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Kundenrezensionen

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am 27. September 2010
Moinsen Fotofreunde,

seit ca. 1 Woche besitze ich nun dieses Objektiv. Vorab: ich bin Hobbyfotograf und Gelegenheitsknipser, dem eine Kompaktkamera zu wenig kann, der aber auch auf der anderen Seite nicht kilometertief in die DSLR Welt eintauchen will, da ich keine Zeit habe, 4 Stunden Vorbereitungszeit für ein Foto zu investieren...! :-) Und ich glaube in diesen Punkten scheiden sich hier die Geister, was das Bewerten des Objektives angeht:

Wenn ich in manchen Rezensionen die Anzahl der Fachbegriffe aus der professionellen DSLR Szene zähle, stelle ich mir die Frage, ob dieser Käufer, wenn er denn wirkliche das Know How hat, dass er durch die Wörter vorgibt, ernsthaft glaubt, dass es sich um ein professionelles Highend-Objektiv handelt?? NEIN! Leute, schaut auf den Preis. Dafür kaufen "Profis" einen UV Filter.

Aber wenn man ambitionierter Hobbyknipser ist, ist das Tamron Objektiv absolut in Ordnung. Ich habe mittlerweile ca. 1.000 Bilder gemacht und meinen Ansprüchen genügt es absolut und übertrifft sie sogar. Der Zoomfaktor ist m. E. für Urlaub, Sport, Reise usw. genau das Richtige. Ich war am Wochenende an der Ostseeküste und habe Segelboote auf dem Wasser abgelichtet, keine Verwacklungen /Freihand), alles scharf und zu meiner absoluten Zufriedenheit.

Ich weiß nicht, was manche erwarten, wenn sie von einem langsamen Autofokus reden? Wie schnell soll der AF denn scharf stellen? In einer Nanosekunde? Bitte fair bleiben. Immer den Preis im Hinterkopf behalten, dann kann die Bewertung nur positiv ausfallen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich es nicht verstehe, wenn Nutzer sich 1 Minute Zeit nehmen, die Blende einstellen, Verschlusszeit einstellen und und und, sich dann aber ärgern, dass der AF zu langsam ist...?!? Passt m. E. nicht zusammen.

Geliefert wurde das Objektiv mit Sonnenblende, 2 Schutzdeckeln (Anschluss / Linse), Metallbajonett usw. Ausgepackt: sehr gute Qualität, ich kann da keine Verarbeitungsmängel feststellen, alles ist gut verarbeitet an Ort und Stelle. Der AF funktioniert m. M. n. einwandfrei und absolut ausreichend schnell. Die Bilder sind für meine Ansprüche top geworden und so, wie ich sie haben wollte.

Zusammengefasst ist es zu diesem Preis ein wirkliches gutes und brauchbares Objektiv, welches dem ambitionierten Hobbyfotograf alles bietet, was man an sich so benötigt. Man kann sich doch auch noch ein Stativ zulegen, wenn man im großen Telebereich Fotos machen will, dann gibt es keine Probleme mit Verwacklungen.

Meiner Ansicht nach volle Kaufempfehlung, gute Qualität zu einem superfairen Preis.

Wer höhere Ansprüche hat, muss auch eine höhere Brieftasche in Kauf nehmen...! So einfach ist das. Ist doch in allen anderen Bereichen genauso. Wenn ich zu Hause 3 mal die Woche 20 Minuten Musik hören will, reichen Boxen für wenig Geld. Habe ich ein Tonstudio und bin Fachmann, muss ich tiefer in die Tasche greifen. Kosten-Nutzen-Faktor sollte also im Vorfeld überlegt werden. Kauft bitte kein Moped, wenn ihr in 5 Stunden von München nach Hamburg wollt...! :-)

Nachtrag v. 06.10.10:
Nach weiteren ca. 1.000 Bildern fällt mein Fazit weiterhin positiv aus. Ich habe das Objektiv nun in fast allen erdenklichen Wetter- und lichtlagen ausprobiert und bin weiterhin voll überzeugt. Der telebereich ist für meine Ansprüche mehr als genug abgedeckt und auch der Makromodus ist absolut in Ordnung, wenn man das "kleine Objektiv" gerade nicht dabei hat. Natürlich habe ich dabei den Preis im Hinterkopf. Wie ich eingangs schrieb, soll man hier kein Highend-Profi-Objektiv erwarten. Aber in der Freizeit und der ambitionierten Hobbyfotografie ist man bestens bedient mit dem Tamron.

