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95 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr taugliches Trainingsgerät mit nur wenigen Schwächen
Erst einmal möchte ich anmerken, dass meine Erfahrungen mit dieser Uhr meine persönlichen sind. Ich möchte hiermit alle erwähnten Vor- und Nachteile ehrlich abwägen. Auf die Erläuterung der einen oder anderen Funktion (Intervalltrainings oder Virtual Partner, sehr motivierend!) habe ich verzichtet.
Dazu mein erstes Fazit: einiges hier...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Rob

versus
157 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zukunftweisendes Trainingsgerät - leider noch nicht ganz ausgereift
Der Forerunner 405 ist ein professioneller Datensammler, der die optimale Auswertung jeder Aktivität in einer Bewegungssportart (Laufen, Radfahren, Skaten etc.) ermöglicht. Er zeichnet via GPS etwa alle 4 Sekunden die aktuelle Position und Zeit, über einen Brustgurt die Herzfrequenz und sofern man einen entsprechenden (optionalen) Sensor besitzt auch...
Veröffentlicht am 14. Juni 2008 von Xaver Meindl


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95 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr taugliches Trainingsgerät mit nur wenigen Schwächen, 27. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Erst einmal möchte ich anmerken, dass meine Erfahrungen mit dieser Uhr meine persönlichen sind. Ich möchte hiermit alle erwähnten Vor- und Nachteile ehrlich abwägen. Auf die Erläuterung der einen oder anderen Funktion (Intervalltrainings oder Virtual Partner, sehr motivierend!) habe ich verzichtet.
Dazu mein erstes Fazit: einiges hier Kritisiertes kann ich unterstützen, einige erwähnte Kritik konnte ich persönlich mit dem Forerunner 405 jedoch nicht finden.

Die Akkulaufzeit:

Ich habe an drei Tagen, an denen ich nicht gelaufen bin, die Uhr im Stromsparmodus (mit ausgeschaltetem GPS) getragen. Nach drei Tagen wurde mir eine Kapazität von 79% angezeigt. Das sind 21 % für drei Tage. Interpoliert bedeutet dass eine Laufzeit von ca. 2 Wochen ohne GPS im Standby-Modus, genau so wie von Garmin angegeben.
Durch vieles anfängliches Ausprobieren und Licht Ein- und Ausschalten verringert sich die Kapazität natürlich schneller, was die von Garmin gemachten Angaben negativ verzerrt.
Im Trainingsmodus verliert die Uhr mit aktiviertem GPS und angeschlossenem Herzfrequenzgurt pro Stunde ca. 10-12% an Akkukapazität. Auch diese Werte stimmen in Ungefähr mit den von Garmin angegebenen Werten überein.
Für mich also absolut KEIN Kritikpunkt.
Des Weiteren besitze ich ein Akkupack von Kensington für iPod/iPhone, mit dem ich prima meinen FR405 unterwegs aufladen kann, somit brauche ich keine Steckdose. Übrigens wird der Akku des FR 405 sehr schnell wieder aufgeladen! Gut!

Der Empfang:

Das Satellitensignal wird recht zügig gefunden. Ich habe mir aber von Anfang an angewöhnt, die Uhr vor dem Training zum Orten am Fenster vorzubereiten. Wenn ich mich komplett angekleidet habe und nun vor der Tür bin, braucht sie tatsächlich nur wenige Sekunden Zeit, bis sie startbereit ist. Sehr gut! Die Aufzeichnung ist recht genau, grössere Abweichungen als 15 Meter hatte ich bisher keine. Ob ich jetzt laut später ausgewerteter Kartenanzeige ganz selten auch mal neben dem Weg gelaufen bin, ist mir so ziemlich Wurst. Ich weiss doch selbst, wie ich gelaufen bin. ;-) Grössere Patzer hatte ich nach rund 50 Km Lauferfahrung mit dieser Uhr gar keine. Mein Forerunner zeigt übrigens eine recht genaue aktuelle Pace an, auch wenn Ich zusätzlich die "Autolab-Funktion" aktiviert habe und mir alle 200 Meter die Durchschnitts-Pace angezeigen lasse. Es geht auch mit kleineren Schritten (min. 50 Meter), bei denen aber das zusätzliche Fenster die anderen Anzeigen zu oft überdeckt. Mir reichen die 200m/Pace vollkommen, obschon es hierüber ja heftige ideologische Diskussionen gibt. Wie gesagt, ich schreibe hier ja meine persönliche Sichtweise auf.
Die Navigationspunkte wie "zurück zum Start" habe ich nicht ausprobiert.

Die Bedienung:

Der Touchring in Verbindung mit dem Menü ist insgesamt gesehen eine gute Idee mit den schon zitierten Schwächen: Der Touchring reagiert nicht immer auf Befehle. Ich fand aber heraus, dass ich anfangs allzu oft nicht immer die gleiche Druckstärke aufgewendet habe (Habe die Empfindlichkeit auf "Mittel" gestellt). Man braucht also ein wenig Zeit und Umgang mit der Uhr, um sich darauf einzuspielen. Mittlerweile funktioniert der Touchring bei mir sehr genau und zuverlässig, weil ich einfach fester und ein wenig länger drücke, gerade wenn ich kalte Finger habe. Also, nicht ganz zu zart bitte ;-). Es ist also nur eine Frage der Zeit und Gewöhnung.

