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am 30. Mai 2012
Vorab an alle Bewerter mit einem Stern:
Man sollte hier eine Rezension über den FILM und nicht über Zoophilie abgeben!!!

Ich finde den Film sehr mutig, einzigartig und professionell. Ein Meisterwerk aus Dokumentation über eine wahre Begebenheit und einem Kinofilm über ein tabuisiertes Thema.
Der Film zwingt einen sehr unparteiisch die eigene Meinung für einen kurzen Moment zu hinterfragen.

Es ist vielleicht kein Film für einen DVD Abend mit Freunden.
Jedoch ist es vielleicht ein Film für einen ruhigen Abend mit einem sehr guten Freund.

Seht ihn euch an und bildet euere eigene Meinung (zu dem Film)!
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am 30. November 2014
" Du kannst eine Verbindung zu einem anderen, intelligenten
Lebewesen herstellen. Das....sich sehr freut, mitmachen zu dürfen,
dabei zu sein. Du kannst es nicht nach der neuesten Madonna- Platte
fragen- es hat keine Ahnung, wer Tolstoi ist. Du kannst nicht mit
ihm über den Unterschied zwischen Monet und Picasso diskutieren....
die existieren nicht in seiner Welt. Das ist eine einfachere, ehrlichere
Welt und.....in diesen Augenblicken kannst du dich irgendwie von deiner
eigenen Welt lösen."-
So zieht sich der Erzählstrang eigentlich durch den ganzen Film.
Zugegeben, ich habe mich mit dem Thema Zoophilie noch nie auseinander-
gesetzt. Warum auch? Empfinde nur Abscheu, Ekel, Mitleid für`s Tier-
und Wut darüber, wie der ach so intelligente Mensch in der Lage ist,
die absonderlichsten Neigungen zu entwickeln.
Wie auch bei Pädophilen oder Personen, die scheinbar das höchste Glück
der Gefühle und Empfindungen sexueller Art an Leichen entwickeln.
Scheußlich, aber leider Realität.
Ziemlich fatal, was in manchen Hirnen so abläuft.
" Dem Hengst ist es egal, ob er eine Stute oder jemand, der nicht seiner
Art angehört, unter sich hat. Männliche Geschöpfe haben nur eine Lebens-
aufgabe....nämlich sich fortzupflanzen." Oha....dazu sage ich jetzt besser
gar nix.
Oder doch- erschreckende Aussage eines Mannes, der es ja wissen muss. Denn der Film
basiert auf Sprachaufzeichnungen von ausführlichen Interviews, die uns Jenny
Edwards, Coyote, der Happy Horseman und H gewährt haben- so der Regisseur.
Kann man einer so kranken Seele wirklich Schuld vorwerfen? Wirkliche Antworten
gibt es hier nicht. Dieser Frage wird mir hier zu sehr aus dem Weg gegangen.
Was bleibt, ist dieses flaue Gefühl im Magen.

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Zoo- Story:

Ein verschlafenes Nest im Staate Washington. Das idyllische Fleckchen
Enumclaw wurde 2005 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt,- als ein
bizarrer Todesfall durch die Medien geisterte: Kenneth Pinyan, ein 45-jähriger
Ingenieur, starb an inneren Blutungen im Darmbereich. Nachdem er Sex mit
einem Hengst hatte.
Filmemacher Robinson Devor rollt die Geschichte um Mr. Hands, wie sich der
Mann im Internet nannte, nochmals auf, indem er mit vielen Beteiligten spricht.
Pferdeknechte, Tierärzte, Polizisten und Menschen, die in den einschlägig
orientierten Chatrooms als Experten gelten.
Mit seinem medidativen, einfühlsamen und zugleich verstörenden Dokumentarfilm
über ZOOphilie gelingt es Devorn zwar, einen Mann darzustellen, der eines der
letzten großen Tabus brach. Sein Tod schockierte eine ganze Nation.
Aber ist das, was wir vorgeben zu sein, so unterschiedlich von dem, was wir
wirklich sind?

