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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2009
Ich benutze seit Jahren ein Garmin 60CSX und erinnere mich gut an die Zeiten der ersten Firmware:
- Ungenauigkeiten beim Empfang
- Kurze Akkulaufzeit
- Kein Unterschied zwischen ein- und ausgeschaltetem WAAS/Egnos
- Gespeicherte Tracks ohne Zeit- und Höheninformationen
- Ein speichern der Tracks nur auf dem internen Speicher möglich
- Karten durften nur eine bestimmte Größe haben
- Städte konnten nicht nach Namen gesucht werden
- Eigene POIs wurden mit falschem Symbol dargestellt
und... und... und...

Allgemein
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Schaut man sich nun die größten Mankos des Colorado an, so ist sie Liste ähnlich lang, einige Dinge sind sogar identisch.

Das einzige was sich geändert hat ist die vieleicht zu Recht gesunkene Bereitschaft der Kunden solche Missstände hinzunehmen.
Der Kunde erwartet 2009 ein "fertiges" Gerät ohne Fehler und ohne Macken. Und dieser Wunsch wird vom Colorado eindeutig nicht erfüllt... Vom 60Csx der ersten Stunde allerdings ebenso wenig. Das 60csx wurde allerdings immer hoch gelobt, das Colorado von Anfang an verteufelt.

Schaut man sich die hier zu lesenden Rezensionen genau an, so fällt auf, daß die meisten Negativen von der Firmware 2.51 oder davor ausgehen. Seitdem hat sich aber einiges geändert. Mittlerweile ist Version 2.90 draußen und ich erkenne mein Colorado kaum wieder. Abstürze gibt es nicht mehr, und auch wenn sie nie an die des 60csx rankommen wird so hat sich die Akkulaufzeit enorm verbessert. Für die, die das Seitenweise Umschalten des 60csx vermissen, gibt es mittlerweile die Möglichkeit eben auf diese Navigationsart umzusteigen (Einstellungen->Schnelltasten->Optionen->Seitenschleife verwenden).

Es hat sich einiges getan seit Einführung des Geräts. Anderes wiederum war von Anfang an dabei und findet meiner Meinung nach zu wenig Anerkennung in allen negativen Rezensionen. Wieder anderes wird verteufelt ohne den Nutzen überdacht zu haben.

Batterieabdeckung
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Zum Beispiel die Batterieabdeckung: Oftmals wird behauptet sie sei nur mit brachialer Gewalt zu öffnen und die des 60csx sei um längen besser. Das ist Blödsinn! Mir ist das 60csx genau 2 mal hingefallen und jedesmal ist die Abdeckung gebrochen (Hartplastik und sehr dünn an der Unterseite des Geräts) - Beim Colorado hat man dazu gelernt. Die Abdeckung ist aus weichem Material und umhüllt gut die Hälfte des Geräts. Brechen ist so gut wie ausgeschlossen.

Und nun ein kleiner Tipp zum Öffnen: Legt das Gerät mit dem Display nach unten und der Antenne auf euch gerichtet in eure Handfläche. Legt nun den Handrücken dieser Hand in die Handfläche der anderen. Nun müsst ihr nur noch mit beiden Daumen die Abdeckung abschieben. Das läßt sich sogar mit Handschuhen und Einhändig machen, völlig problemlos und einfacher als beim 60csx.

Nachtrag vom 24.03.2009:
Es hat sich gezeigt, daß es ein Problem mit der Dichtung der Batterieabdeckung gibt. Diese lockert sich mit der Zeit und wird dann beim Schließen unweigerlich zwischen Gerät und Batterieabdeckung gequetscht. Dieses Problem taucht nicht bei jedem, aber bei vielen Geräten auf. Dieser Umstand ist Konstruktionsbedingt, eine Lösung nicht in Sicht. Prinzipiell müsste ein erneutes Einkleben der Dichtung mit geeignetem Kleber Abhilfe schaffen.
Die Dichtigkeit des Geräts wird dadurch allerdings nicht beeinflusst wie manch einer behauptet. Das Dichtungsgummi erschwert lediglich das Schließen der Batterieabdeckung und sitzt anschließend an falscher Stelle. Dicht ist das Gerät aber weiterhin.

Display
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Aufgrund der nicht grade hellen Erscheinung kann der Interessierte Seitenweise darüber lesen, wie schlecht das Display ist. Das es aber das Erste ist, was aufgrund von Größe und Auflösung, wirklichen Überblick ermöglicht, wird dabei so gut wie immer unterschlagen.
Die Kartendarstellung hat einen Quantensprung gemacht. Straßennamen werden sogar bei der Topo-Karte angezeigt und dank Atkis Höhendaten werden Berge mit künstlichem Schatten dargestellt, sodass für Laien schwer lesbare Höhenlinien ein wenig an Bedeutung verlieren.
Ebenso ist die Darstellungsgeschwindigkeit gestiegen. Sie ist immer noch recht träge, aber mindestens doppelt so schnell wie beim 60csx.

