|
|
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
|
|
|
Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste negative Rezension
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Je nach Blickwinkel 10/10, 8/10 oder nur 5/10 ...
In Flames A Sense of Purpose
Nuclear Blast, V.Ö. 4. April 2008
Jeder metal-fan kennt In Flames. Und jeder metal-fan hat irgendein Album von In Flames, dass er vor allen anderen liebt, das er zum Maßstab erhebt. "Verglichen mit The Jester Race ...", "Verglichen mit Clayman ".
Wenn ich ein Maßstab-Album nennen muss, dann ist das "Soundtrack...
Vor 19 Monaten von Scheinweltname veröffentlicht
|
› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
 |
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Leider enttäuschend!
Mir persönlich gefallen sowohl die alten, als auch die neuen Sachen von In Flames und auch wenn ich die älteren Platten klar bevorzuge, konnten mich ihre letzten drei Alben ebenso überzeugen. Von daher habe ich mich von den zahlreichen negativen Kritiken nicht abhalten lassen mir "A Sense Of Purpose" zu kaufen, allerdings habe ich trotz der vielen positiven Kritiken auch...
Vor 19 Monaten von metallbirne veröffentlicht
|
› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
|
|
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Leider enttäuschend!, 26. April 2008
Mir persönlich gefallen sowohl die alten, als auch die neuen Sachen von In Flames und auch wenn ich die älteren Platten klar bevorzuge, konnten mich ihre letzten drei Alben ebenso überzeugen. Von daher habe ich mich von den zahlreichen negativen Kritiken nicht abhalten lassen mir "A Sense Of Purpose" zu kaufen, allerdings habe ich trotz der vielen positiven Kritiken auch keine sonderlich hohen Erwartungen gestellt - ich wollte mir mein eigenes Bild machen.
In wie fern man hier noch konkret von 'Weiterentwicklung' sprechen kann, sei dahin gestellt. Entwickelt haben sich die fünf Schweden auf jeden Fall, nur die Richtung ist das, was mir ein bisschen Kopfschmerzen bereitet. "A Sense Of Purpose" hat durchaus seine Höhepunke, Songs, die man durchaus als gelungen ansehen kann. Allerdings gibt es auch reichlich Stücke, bei denen ich stellenweise nur den Kopf schütteln kann.
"The Mirror's Truth" ist sicher nicht der beste In Flames-Song, aber er eröffnet das Album schon mal einigermaßen ordentlich. Ein recht harter Eingang, rockige Strophen und ein melodischer Chorus - kein innovativer Songaufbau, aber ein anständiges Stück, wenn auch etwas unspektakulär. "Disconnected" kann mich dagegen schon mehr überzeugen. Es ist in den Strophen recht hart und geht im Refrain zu einer schönen Melodie und emotionalem Gesang über. Auch wenn die Textpassage "I Feel Like Shit, But At Least I Feel Something" jetzt nicht der Hit ist, weiß das Stück zu gefallen. "Sleepless Again" ist insgesamt melodischer, etwas verträumt und gefällt mir insgesamt eigentlich ganz gut. "Alias" hingegen ist mir zu poppig, zu melodisch, zu unspektakulär, zu langweilig. "I'm The Highway" ist definitiv einer der Höhepunkte. Das Eingangsriff ist großartig und auch im Folgenden weiß das Stück zu überzeugen, da es Power und Geschwindigkeit hat. Selbst der Refrain rockt trotz dem obligatorischen Melodieanteil ordentlich. "Delight And Angers" ist - wie auch schon "Alias" - ganz nett, aber langweilig und unspektakulär. Vor allem der Refrain ist ziemlich dünn. "Move Through Me" ist da schon besser. Insgesamt recht hart, rockig und weniger melodisch weiß das Stück zu gefallen. Das achtminütige "The Chosen Pessimist" gefällt mir eher nicht. Ich hatte mich im Vorfeld auf eine kräftige Metal-Ballade á la "Come Clarity" gefreut und von daher bin ich enttäuscht. Der Song ist ziemlich kraftlos, weinerlich und mit seinen acht Minuten viel zu lang gezogen. Berührt mich kaum! Um so mehr hab ich mich über "Sober And Irrelevant" gefreut. Das ist der wohl beste Song des Albums, der ordentlich rockt und auch im Refrain nicht zu melodisch wird. Hätte durchaus auch auf "Come Clarity" gepasst. "Condemned" ist kaum erwähnenswert, weil es wieder einmal eines der langweiligeren Stücke ist. "Drenched In Fear" ist da etwas mehr gelungen, setzt wieder auf rockige Strophen und einen melodischen Chorus und gefällt mir ganz gut. Vor allem der Chorus weiß hier zu gefallen. "March To The Shore" bietet einen schön rockigen Ausgang. Es ist in den Strophen wieder einmal härter, im Refrain wieder einmal melodisch, deshalb insgesamt unspektakulärer, weiß aber durch nette Riffs und tolle Melodien zu überzeugen.
