Amazon.de: Kundenrezensionen: A Sense of Purpose (Limited Edition CD+DVD)

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38 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer "Come clarity" mochte wird auch dieses Album lieben!, 15. März 2008
Nach einer kurzen Pause melden sich die Schweden von IN FLAMES mit ihrem neuen Album "A Sense of Purpose" zurück, dass wie erwartet den Stil von "Come Clarity" fortsetzt und sogar noch einmal um ein deutliches Stück weiter entwickelt hat. Falls jemandem meine 2-Album Theorie noch nicht geläufig sein sollte: Achtet mal bei den IF-Alben auf die Stil-Charakteristiken: "The Jester Race" und "Whoracle" (beide Alben verfolgten noch den alten Melodic Death Metal), "Colony" und "Clayman" (deutlich eingängiger, weniger verspielt, grooviger), "Reroute to remain" und "Soundtrack to your Escape" (Gitarren mehr riff-orientiert, mehr Elektronik) und nun "Come Clarity" und "A Sense of Purpose" (mehr back to the roots, quasi Best of der bisherigen Alben).
So erkennt man eine deutliche Ähnlichkeit zum Vorgängeralbum, wobei man hier die Extreme noch ein bisschen mehr ausgelotet hat. Man kann getrost behaupten, dass IN FLAMES auf "A Sense of Purpose" noch eine Ecke melodischer geworden sind. Vor allem die zweistimmigen Gitarren haben hier einen deutlich höheren Anteil eingenommen. Doch auch was das Drumming betrifft hat man hier noch ein Holzscheit draufgelegt. Daniel zeigt hier deutlich, dass er bezüglich Doublebass und Uptempo-Drumming nichts verlernt hat. Bestes Beispiel ist hier bereits der Opener und erste Singleauskopplung "The Mirrors Truth", der neben den hochmelodischen Gitarren mit fetten Doublebass beeindrucken kann. Zu dem Song wurde übrigens erneut ein Videoclip abgedreht! Übrigens fällt hier auf, dass Anders Fridens Gesang zum einen melodischer, als auch noch eigenständiger geworden ist. Ich würde sogar fast soweit gehen und behaupten, dass er auf diesem Album seine bis dato beste Leistung abgeliefert hat. Aber auch bei "Sober and irrelevant" gibt es ein Grund um das Freudengrinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu kriegen: Harmony-Gitarren, wie man sie Anfangs der 90er von den Schweden gewohnt war, dazu noch aggressives Riffing in der Strophe und knallige Up Tempo Beats. Quasi SLAYER goes Melodic Death Metal! Saustark!! "Disconnected" mag vielleicht manche vom Titel her an den Klassiker "Cloud connected" erinnern, musikalisch hat man wenig gemeinsam, da man sich hier deutlich verspielter zeigt. Erneut sehr melodisch, stehen die Gitarren deutlich im Vordergrund. Dafür tendiert Alias mehr in die Richtung des "Reroute to remain"-Hits. Auch wenn man sich ebenso hier vornehmlich auf die 6 Saiten konzentriert, zeigt man hier wieder mehr Elektronik Elemente, wobei vor allem der Refrain sehr genial ausgefallen ist und schon jetzt ein sicherer Live-Hit sein wird! Ebenfalls sehr hervorragend: Der Akustik-Mittelteil! In gleicher Manier gesellt sich "Im the highway" dazu, eine Nummer mit saucoolem Drive, mächtigem Uptempo Beat im Refrain und dezenten aber effektiven Melodien. Auch hier dürfte der Track bei Konzerten die Stimmung sicherlich um einiges mehr anheizen. Auf alle Fälle könnte ich mir hier einen Pogo-Pit sehr gut vorstellen.
Weitere Highlights auf "A Sense of Purpose" sind das über 8 minütige "The chosen Pessimist", welches mich entfernt an das "William Blake" Album von ULVER erinnert, das herausragende "Condemned", zu dem ich eigentlich nichts weiter sagen kann, außer, dass man es selbst anhören muss, da es so genial ist, das an das "Clayman" Album erinnernde "Drenched in Fear" und der Rausschmeißer "March to the Shore", der noch mal ordentlich Dampf macht und viel Abwechslung bietet.
Aufgenommen hat man die Scheibe übrigens zwischen September und November 2007 im bandeigenen Studio, was man auch per Videotagebuch als Fan mitverfolgen und dabei so manche witzige Geschichte beobachten konnte. Fans werden "A Sense of Purpose" sicherlich lieben. Natürlich wird es einige ewige Nostalgiker geben, die nach wie vor auf ein IN FLAMES Album im Stil des Debüts bzw. dem "The Jester Race" Album warten. Ob sich diese Scheibe an diese Fans richtet bleibt fraglich. Allerdings wird sie mit Sicherheit jedem gefallen, der auf melodischen Metal mit Biss steht!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen In-Flames CD heilt Ohren nach schwachem Ersteindruck durch Sound auf myspace, 8. April 2008
Nachdem ich die Lieder auf myspace gehört hatte war ich etwas unsicher ob IF meine hohen Erwartungen mit diesem Album erfüllen kann. Dies lag jedoch daran, dass die Qualität der Stücke auf myspace nicht gerade vom besten war und viele Stücke erst durch ihren bassig-runden Klang ihre Wirkung entfalten. Nachdem ich das Album dann endlich auf CD hatte und mit einer vernünftigen Anlage hören konnte haben sich meine Zweifel in Luft aufgelöst.

