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am 5. Juni 2008
Wie viele Filmemacher haben es versucht? Man kann sie nicht an den Fingern beider Hände abzählen. Was? Einem Film, so leicht, unbeschwert, intellektuell und liebevoll wie die Wunderbare Welt der Amelie, das Wasser zu reichen. Ich muss sagen, bis gestern hatte ich keinen dieser Kandidaten auch nur in Bauchnabelhöhe von Amelie gesehen...bis gestern...
Denn da landete Odette Toulemonde in meinem DVD Player. Von Bauchnabel kann man da nicht mehr reden. Odette und Amelie begegnen sich auf Augenhöhe, und das ganz ohne Plagiat oder Kupferei.

Odette ist Verkäuferin in einem Kaufhaus. Sie lebt dort in ihrer eigenen, kleinen, heilen Welt. Zu Hause erwartet sie der homosexuelle Sohn, der zudem auch noch Friseur ist und die Hippie-Tochter, die stets schlecht gelaunt ist. Odette lebt ein glückliches Familienleben, ihr Mann ist zwar vestorben, aber sie hat sich Ersatz in den Romanen ihres Lieblingsschriftstellers und Kitschautors Balthazar Balsan gesucht. So schwelgt sie in Tagträumen über Balsans Romanen, bis dieser in der Stadt eine Autogrammstunde gibt. Odette fährt hin, bekommt aber beim Signieren ihres Buchs nicht mal ihren Vornamen über die Lippen. Um sich dafür zu entschuldigen, schreibt Odette Balsan einen Brief.
Scheint Balsan ihr auch unerreichbar und fern, so ahnt Odette nicht, dass ihr Held große Probleme hat. Seine Frau betrügt ihn, sein Sohn schämt sich für den Vater und sein Verleger wendet sich von ihm ab, als Balsan in einer öffentlichen Kritik zerrissen wird. Das sorgt dafür, dass Balsan versucht sich umzubringen. Aber auch das klappt nicht. Als er aus der Klinik entlassen wird, will er sein Leben neu ordnen und stößt auf Odettes Brief. Balthazar braucht einen Menschen, der ihn liebt, wer käme da eher in Frage als Odette? So steht der Schriftsteller eines Tages vor Odettes Tür und eine atemberaubende Geschichte von Glück, Liebe, Missverständnissen, Vertrauen und Familie beginnt...

Eric-Emmanuel Schmitt hat Odette Toulemonde verspielt und himmlisch leicht gefilmt. Auf der Suche nach dem Glück unterhält uns Schmitt mit surrealen Tanz- und Gesangseinlagen seiner Odette, nach Josephine Bakers Musik, dass es uns kuschelig warm ums Herz wird. Er lässt Odette fliegen oder Schminkstifte Ballett tanzen. Was sich hier vielleicht bizarr anhört, passt sich in den Film so gnadenlos gut ein, dass es kaum zu glauben ist. Odette ist die Amelie Version für Erwachsene, ein bisschen ähnlich, aber doch ganz anders. Wie Schmitt dann auch noch einen Jesus einbaut und Odette über ihr Leben sinnieren lässt, das ist Kino der Extraklasse. Catherine Frot und Albert Dupontel brillieren in ihren Rollen, aber auch die Nebenschauplätze sind mit hervorragenden Mimen besetzt.