__________________________________________________________________

Zoo- Fazit:

Der Film bemüht sich, einen objektiven Blick auf das heikle Thema
ZOOphilie zu gestatten. Scheitert aber in meinen Augen an der Machart-
mir fehlt der rote Faden. Etwas mehr Info statt unzusammenhängenderer
Kommentare hätten dem Film durchaus gut getan.
Okay, man erfährt, daß die Konsequenz aus dem Vorfall nun die Verabschiedung
eines Gesetztes ist; das sexuelle Praktiken mit Tieren im Staate Washington verbietet.
(Und wie sieht`s damit bei uns aus? ) Es wird als Schwerverbrechen der Klasse C
eingestuft und mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft. Ich hoffe, auch
unter Berücksichtigung des missbrauchten Tieres.
Ein Mann wurde bereits aufgrund dieses Gesetztes angeklagt; seine Frau hatte
ihn mit der Kamera ihres Mobiltelefons fotografiert, als er Sex mit dem armen
Hund der Familie hatte.

Drei Sterne für den Versuch, ein Unding an unseren Mitgeschöpfen zu "verstehen".
Bin mir aber nicht sicher, ob ich oder auch andere es je " verstehen" wollen.
Können.

-.-
7171 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. November 2014
Was sollte mir dieser Film jetzt sagen? Nun, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe nur ein paar nebulöse oder naturverherrlichende Bilder gesehen, die über Interviews von Sodomisten gelegt wurden, die sich als arme, tierliebe Opferlämmer darstellten. Hier wurde lediglich auf sehr langweilige Art und Weise darüber berichtet, wie ein Typ namens »Mister Hand« von einem Pferd getötet wurde, mit dem er kurz zuvor Sex hatte. Keinerlei handfeste Interviews mit Kritikern, keine Reporter oder ähnliches kamen zu Wort, sondern nur die aaaarmen Tierliebhaber, die halt zwischendurch mal nen Pferdedödel in sich drinnen hatten. Ganz normale Sache eben, wie in jeder intimen Beziehung, und die Medien machen da ein Riiiiesen-Aufhebens von. Sorry, aber so ein Schrott sollte wirklich verboten werden. Hier wird sehr einseitig über ein indiskutables Thema gesprochen. Der Film ist ermüdend und hat mich in keiner Weise berührt oder erreicht. Zwar hab ich es bis zum Ende durchgehalten, aber nur, weil ich ständig hoffte, der Film würde endlich irgendeinen, zumindest informativen Nutzen haben. Aber Fehlanzeige. Verschenkte Lebenszeit. Für diesen Murks ist jeder bezahlte Cent zu viel in meinen Augen.
Fazit: keine Kaufempfehlung!
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am 29. Juni 2008
"Zoo" ist einer der seltenen, sehr seltenen Fälle, dass eine Dokumentation beim Betrachter die komplett gegenteilige Reaktion hervorruft, als der Regisseur beabsichtigte. Der Film greift einen wahren Fall auf, bei dem sich eine Gruppe Männer, verbunden durch eine sodomitische Tendenz, regelmäßig auf abgelegenen Farmen in Washington trafen und dort ihre Vorliebe auslebten d.h. (und wir wollen es offen aussprechen) Sex mit Haus- und Nutztieren hatten. Dies ging eine Zeitlang gut, weil in diesem Staat kein ausdrückliches Gesetz diese Praktiken verbot, und Filmmaterial dieser Sitzungen wurde sogar im Internet veröffentlicht. Einer dieser Männer starb jedoch 2005 durch einen Darmriss, unmittelbar nachdem er sich das Genital eines Hengstes anal eingeführt hatte. Der unweigerlich darauf folgende Medienskandal führte zu einer Razzia der Farmen und der sofortigen Wirksamkeit eines Gesetzes, das Sodomie in Washington verbietet: Die verbliebenen Clubmitglieder mussten allen zukünftigen derartigen Aktivitäten abschwören und nutzen nun diesen Film als Plattform um über diese angeblich ungerechtfertigte Behandlung zu klagen.

