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Kundenrezensionen

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am 11. März 2005
Dieser Film ist eine spitzen Komödie in der besten britischen Tradition. Die Alltagsprobleme im Londoner Eastend werden kombiniert mit den kulturellen Herausforderungen einer Familie zwischen pakistanischer (islamischer) Kultur und westeuropäischen Werten. Absolut empfehlenswert ist aber nur die engl. Fassung wie so oft, wegen des nicht übersetzbaren Wortwitzes.
Engl. Fassung mit engl. UT gibts (ebenfalls sehr günstig) bei Amazon UK! Der Versand aus England ist übrigens für DVDs nicht so rasend teuer...
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Rudyard Kiplings Gedicht "The Ballad of East and West" fängt mit diesen sehr pessimistisch stimmenden Worten an, doch dann wird deutlich, daß es menschliche Werte gibt - ob wir die von Kipling in seinem Gedicht angeführten heute auch noch so hochhalten, mag dahingestellt bleiben -, im Angesichte deren kulturell bedingte Feindseligkeiten und Vorurteile bedeutungslos werden.

Damien O'Donnells Film "East is East" aus dem Jahre 1999 gibt uns auf diese Frage keine eindeutige Antwort, und dies macht den Film meiner Meinung nach so lohnenswert und hebt ihn unter peinlich um politische Korrektheit bemühten Gurken wie "Bend it Like Beckham", die den Zuschauer um keinen Preis beunruhigen oder ihm gar auf den Schlips treten wollen, hervor. O'Donnells Film - und wahrscheinlich auch das ihm zugrunde liegende, mir unbekannte, Theaterstück von Ayub Khan-Din, der zudem das Drehbuch verfaßte - bietet keine Lösung frisch aus der Dose an, sondern läßt den Zuschauer, trotz versöhnlicher Andeutungen, am Ende mit einem Gefühl der Ratlosigkeit zurück, die der Ernsthaftigkeit des Problems nur angemessen sind.

Der Film handelt von einem schwelenden Konflikt in der Ehe zwischen dem Pakistani George Khan (Om Puri) und der Engländerin Ella (Linda Bassett), die in einem Vorort von Manchester - das Jahr ist 1971 - leben, wo sie einen Fish and Chips Shop betreiben. Die Khans haben sechs Söhne und eine Tochter, und trotz der verschiedenen kulturellen Hintergründe von George und Ella scheint ihr Leben insgesamt unbeschwert und harmonisch zu laufen und auftauchende Probleme werden humorvoll gemeistert. Doch der Schein trügt, denn George möchte seinen ältesten Sohn Nazir (Ian Aspinall) in einer arrangierten Ehe nach pakistanischer Tradition verheiraten, muß dann allerdings mit ansehen, wie Nazir seine Braut zu Beginn der Zeremonie stehen läßt und überstürzt das Weite sucht. Später wird uns auch der Grund für seine Flucht deutlich, wenn wir erfahren, daß Nazir homosexuell ist, aber nicht wußte, wie er dies seinem Vater beibringen sollte. George geht mit dem öffentlichen Ungehorsam seines Ältesten so um, daß er Nazirs Porträt aus der Reihe der Familienbilder an der Wand entfernt und ihn für tot erklärt, ohne nach Nazirs Motiven zu fragen. Seine Frau und seine Kinder akzeptieren zunächst den Willen des Vaters, halten aber weiterhin hinter seinem Rücken den Kontakt zum verlorenen Sohn aufrecht. George ist seit dem Vorfall mit Nazir zutiefst verunsichert, weil er ahnt, daß ihn seine Landsleute wegen der Zustände in seiner Familie geringschätzen, zumal er auch noch feststellen muß, daß sein jüngster Sohn Sajid (Jordan Routledge) nicht einmal beschnitten worden ist. Um seiner Ehre nicht völlig verlustig zu gehen, plant er auf Anraten des muslimischen Geistlichen, gleich zwei seiner Söhne mit den bildhäßlichen Töchtern eines anderen Pakistanis zu verheiraten. Daraufhin kommt es zur offenen Rebellion seiner Familie.

