Wie einige zuvor bereits erwähnten hinterlässt "Die Legende von Beowulf" auch bei mir einen gemischten Eindruck. Die Story hätte besser rübergebracht werden können und vereinzelt gibt es unecht wirkende Animationen. Dem gegenüber stehen ansonsten tolle Animationen, unheimliche und damit spannende Atmosphäre (zumindest die ersten 20 Minuten), eine tolle Filmmusik und ein seltsam mulmiges Gefühl. Vielleicht ging es nur mir so ,aber der Film ließ mir das ein oder andere Mal einen Schauer über den Rücken laufen, die Schreie Grendels und auch ansonsten diese dunkle Atmosphäre, sowie der hohe Gewaltgrad. Leider schafft der Film nicht immer diese spannende Atmosphäre über den ganzen Film zu halten, schade. Irgendwie will mir der Film auch ansonsten nicht richtig gefallen ,daran ist auch das ,meiner Meinung nach, schlechte Ende daran Schuld. Trotz allem kann ich den Film , wenn auch nur bedingt empfehlen. Der Film ist halt mehr so ein "Gehirn aus und los!"-Film.
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Als ich mir Beowulf im Kino anguckte, ging ich mit gemischten erwartungen darauf zu. Was soll man von einer Epen-Verfilmung á la Siegfried & Co erwarten... bestimmt keine besonders neue Story oder überraschende Handlungstwists. Diese Erwartung wurde leider auch ziemlich genau erfüllt. Alte Sagen sind halt schon ein bisschen abgetreten...
Was diesen Film allerdings sehenswert machte war einerseits der hohe Unterhaltungsfaktor und die absolute geniale Optik, In manchen Szenen hatte ich nicht das Gefühl in einem Animationsfilm zu sitzen. Da waren Kamerafahrten, hunderte von Kilometern durch die Landschaft... zwischen Bäumen Felsen und Tieren hindurch. Klar sieht man das ein oder andere mal, zum beispiel in punkto (See-) Drachen, das das Ganze doch aus dem Computer stammt. Aber dass man die Menschen so realistisch darstellen kann, ist wirklich faszinierend. Und diesen ganzen optischen Stil des Films fand ich ziemlich mitreißend. Auch, dass er sich selbst nicht immer zu ernst nimmt und manchmal maßlos übertreibt (wieder: Seedrachen) Oder in einer Szene kämpft Beowulf gegen Grendel, so wie ihn die Natur geschaffen hat... also nackt. Mehr will ich nicht verraten denn da gibt es einiges zu lachen, obwohl der Film insgesamt wirklich düster und brutal ist. (FSK 12 ist da wirklich schon fragwürdig, wie bereits erwähnt)
Insgesamt hat mir der Film schon gefallen. (3,5 Sterne wären angebracht)
Also: Wem der Sinn nach Unterhaltung ohne nachzudenken steht... mit trashiger Handlung und grandioser Optik ( bei Sin City ist es ähnlich) dem sei zu diesem Film geraten.
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Eigentlich waren sowohl Voraussetzungen als auch die Zutaten optimal: Ein oscarprämierter weltbekannter Director mit Highlights wie "Forrest Gump" oder "Roger Rabbit" in seiner Filmographie, guter Freud von Spielberg wagt sich an die nordische Beowulf Saga heran.
Im Cast Topstars wie Anthony Hopkins, John Malkovich, Angelina Jolie oder Newcomer Ray Winstone, der vor allem in "The Proposition" eine gute Vorstellung gab.
Der Film geht wohl als "Experiment" in die Filmgeschichte ein, die Mehrzahl der Zuschauer wird aber dazu tendieren, dass das Experiment gründlich missglückte.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Troll Grendel (Crispin Clover) tyrannisiert das Volk von König Hrothgar (Anthony Hopkins), ein Anschlag in der Methalle des Königs fordert zahlreiche Opfer. Krieger Beowulf (Ray Winstone) mit seinen 14 Gefährten nimmt die Herausforderung an, das Ungetüm zu besiegen. Wobei die Mutter des Monsters (Angelina Jolie, die wohl seit Alexander auf die Rolle der bösen Rabenmutter festgelegt ist)auch noch ein Wörtchen mitzureden hat....
