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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Film der zum Nachdenken anregt
Robert Redford hat mit seinem Film "Von Löwen und Lämmern" ein Werk geschaffen, dass eine brisante politische, sowie soziale Thematik behandelt und unterschwellig Kritik an den Handlungen der USA übt.
Die Handlung des Films setzt sich aus drei, anfangs unabhängig voneinander erscheinenden Episoden zusammen. Erst im weiteren Verlauf wird die Abhängigkeit der...
Vor 13 Monaten von Bradhower veröffentlicht
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Geschwätzig und blutleer trotz sehr gutem Ansatz....
Robert Redford wählt für seine Geschichte "von Löwen und Lämmern" den Weg der drei Episoden, mit verwandten Handlungssträngen. Jeweils als Zwei-Personen Stück konzipiert, mit dem grossen Themenkreis "Politik der USA" und in jeder Episode wird eine interessante Facette zum Hauptthema beisteuert: So beleuchtet der Film allgemeine, nicht nur für Amerikaner relevante Fragen...
Vor 13 Monaten von Ray veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Film der zum Nachdenken anregt, 30. Oktober 2008
Robert Redford hat mit seinem Film "Von Löwen und Lämmern" ein Werk geschaffen, dass eine brisante politische, sowie soziale Thematik behandelt und unterschwellig Kritik an den Handlungen der USA übt.
Die Handlung des Films setzt sich aus drei, anfangs unabhängig voneinander erscheinenden Episoden zusammen. Erst im weiteren Verlauf wird die Abhängigkeit der einzelnen Geschichten zueinander deutlich, die nicht nur zeitlich, sondern auch thematisch miteinander verbunden sind.
In Washington trifft Senator Irving (Tom Cruise), angehender Präsidentschaftskandidat, auf die engagiert-routinierte Journalistin Janine Roth (Meryl Streep). Er eröffnet ihr eine neue Strategie der USA im Kampf gegen die Taliban im afghanischen Hindukusch. Während er versucht, Janine von der neuen Strategie zu überzeugen, kommen der Journalistin bereits Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihres Interviewpartners.
Parallel dazu werden die beiden Soldaten Arian und Ernest eingeführt, die zeitgleich ihren ersten Einsatz im Hindukusch absolvieren. Die beiden Studenten haben sich freiwillig gemeldet, um ihrem Land zu dienen.
Als dritte Episode läuft wiederum ein Gespräch in der Uni zwischen Professor Dr. Malley (Robert Redford) und seinem Studenten Todd, der sein Studium in letzter Zeit schleifen lässt. Todd vertritt die Meinung, dass jeder persönliche Einsatz im Leben, sei es für die Politik oder das soziale Zusammenleben, keinerlei Veränderungen herbeiführt. Um seinen Schützling wieder in die richtige Bahn zu lenken, erzählt ihm Dr. Malley die Geschichte von Arian und Ernest, für die er selbst verantwortlich ist.
Redford thematisiert in seinem Film Fragen rund um die ethische Verantwortung jedes Einzelnen, sowie die Glaubwürdigkeit von Politik und Medien. So kommen schnell Zweifel an der enthusiastisch vorgetragenen Strategie des Senators Irving. Die ihm zu seinem entscheidenen Aufstieg verhelfen soll. Cruise und Streep liefern sich dabei ein ansehnliches Wortduell. Vor allem Tom Cruise gefällt einem unerwartet gut, in der Rolle des jungen, charismatischen, aufstebenden Politikers, der seine Gesprächspartnerin mit Charme versucht um den Finger zu winkeln. Meryl Streep überzeugt hingegen mit Gestik und Mimik und gekonnten Reaktionen auf Irvings Äußerungen. Am Ende muss aber sie den Konflikt mit sich selbst austragen, die Story sofort zu senden, obwohl diese in alle Richtungen am "stinken" ist. Werden die Medien doch viel zu oft von der Politik missbraucht.
Der Professor hingegen versucht, einen durch die Medien und durch negative Erfahrungen abgestumpften jungen Mann, wieder auf den richtigen Weg zu bringen und ihn von seinem eigenen Handeln mehr zu überzeugen. Hat er doch einst auch die beiden Studenten Ernest und Arian aufgefordert sich Ziele im Leben zu setzen.
