Amazon.de: Kundenrezensionen: Memento Mori - Die Spur des Todesengels

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen wirklich wieder ein super adventure mit klasse-Charakteren
Ich habe mir Memento Mori am Samstag gelauft und es hintereinander (ich würde sagen in 12 Stunden) durchgespielt. Es ist wirklich ein sehr schönes Adventure mit toller, stimmiger Grafik, wunderschöner Synchro und Musik aber vor allem klasse Atmosphäre. Die Protagonisten sind (ähnlich wie bei Overclocked)vielschichtig dargestellt, auch mit Fehlern/Makeln behaftet und man...
Vor 12 Monaten von Lannister veröffentlicht

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versus
16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen interaktiver langweilier film
Zunächst eine Vorbemerkung: Diese Rezension behandelt nur das Spieldesign. Darüber hinaus: Wer der Meinung ist, für eine Rezension sollte ein Spiel ausnahmslos komplett durchgespielt werden, braucht hier nicht weiterzulesen. Ich habe nur die ersten vier Schauplätze "besucht" bis es mir zu dumm wurde. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel ist derart gering, dass ich den...
Vor 10 Monaten von Schneider von Ulm veröffentlicht

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen wirklich wieder ein super adventure mit klasse-Charakteren, 3. November 2008
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ich habe mir Memento Mori am Samstag gelauft und es hintereinander (ich würde sagen in 12 Stunden) durchgespielt. Es ist wirklich ein sehr schönes Adventure mit toller, stimmiger Grafik, wunderschöner Synchro und Musik aber vor allem klasse Atmosphäre. Die Protagonisten sind (ähnlich wie bei Overclocked)vielschichtig dargestellt, auch mit Fehlern/Makeln behaftet und man fühlt richtig mit mit ihren Problemen , auch dadurch, das immer wieder Anspielungen auf ihre Vergangenheit wirkt dies wie aus einem Guss.
Die Story ist spannend-schön (so etwas Dan-Brown-like) und wesentlich besser als bpsw. die von Belief and Betrayal (einem ähnlichen Adventure aus dieser Sparte von vor einem Jahr).
Die Rätseldichte ist jedoch eher geringer und wenn, dann überwiegend inventory-basiert, ich musste ingsesamt vielleicht 3 mal wirklich grübeln. Zwischendurch laufen immer wieder sehr schick gerenderte Sequenzen, die die Geschichte voranbringen und auch einen wesentlichen Teil der Atmosphäre ausmachen.
Zusammenfassend ein sehr schönes Adventure, wer auf Mystery-Krimis steht, sollte auf jeden Fall zugreifen.
Eine Frage habe ich nur: "Wann komt der zweite Teil ????"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt!, 3. November 2008
Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Endlich mal wieder ein kleines, feines Advendure der alten Schule!
Heißt für mich:
-3. Person-Perspektive
-Click & Point
-klassisches, übersichtliches Menue & Inventar

Kurz zur Story:
Es geht um einen Kunstraub in einer Galerie in Petersburg, welchen ihr abwechselnd als Lara und Max aufzuklären versucht. Die Story geht jedoch weit über die sterbliche Welt hinaus, was das ganze endspannend macht!
Eure Reise führt euch u.a. nach Russland, Frankreich, Portugal, Finnland usw. Und natürlich in eine *andere* Welt!

Super gefallen hat mir außerdem die Grafik, sehr detailreich und realistisch gestaltet. Wer kann, sollte die Einstellungen auf jeden Fall maximieren, um in den vollen Genuss zu kommen!

Wunderschön sind auch die Zwischensequenzen, die erheblich zur düsteren Stimmung und der Story beitragen. Lara z.B. sieht auch super-sexy aus in den Sequenzen ;-)


Ein paar Minuspunkte gibts dennoch:

- leider viel, viel zu kurz! Habe nur ca. 10 Stunden gebraucht, was eindeutig zu wenig ist.

