 mm und offener Blende. Und dann vielleicht noch die Geräusche des Autofokus und des Bildstabilisators. Die sind beim 16-85 etwas ausgeprägter zu hören als beim 18-200. Die Verzeichnungen halten sich in Grenzen und sind weniger ausgeprägt, als beim 18-200. Außerdem werden diese von der D7000 ohnehin herausgerechnet.

Fazit: Die Anschaffung des 16-85 als qualitativ hochwertigere Alternative zum 18-200 hat sich für mich größtenteils gelohnt, zumindest für hochwertige Landschaftsaufnahmen. Optisch und haptisch gibt es keine Unterschiede zum 18-200, außer dass das 16-85 eine Spur kompakter ist.

Um das Optimum an Bildqualität aus dem 16-85 mm herauszuholen, sollte man die optimalen Blendenwerte kennen. Diese habe ich für mich in verschiedenen Tests herausgefunden:

Brennweite 16 mm ( 24 mm): F 5,6
Brennweite 24 mm ( 36 mm): F 5,6
Brennweite 42 mm ( 63 mm): F 6,3
Brennweite 85 mm (127 mm): F 8,0

Diese Werte haben nichts mit maximaler Tiefenschärfe zu tun, sondern mit der optimalen Auflösung innerhalb der Fokusebene. Möglicherweise kommt man je nach Motiv und Entfernung auf etwas andere Werte. Ich komme damit jedenfalls zu sehr guten Ergebnissen. Wenn es um Tiefenschärfe geht, muß in den Telebrennweiten natürlich entsprechend weiter abgebelendet werden. Wobei F11 - F16 nicht überschritten werden sollten, denn dann machen sich Beugungsunschärfen bemerkbar.

PS: Zögern Sie nicht, die Nützlichkeit einer jeden Rezension fair durch einen Klick auf den "Ja" oder "Nein" Button zu bewerten. Damit helfen Sie anderen Kunden, im Dschungel der Produktbewertungen den Überblick zu behalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


125 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR und Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR, 14. Dezember 2013
Von 
Michael Barkowski (Neuenrade) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Ich habe das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR gekauft weil ich mit der Abbildungsleistung und der Verarbeitungsqualität des Kitobjektives Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR nicht zufrieden war.

Beide Objektive habe ich an meiner Nikon D7100 gestestet.

Ich muß hinzufügen das mein Vergleich ausschließlich Praxisbezogen ist und keinerlei Laborprüfungen durchgeführt worden sind. Meine Rezension beziehen sich ausschließlich auf Erfahrungen in der Praxis mit beiden Objektiven. Meine hier geschilderten Eindrücke und Bewertungen hinsichtlich dieser beiden Objektive sind daher sicherlich teilweise subjektiv.

Zur Abbildungsleistung:
Landschaftaufnahmen mit dem Nikkor 18-105mm waren trotz Verwendung von Stativ, Blende 8, Belichtungszeit von 160/S und 250/S recht matschig, insbesondere an den Bildrändern lässt meiner Meinung nach die Bildschärfe deutlich nach. (Brennweite 18mm). Bei Nutzung der anderen Brennweitenbereiche, bei Tabletopaufnahmen waren die Ergebnisse auch eher unterdurchschnittlich. Wenn man natürlich den Preis des Nikkor 18-105mm betrachtet ( ca. 200€ ) erhält man für dieses Geld ein ordentliches Immerdraufobjektiv.
Für meine Belange aber leider nicht ausreichend.

Das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR bildet in allen Blendenbereichen und Brennweiten, auch bei Offenblende deutlich schärfer ab. Auch unter eher ungünstigeren Lichtbedingungen gelingen damit sehr scharfe Abbildungen. Die 20mm mehr Brennweite im Vergleich zum 18-105mm sind gut zu verschmerzen. Die 2mm weniger bei dem Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR waren mir da schon wichtiger.

Damit sind aber noch nicht alle Vorteile des Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR aufgezählt.
Der Autofokus ist sehr treffsicher und der Bildstabilisator verfügt über zwei Modi, zum einen Normal und zum anderen Active, mit dem Active Stabi gelingen sogar Aufnahmen, die auf einem Feldweg aus einem fahrenden Auto geschossen werden.
Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, an Stelle des Plastiktubus bei dem 18-105mm hat das 16-85mm einen Metalltubus. Auch das manuelle scharfstellen und das zoomen funktioniert an den Einstellringen des 16-85mm besser und genauer. Die Wiederstände der Einstellringe empfinde ich als sehr angenehm. Darüber hinaus ist das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR am Bajonettverschluss mit einem Dichtring ausgestattet, somit ist die Warscheinlichkeit das Staub oder Feuchtigkeit in den Body eindringt um einiges geringer.