In Flames zeigt sich mit dieser Scheibe recht experimentierfreudig. Dies resultiert darin, dass das Album mit 10 von 12 Liedern einen Mix liefert der viele Elemente aus alten Alben erkennen lässt, diese Parts geschickt ein- und zusammenfügt zu einem erstaunlich abgerundenten Sound. Lieder selbst sind sehr abwechslungsreich (so manche einzelne Lieder bieten mehr musikalische Spannweite als die meisten Alben von anderen Bands - Dies ist übrigens auch der entscheidende Punkt warum InFlames ganz und gar nicht poppig ist, auch wenn der Gesamteindruck des Werkes so manchen zu diesem Schluss verleiten mag. ich sehe hierin lediglich die künstlerische Stärke dieser Band die so abwechslungsreich für das gezielte Hören erscheint und doch so eingängig ist wenn man es nur so nebenher hört)
Erwähnenswert ist auch, dass der typische "In-Flames-Sound" wie immer zu hören ist (wenn auch nicht mehr in allen Liedern - sofern ich mich nicht verhört habe).
Die beiden Ausreisser auf diesem Album sind "The Chosen Pessimist" - das in seiner Einzigartigkeit unübertrefflich ist (man muss es einfach anhören und selbst urteilen - mir gefällt es extremst gut - aber dieser Song ist in der Tat reine Geschmacksache), sowie "Alias" ein ziemlich eigenartiges aber auch teiweise geniales Lied. Die Instrumente sind wirklich stark gelungen, der Gesang jedoch ist eine Meisterleistung aus genialem Geschrei, interessanter rauher depressiver Stimme und einem eher lausigen (ja richtig: lausig!) cleaned Vocals-Part (irgendwas muss da bei 2:12 min schief gegangen sein...)

Gesang: Mischung aus dem bekannten "Anders-Gekreische" seit RtR und sehr sanften und eingängigen Passagen die schon fast "Clean Vocals" darstellen.

Gitarren: Die beiden Gitarren sind fügen sich in diesem Album in die Gesamtmusik ein wie es bei RtR der Fall war, stechen jedoch an vielen Stellen hervor und dominieren dann sowohl mit eingängigen Melodien als auch mit interessanten und abwechslungsreiche Parts das Geschehen. Die Riffs sind auf diesem Album gut eingesetzt und wirken relativ kräftig (was auch für das gesamte Soundpaket zutrifft, das insgesamt etwas bass-lastiger ist als die Vorgängeralben). Ebenfalls erwähnenswert ist der gut gelungene Einsatz von Akkustik-Gitarren.

