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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut pur!
Rezession für die BR - Disc..
So ..vor einiger Zeit:-) gab es ja mal die Aktion wo plötzlich 100 BR s für knapp eine Woche billiger vom Preis her wurden. Darunter auch 30 Days of night. Mir hatte der Film bis dato nichts gesagt und ich dachte, na für den Preis..bestell mal..mal sehen, wenn der nix ist, kannst Du ihn immer noch wieder über den...
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von chris westermann

versus
19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Logik, wo bist du nur im Schnee verschwunden?
Die Idee mit der Polarnacht, die den Vampiren eine Art Schonzeit verschafft, ist absolut einleuchtend und derart überzeugend, dass man sich fast fragen muss, warum das vor den Comiczeichnern der Vorlage noch niemandem eingefallen ist. Was so vielversprechend klingt, wird mit der Verfilmung der Graphic Novel-Reihe leider zu einem schrecklichen Desaster. Und das trotz...
Veröffentlicht am 7. April 2008 von Media-Mania


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut pur!, 2. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night [Blu-ray] (Blu-ray)
Rezession für die BR - Disc..
So ..vor einiger Zeit:-) gab es ja mal die Aktion wo plötzlich 100 BR s für knapp eine Woche billiger vom Preis her wurden. Darunter auch 30 Days of night. Mir hatte der Film bis dato nichts gesagt und ich dachte, na für den Preis..bestell mal..mal sehen, wenn der nix ist, kannst Du ihn immer noch wieder über den Marketplace verscherbeln.
So..zu Abend gegessen, draußen heult der Sturm, es schneit etwas....
BR in den Player und dann...ja und dann..standen mir echt die Haare zu Berge.Beklemmende Stimmung im Film, hervorragend gespielt und die Vampire sind wirklich schauderlich. Und dann auch noch hier in der realen Welt der Sturm der an den Jalousien wackelt..GRUUUUUUselig..also wer den Film hier als langweilig bezeichnet, ist entweder total abgestumpft oder selbst schon Tod!
Vom Bild her muss ich sagen..es gibt schlechteres ! Der Film hat beim Bild zwar keine sogenannte Referenzklasse, aber ok ist das Bild allemal.
Knackiger Sound vom Feinsten, der die beklemmende STimmung gut rüberbringt.
Die BR verfügt über reichhaltiges Bonusmaterial (zum Glück, damit man mal Hinter die Kulissen schauen kann..manchmal mit viel selbstironie ..)Toll gemacht.
Für mich:5 Sterne
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Vampire aus der Gefriertruhe !, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night DVD (DVD)
Einen Monat vor DVD Veröffentlichung kam ich zu dem Vergnügen mit der Leih DVD dieses Horrorfilms einen angenehm gruseligen Abend zu verbringen. Die DVD selbst ist vom technischen Standpunkt aus absolut in Ordnung und Aussagen wie hier zu hören, das die DVD nicht abspielbar ist, kann ich nicht bestätigen. Auf dieser Einzel DVD gibt es als Extras nur ein paar Trailer. Wer auf mehr Bonus steht, sollte zum Digipack greifen.

Der Film selbst hat mich angenehm und recht positiv überrascht. Zum einen ist die Idee des Streifens recht gut und dann geht auch die Umsetzung völlig in Ordnung.
Barrow ist eine Kleinstadt in Alaska am absoluten Arsch der Welt, wo einmal im Jahr für 30 Tage absolute Dunkelheit herrscht. Viele Einwohner verlassen für diesen einen Monat die Stadt und nur die Hartgesottenen bleiben da. Als am letzten Abend vor der langen Dunkelheit ein mysteriöser Fremder wegen Unruhestiftung von Sheriff Eben Oleson (Josh Hartnett) in die Zelle gesteckt wird, nimmt der Horror seinen Anfang. Im Gefängnis prohpezeit der Sonderling dem Sheriff, dessen Frau, seinem Bruder und der Großmutter den baldigen Tod.
Wie sich herausstellt ist der Fremde Wegbereiter für eine blutrünstige Horde von Vampiren die in der selben Nacht über das Städtchen herfällt. Nur ein kleinen Gruppe gelingt es sich auf dem Dachboden eines Hauses zu verstecken. Von da an beginnt ein Kampf gegen die Zeit. Wird es die Gruppe schaffen die 30 Tage Dunkelheit zu überstehen?