Das Menü des FR 405 irritierte mich Anfangs erst einmal ein wenig, vor Allem in Hinblick auf die Funktion "Training" (Rechts am Touchring durch längeres drücken aufrufbar) und der Option "Trainings" im Menu (unten am Touchring aufzurufen).
Man braucht beide Funktionen:
die eine zum Einstellen der Trainings-Optionen und -Modi, die andere zum Starten des Trainings (man kann aber auch im "Menu"-"Trainings"- "sofort starten"). Diese Zusammenhänge habe ich Anfangs nicht so verstanden und fand sie etwas unlogisch, mittlerweile bin ich aber vertraut damit.
Man wird wohl anfangs den einen oder anderen Einstellungs-Fehler machen und seine Zeit brauchen, bis man mit der Uhr vertraut trainiert.
Meine Anfangsfehler:
Die Datenfelder zu voll zu stopfen. Beim Laufen merkte ich dann schnell, dass weniger manchmal mehr ist. Die Ablesbarkeit der drei Datenfelder funktioniert während des Laufens nur dann gut, wenn man schon ganz genau weiss, wie und WO man sie Programmiert hat. Und eben das kann dauern und bei den ersten Trainings stören. Mein Tipp: pro Datenfeld max 2 Anzeigen. Ein Plus aber an die persönlichen Konfigurationsmöglichkeiten! Es wird für jeden eine passende Einstellung dabei sein.
Der nächste Fehler ist gleichzeitig ein Kritikpunkt: Das einfache und sofortige loslaufen ist mit dieser Uhr in einigen Trainingsmodi wohl nicht möglich. Erst muss man einige Einstellungen über die Dauer oder Distanz des Trainings zB. im Herzfreguenz-Modus einfügen. Das führte bei mir später zum ausschalten der Stoppuhr, da das Trainingsziel durch eine zu kurz eingegebene Distanz schon erreicht war, ich aber noch weiterlaufen wollte. Somit musste ich die Stoppuhr incl. Auswahl des Trainingsmodus und der entsprechenden Einstellungen neu starten und hatte zwei separate Trainings zur Folge.
Übrigens, die oft in Foren vielzitierte Kritik, dass der Forerunner405 keinen Pulsalarm auslöst, ist blödsinn. Es gibt eben dafür genau den Herfrequenztrainingsmodus. Dort stellt man ein, in welchem der fünf Herzfrequenzbereiche man trainieren möchte, oder in welchem Pulsbereich. Ein Über- und Unterschreiten wird sofort mit entsprechenden Alarmtönen quittiert und auch im Display angezeigt. Hier gilt leider: bitte erst ausreichend Trainingszeit oder Distanz eintragen, sonst beendet die Uhr zu früh selbst das Training!

Die Anbindung

Der Forerunner 405 wird ja mit dem drahtlosen ANT-USB-Stick ausgeliefert. Nach Installation der Treibersoftware (Garmin-Webseite) auf meinem Mac, funktioniert Alles bestens. Bei neuen Daten auf der Uhr findet sofort eine Übertragung auf dem Mac am USB-Stick statt (3m Reichweite), sehr gut! Die Daten werden entweder auf das Trainingscenter, oder auf Garmin-Connect hochgeladen.
Generell ist Garmin nach meinem Wissen der einzige Hersteller von Pulsuhren, der eine direkte Mac-Unterstützung anbietet, die bei mir wunderbar und sehr zuverlässig auf OSX 10.6.xx funktioniert!
Übrigens, der Herzfrequenzgurt wird am 405 sofort erkannt und liefert sehr genaue Werte und lässt sich bis jetzt durch nichts stören (Hochspannungsmasten usw.).
Über die Software Training-Center möchte ich nichts sagen, da es ja genügend sehr gut an den 405 zur Übertragung angepassten Alternativen gibt. (Zum Beispiel Trailrunner, Rubitrack, Ascent für Mac und Sporttracks für PC...)

Der Komfort

Eine kleine Kritik sei hier loszuwerden: tatsächlich ist das Armband recht kurz, vor allem wenn man im Winter die Uhr "aussen" am Arm tragen möchte. Durch das Tragen von Thermoshirt UND Thermojacke wird es bei mir am Handgelenk sehr eng, obwohl ich nicht das dickste Handgelenk habe! Es dauert immer eine Weile, bis ich die Uhr am letzten Loch befestigen kann, dann ist sie schon recht gespannt.

Mein Fazit:

Ich habe mich zu 5 Sternen entschieden, weil die wenigen Kritipunkte mich wirklich nicht so sehr stören, dass ich eine Abwertung gerechtfertigt fände. Ich bin begeistert von der Uhr, sie sieht auch im Alltag schick aus und freue mich immer wieder über sie im Training beim Laufen. Mittlerweile weiss ich auch alle Funktionen für meine Bedürfnisse und meinem Vorteil zu nutzen. Das GPS ist zuverlässig und ausschaltbar, die Herzfrequenzfunktion auch, die Akkudauer begeistert mich.