Insgesamt ist "A Sense Of Purpose" ein durchschnittliches Album, das die 3 Sterne verdient hat. Wenn ich allerdings daran denke, was In Flames mit "The Jester Race", "Whoracle" und "Colony" einst für großartige Meisterwerke geschaffen haben, dann tut es mir wirklich in der Seele weh, dass hier nicht mehr drin ist. Ich gehöre wirklich nicht zu den Leuten, die von jedem In Flames-Album ein zweites "The Jester Race" erwarten, aber ein zweites "Reroute To Remain" oder "Soundtrack To Your Escape" sollte schon drin sein und davon sind die Schweden auf "A Sense Of Purpose" leider sehr weit weg.
Käufer einer Limited Edition bekommen zudem noch eine Bonus-DVD. Ich habe sie mir nur auszugsweise angesehen, aber es dürfte ein mehr oder weniger komplettes Making Of darauf sein. Wen so etwas interessiert, für den dürfte die Bonus-DVD etwas sein, ich persönlich hätte mir lieber Video-Clips oder Live-Mitschnitte gewünscht. Zudem ist noch ein eher sinnloses Hidden Feature drauf: verschiedene kurze Videoschnipsel, in denen man Studiopatzer zu sehen bekommt bzw. in denen Drummer Daniel nackt und wie Gollum durchs Studio flitzt. Mein Fazit für die Limited Edition: Kein Muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Je nach Blickwinkel 10/10, 8/10 oder nur 5/10 ..., 6. April 2008
In Flames A Sense of Purpose
Nuclear Blast, V.Ö. 4. April 2008
Jeder metal-fan kennt In Flames. Und jeder metal-fan hat irgendein Album von In Flames, dass er vor allen anderen liebt, das er zum Maßstab erhebt. "Verglichen mit The Jester Race ...", "Verglichen mit Clayman ".
Wenn ich ein Maßstab-Album nennen muss, dann ist das "Soundtrack to your escape" (STYE). Lieder wie "The quiet place", "dead alone", "evil in a closet" oder "discover me like emptiness" sind für mich in vielerlei Hinsicht Ideale. In Sachen drumming, in Sachen Atmosphäre, in Sachen Gesang.
Aber gerade der Gesang steinigt ja gerne mal zum Anstoß; Anders wird von vielen für den 'Untergang' von In Flames verantwortlich gemacht, weil er nicht mehr so singt wie auf The Jester Race. Und es stimmt wohl: Seine Stimme ist "clearer" geworden; wirklich "rein" singt er aber immer noch nicht. Dennoch verstehe ich hardcore-fans der alten Alben, wenn ihnen Anders' Stimme von neuerdings aufstößt. Mir hingegen gefällt der Gesang aber sehr gut; zumal ich keinen sooo großen Unterschied zu STYE und Come Clarity (CC) höre. Anders singt jetzt lediglich etwas höher und mit mehr Inbrunst; dafür sind die gefühlvollen Feinheiten im Gesang (außer bei "The chosen pessimist") der neuen gesanglichen Ausrichtung zum Opfer gefallen; jetzt geht es meistens um ziemlich laute Verzweiflung und Wut.
Überhaupt scheinen sich die Songtexte besonders an Depressive zu richten; ASOP ist gar noch weinerlicher als STYE:
"I feel like shit but at least I feel something" (disconnected)
ist ein sehr charakteristischer Vers. Lediglich "Move through me" hat als "call to arms" eine positive Ausrichtung.