Noch mal zum Abschluss:
Wer mehr Ansprüche hat, der muss mehr bezahlen. Für alle Hobbyisten unter uns ist dieses schmale Geld gut angelegt in das Tamron Teleobjektiv. Ich empfehle es einfach mal zu testen. Wozu gibt es die Möglichkeit der Rückgabe? Wer ganz und gar nicht zufrieden ist, der schickt es wieder zurück.

Ich bin voll und ganz zufrieden.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Oktober 2007
Das Tamron 70-300 mm ist eines der günstigsten Objektive die zu haben sind bei einer ambitionierten Brennweitenabdeckung von 70-300 mm. Zugegeben, habe ich von diesem Objektiv keine großen optischen Leistungen erwartet, konnte es jedoch gegen ein Canon 55-200 mm USM und Canon 75-300 mm testen.

Zuerst überrascht die extrem gute Verarbeitung des Tamron: ja, es ist alles aus Plastik (der Bajonetanschluss is allerdings aus Metall!), dafür aber sehr stabil und bündig, Focus- und Zoomringe sind aus griffigem Gummi - dagegen fühlen sich beide Canon Objektive wie dünne klappernde Plastikdosen an (wobei das 55-200 noch nicht mal einen Zoomring besitzt für den doppelten Preis). Der Autofokus ist bei beiden Canon leiser und schneller.

In der optischen Leistung nun ist zumindest das Canon 55-200 bei großer Blende (f5,6) dem Tamron in Schärfe überlegen, bei kleineren Blendenwerten geht dieser Vorteil jedoch schnell wieder dahin. Das 75-300 ist dem Tamron von Anfang an leicht unterlegen. Das Tamron liefert in allen Brennweiten sehr ansehnliche und voll brauchbare Bilder bis hin zu vollen 300 mm. Auch Farbe und Kontrast sind den Canon ebenbürtig. Einzig mehr Farbränder ab 200 mm sind beim Tamron sichtbar, dafür gibt es ja aber Software die so etwas nachträglich entfernen kann. Zudem hat das Tamron eine (Pseudo-)Makro Funktion: ab 180 mm bis 300 mm lässt sich der Zoom "entriegeln" und bis auf 95 cm an das Objekt herangehen, was zu einer effektiven Vergrößerung von immerhin 1:2 führt. Die Makrofunktion ist damit durchaus brauchbar, dank 1 Meter Abstand ist sogar der Kamerablitz hier noch sinnvoll nutzbar.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Tamron gleich gute bzw. bessere Bilder macht als viel teuerere Canon Objektive, noch dazu bei deutlich besserer und stabilerer Verarbeitung. (Nicht zu vergessen, dass das Tamron auch noch eine passende Gegenlichtblende dabei hat, die bei Canon teuer nachgekauft werden muss) Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber für das Geld ist die Leistung schlicht enorm. Die einzige weitere Alternative in dieser Preisklasse ist das Sigma 70-300, laut diverser Reviews im Internet ist dies aber ebenso dem Tamron leicht unterlegen, dafür aber teuerer.

Alles in allem erhält der Einsteiger hier ein sehr günstiges und dazu sehr brauchbares Tele-Zoom-Objektiv, dass für wenig Geld die Leistung von mehr als doppelt oder dreifach so teuren Objektiven bringt. Selbst der Makro-Modus ist nicht nur Gimmick sondern sinnvoll nutzbar, Ausstattung und Zubehör tun ihr übriges - im Bereich der Einsteigerobjektive verdient dieses hier im Vergleich mit der Konkurrenz volle 5 Sterne sowohl für Preis, Ausstattung, Funktionalität wie auch für die optischen Ergebnisse. (Wer merkbar mehr optische und mechanische Qualität will, der sollte gleich hinauf zum Canon 70-200mm 4.0 L gehen.)