Ich hoffe, ich habe durch meine Rezension dem einen oder anderen Interessierten eine würdige und ehrliche Empfehlung geben können...
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157 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zukunftweisendes Trainingsgerät - leider noch nicht ganz ausgereift, 14. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Der Forerunner 405 ist ein professioneller Datensammler, der die optimale Auswertung jeder Aktivität in einer Bewegungssportart (Laufen, Radfahren, Skaten etc.) ermöglicht. Er zeichnet via GPS etwa alle 4 Sekunden die aktuelle Position und Zeit, über einen Brustgurt die Herzfrequenz und sofern man einen entsprechenden (optionalen) Sensor besitzt auch Schritt oder Trittfrequenz auf. Aus diesen Daten werden u.a. Geschwindigkeit, Tempo (Laufzeit für einen Kilometer) und über Normtabellen, die Alter, Gewicht, Ruhe- und Spitzenpuls berücksichtigen auch die Trainingsbereiche (aerob, anaerob etc.) errechnet.
Welche Daten man sich anzeigen lassen möchte ist völlig frei konfigurierbar. Mit einer kurzen Berührung der Fassung wechselt man im Trainigsmodus zwischen 3 individuell gestaltbaren Displays.
Der Forerunner ist so leicht und sitzfest, dass er auch einem bekennenden Hasser von Armbanduhren wie mir komfortabel erscheint - eine deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorgängermodell Forerunner 305.
Die Bedienung über die berührungssensible Uhrglasfassung ist innovativ und gelingt nach kurzer Eingewöhnung flüssig. Einziger Nachteil: Das Gerät reagiert auch auf nasse T-Shirts und Ähnliches. Die Sensibilität kann aber konfiguriert und auch gesperrt werden.
Die gelaufene Strecke kann man nicht nur in Garmins - etwas spartanischer - Software "Trainingscenter" auswerten, sondern sich auch in Google Earth ansehen. Der Track ist über den Umweg eines garmineigenen Internetportals auch als gpx-Datei exportierbar und kann so z.B. dazu genutzt werden Photos mit Positionsangaben zu tagen.
Zu den negativen Punkten gehört allem voran die kurze Akkulaufzeit. Die in der Anleitung angegebene Woche ist wohl eher ein Wunschtraum. Selbst wenn man den GPS-Empfang ausschaltet und sich die Uhr im Stromsparmodus befindet, also nur die Uhrzeit anzeigt, ist nach meiner Erfahrung spätestens nach 3 Tagen Schluss.
Im vollen Betrieb (Herzfrequenz + Schrittsensor) reicht die Akkulaufzeit mit Reserve gut für einen Marathon. Viel länger als 5-6 Stunden sollte man aber wohl nicht unterwegs sein. Der Ladeclip, der via USB (auf Reisen mit dem Laptop praktisch) gespeist wird, funktioniert prima und lädt das Gerät erfreulich rasch auf.
Die GPS-Ortung gelingt insgesamt recht ordentlich. Ist das Blätterdach aber zu dicht oder ist man von zu hohen Gebäuden umgeben, wird man jedoch schon mal 30 Meter neben die Spur versetzt. Für eine aktuelle Geschwindigkeitsanzeige während des Laufs erweist sich das GPS-Signal leider oft als zu wenig robust. Da es öfters zu Empfangsschwierigkeiten kommt, dauert es zuweilen an die 20 Sekunden bis man einen realistischen Wert angezeigt bekommt.
Besitzer eines Schrittsensors können dieses Problem umgehen, indem sie die Geschwindigkeit aus der Schrittfrequenz bestimmen lassen (welche wiederum über GPS geeicht werden kann).
Die Daten können nur drahtlos an den Computer übertragen werden, was leider nicht immer ganz so flüssig funktioniert wie es sollte und z.B. bei meinem Sony-Laptop mit WLAN und Bluetooth oft mehrere Anläufe braucht.

Insgesamt handelt es sich um ein gelungenes Gerät mit Spassfaktor, das aber leider durch die begrenzte Akkulaufzeit und die intermittierende Instabilität des GPS-Signals (problematisch für Geschwindigkeitsmessung!) in seiner Praxistauglichkeit einschränkt wird.
Wäre noch ein barometrischer Höhenmesser integriert, liesse der Forerunner 405 hinsichtlich seiner Funktionalität wohl kaum Wünsche offen.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Form meets function!, 25. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Garmin GPS Forerunner 405 mit Herzfrequenzsensor, schwarzAlles wesentliche zu diesem High-Tech-Laufcomputer wurde von meinen Vorrezensenten bereits ausführlich dargestellt. Ich möchte mich daher auf die teilweise angesprochenen Kritikpunkte beschränken:

Ich besitze den Forerunner 405 seit 10 Tagen und konnte ihn in dieser Zeit auf mehreren Trainingsläufen sowie auf einem Wettkampf-Marathon ausführlich testen. Ich besitze mehrere Laufcomputer (darunter ein Beurer sowie ein Polarsystem), sodaß mir auch Vergleiche möglich sind.

