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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Düstere Schönheit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Draconian spielen Gothic angehauchten Doom Metal, das Hauptmerkmal der Band sind die zwei Stimmen, zum einen eine klare Frauenstimme und als Kontrast eine tief growlende Männerstimme.Wenn ich sowas lese gucke ich eigentlich, dass ich mich vom Acker mache, gibt es doch abertausende Bands die diese Art der Gesangstechnik praktizieren, und das nicht gerade eindrucksvoll, aber langweilig. So ging es mir auch als ich ein Review dieser CD gelesen habe, allerdings habe ich immer mehr gute Reviews über dieses Album gelesen, und irgendwann habe ich dann mal hineingehört um zu sehen ob es sich lohnt auf die Reviews zu hören. Mein erster Eindruck war sogar gut, je länger ich die Platte weiterhörte, desto mehr war ich begeistert. Ich sollte dazu sagen, dass ich etwas im Stile von Epica oder Tristania erwartet habe, und zu meinem Glück war es komplett anders. Wie schon gesagt, diese zweistimmigen Gothic Bands sind nicht neu, und auch nicht gerade das beste was der finstere Metal zu bieten hat, Draconian gehen die Sache ganz anders an, sie sind viel düsterer und geben ihren Songs eine düstere Atmosphäre, man hört richtig heraus wie viel Arbeit in die Musik gesteckt wurde. Insgesamt gehen Draconian mehr doomiger und dunkler an die Musik ran, kitschige Pop-Goth Melodien zwischen durchschnittlichen Amateur-Growls sucht man vergeblich, stattdessen gibt es bittersüße Textzeilen gesungen von einer stimmumfangreichen Dame und tiefste epische Death-Growls die stark an Opeth erinnern. Auch insgesamt erinnert mich die Musik an Opeth, nur ohne die jazzigen und progressiven Spielereien und mit Frauenstimme. Selten habe ich eine CD aus diesem Genre gehört, die so düster ist, ohne aufgesetzt zu wirken, und die gleichzeitig so eingängig ist. Die wunderschönen Gitarrenmelodien lassen hier und da auch mal eine graue Romantik erstimmen und die schleppenden Doom-Riffs erinnern an finstere regnerische dunkle Wälder. Hier stimmt alles, von den Vokalisten bis zu den Instrumentisten, keine der beiden Stimmen zerstört die wunderschön aufkommende Atmosphäre, die Produktion ist perfekt und macht die Songs unvergesslich gut, nahezu perfekt dachte ich beim ersten durchhören. Wer also auf nordische düstere Musik steht, für den ist diese Scheibe absolute Pflicht, auch wem Opeth-Scheiben zusagen sollte unbedingt mal reinhören, es lohnt sich! Auch wenn die Scheibe am besten ganz gehört wird, habe ich Anspieltipps ausgewählt (die mir am besten gefallen): Earthbound, Bloodflower Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
für Fans von Bands wie My Dying Bride oder alte Katatonia,
Von Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Nachdem das letzte „richtige“ Draconian Album „Arcane Rain fell“ schon 3 Jahre zurück liegt, wurde es nun höchste Zeit für eine neue Full Length Langrille. Zwar war die Überbrückung „The burning Halo“ aus dem Jahre 2006 eine gute Notlösung, aber seither sind ja auch schon wieder 2 Jahre vergangen.Doch wollen wir nicht hetzen, sondern den Schweden Zeit lassen, denn guter Doom Death Metal braucht auch schließlich seine Zeit und hektischer Doom klingt nicht gerade wirklich toll. Man merkt aber, dass Draconian sich die Zeit zunutze gemacht haben, denn hier wird wieder ausgezeichnete Tristesse, Bedrohlichkeit und Melancholie geboten. „Turning Season within“, so der Titel der neue Scheibe, wird mit dem Song „Seasons apart“ famos eröffnet. Wie gewohnt, wird man mit einer gewaltigen Düsternis überfallen, Gute-Laune-Melodien