Bass: Auch wenn man die Bass-Gitarre direkt heraushört so unterstreicht sie in der Regel geschickt das Gesamtwerk und verleiht ein kräftigeren düsteren Nachhall.

Drums: Die Drums klingen ausgesprochen "rund" und bassig. Sie stellen das genaue Gegenteil zu RtR dar wo die Drums eher im Metallica-St.Anger Stil ausfielen

Elektro: Es sind auf diesem Album deutlich mehr Elektronik-Sounds eingearbeitet als früher. Dennoch wurden diese sehr gezielt ausgewählt und sauber in die Lieder eingearbeitet.

Fazit: Ich wurde wieder einmal überrascht von InFlames. Auf diesem Album klangtechnsich eindeutig positiv (ich liebe es wenn alles tief und bassig klingt). Die Lieder an sich haben mich ebenfalls überrascht wobei ich auch sagen muss, dass vereinzelt 3 Anläufe notwendig sind um sich wirklich reinzuhören.

5 Sterne ergeben sich dank folgender Punkte:
+ Abwechslungsreichtum
+ Bass und Drums so wie ich es mag
+ geniale Gittarenparts
+ "The Chosen Pessimist"

einziges Manko ("Alias" bei 2:12 min - wie oben erwähnt) reicht nicht für einen Abzug.

Um meine Rezension besser einordnen zu können hier meine Meinung zu den vergangenen Alben:

Jester Race: 4 Sterne
Whoracle: 5 Sterne
Colony: 4 Sterne
Clayman: 5+ Sterne
Reroute to Remain: 4-5 Sterne
Soundtrack to your Escape: 4 Sterne
Come Clarity: 5 Sterne

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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 28. März 2008
Ich gehöre zu denjenigen, die das neue In Flames - Album sofort in ihr Herz geschlossen haben. Ja, es ist kein zweites JesterRace. Ja, die Growls sind auf ein Minimum zurückgegangen. Ist das aber schlimm? NEIN!

Die Songs von ASOP sind einfach tolle mitreißende Songs geworden. Alle sind sie sehr melodiös gehalten, gepaart mit schönen groovigen Riffs und einem treibenden Schlagzeug.
Weiterhin finden sich etliche musikalische Anleihen an alte Alben und ein Friden, der seinen Gesangsstil meiner Meinung nach perfektioniert hat. Vorbei sind die Zeiten wo nur stumpf ins Mikro gegrunzt wurde. Sein neuer Gesang ist ein Mix aus cleanen Vocals und emotionalem Kreischen - und höret sich in meinen Ohren klasse an. In Flames zeigen sich auf ihrem neusten Output sehr experimentierfreudig und verlassen die sonst bekannten Melodic Death - Gefilde.

Anspieltipps sind Songs wie Mirrors Truth, Move through me, das fantastische The Chosen Pessimist und das groovige Condemned. Alle Songs sind sehr verspielt und mit etlichen Gitarrenmelodien durchsetzt. Gelegentlich kommen auch akustische Gitarren zum Einsatz und abgerundet wird es durch dezente Elektronikspielereien.

Speziell die Spielfreude merkt man der Band an. Keine Lückenfüller sondern alle Songs schön rausgearbeitet.

Wer Come Clarity mochte und den neuen Weg, den In Flames seit R2R eingschlagen haben gutheißt wird hier nicht enttäuscht.

Der neue Musikstil entspricht im wesentlichen dem Stück "Reflect the storm" von Come Clarity. Wer diesen Song mochte wird auch mit den Songs von ASOP keine Probleme haben. Für Nostalgiker ist der Zug aber definitiv abgefahren.