Das klingt recht spannend und ist es auch. Der Film schafft es durch die ständig drohende Gefahr der Vampire zum einen und der Dunkelheit zum anderen Spannung zu erzeugen die bis zum leicht enttäuschenden Ende anhält.
Man zittert mit der kleinen Gruppe mit und erschrickt wenn plötzlich die Vampire über das Dach des Verstecks laufen. So spannend der Film ist, so blutig ist er leider auch und somit definitiv nichts für Leute mit schlechtem Magen. Es wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen soviele Splatterszenen einzubauen da der Film auch so gut nur von der Spannung leben kann. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich noch das sowohl teilweise die Vampire als auch manche Szenarien zu unecht und gestellt wirken, aber das tut einem tollen Gruselaband im Grunde genommen nichts.

Alles in allem ist 30 Days of Night ein sehr guter Horrorfilm der durch eine spannende Handlung und gute Effekte punkten kann. Der Schluss ist in meinen Augen ein klein wenig enttäuschend, aber das ist nicht sonderlich tragisch. Für alle Horror- und Vampirfreaks ein absoluter Pflichtfilm !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nr.1 Vampir-Film, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Glück gibt's diesen Film hier, denn Edward, der schmale Schönling, hat ja nun Vampirfilme gleich mehrfach lächerlich gemacht (ich habe schon nach dem ersten Teil aufgegeben und hörte, es wurde noch jämmerlicher). 30 DAYS OF NIGHT heisst der Vampirfilm für echte Männer, deren Gehirne noch nicht total weichgespühlt sind, vor lauter Emanzipation. Diese Vampire hier schreiben keine Gedichte und achten auch nicht darauf, ob die Haare liegen. Mies, pfeilschnell, gnadenlos. Hier wird nicht verhandelt, niemand verschont, sondern nur mit viel Versteck-Spiel ums Überleben gekämpft. Für mich der beste Vampirfilm bisher. Frauen, die auf Micro-Dödel Edward getue stehen, empfehle ich nur die letzten 2 Minuten von diesem Film und selbst die könnten noch zu heftig sein. Sorry Mädels aus den 90ern, aber so sieht nunmal ein Vampirfilm für Kerle aus, die sich beim Fernsehen noch ungeniert an den Sack packen dürfen und dafür auch ne Menge zu geben haben. That's the Power of love !
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz..., 4. August 2010
Von 
Ophelia (Helsingör) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night [2 DVDs] (DVD)
...kommt dieser knallbrutale, spannend inszenierte und ästhetisch wunderschön in ungesättigte Farben getauchte, "Schlitzerfilm" daher.
Hä? Schlitzerfilm? Erklärung folgt unten.