Mein Fazit:
Das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR ist meiner Meinung nach das beste Standartzoomobjektiv das zur Zeit von Nikon für DX Kameras angeboten wird. Wenn man noch mehr möchte, wird man entweder noch mehr bezahlen müssen oder auf Festbrennweiten ausweichen müssen.

Habe ein Bild von unserem Australien Shepherd (Hütehund) hinzugefügt, schneller Autofokus und Knackscharf.

Ich bereue den Kauf nicht, eine klare Kaufempfehlung für Fotografen die etwas mehr möchten.

*Sollte diese Rezension für Sie hilfreich gewesen sein würde ich mich über ein positives Feedback freuen.
*Sollten in dieser rezension Fragen unbeantwortet geblieben sein, werde ich die Fragen im Rahmen meiner Möglichkeiten auf Nachfrage beantworten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


157 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste "Kit-Objektiv" für die D7000!, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Vor dem Kauf meiner Nikon D7000 habe ich mich sehr ausführlich über mögliche Objektivkombinationen informiert. Als direkte Konkurrenten standen das 18-105 und das 18-200 im Ring, jedoch sind diese offenbar in der Bildqualität teils deutlich unterlegen. Da ich allerdings keine Vergleichstests der genannten Objektive unter Laborbedingungen vorweisen kann, möchte ich hier nur auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem 16-85er speziell an der D7000 eingehen. Nur als kleine Hintergrundinformation möchte ich erwähnen, dass ich mit dieser Startausrüstung (zusammen mit dem AF 85 f/1.8 D und einem SB 700) von Canon zu Nikon gewechselt bin.

Als erstes fiel mir die solide Haptik auf '- in der Preisklasse hätte ich durchaus erwartet, hier etwas weniger zu bekommen. Aber selbst bei 85 mm mit voll ausgefahrenen Doppeltubus wackelt fast nichts! Zoom- und Fokusring lassen sich sauber und genau bedienen, wenn auch der Drehwiderstand etwas hoch zu sein scheint und der Fokusring teils etwas "kratzig" wirkt. Im täglichen Umgang mit dem Objektiv ist jedoch weder das eine, noch das andere wirklich störend - lieber so, als wackelig. Auch die verarbeiteten Materialien wirken robust und sind sauber zusammengefügt. Das alles bezahlt man sicherlich mit einem, verglichen mit klassischen 18-55 mm Kit-Objektiven, hohen Gewicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das an einer D40 oder D3100 unausgewogen anfühlt, für die D7000 jedoch ist es meiner Meinung nach perfekt.

Ein weiteres, für mich unerwartetes, Feature ist die bajonettseitige Gummiabdichtung. Es handelt sich zwar nicht um ein abgedichtetes Objektiv (so weit ich weiß - man möge mich verbessern, falls ich hier falsch liege), dies ist in dieser Preisklasse auch nicht üblich. Allerdings ist das Bajonett, auch an einer abgedichteten Kamera wie der D7000 immer eine Achillesferse, die hier von den Nikon-Ingenieuren löblich bedacht wurde. Wunderbar! Genau das ist eine der vielen Kleinigkeiten, die mich an Nikon begeistern und mich in meiner Entscheidung, Canon den Rücken gekehrt zu haben, bestätigen. Die standardmäßig mitgelieferte Streulichtblende zählt für mich auch dazu.

Doch nun das Wichtigste, die Bildqualität. Mir fällt dazu nur ein Wort ein: geil! Ich habe mit diesem Objektiv bereits viele Bilder gemacht, die mich einfach nur strichwörtlich zum staunen gebracht haben. Schärfe, Kontrast und Detailwiedergabe sind an der D7000 der Hammer! Man muss dabei immer daran denken, dass wir es hier mit einem lichtschwachen Wald- und Wiesen-Zoomabjektiv zu tun haben, das zwar nicht wirklich billig aber auch weit von den Preisschildern der Profi-Objektive entfernt ist. Das, was man hier für's Geld bekommt sucht wirklich seinesgleichen.

Es gibt aber auch Schattenseiten. Zum einen wäre das, wie gesagt, die kleine Offenblende von f/3.5 bis f/5.6. Auch der (wirklich gute, dazu später mehr) Bilstabilisator ist hier nur ein schwacher Trost, schließlich nützt der nur bei unbewegten Motiven. Dennoch kann man hierfür kaum einen Punktabzug geben, da in dieser Preisklasse (von Nikon) nichts helleres zu bekommen ist. Klar, von Sigma gibt es das 17-50 f/2.8 für einen ganz ähnlichen Preis, jedoch haben wir hier einerseits einen deutlich kleineren Zoombereich und andererseits war für mich der Test auf Photozone ernüchternd' Danke, dann nehme ich doch lieber ein bis in die Ränder scharfes Objektiv und gönne mir zusätzlich noch die eine oder andere lichtstarke Festbrennweite. Hatte ich ohnehin vor.