Die Sage, die für den Film abgewandelt wurde, nimmt noch ein paar überraschende Wendungen.
Jedenfalls war diese Beowulf Geschichte geradezu prädestiniert dafür, ein schillernder Genrefilm im Bereich der Fantasy zu werden - die Story selbst ist trotz Abänderungen immer noch gut genug. Drachen, mutige Ritter, blonde Jungfrauen, riesige Seeungeheuer und vieles mehr....dazu die düstere Stimmung einer längst vergangenen Epoche: Dänemark im 5. Jahrhundert.
Wobei solche Projekte bis vor ein paar Jahren noch als unverfilmbar galten, denn die Animationen dieser Fabelwesen war immer problematisch und lange galt die 50er Ikone Harryhausen als das Mass aller Dinge.
Aber der Kinogänger der Neuzeit will spätestens seit man mit dem Computer verblüffend echte Ergebnisse in "Jurassic Park" oder "Herr der Ringe" hinbekommen hat, in diesem Genre solch echt wirkenden Szenen, dass eben die Assoziation zur Animation in der Momentaufnahme gar nicht mehr aufkommt.
Ein schwieriges Unterfangen, denn daran scheitert der Film letztendlich. Mit der Ambition dem Zuschauer eben die technisch versierterste Möglichkeit zu liefern (eine Möglichkeit die "echt" wirken soll und die es sogar tut) ist der Film so stark computeranimiert, dass auch die menschlichen Figuren der Geschichte wie Disney-Animationen rüberkommen und eine Identifition, die ein solch archaischer Stoff eigentlich bräuchte, zu keiner Zeit stattfinden kann.
Allerdings darf nicht übersehen werden, dass der PC halt phasenweise mörderisch gute Einzelbilder auswirft...daher fällt mein Urteil mit 3 Punkten sehr, sehr gnädig aus - gerechter wäre einer weniger.
Ein Extrapunkt gab es zusätzlich, weil diese Verfilmung doch die Grenzen der Animation, vor allem aber das Entwerfen eines Films auf dem PC aufzeigt. Der Zuschauer will auch bei einem Fantasyspektakel mit einer Vielzahl an gelungenen Specialeffekts nicht auf die wichtige Figurenzeichnung, also auf das echte und authentische, verzichten. Und das ist auch gut so....
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.... wurde hier um einiges besser umgesetzt als in dem primitiven B-Movie mit Christopher Lambert. Der Film beeindruckt, auch wenn ich persönlich mit der Tricktechnik nicht so gut klarkomme. Aber die Kreatur Grendel zeigt sogar mit altdeutschen (?) Dialogen mit seiner Mutter auf, woher die Sage stammt. Hat mich positiv überrascht.
Insgesamt aber ein Film, der nichts für 12 jährige ist. Lasst die DVD bitte dann in der Videothek, der Film ist extrem brutal und düster, dass die Kids danach einige Nächte schlecht schlafen werden.
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Hab mich von den Tollen Namen zum Kauf animieren lassen und finde auch den Beowuldstoff als solchen sehr spannend. Der Film mag besser sein, als die unsägliche Verfilmung mit Christopher Lambert, viel mehr kann man aber nicht sagen. Die Schauspieler können ihre Leistung nur hinter tricktechnischen Masken zelebrieren - der Zuschauer hat nicht viel davon. Ich fands insgesamt lau!
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FSK 12?
Schon nachdem ich die ersten Szenen gesehen habe, in denen Menschen zerstückelt und zerrissen werden und alles nur so umher spritzt, habe ich einen erneuten Blick auf das Cover geworfen.
Tatsächlich: FSK 12!
Das kann doch nicht wahr sein. Mindestens FSK 16 ist hier angebracht.
In vielen Horrorfilmen wird Brutalität nicht so offen zur Schau gestellt - und die sind dann teilweise ab 18!
Inhaltlich ist der Film ganz nett.
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Wie bei fast allen Zuschauern hat Beowulf auch bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Das Hauptproblem war das für mein Empfinden keine wirkliche Tiefe und kein Zugang zu den Charakteren entstanden ist. Sobald man das klassische Wunschdenken nach einem guten und reinen Helden weglässt, bleibt von Beowulf nicht mehr sehr viel übrig.