Trotz des ernsten Hintergrundes ist "East is East" in vielerlei Hinsicht - bis auf das Ende - eine brillante Komödie, die es schafft, ein ernstzunehmendes Problem mit einem Augenzwinkern in Szene zu setzen, ohne dabei ins Alberne oder Moralisierende abzugleiten. Schon der Anfang des Filmes macht den Konflikt und die Isolation Georges in seiner Familie deutlich: Ohne sein Wissen nehmen seine Kinder an einem katholischen Festtagsumzug teil, und als ihr Vater unverhofft des Weges kommt, scheren sie kurzerhand aus der Prozession aus, hintergehen ihren Vater buchstäblich im Schutze eines Häuserblockes und reihen sich danach wieder in den Festzug ein. Auch die Beschneidungsproblematik wird mit viel Witz erzählt, etwa wenn George voller Vorwurf seiner Frau vorhält, sein Sohn habe immer noch sein "tickle-tackle" oder wenn Poppa Khalid Sajid bei einem Weitpinkelwettbewerb überrascht und somit den Stein der Beschneidungsgeschichte erst ins Rollen bringt. Sajid verkriecht sich dann im Toilettenhäuschen im Hinterhof, und seine Brüder und sein Vater sind gezwungen, mit ihm durch eine Ritze in der Brettertür zu kommunizieren, wobei diese Ritze eine sehr offensichtliche symbolische Bedeutung annimmt.

Der Film wirft auch einen Blick auf die Integrationsschwierigkeiten, mit denen ihre Umgebung die jungen Khans konfrontiert - beispielsweise durch die Figur des rassistischen Nachbarn, dessen Enkelin wiederum mit einem der Khan-Brüder angebändelt hat, oder durch den Grußaustausch zwischen George und dem katholischen Geistlichen: "God bless you." - "And Allah be with you." Manchmal müssen die Khans ihre Herkunft verleugnen, wenn sie in ihrer Umgebung Erfolg haben wollen, wie zwei Khan-Söhne erkennen, die sich plötzlich Toni und Arthur nennen, um Einlaß in einen Nachtclub zu erhalten.

Trotz der Isolation Georges in seiner Familie - sehr gelungen ist eine Szene, in der das im Fernsehen ablaufende Programm als Parabel auf die Konstellation der Familienmitglieder gesehen werden kann - wird der Vater allerdings nicht als herrischer Unmensch dargestellt, sondern der Film macht deutlich, daß George auch überzeugt ist, letztlich im Interesse seiner Kinder zu handeln, wenn er einem seiner Söhne beispielsweise sagt, er wolle doch nur, daß er ein gutes Leben habe. Es wird auch kein Zweifel daran gelassen, daß George seine Frau von ganzem Herzen liebt - auch ihre mangelnde Unterwürfigkeit.

