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5.0 von 5 Sternen Interessant wieviele 1 Sternschreiber wohl dabei waren !
Der Film ist sehr unterhaltsamm und interessant anzusehen.
In einigen Punkten mag er von der Geschichte abweichen, das kann man aber getrost unter künstlerische
Freiheit werten. Da es ein Heldenepos, ist kann man hier keinen 100% mit der Geschichte zu vereinenden Film erwarten.
So jetzt was zu den Superprofessoren und Generälen die alle wohl dabei...
Vor 4 Tagen von Wildone veröffentlicht

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Feige...
Ich möchte den Machern dieses Films eine Frage stellen:
Ihr hattet offensichtlich das Geld, ihr hattet die Schauspieler, ihr hattet eine historische Vorlage, die vom Leben so spannend wie ein Drehbuch geschrieben wurde... Warum ist trotz allem das dabei heraus gekommen?

Es wäre alles da gewesen, die Geschichte hat alles geliefert. Der...
Veröffentlicht am 16. August 2010 von Jan CB


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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Feige..., 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Ich möchte den Machern dieses Films eine Frage stellen:
Ihr hattet offensichtlich das Geld, ihr hattet die Schauspieler, ihr hattet eine historische Vorlage, die vom Leben so spannend wie ein Drehbuch geschrieben wurde... Warum ist trotz allem das dabei heraus gekommen?

Es wäre alles da gewesen, die Geschichte hat alles geliefert. Der draufgängerische, jugendliche Held, der sich von der Kavallerie zur jungen Fliegertruppe meldet, Weltenbrand und Ritterlichkeit.
Aber wieder wollte man es allen Recht machen: Der gefeierte Kriegsheld Manfred von Richthofen mußte erst zum Pazifisten werden, bevor wir ihn restlos verehren dürfen. Eine bezaubernde Krankenschwester muß ihm die Augen öffnen. Alles in schlechten Kostümen und unter völliger Verkennung der historischen Umstände.

Der "Rote Baron", der übrigens Freiherr war und seinen Spitznamen nur dem Umstand verdankt, dass es diesen Adelstitel im Englischen nicht gibt, hätte mit etwas mehr Mut ein besserer Film sein können. Aber es war wohl niemandem daran gelegen, einen mutigen Film zu machen. Dabei hätte man sich nur an die Wahrheit halten brauchen - und schon hätte man alle und alles auch beim Namen nennen können...
Schade, das Thema ist auf Jahre hinaus verbrannt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es kann nicht sein, was nicht sein darf!!!, 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der rote Baron [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hat grundsätzlich Potential, aber die Möglichkeiten wurden leider nicht genutzt, obwohl alleine schon viele bekannte und gute Schauspieler zur Verfügung standen.
Deshalb ist ein vom heutigen Zeitgeist offensichtlich geprägter Anti-Kriegsfilm dabei heraus gekommen, anstatt eines spannenden Fliegerfilms, in welchem man die Schrecken des Krieges trotzdem nicht hätte verschweigen müssen. Historische Fakten werden teilweise sehr großzügig interpretiert und verzerrt dargestellt. Der stellenweise eingebaute Pazifismus kommt sehr plump daher und es scheint wenig glaubwürdig, dass ein Freiherr von Richthofen sich gegenüber dem deutschen Kaiser oder auch GFM von Hindenburg auch nur im Ansatz so verhalten haben könnte, wie es in dem Film dargestellt wird. Schade!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuweilen packender Film - der allerdings auch zahlreiche Unzulänglichkeiten hat!, 19. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Mit 18.000.000 Euro Produktionskosten ist "Der Rote Baron" einer der teuersten deutschen Filme aller Zeiten. Den dadurch resultierenden hohen Erwartungen wird das Endprodukt jedoch nicht ganz gerecht. Zwar bietet das Leben des von Matthias Schweighöfer dargestellten Freiherrn Manfred von Richthofen reichlich Stoff für eine spannende und glaubwürdige Geschichte. Regisseur Nikolai Müllerschön jedoch integriert eine Liebesbeziehung in die Handlung, die nicht nur unhistorisch ist, sondern auch gehörig deplaziert wirkt. Außerdem habe ich Zweifel daran, dass Manfred von Richthofen, den Kampf gegen andere "Flieger" wirklich mehr als einen sportlichen Wettkampf sah, als das was er wirklich war: Ein einziges Morden.