In Flames sind im Jahre 2008 angekommen. Und hoffentlich viele mit ihnen!!!
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So vielseitig ist Metal!!, 7. April 2008
Also ich finde die CD klasse!! Man bekommt hier eine völlig andere Seite des Metal zu hören. Anstelle von lauten, schnellen und harten Riffs, bekommt man hier sehr melodische, etwas ruhigere, aber nicht lasche riffs. Power steckt aufjedenfall dahinter auch wenn nicht so viel wie im Death Metal, aber dies ist schließlich kein Death Metal sondern Melodic Death Metal, wobei die betonung auf Melodic liegt. Ich kenne In Flames leider erst seit Come Clarity, aber wenn ich mir diese jammerlappen, die sich "Fans der ersten Stunde" nennen, so anhöre, kann ich aufjedenfall zufrieden damit sein.

Mit dieser Scheibe wird eindrucksvoll bewiesen, dass Metal mehr kann als nur laut und hart zu sein. In meinen Augen spricht das sehr für Metal, da somit das Genre lange am leben bleiben kann. Für andere scheint das ein Dorn im Auge zu sein, was ich nicht ganz verstehen kann. Ich weiß nicht wie es bei anderen ist, aber ich bin auch mal ganz froh über ruhigere, melodischere Songs neben all den harten, und natürlich auch geilen Stücken. In Flames ist ja schließlich nicht die einzige Band in der Metalwelt, obwohl es sich bei einigen so anhört, als würden sie nur diese Band kennen, denn anders kann ich mir nicht erklären wieso man diese CD verteufelt.

Ich kann die CD jedem empfehlen, ob Metal Fan oder nicht und als tipp: hört niemals auf Bewertungen von Fans sondern macht euch ein eigenes Bild sofern möglich.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen >>Beeindruckend,danke "In Flames"!, 30. März 2008
Es ist beeindruckend wie die fünf Jungs aus Götheburg immer wieder neue Wege finden uns sich selber trotz aller Kritik nicht beirren lassen. "A Sense Of Purpose" überrascht und begeistert von der ersten bis zur letzten Sekunde. Viele Melodien die direkt ins Ohr gehen und zu den man ganz automatisch mitwippt. Mich persönlich hat "The Chosen Pessimist" überwältigt! Die Metal-Ballade des Jahres!Ein 8min Werk,total was ganz anders,aber wahnsinnig geil. "In FLames" wiederholt sich niemals,sie bleiben nie stehn mit ihrer Entwicklung(wie so viel andere Bands die irgendwie immer gleich klingen). Auch wenn "In FLames"-Fans der frühren Stunde verärgert sind darüber,bleibt "In Flames" ihrem vemutlichen Motto treu..Zufriedenheit ist Stillstand! Band die begeistert,besonders LIVE. Danke "In Flames" für dieses Meisterwerk!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geil, endlich wieder was Neues!, 1. Juni 2008
Als ich das Album zum ersten Mal hörte war ich zunächst etwas enttäuscht. Aber so gings mir bei fast allen in flames alben. Je öfter ich sie höre umso besser gefällt sie mir.

Ich höre lieber die neueren sachen von in flames. Alben wie Come Clarity, StYE, Reroute to Remain. Wobei RTR mein absolutes Lieblingsalbum ist.

Zu A Sense Of Purpose:

Die erste Singleauskopplung gefällt mir selbst nach dem 5 mal nicht. Für mich eines der wenigen Lieder von In Flames, was bei mir überhaupt nicht hängen bleibt. Besser gefallen mir da schon Disconnected, sleepless again, alias und i'm the higway.

Mit Delight And Angers kommt auch schon mein Favorit. Schon deswegen lohnt sich der Kauf der Cd. Entwickelt sich mehr und mehr zum ohrwurm für mich:

Please heal me, i cant sleep,
thought i was unbreakable, but this is killing me,
Call me everything make me feel unbreakable,
lie and set me free.

Fantastischer Song!