Wherigo
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So gut wie nie lese ich hier was über das schlicht und einfach grandiose "Wherigo" (einfach mal googlen oder wikipedia). Garmin setzt damit einen Meilenstein in der Unterhaltungsbranche. Einfach gesagt: GPS-Gestützte Computerspiele, nicht weniger steckt dahinter. Momentan wird diese Technologie fast ausschließlich zu Geocaching-Zwecken benutzt, doch steckt weit mehr dahinter.
Garmin hat mit Wherigo durch GPS einen Weg gefunden die virtuelle mit der realen Welt zu verbinden und für Unterhaltungszwecke zu nutzen. Mich würde es nicht wundern, wenn es in den nächsten Jahren auch kommerzielle Spiele geben wird, die GPS mit in den Ablauf einbinden.

Track und Genauigkeit
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Ein anderer Punkt der oft kritisiert wurde ist die Genauigkeit. Auch mein Colorado neigt dazu oftmals ziemlich daneben zu liegen, vor allem zu Fuß. ABER: das Problem ist keinesfalls "Ungenauigkeit". Das Gerät ist weit genauer als das 60csx. Es kann nur vorkommen, daß ein Track nach dem Anschalten für gewisse Zeit bis zu 40 Meter neben dem eigentlich gelaufenen Pfad liegt.
Erläuterung: Gehe ich z.B. einen perfekten Kreis mit 100Meter Radius. Dann zeigt das Colorado diesen Kreis ebenfalls nahezu perfekt mit 100Meter Radius an, aber er liegt bis zu 40 Meter neben dem eigentlich abgelaufenen.

Das ist ein großer Unterschied zu "Ungenauigkeit". Ungenau wäre das Gerät, wenn der Kreis falsch dargestellt wäre, einen zu großen oder zu kleinen Radius hat, Knicke im Track sind usw... Das ist aber nicht der Fall.

Ärgerlich, daß dieser - ich nenn das mal - Versatz noch nicht behoben wurde, aber er zeigte sich bei mir - wenn überhaupt - ausschließlich nach dem Einschalten des Geräts für maximal 40min. Danach korrigiert das Gerät und der Track ist so genau wie ich ihn mir beim 60csx oft gewünscht hätte.

Im Internet findet man recht viele Vergleichs-Trackaufzeichnungen (Oregon, Colorado, 60csx o.a.) die einem das Colorado 300 ziemlich vermiesen.
Dabei ist folgendes zu beachten: Das C300 bietet die Möglichkeit wie ein Autonavigationsgerät sozusagen mit magnetischen Straßen zu arbeiten. Diese Option ist für die Navigation im Auto sehr hilfreich und läßt sich Ein- und Aus-Schalten. Je nachdem ob ihr im Auto oder zu Fuß unterwegs seid führt sie zu einer miesen oder guten Trackaufzeichnung.

Kurze Erläuterung: Bei eingeschaltetem Modus "Auf Straße zeigen" versucht das Gerät euch permanent in Richtung einer Straße zu "ziehen". Mitten in der Wildnis ergibt das keinen Sinn und dementsprechend schlecht sieht dann die Trackaufzeichnung aus.

Ortsbestimmung
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Im Stillstand, oder bei kaum Bewegung hat das Colorado ebenfalls die bessere Methode zur Ortsbestimmung als das 60csx. Schlicht: Es friert den Track einfach ein. Es gibt kein wildes Umhertanzen des Tracks. Er bleibt an ein und dem selben Punkt, bis man sich wieder in Bewegung setzt. Allerdings gibt es genau in diesem Moment wo das Gerät quasi aus dem Dornröschen-Schlaf gerissen wird die größten Abweichungen. Aber immer noch weit weniger als beim 60csx, was mitunter dann schonmal einen Hopser von etlichen 10Metern macht, weil es begreift doch woanders zu stehen, als der Umhertanzende Track es vermutet hat.
Was zunächst negativ auffällt ist das nicht vorhandene Mitteln. Gab es beim 60csx noch die Möglichkeit beim Setzen eines Wegpunkts die aktuelle Position solange wie gewünscht zu mitteln, fehlt dies beim Colorado. Jedoch kann ich mich nicht erinnern diese Funktion auch nur einmal sinnvoll eingesetzt zu haben.

Autonavigation
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Natürlich gibt es keine Sprachausgabe und eine LiveView wie etwa beim Navigon 5110, die einem bei Autobahnausfahrten genau zeigt wo es lang geht, gibt es ebenfalls nicht.
Die Routingfähigkeit ansich hat mich allerdings so überzeugt, daß ich mein Navigon seit einiger Zeit garnicht mehr nutze.
Track Up, North Up, Isometrische Ansicht, Beliebig einstellbarer Zoom während der Fahrt, Planung der Route am PC, mit 2 Karten die Möglichkeit der Navigation auf einer Topokarte (natürlich nur in dem Maße wie es die Routingfähige Karte zuläßt) usw usw... das alles beherrscht das Colorado ohne Probleme zu machen.

Mögliches Fehlverhalten bei langen Routen:
Wenn ihr eine geführte Route fahrt und von dieser Abweicht, sollte das Gerät normalerweise die Route neu berechnen. Wenn die Route allerdings sehr lang ist, kann es vorkommen, daß das Gerät einfach aus geht, also abstürzt. Diesen Bug habe ich bis jetzt allerdings nur bei Routen festgestellt, die länger als 600Km waren.

POIs bzw. OVIs (Orte von Interesse)
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Ich habe schon oft gelesen, daß das C300 angeblich keinen Annäherungsalarm mehr hätte und das eine Ansicht der POIs nur bis zu einer Betrachtungshöhe von 80 Meter möglich wäre... Das ist absoluter Unsinn!