In dem Klassiker "Im Westen nichts Neues" konnte man dies, die Verklärung der Jugend, wunderbar glauben. Beim Freiherrn hegen mich da Zweifel.
Die Symbolik spielt in Müllerschöns Kinoversion des Roten Barons eine große Rolle. Das fängt mit goldenen Lettern an, die zu Beginn die Darsteller ankündigen, gefolgt von ersten Bildern dreier blonder Kinder auf der Jagd. Unter ihnen befindet sich der junge Manfred, der - als er ein Flugzeug über sich registriert - die Flinte wegwirft, sich im Sonnenlicht auf ein Pferd schwingt und mit großen Augen, sowie ausgestreckten Armen die Verfolgung aufnimmt. Pathos und Kitsch also gleich zum Start des zweistündigen Films. Der letzte Blick des Zuschauers fällt wieder auf herbstlich schimmernde Blätter im Wind. Doch da ist Manfred von Richthofen bereits tot, eine gefallende Legende - Hollywood hätte es nicht besser gekonnt.

Patriotismus, Ehre und Stolz - das Duell in der Luft - besser hätte man auf der anderen Seite, den Zeitgeist der damaligen Zeit nicht widerspiegeln können. So ist "Der Rote Baron" ein Film der sich entwickelt, die ersten Minuten fand ich ziemlich langweilig - aber mit der Zeit entwickelt sich ein wirklich guter Film. Wer hier einen Luftkampf nach dem anderen erwartet, sollte sich lieber "Fly-Boys" ansehen. Die Anzahl der Luftkämpfe in "Der Rote Baron" sind eher gering, aber dafür technisch richtig gut gemacht.
Dennoch setzt der Film eher auf die Disillusionierung von Richthofen, der mit jeder Minute mehr erkennt, wie barbarisch der Krieg doch ist. So entwickelt er zu der Krankenschwester Käte (Lena Headey) eine Liebesbeziehung, die am Ende als sein "größter Sieg" kolportiert wird - Rosamunde Pilcher hätte es nicht besser machen können.

Fazit:
"Der Rote Baron" ist insgesamt ein guter Streifen, der im Abendfernsehen sicherlich sehenswert ist. Ich habe mir den Film ausgeliehen und empfehle dies anderen auch. Die ökonomische Notwendigkeit schmälert das Gesamtbild des Films, die Liebesgeschichte ist so schmalzig wie es kaum noch geht und absolut deplaziert. Dem hemmungslosen idealisierten Richthofen hätte man auch auf anderen Wegen die Augen öffnen können, als über die Krankenschwester Käte. Zum Beispiel durch eine intensive Auseinandersetzung mit seinem Bruder Lothar (Volker Bruch), der mit seinem patriotischen Eifer das genaue Gegenteil des Roten Barons verkörpert. Diese Chancen wurden nicht genutzt und so bleibt ein fader Beigeschmack übrig - knappe 3 Sterne.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja...das hätte mehr werden müssen, 8. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Der Stoff hätte ganz klar mehr hergeben können. Leider gibt es einige historische und flugtechnische Fehler und eine sehr große Freiheit der Erzählungsstruktur.
Zur negativen Seite des Films:
Hawker flog zu der Zeit und als er abgeschossen wurde eine Arco DH2 - im Film ist er und seine Staffel scheinbar mit SE5A ausgestattet...was hätte das schon ausgemacht die historisch korrekten Flugzeugmodelle zu generieren. Oder, den nunmehr nach 80 jährigem Streit wissenschaftlich bewiesenen korrekten Todeshergang von Richthofen in den Film zu übernehmen bzw. ihn wenigstens anzudeuten?
Die scheinbar zu 100% computergenerierten Flug- und Luftkampfszenen weisen einige Mängel auf, was Ruderausschlag und daraus resultierendes Verhalten der Maschine betrifft bzw. generell Unstimmigkeiten im Flugverhalten der Maschinen - was mir als Pilot vielleicht besonders auffällt. Dabei fällt mir ein, dass von Richthofen eine eigene Angriffstaktik mit seinem Dreidecker der Dr1 hatte, die ein überwirksames Seitenruder aufwies. Er konnte damit quasi seitlich fliegend angreifen, gut aber das muß man ja nicht zeigen.
Was mir wirklich fehlte war, dass mit keinem Wort das Buch "Reglement für Kampfflieger" von Richthofen erwähnt wurde. Die dort beschriebenen Taktiken haben teilweise immer noch Gültigkeit (nur nebenbei) und wurden teilweise von Richthofen entwickelt. Ist meiner Meinung nach für eine Zeichnung des Charakters ein unverzichtbares Detail.
Das "Übersehen" der anderen Fliegerasse im Jagdgeschwader 1 - die dann durch den 2. Weltkrieg zweifelhafte Berühntheit erlangten - kann ich ja noch verstehen. Ein kleiner Tribut hätten deren korrekte Flugzeugbemalungen im fliegenden Zirkus sein können, damit Personen (wie ich) die auf historical correktness achten und eine gewisse Vorbildung mitbringen wissen, dass hier ordentlich Geschichtsrecherche betrieben wurde. In diesem Punkt konnte mich der Film aber nie wirklich überzeugen. (Eventuell mal auf theaerodrome.com nachschauen hätte vielleicht was gebracht)