Tja, fantastisch gehts mit move throug me auch weiter. Bis dahin alle in flames songs in gewohnt schnellem tempo.

Mit The Chosen Pessimist wirds dann sehr langsam. Für mich ein Slow Song wie es auf keinem in flames album fehlen darf. Bei StYe wars Evil in A Closet, bei Colony Ordinary Story, bei clayman square nothing, everlost (I) auf der Lunar Strain, jester dance, dialogue with the stars usw.... Songs wegen denen ich In Flames Fan bin, die live selten gespielt werden, was auch gut so ist, um die Stimmung im Publikum nicht zu drücken.

Unauffällig gehts dann mit sober and irrelevant weiter. Hängen bleibt bei mir nur das kurze Gitarrensolo wo der gesang erstillt.

Mit Condemned kommt wieder ein toller song, drenched in fear geht genauso geil weiter. March To The Shore lässt dann die cd perfekt ausklingen.
Entweder man gibt sich dann die ganze cd von neu, oder man skipt gleich zu delight and angers.

Auch wenn ihr das album von in flames zunächst nicht mögt, mit der zeit werdet ihr sie lieb gewinnen, vorausgesetzt natürlich ihr mögt in flames





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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen In Flames im Wandel der Zeit - Zum besseren? , 5. April 2008
Ich habe bewusst einen polarisierenden Titel für meine Rezension ausgesucht, um hiermit auf mich aufmerksam zu machen - Und zwar aus folgenden Gründen:

Ich kann nicht verstehen, wie man ständig jammern und "alten Zeiten" nach weinen kann, anstatt sich auf neues zu besinnen. Natürlich, das Ergebnis ist bei weitem nicht immer das Beste (Man vgl. hierfür ggf. St.Anger von Metallica, was ebenfalls bei den meisten Fans durchgefallen ist), ABER man muss deutlich sagen dass sich In Flames nach dem Album Come Clarity wieder gefangen bzw. DEUTLICH gesteigert hat und mit sehr melodischen, als auch brachialen Riffs, sowie mit einem, meiner Meinung nach, perfektioniertem Gesang von Anders Friden überzeugt. Man erkennt den Sound von In Flames direkt wieder und ich kann die Meinung einiger, die den neuen, oftmals "cleanen" Gesang von Anders Friden verbönen und ihn als "kommerz" oder "MTV-lastig" betiteln. Selbst wenn dem so wäre: Was ist schlimm an "kommerz" ? Kommerz wird heutzutage oft mit dem Begriff "schlecht" gleichgesetzt, aber de facto bedeutet dies doch nicht mehr, als eine Erfolgreiche Band mit ausverkauften Konzerten und gut verkauften Alben.
Wenn man schon einen derartigen Idealismus verfolgt, dürfte man keine bekannte Band mehr hören, da diese ALLE "kommerzlastig" sind ... Abgesehen davon: Die Musiker haben oftmals Familien, die sie ernähren müssen. Da gönne Ich Ihnen gerne den Erfolg. Beurteilt doch erstmal einfach die MUSIK SELBST (!!), und geht nicht immer direkt auf ein Image ein ...

Ohne jemanden beleidigen zu wollen:

Bands entwickeln sich eben weiter, genauso wie ein Genre selbst. Keine Band will jedes Album genau das selbe machen, und In Flames hat, wie Ich finde, eine Gradwanderung zwischem neuen Versuchen und dem, was die Fans erwarten, erreicht.

Wenn man eine Band immer nur auf die ersten Alben reduziert, dann macht es auch keinen Sinn für die Band weiter zu machen ... genauso wenig wird jemand gezwungen die neuen Sachen zu lieben, aber wenn man dem Album eine Chance gibt und sich nicht immer auf die Parolen "Das kommt nicht ansatzweise an Jesterrace/Clayman/Colony usw. ran ... " besinnt, dann wird man schnell feststellen das In Flames mal wieder ein super Album aufgenommen haben, welches Ich schon mit Sehnsucht live sehen mag.

