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am 5. Oktober 2008
As a PhD student in Economics interested in financial markets I have read NN Taleb's book (The Black Swan), then Riccardo Rebonato's (Plight of the Fortune Tellers: Why We Need to Manage Financial Risk Differently, 2007) and Benoit Mandelbrot's ((Mis)behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward, 2005). All books contain the same message: the assumptions underlying modern risk management models are wrong (and yes, this has something to do with the financial crisis). All books are worth reading, but if you know one, you know the others. Which leaves you with the question of which book to read.

Here is my recommendation: For economists and people with a mathematical background, I would suggest Mandelbrot. The story is very nice, and his explanations original. He was the first to suggest that stock prices resemble fractals, and not random walks. Since he had a co-author, the book is a good read, given some prior knowledge. For those without some intermediate knowledge of Economics or mathematics or both, I would suggest Riccardo Rebonato's book. It has a clear structure and is easy to understand. Still, it does the job and gets the point across. Now, for those who think they know a bit of philosophy, economics, mathematics and the universe in general, it's "The Black Swan" that I would recommend. Taleb is getting at the subject from a philosophical point of view, of course based on mathematics, and the story unfolds in a hilarious way. Taleb is smart and has a lot of knowledge of things that matter and things that don't. It's funny to see him bark at different groups of scientists (economists, philosophers,..). I have found no instance where his disappointment at people/theories is misplaced. Being outside the scientific establishment has its advantages.
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am 30. Januar 2009
...that does not live up to expectations. I have to agree with reviewers in German, although it is a shame that people who can't read German will miss them and just read the praiseful reviews written in English.

Let us begin with the fact that Nassim Taleb's ideas are not that all innovative. Not even in Physics. He also lacks an understanding of some fundamental laws of the univers which in fact, favour the idea that unforeseen events have major impacts. One of them being the second law of thermodynamics also explains some of his babbling about our perception of time. It even explains why engineering can ONLY predict forward in time, and not backward (he has a very bad example with an ice cube).

Now, if you want my recommendation, find yourself another book on the subject, he is, after a while, just going on and on about the same, and complaining, showing you how good he is, and why every other social scientist is a sucker. Mind you, I personally wouldn't disagree about social scientists that try to use regressions to make predictions about the future, of economists which assume humans make ration choices, but wheter I'd exclude Nassim Taleb from that circle, well...
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am 23. November 2008
Eigentlich beginnt das Buch relativ interessant. Es erklärt die Grundidee der Theorie, dass Menschen nicht besonders gut darin sind bestimmte Ereignisse zu berücksichtigen (z.B. sehr unwahrscheinliche Ereignisse bzw. sehr extreme Ereignisse).
Auch zu Beginn kritisiert Taleb, ganze Wissenschaftszweige dies zu spät oder nicht ausreichend in Ihrer Forschung berücksichtigen. Vor allem Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft sind seiner Meinung nach gar keine richtigen Wissenschaften. Am Anfang des Buches wird die Kritik noch mit Studienergebnissen belegt. Später werden sie einfach so hingestellt.
Ab der Mitte des Buch kann man aber mit dem Lesen aufhören. Die grundsätzliche Idee hat man verstanden wird aber gebetsmühlenartig wiederholt. Außerdem kritisiert er ab da nicht mehr die Argumente und Ideen, sondern zieht über einzelne Personen oder Institutionen her. So etwas fände ich in einer Kolumne oder einen vergleichen Rahmen angemessen. Allerdings habe ich in einem Buch erwartet, dass er versucht mit Argumenten zu überzeugen und nicht einfach andere Sachen schlecht zu reden. Man dann den Eindruck, dass Taleb sich beschwert, dass sein Genie nicht anerkannt wird und lauter Ahnungslose aber die Oberhand haben und auf ihn herabsehen. Das zeigt auch die Wahl seiner Vorbilder. Mit wenigen Ausnahmen Personen, die nicht zum Mainstream ihrer Zeit gehörten und später "Recht bekamen". Wir werden sehen ob dies beim Autor auch so sein wird.
Inhaltlich: Er schießt sehr stark gegen die Vorstellung der Menschen, dass alle Ereignisse normalverteilt seien.
Es geht zwar aus zahlreichen Studien (übrigens durchgeführt von den Uneinsichtigen Wirtschaftswissenschaftlern) hervor, dass Menschen intuitiv die Welt oft zu sehr vereinfachen. Andererseits ist dies in einem professionellen Umfeld nicht zwingend der Fall. Z.B. ist schon lange bekannt, dass Renditen auf Kapitalmärkten nicht normalverteilt sind. Das gleiche gilt für bestimmte Risiken, die z.B. Rückversicherer absichern sollen.