Der Ort des Geschehens: Barrow, ein kleines abgeschiedenes Kaff am äußersten Zipfel von Alaska.... Schnee, Dunkelheit, Stürme, Frost. Es ist der Tag, an dem zum letzten Mal ein Sonnenstrahl das kleine Nest erreicht und viele Bewohner verlassen im Zeitraum um die Wintersonnenwende den Ort. Nur 150 Einwohner bleiben, während der andauernden 30 Tage Dunkelheit.
Der Alltag um den Protagonisten, ein Polizist in der Ehekrise, wird kurz skizziert und kleine Begebenheiten machen dem Zuschauer bald deutlich, dass hier in Barrow etwas Böses seinen Anfang nimmt. Es häufen sich in kürzester Zeit Sabotageaktionen, welche klar als Versuche den Ort von der Außenwelt abzuschneiden, erkennbar sind. Eben Oleson, der Polizist, hat sich darum zu kümmern, während seine Frau sowohl ihn, als auch den Ort, verlassen will, aber dummerweise das letzte Flugzeug verpasst, während der 30-tägigen Polarnacht wird keines mehr starten.
Falle zugeschnappt.
Schon am Abend bestellt ein verwahrloster Fremder in einem Restaurant mit Nachdruck "rohes Fleisch". Dann rotten sie sich zusammen, die Herren Vampire, um ENDLICH mal wieder in Ruhe und ungeniert trinken zu können.
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Ich finde ja eigentlich, dass man bei der Comic-Adaption "30 Days of Night" nicht gerade von einem Vampirfilm sprechen kann. Nur weil welche darin auftauchen, sind sie nicht Genre bestimmend. Das da ist, wenn ich mich als Horrornovizin nicht irre, ein typischer Slasher und die Vampire sind ersetzbar. Man könnte sich beispielsweise statt derer, eine kleine Horde vernarbter Typen vorstellen, die im schwarz-rot-gestreiften Pulli rum rennen und alles was sich bewegt, Mann, Weib, oder Kind, schlitzen anstatt beißen. Guut sie sind vielleicht ETWAS intelligenter als Freddy und Co, aber von distinguierten oder gar nonchalanten Vampiren zu sprechen, wäre vermessen. Auch wenn sie in Frack und Abendkleid auftreten sind sie eher prolliger und wenig zurückhaltender Natur, unmanikürt, mit extrem schlechten Zähnen, und dem Fauchen und Fletschen eines fantasyartig überzeichneten Raubtiers. Allein der Chef hatte ein ansatzweise "grafenhaftes" Auftreten und artikuliert sich. In die Tiefe ging hier aber nix, gaanz, ganz am Rande erfährt man mal kurz was darüber was der Clan der Vampire über Jahrhunderte plante. Hier gibt es weder Charakterzeichnung, noch ein erotisch-barock angehauchtes Szenario zwischen Mensch und Vampir (wie in Coppolas's Dracula ), zeigt auch keine menschlich-tragische Seite des Vampirismus, bzw die zumindest angedeutete, kindliche Unschuld des Vampirkindes (wie in Interview mit einem Vampir ), auch fehlen die typischen, romantisch angehauchten, augenzwinkernden Blicke in die nostalgische 19. JH Gruselwelt (wie in Dracula). Von einem Vampirfilm erwarte ich aber zumindest stilvollen Grusel, keine rohe Gewalt. Vampire umgarnen ihr Opfer, spielen mit ihm, oder machen es sogar an! Und der Tod kommt zwar eiskalt, aber elegant und hinterlässt HÖCHSTENS ein Anstandströpfchen Blut, welches dann entweder dezent am Hals des Opfers, oder malerisch am arroganten Kinn des Nosferatu, klebt. Nein, nicht mal Tischmanieren haben sie hier. Hier haben wir Vampire mit Karies, die aussehen, als hätten sie Spaghetti mit Tomatensoße direkt aus der Schüssel gegessen. Überall Blut! Sie sind getrieben vom Hass auf die Lebenden, aber von der Tragik des unstillbaren Verlangens BLUT zu trinken kam bei mir nichts an. Die dunklen melancholischen Blicke der Damen & Herren Blutsauger wären sehr gut gelungen, auch diese verfremdete Augen und Nasenpartie.... aber sobald einer vor denen den Mund aufmacht - ähhh- etwas befremdlich und grausam. Wenn man die verschiedenen Reviews hier liest....nun, so mach hartgesottener Horror- bzw Splatterfan kommt hier, scheint's, trotz üppiger Hau- Stech- und Beißszenen nicht auf seine Kosten. Vielen bleibt der Film viel zu harmlos, die Vampire gar zu albern. *Schulter zuck* Albern fand ich sie nur ganz manchmal, aber seltsam und ungewöhnlich schon... Atheistisch sind sie, Kreuz und Weihwasser dürfte ihnen schnuppe sein. Und sie sind wirklich böse. Die gruseligsten Momente waren aber für mich stets die, wenn sie nur als huschende Schemen zu erkennen waren. Ansonsten wurde Grusel durch Brachialgewalt etwas übertüncht. Aber klar, das ist dem Genre geschuldet und dies ist nun mal meines Erachtens ein Slasher mit anziehender Spannungs- bzw. Angstschraube und wichtig: detaillierten, blutspritzenden Gewaltmomenten. Unterstützt von Shredder, Grabenfräse, Hackebeil wird hier nichts ausgelassen. Sämtliche Arbeitsgerätschaften einer Kleinstadt in Alaska kommen irgendwann mal brachial zum Einsatz. Vampircharakteristika hätte nur Gelegenheit zum Trocknen, des von Regisseur D. Slade angestrebten Angstschweißes auf der Zuschauerstirn, gegeben. Oder gar die Luft rausgenommen? Die Spannung baut sich hauptsächlich dadurch auf, dass die rasch dezimierten Einwohner mehr und mehr von den Verfolgern in die Enge getrieben werden und im Versteck verzweifelt versuchen unentdeckt zu bleiben bzw. teils tragisch, um ihr Überleben (vergeblich) kämpfen müssen. Das ist nervenzehrend und sehr atmosphärisch gemacht. Und im Nachmittagsprogramm (O-Ton eines von der Gewalt/Grusel Enttäuschten) würde ich dieses blut&schockgefrostete Werk wirklich nicht haben wollen.