An Filme wie "Schlacht in den Wolken" oder zu seinem Vorgänger aus den 70gern kommt er vom Niveau meiner Meinung nach nicht heran. Vielleicht hätte man sich dort von den Luftkampfszenen in punkto Flugverhalten von Doppeldeckern und Dreideckern auch etwas abschauen können.

Zum Positiven zählt ganz klar die Ausstattung, die schon fast zuviel Farbe hat und der Ton. Die konstruierte Geschichte des Films ist in sich stimmig und erfüllt so manches Hollywood Cliche und bietet damit gute Unterhaltung. Spannend finde ich überdies, dass von Richthofens großen Luftkämpfe überhaupt ausgespart wurden - es schafft eine gewisse Stimmung, welche im Film durchaus spürbar bleibt. Er hat diesbezüglich schon etwas, was einen fesseln kann.

Fazit:
Ein Film der durchaus (s)einen Reiz hat, aber auch genügend Angriffsfläche für Kritik bietet, darum nur 2 Sterne.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ende spricht Bände..., 30. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Meine Kritik wird etwas unfair, da ich als Historiker die genauen Abläufe in der JASTA 11 (vorher JASTA 2 "Boelke") zu genau kenne. Trotzdem. Von einigen wirklich tollen Luftkampfszenen abgesehen ist der Film eine strotzend langweilige und historisch unkorrekte Schmonzette. Die Schlußszenerie:
Richthofen sitzt in seiner Startklaren Maschine. Man weiss als Zuschauer: Aha! Jetzt gehts ins Finale und ich erfahre wie der Rote Baron fiel! Man freut sich innerlich schon auf den atemberaubenden Luftkampf den JASTA 11 an diesem Tage führt... Manni v. R. winkt noch kurz seiner Holden zu... Überblende.... Spannung steigt... aha... ein Baum... ein kaputtes Flugzeug.... das wars....

Als Zuschauer fühle ich mich völlig veräppelt. Denn schon vorher, bei Richthofens Kopfverwundung (er erhielt einen Kopfschuss im Luftkampf und litt seit dem unter permanentem Kopfschmerz) war das passiert. Völlig unzusammenhängend, ohne eine Erklärung geschweige denn einen Luftkampf sieht man den roten Focker Dr. I Dreidecker notlanden. Manni blutet... Ja, warum? Wieso? Weshalb?

Alles in allem ein Miserabler Film, der bis auf die 6-8 Minuten Luftkampfszenen getrost unter "Rohstoffverschwendung" laufen sollte.

Gruß
Thomas Voß
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5.0 von 5 Sternen Interessant wieviele 1 Sternschreiber wohl dabei waren !, 25. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Der rote Baron [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist sehr unterhaltsamm und interessant anzusehen.
In einigen Punkten mag er von der Geschichte abweichen, das kann man aber getrost unter künstlerische
Freiheit werten. Da es ein Heldenepos, ist kann man hier keinen 100% mit der Geschichte zu vereinenden Film erwarten.
So jetzt was zu den Superprofessoren und Generälen die alle wohl dabei waren !:

-"Diesen Typ Frau, den die Krankenschwester repräsentiert (emanzipiert, überlegen, pazifistisch) gab es 1916 faktisch nicht. Die Emanzipationsbewegung begann erst zu dieser Zeit mit den britischen Suffragetten."-

Wenn ich solche Sätze schon lese, wird's mir anders, seltsam das die Geschichte zig emanzipierte Ausnahmen zu Tage brachte !

- Im Film gibt es keine Hinweise auf Stärken und Schwächen der einzelnen Flugzeugtypen, die ja nicht unwesentlich an Richthofens Erfolg beteiligt waren.-
Zum einen sollte der Film bestimmt keine sollte auch kein Flugzeugdoku werden, und zum anderen ,wenn ich dann an Immelmann, Voss etc. denke das waren alles Deppen nach dennen ganze Lufmanöver benannt wurden ? Obwohl diese Flieger ja hohl wie Bassgeigen waren gibts z.B. den Immelmannlooping Na springt an die Bimmel ?