Nachtrag vom 10.05.2010: Meine ursprüngliche Rezension ist inzwischen schon einige Jahre alt - das Tamron aber immer noch im Handel. Optisch ist es immer noch so empfehlenswert wie am Tag meiner Rezension. Ich will hier aber darauf hinweisen, dass Tamron das 70-300 inzwischen offenbar mit Plastik- statt Metallbajonett ausliefert. Die optische Leistung beeinträchtigt dies nicht und das Objektiv wird dadurch sogar leichter. Besonders schön ist dieser Schritt allerdings trotzdem nicht. Meiner Meinung nach rechtfertigt diese Umstellung allerdings auch noch keine Abwertung der weiterhin guten optischen Leistung.
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am 5. Juli 2013
ich zögerte sehr lange, das objektiv zu bestellen, da mir der fotofachverkäufer dringend abriet ein objektiv ohne bildstabilisator zu kaufen. normal kaufe ich objektive im geschäft, da ich aber nahezu genötigt wurde ein original nikkor zu kaufen, entschied ich mich für amazon.
ich habe nun schon einige bilder mit der kamera geschossen und muss sagen: trotz 300 mm macht sie auch freihand sehr scharfe bilder! für diesen doch sehr günstigen preis hätte ich mit solchen ergebnissen nicht gerechnet und mich schon mit meinem stativ auf den berg gehen sehen.

ausschlaggebender grund für den kauf war, dass ich ein zoomobjektiv aber auch ein makroobjektiv brauchte, und dies in diesem "vereint" sind - dh. ein wechsel zwischen zoom und makroobjektiv ist nicht mehr nötig und schützt die kamera vor staub.

für mich war die Umstellung von einem makroobjektiv mit fixer brennweite zu diesem hier eine riesige umstellung und ich war zuerst kurz davor es zurück zu scicken, weil es mich an den rande der verzweiflung gebracht hat... seit ich mich durch zig fotos die ich knipste an das objektiv gewöhnte, kann ich es mir nicht mehr wegdenken, denn es hat einen klaren vorteil bei der makrofotografie: man steht von insekten & co relativ weit entfernt, was sie nicht so leicht aufschreckt.

für mich ist es ideal, aber ich bin ja auch kein profi ;)
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am 14. März 2016
Anfangs war ich begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis dieses guten Stücks. Doch vor kurzem ist mir das Sigma in die Hände gekommen. Natürlich musste ausgiebig getestet werden, welches besser ist, denn wer braucht schon zwei Objektive mit nahezu identischen Spezifikationen. Um es kurz zu machen:

Pro Tamron:

+Haptik besser als beim Sigma
+Makro-Brennweitenbereich minmal größer (praktisch irrelevant)
+5 Jahre Garantie bei Registrierung

Pro Sigma:

+ Erkennbar schärfer bei 300mm
+ Wärmere Farben, das Tamron ist im Vergleich unterkühlt
+ Schnellerer Autofokus (aber immer noch keine Weltklasse...)
+ Etwas weniger Vignettierung

Diese für mich überraschenden Erkenntnisse haben dazu geführt, dass ich das Sigma (gebraucht für 30 € gekauft) dem Tamron (Neu bei Amazon bestellt) vorziehen werde. Dass es sich um einzigartige Merkmale meiner Exemplare handelt, will ich nicht ausschließen. Das Tamron ist nichtsdestotrotz sein Geld wert. Insbesondere die 5 Jahre Garantie muss man positiv hervorheben.
Ansonsten gewinnt das Sigma eindeutiger, als ich erwartet hätte.

Aus Zeitmangel nur ein einziges Vergleichsbild, welches aber alle Charakteristika aufzeigt, die mir in mehreren Vergleichen aufgefallen sind: Farbe, Schärfe, und Vignettierung.
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 28. Dezember 2007
Zur Ausrüstung meiner K10D wollte ich mir zum Kitobjektiv und meinem Sigma 17-70/2.8-4 noch ein Teleobjektiv zulegen. Ich dachte zunächst an das Sigma 55-200 oder das mit dem Tamron vergleichbare 70-300, entschied mich aber dann doch für das Tamron 70-300/4.0-5.6. Ausschlaggebend war für mich der größere Brennweitenbereich (zum 55/200), die Abbildungsleistung des Tamron (1:2), sowie natürlich auch der sehr interessante Preis dieses Objektivs.