Zusammenfassung: Die ersten Kapitel lesen. Theorie ist gut erklärt. Bei der Mitte aufhören. Die Polemik und Enttäuschung des angeblich verkannten Genies kann ich einfacher in jeder Tageszeitung und schlechten Privatfernsehsendern sehen.
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am 22. Juni 2010
The Black Swan hat durchaus große Popularität gewonnen, was wohl in direktem Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008/2009 steht. Denn es ist en vogue, das bestehende System zu hinterfragen und/oder zu kritisieren. Und genau diesen Stoff liefert uns der Autor Nassim N. Taleb:

1. Traue keinen staatlichen und wirtschaftlichen Prognosen! z.B. der Truthahn vor seiner Schlachtung....
2. Erwarte das Unerwartete (the unknown unknown) - vom schwarzen zum grauen Schwan....
3. Misstraue der Anwendung der statistischen Normalverteilung (Gauss'sche Glockenkurve)und bewundere Mandelbrot

Wenn das Taleb auch noch die Welt in Extremistan (z.B. Einkommen eines Popstars) und Mediocristan (z.B. mein Einkommen) einteilt, gefällt das dem Konsumenten eines populärwissenschaftlichen Werkes, auch mir. Allerdings darf man auch Kritik an NNT, wie sich der Autor selbst bezeichnet, anbringen.

Die Nachteile der Normalverteilung sind hinreichend bekannt und werden auch an den Universitäten gelehrt. Dass diese Nachteile in der täglichen Praxis nicht ständig erwähnt werden, scheint verständlich. NNTs Brandreden gegen engstirnige Akademiker und Politiker kommen jedoch immer gut an.

Hat man auf den ersten 40 Seiten die Grundaussagen von NNT gemeistert, kann man sich den Rest des Buches eigentlich ersparen. Denn es werden eben jene Aussagen nur noch wiederholt. Und das ist mühsam.