"It's there in front of you
Invert this tragedy to come
And reclaim your future
This is a call to arms
One quest at a time" (move through me)
So wie sich die lyrische Stimmung wenig verändert, so verändern sich auch die Songs nicht grundlegend. Der Aufbau der Songs grenzt an identisch (mit kleinen Feinheiten, die genau diese Schema-F-igkeit beim intensiven Hinhören verwischen, weil man mit den Details beschäftigt ist) und eigentlich sticht keiner besonders heraus. Nur "The chosen Pessimist"; weil mit 8 Minuten der längste In Flames-Song ever und ein anfangs äußerst ruhiges Lied, das sich innerhalb seiner epischen Länge in einem crescendo gelungen steigert. Es spinnt die Tradition von "Evil in a closet" und "discover me like emptiness" weiter und klingt an seinem Höhepunkt nach "Come Clarity".
Was dem Album fehlt sind Highlights. Alles wiederholt sich auf sehr hohem Niveau und nur die vielen Details machen die Lieder unterscheidbar (z.B. das kaum hörbare chor-artige traurige Ausatmen im Hintergrund von ein paar Sekunden auf "disconnected". Selten sowas geiles gehört).
Als Fan von In Flames und dem Mangel an Alternativen (von Bands wie Children of Bodom (CoB) oder Amon Amarth gibt es tausend Klone; aber keine Band, die auch nur annähernd nach aktuellen In Flames klingen) habe ich mir die CD natürlich gekauft (obwohl auf myspace alle Lieder offiziell zum Vorhören online waren und ich mir MP3s daraus gemacht hab). Und ich bereue es nicht. Aber ich merke schon, wie andere Musik das Album verdrängt. Vielleicht habe ich mich auch nur vorerst satt gehört durch die Arbeit an meinem Review und die 2 Wochen intensiven Lauschens dafür.
Über-Songs wie "Deny" oder "unto others" vom aktuellen Dimension Zero-Album "He who shall not bleed" finden sich auf A Sense of purpose leider nicht (zwei der Songs, gegen die das neue Material von In Flames angesichts meiner momentanen Hörwünsche nicht ankommt).
Aber immerhin locken die wirklich sehr "catchy" Refrains und ein paar sehr schöne "letzte Minuten"; denn die Essenz und Highlights der meisten Lieder finden sich hier.
Wer In Flames-Fan ist und durch das Suchen und Finden vieler Details Glückserlebnisse hat (was man z.B. auf Dark Tranquillity oder CoB-Alben nicht haben kann), der wird mit A Sense of Purpose - zumindest für ein paar Wochen - sehr glücklich.
Alle anderen sollten-können-dürfen reinhören; aber wer nach frischem melodischen Deathmetal sucht, dem rate ich heißestens zu Eluveities Album "Slania" oder Blood Stain Childs "Idolator" bzw. "mozaiq".
Wenn ich die Qualität der Musik an sich bewerte, dann 10/10; im Vergleich zu STYE (als 10/10-Maßstab) eine 8/10 und im Vergleich zu anderen Bands und Klassikern: 5/10.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
38 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wer "Come clarity" mochte wird auch dieses Album lieben!, 15. März 2008
Nach einer kurzen Pause melden sich die Schweden von IN FLAMES mit ihrem neuen Album "A Sense of Purpose" zurück, dass wie erwartet den Stil von "Come Clarity" fortsetzt und sogar noch einmal um ein deutliches Stück weiter entwickelt hat. Falls jemandem meine 2-Album Theorie noch nicht geläufig sein sollte: Achtet mal bei den IF-Alben auf die Stil-Charakteristiken: "The Jester Race" und "Whoracle" (beide Alben verfolgten noch den alten Melodic Death Metal), "Colony" und "Clayman" (deutlich eingängiger, weniger verspielt, grooviger), "Reroute to remain" und "Soundtrack to your Escape" (Gitarren mehr riff-orientiert, mehr Elektronik) und nun "Come Clarity" und "A Sense of Purpose" (mehr back to the roots, quasi Best of der bisherigen Alben).