Alles in allem weckt der Film auf sehr subtile Weise Verständnis für Einwanderer, die zwischen zwei Kulturkreisen hin- und hergerissen sind, ohne primitive Schuldzuweisungen zu machen oder scheinbar wohlfeile Lösungen anzubieten. Noch ein Tipp zum Abschluß: Im englischen Originalton ist der Film ungleich amüsanter.
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am 3. Juni 2014
Dieser Film war Pflichtprogramm zum Abitur 2012 im Fach Englisch... Und wie so oft schaffen es nicht die besten Filme in den Unterricht. In überzogener Art und Weise werden die kulturellen Besonderheiten und Streitthemen einer indisch-englischen Familie der sozialen Mittelschicht als Thema aufgenommen.
Als gute Abendunterhaltung mäßig geeignet.
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am 27. Januar 2001
Wieso muss ich bei dem Film an "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" denken?.. Keine Ahnung..es liegt wohl an der typisch britischen komischen Art Filme zu drehen...Die Schauspieler,obwohl (fast) alle unbekannt meistern ihren Part vorbildlich. Der Film ist einfach klasse, kein Überhammer, aber grundsolides Kino.Das Thema (Intregration von Pakistanischem Einwanderer und dessen Familie) klingt langweilig, aber man freut sich , diesen Film gesehen zu haben.Witzige Karaktere und Dialoge.Typisch englischer Humor.Vorallem das Livestile der 70er Jahre ist perfekt. Und man fühlt mit jedem Mitglied der Familie...den die Traditionen des pakistanischen Vaters, lassen sich im modernen England nun mal nicht realisieren. Witzig und gut... wirklich witzig und gut....
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am 13. Februar 2004
Ein absolut sehenswerter Film, dessen Tiefe und Komik sich am besten in der Originalversion zeigen. Leider läuft der Film unter der Genrebezeichnung "Komödie", dies trifft aber m. E. die Sache nicht so recht, denn der Film hat eben auch zahlreiche tief tragische und berührende Momente.
Gut geeignet auch als Material für den landeskundlichen Unterricht im Fach Englisch ;>)
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Das Leben einer gemischt pakistanisch-englischen Familie in England ist nicht einfach, besonders, wenn es noch eine pakistanische Erstfrau im Hintergrund gibt und der Ehemann dringend seine traditionellen Werte auch in der Fremde durchsetzen will. Dass seine Kinder aber eben in England aufwachsen, kein Urdu sprechen und auch auf keinen Fall Pakistani heiraten wollen kommt einem Familienvater - George Khan - da hart an. Und so macht er 1971, während der Konflikt zwischen Indien und Pakistan über die englischen Nachrichtensender geht seiner Famlie mit allerlei traditionellen Ideen das Leben zur Hölle - nicht wissend, dass diese schon seit einiger ZEit sehr geschickt an ihm vorbei und um ihn herum lebt.

Mit sehr viel Humor, etwas Slapstick und Situationskomik, aber auch mit einem sehr deutlichen und sehr kritischen Blick zeigt dieser Film, wie schwierig es für die zweite Generation einer Einwanderungswelle sein kann, besonders, wenn die Altvorderen nicht bereit sind, unpassende Ideen abzulegen oder ihrem neuen Umfeld anzupassen. Ein Film, der heute, wo die dritte und bald vierte Generation in einem ähnlichen - aber doch anderen - Spannungsverhältnis lebt, immer noch sehr viel Aktualität zeigt.
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TOP 500 REZENSENTam 7. November 2015
Dies ist einer jener Filme, die in UK ein Blockbuster waren, von denen man in Deutschland aber nur gehört hat, wenn man noch zur Schule geht. Er lief zwar dieses Jahr auf BR, aber ich denke, das hat kaum einer mitbekommen.
Dies ist ein klassischer Film, um die Lektion "culture studies" und "different cultures in English speaking countries" einzuleiten.
In diesem Film geht es um eine englisch Familie in den 1970er Jahren. Der Vater kam als Gastarbeiter nach England und ließ seine Familie zurück. In UK heiratete er eine Britin, sie bekamen mehrere Kinder. Währen der Vater einen englischen (Geschäfts-)Namen angenommen hat, bekommen alle seine Kinder Namen aus der alten Heimat verpasst. Während der Vater glücklich mit einer Britin wurde, verlangt er von seinen Kinder, dass diese innerhalb der pakistanischen Gemeinde heirate (natürlich arrangierte Hochzeiten zwischen angesehenen Familien) und ansten auch brav dem moslemischen Glauben folgen sollen.
Die Kinder sehen sich aber als Briten. Sie essen heimlich Würstenchen, während der Vater nicht daheim ist, trinken Alkohol und haben sich teilweise für ihr Privatleben englische Namen zugelegt.
Es kommt wie es kommen muss: Die älteren Kinder rebellieren irgendwann gegen den Vater. Die Mutter ist gespalten zwischen dier Liebe zu ihrem Mann und ihren Kindern und versucht alles zusammenzuhalten.
Dazu noch die üblichen zutaten: Natürlich ist einer der Söhne schwul.
Sprachlich ist die englische Tonspur für Schüler eine echte Herausforderung. Ich will nicht sagen, dass hier Gossensprache gesprochen wird, aber das ist kein RP und es wird sehr, sehr viel geflucht. Georges gebrochenes Englisch macht es auch nicht wirklich einfacher.