Fazit:
"Von Löwen und Lämmern" zeigt wunderbar auf, wie wenig Wahrheit hinter groß aufgemachten politischen Kampagnen steckt, wie wichtig die eigene Courage ist und wie "leicht" sich Medien manipulieren lassen und manipulieren können. Robert Redford zeigt aber auch das jeder einzelne ein Gefangener des Systems sein kann und das es wichtig ist seine eigene Courage zu entdecken und zu nutzen. Der Film ist keine leichte Kost, aber er regt wunderbar zum Nachdenken an und verdient sich nicht nur deswegen, sondern auch wegen seiner großartigen Darsteller 5 Sterne.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Entscheide Dich!!, 14. April 2008
Der Film ist, oberflächlich betrachtet, ein amerikanisches Politikdrama über Helden, Militär, Terroristen und jeder Menge Pathos.
Aber lassen wir mal die Taliban, die Kriegsmaschinerie, Politiker, USA-Flaggen und vergleichbares Dekor weg.
Was bleibt dann?
Eine Parabel an das Leben.Die eine Frage, die sich jeder schon (mindestens)einmal gestellt hat.
Was wäre wenn?
Oder:
Wäre ich einen anderen Weg gegangen, wo wäre ich dann?
Es geht hier ganz klar um Entscheidungen.Um die Gewissensfragen vor einer, und die Konsequenzen nach einer Entscheidung.
Wie dieses Thema umgesetzt wurde, ist schon beachtlich.
Excellente Dialoge, kunstvolle Kameraeinstellungen, passender Soundtrack und -nicht zu vergessen- die einmalige Auswahl an Schauspielern.
Natürlich kann sich der Eine oder Andere an Tom Cruise, den Längen im Film oder das Ende stören.
Meiner Meinung nach ist das Gesamtwerk aber nahezu perfekt gelungen.
Für meinen Geschmack ist es nur leider etwas zu kurz geraten.
Mein Fazit:
Wer bei einem Film Wert auf Dialoge und Anspruch legt und auch noch am nächsten Tag über das Gesehene nachdenken möchte, ist bei "Von Löwen und Lämmern" sehr gut aufgehoben.
Bonusmaterial:
Von Löwen und Lämmern" Teaser-Trailer & Kino-Trailer
Walküre" Trailer
Audiokommentare Audiokommentar von Regisseur Robert Redford
Making-Of Von Löwen und Lämmern"
Der rote Faden / Drehbuch, Handlung
Die Wiedergeburt eines Filmstudios: United Artists
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Es gibt keine Fakten..., 30. März 2008
...lässt Regisseur Robert Redford seine Reporterin Janine Roth(Meryl Streep) in einem Interview mit dem ehrgeizigen Senator Jasper Irving(Tom Cruise) sagen. Nach 88 Minuten -Von Löwen und Lämmern- müssen wir uns dieser Feststellung(leider) bedenkenlos anschließen. Redford hat mit seiner Inszenierung einen äußerst geschickten Schachzug verfolgt. Das, was vielen Schriftstellern zum Geniestreich verhalf, hat Redford auf das Medium Film übertragen. Er beleuchtet die große Misere Amerikas mit dem Krieg gegen den Irak, in drei Einzelschicksalen. Dabei wird er niemals polemisierend oder rechthaberisch. Redford benutzt die Bilder als Anstoß für den Zuschauer, nicht als vorgefertigte Meinung.
Die Reporterin Janine Roth interviewt den Senator Irving. Der ist der kommende Mann in der Politik und zeichnet für die neue Taktik der amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan verantwortlich. Irving will mit Roth einen Deal abschließen. Sie erhält Informationen und er dafür im Gegenzug eine gute Presse. Dabei versucht Irving alten Wein, nämlich die gescheiterte amerikanische Vietnam-Kriegstatktik, in neuen Schläuchen zu verkaufen. Doch Roth ist nicht dumm. Sie prüft Irving mit geschickten Fragen auf Herz und Nieren und ist erschreckt, über dessen Ansichten. Am Ende muss sie entscheiden, wie sie mit dem Interview umgehht.
Zur gleichen Zeit begleiten wir die zwei Soldaten der amerikanischen Armee, die früher bei Professor Malloy(Robert Redford) studierten. Beide haben sich für die Armee entschieden, um etwas für das Land zu tun. Bei einem Platoon-Vorstoß sollen sie einen strategisch wichtigen Hügel besetzen. Sie ahnen nicht, dass sie in eine verhängnisvolle Falle tappen, aus der es kein Entrinnen mehr gibt...