Meiner Meinung nach wurde zu wenig Wert auf den Gewissenskonflikt und die Last auf Beowulfs Schultern gelegt. Viele eigentlich elementare Dinge bleiben im Verborgenen und dürfen vom Zuschauer nur erahnt werden.
Positiv hingegen war die Atmosphäre des Films, das Gefühl etwas "heroisches" gerade zu betrachten kam einige Male auf und auch die Musik war gelungen. Die Kämpfe waren ebenfalls gut organisiert und fesselnd, Langweilig fand ich ihn keinesfalls.
Historisch gesehen ist es als positiv zu bewerten das die nordische Mythologie für jüngere Generationen am leben erhalten wird. Wo wir auch direkt bei der Altersfreigabe wären. Für meine Begriffe ist der Film deutlich zu heftig für 12 jährige. Das liegt einfach daran das man bei dieser Animationstechnik gar nicht damit rechnet das Köpfe abgebissen und Körper zerrissen werden. Die Darstellung ist realistisch genug um selbst mich, einen fast drei Jahrzehnte alten Horror-Fan, kurz schaudern zu lassen. Nur weil es kein Photorealismus ist halte ich es für lächerlich andere Bewertungsrichtlinien an den Tag zu legen. Andere Filme (als Beispiel Troja mit Brad Pitt) sind wesentlich "lehrreicher" und weniger brutal, dafür aber erst ab 16 freigegeben.
Als Schlusswort zu Beowulf sei gesagt das es ein durchaus guter, sehenswerter Film ist. Der fade Beigeschmack ist nur das man manches relativ einfach hätte wesentlich besser machen können. Weniger "Gemetzel", mehr Tiefe bei den Charakteren, mehr auf die Emotionalität und Zwiespältigkeit, die Reue des Helden, die Entscheidungen, etc. eingehen...
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Zum Bild (5 Sterne):
Die Qualitaet des Bildes ist sehr gut. Es macht spass sich die Farben und Schaerfe anzuschauen und man kann sich daran erfreuen...
Zur Story (3 Sterne):
Allerdings ist die Geschichte etwas mau, plaetschert vor sich hin... Die Verfilmung von der 13. Krieger fand ich wesentlich gelungener!!!
Da mir die Geschichte eines Filmes deutlich wichtiger ist, als das Bild geb ich der BluRay 3 Sterne...
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Hwæt. We Gardena in gear-dagum" - Dem Sprachwissenschaftler, der sich mit Angelsächsisch (oder genauer dem Spätwestsächsischen) auseinandersetzt, geht das Herz auf, wenn er die erste Zeile des Heldengedichts Beowulf" liest. Keine andere Quelle gibt so ausführlich und in einem einzigen Sinnzusammenhang die Feinheiten dieser untergegangenen Sprache wieder, wie das mehr als dreitausend Zeilen lange Epos aus dem Jahre 700 nach Christus (so die ungefähre Datierung).
Dies zum Ausgangspunkt nehmend, versuchte Robert Zemeckis einen Kinofilm zu kreieren, der das Tragische, Epische, Rohe dieser Zeit dokumentieren und variieren sollte. Doch anstatt mit Schauspielern in die Welt zu ziehen und Szene für Szene aneinander zu reihen, zieht es ihn ins Studio. Unter Zuhilfenahme neuester Computertechnik, einer blauen Leinwand und einer Handvoll Weltstars versucht er, den düsteren Stoff rund um Grendel und Beowulf auf gänzlich andere Art umzusetzen, als viele es erwartet haben.
Er digitalisiert die Gesichter der Stars, rendert im Computer Hintergründe und Settings und lässt eine spezielle Software daraus bewegte Bilder erzeugen. Dem wird nur noch Ton und Musik hinzugefügt - und fertig ist der Film.
Zwar ist es nicht ganz so einfach, doch im Endergebnis bekommt der Zuschauer einen Film zu sehen, der große Ähnlichkeit mit einem Computerspiel hat. Dank der Liste der Stars, enormer Werbung und riesiger Vorschusslorbeeren, nebst der werbewirksamen 3-D-Technik für speziell dafür eingerichtete Kinos, ist dem Film auch ein großes Publikum sicher. Allein das Versprechen, eine nackte Angelina Jolie zu sehen zu bekommen, wirkt wie kostenlos verteiltes Viagra auf einer Junggesellenabschiedsparty.