- Die auffällige Farbe der Flugzeuge war keineswegs Richthofens Idee. Die Oberste Heeresleitung befahl 1916 Camouflage für alle Kampfflugzeuge." Dann würde ich mal das Wort in deutsche übersetzten Herr Oberlehrer ==> Camouflge ==> irreführung, Tarnung
Demnach sollte wohl Richthofen nur noch im Morgen und Abendrot fliegen ???

Kinder lest mal Bücher soll helfen denn wer lesen kann ist klar im Vorteil !
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist dieser Film so schlecht?, 10. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Er ist noch viel schlechter!!!
So viel Dummfug und Fehler habe ich lange nicht in einem Film zu Gesicht bekommen.
(Die mäßigen schauspielerischen Leistungen lasse ich jetzt mal Außen vor)

- Hätte sich Richthofens Leben dermaßen um die Liebesbeziehung zu dieser Krankenschwester gedreht, hätte er wohl kaum den Kopf freigehabt für Luftkämpfe.
- Diesen Typ Frau, den die Krankenschwester repräsentiert (emanzipiert, überlegen, pazifistisch) gab es 1916 faktisch nicht. Die Emanzipationsbewegung begann erst zu dieser Zeit mit den britischen Suffragetten.
- Im Film gibt es keine Hinweise auf Stärken und Schwächen der einzelnen Flugzeugtypen, die ja nicht unwesentlich an Richthofens Erfolg beteiligt waren.
- Die auffällige Farbe der Flugzeuge war keineswegs Richthofens Idee. Die Oberste Heeresleitung befahl 1916 Camouflage für alle Kampfflugzeuge. Die elitären Jagdflieger waren allesamt empört, dass sie sich "verstecken" sollten. So lackierten sie ihre Flugzeuge "befehlsgemäß" in sämtlichen Farben und Mustern, die ihnen einfielen, Hauptsache, es war bunt und auffällig. Und Richthofen entschied sich halt für rot.
- Richthofen traf nie mit Brown (dem anfänglich dessen Abschuss zugerechnet wurde) zusammen, im Film gleich zweimal.
- Über Richthofens Tod schweigt sich der Film völlig aus.
- Hermann Göring taucht überhaupt nicht auf, obwohl beide sich kannten und Göring nach Richthofens Tod dessen Staffel übernahm.

Aber den größten Lacherfolg erntete bei mir ein alliierter Nachtangriff auf Richthofens Flugplatz, woraufhin sich Richthofen und dessen Staffel zur Nachtjagd entschließt. Totaler Bullshit, denn Nachtangriffe gab es im 1. Weltkrieg nur vorn Luftschiffen aus, weil:

- Kein Pilot hätte in der Dunkelheit ein Ziel finden können. Navigation nach Funkleitstrahlen gab es in den Anfängen erst im WW2.
- Kein Pilot hätte nachts seinen eigenen Flugplatz wieder gefunden, und selbst wenn hätte er mangels Landebahnbeleuchtung dort nicht landen können. Kurzum, sie wären alle abgestürzt.
- Nachtjagd begann erst Mitte des WW2, zuerst mittels von Flakscheinwerfern angestrahlten Flugzeugen, später mit den ersten, primitiven Radargeräten. Es gibt ganze Bücher über die Entwicklung und die Schwierigkeiten der Nachtjagd, - und im WW1 hätten die Piloten gerade mal garnix gesehen und wären, wenn ihnen irgendwann der Sprit ausging, auf irgendeinem Acker zerschellt.