Der Preis war für mich auch der Grund, nicht allzu viel von diesem "Glas" zu erwarten. "Gute Objektive kosten nun mal Geld". Das hat man mir vor zwanzig Jahren schon einhellig erzählt. Trotzdem bin ich von dem Tamronobjektiv positiv überrascht worden.
Im Preis ist eine Streulichtblende enthalten. Ein erster Pluspunkt für das Tamron. Die Objektivdeckel sind, vor allem der für die Front, 1a. Die Verarbeitungsqualität und die Haptik des Objektivs ist für diese Preisklasse sehr gut. Das 70-300 greift sich wertig an. Nirgends ist ein Spiel festzustellen (wie z.B. bei meinem OriginalKit 18-55 der Pentax). Das Bajonett ist aus Metall. Die Blendenverstellung rastet sauber ein. Die Drehflächen sind gummiert. Beim Zoomen vermittelt das Objektiv ein "sattes" Drehgefühl ohne schwergängig zu wirken. Tamron hat beim 70-300 sehr viel Kunststoff verbaut, was dem Gewicht sehr zugute kommt.
Der AF sitzt gut und sicher. Inwieweit Objektive anderer Hersteller da besser sind wage ich nicht zu beurteilen. Allerdings so viel schneller und sicherer kann es in dieser Preisklasse nicht mehr sein. Die ersten Bilder waren sehr klar und scharf. Die dem Tamron nachgesagte, übermäßige Farbsaumbildung konnte ich bisher so nicht feststellen. Allerdings verwende ich einen Polfilter auf dem Objektiv.
Auch finde ich die "Macrofunktion" des Objektivs Klasse. Bis zum Abbildungsmasstab von 1:2 liefert das Tamron knackige, scharfe Bilder. Ein Schalter begrent hier den Brennweitenbereich um eine gute Naheinstellungsgrenze zu erzielen.

Nachtrag 07/08: Das Tamron ist mein meistverwendetes Objektiv. Natürlich würde es hochertigere Objektive geben die die Abbildungsleistung mit Sicherheit noch erheblich steigern würden. Vor allem eine lichtstärkere Variante wäre im höheren Zoombereich doch sehr hilfreich. Alerdings liegen diese Optiken im fünf- bis siebenfach Kostenbereich des Tamron. Die dem Tamron nachgesagte Farbsaumbildung tritt bei sehr starken Kontrasten auf. Dies kann man aber gut umgehen, bzw. die Situation mit ein wenig bedacht anders lösen (Hintergrund etc.). Ich finde das Tamron für den Preis nach wie vor gnadenlos gut. Gerade für die Umsteiger auf die DSLR Technik bietet das Tamron viel für kleines Geld.

Nachtrag 01/09: Mittlerweile hat sich auch das lichtstarke 70-200/2.8 zu meiner Ausrüstung gesellt. Im direkten Vergleich bietet das hier rezensierte "Low Budget Tele" wirklich ansehnliches. Das es bei lichtärmeren Verhältnissen oder bewegten Motiven nicht mithalten kann ist klar. Bei vergleichbaren Verhältnissen und identische Einstellung kann es jedoch in der Schärfe gut mithalten. Im Bereich um 200mm hängt es mein Tamron "Reisezoom" 18-250 in der Schärfe sogar ab.

Fazit: Wo man sonst nur eine gebrauchte Linse für das Geld bekommt, erhält man mit dem Tamron ein durchaus brauchbares, empfehlenswertes und vollwertiges Telezoom mit großem Brennweitenbereich, einer guten Abbildungsleistung und Macrofunktion. Und das mit Garantie.
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am 2. Juli 2010
Ich habe mir dieses Objektiv vor einigen Tagen bei Amazon bestellt (danke für die schnelle Lieferung!). Ich benutze eine Sony DSLR-A550 und mein Standardobjektiv ist ein Tamron 17-50 / 2,8. Nun wollte ich als Spiegelreflexeinsteiger einen günstigen Zoom zum Experimentieren haben und bin hier gelandet.

Das Objektiv hat ein Plastikbajonett, was zur deutlichen Gewichtsreduktion führt. Andere Käufer halten es für billig, doch solange es hält, ist es mir recht. Die Brennweiten- und Schärferinge sind gummiert. Das Objektiv liegt gut in der Hand und ich habe in der Hinsicht nichts zu beanstanden.

Bei Scharfstellung hat das Objektiv eine normale bis hohe Lautstärke, die mich aber nicht sonderlich stört. An dunklen Orten, z. B. in schwach belichteten Innenräumen, ist der Autofokus sehr langsam und wirkt dadurch noch lauter, wenn Objekte gesucht werden. Bei optimalem Licht aber ist der AF für den Preis erstaunlich schnell. Ich hatte vermutet, dass man hier aufgrund des Preises Abstriche machen müsste, aber er ist genau so schnell wie mein lichtstarkes Tamron-Objektiv.