Im Internet gibt es zahlreiche Quellen für diese Points of Interest. Zum Beispiel Blitzen, Tankstellen, Burgen, Schlösser, Kaufhäuser usw usw... All das könnt ihr mittels kostenlosem POILoader auf das Gerät laden. Bei einigen empfiehlt sich dann ein sogenannter Annäherungsalarm. Sobald ihr euch einem POI nähert piepst das Gerät und zeigt euch ein rotes Feld mit der Beschreibung des POI. Und zwar völlig unabhängig davon ob ihr die Karte auf 20km rauszoomt oder nicht.

Thermometer
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Das eingebaute Thermometer ist tatsächlich eine Sache für sich. Aber wieder stellt sich heraus, daß die Umstände für eine korrekte Anzeige beim Benutzer und nicht beim Gerät liegen. Es sollte klar sein, daß das Gerät gute 17°C bei 0°C Aussentemperatur anzeigt, wenn ich es dauernd in der Hand halte. Diese Funktion ist also nur dann zu gebrauchen, wenn es eben z.B. "nackt" am Rucksack befestigt wird. Dann zeigt es erstaunlich genaue Werte.

Zugriff
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Schön ist, daß man nun auf Tracks ohne lästigen Umweg über Mapsource zugrifen kann. Alles was man dafür braucht ist ein USB-Kabel und ein PC. Das GErät speichert beim Verbinden alle Daten in einem gpx-file und legt diesen in einen eigenen ORdner, den man z.B. den WIndowsExplorer ansteuern kann. Sehr praktisch!

Nicht so praktisch ist die Track- und Wegpunktverwaltung im Gerät. Sicher kann man - entgegen der Rezensionen einiger hier - alles löschen. Auch kann man Wegpunkte nun nach Namen suchen (ging am Anfang noch nicht). Allerdings kann man sich die Tracks nicht wirklich anzeigen lassen. Der temporäre Track wird angezeigt, aber ein auswählen, löschen, umbenennen usw.. gibt es nicht. Wird wahrscheinlich noch kommen.

Fazit
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Wie soll man also so ein Gerät bewerten? Es ist weit davon entfernt auf dem Zenit der Entwicklung zu stehen wie das 60csx es momentan tut. Von daher läßt es sich praktisch kaum mit eben jenem Gerät vergleichen - auch wenn es viele versuchen.
Die Hardware hingegen bietet ein Gerüst für das eine Bewertuzng wirklich sinnvoll ist. Es ist so gut wie sicher, daß das Coloradp in den nächsten 2 Jahren noch zig Erweiterungen erhalten wird, die alle auf Softwareseite realisierbar sind. Nichts davon kann aber den durch die Hardware gegebenen Rahmen sprengen. Dieser aber gefällt mir persönlich auf ganzer Linie. Es ist schnell und genau, hat ein großes Display, genug Speicher und ist sehr robust gebaut. Das ist alles was man als Basis für ein herausragendes Gerät braucht.

Einfach zu resignieren und zu behaupten das Gerät ist "scheiße" halte ich jedenfalls für verfrüht. Sollte sich in 2 Jahren nichts geändert haben, kann man das immer noch tun. Wir leben nunmal in einer Zeit, wo Geräte erst nach der Veröffentlichung fertig gestellt werden. Eine Bewertung dieser Geräte fällt daher umso schwerer. Ich für meinen Teil versuche das Potential eine Geräts zu bewerten. Alles weitere wird die Zeit und damit die Software zeigen.
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am 15. Mai 2008
Nach 5 Garmin Handhelds kam jetzt der Colorado 300 zum Einsatz auf dem Mountainbike bei langen Touren. Das Display empfinde ich als viel zu dunkel, Tracks und Straßen sind fast nicht zu erkennen! Das Display sieht aus wie mein Handy im Sleep-Modus, da kann ich nicht mit navigieren! Der Stromverbrauch ist hoch, gegenüber dem 60Cx/CSX wird der Batterie- (und Satelliten-) Status nicht permanent angezeigt, sondern auf einer eigenen (schwarzen) Seite. Mehr als zwei Datenfelder lassen sich nicht gleichzeitig anzeigen. Aufgezeichnete/gespeicherte Tracks lassen sich nicht unterschiedlich farblich markieren, es lassen sich auch nicht mehrere Tracks gleichzeitig anzeigen ( z.B. Hauptroute blau, Ausweichroute grün etc. geht nicht). Von Navigationssoftware (TTQV) lassen sich Tracks und Wegpunkte nicht direkt, sondern nur als gpx files in den GPX Ordner des Gerätes übertragen, das Auslesen des Gerätes mit TTQV habe ich erst gar nicht versucht. Gespeicherte Tracks und Waypoints lassen sich im Gerät nicht löschen, weder einzeln noch gesamt. Garmin sagt, für die Verwaltung der Tracks hat man halt den Computer (im Rucksack?)dabei. Da der Gerätespeicher mit fast 500mB recht groß ist, eigentlich kein Problem, aber einzelne Tracks und Waypoints lassen sich nicht auf dem Display betrachten! Man muß mit Drücken des Scrollrades "Los" zwangsweise eine "Got to" Prozedur auslösen, die zu nichts führt, wenn ich einen weit entfernten Track oder Wpt betrachten will oder gerade keinen Satelliten-Empfang habe.
Fazit: Für den Einsatz am Bike z.B. wegen des zu dunklen Displays, des hohen Stromverbrauchs, des unpraktikablen - weil aufmerksamkeits - heischenden Hin und Her-Drehens des Zentralknopfes in Verbindung mit zwei anderen kleinen Knöpfen halte ich dieses "Flagschiff" für einen Rückschritt, weil es in allen Funktionen dem 60 CX/CSX deutlich unterlegen ist. Und was nützt ein großes Diplay, wenn es dunkel bleibt? Wie sagt Garmin? "Das Gerät ist anders". Meine Empfehlung: Das Gerät genau ausprobieren, mit Hintergrundbleuchtung ist das dunkle Display zwar besser erkennbar, aber jedesmal durch Druck auf den Knopf die Beleuchtung starten, geht zwar bei einem Handy, aber nicht beim Navi auf einem Fahrrad, vom Batterieverbrauch ganz zu schweigen.
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am 18. Juni 2009
Ich habe das Colorado nun seit einigen Wochen im Einsatz und möchte hier auch meine Erfahrungen berichten.
Ich benutze das Gerät für 2 Anwendungen :