Der Bildstabilisator hat aber doch noch einen schönen Effekt: Das Objektiv erkennt Kameraschwenks und stabilisiert dann nur die vertikale Ebene. Damit gelingen nach nur vergleichsweise kurzer Übung schöne Mitzieher, auch durchaus ohne Einbeinstativ!

Der zweite negative Punkt ist da schon gravierender: Flares. Genauer gesagt, extrem hässliche Flares! Im Gegenlicht, besonders abgeblendet, entstehen sehr unangenehme grüne und orange-gelbe Artefakte im Bild, die je nach Hintergrund nur mit viel Aufwand digital entfernt werden können. Wer also z.B. stimmige Landschaftsaufnahmen in der Dämmerung mit Gegenlicht und langer Belichtungszeit bei hoher Schärfentiefe machen möchte bekommt hier unter Umständen einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht! Mir ging es auf jeden Fall schon öfter so ' wobei ich jetzt natürlich fairerweise sagen muss, dass unter solchen Umständen jedes Objektiv Flares produziert' nur nicht so grotten hässliche!

Der Rest ist eher unspektakulär' CA? Ja, moderat. Vignettierungen? Ja, auch die gibt es moderat. Verzeichnungen? Klar, immer, vor Allem am kurzen Ende (aber ebenso moderat im Vergleich). Für Pixelpeeper, Testchartfetischisten und Tageszeitungabfotografierer gibt es hier einiges zu finden. Aber mal ehrlich: sollte man mit seiner Kamera nicht eigentlich andere Bilder machen? Ja. Und wieder: kann man für den Preis mehr verlangen? Eigentlich nicht. Ich kann für meinen Teil nur sagen, dass mich das alles im Alltagsgebrauch absolut nicht stört. Die Objektivkorrektur der D7000 habe ich abgeschaltet, da ich das Bild erstmal ganz genau so haben möchte, wie es aus der Kamera kommt. Ausschließlich als RAW natürlich. Wenn ich möchte, wird per Lightroom 3 korrigiert und siehe da: alles ist perfekt. Nichts da, um sich Sorgen zu machen und künstlich den Blutdruck in die Höhe zu treiben.

Der Autofokus arbeitet nicht völlig leise, muss ich sagen' er produziert ein hochfrequentes Geräusch, dass ein wenig wie ein schlecht geöltes Scharnier quietscht. Anfangs war ich etwas besorgt, es scheint aber normal zu sein. Außerdem hört man es eigentlich nur in recht stiller Umgebung, draußen bekommt man davon schon nichts mehr mit. Es ist natürlich auch generell viel leiser als der Mikromotor in der Kamera in Verbindung mit einem älteren AF-Objektiv. Der Unterschied zu meinem 85er 1.8 D ist da auf jeden Fall eindeutig!
Wichtiger ist aber natürlich die Geschwindigkeit und da gibt es nun wirklich nichts auszusetzen. Wer es schneller haben muss, kann ja gerne mindestens das dreifache für eine Profilinse ausgeben. Auch über die Genauigkeit kann ich absolut nicht meckern. Natürlich, man kann es immer schaffen, den AF zu überfordern und unscharfe Bilder zu machen. In den meisten Situationen ist der AF aber schön treffsicher und lasst sich bei Bedarf ja jederzeit per Fokusring auch im M/A-Modus korrigieren. Niceness!

Eine Anmerkung hätte ich noch zum Zoombereich' ob einem dieser gefällt ist natürlich subjektiv. Ich finde ihn perfekt. Fast schon etwas zu lang, da ich sehr gerne im Weitwinkel fotografiere. Im Innenbereich sind die 16 mm großartig, dank der schwachen f/3.5 Offenblende sollte man jedoch einen Blitz haben, wenn man nicht gerade Bock auf ISO 1000+ hat. Für Unterwegs hat man fast alles dabei: schöne Weitwinkel-Landsachfts- und Architekturaufnahmen, über Normalbereich bis zum leichten bis mittleren Tele ist alles drin. Aber' das 18-105 und vor allem das 18-200 mm können hier doch mehr? Warum nicht eins von diesen nehmen, vor allem, da das 18-105 auch noch günstiger ist? Dazu kann ich nur sagen, man sollte hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen! Das 18-105 ist eine Klasse unter dem 16-85, was Verarbeitung und Bildqualität betrifft und meiner Ansicht nach eher für die Einsteigermodelle passend. In der Gesamtheit ist das 16-85er einfach eine perfekte Einheit mit der D7000. Dies trifft allerdings auch durchaus auf das 18-200er zu' würde man sich hier den 11-fachen Zoom nicht auch zu Lasten der Bildqualität erkaufen. Für die Reise ist so ein Objektiv natürlich praktisch, aber viele andere Rezensionen gehen hier schon zur Genüge auf den Vergleich 16-85/18-200 ein ' und sie decken sich größtenteils mit meinen Eindrücken.