Dass "Zoo" ein Film ist, der das Publikum spaltet, wäre untertrieben; was den Film so abstoßend macht (und der Grund, warum ich hier nur die schlechteste Bewertung für angebracht sehe), ist jedoch nicht, dass er sich eines so kontroversen Themas widmet wie Sodomie: Es ist die Tatsache, dass er zu uneingeschränkter Solidarität zu Menschen mit dieser Veranlagung aufruft, und das Phänomen Sodomie auf die Maße eines harmlosen Schuhfetisches reduziert. Das Argument, dass diese Männer kein Verbrechen begangen haben, da kein Gesetz vorlag, gegen das sie verstoßen konnten, genügt mir persönlich nicht - hier geht es um ganz andere, gesellschaftlich-ethische Maßstäbe, aber an diese Dimension verschwendet der Film keinen Gedanken.
Und es ist diese absolute Schamlosigkeit, die Unfähigkeit zur Distanz, mit der sich diese Männer in den Interviews als verfolgte, beklagenswerte Minderheit darstellen, die niemandem geschadet hat, die aber trotzdem von einer kalten, engstirnigen Welt um ihr Vergnügen gebracht wurde, die "Zoo" zu einem so verlogenen, heuchlerischen Film macht. Denn noch viel obszöner als dieser Mangel an Selbstreflexion, der Geschlechtsverkehr mit Tieren als ein kleines, harmloses Privatvergnügen bagatellisiert, ist die Tatsache, dass der Regisseur all diese Geschichten willig und mit bedingungsloser Sympathie schluckt und von der ersten Minute an mit vollfetter Kitschmusik und minutenlangen Außenaufnahmen von Wäldern und Wildnis das Konfliktpotential des Themas nicht nur herunterspielt, sondern komplett ignoriert. Der Rahmen der Interviews beschränkt sich auf den kleinen Kreis der unmittelbar Betroffenen sowie die Ermittler dieses Falls: Auf Pfarrer, Psychologen, Ethiker, auf all jene die vielleicht ein Argument vorbringen könnten, warum man NICHT Sex mit Tieren haben sollte, wartet man vergeblich. Und dank dieser komplett einseitigen Sichtweise, die das berechtigte schockierte Medienecho auf den Fall als "Hexenjagd" abtut und die Betroffenen als Opfer porträtiert ist "Zoo" auch keine dokumentarische Studie einer psychosexuelle Störung (eine Studie, die durchaus ihre Berechtigung hätte), sondern ein unreflektierter Ruf nach Toleranz, für eine Perversion, die sich sämtlicher Toleranz verbietet; ein Film, der alle Gegenstimmen konsequent ausblendet, keine unbequemen Fragen stellt, sondern sich lieber achtzig Minuten lang im Lichte seiner politisch korrekten Selbstherrlichkeit sonnt. Einer der Beteiligten begründet seine Vorliebe mit folgendem, ungemein aufschlussreichen Satz: "Es ist einfach mal passiert. Und es hat mir gefallen." Tiefschürfende psychologische Einsichten über die Abgründe menschlichen Verhaltens klingen anders.