Mit dem Forerunner 405 bin ich sehr zufrieden und würde nicht mehr ohne Laufen. Der Akku meines Gerätes hält bei eingeschaltetem GPS und Dauerlauf 8 - 9 Stunden durch. Über das mitgelieferte USB-Ladekabel ist das Laden schnell erledigt - dass dies bei tätglicher Nutzung zur täglichen Routine wird, stört mich nicht - mein iPhone hält auch nicht viel länger durch :-). Korrekt ist, daß der Berührungssensor in der Uhrglasfassung sich bei leichten Berührungen leicht verstellt (z. B. auch durch die Laufkleidung), weshalb ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe, nach dem Starten durch gleichzeitiges Drücken beider Funktionsknöpfe den Touchring zu sperren und diesen unmittelbar vor Laufende wieder zu entsperren. Ich empfinde dies nicht als gravierenden Nachteil. Die GPS-Entfernungsmessung arbeitet zuverlässig, die Angabe der aktuellen Geschwindigkeit ist jedoch (auch in der Aufzeichnung) über das Garmin-Trainingscenter unbrauchbar, da offenbar durch intermittierenden Kontakt des GPS auch bei völlig gleichmäßiger Laufgeschwindigkeit s 4 min 30 sec/km eine rhtythmisch wechselnde Geschwindigkeit zwischen 2 und 6 min/km in Form einer Zick-Zack-Kurve aufgezeichnet wird. Die angegebene aktuelle Geschwindikgeit kann daher nur als Näherungswert herangezogen werden, die Angabe des Durchschnittswertes ist jedoch in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Als Design-Fan gefällt mir neben der - mit o. g. kleinen Abstrichen - zuverlässigen Funktion jedoch vor allem das schlichte Design, die edle Haptik und einwandfreie Verarbeitung, sodaß der Forerunner 405 gerade auch neben einem Apple MacBook Pro eine gute Figur abgibt - die einwandfrei auf einem Macintosh laufende generische Software sei hier lobend erwähnt.

Ich vergebe daher für den Forerunner 405 fünf Sterne.
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97 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will man mehr?, 19. Oktober 2008
Von 
Bernd - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Naja, da würde anderen bestimmt einiges einfallen, aber um seine Aktivitäten aufzuzeichnen und auszuwerten ist das Gerät ja wohl spitze!

Ich hab den Forerunner 405 mit Herzfrequenzmessung ca. 2 Wochen und würde ihn, wie schon ein anderer Rezensent bemerkte, nicht mehr hergeben wollen.
GPS funktioniert super, gefühlte 30 Sekunden muss man bis zu einem guten Signal warten, aber das ist, zumindest bei mir, nicht das Problem.
Natürlich wäre es schön, wenn die Batterie ein paar Tage mit GPS Empfang halten würde, aber wer braucht das wirklich?
Im gemischten Betrieb, also Training und mal die Uhrzeit anzeigen hält der Forerunner schon ein paar Tage durch. Und wenn es dann trotzdem dem Ende zugeht mit der Energie, ist bestimmt irgendwo eine Steckdose oder ein USB Anschluss vorhanden.
Die Bedienung ist super und wenn die Einstellungen mal alle gemacht sind, braucht man ja nur noch Knöpfchen drücken. Das geht dann sogar mit Handschuh. Wenn man die Auto Pause eingestellt hat muss man das ja dann auch nur genau 2x machen.
Ich habe mittlerweile Strecken in Deutschland und Österreich getestet und hatte keinerlei Probleme.
Die Übertragung von und zum Forerunner funktioniert tadellos. Er muss nur irgendwo still in der Nähe des Sticks liegen und schon geht das alles wie von selbst.
Ich werte parallel in der Desktop und der Browser Software aus. Die Desktopsoftware ist spartanisch aber dafür schnell.
Die Browser Software scheint unter Firefox besser zu funktionieren als unter IE (vielleicht steht das sogar irgendwo?). Die Ansätze sind schon gut, wenn der Server noch um Faktor 10 schneller wäre, wäre schon viel gewonnen.
Wer mit dem Gedanken spielt sich was ähnliches ohne GPS zu einem ähnlich hohen Preis zu kaufen sollte sich das noch mal ganz genau überlegen. Man bekommt die Strecke, die Geschwindigkeit und die Höhe ohne Zusatzhardware und ohne irgendwelche Kalibrierungen! Und das für ALLE Aktivitäten (na gut, für die Muckibude sollte man sich noch einen Laufsensor anschaffen, weil da das GPS nicht wirklich was bringt), aber draußen, ob Wandern, Laufen oder Radfahren (oder was immer einem so einfällt), ein super Teil!

Zusatz im Oktober 2010
Mittlerweile habe ich Gerät 2 Jahre und bin immer noch zufrieden. Das GPS funktioniert selbst im Wald äußert zufriedenstellend. Man muss ja nicht auf den Meter genau wissen wo man gelaufen ist (wobei das wohl meistens sogar funktioniert).
Ich habe mittlerweile meine Runden auch in ein paar anderen Ländern gedreht und bisher nirgendwo Probleme gehabt. Es ist aber schon so, dass die Position an manchen Orten schneller gefunden wird als an anderen.
Die Laufzeit könnte drastisch erhöht werden, wenn nicht so viele Positionen ermittelt würden. Hier fehlt mir eine Option in der Software, mit der man einstellen kann, wie oft eine Position gespeichert werden soll. Zum Fahradfahren ist die Einstellung optimal, zum Laufen würde mir jede 5. Position reichen.
Die Browsersoftware ist mittlerweile viel besser geworden. Das ist schon richtig zügig und übersichtlich. Mir würden noch ein paar Exportfunktionen und Bearbeitungsfunktionen (manchmal vergisst man ja doch anzuschalten oder abzuschalten) gefallen.
Auch eine vernünftige Mittelwertberechnung fehlt mir. Dadurch, dass sehr viele Positionen gespeichert werden bekommt man öfter mal ein paar Ausreißer nach oben und nach unten. Sowas sollte über eine Glättungsfunktion rausgerechnet werden. Eine Pace von 2 oder 15 wenn sonst der Wert zwischen 5 und 6 liegt ist einfach unsinnig.
Die Batterie müsste mittlerweile mal ausgetauscht werden. Ein Marathon kann ich gerade noch aufzeichnen. Vielleicht sollte ich aber auch einfach schneller laufen ;-)
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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut geniales Teil!, 17. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Meinen Forerunner habe ich jetzt über 2 Wochen und bin total begeistert -endlich mal ein Produkt, welches hält, was es verspricht! Habe lange recherchiert (Polar, Suunto, Garmin) und für mich als Technikfreak stand am Ende die Forerunner klar vorne.