Optisch ist der Film schlicht, aber sehr stylisch.
Das ganze Setting ist genial....die Atmosphäre...die schneebedeckte Szenerie, wie das Licht eingesetzt wird und die ungewöhnlichen Bilder aus der Vogelflugperspektive... das eingetupfte Rot.
Die Musik ist schräg, wundervoll und geladen, mal huscht sie übers Dach....mal röhren E-Gitarren, während der Schnee sanft fällt.... jedenfalls betont sie sphärisch auf sehr aufregende Art die Bilder, derweil ich versuche in der Sofaritze zu verschwinden.
Das Kunstvolle hier, tröstet mich auch über ein etwas unglaubwürdiges Finale hinweg.

[ Uund...kleiner Spoi*ler...
...dass es am Ende doch noch eine romantische Szene gibt, wo ausgerechnet ein Vampirmännchen mit 'nem blonden Polizistenmädel schmusend und händchenhaltend im Sonnenschein sitzt -...also das schockte mich dann doch. Ich dachte das wäre allein die groteske Idee von Biss-Autorin Stephenie Meyer gewesen, aber nein, nur die Wildblumenwiese fehlte. Und auch hier beißt Edwa- äh Eben das Mädel vor lauter Anständigkeit nicht. Nein.
Da hat Regisseur David Slade abgeschrieben und sich dann noch flugs die Verfilmung von Eclipse unter den Nagel gerissen. ;-) ]

Resümee:
Dass Blut im Schnee mit einem schwarzen Rahmen drumrum gut aussieht, wissen wir spätestens seit dem Märchen der Geb. Grimm. Gut, wir haben hier einen Horrorfilm, der so gut aussieht wie Schneewittchen, ungefähr so aufgebaut ist wie ein Freddy Krüger (oder?), nägelbeißend spannend ist und brutal daher kommt. Gespickt mit gewöhnungsbedürftig seltsamen Vampiren, welchen allerdings leider nur eine bedrohliche Nebenrolle zugestanden wird. Die Schauspieler sind gerade noch Mittelklasse, das reicht noch knapp für einen solchen Film.
Stilvoller Grusel wird durch rohe Gewalt, Verfolgungswahn und Existenzkampf ersetzt. Dafür gibz aber stilvolle Bilder.
Huhhh....also so richtig gut schlafen konnt' ich in der Nacht die den 30 Tagen Night folgte, ehrlich gesagt nicht. :-o)

DVD1: Der Film hat FSK 18 und ist ungekürzt. 112:53 Min. (106:48 Min. o.A.)
Es gibt einen Audiokommentar, bei dem allerdings NICHT David Slade, sondern die beiden Hauptdarsteller und der Produzent Rob Tapert zu Wort kommen.