- Rätsel sind extrem leicht...nur 2-3 mal musste ich wirklich knobeln

- teils unglückliche Kameraführung

Ich empfehle das Spiel auf jeden Fall, da es trotz einiger *Fehler* wirklich Spass macht und die Sequenzen auf jeden Fall sehenswert sind!
Viel Spass, es lohnt sich!

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen tolle Geschichte - super Grafik - nicht ganz so viele Rätsel, 4. November 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Spieldauer: ca. 12 Stunden
Tolle Grafik, Sounduntermalung sehr gelungen
bedienerfreundliche Steuerung
nur das Handyklingeln der Protagonisten hätte etwas einfallsreicher und vorallem weniger nervig ausfallen können *grins*
die Story ist fantastisch - gleicht einem guten Krimi
Die weibliche Figur redet n bissel viel und die Rätsel sind etwas dünn gesäht.
Leicht nervig sind auch die langen Wege - eine Tastenkombi für den schnellen Zugriff auf die Karte wäre super gewesen.
Aber das alles sind Kleinigkeiten die vernachlässigbar sind.
Dieses Spiel entwickelt einen Sog, der es einem schwer macht aufzuhören.
FAZIT: fesselndes, optisch und storytechnisch fantastisches Abenteuer das Lust auf mehr macht. Kann ich nur empfehlen!
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16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen interaktiver langweilier film, 4. Januar 2009
Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Zunächst eine Vorbemerkung: Diese Rezension behandelt nur das Spieldesign. Darüber hinaus: Wer der Meinung ist, für eine Rezension sollte ein Spiel ausnahmslos komplett durchgespielt werden, braucht hier nicht weiterzulesen. Ich habe nur die ersten vier Schauplätze "besucht" bis es mir zu dumm wurde. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel ist derart gering, dass ich den Entwicklern vorwerfe, sie versuchen, die Käufer mit Absicht für dumm zu verkaufen. Hier bin ich übrigens einer Meinung mit vielen anderen Spielern, die generell und für alle Genres unter den PC-Spielen eine deutlich abnehmende Qualität und Sorgfalt bei der Entwicklung bemängeln. Ich bin leider auf die bisherigen Rezensionen und die Pressestimmen hereingefallen. Im vorliegenden Fall wurden eine 3D-Engine (CPAL3D) der einfachen Art, ein an gängige Muster (Dan Brown) angelehntes Drehbuch und ein unglaublich simples Gameplay kombiniert zu einem anspruchslosen Spiel mit völlig geradlinigem Verlauf. Folgende Dinge sind mir besonders aufgefallen:
- Alle Rätsel haben nichts aber auch gar nichts mit dem Thema zu tun. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn mir jemand ein Rätsel nennt, welches sich aus der Story ergibt. Wie gesagt, ich habe sehr schnell aufgegeben:
z.b., Unterschiede in Bildern von Breughel (Fälschung und Original) suchen
oder einen Akku für das Handy besorgen.
- Der Verlauf ist vollkommen vorgegeben und fast ausnahmslos vollständig geradlinig. Zu jeder Zeit erhält man "rechtzeitig" Informationen was zu tun ist.
- Abstruse Logik: z.b., Lara kann nur dann mit ihrem Handy telefonieren, wenn sie angezogen ist (dies wird mir natürlich im Laufe des Spiels mitgeteilt)
Zum Schluss ein Beispiel, Achtung Spoiler!!!!
Gleich zu Beginn wurde ich vor die fast unlösbare Aufgabe gestellt, einen Handy-Akku zu laden. Dazu musste ich das Handy mit einem Ladekabel verbinden (ich wurde tatsächlich auch noch darauf hingewiesen, dass auch eine Steckdose notwendig ist) und den Netzstecker des Ladekabel in die Steckdose stecken. Dummerweise war die Steckdose hinter einem Papierkorb verborgen, den ich also erst noch zur Seite schieben musste. Ein derart armseliges Rätsel ist mit bisher noch nicht untergekommen. Langsam gehen mir auch die Superlative für die Beurteilung aus.