So erkennt man eine deutliche Ähnlichkeit zum Vorgängeralbum, wobei man hier die Extreme noch ein bisschen mehr ausgelotet hat. Man kann getrost behaupten, dass IN FLAMES auf "A Sense of Purpose" noch eine Ecke melodischer geworden sind. Vor allem die zweistimmigen Gitarren haben hier einen deutlich höheren Anteil eingenommen. Doch auch was das Drumming betrifft hat man hier noch ein Holzscheit draufgelegt. Daniel zeigt hier deutlich, dass er bezüglich Doublebass und Uptempo-Drumming nichts verlernt hat. Bestes Beispiel ist hier bereits der Opener und erste Singleauskopplung "The Mirrors Truth", der neben den hochmelodischen Gitarren mit fetten Doublebass beeindrucken kann. Zu dem Song wurde übrigens erneut ein Videoclip abgedreht! Übrigens fällt hier auf, dass Anders Fridens Gesang zum einen melodischer, als auch noch eigenständiger geworden ist. Ich würde sogar fast soweit gehen und behaupten, dass er auf diesem Album seine bis dato beste Leistung abgeliefert hat. Aber auch bei "Sober and irrelevant" gibt es ein Grund um das Freudengrinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu kriegen: Harmony-Gitarren, wie man sie Anfangs der 90er von den Schweden gewohnt war, dazu noch aggressives Riffing in der Strophe und knallige Up Tempo Beats. Quasi SLAYER goes Melodic Death Metal! Saustark!! "Disconnected" mag vielleicht manche vom Titel her an den Klassiker "Cloud connected" erinnern, musikalisch hat man wenig gemeinsam, da man sich hier deutlich verspielter zeigt. Erneut sehr melodisch, stehen die Gitarren deutlich im Vordergrund. Dafür tendiert Alias mehr in die Richtung des "Reroute to remain"-Hits. Auch wenn man sich ebenso hier vornehmlich auf die 6 Saiten konzentriert, zeigt man hier wieder mehr Elektronik Elemente, wobei vor allem der Refrain sehr genial ausgefallen ist und schon jetzt ein sicherer Live-Hit sein wird! Ebenfalls sehr hervorragend: Der Akustik-Mittelteil! In gleicher Manier gesellt sich "Im the highway" dazu, eine Nummer mit saucoolem Drive, mächtigem Uptempo Beat im Refrain und dezenten aber effektiven Melodien. Auch hier dürfte der Track bei Konzerten die Stimmung sicherlich um einiges mehr anheizen. Auf alle Fälle könnte ich mir hier einen Pogo-Pit sehr gut vorstellen.
Weitere Highlights auf "A Sense of Purpose" sind das über 8 minütige "The chosen Pessimist", welches mich entfernt an das "William Blake" Album von ULVER erinnert, das herausragende "Condemned", zu dem ich eigentlich nichts weiter sagen kann, außer, dass man es selbst anhören muss, da es so genial ist, das an das "Clayman" Album erinnernde "Drenched in Fear" und der Rausschmeißer "March to the Shore", der noch mal ordentlich Dampf macht und viel Abwechslung bietet.
Aufgenommen hat man die Scheibe übrigens zwischen September und November 2007 im bandeigenen Studio, was man auch per Videotagebuch als Fan mitverfolgen und dabei so manche witzige Geschichte beobachten konnte. Fans werden "A Sense of Purpose" sicherlich lieben. Natürlich wird es einige ewige Nostalgiker geben, die nach wie vor auf ein IN FLAMES Album im Stil des Debüts bzw. dem "The Jester Race" Album warten. Ob sich diese Scheibe an diese Fans richtet bleibt fraglich. Allerdings wird sie mit Sicherheit jedem gefallen, der auf melodischen Metal mit Biss steht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zenith überschritten, 14. Juni 2008
Dass die Zeiten von "Clayman", "Whoracle", "Jester Race" und "Colony" vorbei sind dürfte den Meisten nach "Reroute" und "Soundtrack" aufgegangen sein. Das ist eine Sache. Gerade auf dem Metalsektor gelingt es den wenigsten Bands, sich neu zu erfinden und dabei trotzdem an einstige Sternstunden zu erinnern oder gar anzuknüpfen. Megadeths "The System Has Failed" sei hier als Positivbeispiel genannt, Blind Guardians "Twist in the Myth" als Negativ.