DVD2:
-Making of
- Interviews
- Deutscher und Englischer Kinotrailer
- B-Roll
- Infos zu Cast & Crew
- Bildergalerie
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutlich über dem Durchschnitt!, 30. April 2008
Von 
Joerg Vogel "Planet-Bird" (Paderborn, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night (2 DVDs im Digi-Pak) [Special Edition] (DVD)
Eigentlich ist dieser Film bisher komplett an mir vorbeigelaufen. Durch "Mundpropanganda" aufmerksam geworden, habe ich mir dann die DVD besorgt und wurde angenehm überrascht.

Die Story gibt nicht viel her, was dem Film aber auch keine Abbruch tut. In diesem Fall lebt der Film nämlich von seiner Atmosphäre, die durch die tolle Kulisse (500-Seelen-Dorf im Norden Alaskas; 30 Tage lang Polarnacht) und die offensichlich völlig hoffnungslose Situation entsteht.
Insbesondere diese Atmonsphäre erinnert frappierend an die Darstellung mit der vom Himmel fallenden Asche aus "Silent Hill", welche auch sehr gut gemacht war. Nur dass hier keine Asche sondern Schnee vom Himmel fällt. Das Spiel mit der Tiefenschärfe schafft jedoch eine sehr reale Darstellung des tiefverschneiten Dorfs.

Ein Dorf, welches eigentlich in "erzwungener Harmonie" lebt (die Einwohner sind 30 Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten und sind auf sich selbst angewiesen) wird urplötzlich mit einem übermächtigen Feind konfrontiert, der die Bewohner gleich reihenweise niedermetzelt. Eine uralte Vampirspezies hat sich das Dorf als Weidegrund ausgesucht und die überlegenen Kräfte der Vampire machen die Dörfler in der Dunkelheit zu einer leichten Beute.
Nur Sheriff Eben (Josh Hartnett) und seine Frau Stella (Melissa George) stellen sich den Vampiren entgegen und müssen sehr schnell feststellen, dass ein offener Kampf nicht lange dauern würde...

Die Darstellung der Vampire ist außergewöhnlich gut gelungen. Die Gesichter sind teilweise auf sehr merkwürde Weise in die Länge gezogen, sodass die Augen schräg im Gesicht stehen. Andere wiederum tragen einen regelrechten Bart aus Blut um das Kinn, aber allen gemein ist das sehr bedrohlich wirkende Gebiss, welches auch sehr ausführlich in Szene gesetzt wird. Selten habe ich Vampire gesehen, die so bedrohlich und fremdartig gewirkt haben. Meistens werden Vampirwesen entweder zu Karrikaturen verzerrt oder einfach nur ganz billg mit ein paar zu großen Eckzähnen versehen. Hier ist man deutlich darüber hinausgegangen und hat den Vampiren auch noch eine eigene, ebenfalls furchtbar fremdartig wirkende, Sprache verpasst. Das alles zusammen schafft ein abgerundetes Bild von einer Spezies die von Hunger und Qualen geradezu gezeichnet ist.

Mit Special Effects wird hier (im Vergleich zu andere Filmen) recht sparsam umgegangen. Außer am Ende des Films, als viele Flammen zu sehen sind, passen sich die Effekte auch hervoragend ein. Das Feuer am Schluß sieht sehr künstlich aus, schafft jedoch trotzdem eine beeindruckende Hintergrundkulisse.

Ebenso wie "Silent Hill" endet auch "30 Days of Night" mit einem wahren ENDE und nicht mit einem gräßlichen Cut, der mehr Fragen als Antworten liefert. Allen, die diese Enden ebenso hassen wie ich, sei gesagt, dass das Ende wirklich sehenswert ist... im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Bildqualität ist sehr gut, der Film selber ist (auch genre-untypisch) nicht zu dunkel. Der Sound ist Klasse und kann überzeugen. Das Menü ist allerdings nicht erwähnenswert und passt nicht wirklich zum Film.