Dies alles gibt es seit dem 4. März 2008 auch auf DVD zu sehen, inklusive einigen Extras, von denen ein zwanzigminütiges Special über die cgi-Technik herausragend ist.
Doch schon nach wenigen Minuten scheiden sich an dem Film die Geister. Für die einen ist es ein unglaublich gut gemachter Animationsfilm, für die anderen ist es ein seelenloses, deprimierend von seiner Vorlage entfremdetes Produkt. Ein Blick in die Augen der Menschen" reicht aus - kein Gefühl, kein Ausdruck, keine Seele. Auch die Bewegungen der Menschen, Tiere und Monster sind lange nicht so perfekt wie erhofft oder versprochen. Gesichter verändern sich wie eine Wachsmaske, die zu nah ans Feuer gerät, Menschen bewegen sich wie unter Drogen, Tiere wie Gummienten. Nur Grendel, eigentlich das Monster, das Untier, das Schreckliche, wirkt menschlich", tief verstört und lässt den Zuschauer vor Mitgefühl erbeben.
Auch die Geschichte an sich wird im Verlauf des Films immer unlogischer, zusammengestückelt und unmotiviert. Die fünfzigjährige Herrschaft Beowulfs wird in einer einzigen Minute abgehandelt, Grendel zum Beiwerk, der Drache nur im Finale sichtbar.
Doch gerade dieses Finale zeigt auch, welche Stärken in der verwendeten Technik schlummern. Die Kamerafahrten neben, unter, hinter, über dem Drachen, die Dramatisierung des Geschehens durch Zoom-, Dreh- und Schwenkeffekte ist atemberaubend. Solch einen Drachen haben das Kino und der DVD-Betrachter noch nicht gesehen.
Dieser Film ist grandios. Und grandios gescheitert. Wer die reine Unterhaltung durch Computereffekte sucht, sich an der Grafikpracht nie gesehener, virtueller Hintergründe ergötzen kann und miterleben will, wie ein ganzer Film aus einer Software heraus entstehen kann, das alles garniert mit epochaler, beeindruckender Musik, muss sich Beowulf" ansehen. Wer aber diese seltsame Art der Schauspielerführung - und es handelt sich wirklich um ausgesucht gute Mimen - als ein Trauerspiel ansieht, auf kitschige, vorhersehbare und ziemlich dämliche Dialoge verzichten kann und nichts Erotisches an digitalen Brüsten findet, sollte sich dieser DVD nicht nähern - er wird sonst Schüttelfrost bekommen. Und wer das epische Heldengedicht Beowulf" kennt, schätzt und seinen Inhalt und dessen Wirkung als wichtig erachtet, muss am Film Beowulf" vorübergehen, denn bis auf einige wenige Motive hat dieses cgi-Spektakel nichts mit der Sage des fehlbaren Helden zu tun.
Noch ein Wort zur FSK-12. Diese Einordnung ist ein grober Schnitzer. In Anbetracht der brtualen Gewalt, die immer wieder als reiner Selbstzweck zu sehen ist, wäre FSK-16 angemessener. Von Sex kann allerdings keine Rede sein - das halten auch Sechsjährige spielend aus.
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Also über den Film kann man sich sicherlich streiten. Mir hat er überhaupt nicht gefallen. Audiovisuell ist die Blu-ray gut, jedoch nicht sehr gut. Es gibt zahlreiche Zusätze, die mich jedoch nicht interessiert haben, da mir schon der Film nicht gefallen hat.
Das der Film ab 12 Jahren ist, ist wohl ein Witz. Auch wenn er nur "annimiert "ist, so ist der Film doch sehr brutal und hier müßte es eine Freigabe ab 16 oder gar ab 18 Jahren geben. Aber ich würde meinem Kind den Film mit 12 Jahren auf gar keinen Fall zeigen. Die FSK hat hier wieder einmal total versagt. Auf die Angaben der FSK kann man sich einfach nicht verlassen.
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