Insgesamt verstehe ich jedoch die Beliebtheit dieses Werkes, das in seinem Stil sehr erfrischend ist und dem Trend, das Establishment zu kritisieren, brav folgt. Taleb bietet somit eine - durchaus berechtigte - alternative Perspektive hinsichtlich der menschliche Wahrnehmung der Vergangenheit bzw. Zukunft und das historische und wirtschaftliche Geschehen um uns. Summa summarum - keine große Begeisterung, aber auch keine große Enttäuschung. Drei Sterne.
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am 29. März 2015
Es hilft Ihnen zu klopfen Ihre akademische Handbücher positivistischen Sicherheiten aus Ihrem Kopf. Geschrieben ist, obwohl das allerfeinst gelehrt ist. Es ist atemberaubend lesen sie, wie eines Märchen, aber es ist eine wahre aufgeschlossen Philosophie. Abschied zu den newtonischen Mechanikern, Hagel zu Heisenbergs Prinzip.
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am 1. Februar 2010
Wie die anderen Rezensionen zeigen, ist der Eindruck, bzw. sind die Meinungen zu Talebs Buch zwiespältig. Er greift einige Interessante alte und neue Gedanken auf in der Betrachtung von Zufallsprozessen. Wie lassen sich nicht durchschnittliche Ereignisse philosophisch und mathematisch beschreiben? Natürlich ist das nicht ganz einfach und er kritisiert die zu stark vereinfachenden Denkweisen. Sein breites Hintergrundwissen teilen sicher nicht alle Leser (ich auch nur den mathematischen Teil) und er erklärt die Hintergrunde nur grob. Zu vielen Dingen hat er eine klare Meinung und äussert sich z.T. abwertend zu Standpunkten, die er nicht teilt. Diese Aspekte führen dazu, dass das Buch unterschiedliche Reaktionen bei seinen Lesern (auch beim gleichen Leser) hervorruft. Bei manchen schlechten Rezensionen würde ich postulieren, dass diese den Autor nicht verstanden haben (dies kann sowohl an zu hohen Erwartungen oder zu wenig Hintergrundwissen des Lesers wie auch an unklarer Schreibweise des Autors liegen). Deshalb bekommt das Buch einen Abzug von 4 auf 3 Bewertungspunkte.
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am 10. Februar 2009
The central message of the book valid and amazingly relevant these days. Unfortunately, though, the author is just too full of himself and of his self-appointed role as a great intellectual and fighter against the establishment. This completely spoiled it for me. I found this a very, very tedious read.
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am 19. November 2013
Ein grandioses Buch aus der Praxis heraus geschrieben und nicht nur mit Theorien vollgestopft die den Praxistest nicht bestehen. Ebenso kommt einem die Eine oder Andere Anekdote in diesem Buch aus dem eigenen Leben sehr bekannt vor, zumindest wenn man in der Finanzbranche tätig ist. Erzählungen von "ich hatte beinahe recht" über "in der Theorie hat es funktioniert" bis schlussendlich hin zu "das war nicht zu erwarten" oder "die Märkte reagieren über" sind alltägliche Phrasen in der Investmentbanking Branche. Jedoch sind sie letzten Endes nur Ausreden, für ein Verhalten der Menschen, dem sich Nassim Nicholas Taleb in diesem Buch widmet. Der Tenor lautet ...we can't predict and how can we avoid the emty suits.
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am 1. Februar 2015
i read quite a bit and this was my favourite (most life changing book) in 2014. it's main theme are the fallacies of thinking we humans trap into due to our nature. we like to tell our-selves stories (rationalizing after the fact), yet a lot of what happens is outside of your ability to comprehend at the time. backwards rationalizing is a protection mechanisim that let's us feel safe and secure with ourselves and out decisions. the reality is though, that real life is too complex for us to really comprehend. i'm making a terrible job of explaining it. read the book!
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am 28. April 2009
Höchst aktuelle und interessante Abhandlung eines amerikanischen Analysten, Wissenschaftlers und Traders mit libanesischem Hintergrund.

Taleb betrachtet in einem umfassenden Ansatz gängige Methoden zur Zukunfts- und Risikoanalyse. Dabei stellt er da, warum diese alle fehlerhaft und gängigen menschlichen Schwächen verhaftet sind.

Wesentliche Erkenntnisse sind:

1.) Die "Schwarzen Schwäne": Ereignisse, die nicht vorhergesagt werden können, komplex und exponentiell in ihren Auswirkungen sind. Gemäß Taleb sind diese Ereignisse für fast alle wichtigen Entwicklungen der Menschlichen Gesellschaft verantwortlich. Durch ihre Unvorhersehbarkeit werden Gesellschaftentwicklungen insgesamt nicht vorhersehbar.

2.) Der Trugschluss der Statistik: Durch die Schwäne stellt sich unser Glaube an eine Normalverteilung von Ereignissen als haltlos dar. Die auf diesen Modellen beruhenden Systeme für finanzielle Risikoberechnung sind daher ebenfalls ein Trugschluss.

3.) Die Notwendigkeit einer begründenden Erzählung: Die menschliche Psyche verlangt nach einer Begründung bzw. einer kausalen Ableitung von Ereignissen. Auch wenn diese, wie im Fall der Schwarzen Schwäne, nicht gegeben ist. Daher werden solche Erzählungen rückwirkend konstruiert und beeinflussen unser vermeintliches Wissen über die Vergangenheit.

Leider nur 4 Sterne, da Taleb seine Kernargumente wieder und wieder wiederholt und dabei endlose Triaden gegen Analysten und Historiker abfeuert. Ohne Anfeindungen und mit einem stringenten, weniger redundanten Aufbau wäre das Buch 100 Seiten kürzer gewesen ' jedoch deutlich lesbarer.

Trotzdem Pflichtlektüre für alle, die sich mit Zukunftsanalysen etc. auseinandersetzen müssen oder dürfen.
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