Zur gleichen Zeit führt Malloy in der Uni ein Gespräch mit dem talentierten Politikstudenten Todd(Andrew Garfield). Todd weiß, wie die Mühlen der Politik mahlen, aber er kann sich nicht entscheiden, etwas zu tun. Malloy versucht mit Geschick und Überredungskunst den Jungen dazu zu bringen, etwas für sein Land zu tun. Und zwar nicht mit der Waffe in der Hand, sondern mit vielen anderen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. In diesem Gespräch erfahren wir auch, wie der Film zu seinem Titel kam. Im erten Weltkrieg, bei der Schlacht an der Sommme, waren die Deutschen derart von der Kampfkraft der britischen Soldaten beeindruckt, aber auch gleichzeitig von der Unfähigkeit ihrer Führung entsetzt, dass sich das Zitat: "Ich habe noch nie solche Löwen gesehen, die von solchen Lämmern geführt wurden" über den Krieg gerettet hat.
Redford hat mit -Von Löwen und Lämmern- einen erwachsenen, kritischen Film über Amerika und den Krieg gedreht. Als Zugabe für diesen kritischen Stoff ist die Besetzung mit Cruise, Streep und Redford selbst ein absoluter Bonus. Redfords persönliche Meinung, dass die Medien, das Bildungs- und Erziehungssystem, so wie das Militär versagt haben, lässt er uns im Film nicht mit einer Hau-Drauf-Mentalität spüren. Ganz im Gegenteil, wir haben das Recht zu entscheiden, Redford liefert lediglich die passenden Bilder dafür.
Wer Redford auf seiner Promotion-Tour für den Film hören und sehen konnte, der weiß, wie ernst es ihm mit dem Thema ist. -Von Löwen und Lämmern- ist engagiertes Kino für ein breites Publikum. Mitten aus dem Leben und doch manchmal vom menschlichen Verständnis so unendlich weit entfernt. Schön, wenn es mehr mutige Männer wie Redford geben würde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Genau das was ich suchte..., 28. Dezember 2008
Eigenlich schreib ich keine Film-Rezensionen, ist mir zu langwierig. Dennoch hat für mich dieser Film den Zahn der Zeit getroffen. Zeitkritisch beurteilt er die führende amerikanische Welt mit anderen realistischen Blicken auf das Geschehen, hauptsächlich polit-kritisch zu sehen. Dies ist allerdings nichts für Freunde von Aktion und viel TammTamm !3 Geschichten treffen aufeinander, die in nicht direktem Zusammenhang stehen, dennoch bildet eine davon den Kern der Story, welche auch am aktionlastigsten ist. Von Löwen und Lämmern braucht keine grossartigen Bilder, es spielt mit Theorien und zeigenössischem. Keine Realtität könnte wahrer sein, es wird objektiv eine "richtige" Sicht auf 9/11 und seine Folgen daraus aufgezeigt und das auch die USA sich meist überschätzen. Wer dieses System, so wie ich, seit langem verfolgt findet sich in diesem Film wieder. Er regt auch noch nach dem Abschalten zum Nachdenken an. Einzig und allein etwas zu kurz kam er mir vor. Die Schauspielerleistungen sind mittelmässig, doch wenn Theorien beleuchtet werden und Hintergründe aufgezeigt werden muss dem wohl so sein. Es bleibt zu sagen, ein Film, den ich aus Zufall gesehen haben, Zugrgriffen habe und mich stark zum Nachdenken anregte. Grosses Kino über die USA Missstände.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Geschwätzig und blutleer trotz sehr gutem Ansatz...., 4. Oktober 2008
Robert Redford wählt für seine Geschichte "von Löwen und Lämmern" den Weg der drei Episoden, mit verwandten Handlungssträngen. Jeweils als Zwei-Personen Stück konzipiert, mit dem grossen Themenkreis "Politik der USA" und in jeder Episode wird eine interessante Facette zum Hauptthema beisteuert: So beleuchtet der Film allgemeine, nicht nur für Amerikaner relevante Fragen wie "Politikverdrossenheit", "Schlagzeilengeilheit", "unehrliche Politiker", "Patriotismus", nicht zuletzt der Appell an eine Verantwortung für sich und für sein Umfeld. Ein Plädoyer für mehr Engagement und weg von der Gleichgültigkeit.
Redfords Film ist politisch korrekt, er stellt die richtigen Fragen, hat Lösungsvorschläge parat und beweist sogar ein sensibles Gespür für die Probleme unserer Zeit. Er ist einer dieser US-Gegenwartsbewältigungsfilme. Vielleicht in der Machart sogar der seriöseste, aber auch leider der abstrakteste und der geschwätzigste Vertreter dieser hochaktuellen, ambitionierten Politfilme zur Lage der Nation.
Das Feuer fehlt...und dies betrifft nicht nur die vielleicht sogar treffende Zustandsbeschreibung oder Redfords Message zur heutigen Zeit. Auch der Film vermag keine Emotion zu wecken und ist irgendwie genauso leer wie die leere Batterie beim heutigen Menschen, die Redford bemerkt.