Zusammengefasst kann man sagen, das wir hier ein grandioses, universell einsetzbares Objektiv mit unerwartet hohen Abbildungsleistungen haben. Trotzdem ist es natürlich keine eierlegende Wollmilchsau. Wer so etwas sucht wird es ohnehin nie finden, auch, wenn er das zehnfache ausgibt. Man sollte grundsätzlich die Grenzen seiner Ausrüstung kennen und sich nicht über vermeintliche Schwächen ärgern, die, technisch gesehen, je nach Budget unausweichlich sind. Ich kann für mich aber eindeutig sagen, dass hier, gerade in Kombination mit der D7000, einige Grenzen noch weiter nach vorne geschoben werden. Das ist vor allem deshalb erwähnenswert, weil damit der Fotoamateur ein Werkzeug in die Hand bekommt, das von den Ergebnissen her absolut mit professionellen Fotos mithalten kann ' zu einem Preis, der vor wenigen Jahren noch absolut undenkbar war.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spitzen Objektiv, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, und möchte im besonderen auf den Vergleich zum Nikkor 18-200 VR eingehen, da scheinbar einige dieses Objektiv ebenfalls vorher hatten. Alle anderen Vorzüge wurden ja bereits ausgehend besprochen.

Eigentlich war ich mit dem Nikkor 18-200 zufrieden, stellte allerdings neulich fest, dass nicht alle Fotos knackig scharf waren.

Nach eingehenden Studien kaufte ich mir das Nikkor VR 16-85mm, und machte einen Direktvergleich zum Nikkor VR 18-200mm.

Ich habe ein Backsteingebäude bei gleichen Brennweiten und gleichen Lichtverhältnissen mit beiden Objektiven fotografiert - bei dem jeweiligen Objektiv einmal mit automatischer Belichtung und einmal abgeblendet für maximale Schärfe. Das ist mir dabei aufgefallen:

1. Generell tendiert das 18-200 zum Überbelichten, eine Belichtungskorrektur von -0.3 bis -0.7 ist häufig notwendig. Das 16-85 muss ich selten bis gar nicht in der Belichtung korrigieren.
2. Generell ist der Unterschied zwischen 16mm und 18mm gering, aber manchmal fehlt bei 18mm der entsprechend notwendige weitere Schritt zurück. Da das 16-85 bei 16mm schon recht ordentlich verzerrt, ist eine spätere Korrektur notwendig.
3. Generell ist mir aufgefallen, dass das 16-85mm weniger zum Randbereich in der Schärfe abfällt, als das 18-200mm. Bei manchen Brennweiten macht sich das signifikant bemerkbar.
4. Details, Automatik:
18mm: ist die Schärfe bei beiden vergleichbar, die CA (Chromatische Aberration) scheint beim 18-200 höher
24mm: die Schärfe ist beim 16-85mm einen Ticken besser, im Randbereich ist die CA veom 18-200 größer
35mm: das 16-85mm ist hier im Zentrum deutlich schärfer und kontrastreicher als das 18-200mm, das gilt auch für den Randbereich ist aber weniger deutlich
50mm: beide Objektive fast gleichauf bzgl. Schärfe, der Kontrast ist beim 16-85mm wesentlich besser, gilt für das Bildzentrum und den Randbereich
70mm: deutlich mehr SChärfe und Kontrast beim 16-85mm zum 18-200mm, allerdings scheint das 16-85mm mehr CA zu haben
85mm: das 16-85mm ist hammerscharf!!

FAZIT 1: das 16-85mm ist in mancher Brennweite in Schärfe und Kontrast deutlich überlegen, bei anderer Brennweite mindestens genauso gut wie das 18-200mm. Nur scheint die CA bei 16-85mm manchmal höher.