Also: totaler Blödsinn!!!
Der ganze Film!
Da lobe ich mir doch den mittsechziger-Streifen "Der Blaue Max", der wesentlich korrekter Geschichte beschreibt.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitschfilm, 24. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Um es kurz zu machen;
ich habe mich noch nie so über einen Fehlkauf aufgeregt, wie es nach Anschauen dieses Films der Fall war.
Im Vordergrund steht eine fiktive Liebesgeschichte zwischen Richthofen und einer Krankenschwester.
Das ganze erinnert doch ein wenig an Pearl Harbor, welcher auch ein Kitschfilm war.
Auf die Jasta Staffenl, sowie die Nebencharaktere wie Udet, Immelmann und Boelcke wird kaum eingegangen.
Zumal diese Darsteller aufgrund ihrer fehlenden Tiefe sowieso nicht im Gedächtnis haften bleiben.
Die Dialoge sind in der deutschen Version einfach nur grauenhaft und haben eher Soap Charakter.
Die Dogfights sind anfangs ganz nett animiert, doch ab Mitte des Filmes kam in mir irgendwie das Gefühl auf, dass die Filmcrew ihr Budget schon am Anfang des Streifens für Special Effects ausgegeben hatte.
Erschwerend hinzu kommen noch historische Ungenauigkeiten, bzw. Begebenheiten, die schlicht und ergreifend an den Haaren herbeigezogen sind.
Richthofen war eine charismatische Person, was leider in dieser Darbietung nicht rüberkommt. Zu oberflächlich und zu verkitscht wird der rote Baron verkörpert.
Mit einer der schlechtesten Filme, welche ich jemals gesehen habe.
Habe gott sei Dank jemanden gefunden, der mir für ein kleines Schmerzensgeld meine DVD abgekauft hat.

Als tollen Fliegerfilm mit Tiefgang und einer guten Story kann ich "Dark Blue World" wärmstens empfehlen.

Für den roten Baron vergebe ich einen Stern, womit dieser Film noch gut wegkommt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen teure Mogelpackung, 13. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der rote Baron [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer kann es einem Regisseur verübeln, sich am etablierten Qualitätskino zu orientieren. Regisseur Niki Müllerschön, der auch das Drehbuch schrieb, bringt einen handwerklich ordentlich-gemachten Streifen ins (Unterhaltungs)-Kino. Freunde des pathetischen Popkornkinos werden sicherlich nicht enttäuscht sein. Müllerschön hat aber die Zeichen der Zeit verkannt und stattet seine Protagonisten mit einer dicken Schippe Heldentum aus. Scheinbar kritiklos am politischen Geschehen, konzentriert sich Müllerschön auf die eindimensionale, heldenhafte Seite seiner Charaktere. Die Darstellung von Richthofens wirkt alles andere als modern. Die Anlehnung an groß angelegte Kriegsepen ala Pearl Harbor ist schnell deutlich, aber weniger gelungen. Wenn auch der Kitschfaktor nahezu erreicht wird. Müllerschön versucht mit bewährter Mixtur aus romantischer Musik und tragischen Szenen Gefühlskino zu machen - nur kann man ihm dabei leider auf die Finger schauen. Und das macht keinen Spaß. Langweilig und abgegriffen wirkt das Drehbuch. Oberflächlich und unterfordert die Schauspieler. Mächtig und überbordend die Verpackung. Mit 18 Millionen Euro Produktionskosten ist einer der teuersten deutschen Produktionen, auch eine der größten Mogelpackungen. Zwei Sterne gibt es für die gelungene Ausstattung. Schade...
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum ist der Pilcher Film heute so hektisch?, 15. Februar 2009
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Baron (DVD)
Die Luftkampfszenen, inklusive der Flüge über einige der Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs sind sehenswert! Sie sind das einzige was in diesem Film gekonnt und nicht nur wie gewollt, aber nicht gekonnt aussieht.
Ein deutscher Film, der dann trotzdem wieder aus dem Englischen zurück synchronisiert werden musste? Wirkt holprig, so wie die Dialoge.
Der Rote Baron scheint es sämtlichen Zuschauern recht machen zu wollen: Patrioten und Pazifisten. Für die weiblichen Zuschauer gibt es eine Romanze zwischen Richthofen und einer deutsch-belgischen Krankenschwester und Szenen auf dem Landgut der von Richthofens, die aussehen wie aus einem Rosamunde Pilcher Einschlafhilfe-Film.
Seht her, im Ersten Weltkrieg waren die Flieger ritterlich und ja, es haben selbstverständlich auch Deutsche jüdischen Glaubens an vorderster Front für das deutsche Kaiserreich gekämpft. Unappetitlich waren eigentlich nur der Kaiser und die Kriegstreiber, die Soldaten waren nur Opfer.
Der Film wirkt mit seiner Länge von 124 Minuten wie ein nicht enden wollender, wirrer und gänzlich langweiliger Endlos-Klischee-Marathon.
Hollywood hätte diesen Film so nicht gemacht, obwohl er durchaus Ähnlichkeiten mit Pearl Harbour von Jerry Bruckheiner besitzt, allerdings noch dilettantischer wirkt.
Der Titelsong stammt passenderweise von der Softrock-Band Reamonn, deren Musik hat mit Rock so viel zu tun wie dieser Film mit historischen Fakten oder guter Unterhaltung.
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