Ansonsten:
Die Spielsteuerung ist gelungen und intuitiv

Fazit: Memento Mori ist kein Adventure sondern ein interaktiver und - meine persönliche Meinung - überaus langweiliger Film. Im nachhinein erscheinen mir alle Tests bei den Spielemagazinen wie "schön geredet". Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ziemlich enttäuschend, 2. Juni 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Der Trailer sah so vielversprechend aus, dass ich mir "Memento Mori" gleich zulegen musste, doch vollends überzeugen konnte es mich nicht. Zunächst einmal vermochte mich die Story leider nicht wirklich zu fesseln. Das Spiel kommt nur langsam in die Gänge und überhaupt nicht so richtig in Fahrt, es bietet lediglich den ein oder anderen Höhepunkt und ist relativ schnell - oh Wunder- auch schon wieder zu Ende (wobei der Schluss an den Haaren herbeigezogen ist).

Die Spielzeit wird teilweise in die Länge gezogen mit anspruchslosen Aufgaben ("gib Freundin CD zurück"), ständig werden Mails geschrieben und mit dem Handy rumtelefoniert - und dann ist mal wieder der Akku leer, es geht keiner ran oder man hat keinen Empfang... Realistisch, ja, aber ich persönlich finde es ärgerlich, beim Spielen, wo ich ja eigentlich Entspannung und Ablenkung vom Alltag suche, mit solchen Dingen genervt zu werden.

Sowieso haben wir hier wieder mal ein Abenteuer das viel zu leicht ist, ich dachte wenigstens bei einem Ab-16-Spiel wären die Rätsel zur Abwechslung mal nicht kindgerecht.

Hier haben wir diesmal zwar recht wenige Bugs, dafür aber zahlreiche Logikfehler.

Die Sprecher sind teilweise nicht gut. Der Erzähler bemüht sich, mittels verstellter Stimme zur unheimlichen Atmosphäre beizutragen, aber irgendwie wirkt dies eher lächerlich.

Nein, "Memento Mori" ist kein durchweg schlechtes Spiel, aber mir hat es aus eben genannten Gründen weniger gefallen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen wunderbares, sehr spannendes Adventure, 24. März 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich gebe es zu. Ich mag die ernsten, spanneden und vor allem erwachsenen
Adventures, denn sie haben im Gegensatz zu Adventures wie Jack Keane oder Ceville doch meist die bessere und motivierendere Story.
Memento Mori ist ein rundes , düsteres Werk welches sich keine groben Patzer leistet:

Grafik: Sie ist absolut Zeitgemäß. Das Spiel ist komplett in 3D gehalten.
Die Animationen sind gut, wenn auch teilweise etwas hölzern.
Das Spiel bietet sehr schöne Hintergründe, wenn nicht sogar die
besten Hintergrundgrafiken, die ich seit langem in diesem Genre
gesehen habe. Sehr gelungen !

Sound: Der Sound geht durchaus auch in Ordnung. Sehr schöne und
stimmungsvolle Hintergrundmusik, auch wenn sich diese immer
wiederholt, egal. Sie passt auf jeden Fall zu der beklemmenden
und düsteren Atmosphäre des Spiels. Die Soundeffekte sind gut.
Die Sprecher der beiden Hauptfiguren LAra und Max sind Profis und
machen ihre Sache dementsprechend sehr gut. Allerdings fallen 2
Sprecher auch sehr negativ auf. Zum einen der Sprecher der den
Erzähler der Geschichte spricht (viel zu übertriebene Betonungen,
wirkt unfreiwillig komisch)und zum anderen André,der von Dero dem
Sänger von Oomphh gesprochen wird. Dieser rattert die Texte
lieblos und unpassent runter, dass einem die Haare zu Berge
stehen. Sehr schlecht besetzt ! Alles in allem gebe ich aber eine gute Soundbewertung

Rätsel: Gut, zugegeben, die Rätsel sind nicht gerade schwierig.
Erfahrene Adventurespieler werden hier kaum gefordert. Aber dafür
sind sämtliche Rätsel im Spiel logisch und nachvollziehbar.
Und mal ehrlich, welches Adventure der letzten Jahre kann das von
sich behaupten ?!
Außerdem gibt es auch folglich kaum Frustmomente ! Meiner Meinung
nach sehr gut !