Spannend ist der Film nicht, er ist teilweise sehr vorhersehbar. Schwierig ist für die Schüler auch, dass sie diese Zeit eben selber nicht mehr kennen (anders als ihre Lehrer). Es ist also eine Mischung interkulturellen (religiösen) Konflikten in einem Fremden Land in der Vergangenheit.

Es ist ja durchaus interessant, dass dieser Film großteils autobiographisch ist und auch einem Theaterstück basiert. Aber so prikelnd sind die Lehrmaterialien auch nicht, die Klett und Co zu diesem Film anbieten.

Wenn man eine Nachmittagsstunde in der 7/8 Stunde hat, und mit culture studies in Englisch beginnt, durchaus ein halbwegs pädagogisch wertvoller Film, voller Gossenwitz und nicht standard Englisch.

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Wenn man den Film mehrfach schauen muss gewinnt er tatsächlich. Man achtet weniger auf die Handlung, die kenntm an ja schon, sondern mehr auf die Charakterisierung und die Interaktion. Und die ist wirklich sehr gelungen. Das ist einer der Filme, die bei mehrfachem Schauen eindeutig gewinnt.
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am 6. Januar 2008
'East is East' is about the life of a British/Pakistani- family, who lives in Salford in 1971. This family is 'dominated' by the Pakistani father George Khan (Om Puri) , who has a British wife, called Ella (Linda Bassett), and seven children: Nazir (Ian Aspinall) , an homosexual, Abdul (Raji James), Tariq (Jimy Mistry), Manner (Emil Marwa), the artist Saleem (Chris Bisson), who shall be an engineer, the tomboy Meenah (Archie Panjabi) and the little sweet Sajid (Jordan Routledge), who hides himself in his sweaty parka. These children prefer the ways of their mother to the traditional behaviour of their father. The consequence is the upraising of the children against their father, who reacts with violence and aggression against. The film ends with the escalation of the families` problems.
George is proud of being Pakistani and he tries to upraise his children in a traditional muslim way. They shall respect the religion. The conflict is growing with the attempts of the father to arrange marriages for his sons. But the children are more interested in mixed marriages, bacon- sandwiches and the night- time visits in pubs. The eldest son Nazir moves out of the house, filled with anger. He is supposed to marry a Pakistani woman who he has never seen before. Furthermore the double- marriage of Tariq and Abdul burst. Only Maneer seems to respect the religion. Ella has a calming influence, but she suffers under her violent husband. Nevertheless, she is torn between her love for George and her love for her children, who she tries to protect nearly every time.
So the viewer can see how the film deals with serious aspects, but however, it is a comedy and one has to laugh a lot! I think the film- remake of 'East is East' is a success- also because of the stylistic film elements like music (sing alongs), interesting camera angles and movement as well as the fact that 'East is East' is a personal movie of the screenwriter Ayub Khan- Din. The play is based on his own life and experiences growing up in multicultural, working- class background: He is also originally from Salford and the parents are a true reflection of his own parents. Furthermore, he 'is' the youngest son Sajid.
Ayub Khan- din had to leave school at the age of 16 and worked as a hairdresser. But he dreamed of becoming a screenwriter. At first, he tries to become an actor, but he had a lot of problems because of his colour. Finally 'East is East' was of crucial importance for his success as screenwriter. He made this film because he wanted to understand his past. Ayub Khan- Din received criticism from traditional members of the Asian society because they interpreted this movie as an attack of the Pakistani cultures. Ayub Khan- Dib rejected this reproach by saying that he portrays his father, who isn't a typical Pakistani. So he wasn't writing about Pakistani families in general.
At first sight the film can be strange and one can be shocked. So the viewer will have to be motivated to work with it. But then one finds out that the film deals with the loss of cultural identity, the complicated definition of home for the second generation of immigrants, the rebellion against the father, the clash of culture and in general the problems of immigration. Nevertheless, it is an emotional film. Furthermore it shows that a woman can be the real boss in a family without being feministic. Besides the actors provoke sympathy and pity. I think that the end, which I like, is very important: the children and the mother stick together. After a dispute, Ella makes clear that one can negate everything- but not the own family.
So, do you like that? Do you like comedies with a hint of tragic? Then: take some time and watch the film. It is funny and you probably don't have to work with it: watch it and have fun!
S. Will
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am 25. Mai 2013
Ein tragisch-komischer Film, vor allem für diejenigen die das Königreich lieben und um die Problematik der multicultural society wissen!