1. Geocaching
Hier erstelle ich bei Geocaching.com meist Pocket Queries und lade diese aufs Gerät. Man sieht auf der Karte schön die nächsten Caches, kann sich die Beschreibung anzeigen lassen und wird dann per Karte und / oder Kompass hingeführt. Fürs Geocaching bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden.

2. Wandern / Radfahren
Bei OpenStreetMap habe ich mir eine kostenlose Deutschlandkarte runtergeladen und installiert. Diese benutze ich nun um mir Wege und Strecken beim Wandern und Radfahren anzuschauen. Ich habe mir auch schon Strecken auf diversen Internetportalen runtergeladen und bin diese nachgewandert. Auch hier erfüllt das Gerät das was es soll. Sogar auf dem Fahrradlenker befestigt ist das Display meist ohne Beleuchtung gut lesbar.
Einzig die Akkulaufzeit ist nicht ganz zufriedenstellend. Ich benutze 2700mAh Akkus von Varta. Meist reichen diese aber nicht für eine Ganztagestour. Also nie ohne Ersatzakkus aus dem Haus gehen !

Alles in Allem habe ich den Kauf nicht bereut. Das Gerät ist zwar etwas verbesserungswürdig, z.B. bei der Akkulaufzeit, aber im Großen und Ganzen trotzdem ein sehr hilfreiches und spannendes Stück Technik.
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am 29. März 2008
Nach drei Vorgängergeräten, mit denen ich im gemischten Einsatz (MTB, Motorrad, Auto und beim Wandern) immer sehr zufrieden war und noch bin, kam nun das Nachfolgegerät für mein aktuelles GPS-MAP 60 CX mit beeindruckenden Leistungsangaben heraus. Der erste Eindruck war sowohl von der Optik als auch von der Haptik her sehr positiv und durchaus beeindruckend. Leider endet dieser sobald man den Einschaltknopf betätigt. Der Start des Gerätes zieht sich ewig hin, das Display ist ohne Hintergrundbeleuchtung nur sehr schlecht lesbar. Zwar ist die Größe des Displays beeindruckend und auch die Auflösung nicht so "pixelig", doch kann das Gerät diese Vorteile aufgrund der mangelhaften Helligkeit nicht ausspielen. Bei MTB-Fahrten im dichten Wald könnte man es sicher gleich ganz ausgeschaltet lassen ( dann spart man wenigstens die Batterien ). Die Batterielaufzeiten sind nach den bislang verfügbaren Tests bereits ohne Hintergrundbeleuchtung schon nicht berauschend. Bei der Nutzung im Auto und auf dem Motorrad spielt das aufgrund der Anbindung ans Fahrzeugnetz zwar keine Rolle, aber auf dem Fahrrad oder auch bei ausgedehnteren Wanderungen sind immer 1-2 Batteriepacks angesagt. Die Bedienung mit dem Rock n`Roller Drehrad macht eigentlich zunächst keinen schlechten Eindruck, jedoch ist zum Beispiel die Texteingabe m.E.n. sehr viel umständlicher und dauert länger als beim GPS-MAP 60. Außerdem kann man das Colorado nicht mehr intuitv ohne hinsehen bedienen. Man muß zur Kontrolle der gewählten Funktionen immer auf das Display schauen. Das ist beim 60 CX aufgrund der selektiveren Funktionen der Einzelknöpfe auch ohne hinsehen problemlos mit ein wenig Übung möglich. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit vor allem beim Routing im Auto oder auf dem Motorrad ein erheblicher und sicherheitsrelevanter Nachteil. Ansonsten ist der Roller auch mit Handschuhen gut bedienbar ( Ich habe aber auch mit meinem 60 CX kaum Probleme gehabt ). Ich habe mich dazu entschlossen das Gerät nicht zu kaufen, da selbst bei diesem ersten Eindruck die Nachteile bei meiner Mischnutzung gravierend sind und mein 60CX bislang ganz klar das bessere Gerät ist. Die weiterhin in den ersten Praxistests beschriebenen Probleme habe ich insofern nicht verifizieren können. Dass Garmin selbst eine Entwicklergruppe damit beauftragt die Probleme mit dem Gerät zu beseitigen, spricht jedoch Bände. Ein offensichtlich mangelhaftes Produkt beim Kunden zu entwickeln passt vielleicht zum Billigprodukt eines Lebensmitteldiscounters, nicht aber zu Garmin. Ich werde mich daraufhin (sollte ich mich von meinem CX trennen) nun in jedem Fall auch bei den Mitbewerbern informieren.
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am 1. Oktober 2009
Lange habe ich überlegt und recherchiert, welches Outdoor Navigationsgerät ich kaufen sollte. Nach all den gelesenen Rezensionen und Testberichten sowie Befragung von outdoorerfahrenen Freunden war klar, das gute alte "60er" (alias Garmin GPSmap 60 CXs) ist das Maß der Dinge und wird beschafft. Ein Garmin Colorado 300 kam ob der desolaten Berichte nicht in Frage. Ein Garmin Etraxx hat zwar seine eingeschworene Fangemeinde ist aber schon "sehr speziell" in seiner Bedienung. Die anderen Hersteller auf dem Outdoor GPS Markt schienen mir schlichtweg zu exotisch.