Story: Die große Stärke des Spiels. Sehr spannend, sehr düster,
teils melancholisch. Das Spiel bietet sogar 7 verschiedene Enden.
Das gab es seit dem fantastischen Adventure Blade Runner in dem
Genre nicht mehr! Sehr sehr gut!

Locations: Verschiedene Gebiete in verschiedenen Städten in verschiedenen
Ländern. Hätte vielleicht ein bißchen mehr sein können.
Geht aber in Ordnung !

Fazit: Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir !
Gerade für Fans der ernsteren Adventures mit spannender Story !
Einen Stern muss ich leider für die beiden obengenannten
mangelhaften Sprecher abziehen.

Trotzdem kaufen !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen düster und spannend, 15. Dezember 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Aus der Eremitage in St. Petersburg verschwindet ein berühmtes Gemälde und wird durch eine hervorragende Kopie ausgetauscht. Auf den Kunstdiebstahl wird die Interpol-Kommissarin Lara Svetlova angesetzt. Gemeinsam mit ihrem Freund Max, der sich als ehemaliger Kunstfälscher früher selbst in illegalen Kreisen bewegte und sich mit der Materie hervorragend auskennt, macht sie sich daran, das Rätsel um das verschwundene Bild aufzuklären. Denn es ist nicht nur ein Gemälde, das verschwunden ist-
Lara und Max kommen nach und nach einer ominösen Sekte auf die Spur, die selbst vor Mord nicht zurückschreckt - und geraten selbst in höchste Gefahr, nicht nur für ihr Leben, sondern auch für ihre Seele ...
Was bezweckt die Sekte mit den Gemälden? Ihre Recherchen führen Max und Lara nicht nur nach St. Petersburg, sondern auch nach Lyon, Lissabon und sogar in ein von der Welt abgeschnittenes Kloster in den tiefsten Wäldern Finnlands.

Bildbeschreibung Spiele mit einem Mystery-Hintergrund stehen nicht erst seit den Romanen von Dan Brown hoch im Kurs bei Fans von Adventure-Games. Memento Mori ist ein hochklassiges Point-and-Click-Adventure in 3D, das sowohl von der Story als auch der Grafik und der Sounduntermalung her überzeugen kann. Ein Clou ist, dass es verschiedene Enden gibt, die durch verschiedene Handlungen im Spiel beeinflusst werden können. Häufig werden Max und Lara vor Entscheidungen gestellt - je nachdem, wie der Spieler sich entscheidet, gibt es gute Enden, mittelmäßige und auch traurige.
Bevor es ans Spielen geht, sollte man sich allerdings die Systemanforderungen anschauen, denn Memento Mori spielt sich eigentlich nur gut, wenn man einen relativ leistungsstarken PC hat. Empfohlen sind ein Intel Core 2 Duo-Prozessor mit 2 Gigahertz, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 265 MB RAM Grafikkarte. Kann man diese Anforderungen nicht erfüllen, so sollte man zumindest einen Pentium IV-Prozessor mit 1,6 Gigahertz, 512 MB Arbeitsspeicher und einer Grafikkarte mit 128 GB RAM sein Eigen nennen. Ohne diese Systemleistung wird es schwierig und sehr frustrierend - die Figuren bewegen sich dann teilweise in Zeitlupe, die Ladezeiten dauern ewig. Außerdem verschlingt Memento Mori etwa fünf Gigabyte auf der Festplatte.

Bildbeschreibung Zurück zum Spiel: Wer bei Adventures eher skurrile Charaktere und witzige Aufgaben à la Monkey Island oder Runaway mag, der ist hier falsch. Memento Mori bietet ein ziemlich hohes Maß an Realismus - manchmal mehr, als man sich wünscht, denn andauernd muss man E-Mails checken, E-Mails schreiben oder sein Handy bedienen, wie im wahren Leben eben - und eine ausgefeilte, spannende Story, die sich vor allem gegen Ende hin zuspitzt und sich in einem durchaus überraschenden Ende entlädt.