Der Film spricht in liebevoller Art und Weise die Problematiken, aber auch Bereicherungen an die eine hybrid-marriage mit sich bringt!
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am 26. Juni 2012
Am Ende weiß Abdul(Raji James) das ganz genau. Aber als einer von sechs Söhnen einer pakistanisch-englischen Ehe zwischen Ella(Linda Bassett) und George(Om Puri) ist diese Entscheidung alles andere als einfach. Seinen Brüdern und der Schwester geht es im Übrigen nicht anders, denn: Pakistanisch / Englisch ist echt schwer.

Englang, Manchester 1971. Der Migrant George Khan ist und will voll und ganz Pakistani sein. Mit einer englischen Frau ist das schwer. So versucht er mit der Kuppelei seiner Söhne in pakistanische Familien die Ehre der Khans aufrecht zu halten. Das geht schon bei Nazir(Ian Aspinall) in die Hose. Der flieht direkt aus der Kirche. Aber George gibt nicht auf. Jetzt versucht er Tariq(Jimi Mistry) und Abdul unter die Haube zu bringen. Natürlich ohne ihnen etwas davon zu sagen. George Khan ist schließlich Pakistani. Da machen alle, was der Vater will. Doch die Familie muckt auf. Weder Ella, noch die restlichen Söhne oder Tochter Meennah(Archie Panjabi) wollen Georges Spiel mitspielen. Sie rechnen jedoch nicht damit, dass George seine Ziele notfalls mit Gewalt durchsetzt. Das führt zu schweren Konflikten in genau der Familie, die von all ihren Mitgliedern eigentlich so sehr geliebt wird.

Jetzt, wo der Nachfolger -West is West- gedreht wurde, ist es natürlich klar, dass er Ursprung der Geschichte, nämlich -East is East- in den DVD Player befördert wird. Der stammt zwar schon aus dem Jahr 1999 ist aber noch immer hervorragend anzuschauen. Wie Damien O'Donnell pakistanische Lebensgewohnheiten gegen die englische Arbeiterklasse antreten lässt, das ist ganz großes Kino. Toll gespielt, witzig, nachdenklich und auch bedrohlich real. Damit hat -East is East- alles, was ein guter Film braucht. Ganz nebenbei lässt O'Donnell sämtliche Kulturklischees Revue passieren; jagt eine liebestolle Dogge durchs Bild und schaut ganz genau auf die ausländerfeindlichen Tendezen seiner Mitbürger.

Sollte also; so wie in meinem Fall, -East ist East- sonderbarerweise an ihnen vorbeigegangen sein, holen sie das Filmvergnügen nach. Sie werden es nicht bereuen. Der Film hat auch heute noch seinen Reiz und einen unwiderstehlichen Humor.
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