Am Tag vor dem geplanten Kauf fuhr ich eine Feierabend MTB Runde mit einem Bekannten. Zu meinem größten Überraschen trohnte an seinem Vorbau ein Garmin Colrado 300. Wissend, dass dieser Mensch extrem selektiv bei der Auswahl von Sport-, Outdoor- und Technik-Material ist, vergaß ich sämtliche Höhenmeter und die Tour drehte sich nur um das Für und Wider dieses speziellen Garmin Gerätes. Ich war überrascht und erstaunt ob seiner positiven Erfahrungen damit; gab es online und in Papierform nur vernichtende Kritiken zu diesem Gerät zu lesen.

Tags darauf wurde ich im Bergsportgeschäft meines Vertrauens vorstellig, um noch einmal ganz neutral unter Schilderung meiner Anforderungen (80% Mountainbike, 20% Wandern und City) mir eine Empfehlung geben zu lassen. Die Antwort war wie erwartet: "MTB? Das Garmin 60er. Nix anderes!". Aha... immerhin konsistent mit all den Erfahrungsberichten, die ich sonst gelesen oder gehört hatte. Was auch immer mich geritten hat, kurz darauf verlies ich den Laden entgegen jeder Empfehlung mit einem Garmin Colorado 300, dem Kartensatz Deutschland Topo Süd v3, Österreich Topo v2 und einige hundert Euro ärmer.

Erkenntnis Nummer eins: ich habe das Gerät im Einzelhandel erstanden und nicht bei Amazon. Zugegebenermaßen für einige Euro mehr, aber der Berater dort ist Bergführer, Bike-Freak und gibt Ausbildungen in Anwendung von GPS Navigation, sodass ich diesen Vertriebsweg dem Online Shop vorzog, um bei Bedarf auf weiterführende Unterstützung zugreifen zu können. War bisher nicht notwendig, erzeugt zumindest bei mir aber ein besseres Gefühl.

Erkenntnis Nummer zwei: selbst zu Einzelhandelspreisen ist die Hardware im Vergleich zur Software (den Kartensätzen) vergleichsweise günstig. Man fühlt sich an das Konzept der Mobilfunkanbieter erinnert - das Handy für einen Euro, aber die Verwendung kostet teuer! Also immer mit berücksichtigen: egal welches Gerät zum Einsatz kommt, entscheidend ist das Kartenmaterial, das dort zum Einsatz kommt. Man kann im Internet zwar inzwischen eine Menge gutes freies Kartenmaterial finden, aber die Garmin Karten (spziell die Topos und City Navigator) sind doch die Referenz. Und sie sind teuer. Sehr teuer. Aber sie sind gut, dies sei vorweg genommen.

Was dann folgte, dürfte jedem Outdoor GPS Einsteiger bekannt vorkommen. Im Gegensatz zu einem Autonavigationsgerät, das jeder irgendwie bedient bekommt, muss man den Umgang mit einem Outdoor Navi erst mal erlernen. Also schleicht man mit dem Ding in der Hand um's Haus, bis die Nachbarn komisch schauen. Und man begibt sich auf bekannte Wege, um zu sehen, wie sich das auf so einem Gerät darstellt. Don't read the fu..ing manual - learning by trial and error.

Erkenntnis Nummer drei: die Bedienung des Garmin Colorado 300 (auf technokratisch gesprochen: das "Man-Machine-Interface") ist einfach und intuitiv. Wie bei Navigationsgeräten in Fahrzeugen der Marken Audi und BMW ist der Garmin "Rock'n'Roller" mit Drehen und Drücken super einfach zu bedienen und bedarf keinerlei Studium eines Handbuches. Wer ein Garmin "60er" im Schlaf mit seinen ganzen Knöpfchen bedient, muss natürlich völlig umdenken und umlernen, daher auch die negativen Kommentare hierzu. Da ich aber völlig unbefangen auf diesem Gebiet war, fühlte ich mich mit diesem Bedienkonzept auf Anhieb wohl. Der oft kritisierte Punkt, dass man das Drehrad des Colorado im Gegensatz zu den Knöpfen des 60er auf einem MTB bei ruppigem Gelände nicht exakt bedienen könnte, muss sich die Gegenfrage stellen lassen, ob in solchem Gelände beide Hände nicht besser an die Lenkergriffe gehören als an das Navi Gerät?! In leichtem Gelände oder auf der Straße habe ich beim Colorado bisher jeden Menüpunkt auf Anhieb getroffen. Dass die Augen unter der Fahrt sowieso auf den Weg gehören und nicht auf einen Bildschirm jedweder Art, ist eine andere Sache...!