Der Spaßfaktor bei den Rätseln ist etwas durchwachsen. Zu Beginn sind die Rätsel eigentlich viel zu leicht, vor allem gibt es immer relativ wenige Items, die man kombinieren kann, so dass die Lösung meistens offensichtlich ist, wenn man schon ein bisschen Erfahrungen mit Point-and-Click-Spielen hat. Im weiteren Verlauf werden die Rätsel aber etwas schwieriger; vor allem die Kombinationsrätsel, etwa wenn man Steine in einer bestimmten Reihenfolge drücken soll, sind ausreichend fordernd. Insgesamt nimmt Memento Mori den Spieler ein wenig zu sehr bei der Hand.

Bildbeschreibung Was etwas nervt, ist die Zerstückelung der Spielgebiete; eigentlich ist jeder Screen ein eigenständiger Ort und andauernd wird zwischengeladen, wenn man den Bildschirm verlässt. Auch wird der Spielfluss immer wieder unterbrochen durch Mini-Videosequenzen, etwa wenn Lara den Fahrstuhl ruft, wenn Max eine Leiter hochklettert oder dergleichen. Dann verwandelt sich der Mauszeiger in eine kleine Videokamera und der Spieler muss abwarten.
Ebenfalls nicht ganz so gut gelungen sind die Szenen, in denen man eine Entscheidung treffen muss, meistens bei Dialogen. Statt die Antworten zur Auswahl zu haben, sieht man nur einen lachenden und einen traurigen Smiley als Symbol für "positive Antwort" oder "negative Antwort" - nur was positiv oder negativ ist, ist nicht immer offensichtlich, und so sagen Max und Lara dann ganz andere Sachen, als man eigentlich gedacht hatte.

Wunderbar gelungen sind sowohl die Orte als auch die ganze Atmosphäre, die immer angemessen von dramatischer Musik oder passenden Sounds untermalt ist. Die großen Videosequenzen, die zwischendurch laufen, haben eine hervorragende Qualität und bringen echtes Kinofeeling rüber. Da kommt richtig Stimmung auf, vor allem gegen Ende, in dem finnischen Kloster mitten im Wald, wird es beinahe gruselig, auf jeden Fall aber sehr atmosphärisch.
Die Sprachausgabe überzeugt im Großen und Ganzen. Die beiden Hauptrollen - Lara und Max - wurden mit den bekannten Stimmen von Nana Spier und Sascha Dräger besetzt. Fans der Band Oomph! werden sich freuen, denn die Stimmen der Bandmitglieder sind ebenfalls mit von der Partie. Das Ergebnis ist okay; man hört zwar, dass es sich hier nicht um versierte Synchronsprecher handelt, aber man spürt, dass die Sprecher sich Mühe geben.
Nicht ganz einig ist man sich laut Aufdruck bei der Altersfreigabe - während die USK das Spiel schon ab zwölf freigibt, empfiehlt Pegi - die Pan-European Game Information - das Spiel ab sechzehn Jahren. Für Zwölfjährige dürfte die Story nur bedingt geeignet sein, schließlich sieht man auch durchgeschnittene Kehlen und ausgestochene Augen. Die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen.

"Memento Mori - Die Spur des Todesengels" ist ein sehr atmosphärisches, grafisch aufwändiges und packend inszeniertes 3D-Adventure für Point-and-Click-Fans, die weniger auf Skurrilität oder Witz stehen, sondern auf eine düstere, ernste Story mit hohem Mystery-Faktor und viel Realismus.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse Spiel, 13. Dezember 2008
Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Die Kritik zuerst: Das Spiel ist etwas kurz - wenn man 15 Stunden spielt, ist das schon lange.