Nun komme ich leider zum ersten, negativen Punkt: die Bildqualität. Klar, für das Geld sollte man wissen, dass man kein Superobjektiv verlangen darf. Auf den ersten Blick sind die Bilder ok, doch bei näherer Betrachtung fällt die hohe Unschärfe und die sogenannte chromatische Aberration auf. So hat man an kontrastreichen Stellen, z. B. Glanzpunkte, Reflektionen usw hässliche Farbsäume (meist lila/rosa). Hohe Bildausschnitte, also quasi digitale Vergrößerung, sind mit diesem Objektiv also nicht möglich, vor allem im hinteren Brennweitenbereich wird das Bild unschärfer. Für das Internet, Fotoalbumausdrucke und andere kleine Arbeiten, die man noch per Grafiksoftware aufpeppt, reicht es jedoch aus und die "Bildfehler" fallen nicht stark auf.

Um noch zum Begriff "Schönes Wetter-Objektiv" zu kommen: nicht alle Aufnahmen werden gleich grottenschlecht. Teilweise sind mir richtig gute Fotos gelungen, als ich eine Amsel in einer großen Tanne beobachtete, in der es etwas schattiger war als in der prallen Sonne, wo alles stark reflektiert (nur mal so als Beispiel).

WWWT WWWT *krch* - scheinbar verhakt sich das Objektiv im "Makromodus", höchster Brennweite und AF. Wenn der Autofokus in dieser Position arbeitet, hakt sich das Objektiv ca. 1-2 mm aus und klackt. Normal ist das eigentlich nicht, doch ich habe nach Recherche erfahren, dass andere Nutzer ebenfalls dieses Problem haben, als sie es ausprobierten. Ich schickte das Objektiv beim ersten Mal noch an Amazon zurück (danke für die schnelle Abwicklung!), doch nun behalte ich das zweite Objektiv wohl mit dieser Macke, zumal es mit MF gar nicht vorkommt und man das gruselige Ausgehake so umgehen kann.

FAZIT: ein sehr günstiges Objektiv, bei dem man seine Erwartungen ordentlich herunterschrauben sollte und zum Experimentieren und kleine Fotoarbeiten reicht. Wer ein Objektiv sucht, das geniale Qualität und gestochen scharfe Fotos bei Wind und Wetter abliefert, sollte lieber sein Geld sparen und dieses Objektiv NICHT als Übergangslösung kaufen.
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am 24. März 2016
Dies geht an alle 1-Sterne-Bewerter, die den angeblich defekten Makroschalter und den fehlenden Bildstabilisator bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis bemängeln:

Wer das dem Objektiv beliegende Infoblättchen liest, findet heraus, dass sich der Makroschalter nur im Brennweitenbereich 180-300 mm bewegen / (de-)aktivieren lässt- dies ist also kein Fehler! Problem gelöst!

Und wer wie ich eine Kamera mit einem in den Body integrierten Bildstabilisator besitzt (Sony SLT-A58 / Alpha 58),
hat keinerlei Probleme mit diesem Objektiv.
Und dabei ist meine Sony um einiges günstiger als die ach so hochgelobten Konkurrenten von Canon / Nikon...

Thema "langsamer" bzw, "ungenauer" Autofokus:
Im Gegensatz z. B. zu meinem Sony-Kit-Objektiv 18-55 mm braucht sich das Tamron in pouncto Autofokus-Geschwindigkeit wahrlich nicht zu verstecken!

Und wer sich ausnahmslos in jeder Situation auf den Autofokus verlässt, ist irgendwo selbst Schuld - wenn ich z. B. einen Vogel mit Vollzoom in einem Baum fotografiere, und nur ihn als Motiv (knacke!)scharf haben möchte, geht eh kein Weg an der manuellen Fokussierung vorbei.
Und das ist wahrlich kein Hexenwerk, auch für Anfänger nicht.
(ein Blick durch den optischen Sucher, etwas am Zoom justiert und am Fokusring gedreht - fertig!)

Zur Person:
Ich bin absoluter DSLR-Amateur, besitze meine Sony seit 4 Monaten, und habe vorher jahrelang mit einer 6-Megapixel-acer-Kompaktkamera geknipst,
und bin von den vielfältigen Möglichkeiten, und dem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Objektivs in Kombination mit meiner Einstiegs-DSLR begeistert!