Nächster Punkt ist die Stabilität der Firmware auf dem Gerät. Mit Markteinführug des Colorado 300 in Europa Anfang des Jahres 2008 hat Garmin offensichtlich die große Dummheit begangen, Marketing und Vertrieb über die Technik zu priorisieren und das Gerät mit einer "Bananen Software" (= reift beim Kunden) auf den Markt gebracht. Das ist der Grundtenor, den ich in allen Rezension und Berichten unisono gelesen habe und welcher mich um ein Haar auch auf ein anderes oder alternatives Produkt gebracht hätte. Um nicht die ganzen grausamen Erfahrungen der Anwender aus dieser Zeit zu wiederholen, beschränke ich mich auf meine Erfahrungen mit der Version 2.90 und inzwischen 3.00 aus dem September 2009.

Erkenntnis Nummer vier: das Gerät läuft stabil! Abstürze habe ich bisher keine erlebt. Es ist alles drin und dran, was ich an Funktionen erwartet habe. Eine offensichtlich gute und konsequente Update Strategie von Garmin lässt hoffen, dass in Zukunft noch einige sinnvolle Neuerungen und Funktionen hinzukommen. Schlussendlich besteht so ein Gerät zum größten Teil aus Software, die Hardware darunter ist lediglich eine definierte und abgeschlossene Plattform dafür. Hätte die Hardware ein Problem - Game over! Meine Erfahrung bisher mit diesem Garät, alles ist Software und die ist offensichtlich deutlich besser geworden im Vergleich zu ihrer Markteinführung.

Kritisiert wurde auch die Laufzeit mit einem Satz Akkus. Dies scheint bei alten Software Versionen ein großes Problem gewesen zu sein. Meine Erfahrung hier mit aktueller Firmware 3.00 vom September 2009 führt zu Erkenntnis Nummer fünf: Ein Satz guter NiMH Akkus (z.B. Ansmann 2800 mAh) reicht locker für eine ausgedehnte Ganztagestour. Auch Höhenmesser und Kompass können verwendet werden. WAAS / EGNOS habe ich ausgeschaltet, weil im Offroadbereich der Messfehler geländebedingt größer ist, als jedes Korrektursignal durch Laufzeitunterschiede der Satellitensignale in der Ionosphäre unseres Planeten ausgleichen könnte. Reserveakkus gehören auf jeden Fall in den Rucksack, sollten aber nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Insgesamt muss akzeptiert werden, dass Rechenleistung (CPU), Grafikleistung (GPU) und Speicher (RAM) einfach Strom kosten - und davon hat der Colorado in allen Punkten einfach eine Menge mehr als so manch anderes Gerät. Während die genannten Paramter wie CPU, GPU und RAM dem Moor'schen Gesetz folgen (bitte bei Wikipedia nachlesen), ist es bei der Akkukapazität leider nicht der Fall. Darunter leiden alle hochtechnisierten mobilen Anwendungen, nicht nur das hier rezensierte Gerät.

Der Bildschirm. Hochgelobt das "60er" für seine Helligkeit und Ablesbarkeit. Ingnoriert die Größe und Auflösung beim Colrado. Die Physik kann man halt nicht austricksen. Viele Pixel kosten insgesamt viel Strom (siehe oben) und mehr Pixel pro Fläche beschränken die Lichtdurchlässigkeit. Mein Anspruch ist, auf die Papierkarte verzichten zu können; für Notfälle MUSS sie dennoch in den Rucksack! Daher bleibe ich lieber kurz stehen und drehe mich mit dem Gerät der Sonne im Rücken hin oder schalte zeitweise die Hintergrundbeleuchtung zu. Viel entscheidender ist aber die grafische Darstellung des Kartenmaterials, womit wir wieder beim Thema Software wären. Ein hellbrauner dünn gzeichneter Weg inmitten einer grünen Waldlandschaft ist mit jedem Bildschirm unter allen Beleuchtungsverhätnissen schwer zu erkennen. Hier sollte a) Garmin mehr Optionen zum Einstellen von Größen und Farben anbieten und b) muss man sich mit den Style Defintionen von Karten befassen, um diese ggf. selbst editieren zu können.

Erkenntnis Nummer sechs: das Display des Colorado ist so groß, gut auflösend, hell und kontrastreich genug, dass auch neben der Navigation nach Wegpunkten, Tracks und Routen die Karten zum Nachsehen und "Franzen" verwendet werden können. Das Bedienkonzept des "Rock'n'Rollers" unterstützt dies. Die einzige Beschränkung, die ich hier bisher erfahren habe, war der Inhalt der Karten selbst.