Doch in jedem Fall kann ich "Memento Mori" uneingeschränkt, auch für Erwachsene, empfehlen. Das Besondere bei diesem Adventure liegt meiner Meinung nach darin, dass die Story sehr ernst gehalten ist und man nicht versucht hat die Charakteren an irgendwelchen Stellen lustig rüberkommen zu lassen. Desweiteren sind Objekte im Inventar in 3D dargestellt und können gedreht werden.

Unterm Strich: Ein ganz neues Konzept. Ich kann mich an kein vergleichbares Produkt erinnern :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Memento Mori" - Gedenke zu sterben!, 17. November 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Fazit

Alles in Allem ist "Memento Mori" den Entwickler wirklich gut gelungen, die Story und die Charaktere greifen perfekt ineinander, nur die Dialoge hätten etwas interaktiver ausfallen können.
Grafisch gibt es definitiv nichts auszusetzen - mit "Memento Mori" setzen die Entwickler den ersten Schritt in die neue Ära der grafisch-hochwertigen Adventures.
Die zahlreichen kleinen Zwischensequenzen verbinden die einzelnen Story-Teile flüssig miteinander, die mysteriöse und rauchige Erzählerstimme jagt einem dabei jedes mal einen kalten Schauer über den Rücken. Die qualitativ-hochwertigen Hintergrundgeräusche untermalen die komplette Szene optimal und integrieren den Spieler auf eine düstere Art und Weise in das aktive Spielgeschehen.
Die Steuerung geht dabei locker von der Hand, nur die Kameraperspektive wurde hin und wieder ungeschickt gewählt. Obwohl das "Sakrileg-Setting" schon oftmals verwendet wurde, steht die Story komplett eigenständig und lädt zum Eintauchen ein.

Jeder, der Gefallen an ernsten Adventures findet, sollte bei "Memento Mori" auf jeden Fall zugreifen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannende Story zum mitspielen, 5. Mai 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Machen wir uns nichts vor, das vorliegende Spiel ist eher ein interaktiver Film, als ein Rätsel-Adventure, daher hinkt der Vergleich mit den beiden "Geheimakte"-Teilen, denn die bieten weitaus mehr kniffelige Kopfnüsse. und traditionelle Adventurekost. Bei "Memento Mori" muss man bei den ansprechenderen Aufgaben meist A aufheben und auf B anwenden, im schlimmsten Fall noch zuvor mit C kombinieren. Unangenehmere Aufgaben sind "Finde den Fehler"-Bilderrätsel oder "Repariere die Maschine in dem du beweißt, dass du deine Emails zuvor aufmerksam gelesen hast". Das hat dann wenig bis nichts mit dem eigentlichen Spielgeschehen zu tun und es drängt sich der Verdacht auf, dass hier Spielzeit geschunden werden soll.

Macht aber alles nichts, denn "Memento Mori" setzt sich selbst ganz andere Prioritäten. Es geht um einen düsteren, mysteriösen Kriminalfall, eine sich selbst ernst nehmende Geschichte mit allerlei überraschenden Wendungen, glaubwürdige Charaktere und sogar eine dezente Liebesgeschichte. Das alles verpackt in schicker Grafik, vertont mit überwiegend guten Synchronsprechern. All dies ist ausgesprochen überzeugend umgesetzt und entschädigt als Gesamtpaket für die eher dürftigen Knobeleien. In besonders guten Momenten fühlt man sich tatsächlich an das gute alte "Bladerunner" erinnert.

Spiele dieser Art wirken oft wie bestenfalls bemühte Billigproduktion, die eine lächerlich konstruierte Geschichte erzählen, die mit ärgerlichen Logik-Aufgaben künstlich in die Länge gezogen wird. Verglichen damit stellt "Memento Mori" für dieses Genre absolute Referenz dar, womit es klar besser ist, als z.B. die beiden Teile von "Kunst des Mordens", die immerhin auch schon gehobene Qualität für diese Art von Spiel darstellten.

Wer solche Spiele mag, macht hier garantiert nichts falsch, wer hingegen klassische Adventures bevorzugt, kann hier durchaus mal einen Blick riskieren.
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