Ich werde in Kürze mal ein paar Fotos Posten ' von wegen Unschärfe / matschige Farben ' pah!!!

Wer für einen absoluten Schweinepreis solch ein Budget-Objektiv erwirbt, und Wunder erwartet, ist meiner Meinung nach selbst Schuld.
Derjenige soll mal schön hunderte von Euro ausgeben, und sich ein Original Sony- oder meinetwegen Zeiss-Objektiv kaufen.
----------------
EDIT 04.04.2016: Offenbar kann man mittlerweile keine Fotos mehr an seine Rezension hängen - nach einigem nervtötenden Email-Pingpong mit dem Kundensupport bin ich genau so schlau wie vorher...
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am 7. Juli 2015
Zuerst möchte ich voran stellen, dass ich absolute Hobbyfotografin bin und überhaput erst seit zwei Wochen meine erste DSLR, eine Nikon D3200, besitze. Ich wollte zusätzlich zu meinem 18-105 Kit noch ein größeres Objektiv, habe aber nur begrenzt Budget zur Verfügung und mich nach ausfürlicher Recherche für dieses Tamron entschieden. Heute ist die Lieferung gekommen, ich hab das Objektiv ausgepackt, gleich und ohne die Beschreibung überhaput nur anzurühren auf meine D3200 geschraubt und bin in den Garten um es auszuprobieren. Anbei meiner allerersten Schnappschüsse mit diesem Objektiv, alle freihand (meine Hand war in der großen Aufregung sicher nicht die ruhigste, Unschärfen in den Bildern liegen mit Sicherheit an meiner Hand, nicht am Objektiv ;-)), auf 300 ausgefahren und ohne besondere Vorbereitung, ich wollte nur mal testen, was geht und bin überzeugt. Für meine Hobbyfotografie absolut ausreichend und eine schöne Erweiterung der Motivmöglichkeiten. Ich füge bewusst diese Fotos bei, damit man sieht, was das Objektiv kann, wenn der Fotograf bzw. in diesem Fall die Fotografin nicht besonders viel kann :-D Die Technik funktioniert auch für den Laien selbsterklärend, der Autofokus ist nicht ganz so leise und nicht ganz so schnell, wie bei meinem Nikkor-Objektiv, aber damit kann ich gut leben, die Macroeinstellung riegelt bei 180 ab, man kann nur in einem bestimmten Zoombereich Macro fotografieren und zum Umschalten in den Normalmodus muss man wieder auf 180 zurück zoomen (habe ich auch ohne Bedienungsanleitung herausgefunden). Ich bin mit der Qualität der Bilder wirklich zufrieden, habe allerdings auch nur unter Normalbedingungen fotografiert, wie es unter schwierigeren Lichtverhältnissen aussieht, kann ich noch nicht beurteilen.
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am 28. Juni 2013
Nachdem ich mit meinen bisherigen drei originalen Nikon Objektiven (18mm-55mm VR, 40mm VR Makro, 60mm Makro) recht zufrieden bin wollte ich mir für den von mir selten benötigten großen Telebereich nun noch ein weiteres Objektiv für meine D-5100 zulegen. Ich dachte zunächst an das 55mm-200mm Nikkor oder an das 55mm-300mm Nikkor. Zufällig bin ich über das Tamron Objektiv gestoßen, und da ich oft Makroaufnahmen von Pflanzen und Insekten mache, dachte ich mir warum nicht die Pseudo-Makrofunktion (1:2) mitnehmen und trotzdem einen schönen großen Telebereich abdecken.

1. Qualität/Haptik des Objektivs:
Made in China steht drauf - aber schwere, sehr solide wirkende Ausführung. Gummierung gut griffig, Gewicht hoch. Kein klappern, guter Sitz an der Kamera. Insgesamt sehr guter Eindruck.

2. Handhabung:
Das Objektiv ist schwer und in ausgefahrenem Zustand sehr lang. Die Kamera wird am Gurt daher Kopflastig und das Objektiv hängt nach unten. Die Schalter für Makro und AF/MF gehen sehr schön knackig und nichts klemmt. Die Schärfeneinstellung und der Zoom Verstell-Ring sind etwas schwergängig aber noch im Rahmen.

