Kundenrezensionen

20
4,1 von 5 Sternen
VI-Translucida
Format: Audio CDÄndern
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am 16. März 2008
Qntal bietet immer mindestens gute Qualität - leider nicht mehr so experimentierfreudig wie früher und daher etwas langweiliger.
Wo die Elektronik auf Qntal 2 noch schepperte und Dissonanzen gegen den überaus tollen Gesang von Syrah setzte, breitet sich eher harmonisches Gelulle unter Syrahs nach wie vor toller Stimme aus.
Bisher waren auf jeder Qntal CD Stücke, in der ihr Gesang einen in andere Sphären weglupfen konnte, mit mittelalterlichen Melodien in denen man baden konnte - diesmal ist das Wasser allerding eher lauwarm mit viel Schaum.
Damit man mich nicht falsch versteht - für Qntal Einsteiger ist jede CD ein Muß- für Qntal selbst sollte sie ein Ansporn sein wieder etwas härter und schräger zu werden...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2008
Siebzehn Jahre sind sie bereits schon im Musikgeschäft und mit Transludica" ist nun schon das sechste Album der Mittelalter-Elektro-Band QNTAL in die Läden gekommen. Der Erfolg der Band hat bewiesen, dass sich mittelalterliche mit elektronischen Klängen wunderbar miteinander vertragen.

Zwölf Titel umfasst der neue Silberling in der Normal-Ausführung". In Großbritannien ist zudem noch eine Limited Edition erschienen, die auf einer zweiten CD einen neuen Track sowie Alternativversionen zu drei Titeln (Ludus", La Froidor", Slahte Wille") enthält, die sich auch auf dem Album finden.

Viel Abwechslung wird hingegen nicht geboten, was nicht bedeuten soll, dass die einzelnen Lieder sich nicht voneinander unterscheiden. Im Gegenteil, monoton ist Transludica" nicht - zumindest nicht auf negative Art und Weise -, eher ein Album ohne Höhepunkte, in dem die einzelnen Lieder fließend ineinander übergehen: Verträumt, anmutig, melancholisch, untermalt von späherischen, sanft-elektronischen Klängen, die die perfekte, klangtiefe Atmosphäre für Sigrid Syrah" Hausens bezaubernden Mezzosopran schaffen.

Die Highlights der CD sind Sumer" und Ludus", die sich ein wenig vom Rest des Albums abheben und fast schon zum Tanzen einladen. Trotzdem bleibt QNTALs Transludica ein ruhiges, harmonisches Album - wie man es von der Band gewohnt ist. Gesungen wird wieder in den verschiedensten Sprachen: Mittelhochdeutsch, Latein, Englisch und Altfranzösisch. Auf die Dauer eignet sich die CD aber nur" als entspannende Hintergrundmusik.
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am 12. Juni 2015
Qntal geben seit je mit ihrer Musik dem Mittelalter den Status zurück, der der Epoche gebührt: Eine Hochkultur. Leider ist das in den vergangenen Jahren durch Hau-drauf-Mittelalter-Bands mit der Lizenz zum Mitgrölen etwas in Vergessenheit geraten.
Wem also nach Schunkeln und Met in Strömen ist, der braucht gar nicht weiter zu lesen. Es sei denn, er will sich bekehren lassen.
Qntal wenden sich in ihrem sechsten Studioalbum wieder verstärkt elektronischen Klängen zu, um den Zauber des Mittelalters zum Schwingen zu bringen.
Die Band um den Münchner Michael Popp schöpft in ihrem gesamten Schaffen aus einer Fülle traditioneller Lyrics, die, mal opulent klassisch aufbereitet, mal elektronisch gewandet, immer einen hohen künstlerischen Anspruch tragen. Anders als beim Vorgänger „Silver Swan“ macht sich auf „Translucida“ Bombast rar in den Arrangements. So treten homogene Strukturen hervor, die den Songs eine zurückhaltende Klarheit verleihen, ohne minimalistisch anzumuten. Das ist sicher der glasklaren Stimme Syrahs (Sigrid Hausen) zu danken, einer klassisch ausgebildeten Sängerin und Absolventin des Mozarteums in Salzburg.
Syrahs Gesang gepaart mit ausgetüftelten Instrumental-Parts verpflanzt mittelalterliche Wurzeln in die Moderne, ohne dem Pflänzlein dabei zu schaden oder die Botschaft zu banalisieren. Qntal sind seit je Wanderer zwischen den Jahrhunderten. Mit „Translucida“ tragen sie einmal mehr eine reine mittelalterliche Schönheit ins 21. Jahrhundert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2008
Qntal schafft es auf jeder CD, den eigenen Charakter zu bewahren und gleichzeitig weiterzuentwickeln. Auch dieses Album spiegelt sein eigenes Konzept, geradezu seine eigene Klangwelt, insofern treffen Etiketten wie "zugewandt zum Heutigen" oder "Mittelalterlichen" nur schlecht zu.
Richtig ist, dass das Spektrum durchaus sehr breit ist, sphärische Klänge sind ebenso zu finden wie starke Rhythmen.
Kurz: darauf einlassen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2008
Danke Qntal!
Danke für ein Album, dass nicht mehr so "weichgespült" & massen kompatibel daher kommt, wie der Vorgänger (Silver Swan).
Es sind gerade die Kontrapunkte, die mir gefehlt haben - sperrige, nicht ganz harmonische Beats, die dafür sorgen, dass die Melodien sich nicht Langeweile verlieren, sondern bei jedem Hören neu heraus fordern und interessant machen.
Alles überschwebend, düstere Harmonien, sphärische Klangwelten, syrischer Gesang.
Wer so große Lobeshymnen auf SilverSwan singt, verkennt die Anfänge von Qntal. Mit Horn waren sie auf den ersten beiden Alben noch sperriger, disharmonischer, experimenteller. Nach dem, für mich zuu harmonischen & abgeschliffenen Album SilverSwan, nun wieder ein "echtes" Qntal-Album, mit Ecken, Kanten aber immer noch zum mystischen Träumen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2008
Was andere vielleicht als "seicht" bezeichnen, betrachte ich als ein rundum harmonisches Album, was sich schon beim ersten Hören im Ohr festsetzt. Diesmal wird nicht auf Experimentelles Wert gelegt, die Schönheit der Musik steht im Vordergrund. Warum muss es immer schräg klingen?! Auch Deine Lakaien haben mit "White Lies" ein vergleichsweise leicht verdauliches Album produziert.
Man muss doch nicht auf Krampf schräge Töne produzieren, wenn das Werk an sich einen gereiften Eindruck macht. Vor allem hebt sich dieses Album von vielen "Mittelalter-"Krachbands ab, die ihre eigenen musikalischen Unzulänglichkeiten hinter erhöhtem Geräuschpegel zu verstecken versuchen!