Wie die französischen Filmemacher es immer wieder schaffen, solch kleine Juwele in die Filmwelt zu entlassen, wird mir ein Rätsel bleiben. Aber so lange das nicht aufhört, werde ich mich nicht beschweren. Vergessen sie so manch einen Streifen, der hochgelobt und schwierig daherkommt und gönnen sie sich einen Ausflug zu Odette Toulemonde. Wenn sie das nicht mitnimmt und dazu animiert, eine Runde mitzufliegen, ich weiß nicht... vielleicht schaffen sie es dann niemals glücklich zu werden.
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am 16. November 2010
Odette, die mit ihrer erstaunlichen Lebensfreude ansteckt und mitreißt, "tanzt" so positiv durch ihr Leben, sie ergreift Chancen, die sich ihr bieten und verzaubert mit ihrem offenen Herzen und ihren liebenswerten Verhaltensweisen. Ich glaube, es wird vielen so ähnlich gehen wie mir. Mir hat der Film sehr gefallen und für dunkle Momente und triste Tage kann ich die Geschichte nur jedem empfehlen.
Odette erlaubt es sich, zu träumen, phantasiereich und hoffnungsvoll. Der Film hat mich zum Nachdenken und Überdenken vieler Dinge aufgefordert. Es scheint nach dem Anschauen dieses Filmes, dass man das Leben durch eine buntere Brille betrachten kann und dies vielleicht öfter tun sollte.
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am 12. Dezember 2010
Schon mehrmals habe ich den Film angesehen und ich bin immer wieder eingenommen von der Darstellerin, die ihre Sache so gut macht und von der Handlung des Films, die so viel her zeigt vom Leben einer einfachen Verkäuferin. Sie, die sich so für ihre Familie einsetzt, schöpft ihre Zufriedenheit aus den Romanen des Schriftstellers Balsan. Der Film gibt Einblick in ihr tägliches Leben, in ihre Wohnung, in das Zusammensein mit Sohn und Tochter.
Die Hauptdarstellerin bekommt Gelegenheit anlässlich der Lesung des Schriftstellers, eine persönliche Widmung zu bekommen und übergibt ihm auch einen Brief, in dem sie ihm erklärt, wie begeistert sie von seinen Büchern ist und was seine Romane für sie bedeuten. Durch die veröffentlichte schlechte Kritik zu seinen Büchern und den Seitensprung seiner Ehefrau fällt der Autor in eine Depression und klammert sich in seiner Verzweiflung an den Brief seiner begeisterten Leserin, bei der er Zuflucht sucht und findet. Trotz enger Wohnung wird er gern in die Familie aufgenommen, die Bettstatt des Sohnes in die Abstellkammer verlegt, dem die Verehrung seiner Mutter für den Schriftsteller wohlbekannt ist. Bei ihren Arbeitskolleginnen stößt allerdings die Tatsache, dass Odette mit ihrem Idol zusammen kommt, auf ziemlich neidische Reaktionen, obwohl von ihr keinerlei sexuelle Absichten gehegt werden.
Die Geschichte ist damit nicht zu Ende, der einfachen Frau gelingt es, dem Schriftsteller in sein normales Leben zurück zu helfen, indem sie sowohl seiner Frau als auch seinem Impressario gehörig die Meinung geigt. Damit wäre fast alles geklärt - und trotzdem gibt es für die Hauptdarstellerin wieder einmal Gelegenheit, im Glück zu "schweben".
Ich bin begeistert vom Geschehen, das den einfachen "Jedermann" berührt, und es gibt etliche komische Szenen, die man mit einem Lachen hinnimmt.
Meine Hochachtung für das Drehbuch und an die Darsteller!
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am 27. Januar 2011
Beruhige dich Odette.........................;-)!
Wer den Film gesehen hat weiß warum ich das hier schreibe:-).Also.
Nach all dem, was inhaltlich die Vorschreiber schon von sich gaben, möchte ich hier nur mitteilen, dass dieser Film solch einer für kalte Tage ist, selbst für Männer ;-)! Kann ich bezeugen :-).
Eine so charmante, luftig leichte "Alltagsgeschichte", die sich wohl fast jede(r) wünscht.
So eine Leichtigkeit bekommt man fast nur bei den französischen Filmen zu sehen. C'est la Vie ;-) !
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am 27. Januar 2013
E.E. Schmitt's adaption of his novel is unbelievable. He managed to create a magical film, typically French, wonderfully fresh and witty and at the same time very wise and touching! You should watch it in French, even if you have to use sub-titles!
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am 22. März 2015
Selten so begeistert von einem Film wie diesen gewesen und im letzten Jahr 3x als DVD angesehen, einfach herrliche,
leicht durchgeknallte Geschichte, ebenso die ganze Familie, aber auch sehr rührende und gefühlvolle Momente wie
am Schluß. Die Synchronisation, also die Stimme von Catherine Frot ist ganz toll und passt 1A. Ein stimmungsvoller
Film mit witzigen Dialogen, tollen Charakteren, den man sich immer wieder gerne anschaut. TOLL, KLASSE, GENIAL!!!!
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am 4. September 2011
Dieser Film ist herrlich kitschig, herrlich komisch und genau richtig für Liebhaber französischer Filme!
Genau der richtige Film für graue Herbsttage, zum einkuscheln, trösten, abschalten...
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am 30. Mai 2008
eine zauberhafte Hauptdarstellerin und ein wundervoller, ungewöhnlicher Film!