In Flames reihen sich in den länger werdenen Reigen letzterer ein - eine Sache wäre es, wenn man nach einem Stilwechsel eine andere Klientel bedient (was ja auch so geschehen ist, wenn man sich ansieht, aus welcher Richtung die 5-Sterne-Rezensionen hier kommen) aber trotzdem gute Musik dabei liefert - aber nicht einmal das ist mir als Breitspektrummusikhörer hier gegeben, sondern eine uninspirierte Melange aus 3 Riffs, 2 Drumrythmen und 1 Gesangston.
Speziell die Sturheit, mit der Friden die 59 Minuten vollgekeift hat sind die Essenz des Konzeptfehlers des gesamten Albums: ein undynamisches Geprügel, dessen einzelne Stücke so variantenreich sind wie Fussballgesänge. Keine interessanten Figuren in der Drumlinie, Bass ist eine Frequenzverlängerung der Gitarren, die ein 3-Ton-Riff nach dem anderen spielen und sich Platitüden wie das "Intro" zum Möchtegernepic "Chosen Pessimist" erlauben. Einzig hängen geblieben sind mir "Alias", allerdings als Popsong mit einer eingängigen Hookline, Move Through Me und m.E. der nennenswerteste Song der Scheibe: Eraser.
Wer erleben möchte wie man melodisch, gleichzeitig knackig, metallisch, clean wie gegrowlt und mit 70 Minuten Abwechslung ansagen kann, was aus Metal zu machen ist sollte sich lieber "Watershed" von Opeth verabreichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kommerz!, 27. Juli 2008
Von CD zu CD kommen I.F. von ihren Wurzeln (Melodic Death Metal) ab und rutschen nach und nach in einen Komerz Rock Liga, in der auch beispielsweise Linkin Park spielt. Ich glaube jeder Metalkenner gibt mir Recht wenn ich sage, dass das keine Weiterentwicklung, sondern der Wunsch ist in die Charts zu kommen und somit ein Verrat, an die Fans, die In Flames zu dem gemacht haben was sie heute sind!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
In-Flames CD heilt Ohren nach schwachem Ersteindruck durch Sound auf myspace, 8. April 2008
Nachdem ich die Lieder auf myspace gehört hatte war ich etwas unsicher ob IF meine hohen Erwartungen mit diesem Album erfüllen kann. Dies lag jedoch daran, dass die Qualität der Stücke auf myspace nicht gerade vom besten war und viele Stücke erst durch ihren bassig-runden Klang ihre Wirkung entfalten. Nachdem ich das Album dann endlich auf CD hatte und mit einer vernünftigen Anlage hören konnte haben sich meine Zweifel in Luft aufgelöst.
In Flames zeigt sich mit dieser Scheibe recht experimentierfreudig. Dies resultiert darin, dass das Album mit 10 von 12 Liedern einen Mix liefert der viele Elemente aus alten Alben erkennen lässt, diese Parts geschickt ein- und zusammenfügt zu einem erstaunlich abgerundenten Sound. Lieder selbst sind sehr abwechslungsreich (so manche einzelne Lieder bieten mehr musikalische Spannweite als die meisten Alben von anderen Bands - Dies ist übrigens auch der entscheidende Punkt warum InFlames ganz und gar nicht poppig ist, auch wenn der Gesamteindruck des Werkes so manchen zu diesem Schluss verleiten mag. ich sehe hierin lediglich die künstlerische Stärke dieser Band die so abwechslungsreich für das gezielte Hören erscheint und doch so eingängig ist wenn man es nur so nebenher hört)
Erwähnenswert ist auch, dass der typische "In-Flames-Sound" wie immer zu hören ist (wenn auch nicht mehr in allen Liedern - sofern ich mich nicht verhört habe).
Die beiden Ausreisser auf diesem Album sind "The Chosen Pessimist" - das in seiner Einzigartigkeit unübertrefflich ist (man muss es einfach anhören und selbst urteilen - mir gefällt es extremst gut - aber dieser Song ist in der Tat reine Geschmacksache), sowie "Alias" ein ziemlich eigenartiges aber auch teiweise geniales Lied. Die Instrumente sind wirklich stark gelungen, der Gesang jedoch ist eine Meisterleistung aus genialem Geschrei, interessanter rauher depressiver Stimme und einem eher lausigen (ja richtig: lausig!) cleaned Vocals-Part (irgendwas muss da bei 2:12 min schief gegangen sein...)