Also, wer auf die Harmonie in der Verbidnung von Elektronik und Mitleralter steht ist hier bestens aufgehoben.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2008
Gibt es noch die Bands die man mit Mittelalter in Verbindung bringt, ohne sich dabei zu betrinken? Solche Bands wie Omnia oder Faun und Qntal gibt es meiner Meinung einfach zu wenig. Zum Glück kann man auf die seit 1992 aktive Combo Qntal zählen, die Institution in Sachen Mittelalterklänge und elektronischer Klangfreuden, veröffentlichen mit Translucida nun ihr 6 Album.

Feenwald Ade, dachte die Band sich mit diesem Album und richtet sich wieder in Richtung ihrer Wurzeln. Ade sagt die Band auch zu dem Bombast der Vorgängeralben und konzentriert sich wieder auf den klaren Gesang von Sängerin Syrah, Gänsehautfeeling ist hierbei natürlich inklusive.

Qntal zeigen auf diesem Album das sie ohne Qualitätsverluste ihre Vergangenheit mit dem kommenden Sound perfekt verbinden können. Von der Abwechslung der verschiedenen Songs ganz zu schweigen.
Während man sich bei World Of Light den Tag wegträumen kann, lässt einen der Song Glacies der sich in Richtung Ad Mortem Festinamus einordnen lässt, kräftig tanzen. Die Mischung ist hier sehr gut gemacht so reihen sich in die Marke Clubhits ebenso die Songs Ludus und Sumer ein.

Ebenso können aber einige Tracks auch als Filmsoundtrack für Herr Der Ringe etc. herhalten, besonders sticht hierbei der letzte Track Passacaglia heraus. Zwar ist hier kein Orchester vorhanden aber die elektronischen Arrangements sind ausgefeilt bis zuletzt und perfekt auf Syrahs Stimme abgestimmt die das Album wahrhaftig dominiert.

Viel mehr muss man hier auch nicht sagen, Qntal schafft es mit Translucida ihren Standpunkt deutlich zu festigen und die Messlatte gegenüber den 80% miesen Bands wieder höher zu hängen.
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am 16. Oktober 2009
... nicht mehr herranreichend an Qntal II. Es ist ein schönes Album mit netten Melodien - aber es überrascht an keiner Stelle. Schön zum Träumen und "Nebenherhören", aber leider nichts besonderes.
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am 23. April 2014
Eine interessante Mischung aus Elektronischer Musik, alten Texten und Frauengesang. Manchmal auch etwas abgefahren und gegen die Harmonien und Rythmen, die wir hier so gewöhnt sind. Ich mags!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2008
Die bisher eingegangen Rezensionen für das neue Qntal Album finde ich sehr interessant. "Silver Swan" wird scheinbar einhellig als Meisterwerk gepriesen, das fast alle anderen CDs in den Schatten stellt. Dem kann ich mich größtenteils anschließen, wobei ich "Ozymandiaz" mindestens genauso schätze. Was manche als weichgespült, zu poppig und ohne Kanten und Ecken bezeichnen, finde ich in der Regel gut bis sehr gut! Ist halt - wie so oft - Geschmackssache! ;-)

Der angekündigten Rückkehr zur Elektronik stand ich grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Aber leider muss auch ich zugeben, dass dieses Album nicht so innovativ und einzigartig ist wie die zwei Vorgänger und es schwierig ist, einzelne Songs herauszuhören. Teilweise hören sie sich tatsächlich etwas ähnlich an. Dafür sind die Arrangements und die mitunter bemängelte Bass Drum für mein Ohr durchwegs positiv.

Deshalb vergebe ich 4 Punkte und platziere dieses Album in meiner persönlichen Wertung hinter "Ozymandiaz" und "Silver Swan", aber auch doch vor den drei ersten Werken und deutlich vor Qntal I und II.
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