5. Details, abgeblendet
85mm: das 18-200 VR zieht hier mindestens gleich, sogar ein wenig vorbei was den Kontrast angeht
70mm: ich kann keinen Unterschied feststellen
50mm: das 16-85mm hat mehr Schärfe und Kontrast, besonders im Randbereich
35mm: das 18-200 VR säuft hier regelrecht in Schärfe und Kontrast ab, das 16-85mm ist gut
24mm: kaum Unterschiede, das 16-85mm hat weniger CA
18mm: das 16-85mm hat einen Ticken mehr Schärfe und Kontrast

FAZIT 2:Obwohl das 18-200mm beim Abblenden deutlich aufholen kann, bleibt das 16-85mm gesamt gesehen überlegen. Beim 16-85mm habe ich nur bei 50mm einen sichtbaren Zugewinn an Schärfe und Kontrast festgestellt.

GESAMTFAZIT: Das 16-85mm ist dem 18-200mm im vergleichbaren Brennweitenbereich in Schärfe und Kontrast meistens überlegen. Die 2mm mehr im Weitwinkel sind nett, aber nicht essentiell. Gerade im Bereich 50mm ist das 16-85mm knackig scharf. Ich habe den Kauf nicht bereut, vergebe aber nur 4 Sterne, weil ich weniger CA im Randbereich erwartet habe. Für Schärfe und Kontrast jedoch 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


146 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (M)ein Vergleich zum Nikon 18-200 VR, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Das 16-85 VR ist wohl unumstritten ein sehr gutes Standard-Zoomobjektiv für die DX-Linie von Nikon.
Hier meine Erfahrungen im Vergleich zum Mega-Zoomobjektiv 18-200 VR von Nikon.

Bildqualität:

Die Qualität beider Objektive in der Praxis ist sehr gut.
Gefühlt kann das 16-85 alles ein wenig besser, auf Blende 8 abgeblendet allerdings werden die Ergebnisse wieder ähnlich.

Zoombereich:

Das 16-85 ist im Weitwinkelbereich 2 mm kürzer, das ist eine gute Sache wenn man kein separates Weitwinkel besitzt.

Im Telebereich ist leider schon bei 85mm Schluß, das entspricht 127,5 mm im Kleinbildformat, also einem mittleren Tele.

Hier kommt die letzte Lebensberechtigung des 18-200, denn hier endet das Tele erst bei umgerechnet 300mm.
Und das ist schon ein langes Tele.

VR-Technik

Das 16-85 hat eine sehr gute Vibrations-Reduktion, und ich würde es für abendliche Fotos dem 18-200 immer vorziehen.

Verzeichnung

Das 16-85 hat bedingt durch den geringeren kleineren Zoombereich dieses Thema definitiv viel besser im Griff als das 18-200.

Empfehlung:

Wenn man nicht der Typ ist, der mit 3 Objektiven in Urlaub fährt, sollte man zum 18-200 greifen. Irgendwann kommt immer das Motiv das mehr Tele benötigt.

Bessere Fotos verspricht in seinem Brennweitenbereich das 16-85 vr.
Den fehlenden Telebereich kann man perfekt mit dem 70-300 VR von Nikon schließen, auch dieses Objektiv ist für sich eine klare Empfehlung.

Ich hab im letzten Urlaub das 18-200 jedenfalls nicht mehr angesetzt.

Und zuletzt sei nicht vergessen:

Auch das 35mm 1:1.8, das 50mm 1:1.8 und das 85mm 1:1.8 machen alle bessere Bilder als die Zooms hier.
Es kommt immer auf die Anwendung an, auf das Gewicht der Ausrüstung insgesamt und auf die Kosten.

Viel Spaß beim Fotografieren !!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


190 von 204 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Objektiv, sehr gute Abbildungsleistung von 16 - 85, 15. Mai 2008
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Kurz zu mir und den Test des Objektivs.
Fotografiere seit über 30 Jahren, Spezialgebiete - Event - Tier - Landschaft - Porträt

Meine Kameras: Nikon D300 / Nikon F100 / Nikon F4s

Nun zum Objektiv;
+ super Verarbeitung und relativ schwer, obwohl überwiegend Plastik
+ VR (Verwacklungsschutz)
+ Lichtstärke 3.5 bei 16 ( dieses Objektiv hat seine Stärken bei 1-2 Blenden Abblendung )
+ minimalste Vignettierungen im Randbereich (wer fotogafiert schon eine weiße Wand zur Darstellung der Vignettierung?), vernachlässigbar, da nicht auffallend für "Normalbetrachter"
+ von 16 bis 85 extrem scharfe Bilder bis in den Randbereich, auch bei widrigen Lichtverhältnissen dank VR
+ Vom Weitwinkel bis kurzen Tele "Das" Objektiv
+ Portraitfotografie mit ausgezeichneter Schärfe-Detailabbildung
+ Landschaftsfotos in erstklassiger Farbtreue
+ Tierfotografie sehr gut (hier nutze ich vorrangig das VR 70-300)
+ Indoor (Hochzeiten;Messen...) mit Blitz SB 800 getestet - einfach Klasse, keine Randabschattungen ab 18mm bis 85mm, bei 16mm muss das Bild etwas beschnitten werden am PC
+ Preis Leistung stimmt optimal bei diesen Objektiv
+ für Nikon Digital Kameras mit APS-C Sensor das ideale Objektiv für erstklassige Fotos
+ ebenbürdig zur Festbrennweite, wenn nicht spezielle professionelle Arbeit für die Industrie oder Macro notwendig ist, sonst merkt niemand mehr den Unterschied!