Apropos Software - jedes Outdoor Navigationsgerät ist nur so gut, wie das eingesetzte Kartenmaterial und die Software, mit der man am PC damit die Tour plant. Garmin liefert mit seinen sehr guten Topo Karten die Anwendung "MapSource". In Anbetracht des Preises würde ich mir hier mehr Funktionsumfang bei Erstellung und Verwaltung von Tracks und Routen erwarten. Die Software ist von kosmetischen Nachbesserungen abgesehen immer noch auf einem Stand, wie sie bereits vor Jahren z.B. mit einem alten "nüvi" Modell und dem City Navigator ausgeliefert wurde. Das entspricht nicht den Anforderungen für Wander- und MTB Touren abseits von Straßen. Auch das Herunterladen von Karten vom PC auf das Navi, das nur durch das komplette und zeitraubende Ersetzen der Image Datei geschieht, ist nicht anforderungsgerecht und zeitgemäß. Und hier bin ich tatsächlich auf einen Softwarefehler gestoßen, der bei Auswahl von bestimmten Kartenblättern, den Ladevorgang abgebrochen hat und komplett abgestürzt ist. "MapSource" erhält hierfür ein ganz böses MANGELHAFT von mir und ich bin noch auf der Suche nach Alternativen.

Zusammenfassend kann ich mit inzwischen einiger Erfahrung sagen, dass der Garmin Colorado 300 wirklich gut ist und die negativen Erfahrungen anderer Anwender von vor einem Jahr revidiert werden müssen. Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt, ich bin zufrieden. Nachbessern muss Garmin noch bei der PC-seitigen Software MapSource, welche nicht den Anforderungen an Outdoor Aktivitäten entspricht und es bei den hohen Preisen der Topo Karten erwartet wird, mit passenden Tools versorgt zu sein.
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am 26. Juli 2008
Dies ist nun, oder besser war, mein fünftes GPS von Garmin.
Denn dank der Kulanz des Verkäufers, konnte ich es nach 3 Tagen wieder zurückgeben und gegen ein GPSmap 60CSx eintauschen.
Liebe Leute bei Garmin, ich muss schon sagen, ich bewundere euren Mut, so etwas an den Mann bringen zu wollen. Nach all den Jahren immer besserer GPS-Geräte nun diese Katastrophe. Auf irgendwelche noch zu fixende Firmwareproblemchen will ich gar nicht eingehen. Was dieses Gerät ausserhalb der guten Stube für mich schlicht unbrauchbar macht, ist der schlecht lesbare Display. Dieses Gerät soll für den Outdoor Bereich konzipiert worden sein? Outdoor heisst draussen, unter freiem Himmel, an der Sonne. Nur ist dort, wo die Hintergrundbeleuchtung halt nichts mehr nutzt, auf dem Display je nach Richtung zur Sonnen nichts mehr oder nur mit Mühe ewtas zu erkennen.
Ich brauche seit Jahren ein GPSmap 60CS beim Berwandern, Rad- und Motorradfahren. Auch für das Colorado gibt es Fahrradhalter, Trittfrequenzsensor und Pulsgurt. Also ist es auch für diesen Zweck vorgesehen. Zu Fuss geht's ja noch. Man ärgert sich im Stehen. Der Einsatz auf dem Fahrrad oder gar Motorrad empfinde ich hingegen als lebensgefährlich, weil man viel zu lange hinsehen müsste, um die Information auf dem schlechten Display zu erfassen. Beim GPSmap 60CS hingegen erkennt man das Wesentliche mit einem kurzen Seitenblick.
Meine Empfehlung an Garmin: nicht nur wegen der vielen enttäuschten Käufer, sondern schon aus Gründen der Produktehaftpflicht, würde ich das Colorade 300 schleunigst wieder vom Markt nehmen.
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am 9. September 2008
Liebe Leser/-innen,

Diese ist meine erste Amazon Rezension. Ich schreibe sie um Sie vor Unglück zu bewahren.

Als überzeugter Garmin Benutzer (BMW Navigator III plus, Forerunner 305) habe ich mir den Colarado 300 gekauft und nach zwei Wochen wieder zurückgegeben.

Das Gerät hat so viele Bugs das man glauben möchte man träumt. Mit SW 2.60 hielten bei mir keine Batterien länger als 3,5 Stunden, und das ohne Beleuchtung, Kompass und Navigation. Die Positionsungenauigkeit ist streckenweise verherend (150 Meter Abweichung bei 8 Satelliten). Die Bedienung mit dem Drehrad und den zwei Knöpfchen ist super-mühsam. Das Batteriefach lässt sich nur mit Gewalt öffnen. Autobahnvermeidung (für Motorradfahrer) funktioniert nur bis zu einer Streckenlänge von 50km, danach geht es gnadenlos auf der AB weiter. Die Gerätebeluchtung muß bei jedem Einschalten neu aktiviert werden. Ungenauigkeit Barometer und Temperatur +/- 10%.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Welcher Teufel hat Garmin geritten diesem Ding eine Verkaufsfreigabe zu geben?
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am 1. Juni 2008
Meine Probleme sind:
1. Gerät hängt sich mehrmals am Tag auf (reagiert nicht mehr)
2. Große Ungenauigkeiten, teilweise 50m neben dem Weg; Dieses Problem tritt in hügeligem/bergigen Gelände auf sowie in Städten. In diesem Zusammenhang kommt es dann auch zu dem öfters beschriebenen "wirren Gezappel" des Tracks.