3. erste Eindrücke beim Probefotografieren:
Man muss sich im Klaren sein, dass das Objektiv nicht Vibrationshemmend unterstützt wird (VR) und bei maximaler Vergrößerung eine effektive Brennweite von 450mm anliegt. Das ist natürlich bei normalem Wetter mit ISO 100 nicht vernünftig zu machen. Ich habe bei meinen ersten Aufnahmen (bei schlechtem Wetter) daher den ISO Wert auf 400 angehoben und die Bilder mit aufgelegtem Arm oder Ellenbogen bei mind. 1/250 Sekunde geschossen. Der Autofokus hat bei normalen Entfernungen (ab ca. 20m) oder weiter entfernt schnell und gut scharf gestellt. Im Makrobereich ist er aber relativ langsam und auch das Geräusch ist relativ laut, aber nicht unangenehm. Die Scharfstellung im Makrobereich ist bei 300mm schon etwas schwierig, sofern man sich nicht aufstützen kann oder das Objekt sich bewegt (Gras im Wind etc.) Mit Stativ oder bei ruhigem Wetter kein Problem. Die Bilder sind durchweg scharf und die Farben sind gut und harmonisch. Einzig der Schärfentiefenbereich ist durch die erforderliche kurze Verschlusszeit nicht groß. Hier ist man bei Makroaufnahmen auf gute äußere Bedingungen angewiesen.

4. Preis Leistung:
Das das Objektiv im Vergleich zum mehr als doppelt so teuren Nikon Objektiv in manchen Bereichen schwächer ist liegt auf der Hand. Andererseits hat man für 120,- EUR hier ein Objektiv, dass gute Bilder sowohl im leichten Telebereich (70mm), als auch im mittleren Telebereich (bis ca.180mm) und noch befriedigende Bilder bis 300mm liefert. Dazu gibt es gratis ein Pseudo-Makro mit 1:2, welches es erlaubt durch Zuschneiden schöne große Nahaufnahmen zu machen, sofern das Wetter und die übrige Ausrüstung (Stativ, Blitz) geeignet sind. Wenn ich die Bilder mit meinem von der Schärfe her besten Objektiv (60mm Nikkor 1:2,8) mit Blende 32 gemacht vergleiche, ist da dann natürlich schon ein deutlicher Unterschied zu sehen. Aber so ein Makro kostet eben auch allein ohne Telefunktionen schon das 5 fache.

5. Gesamtbewertung:
Für mich sehr empfehlenswert für alle, die ein geringes Budget zur Verfügung haben und mit einem zusätzlichen Objektiv auch mal im Zoo oder in der Natur bei schönem Wetter ein paar sehenswerte Bilder heimbringen wollen. Für anspruchsvollere Amateure würde ich eher ein stabilisiertes Nikkor empfehlen, welches auch für etwa den doppelten Preis zu bekommen ist (allerdings aus Plastik).
Für ernsthafte Fotografen oder Profis kommt ein Objektiv in dieser Preisklasse wohl eh nicht in Frage. Daher 5 Sterne.

Ein Tipp: Mein erster Eindruck war, dass die Bildqualität im mittleren Bereich etwas besser war als im ganz ausgefahrenen Zustand. Vielmals reichen vielleicht auch 200mm oder 250mm und eine geringfügige nachträgliche Vergrößerung aus.
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am 8. November 2007
Ich habe mir erst vor Kurzem eine EOS 400D zugelegt. Da das mitgelieferte Objektiv des Kits nicht sehr viel hergibt, habe ich nach einem preiswerten und doch leistungsfähigem geschaut. Dazu habe ich etliche Testberichte gelesen und bin schließlich beim Tamron AF 70-300mm gelandet. Ausgepackt, losgelegt und gleich schöne Ergebnisse erzielt. Der AF ist etwas langsam, stört mich aber nicht. Das Objektiv ist gut verarbeitet, liegt gut in der Hand und hat ein Bajonett aus Metall . Besonders toll finde ich die Macrofunktion, mit der ich bereits sehr scharfe Bilder von Kleintieren und Pflanzen gemacht habe. Der AF versagt etwas, wenn die Lichtverhältnisse zu dunkel sind. Auch empfiehlt sich das Arbeiten mit einem Stativ, wenn die Verschlusszeiten länger sind oder man "ganz nah dran" ist.
Alles in allem ist das Preis- Leistungsverhältnis sehr gut. Ich kann es wirklich empfehlen. Dafür 4 Sterne. Einen halte ich wegen der Geschwindigkeit zurück.
Zielgruppe: Ambitionierte Hobbyfotographen bis semi professionell.
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