Der entscheidende Satz, den die verbliebenen "Zooophilen" immer wieder in den Raum stellen, ist, dass sie eine "stärkere Zuneigung für Tiere empfinden, als andere"; das ist natürlich eine sehr diplomatische Formulierung, und Pädophile, Nekrophile und Koprophile (Menschen, die sich an Fäkalien sexuell ergötzen), würden wohl einen ähnlichen Satz gebrauchen, um ihre Vorliebe zu erklären ' das heisst aber noch lange nicht, dass so eine Neigung entschuldbar oder auch nur akzeptabel ist.
Es genügt nur ein Schritt Distanz, weg von der sentimentalen Musik, den verträumten Landschaftsaufnahmen und den weinerlichen Selbstaussagen, um in den Männern in diesem Film ernsthaft gestörte, sozial und emotional pervertierte Menschen zu sehen, die dringend in therapeutische Behandlung gehören: Menschen, deren alleiniger Lebenssinn sich darauf reduziert hat, sich am Wochenende auf abgelegenen Farmen treffen, starken Alkohol zu konsumieren und dann in den Ställen Geschlechtsverkehr mit Tieren zu haben. In einer sehr aufschlussreichen Formulierung sagt einer der Täter, eine sexuelle Beziehung zu einem Tier sei einfach so viel unkomplizierter, da man mit ihm nicht "Manet, Picasso oder Tolstoi diskutieren müsse" - gibt so ein Satz nicht mehr über den Sprecher preis, als dass er als Argument für Sodomie dienlich wäre? Und verdient ein Mensch unser Mitleid oder auch nur unsere Toleranz, der sich für die einsamen Abende zwischen den Wochenenden Gipsabdrücke von Pferdepenissen anfertigt?

Man kann, so wie es mein Vorredner getan hat, alle (berechtigte) Empörung über ein Tabu von vorne herein vom Tisch wischen, indem man den Empörten verbohrte Intoleranz unterstellt; dabei geht es hier um etwas ganz anderes: Ich werte einen Film, der zu bedingungsloser Akzeptanz von Menschen aufruft, die Sex mit Tieren haben, als Symptom einer größeren Entwicklung, und als Anlass zu einer berechtigten Frage: Nämlich ob wir im angehenden 21. Jahrhundert tatsächlich Toleranz um jeden Preis praktizieren wollen, oder ob es nicht langsam wieder Zeit für die westliche Welt wird, ihren gesunden Menschenverstand einzuschalten. Ich jedenfalls habe andere Vorstellungen von einer "liberalen" Gesellschaftsordnung, als sämtliche Abartigkeiten tolerieren, jeder sexuellen Abnormität ein Forum bieten zu müssen, weil man andererseits als "reaktionär" dasteht. Müssen wir uns in 10 Jahren vielleicht anstatt der Christopher Street Day Parade an den Anblick der "Sodomie und Stolz"-Parade gewöhnen; und ein Jahr später vielleicht noch an die Inzest-Parade? Das sind Fragen, die mir während "Zoo" durch den Kopf gingen: Und es sind Fragen, die ich zumindest für mich selbst, schnell und eindeutig beantworten kann.
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am 11. Dezember 2013
Lieferung ging schnell. Dafür n Bienchen. Der Film selbst ist allerding echt schlecht. Flache Handlung und flache Dialoge. Wenn jemand einen guten KinoKontrovers-Film schauen will kann ich nur "A Hole in my Heart" und "Irreversibel" empfehlen.
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am 21. Dezember 2012
Ich habe diesen Film gekauft, weil mich das Thema Tabuisierung interessiert. Wie schon beschrieben zeigt der Film das nicht, worum es geht, jedoch er umkreist in Gesprächen und Selbstzeugnissen die Menschen, die diese Neigung haben und bringt sie einen menschlich näher. Gleichzeitig zeigt er die extremen REaktionen der Gesellschaft, als durch den tragischen Tod eines Mannes das Ganze öffentlich wurde. Formal ist der Film mit seinen ruhigen Bildern, der Konzentration auf die Menschen und der Musik gelungen. Inhaltlich sticht er jedoch in ein Wespennest, indem er Menschen, die sexuelle Beziehungen zu Tieren haben darstellt, ohne sie zu verurteilen.