Fazit:
"30 Days" hat definitiv das Zeug zu einem kommenden Klassiker. Atmosphärisch sehr gut gelungen und extrem blutrünstig. Nix für schwache Nerven. Daumen hoch!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmende Atmosphäre und düsterer Vampirstreifen, 19. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night DVD (DVD)
Also ich kann mich den schlechten Rezensionen einiger meiner Vorgänger nicht anschliessen. Der Film ist echt gut umgesetzt und auch die Darsteller sind keine Leihen, denn dem ein oder anderen Movie-Gucker dürften die Hauptdarsteller schon ein Begriff sein. Der Film ist zwar anders... erinnert von den Vampiren her ein wenig an den Film "Die Körperfesser". Denn auch diese schreien, dass es einen durch Mark und Bein geht. Alles in Allem ist Film echt ein Hammer. Wer allerdings Streifen wie "Interview mit einem Vampir" erwartet, ist hier falsch bedient. Der Film zielt eher auf die blanke Angst und auf Schockeffekte! Dennoch gibts von mir 5 Punkte! Um es nochmals zu erwähnen... der Film wurde nicht gekürzt!

Die verschiedenen Lauflängen lassen sich durch die unterschiedlichen DVD-Formate erkären! DVD und Blu-ray Disc '30 Days of Night' enthalten beide die identische Filmfassung, diese entspricht wiederum der deutschen Kinofassung. Die FSK hat den Film in dieser Fassung mit einer Altersfreigabe k.J. (keine Jugendfreigabe) bewertet.