Gesang: Mischung aus dem bekannten "Anders-Gekreische" seit RtR und sehr sanften und eingängigen Passagen die schon fast "Clean Vocals" darstellen.
Gitarren: Die beiden Gitarren sind fügen sich in diesem Album in die Gesamtmusik ein wie es bei RtR der Fall war, stechen jedoch an vielen Stellen hervor und dominieren dann sowohl mit eingängigen Melodien als auch mit interessanten und abwechslungsreiche Parts das Geschehen. Die Riffs sind auf diesem Album gut eingesetzt und wirken relativ kräftig (was auch für das gesamte Soundpaket zutrifft, das insgesamt etwas bass-lastiger ist als die Vorgängeralben). Ebenfalls erwähnenswert ist der gut gelungene Einsatz von Akkustik-Gitarren.
Bass: Auch wenn man die Bass-Gitarre direkt heraushört so unterstreicht sie in der Regel geschickt das Gesamtwerk und verleiht ein kräftigeren düsteren Nachhall.
Drums: Die Drums klingen ausgesprochen "rund" und bassig. Sie stellen das genaue Gegenteil zu RtR dar wo die Drums eher im Metallica-St.Anger Stil ausfielen
Elektro: Es sind auf diesem Album deutlich mehr Elektronik-Sounds eingearbeitet als früher. Dennoch wurden diese sehr gezielt ausgewählt und sauber in die Lieder eingearbeitet.
Fazit: Ich wurde wieder einmal überrascht von InFlames. Auf diesem Album klangtechnsich eindeutig positiv (ich liebe es wenn alles tief und bassig klingt). Die Lieder an sich haben mich ebenfalls überrascht wobei ich auch sagen muss, dass vereinzelt 3 Anläufe notwendig sind um sich wirklich reinzuhören.
5 Sterne ergeben sich dank folgender Punkte:
+ Abwechslungsreichtum
+ Bass und Drums so wie ich es mag
+ geniale Gittarenparts
+ "The Chosen Pessimist"
einziges Manko ("Alias" bei 2:12 min - wie oben erwähnt) reicht nicht für einen Abzug.
Um meine Rezension besser einordnen zu können hier meine Meinung zu den vergangenen Alben:
Jester Race: 4 Sterne
Whoracle: 5 Sterne
Colony: 4 Sterne
Clayman: 5+ Sterne
Reroute to Remain: 4-5 Sterne
Soundtrack to your Escape: 4 Sterne
Come Clarity: 5 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die Flamme erlischt..., 31. März 2008
Als alter In Flames Fan (..jaja ich weiss, ich trauere alten Zeiten nach usw... ..kenn ich alles schon...) finde ich a sense of purpose "weich und ein bisschen Emo".
Ich fand bereits come Clarity nicht sehr gut, ausser dem Song "crawling through knives".
Nun gut, also zum Album: NEU heisst fÜr mich nicht unbedingt SCHLECHT.
Ich fand z.B. Reroute... oder Soundtrack.. sehr gelungen, doch der Hang auf "a sense of..." zur übertriebenen Melo-Dramatik macht den ganzen Fluss der Songs kaputt.
Ausserdem kann Anders besser kreischen als singen und auch die restlichen 4 Burschen sollten mal wieder richtigen Metal spielen.
Das Album hat zwar einige gute Riffs und weiss Phasenweise zu überraschen, jedoch stecke ich die grosse Hoffnung, gute Death Metal Songs zu hören, dann lieber in NIGHTRAGE - a new disease is born.
"A sense of purpose" ist KEIN schlechtes Album, jedoch hätte ich mir mehr Härte gewünscht.
Nachdem die ersten 6 Tracks durchgelaufen sind, steigert sich die Qualität des Albums dann doch noch...
Naja, es ist eh alles Geschmackssache...
Für 3 Sterne mit Tendenz nach Oben reicht es aber allemal.