*fotografiere vorrangig mit dem VR 16-85 & 70-300 mit der D300
*Macro & Porträt mit dem Voigtländer Ultron 2.0 / 40 SL II mit Macrovorsatz und digital-Chip (ein Traumobjektiv),manuell focusierbar
*zusätzlich für die Nikon F100 & F4s hab ich das Nikkor AF 3.5-4.5D / 28 - 70

Hatte vorher das Nikkor VR 18-200, kein Vergleich zu dem Nikkor VR 16-85, das ist Klassen besser, auch stabiler verarbeitet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


58 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optisch Starkes Mittelklasse Zoom, 29. März 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Nach wie vor bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz für mein Kit-Zoom das Nikkor 18 - 105 mm, 3,5 -5,6 ED VR. Die recht heftige Verzeichnung nervt mich zusehends, vor allem im Weitwinkelbereich. Einige Objektive konnte ich mir leihweise genauer anschauen und ich glaube fast mit dem Vorliegenden eine Nachfolgeoptik gefunden zu haben.

Ausstattung, Verarbeitung und Haptik

Das 16 - 85er von Nikon ist nicht wirklich preisgünstig aber man erhält ein recht gut verarbeitetes Objektiv, welches speziell für den DX-Sensor gerechnet ist. Wie so oft, so auch hier, die Mechanik ist weit vom Profilager entfernt aber o.k., alles hat seinen Preis und irgendwo muss man Abstriche akzeptieren. Jedoch funktioniert es einwandfrei, Beschwerden wären nicht angebracht.

Mit gut 485 g ist es kein Leichtgewicht mehr. Die Gewichtsklasse lässt erahnen, dass weit mehr als nur schnöde Plastik verbaut wurde. "Irgendwo drinnen muss Metall sein, oder richtige Glasbausteine Verwendung finden...", gut soweit, das beruhigt das Fotografenherz.

Es zählt von der Bauart her zu den kompakten Zoom`s. Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert. Die Haptik ist nicht schlecht, es fühlt sich recht wertig an. Mit einer Brennweite von 16 bis 85 mm deckt es einen alltagstauglichen Zoombereich ab. Die Frontlinse dreht sich glücklicherweise nicht mit, wie es bei den günstigen" Objektiven oft der Fall ist. Somit steht dem Filtereinsatz (67 mm) nichts im Wege. Weiterhin Klasse, Nikon hat einen Bildstabilisator der zweiten Generation (VR II) spendiert, der recht gut funktioniert und hier und da 1 bis 4 Blendstufen an Spielraum für längere Belichtungszeiten zulässt. Weiterhin schön, der Silent-Wave-Antrieb für den leisen und schnellen Autofokus. Der Doopeltubus aus Metall fährt beim Zoomen recht verhalten aus, was ganz gut ist, zumal die Naheinstellgrenze irgendwo um die 30 cm liegt. Alles in allem ein gutes Mehrwertangebot.

Für die Verarbeitung, Materialanmutung, Ausstattung aber die nur durchschnittliche Mechanik: 3 + Sterne (das Extra "Plus" steht für die richtig gute Ausstattung)

Abbildungsleistungen - Bildqualität

Mit einer Lichtstärke von 3,5 bis 5,6 reiht es sich in die Liste der Durchschnittsobjektive ein, ist also guter Standart. In Sachen Lichtstärke, keine Frage, gibt es lichtdurchlässigere Linsengruppen am Markt. Aber nach meinen Testfotos kann ich sagen, dass die Optik wirklich gut und im Vergleich einen Tick besser als das 18 -105er Zoom-Gerät ist.