Anmerkung: Neueste Software (2.5.1) ist drin, Einstellungen wurden mit Garmin abgeklärt und "Master Reset" wurde durchgeführt.

Zu Garmin und deren technischem Service:
1. Auf eine gute halbe Stunde Warteschleife am Telefon muss man sich schon einstellen.
2. Dem Techniker sind diese Probleme total unbekannt. Aha. Und was er denn davon halte, dass genau diese Probleme recht häufig im Internet beschrieben werden. Jaa, da dürfe man nicht so viel drauf geben, da wird ja viel geschrieben. Sie haben jedenfalls keine Reklamationen bei diesem Gerät. Ich soll es mal einschicken.
3. Gesagt, getan. Das Gerät kommt zurück mit dem Vermerk, dass die genannten Probleme nicht rekonstruiert werden können. Nach Inbetriebnahme meinerseits dauert es ca. eine Stunde, bis es sich wieder aufhängt....

Ansonsten: wenn diese Probleme nicht wären, wäre das Gerät ok. Die Bildschirmhelligkeit ist für uns (beim Wandern) ausreichend und mit dem Batterieverschleiß kann man leben
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am 23. August 2008
Zum Wandern, Fahrradfahren und Motorradfahren habe ich ein Nachfolger für mein Garmin Quest I gesucht. Der Quest I tut zwar noch, ist jedoch zum Wandern nicht so ideal und hat nur einen begrenzten Speicher. Also habe ich mir ein Colorado genauer angeschaut -- ist ja die aktuelle Gerätegeneration. Vor diesem Teil kann ich nur warnen! Im Vergleich zum schon einige Jahre alten und deutlich günstigeren 60CSx fehlen dem Colorado ein ganzer Haufen wichtiger Funktionen: in der Nähe des Kartenzeigers suchen --> das allein ist ein KO. Pan/Zoom in der Routen-Vorschau --> zweites KO. Damit ist defakto eine Routenplanung auf dem Gerät nicht mehr möglich! Dann fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, die zeigen dass einfach die Liebe zum Detail und zur Benutzbarkeit als Werkzeug nicht mehr im Vordergrund steht: Komfortable Reset-Seite, mit der man Tracks, Trip- und Höhendaten vor einer Tour löschen kann. Tag/Nacht-Modus, damit man nicht geblendet wird. Alle Wegpunkte direkt auf dem Gerät nach Namen durchgehen. Mit Page durch die Seiten blättern, per Menü ein Kontextmenü erhalten, mit zwei mal Menü ins Hauptmenü. Konfigurieren wann und ob die Karte genordet oder kursorientiert angezeigt wird. Alles Fehlanzeige!

Tip: bei Mapsource sieht es genau so aus. Passend zum Colorado gibt es MapSource 6.14.1. Routen per Gummiband tut nur noch sporadisch, die Performance ist auf meinem einigen Jahre alten Rechner massiv schlechter. Dafür ist es bunter. Und die Einstellungen der Symbolgröße fehlen, Unlock-Keys können nicht mehr per Mausklick in eine Datei gesichert werden, usw. Gut, dass das Downgrade auf 6.13.x ohne größeren Aufwand ging.

Vom Design,. Display und Bedienkonzept spreche ich mal nicht, das ist ja Geschmackssache. Jedoch allein auf Basis der Funktionen daher meine Empfehlung: ein 60CSx kaufen, so lange es das noch gibt: Garmin GPSMap 60CSx

Wenn Garmin hier nicht mit der Produktpolitik umsteuert, dann werde ich mein nächstes Gerät in ein paar Jahren von einem anderen Hersteller kaufen müssen.
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am 6. Januar 2009
Nun gehöre ich auch, seit ein paar Tagen, zur stolzen Gemeinde der Colorado Besitzer. Mit Sicherheit hat es diverse Probleme bei der Markteinführung gegeben. Ich habe ein Gerät bekommen mit dem Update 2.9. Dieses funktioniert einwandfrei und lässt fast keine Wünsche offen, bis auf die detailarme Karte, welche standardmäßig mitgeliefert wird. Da muß man noch ein wenig investieren. Da ich sehr viel im Outback, abseits von Straßen und Wegen unterwegs bin, ist das Colorado das Non plus ultra. Die Hintergrundbeleuchtung benötigt man eigentlich nur in der Dämmerung. Wenn man das Gerät im richtigen Winkel hält ist die Dastellung ausreichend. Es liegt in der Natur dieser Displays, dass man zusätzliches Licht benötigt um etwas zu sehen. Darum verstehe ich nicht die negative Einstellung dazu.
Die Laufzeit mit normalen Alkalie, Panasonik Power extreme, beträgt ca. 13 Stunden und das bei ca. -20°C Aussentemperatur. Zu empfehlen ist die Schutztasche, da diese einen gewissen Temperaturschutz bietet.
Die Einschaltdauer ist enorm schnell und die Positionsfindung aus dem "Kaltstart" heraus ist auch nicht zu verachten. Es hat nie länger als eine Minute gedauert, bis ich die Position hatte.
Zusammengefasst ist es ein überragendes Gerät. Der einzige Nachteil ist Karte.
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