In Flames wollen eben auch Häuser bauen und teure Autos fahren, so lässt sich die Ursache für diesen New Metal (oder so) leider erklären.
Ich wünschte mir, nie so eine Rezi über solch tolle Band schreiben zu müssen,doch hoffentlich entflammt das lodernde Feuer in nächster Zukunft wieder...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Klasse!, 28. März 2008
Ich gehöre zu denjenigen, die das neue In Flames - Album sofort in ihr Herz geschlossen haben. Ja, es ist kein zweites JesterRace. Ja, die Growls sind auf ein Minimum zurückgegangen. Ist das aber schlimm? NEIN!
Die Songs von ASOP sind einfach tolle mitreißende Songs geworden. Alle sind sie sehr melodiös gehalten, gepaart mit schönen groovigen Riffs und einem treibenden Schlagzeug.
Weiterhin finden sich etliche musikalische Anleihen an alte Alben und ein Friden, der seinen Gesangsstil meiner Meinung nach perfektioniert hat. Vorbei sind die Zeiten wo nur stumpf ins Mikro gegrunzt wurde. Sein neuer Gesang ist ein Mix aus cleanen Vocals und emotionalem Kreischen - und höret sich in meinen Ohren klasse an. In Flames zeigen sich auf ihrem neusten Output sehr experimentierfreudig und verlassen die sonst bekannten Melodic Death - Gefilde.
Anspieltipps sind Songs wie Mirrors Truth, Move through me, das fantastische The Chosen Pessimist und das groovige Condemned. Alle Songs sind sehr verspielt und mit etlichen Gitarrenmelodien durchsetzt. Gelegentlich kommen auch akustische Gitarren zum Einsatz und abgerundet wird es durch dezente Elektronikspielereien.
Speziell die Spielfreude merkt man der Band an. Keine Lückenfüller sondern alle Songs schön rausgearbeitet.
Wer Come Clarity mochte und den neuen Weg, den In Flames seit R2R eingschlagen haben gutheißt wird hier nicht enttäuscht.
Der neue Musikstil entspricht im wesentlichen dem Stück "Reflect the storm" von Come Clarity. Wer diesen Song mochte wird auch mit den Songs von ASOP keine Probleme haben. Für Nostalgiker ist der Zug aber definitiv abgefahren.
In Flames sind im Jahre 2008 angekommen. Und hoffentlich viele mit ihnen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schwach, 15. August 2008
In Flames zählten einst zu meinen Lieblingbands, doch seit "Reroute To Remain" geht es bergab mit ihnen. Das hat nichts mit Kommerz oder Ausverkauf zu tun, sondern einfach damit, dass ihre neueren Alben nicht mal ansatzweise an die Klasse der alten Werke heranreichen. Absoluter Tiefpunkt war "Soundtrack To Your Escape", danach schien mit "Come Clarity" ein wenig Besserung in Sicht; doch Pustekuchen! "A Sense Of Purpose" taugt nicht allzu viel. Die meisten Songs klingen harmlos-poppig, Anders Friden nölt mit seiner schlechten Cleanstimme alles zu und der Sound ist auch eher suboptimal. Was ist bloß aus dieser Band geworden? Ich kann wirklich nicht begreifen, warum sie mit den neueren Alben so bekannt geworden sind, obwohl die alten mindestens zwei Ligen weiter oben spielen. Wahrscheinlich eine gute Marketingabteilung...
Wenn ich heute anständigen Melodic Death Metal hören will, greife ich lieber zu den Kollegen von Dark Tranquillity. Die schaffen es wenigstens noch, gute Alben abzuliefern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das war wohl nix..., 10. Juli 2008
Nach "Come Clarity" dachte ich eigendlich, dass es wieder bergauf geht aber DAS geht ja wohl gar nicht. Die Refrains sind ja dermaßen sch...., schlechter gehts wirklich nicht. Z.B. bei "Disconnected", was normal kein schlechter Song is, wenn halt der Refrain nich wär und bei den Gitarren is überhaupt kein Druck dahinter. Für mich die Enttäuschung des Jahres, hab ewig auf das Album gewartet und war mal meine Lieblingsband!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
|
|
| |
|
|
|