Für mich ein absolutes Filmhighlight und ein Glücksfall. Dieser Film macht wirklich glücklich. Ein wundervolles Regiedebut von Eric-Emmanuel Schmitt und Catherine Frot als Odette ist der Hit!

Ein Film zum Träumen und Entschweben, warmherzig, skurril und aussergewöhnlich, wie so oft das Leben eben...

Und sehr symbolstark auch, denn der Jesus im Film drückt Odettes inneres Befinden aus...

Viele entzückende Details, einfach gucken, lachen und geniessen.

selten so einen zauberhaften Streifen mit so viel Leichtigkeit und Lebensfreude gesehen!

Bei "Odette Toulemonde" ist man glücklich und schwebt über der Welt...

So lange habe ich nicht mehr den Boden verlassen, wie nach diesem Film.

Absolut sehenswert!
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am 17. Februar 2013
die Musik an sich ist nicht nur wunderschön, sie hat mich auch sehr berührt und die Songs von Josephine Baker sind gut und bringen Pfiff in die Geschichte.
Die positive Grundeinstellung der Hauptdarstellerin Odette T. bezüglich ihres problemreichen Lebens ringt mir Hochachtung ab.
Dass es nach vielen Verwicklungen und ungewöhnlichen Ideen zur Problemlösung doch noch ein happy end gibt, zeigt sich erst ganz zum Schluß. Ich liebe diesen Film und werde ihn sicher noch öfter ansehen. Auch der soundtrack zum Film ist sehr empfehlenswert und macht sofort gute Laune.
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am 8. Dezember 2011
Eine märchenhafte Love Story, die optisch mit Peterchens Mondfahrt endet. Im Grunde wird ein ironischer Blick auf die Herz-Schmerz Literatur und ihre Autoren geworfen. Dabei spricht für den Film, dass er mit den gängigen Klichés des Genres spielt, indem er sie selbst verwendet, aber sich ihnen nie ganz unterordnet bzw. sie mit Witz und Charme auflöst. Balthasar (Albert Dupontel) ist ein solcher Romanautor, der eine Auszeit braucht und sie, Odette (umwerfend präsent Catherine Frot) gibt ihm seine verloren gegangene Energie zurück. Seine Leserinnen werden sogar benannt: ohne Bildung, ohne Kultur, mit einer Puppensammlung und einer Tapete mit Sonnenuntergang. Es sind Kassiererinnen und Frisörinnen, kleine Sekretärinnen und Verkäuferinnen wie Odette. Die erweist sich dem großen Gott der schreibenden Zunft allerdings als ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Beider erfahren die Gnade der Selbsterkenntnis und bewegen sich auf einander zu. Der jeweilige Familienanhang wirkt als Kontrastprogramm. Die ungewöhnlichen Tanz- und Gesangseinlagen von Odette sind nicht jedermanns Sache, aber eine französische Tradition. Sie sollen wohl die Leichtigkeit der Inszenierung unterstreichen, wie ihr Schwebezustand.
Die abschließende zusammenfassende Erläuterung von Odette vor der versammelten Mannschaft ist allerdings überflüssig. Wir haben doch verstanden.
Klichés machen nicht glücklich, sind aber erheiternd und können gute Unterhaltung bieten.
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