Preis: Nicht ganz billig, aber jeden Cent Wert.

Verarbeitung: Absolut hochwertig, saubere und beeindruckende Arbeit. Wirklich kein billiges Plastikteil. Meine ist mintgrün und ich trage Sie auch hin und wieder als normale Uhr. Ist nicht so ein Klopper wie die Forerunner 305 ("Brotkasten") oder die auch sehr großen Polar 800er. Vielleicht wirkt sie an einem Frauenarm etwas zu groß(?)

Technik: Am beeindruckendsten für mich ist die Genauigkeit, da war ich am skeptischsten. Nach dem ersten Aufladen und Einschalten hatte ich im Zimmer durch ein kleines Dachfenster sofort eine Ortung! Wenn ich aus dem Haus gehe, habe ich schon ein Signal, bevor ich die Schuhe zugebunden habe. Sogar im dichten Wald habe ich noch nie Empfangsprobleme gehabt! Unterwegs interessiert mich vor allem die gelaufenen Distanz - die Genauigkeit liegt nach eigenen Erfahrungen auf vermessenen Strecken bei unter 1%! Und die Geschwindigkeit (Pace) ist mir auch sehr wichtig. Ich laufe normalerweise etwa 5 Min/Km und sehe, wie die Anzeige sehr feinfülig hoch- und runtergeht, wenn ich leicht variiere. Der Hammer ist aber der virtuelle Partner, der mir konstant anzeigt, wie schnell ich laufen muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Freue mich jedes Mal nach dem Laufen: PC an, Getränk holen und wenn ich wieder davorsitze ist dank Funk-USB-Stick schon die Strecke über dem Satellitenbild zu sehen. Wenn ich unterwegs mal einem parkenden Auto ausweiche, sehe ich das später sogar im Track. Die Auswertmöglichkeiten sind schier unerschöpflich. Die beiliegende Software ist super, nutze aber auch einige andere Programme, welche z.B. automatisch das aktuelle Wetter eintragen und die Höhen korrigieren (danach sind die Werte nahezu exakt, ich kenne die geodätisch vermessenen Höhen genau). Es gibt tolle Features, um die Strecke mal 3-dimensional darzustellen. Auch finde ich gut, Ziele einzustellen (z.B ich will pro Monat 70 Km laufen - auf der Uhr kann ich dann immer sehen, wie viel ich schon geschafft habe). Die Funktionsvielfalt ist echt beeindruckend.

Bedienung: ich würde mal behaupten, dass jeder, der eine Kaffeemaschiene bedienen kann, auch mit dieser Uhr klarkommt. Man braucht keine ellenlangen MenüŽs durchgehen und alles ist sehr intuitiv. Mit der Schnittstelle zum PC hatte und habe ich keine Probleme. Alle Daten werden einwandfrei auf den PC und auch in Garmin Connect übertragen bzw. Träningspläne etc. zurück auf die Uhr.

Support: ich hatte Fragen zu Garmin Connect (Trainingsverwaltung über Garmin-Webseite) und bekam von der deutschen Hotline leider keine Antwort (hier also der erste Negativpunkt). Mein Tip: die amerikanische Hotline Fragen. Hier bekam ich sofort eine Antwort (sogar mehrere).

Akku: wenn ich 3x die Woche 1 Std. laufe, habe ich am Ende der Woche noch etwa 40% Energie. Der Akku ist aber sehr schnell wieder aufgeladen. Ich hänge Ihn dann 2 Std. an das Ladegerät und er ist wieder voll.

Die Uhr ist ja noch nicht so lange auf dem Markt und ich wurde schon mehrfach von anderen Läufern darauf angesprochen. Das Teil begeistert echt und ich könnte von Garmin langsam Provision verlangen. Würde mir die Uhr abhanden komme und ich müsste eine Neue kaufen, würde ich auf jeden Fall diese wieder nehmen (in mintgrün - ist natürlich Geschmackssache).

Schade ist vielleicht, dass man so eine teure Uhr nicht mal "probelaufen" kann. Ich bin überzeugt, ganz wenige würden die Uhr wieder zurückgeben.

Viele vermissen hier vielleicht auch ein paar negative Punkte. Das wäre für mich vielleicht der Preis, das Armband könnte für sehr dicke Arme oder um den Jackenärmel noch etwas länger sein, der Akku könnte noch länger halten. Und man sollte Sie auch zum Schwimmen anziehen können (Triathlon). Sie ist ja schon wasserdicht, damit ist aber Regen gemeint und vielleicht auch mal ein Wasserstrahl zum Saubermachen nach dem Laufen. Für mich sind das aber - nachdem ich die Uhr kenne - keine wichtigen Gründe, die mich am Kauf hindern würden.

