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am 16. Mai 2008
2 kleine Helden, die ihren Werdegang in der Urzeit des Grunge" begannen:

mark lanegan (zum Zeitpunkt der Aufnahme 44 jahre alt)

Grg Dulli (zur Aufnahme 43 Jahre alt).

Es ist nicht verkehrt, das Ganze als Alterswerk zu bezeichnen. Die beiden sind SEHR unterschiedlich:
Mark Lanegan, der abgeklärte Schweiger mit so massiven Drogenproblemen, dass viele Projekte schon im entstehen wieder abgebrochen werden müssen, der böse Texte schreibt und eine Stimme hat, die einerseits ganz simpel sehr tief ist, andererseits immer zwischen Kraft und Brüchigkeit schwankt. Er ist deshalb everybody's guest, der schon manche belanglose Songs veredelt hat. Unverwechselbar. Bloß nicht zuviel reden und besser dem Atem anhalten, um nichts davon zu versäumen, wenn er singt.
Greg Dulli, der den schmutzigen Soul in den Grunge gebracht hat, immer ein Ohr für Pop hatte und mehr schreit als singt. Und über den bösen Bodensatz in jeder Beziehung philosophiert wie kein anderer...

Packt man dieses zusammen, so wachsen sie tatsächlich über sich hinaus. Das wohl beste Stück, das Greg Dulli je aufgenommen hat, Number9) von dem Twilight Singers Album Blackberry Belle" wird dies erst durch die Beteiligung Lanegans, der hier am unteren Ende seines Stimmumfangs (schwer vorstellbar) fast abbrechend singt.

Saturnalia" ist nichts weiter als die Fortführung davon geworden. Musikalisch ganz klar ein Dulli Album, das auch als twilight Singers mit Gast Mark Lanegan hätte veröffentlich werden können. Das Personal ist sehr ähnlich (Matthias Schneeberger mischt überall mit), die Songs sind meist aus Dulli's Kopf. Aber: Lanegans schwere background Gesänge machen die Dulli Songs, wie damals Number 9, erst perfekt. Und wenn Laegan Songs (mit-)schreibt, dann kommen Meistehrwerke, wie Idle Hands" dabei heraus. Wenn er im Refrain Let your hand so what they will do" oder später it's an occupation, to stand alone singt", muß der Zuhörer kein herz haben, um hier keine Gänsehaut zu bekommen.

Die Produktion ist kongenial: wall of Sound aus ineinandergemischten , meist parallel gedoppelten, Gitarren, Samplern und einem leicht in den Vordergrund gestellten Bass. Der Gesang ist fast zu laut, was die Aufmerksamkeit auf die Stimmen zieht. Siamesische Zwillinge sind sie sicher nicht, aber sich hervorragend ergänzende Gegensätze.