Dies wird aus dem Dialog zwischen Journalistin/Politiker und auch Professor/Schüler sichtbar.
Die dritte Episode mit den beiden Soldaten versucht sich am emotionalen Part in Redfords Werk, sozusagen eine Art Praxisbericht für die beiden anderen intellektuellen Dialoge mit viel Theorie, doch sie funktioniert auch nicht besonders, weil sie sehr, sehr schwach inszeniert wurde und eigentlich das bisschen Spannung, dass man wahrnimmt, ausschliesslich aufgrund der Schnittfolge möglich wird, weil diese drei Episoden ständig wechseln.
Meines Erachtens ist bei Redford irgendwie die Luft draussen, der Film ist qualitativ um einiges schwächer wie seine besten Arbeiten "Ordinary People" oder "Quiz Show".
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
leicht verdaulicher Polit-Thriller, 24. Juli 2008
Wo ist der Sinn des Films fragen viele?? Der Sinn besteht meiner Meinung nach darin die Amerikaner mal nicht nur zu kritisieren (wie es derzeit alle tun), sondern auch mal aus der Sicht der Amerikaner den Kampf gegen den Terror zu erzählen.
Ich bin sehr kritisch in den Film gegangen, da er wieder mal von allen runtergeputzt wurde und ich war angenehm überrascht wie spannend und doch kurzweilig er war. Dieser Polit-Thriller ist nicht langatmig sondern erzählt eine kurze Geschichte, die wie ich finde, doch sehr sehr interressant ist. Eine bessere Besetzung wäre zudem nicht möglich gewesen und sucht ihres gleichen!
Der Film erhält vier Sterne, einen Zusatzstern weil die Besetzung und die Leistung der Schauspieler einfach sehr überzeugt haben.
Fazit: Sehenswert für alle die nicht auf der Anti-Amerika Welle mitschwimmen und manche Dinge auch mal aus anderen Perspektiven betrachten möchten.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nur für Politikfreunde!, 25. März 2008
Der Film ist ein Hochgenuss für alle, die sich zumindest ein bisschen für internationale und vor allem amerikanische Politik interssieren; der Film gibt einen interssanten Einblick in drei (bzw. vier) ganz unterschiedliche Amerikaner, ihre Haltung zu den Kriegen und vor allem, wie jeder ein bisschen am großen Rat dreht;
die Rollen sind mit Redford als freundschaftlichem Professor, Cruise als schmierigem und verlogenem Politik und Streep als kurzsichtige, überforderter aber ehrlicher Journalistin gut besetzt;
der Film besteht fast NUR aus Dialogen, das hat mir sehr gut gefallen, ich kenne aber sehr viele Leute, die das gelinde gesagt nicht ganz so super fanden;
Fazit: Wer mal einen DVD Abend ohne Bumm Bumm, Bussi Bussi oder sonstigem Herzschmerz verbringen möchte und dafür etwas anspruchsvollere Kost in seinen DVD Player schieben möchte, wird hier fündig (Vielleicht noch mit dem Kauf ein bisschen warten, 15 ¤ sicherlich noch zu teuer)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dem Märchen von der chirurgischen Kriegsführung aufs stumpfe Werkzeug geschaut..., 26. August 2008
Mit "Von Löwen und Lämmern" ist Redford ein erfrischend kritischer Film gelungen, welcher erfreulich wenig pathetisches Hollywood, dafür jedoch sehr viel gesunden Menschenverstand transportiert.
Zur Geschichte:
Meryl Streep (Journalistin), hat einen Termin im Büro des jungen Senators Jasper Irving (Tom Cruise) an Land gezogen - ein exklusives Interview steht der erfahrenen und kritischen Journalistin in Aussicht - Irving wird seitens der Regierung viel zugetraut, er soll mit neuen Ideen und veränderten militärischen Strategien den dringend benötigten Sieg in Afghanistan herbeiführen, um vor allen Dingen das Ansehen seiner Partei in der Öffentlichkeit zu retten....
Tom Cruise spielt seine Politikerrolle so überzeugend, so glatt, mir ist dabei sofort folgender Spruch wieder eingefallen.... - Wie war das doch gleich? "Wenn ein Staubsaugervertreter Staubsauger verkauft und ein Versicherungsvertreter Versicherungen verkauft, was verkauft dann doch gleich ein Volksvertreter?"
Robert Redford (zugleich Regisseur und Darsteller) - sieht sich, in seiner Rolle als Professor Stephen Malley, Politikwissnschaften, dem talentierten, jedoch stark desillusionierten, Studenten Todd gegenüber - Malley versucht im Gespräch unter vier Augen zu ergründen, woher die Politikverdrossenheit des jungen Mannes rühren könnte....