Wie ich schon oben erwähnt habe, stört mich bei meinem Kit-Objektiv die doch heftige Verzeichnung, vor allem im Weitwinkelbereich. Ich fotografiere immer eine große weiße Fliesenwand, was natürlich kein optisches Messgerät ist, aber anhand der Fugen-linien kann man die mögliche Verzeichnung auch als Leihe gut erkennen. Und ja, entgegen anders lautenden Rezensionen, auch dieses optische Schmuckstück hat Verzeichnungen aufzuweisen. Am heftigsten im 16 mm Weitwinkelbereich, aber lange nicht so stark ausgeprägt wie beim 18-105er. Vor allem bei Gebäudefotografie kann die gebogene "Tonne" hinderlich sein. Wenn also die stürzende Linie (perspektivisch bedingt - hat nichts mit Verzeichnung zu tun) einer Gebäudekante, Pfosten etc. zusätzlich einen schönen Bogen erhält, kann man diesen Bildfehler nachvollziehen. Die Korrektur erfordert entsprechendes, zum Teil aufwendiges, Nachbearbeiten am PC. Seltsamer weise ist, ganz ähnlich wie beim 18-105er, der 24 mm Bereich fast verzeichnungsfrei, um dann in ein gleichmäßiges "Kissen" bis zum 85er Bereich umzuschlagen. Aber man muss sagen, dass sich die Verzeichnung in den Bereichen von 50 bis 85 mm auf einem niedrigen Niveau bewegt und somit bei üblicher Fotografie (Landschaft, Protrait) nicht in`s Gewicht fällt. Wer also mit der "erstklassigen Tonne" im Weitwinkel leben kann, erhält in der mittleren Brennweite ein verzeichnungsfreundliches Objektiv.

In der Disziplin Verzeichnung kann man gute 3 + Sterne vergeben, das Plus steht für die geringe Verzeichnung im mittleren und oberen Tele-Bereich.

Auch die Schärfeleistung überzeugt. Das Objektiv punktet mit guten, teilweise sehr scharfen und kontrastreichen Leistungen. Ich habe mir einen entsprechenden Testaufbau zurechtgelegt und fotografiere mit Stativ, ganz einfach um halbwegs vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Macht auch irgendwo Spaß rumzutesten... Der Autofokus im Verbund mit meiner D 90 + Objektiv arbeitet zügig und genau. Je nach verwendeter Blende kann eine sehr gute Tiefenschärfe erzeugt werden. Das Bokeh ist gar nicht so schlecht, subjektiv betrachtet deutlich besser als das 18-105er. Diese Leistung verdient 4 Sterne.

Chromatische Aberrationen sind vorhanden, vor allem in den Grenzbrennweiten bei 16 und 85 mm, die bei entsprechenden Vergrößerungen deutlich sichtbar werden. Für Posteraufnahmen lieber mit 24mm oder 50 mm Zoomeinstellung fotografieren, da konnte ich keine Farbsäume erkennen, die hätten nachbearbeitet hätten werden müssen, dafür 3 + Sterne.

Ein weiterer Aspekt im Bereich Bildqualität sind Vignettierungen, also Abschattungen im Randbereich. Ich nehme als "Messobjekt" eine große weiße Wand vom Nachbarn. Allenfalls bei 16 mm und Offenblende (3,5) konnte ich eine ausmachen, sonst sind keine für das Auge sichtbar, Abblenden hilft hier deutlich. 4 Sterne.

Man darf auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, an die Bildleistungen einer ebenso teuren Festlinse (z.B. das erstklassige Sigma 2,8er 50 mm DG Makro) kommt es nicht heran, aber für ein Zoom besitzt es exzellente Werte.

Zusammengefasst kann man in der Disziplin Bildqualität gute 4 Sterne vergeben (3,5 Sterne und zwei Extra "Plus").

Preis-Leistung

Die Linsenoptik ist kein "Preisgeschenk" aber die richtig gute Ausstattung, ordentliche Verarbeitungsqualität und tolle Bildleistung lassen 4 Sterne gerechtfertigt erscheinen.

Fazit:

Wie immer letztlich eine schwierige Entscheidung, im Schnitt 3,6 Sterne und zwei Extra "Plus" stehen im Haben, so dass 4 Sterne im Gesamtergebnis nachvollziehbar sind.

Der angebotene Zoombereich genügt für den Alltag vollkommen, denn je weiter dieser gefasst ist, um so mehr muss man als User mit doch recht heftigen Verzeichnungen Vorlieb nehmen. Lediglich bei 16 mm Weitwinkelbrennweite wird man mit einer deutlichen Verzeichnung leben lernen müssen, darüber spielt dieses Kriterium kaum eine Rolle. Tolle Schärfeleistung und kaum vorhandene CA`s und Vignettierungen runden das positive Bild ab. Die damit geschossenen Bilder sind knackig scharf, ausgewogen und farblich recht neutral, was wiederum für die Qualität spricht. Ich werde es mir wohl kaufen, aus dem Leihzustand in eine Dauerehe wechseln.