Mein Tip: unbedingt kaufen. Laufen muss man natürlich noch selbst und sollte im Mittelpunkt stehen. Aber es macht irre Spaß mit dem Teil!
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Großer Spassfaktor mit technischen Mängeln, 21. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Unmittelbar nach dem Kauf hätte das Gerät sicher von mir 4 bis 5 Sterne bekommen.
Was für ein Spaß, diese tolle Technik, welch Erfolgserlebnisse.
Nun, nach ca. 40 maligem Gebrauch habe ich positive und negative Erfahrung gesammelt.

Funktionalität:
Gut:
* Die Uhr ist formschön und liegt gut am Armgelenk. Die Daten sind gut ablesbar.
* Die Bedienung per Touchring funktioniert, ist eine neue Art der Menubedienung und daher etwas gewöhnungsbedürftig. Die Bedienung wie beim Vorgängermodel (Knöpfe drücken) kann manchmal besser und angenehmer sein.
Schlecht:
* Der Akku ist recht kurzlebig, entlädt sich auch bei Nichtgebrauch nach ca. 1 Woche. Daher sollte man 2-3 Std. vor dem Lauf den Akku-Stand überprüfen. Die Aufladezeit ist, wenn leer: 10 % = 10 Min, 20 % = 20 min usw.
* Fallen bei Regen Tropfen auf den Touchring entsteht dabei ein Dauer-Gepiepse.
Die Menuwahl (z.B. Rücksprung auf Stoppuhr) funktioniert dann nicht mehr, da sie blockiert ist. Im Winter, mit Berührung der feuchten Handschuh-Innenseite entsteht das gleiche Problem.
* Die Bedienung des Touchringes mit Handschuhen (im Winter) funktioniert nicht.

Trainingscenter:
Schlecht:
* Bei deutscher Version sind Pace und Geschwindigkeit aufgrund eines Softwarefehlers gleich. Dies wird lt. Garmin irgendwann mal gelöst werden. Mögliche Lösung: Deutsche Sprachversion löschen, dann wir die englische angezeigt, diese funktioniert.
* Bei GPS-Ausfall/Unterbrechnung/Laufstopp an der Ampel wird eine x-beliebige pace - z.B. von 40 km/h angezeigt. Eine manuelle Korrektur der Auswertung ist nicht möglich, das macht die Statistik dann später wertlos.
* Leider ist nicht anzeigbar, wieviel km man nach 12 Minuten gelaufen ist. (Cooper-Test) Dies geht allerdings dann bei der Anzeige in Google Earth.
* Was die Zonenübersicht bedeutet, bleibt mir ein Rätsel, diese ist aber auch vollkommen uninteressant.

Höhenmesser:
Schlecht:
* Die Messungen sind meist ungenau, große Differenzen zum Höhenmesser bei Google Earth. Auch bei geraden Ansteigungen werden zwischen durch Mal nicht vorhandene 5 Meter-Abstiege protokolliert.
* Die Höhe meines Startpunktes wird zwischen 420/410/380 (Start) und mit 360/370/ Meter (Ziel) angegeben. Die Höhenangaben haben nur bedingt Aussagekraft.

Google Earth:
Gut:
* Die aufgezeichnete Laufroute kann in Google Earth übertrgen und dort angesehen werden. Das ist interessant und macht sehr viel Spaß. Ca. alle 7 sec (?) wird eine Messung vorgenommen. Dadurch weiß man, wie viel km man in dieser erfassten Zeit gelaufen ist und wie hoch jeweils die Herzfrequenz war.
Schlecht:
* Die Pace wird allerdings so aufgezeichnet, dass man meint, man läuft eine Art Brems-Beschleunigungslauf (Innerhalb 30 Sekunden ist die Pace etwa so: = 5:49, 5:36, 6:07, 5:15).
* Die aufgezeichnete Laufstrecke ist zwar relative genau, aber manchmal befindet sie sich 5-10 Meter neben der eigentlichen Laufstrecke z.B. in Feld / Garten / Wald / oder auf der Bundesstrasse.

Empfehlung:
Für Hobby-Jogger reicht eine Stoppuhr mit Herzfrequenzmesser vollkommen aus.
Wer Technik liebt, hat (anfangs) viel Freude daran.
Trotz aller Kritik, werde ich die Uhr nicht bei Amazon oder Ebay verscherbeln.
Der Neukunde sollte aber das Preis-Leistungsverhältnis abwägen. Aufgrund der eklatanten Meßungenauigkeiten ist die Uhr höchstens 1/3 des Preises wert.

Gerne hätte ich Fünf-Sterne gegeben.
Minus:
Schlechte Software: -2 Sterne
Schwacher Akku: -1-Stern
Schlechter Höhenmesser: -1 Stern
Schwacher Touchring: -1 Stern
Plus:
Google Earth +1 Stern
Spaßfaktor +1 Stern
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wunderding für's Schönwetterland, 3. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Ich habe mir die Forerunner 405 vor bald zwei Jahren gekauft und verwende sie immer im Training (u.a. zur Marathonvorbereitung) und auch bei Wettkämpfen.