Zwei Studenten von Professor Malley haben sich freiwillig zum Dienst in der Armee gemeldet - getrieben von der Idee, ihrem Vaterland diesen Dienst zu schulden und darauf hoffend, sich auf diesem Weg persönlich weiterentwickeln zu können... - tatsächlich gehen beide bei einem, von Senator Irving angeordneten, misslungen Überraschungsangriff auf die Taliban verloren - abgeschnitten von Ihrer Einheit hoffen sie auf Rettung...
Zum Ablauf der Handlung:
Der Film lebt von den Dialogen zwischen den einzelnen Parteien - bis auf ein Abschiedsessen mit Professor Malley und seinen scheidenden Studenten gibt es zwischen den einzelnen Handlungssträngen keine "sichtbaren" Berührungspunkte.... - Hätte mir z.B. Streep und Redford gemeinsam vor der Kamera gewünscht, so haben die zwei jedoch leider keine gemeinsamen Szenen - man kann eben doch nicht alles haben *seufz* ;-)
Die drei parallel verlaufenden Handlungsstränge verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel - sie mahnen den Zuschauer, sich unbedingt eine eigene Meinung zur (Welt-)Politik zu bilden, diese regelmäßig zu überprüfen und dabei jedoch die verfügbaren Informationsquellen stets kritisch zu hinterfragen - wach sein und vor allen Dingen wach bleiben erscheint wichtiger denn je!
Am Ende bleiben absichtlich jede Menge Fragen offen - und das ist gut so, denn so bleiben die zahlreichen Botschaften und Denkanstöße dieses zu keinem Zeitpunkt langweiligen Filmes noch länger im Gedächtnis haften!
Wer den Film gesehen hat, sollte sich unbedingt die Extras auf dieser DVD anschauen - Redford kommentiert die wichtigsten Szenen des Films, der Regisseur erklärt seine Absichten - Originalton mit Untertitel...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Traurig brilliant , 20. Juni 2008
Ich habe den Film vor kurzem gesehen und muss sagen meine anfangs bescheidenen Erwartungen wurden weit übertroffen.
Der Film setzt eine ganz eigene, sehr nachdenklich stimmende Athmosphäre frei, die mich bis zum Ende gefesselt hat. Vor allem die Dialoge der einzelnen Parteien haben mich gepackt und setzten öfter traurige Erkenntnisse frei, besonders weil dort Dinge thematisiert werden, die einem so sinnlos und makaber erscheinen, dass man hoffen könnte, es gäbe sie nur in diesem Film. Leider entspricht der Film der traurigen Wahrheit der amerikanischen Kriegführung bzw Außenpolitik. Ich fand gerade durch die verschiedenen Perspektiven geht dieser Film so unter die Haut. Jeder, der Filme mag die mal so ganz anders sind als die breite Masse, und gerne zum nachdenken angeregt wird, sollte ihn sich unbedingt anschauen.Fünf Sterne von mir, weil er so traurig gut ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein mutiger und äußerst gelungener Film, 28. Juli 2008
Robert Redford verkörpert grundsätzlich nicht nur sehr gute Charakterdarstellung, sondern auch brilliante Regie mit Einfühlungsvermögen und Gespür dafür, welche Darsteller einem Drehbuch gerecht werden; hier möchte ich ganz besonders M. Streep hervorheben...
Dieser Film entspricht unserem Zeitgeist und möchte aufzeigen, dass wir uns selbst immer wieder Fragen über unsere Wertehaltung stellen sollten und dass wir Verantwortung für unsere nächste Generation nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen.
Filme dieser Art stellen leider eine absolute Rarität dar, da die Beeinflussung unserer Medienlandschaft zu oft auf Manipulation, reine Berieselung, Action und seichte Unterhaltung ausgerichtet ist.
Robert Redford ist als Regisseur nie den bequemen Weg gegangen; und egal ob es sich um Liebe ("Der Pferdeflüsterer"), Gefängnisdramen oder um diesen hochbrisanten politischen Inhalt handelt - so stehen seine Umsetzungen für Tiefgang, hohes Niveau, Mut & Courage.
"Von Löwen und Lämmern" ist der Hauptfilm ebenso absolut empfehlenswert, wie seine persönlichen Kommentare und die aller Beteiligten unter "Extras" im Hauptmenü.
"Eine Hommage zum Mut, gegen den Strom zu schwimmen" und Bereicherung für wertvolles Fernsehen!"
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