Ich denke, darin liegt eine Stärke des Films: Im nicht Werten, nicht Verurteilen. Schaut, sagt der Film, es sind Menschen wie wir mit einer etwas ungewöhnlichen Vorliebe. Und genau das wird dem Film ja vorgeworfen: Dass er die Betreffenden nicht mit Geifer vor dem Mund als krank, gestört, kriminell, Schwerverbrecher diskriminiert. Ich persönlich halte aber dieses Nicht-Urteilen gerade für die Stärke des Filmes.

In den Verurteilungen wird behauptet, ein Tier könne kein Einverständnis geben. Aber natürlich kann das ein höheres Säugetier. Knurren, Schwanzwedeln, Schnurren, weggehen, sich anschmiegen und anderes, was jeder Tierfreund kennt sind eindeutige Meinungsäusserungen, ob ein Tier mit etwas einverstanden ist oder nicht.

Das Tier wird bei Zoophilie als armes gequältes Opfer dargestellt. Aber woher weiss das der Urteilende? War er dabei? Oder ist er nur unfähig, es sich anders vorzustellen?

Liebesbeziehungen zu Tieren auch sexuell? Unmöglich sind sie nicht; denkbar sind sie schon. Und auch eine Parität ist denkbar, in dem das Liebesinteresse genau so vom Tier ausgeht wie vom Menschen.

Es gibt viele Dinge, die wir nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen, aber dann sollten wir sie auch nicht verurteilen
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am 6. September 2009
Wenn Mr. Ed noch am Leben wäre, würde es Hufe hageln!!!
Auf jeden Fall dreht er sich wohl jetzt im Grab!!!
Aber mal Spaß beiseite: Wird ein Pferd gefragt, ob es in Gefangenschaft leben möchte?
Wer hat sein Pferd schon mal gefragt, ob es geritten werden möchte?
Bilden Sattel und Zaumzeug, vielleicht sogar Sporen und Peitsche, eine soziale Brücke zwischen dem Menschen und dem Pferd. Kann sich ein Pferd bewußt dafür entscheiden, einen lebenslangen, unbezahlten Job als Ackergaul anzunehmen?
Auf mich wirkt die Empörung und die Hitze einiger Rezensionen hier ein wenig inkonsequent.
Es sollte klar sein, dass unsere werten Nachbarn, also die Tiere, recht wenig Mitbestimmung und Handlungsspielraum haben. Vor allem im Zusammenleben mit uns Menschen. Verwechseln wir doch allzu oft Verantwortung mit Unterdrückung.
Meine Wenigkeit sympathisiert nicht mit den Anhängern der Zoophilie. Ich versuche im direkten Umgang mit Tieren so respektvoll wie möglich zu sein, bin mir aber darüber klar, dass ich als Fleischfresser auch inkonsequent bin.
Warum also mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Ich denke, die Ablehnung gegenüber diesem Thema, und somit auch dem Film, entspringt oftmals eher der eigenen Angst und Ekel anstatt des Mitgefühls für die Tiere.
Wenn diese Leute sich aber dann empören, ist das für mich scheinheilig.
Nun, dann fallt mal über mich her ;-)
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am 25. August 2008
Ich kann mich der ersten Rezension (1 Stern) nur anschließen.
Ich bin alles andere als intolerant und toleriere jegliche sexuelle Neigung zwischen Menschen, die im Einvernehmen und nicht unter Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen stehen, so toleriere ich zb. auch BDSM (Sadomasochismus).

Sexuelle Handlungen des Menschen an Tieren stellen für mich aber einen Missbrauch dar. Das Tier wird dabei zum Objekt, dessen man sich bedient, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Auch wenn dem Tier dabei nicht in jedem Fall nachweisbar Schmerzen, Leiden, Schäden oder Angst zugefügt werden, so handelt es sich um eine Missachtung der Würde und der Selbstbestimmung unserer Mitgeschöpfe, für die wir Verantwortung tragen und die der Situation hilf- und schutzlos ausgeliefert sind.