Die Uhr hat einen beeindruckenden Funktionsumfang mit vielen Trainingsprogrammen, die sich individuell konfigurieren lassen. Das Beste an der Uhr ist für mich die Grösse gemessen am Umstand, dass ein GPS eingebaut ist. Für Läufer ist ein GPS ein unschätzbarer Vorteil, kann man doch damit stets den km-Pace messen und das eigene Tempo kontrollieren. Die Uhr lässt sich so einstellen, dass sie für jeden km die Pace anzeigt und akustisch signalisiert (mittels einer Rundenlänge von 1 km), so dass man auch ohne km-Markierungen am Wegrand das Tempo immer im Griff haben kann. Im Gegensatz zur genauen km-Pace stimmt die angezeigte "aktuelle" Pace in der Regel nicht. Das ist aber verschmerzbar. Die Uhr hätte also an sich gegen fünf Sterne verdient.

Ein Problem habe ich aber mit dem Touch-Ring. Ich habe mich gefragt, was sich die Konstrukteure dabei gedacht haben. Zuerst lässt sich die Uhr mit dem Ring nur ungenau bedienen. Ein "Blind-Einstellen" (z.B. Umstellen von Zeit- auf Pulsanzeige) ist nicht möglich, weil man dann - aufgrund des fehlenden Druckgefühls - in der Auswahl sicher danebendrückt, was insbesondere bei Wettkämpfen oder in der Dunkelheit ein Handicap ist. Richtig dick kommt es aber mit der Nässe. Dann lässt sich der Ring gar nicht mehr bedienen. Das kann dann heissen, dass sich das Trainingsprogramm nicht mehr umstellen, die Beleuchtung oder die Stoppuhr nicht mehr einstellen lassen. Das passiert mir dauernd wenn es schneit oder im Regen. Selbst ein bisschen Schweiss bringt den Touch-Ring zeitweise ausser Betrieb. Im Gegensatz zum restlichen Konzept der Uhr ist die Bedienung deshalb leider unausgereift. Mehr als einen Stern für diesen bedeutenden Teil wäre übertrieben.

Wer die Uhr nur im Trockenen braucht oder sich über die genannte Schwäche nicht nervt, bekommt eine handliche, leichte Uhr mit einem breiten Funktionsumfang.
Alle anderen sollten besser zuwarten, bis es einen Nachfolger mit einem brauchbaren Bedienkonzept gibt.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zukunftweisendes Trainingsgerät - leider noch nicht ganz ausgereift, 4. Juli 2008
Der Forerunner 405 ist ein professioneller Datensammler, der die optimale Auswertung jeder Aktivität in einer Bewegungssportart (Laufen, Radfahren, Skaten etc.) ermöglicht. Er zeichnet via GPS etwa alle 4 Sekunden die aktuelle Position und Zeit, über einen Brustgurt die Herzfrequenz und sofern man einen entsprechenden (optionalen) Sensor besitzt auch Schritt oder Trittfrequenz auf. Aus diesen Daten werden u.a. Geschwindigkeit, Tempo (Laufzeit für einen Kilometer) und über Normtabellen, die Alter, Gewicht, Ruhe- und Spitzenpuls berücksichtigen auch die Trainingsbereiche (aerob, anaerob etc.) errechnet.
Welche Daten man sich anzeigen lassen möchte ist völlig frei konfigurierbar. Mit einer kurzen Berührung der Fassung wechselt man im Trainigsmodus zwischen 3 individuell gestaltbaren Displays.
Der Forerunner ist so leicht und sitzfest, dass er auch einem bekennenden Hasser von Armbanduhren wie mir komfortabel erscheint - eine deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorgängermodell Forerunner 305.
Die Bedienung über die berührungssensible Uhrglasfassung ist innovativ und gelingt nach kurzer Eingewöhnung flüssig. Einziger Nachteil: Das Gerät reagiert auch auf nasse T-Shirts und Ähnliches. Die Sensibilität kann aber konfiguriert und auch gesperrt werden.
Die gelaufene Strecke kann man nicht nur in Garmins - etwas spartanischer - Software "Trainingscenter" auswerten, sondern sich auch in Google Earth ansehen. Der Track ist über den Umweg eines garmineigenen Internetportals auch als gpx-Datei exportierbar und kann so z.B. dazu genutzt werden Photos mit Positionsangaben zu tagen.
Zu den negativen Punkten gehört allem voran die kurze Akkulaufzeit. Die in der Anleitung angegebene Woche ist wohl eher ein Wunschtraum. Selbst wenn man den GPS-Empfang ausschaltet und sich die Uhr im Stromsparmodus befindet, also nur die Uhrzeit anzeigt, ist nach meiner Erfahrung spätestens nach 3 Tagen Schluss.
Im vollen Betrieb (Herzfrequenz + Schrittsensor) reicht die Akkulaufzeit mit Reserve gut für einen Marathon. Viel länger als 5-6 Stunden sollte man aber wohl nicht unterwegs sein. Der Ladeclip, der via USB (auf Reisen mit dem Laptop praktisch) gespeist wird, funktioniert prima und lädt das Gerät erfreulich rasch auf.
Die GPS-Ortung gelingt insgesamt recht ordentlich. Ist das Blätterdach aber zu dicht oder ist man von zu hohen Gebäuden umgeben, wird man jedoch schon mal 30 Meter neben die Spur versetzt. Für eine aktuelle Geschwindigkeitsanzeige während des Laufs erweist sich das GPS-Signal leider oft als zu wenig robust. Da es öfters zu Empfangsschwierigkeiten kommt, dauert es zuweilen an die 20 Sekunden bis man einen realistischen Wert angezeigt bekommt.
Besitzer eines Schrittsensors können dieses Problem umgehen, indem sie die Geschwindigkeit aus der Schrittfrequenz bestimmen lassen (welche wiederum über GPS geeicht werden kann).
Die Daten können nur drahtlos an den Computer übertragen werden, was leider nicht immer ganz so flüssig funktioniert wie es sollte und z.B. bei meinem Sony-Laptop mit WLAN und Bluetooth oft mehrere Anläufe braucht.

