holidaypacklist Hier klicken Sport & Outdoor Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen4
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. März 2006
Aber nicht nur das.

Die Ende der Sechziger entstandene britische Jazz-/Art-/Experimentalrockband East of Eden kann auf einen Musikerstamm bauen, der die unterschiedlichsten Elemente mit einbringt.

Neben dem charismatischen Dave Arbus an der Violine, der die Band mit dem Top10 Hit Jig-a-jig bekannt gemacht hat sei hier noch Ron Caines hervorzuheben, der mit seinen Saxofoneinlagen das Klangbild in der Frühphase der Band entscheidend mitbestimmte.

Der Stil von Snafu ist sehr experimentell (mit revers laufendem Gesang auf dem dreiteiligen Titel Habibi Baby/Beast of Sveden/Boehm Contrictor, der dem Stück einen sehr orientalisch anmutenden Charakter verleiht) oder der 'strangen' Geräuschkulisse Uno Transito Clapori, das sich anhört wie eine elektrische Lunge.

Gegenüber der Originalplatte gibt es hier 7 (!) Bonustitel u.a. das bereits erwähnte Jig-a-jig in zwei verschiedenen Versionen, eine single edit von Marcus Junior sowie mehrere, vorher unveröffentlichte Aufnahmen, wovon mir das romantische Petite Fille und Blue boar blues am besten gefallen.

Eclectic Discs haben sich bei der digitalen Aufarbeitung wirklich Mühe gegeben - das Ergebnis kann sich hören lassen!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2010
die briten EAST OF EDEN waren eine der ersten rockbands,die eine violine&ein saxophon in ihr line-up integrierten,um so einen experimentierfreudigen prog/jazz/blues/hardrock/folklore-mix zu kreieren...im vergleich zu ihrem debut MERCATOR PROJECTED(1969) wurden auf SNAFU der gesang&die asiatischen einflüsse zurückgefahren,dafür die jazz-&avantgarde-anteile erhöht...
geigen-&gitarrendominierte rocker mit bluesigem gesang(HAVE TO WHACK IT UP,NYMPHENBURGER),jazz(rock)iges mit viel getröte(LEAPING BEAUTIES FOR RUDY,MARCUS JUNIOR,IN THE SNOW FOR A BLOW,CONFUCIOUS),experimentelle songs mit allerlei gimmicks&abgefahrenen einfällen wie rückwärts abgespielten passagen,etc.(XHORKOM,GUM ARABIC,HABIBI BABY,BEAST OF SWEDEN,BOEHM CONSTRICTOR),eine lyrische ballade(TRADITIONAL),ein arabisch/spanisch-beeinflußtes stück mit schöner flöte(RAMADHAN),ein reiner avantgarde-track(UNO TRANSITO CLAPORI),der mit seinem monotonen rauschen&zischeln fast etwas an THIS HEAT erinnert(die ja erst ein knappes jahrzehnt später auf der bildfläche erschienen),sowie spuren von COLTRANE&MINGUS bis hin zu KING CRIMSON-das alles gibt's auf der original-lp zu bestaunen,die 7 bonusstücke(inkl. ihrem kleinen hit JIG-A-JIG) sind ein bißchen kommerzieller&nicht mehr ganz so abgefahren-trotzdem ne nette zugabe...
empfehlung für alle freunde des frühen,schrägen&abenteuerlustigen progrock(sollte prog nicht immer abenteuerlustig sein?)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2008
... am besten eigentlich doch "nur" East of Eden-Musik? Stimmt im Prinzip alles. Und wie!

Mit "Mercator Projected" hatten sich die fünf Engländer genial in Szene gesetzt, und waren bei der Produktion der Debutplatte im Studio mit Effekten und der guten Ausnützung der Studiotechnik nicht gerade bescheiden gewesen. Diesbezüglich gingen sie auf der zweiten LP einige Schritte weiter: Teile der Platte sind Musik, die damals live so nicht zu bringen war, wie die Geräuschcollagen "Xhorkom", "Uno Transito Clapori" und "Beast of Sweden". Und weite Strecken des Albums sind instrumental gehalten, der Gesang trägt nur das hinreißende "Nymphenburger", eine der absoluten Glanznummern der Band und für mich auch Höhepunkt der Platte, vielleicht auch, weil es der einzige "richtige" Song dieses Albums ist. Für allzu konventionell soll man diese Nummer deshalb aber nicht halten, im Gegenteil: Simple Melodie, monotones Riff und ein stark erotisch angehauchter Text und Gesang einerseits, mehr als auflockernde Breaks und aufreißerische, abwechslungsreiche und grazil gespielte Soli andererseits ergeben eine 6-Minuten-Nummer, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat man sie einmal richtig genossen.

Die weiteren, fast ausschließlich instrumentalen Stücke zeugen von Abwechslungsreichtum und einer Vielfalt, die damals kaum eine andere Band hatte. Ich habe nicht das geringste Problem, "Snafu" direkt neben Frank Zappas "Hot Rats" und Miles Davis "Bitches Brew" zu stellen, die beide fast zur gleichen Zeit erschienen waren.

Dass East of Eden den großen Durchbruch nie schafften lag weniger an der Irritation um ihren Single-Hit "Jig-a-Jig", einer zwar tollen, aber auch untypischen Aufnahme der Gruppe, ein herrlich rockender iroschottischer Jig, der die Gruppe zwar bekannt machte, aber so manchen Plattenkäufer verwirrt haben dürfte, der sich "Snafu" ungehört besorgte und Musik wie von Fairport Convention erwartet hätte. Mehr waren es wohl ihre fast ständigen Besetzungswechsel und das Fehlen eines erfolgreichen Managements wie auch eines mit starker Promotion arbeitenden Labels. Da hatten es Pink Floyd beispielsweise unvergleichlich besser.

Zum Cover wäre noch zu sagen, dass die Originalhülle der deutschen LP-Pressung völlig anders ausgesehen hatte, die im CD-Booklet erwähnten Linernotes der britischen Original-LP gab es dafür aber auf der seinerzeitigen Teldec-Scheibe nicht. Und die Bonustracks sind auch kein überflüssiges Füllmaterial, sondern zeigen einmal mehr, was für ein Potenzial diese Band hatte, die sich in dieser Besetzung im Laufe des Jahres 1970 auflöste. Geiger Dave Arbus hielt die Gruppe in anderer Besetzung aber am Leben, aber das ist eine andere, allerdings auch noch lohnende Geschichte, nämlich die des titellosen dritten Albums von East of Eden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2011
die Jungs von East of Eden waren in den 70ern wohl ihrer Zeit weit voraus. Ein zeitloses Stück Fusion von Rock, Jazz und Weltmusik. Gehört in jede Discothek als historisches Dokument.
Schade daß East of Eden nicht mehr Alben gemacht hat. Wie würden die wohl im 3. Jahrtausend klingen?

Übrigens, ein weiterer historischer Tip: The Flock
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,49 €
11,72 €
10,99 €
11,87 €