Das Tier kann keine aktive Zustimmung zum Geschlechtsverkehr mit einem Menschen geben. Seine Situation kann mit der eines Kindes verglichen werden. Es lebt zudem in Abhängigkeit vom Menschen.
Die körperliche Gegenwehr des Tieres im Eigeninteresse des Menschen durch gezielte Manipulationen (z.B. schon im Welpenalter) unterdrückt werden. Duldungs- und Kooperationsverhalten können - selbst bei objektiv vorhandenen Schmerzempfindungen - erlernt werden. Dies wird durch tierärztliche Erfahrungen eindeutig belegt. Doch die alleinige Kontrolle über die Situation, das heißt, das WER, WANN, WIE und WO der Handlung liegt beim Missbrauchenden. Er hat die vollständige Entscheidungsgewalt. Denn er selbst wählt das zu missbrauchende Tier, er entscheidet allein über den Zeitpunkt des Missbrauchs, bestimmt den Ort, an dem er stattfindet und entscheidet über die Sexpraktiken, die er vollziehen will.

Tiere können im rechtlichen Sinn sexuellen Handlungen nicht zustimmen. Doch es ist diese Zustimmungsfähigkeit zu sexuellen Handlungen, die als fester Bestandteil unseres Rechtssystems auch die Werturteile unserer westlichen Kultur markiert. Rechtens sind sexuelle Handlungen zwischen Menschen, nur dann, wenn alle Beteiligten fähig sind, ihre ZUSTIMMUNG informiert und bewußt zu geben. So schreitet der Gesetzgeber beispielsweise bei sexuellen Übergriffen auf Psychotherapiepatienten durch den behandelnden Therapeuten, bei Strafgefangenen durch das Dienstpersonal oder bei Minderjährigen strafverhängend ein. Ein Tier, auf das der Missbrauchende seine sexuellen Bedürfnisse richtet, kann die möglichen Folgen (z.B. Genitalinfektionen, Erosionen der Schleimhäute etc.), welche diese Handlungen haben können, geistig nicht abschätzen. Seine Unterlegenheit liefert es an den Missbrauchenden aus: es kann sich weder verbal äußern noch seine Interessen gerichtlich durchsetzen. In seiner abhängigen Position ist es vollständig auf die Deutungen seines non-verbalen Verhaltens durch den Menschen angewiesen. Die Ausbeutung dieser unterlegenen, abhängigen Position des Tieres macht den sexuellen Missbrauch zum Akt der Gewalt.

Dass der sexuelle Missbrauch von Tieren nicht verboten ist und erst dann bestraft wird, wenn dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, ist ein unhaltbarer Zustand, der dringend der Änderung bedarf.
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am 10. Januar 2012
Das Thema: Gibt es leider
die Idee zum Film: Sehr mutig
Der Sinn des Filmes: Man muß nicht jeden Mist zeigen
Grauslichkeitsfaktor: Fast keiner, weil nix geziegt wird, was auch gut ist, das grauslich ist, man hört halt die Leute redne über den Fall von einem Mann der Sex mit einem Pferd hat und gestorben ist.
Spannungsfaktor: Fast keiner, eher weniger, ist wie ein Michael Moore Film aufbereitet, bisschen wie ein Tatort Krimi,
Thema: Uninteressant was sich so bei ein paar Leuten abspielt die eine gewisse Neigung haben
Ich finde: Man muß nicht über alles einen FIlm machen
Kontrovers, ja, aber Filme wie 120 Tage von Sodom, Irreversibel, Ken Park, oder zoo sind unnötige, teils grausame, verrückte Filme die man sich nicht anschauen muss, und die einfach nicht viel Wert haben, auch wenn sie bekannt sind.
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am 2. Mai 2009
Ich weiß nicht, ob man sich das vorstellen können muß, daß manche Personen Pferde sexuell lieben und somit mit ihnen Geschlechtsverkehr haben.

Aber sehr interessant, daß sich der Regiseur hier halbdokumentarisch an diese Thema herangewagt hat.
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