Man muss dazu sagen, dass auch Ich eigentlich ein Verfechter der alten Alben bin (mein Lieblingsalbum ist Clayman). Ich würde einigen Schreibern der anderen Rezensionen raten, mit Kompromissbereitschaft an das Album ranzugehen, und nicht im Hinblick auf die alten Alben. Wer das nicht kann und die so genannte "alte härte" vermisst, der kann sich ja mit den alten Alben bzw. mit anderen Bands zufrieden geben ;-).

Alles in Allem muss ich sagen, das mir besonders die Lieder Move through Me, the Mirrors Truth und Disconnected beim ersten hören sehr gefallen haben. Wie bereits erwähnt, man erkennt den Sound von In Flames sofort wieder, allerdings auch die Weiterentwicklung. Es wurde sich wieder an den selben "elektronischen" Methoden wie auch bei Reroute to Remain und Soundtrack to your Escape bedient. Allerdings brauch man nicht befürchten, dass das Album in eine Techno/Trance Geschichte abdrifftet, die Lieder sind geradlinig strukturiert und gehen direkt "ins Blut über".

Ich gebe dem Album 5 Punkte, da Ich die Steigerung vom letzten Album her enorm finde und die Entwicklung von In Flames befürworte.
Ich freu mich schon sehr darauf, diese neuen Stücke Live zu sehen, denn dort ist In Flames unabhängig von irgendeinem Album einfach eine der besten Bands, die Ich je gesehen hab.

TOP !
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pflicht Album!!!, 1. April 2008
Ist mir ziemlich unverständlich was die Leute hier schreiben - Fakt ist nunmal daß die neue Platte 1. fett produziert ist (was man von Come Clarity und Soundtrack ja nicht gerade behaupten kann) 2. es einige sehr harte und schnelle Songs auf der Platte gibt und 3. IN FLAMES sich einfach weiterentwickelt haben - finde es auch mutig so ein Cover zu nehmen, da sich das vom Totenkopf Einheitsbrei der Metal Covers abhebt.

Mir gefällt die ganze Platte super, die Bandbreite ist enorm, es gibt melodic Stuff, sowie harte Tracks und auch einen soften Song.

Gebt der Platte ne Chance, mir selbst hat sie sich auch erst komplett nach 5 maligem Hören erschlossen und inzwischen liebe ich die Scheibe!!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen In Flames, 28. März 2008
Top Band, Top Lieder bis auf I am the higway! Will mir so garnicht gefallen! Ich denke ein paar Songs sind garnicht so leicht zu verkosten. Wenn ich die original CD habe, benötigt es an vielen Rotationen um sich einzuhören (bei manchen Songs) keine leichte Kost ist meist immer gut ;)

Ich überbewerte die Band einfach mal mit 5 Sternen

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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse, 27. März 2008
Also ich finde dieses Album einfach klasse. Klar, das ist keine Jester Race aber warum muss sowas sein? Ich finds gut wenns vorran geht, denn wenn die Jungs immer nur tun was sie eh schon machen und können, bleiben sie auch nur das was sie sind. Wo ist da der Anspruch?

Meiner Meinung nach ist das Album zwar bis zur Hälfte "nur" gut aber danach wirds echt klasse, keine Durchhänger etc. Einfach feine Musik, die eher in Richtung Hard-Rock geht. Hörts euch (in net allzu toller Quali) auf Myspace an! http://www.myspace.com/inflames

Von mir gibts 5 Sterne für ein weiteres gelungenes Album

Abgesehen davon scheints ja ne neue Sportart zu sein, rumzuflamen, dass sich die Sachen von IF anders anhören. Mein Gott, dann hört doch "richtigen" Death Metal, wenn ihr so hart seid^^ und weint nicht so rum. Die ganzen Pop-Hörer kommen ja auch net und heulen rum, dass ihnen der Death Metal net gefällt...
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