Die unterschiedlichen Lauflängen von regulärer DVD und Blu-ray Disc sind technisch bedingt: Während die Blu-ray Disc 24 Bilder pro Sekunde zeigt, spielt die DVD pro Sekunde 25 Bilder ab. Dies ist für das Auge des Zuschauers nicht merklich, aber auf die Dauer eines Spielfilms schlägt sich die schnellere Geschwindigkeit eben doch in einer kürzeren Gesamtlänge des Films nieder. Im Kino wird der Film mit einer Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde gezeigt, die Laufzeit der Blu-ray Disc ist daher mit der Lauflänge Kino identisch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Jahrhundertelang dachten sie, wir existieren nur in bösen Träumen", 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night DVD (DVD)
Da hat sich die Menschheit wohl gründlich verrechnet.
"30 Days of Night" ist handfester Vampir- und Splatter Horror, praktisch aus dem Gefrierschrank.
Ein eiskalter Windhauch weht uns direkt durch den Bildschirm ins Wohnzimmer. Wir befinden uns schließlich in der tiefsten Arktis, in einem kleinen verlassenen Dörfchen am Ende der Zivilisation.
30 Tage im Jahr geht dort die Sonne nicht auf, 30 Tage in denen in der Finsternis eine Vampirbrut in den dunklen Gassen, den sturmumtosten Fabrikanlagen lauert.
30 Tage in denen ein kleines Grüppchen von Bewohnern um das Überleben fürchten muß, Gefahr läuft unfreiwillig zur Bluttransfusion gebeten zu werden.
"30 Days of Night" wird, das sei vorab gesagt, sicherlich niemals irgendeinen Innovationspreis gewinnen.
Dafür ist die Story zu altbekannt. Aber welcher Horrorfilm könnte überhaupt heute noch neue Aspekte bringen.
Aber ,und das macht den Film absolut empfehlenswert, die Macher kennen sehr gut die bewährten Spielregeln, orientieren sich zum Beispiel an einem Regiemeister wie John Carpenter und drehen die Spannungsschraube durch die Einheit von Ort, Zeit und Handlung immens hoch.
Sei es ein Kaufhaus ("Dawn of the dead"), ein Polizeirevier ("Assault") oder wie bei Carpenters "The Thing" eine abgelegene Polarstation, stets funktioniert das Grauen mit dieser einfachen Formel sehr nachhaltig.
Ein Gruppe von Protagonisten, abgeschottet von der Zivilisation, einsam auf sich selbst zurückgeworfen, ohne Fluchtmöglichkeit wird durch eine unheimliche Macht bedroht umd muß sich dieser erwehren.
Dieses Prinzip wurde hier perfekt umgesetzt.
Vielleicht nicht überraschend, aber zu jeder Zeit packend, blutig und mit großartiger beklemmender Atmosphäre.
Wenn der eisige Wind um die Häuser heult, dichter Schneefall die Sicht behindert und die Minusgrade im Wohnzimmersessel fühlbar werden, dann setzt dieser Film auf die eisige Faszination der tödlichen unendlichen, weißen Einsamkeit von Carpenters "The Thing".
Sehr überzeugend auch die Schauspielleistung. Ebenfalls immens vorteilhaft, daß wir von albernen Witzen und dämlichen Dialogen, übrigens auch von töffeligen Teenys verschont bleiben.
Mit grosser Unheimlichkeit, stringenter Storyführung und nicht zuletzt auch überzeugend blutigen Spezialeffekten, allesamt in der FSK-18 Fassung ungeschnitten, kann "30 Days of Night" überzeugen.
Gedreht in eisblauen, klirrend kalten Farben, mit guter Kameraführung, mit einem schaurigen Sound, der wahlweise wechselt zwischen absoluter Stille und dann wieder stakkatohaften Klängen, ebenfalls eine Hommage an die nervenzerrende Filmmusik Carpenters.
So ergibt sich hier für den Horror-und Splatterfreund ein bissfestes Filmvergnügen, in dem ein grosser Hauptdarsteller eindeutig die unwirklich, lebensfeindliche weiße Schnee-Einöde darstellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss ein Horrorfilm sein!, 6. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night (2 DVDs im Digi-Pak) [Special Edition] (DVD)
Manche bezeichnen diesen durch den Vampir-Comic von Steve Niles inspirierten Film als das letzte ernstzunehmende Filmwerk des Vampir-Genres bevor Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen besagtes Genre gänzlich der Lächerlichkeit preisgab und damit, ja ich sage es offen, zerstörte. Der originelle Schauplatz, der exquisite Spannungsbogen, die unmenschlich erscheinende Vampirdarstellung und die realistische Survival-Action inklusive der gut gemachten Splatterszenen machen 30 Days of Night zu einem großartigen Film. Schauspielerisch glaubwürdig vorgetragen und stimmungstechnisch perfekt abgestimmt, bietet dieser Film alles, was einen guten Horrorfilm ausmacht: Spannung, krasse Szenen und eine unvorhersehbare Story. Hier liegt ein Werk vor, was für meine Begriffe in die ewige Hall of Fame des Horrorfilms einzuordnen ist!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Vampir-Filme der letzten Jahre!, 22. März 2008
Von 
Ceowulf (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night (2 DVDs im Digi-Pak) [Special Edition] (DVD)
Hingegen so einigen Rezesionen möchte hier einmal mein Wohlgefallen zu dem Film in Form von Text an den Tag legen!

Alaska. Am nördlichen Polarkreis wird es in der kleinen Stadt Barrow einmal im Jahr für einen Monat lang dunkle Nacht und die Sonne verschwindet für 30 Tage!
Kurz nachdem das letzte Flugzeug, mit welchem ein Großteil der Stadtbevölkeruung eben diese für einen Monat verlassen will, gestartet ist bricht die Nacht herein!
Seltsame Vorkommnisse beunruhigen den Sheriff! Warum wurden alle Handys der Stadt gestohlen und verbrannt? Der einzige Huubschrauber zuerstört und die Internetverbindungen getrennt? Und vor allem, wer soll all das getan haben?
Nicht allzu lange muss der Sheriff auf die Antworten dieser Fragen warten! Denn bald schon fallen düstere Kreaturen über die Stadt her und verleiben sich das Blut der übrigen Stadtbewohner einer nach dem anderen ein, bis nur noch eine kleine Gruppe übrigbleibt die verzweifelt versucht zu begreifen, was vor sich geht und mit allen Mitteln kämpft, um die 30 Tage der ewigen Nacht zu überstehen...