Insgesamt handelt es sich um ein gelungenes Gerät mit Spassfaktor, das aber leider durch die begrenzte Akkulaufzeit und die intermittierende Instabilität des GPS-Signals (problematisch für Geschwindigkeitsmessung!) in seiner Praxistauglichkeit einschränkt wird.
Wäre noch ein barometrischer Höhenmesser integriert, liesse der Forerunner 405 hinsichtlich seiner Funktionalität wohl kaum Wünsche offen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser den Forerunner 310XT kaufen?, 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Ich habe seit ca. 1 Jahr den Forerunner 405 - ca. 2000km mit dem Fahrrad und 1800km Laufen. Der Forerunner 405 ist ein ganz feines Gerät, jedoch bin ich vor kurzem auf einen Forerunner 310 XT umgestiegen aus folgenden Gründen:

- Akkuleistung: den FR405 kann man nicht ausschalten somit zieht er ständig Batterie, ausserdem ist die Akkuleistung beim FR310 deutlich höher. Längere Ausfahrten mit dem Fahrrad (über 6h) sind mit dem FR405 eher nicht empfehlenswert.
- Touchring-Steuerung: ist beim FR405 ein nettes Feature, aber mit verschwitzten Händen oder bei Regen reagiert der Touchring nicht immer wie gewollt. Beim FR310 kann man sich auf die Tasten verlassen.
- GPS Ortung: geht beim FR405 nicht schlecht, der FR310 ist aber deutlich schneller.
- Nicht wasserdicht: den FR405 kann man nicht beim Schwimmen nehmen. Die GPS Messung ist beim FR310 auch erst mit Softwareupdate brauchbar (ich hab 2.90)
- Multisport beim FR310: ich kann mit oder ohne Übergangszeit die Sportart wechseln, wie das beim Triathlon halt so ist.

Ich habe den Forerunner regelmässig im Einsatz (5-6 Triathlon-Trainingseinheiten pro Woche) und bin begeistert vom FR310 und würde keinen FR405 mehr kaufen. Allerdings ist der FR310 halt ein Riesenteil. Somit mein Fazit: wenn man eine GPS-Pulsuhr zum gelegentlichen Laufen oder für kurze Radausfahrten will, dann ist der FR405 empfehlenswert. Für intensiveren Einsatz würde ich allein wegen der Akkuleistung unbedingt auf den FR310 zurückgreifen. Preislich ist ja nicht viel Unterschied!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz Macken sehr zu empfehlen, 11. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 405 (Elektronik)
Ich bin seit ca. einem dreiviertel Jahr stolzer Besitzer des Forerunner 405. Inzwischen habe ich eine ganze Marathonvorbereitung, den dazugehörigen Marathon und weitere unzählige Trainingsläufe mit ihm durchgezogen.
Zuerst möchte ich einige Schwachstellen aufzählen:
Der Touchring ist bei Nässe unbrauchbar - bei einem Wettkampf in dem es ja für gewöhnlich feucht zu geht ist er eher störend. Zum Glück lässt er sich abschalten. Das ist zwar nicht im Sinne des Erfinders aber ich benötige die Funktionen nicht - insofern kein Problem für mich.
Ab und zu stürzt der Forerunner einfach ab. Dann geht nichts mehr und man muß einen Reset durchführen. Dies kommt zwar selten vor aber ist während eines Trainingslaufs sehr unangenehm.
Die Software ist für mein Empfinden etwas einfach gestrickt. Dort wäre ein Update unbedingt zu empfehlen.

Trotz dieser Schwachstellen ist der Nutzen der Uhr für mich sehr groß. Vor allem in der Marathonvorbereitung ist er inzwischen für mich unerläßlich. Jeder Marathonläufer weis wie befreiend es ist wenn er bei langen Läufen plötzlich frei loslaufen kann und immer genau im Bilde ist welche Strecke er schon in den Beinen hat.
Die GPS Funktion ist ohne Fehl und Tadel und die zurückgelegte Entfernung wird äußerst genau angezeigt.
Sehr wichtig ist für mich auch die Angabe der Pace. Dies verhindert im Training ein zu schnelles laufen - einer der größten Fehler im Marathontraining.

Alles in allem kann ich den Forerunner für Läufer die ihrem Hobby ambitioniert nachgehen empfehlen, weil er das Training effektiver macht.
Trotzdem hoffe ich, daß ein verbessertes Modell die Teilweise sehr störenden Mängel ausgleicht.
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Garmin GPS Forerunner 405 mit Herzfrequenzsensor, schwarz
Gebraucht & neu ab: EUR 239,00
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