Ich hoffe, sie machen weiter (und holen sich Wendy Rae Fowler als Background Sängerin dazu, die Lanegan's Bubblegum so perfekt machte).
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am 6. Mai 2008
Ich kann allen bisherigen beiträgen nur zustimmen! sehr gelungene platte. zumeist ruhig, aber immer spannend, denn es könnte jederzeit was passieren! wie bei der single "All Misery/Flowers": man kriecht förmlich in den lautsprecher, will nichts verpassen, in den scheinbar monoton-immerwiederkehrenden rhythmen, bis man am ende merkt, wow, shit, der höhepunkt da, der song is vorbei...gleich wieder zurück, von neuem anfangen! Das meiste passiert bei "God's Children". is meiner meinung der stärkste song, inbrünstig dargeboten, mitreißend. auch der rockigste. äh, nein, das ist natürlich "Idle Hands", klar! auch ne super nummer. bei den anderen songs, kann sich jeder seine perlen raussuchen. meine sind noch "Seven Stories Underground" und "I Was In Love With You". und natürlich der starke opener "Stations", der prägt von anfang an den stil der gesamten platte: rauhe stimme(ung), einfache, aber sehr gute, weil prägnante gitarren. melancholie, die richtig gut tut.
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am 1. April 2008
Mark Lanegan und Greg Dulli, Überlebende von respective Screaming Trees und Afghan Whigs, beglückten uns vor einigen Jahren mit dem schönen Coversalbum She Loves You", damals unter dem Namen Twilight Singers, und sind seither immer wieder mal gemeinsam aufgetreten, zumindest wenn Lanegan gerade nicht mit QUOTSA unterwegs war oder feine Alben mit Isobell Campbell einspielte (das 2., Sunday At Devil Dirt, erscheint übrigens in Bälde). Naheliegend also auch mal ein ganzes Album mit eigenen Songs einzuspielen und hier ist es auch schon. Obwohl Saturnalia nach einem altrömischen Fest benannt ist, bei dem traditionelle Rollen vertauscht wurden, bleiben sich die beiden Seelenbrüder hier ebenso treu wie den ewigen Themen Sünde, Schuld und Sühne. Gut so, denn wer sonst könnte schon die Zeile we're gonna have some fun" so sinister klingen lassen, als wäre es eine Einladung zum nächstbesten Begräbnis? Unterstützt von einer Handvoll Sympathisanten (u.a. Trickys Ex-Muse Martina Topley-Bird) bieten uns das düstere Duo hier also eine Sammlung von durchwegs superben Moritaten, beginnend mit dem Streicher & Orgel-verstärkten The Stations" über das gigantische Idle Hands" mit choralartigem Intro und einem Refrain, der bis in den Nachthimmel hinaufsteigt, bis zur elegischen Schlussnummer Front Street" auf dem die (Selbstbeschreibung) satanischen Everly Brothers" dann im Dunkeln verschwinden. Wer hätte gedacht, dass Melancholie so kraftvoll, so monumental klingen kann?
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am 26. Februar 2012
Hier haben sich 2 gefunden: Reibeisenstimme-und Ex-Screeming Trees-Sänger Mark Lanegan trifft auf Greg Dulli, den früheren Afghan Wighs-Sänger! Zwar sind The Gutter Twins das erste eigene Projekt der Beiden, ihre erste Zusammenarbeit ist es aber nicht. Nachdem Lanegan auf diversen Platten von Dulli`s Twilight Singers Gastsänger war, beteiligte sich Dulli bei der Entstehung an Lanegans 6. Soloalbums "Bubblegum". Musikalisch ist "Saturnalia" sehr vielschichtig, aufgrund der Nähe zu Dulli`s Ex-Band aber durchaus homogen geraten. Die Grundfarbe von "Saturnalia" ist durchgehend schwarz, was kein Wunder bei Ex-Junkie Dulli und Lanegan (der immer noch sehr mit seiner Drogensucht zu kämpfen hat) ist. Auf diesem Album verschmelzen 2 Seelen, die scheinbar nicht ohne einander können. "Saturnalia" ist melancholisch, wehmütig und kämpferisch und zeigt beide Musiker auf der Höhe ihres Könnens.
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am 12. März 2008
Für alle, die gute Gitarrenmusik und prägnante Stimmen lieben, ist dieses Album ein Muß. Die Songs sind erstklassig strukturiert,eher ruhig, z.T. melancholisch, aber voll Groove. Mark Lanegan's Simme ist gewohnt rauh und dominant ohne Aufdringlich zu sein. Die Gitarrenarbeit Greg Dulli's ist perfekt abgestimmt. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte die anstehende Tour nutzen und sich die Gutter Twins live ansehen.

Fazit: Ein hervorragendes Album ohne Einbrüche, dass in jede gute Sammlung gehört!
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am 2. Oktober 2010
Nicht lange besprechen, denn über die morbide Pracht dieser Musik muss man nicht viel schreiben und lesen. Nur ein Satz reicht: Eine mit Abstand der großartigsten Rockalben der letzten Jahre, das man unendlich oft hören kann, ohne das es auch nur einen Funken an Spannung verliert.
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am 4. März 2008
Fans von Queens of the stone Age, Screaming Trees oder eben Dullis Afghan Whigs werden sich freuen über die Kollaboration der beiden Musiker.
"Saturnalia" ist die rockige Quintessenz aus deren bisherigen Projekten.
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am 11. Juni 2012
Genaugenommen mag ich Greg Dulli nicht - oder, genauer gesagt, seine Musik. Die Mehrzahl seiner Aufnahmen, ob nun Twilight Singers oder Afghan Whigs find ich nur uninspiriert, tröge und langweilig. Und das gilt für seine Stimme, seine Kompositionen, sein Gitarrenspiel - selbst seinen Haarschnitt. Das schärfste, das er jemals zugelassen hat, ist noch das Cover zu "Black is the Color..."

Doch hier....das hab ich zunächst auch nicht gemocht, da es vor allem auch noch in die Zeit meines Abschieds von Mark Lanegan fiel. Irgendetwas hat mich geritten es wieder rauszukramen. Die erste Reaktion war nach Jahren des Rumstehens nicht besser. Und nach Tagen des Anstaubens neben dem CD Player...kriecht auf einmal ein Gefühl aus den Bändchen der Box, das ich in dieser Konzentration an anderer Stelle noch nicht zu hören bekam, und um das es den beiden auf dieser Aufnahme wohl tatsächlich geht....das Gefühl einer endlosen Verlorenheit.

Jahre später: das mit der Verlorenheit stimmt immer noch, allerdings hat sich meine Bewertung dazu umgekehrt: was für ein tröges und inspiriert hingenudeltes Zeug, bestehend aus exakt genau einer Melodie in 12 Wiederholungen, Es Variation zu nennen wäre schon ein Zuviel der Dulli-Ehre. Und dann wird auch noch ein Mellotron vergewaltigt....
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