Hört man sich diese Beschreibung an denkt man sich, nun gut, und...?
Betrachtet man es genau ist es rein gar nichts neues! Altbewährtes was sich hier allerdings einfach wunderbar in Szene setzt!
30 Days of Night ist seit langem mal wieder ein Film, in dem die untoten Blutsaugen eine absolute und Übermenschliche Kraft haben die alles in den Schatten stellen!
Unglaubliche Bruttalität und explizierte Gewalt wird an den Tag gelegt und lässt den einen oder anderen Horror- und Splatterfilm Liebhaben mit offenem Mund dasitzen!
Spannung wird regelmäßig recht schnell und gekonnt aufgebaut, lässt sich dann aber recht schnell wieder fallen und endet in den eben genannten Szenen!

Die Charaktere sind mittelmäßig, werden aber sehr gut von den Darstellern in Szene gesetzt! Der Einfallsreichtum der Charaktere, gegen die Vampire anzugehen reicht von einer Axt bis hin zu einer Grabenfräse! So zeigt sich das sich die Autoren nicht sehr viel mit dem Charakterdesign der menschlichen Darsteller befasst haben!
Dafür widmeten Sie Ihre ganze Auffmerksamkeit dem Charakterdesign der Vampire! Denn diese wurden schlicht und ergreifend perfekt umgesetzt und absolut treffend besetzt! Sie vermitteln dem Zuschauer den Eindruck und Glauben, dass sie es hier mit echten Blutsaugern zu tun hätten!
Sie sprechen in Ihrer eigenen skurrilen Sprache und zeigen durch einen kurzen Satz in Menschensprache das sie mehr sind als nur blutrünstige Monster, sondern intelligente blutrünstige Monster!
Sie wirken einfach übermenschlich und setzen Ihre Pläne perfekt durchdacht um!

Der Soundtrack weiß durch geziehlte Höhen und Tiefen den Puls von 0 auf 100 zu bringen und den Zuschauer ein ums andere Mal für einen Augenblick die Atmung ausszulassen!

FAZIT: 30 Days of Night ist endlich mal wieder ein Film mit dem man sich einen perfekten Horror Abend machen kann ohne alzu viel nachdenken zu müssen! Perfekt inzenierte Vampire bei mittelmäßigen menschlichen Charakteren!
Allerdings sollte sich der Leser dieser Rezesion im Klaren sein, dass dieser Film nichts für zarte Gemüter ist, denn die genannten Gewaltszenen werden schon ziemlich deutlich und präzise gezeigt!
Für alle die gerne Vampir Horror sehen und nicht alzu viel Wert auf Handlung legen heißt es hier ZUGREIFEN!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerter Horror!, 14. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 30 Days Of Night Special Edition [DVD] (DVD)
Eingentlich gibt es nicht mehr viel zu sagen nach der sehr treffenden Rezension von Thomas.
Der Film überzeugt durch die grandiose Kulisse und die überzeugende Darstellung. Die Vampire wirken sehr furchterregend und das nicht nur, weil die Maske ganze Arbeit geleistet hat, sondern auch weil die Bewegungen - von linkinsch bis unberechenbar - sehr passend sind.
Ich hätte dem Film dafür gerne 5 Punkte gegeben, aber leider ist die Handlung sehr dünn, weder die gelungene Atmosphäre, noch die überzeugende Darstellung, noch die extreme Brutalität der blutrünstigen Monster macht dieses Manko völlig wett.
Trotzdem: Ich kann den Film empfehlen und halte ihn durchaus für sehenswert.
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30 Days of Night (2 DVDs im Digi-Pak) [Special Edition]
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