sucht man hier vergebens! „It's the End for me and you…“ verkündet eine liebliche Frauenstimme, doch ist dies doch erst der Anfang. Denn mit „When I wake“ geht es schon weiter. Auch wenn die Bedrohlichkeit nicht abnimmt, zeigt man sich hier deutlich brachialer. Vor allem Frontmann Anders Jacobsson keift hier bitter böse „What have you done“. Die Stimmung wirkt vor allem durch die Doublebass noch eine Ecke derber. Sehr schön ist auch der leichte Katatonia Touch im Mittelpart. Im Übrigen setzt man hier mit der Textzeile „Where Lovers mourn“ einen Querverweis zum Debutalbum aus dem Jahre 2003! Doch zeigt man sich auch wandlungsfähiger: „Earthbound“ zeigt sich zum einen nicht nur stellenweise sehr ruhig, sondern erinnert dabei noch hier und da an die Landsleute von Opeth, wie auch bei dem Song „Failure Epiphany“. Dafür wird es mit „Not breathing“ wieder richtig schön doomig und Frontfrau Lisa Johansson verzaubert den Zuhörer mit ihrer himmlischen Stimme, während Growler Anders für den dazugehörigen Kontrast sorgt. Musikalisch wird man hier auch an My Dying Bride erinnert. Dies ist auch bei dem Song „Morphine Cloud“ der Fall, bei dem das Eröffnungsriff stark an deren „Turn loose the Swan“ Album denken lässt. Bei „Bloodflower“ zeigt man wieder mehr Tristesse und Melancholie, ohne dabei die Trademarks außer Acht zu lassen. „The Empty Stare“ bricht ein wenig aus dem gewohnten Schema aus, denn hier zeigt man einige leicht unübliche Gitarrenriffs, einen coolen Basslauf im Mittelpart und interessante Keyboards. Bitte mehr davon! Abgeschlossen wird das Album von dem kurzen Klavieroutro „September Ashes“, womit ich letztendlich doch ein richtiges 10 minütiges Doom Epos, wie auf den übrigen Alben gewohnt, verwisse. Schade! Das einzige Manko bei Draconian ist die Tatsache, dass sämtliche Songs an sich sehr ähnlich klingen. Zwar bemüht man sich um Abwechslung (siehe beim Song „The empty Stare“), aber dies nur ansatzweise. In musikalischer Hinsicht müssten deutlichere Kontraste, und damit meine ich nicht nur den Gesang sondern vor allem die Instrumente, aufgezeigt werden. Gerade als Doom Band hat man viele Möglichkeiten, mit Gefühlen zu spielen. Die besten Vorreiter sind und bleiben hier My Dying Bride, die mit keinem Album gleich klingen und sogar auf den Alben unterschiedliche Atmosphären und Stimmungen erschaffen. Fazit: Dennoch bleibt „Turning Season within“ ein sehr cooles Doom Death Metal Album, das für Fans von Bands wie My Dying Bride, der alten Katatonia, der alten Anathema oder eben Draconian sehr gut geeignet ist. Wer nicht viel Wert auf Abwechslung legt, kann hier bedenkenlos zugreifen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Endlich...die neue Draconian!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Die neue Draconian "Turning Season within" habe ich sehnsüchtig erwartet, sie läuft momentan fast täglich - alle Trademarks der Band sind wieder vertreten: herrlich schleppende, melodische Arrangements mit vielen Tempowechseln aus dem Bereichen Doom/Death/Gothik-Metal sowie wechselndem Growl-, Female- und Sprechgesang.Als langjährigen Draconian-Fan fällt mir das Bemühen der Band um Abwechslung auf, was durch das Kompositionsmonopol von Gitarrist Johan Ericson schwierig genug ist: bei "The Failure Epiphany" dachte ich nach den ersten Takten spontan an Carlos Santana (!!!) und das Gítarrenriffing von "The Empty Stare" ist gar als revolutionär zu bezeichen. Insgesamt haben der Anteil der Female-Vocals (klasse: Lisa Johansson) und Uptempo-Parts zugelegt. Bei letzteren liegt auch meine einzige Kritik: immer wenn Gas gegeben wird, wirds austauschbar und der Sound nervt mit schwammigen Doublebass-Drums und zischenden Becken. Zunächst dachte ich, mit meiner Anlage stimmt was nicht, dann nahm ich die Referenz "Heaven laid in Tears" von "Arcane Rain Fell" und alles war wieder o.k.: saubere Trennung der Instrumente und eine knackige Bassdrum. Genug des Jammerns: eine gelungene Vorstellung von Draconian mit Topsongs wie "Morphine Cloud" und "Seasons Apart", der langsame, melodische Mittelteil von "Earthbound" ist sogar zum Niederknien schön. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der nächste Geniestreich,
Von musicfreak (Iserlohn, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich, wie es manche Bands schaffen einen genialen Output nach dem anderen zu veröffentlichen. Draconion beglücken uns hier mit einem atmosphärisch sehr dichten Album, dass keine Wünsche offen lässt. Wem schon die ersten drei nicht minder genialen Alben gefielen, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Sämtliche Vorzüge, die schon die Vorgängeralben veredelten, kann man hier wiederfinden, ohne dass Draconian stumpf von sich abschreiben. Der Gesang von Lisa Johannsson hat dabei mehr Präsenz als noch auf "The Burning Halo", was der CD ausserordentlich gut zu Gesicht steht, da Draconian dadurch noch variabler klingen. Im Großen und Ganzen sind die 6 Nordländer ihrem Stil aus doomigen, gothic angehauchten Dark Metal treu geblieben, finden aber auch immer wieder Platz für neue Ideen und Einflüsse. Ausfälle hat diese CD keine; und wenn man einzelne Songs hervorheben möchte, sind als besondere Anspieltips das an Genialität kaum zu überbietene "Earthbound" sowie "The Failure Epiphany" und "Morphine cloud" zu nennen. Absolute Kaufempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen
sie leben wieder...,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
the burning halo war echt ne große enttäuschung für mich, da war nichts drauf, was mir nur ansatzweise gefallen hat. mit diesem album, auf dem sich draconian von einer etwas anderen seite zeigen, sind sie mir aber wieder ans herz gewachsen. zwar kann dieses album die ersten beiden alben nicht toppen, aber es ist in derselben "liga" anzusiedeln, denn auf diesen album sind einige meisterstücke zu finden. gleich der erste song ist auch einer der besten des albums. seasons apart weist die selbe herrlich düstere und triste atmosphäre auf wie die stücke der ersten beiden alben. meist im midspeed-tempo gehalten, mit tollen passagen von lisa johansson, einer der besten weiblichen stimmen im metal, dazu konträr anders' raue, burtale stimme, genial wie immer, fette drums, raue gitarren und epische, traurige keyboards. when i wake ist ebenfalls im midspeed-tempo gehalten, groovige riffs, eine sehr interessante melodielinie. später setzen sogar heftige double-bass-drums ein. mit solchen songs geraten die lahmen arrangements von the burning halo in vergessenheit. genau so flott und heftig gehts mit earthbound weiter, auch wieder double-bass-drums, groovige riffs, ohrwurmartige, aber durchdachte melodielinien und wieder das herrliche wechselspiel zwischen lisa und anders. in der mitte wirds wieder doomiger, langsamere passagen erklingen. ab hier kommt dann leider ein grund, warum ich "nur" vier sterne gebe. alle songs sind richtig gut, aber sie klingen teilweise etwas zu gleich. es fehlt ein wenig die abwechselung. not breathing, the failure epiphany und alle nachfolgenden songs, sie sind gut, aber man hört eigentlich nichts neues, nichts, was nicht schon in den ersten drei songs drin war. aber nochmals eine große ausnahme macht morphine cloud, dieser song ist unglaublich gut. denn der refrain ist fast das beste, was draconian je geschrieben haben. lisa singt hier so unglaublich herrlich, untermalt von epischen keyboards und brettdicken gitarren. diesen refrain könnte ich stundenlang anhören, er verzaubert einen regelrecht. einzig und alleine wirkt die letzte nummer, september ashes, etwas schwach. ein kurzes pianostück mit ein paar gesprochenen zeilen. würde dieses stück als intro für einen anderen song dienen, wäre es durchaus gelungen. so steht der song aber irgendwie alleine im raum und man fragt sich, was das eigentlich soll.ein anderer kritikpunkt für mich ist, dass die keyboards auf diesem album ziemlich in den hintergrund gerückt sind, kaum mal passagen, wo sie irgendwie den ton angeben. sie sind da, mehr auch nicht. ich vermisse etwas die tollen, epischen hintergrundklangflächen wie auf den ersten beiden alben. positiv ist, dass draconian auf dem album wie erwähnt flotter geworden sind, komplexer, ideenreicher als auf the burning halo. die musiker beherrschen ihre instrumente absolut, lisa und anders liefern super performance ab und die ersten drei songs gehören mit zum besten, was die band jemals geschrieben hat. weiter so ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein sehr gelungenes Epic Album,
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Ich bin da nur durch Zufall drüber gestolpert....als ich die CD dann in der Anlage hatte habe ich nicht schlecht geschaut, als ich diesen sehr gut abgestimmten Mix zwischen Mythischen Melodien und sägenden Gitarren hörte.Auf den ersten Blick scheint es so als wäre es ein billiges Epica Cover....doch das täuscht. Lässt man sich von der Stimme der Sängerin in andere Welten mitreissen oder lässt man sich von den hämmernden Gitarrenriffs und dem sehr gut dazu passenden Blackmetalgeröre von einer Schlacht zur anderen treiben......dieses Album macht spass!! Mal ruhig mal laut und heavy....Turning Season Within ist auf jedenfall ein Kauf wert...und das gilt nicht nur für die die auf EpicMetal stehen.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Traurig aber wahr,
Von
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Nicht umsonst ziert das Logo dieser Band meinen (zum Glück noch schlanken und trainierten) Bauch!Vom ersten Moment an, an dem ich Draconian das erste Mal hörte war klar, dass diese Band mein leben grundlegend verändern wird. Und auch Jahre danach zweifle ich nicht an meinem ersten Eindruck!!! TSW ist das was man als Fan dieser Band erwartet hat! Die Songs sind bodenständiger, da die Band von eigenst erlebten Geschichten berichtet. Das Album ist romantisch und unglaublich traurig, wenn ich mal mit den Songs untermalt auf meine vergangenen Beziehungen zurückblicke! Genau dass wollten Draconian auch erreichen. Ein Liebesalbum wie es im Buche steht. Weder kitschig noch peinlich schaffen sie es, dieses Thema perfekt im draconischen Sound umzusetzen! Bereits der erste Song schafft es wieder einen zum heulen zu bringen und bringt einem das, was Draconian schon seit je her ausmacht nahe. Düstere, dramatische unglaubliche verzweifelte und zeitlose Melodien. Perfekt auch die zum Download bereitstehende Single No Greater Sorrow. Ohne ihn ist TSW nicht komplett! Wieder schaffen Draconian ein Meisterwerk des Doom-Metal, wenn auch dieses Mal ganz anders und viel zerbrechlicher als noch auf ARF oder TBH. Und nach wie vor kann ich stolz darauf sein, das Logo einer so geilen Band für immer auf meiner Haut tragen zu dürfen, denn Draconian ist einfach etwas zeitloses. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Turning Season Within von Draconian (Audio CD - 2008)
EUR 19,99
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