Wer es sich leisten kann, sollte statt der Kit-Objektive 18-55mm oder 18-105mm, die zwar super preisgünstig sind, aber mit der Leistung dieser Linse nicht mithalten können, besser hier zuschlagen. Weniger ist doch manchmal mehr. Ich halte nichts von Super-Mega-Zooms, möglichst von 10 bis 300mm... Wie auch immer. Dazu noch das erstklassige und preislich interessante 70-300er mm Nikon (FX) Zoom gekauft und fertig ist die richtig gute Grundausstattung. Ambitionierte werden diese mit ein oder zwei Festbrennweiten, einem echten Weitwinkel, insoweit kann ich das 10-20mm DC EX HSM 4-5,6f von SIGMA wärmstens empfehlen und mit einem Makro, wie z.B. das 2,8er 50mm EX DG Makro von SIGMA, ergänzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes 'Immerdrauf' Zoom, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Genutzt an Nikon D7100 und zuvor auch schon mal an einer D90.
An diesen DX Kameras war zu 80% das 16-85 drauf.

+ gute Bildqualität bereits bei geringer Abblendung
+ Handlich und an der D7100 passabel ausbalanciert
+ brauchbarer Autofokus und Stabilisator

o Bookeh geht gerade noch, Freistellung sowieso keine Stärke
o Streulichtblende gut bedienbar, rastet aber nicht fest
genug ein (Verlust beim Wandern, das Teil kostet ...)

- Streulicht- und Gegenlichtverhalten nicht perfekt (Flare, da
war mein viel teureres 17-55/2.8 aber keinen Deut besser)

Die (vorhandene) Vignettierung ist durch geringe Abblendung zu
beherschen kann aber auch ganz gut bild-gestalterisch eingesetzt werden.
Die oft bemängelten Verzeichnungen korrigiert z.B. Lightroom ganz gut.

Man sollte sich vorher im Klaren sein daß man mit der kleinsten Blende 3.5 am DX Format keine
großartige Freistellung erreichen kann. Dafür sollte man sich noch eine lichtstarke Festbrennweite
dazuholen oder FX einsetzen.

Für den Preis halte ich das 16-85 für ein exzellentes 'Immerdrauf' Zoom für das Nikon DX Format.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


64 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Universell ohne sichtbare Einbußen, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Zoom:
Was man sich denken kann, ohne testen zu müssen: Die Brennweite reicht vom echten Weitwinkel, welches den Namen bei einer Öffnung von 83 ° auch verdient, bis dorthin, wo man ohnehin mit einem Tele(-zoom) weitermachen möchte. Verzerrungsfreie Portraits sind locker drin.

Abbildungsqualität:
Bei starken und schwachen Kontrasten, in der Sonne und im Kerzenschein bildet dieses Nikkor alles in einer Qualität ab, die offenkundig erst jenseits der Abbildungsleistung meiner D90 ihre Grenzen findet.

Bildstabilisator:
Bei Dämmerlicht und 1/8 s: Man kann die Wimpern zählen.

Handbuch:
Knapp, vollständig, klar, handlich und in fehlerfreiem Deutsch.

Fazit:
Dieses Nikkor verschmilzt mit einem Nikon-Gehäuse zu einer organischen Einheit. Es ist seinen Preis wert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden, 20. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende (Camera)
Ich habe das Objektiv jetzt seit einem Monat und habe damit ca. 1200 Aufnahmen unter sehr verschiedenen Bedingungen gemacht und bin bis jetzt sehr zufrieden.

Die großen Vorteile sind auf jeden fall die solide Verarbeitung (wirkt sehr wertig und griffig), die gute Bedienung, die für ein Zoomobjektiv sehr gut optische Leistung, vor allem im Mittleren Brennweitenbereich ist es auf dem Niveau einer guten Festbrennweite und der sehr gute Verwacklungsschutz.

Die Nachteile sind die in der kleinsten Brennweite (16mm) vorhandene aber nicht störende Vignettierung, die Lichtschwäche in der Längsten Brennweite (85mm) und die ritzen an den Stellrädern die leicht staub und Sand anziehen (kann aber nicht ins Objektiv eindringen).

Mein Fazit nach einem Monat ist fast durchweg Positiv denn die Lichtschwäche in der längsten Brennweite gleicht der Verwacklungsschutz gut aus und es ist relativ gut zu transportieren was es zu einem sehr guten Reiseobjektiv macht der einzige Punkt der mich stört ist eben dieses Staubsammeln an den Stellrädern was wahrscheinlich an der Gummierung der Stellräder liegt die das Objektiv aber sehr schon griffig machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen