Amazon.de: Kundenrezensionen: The Formation of Damnation

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen E n d l i c h !!!
Neun Jahre sind schon eine verdammt lange Zeit. Und speziell in der doch recht kurzlebigen Musikbranche, kann eine neunjährige Funkstille schnell das Ende einer Band bedeuten. Insofern ist es eigentlich als kleines Wunder anzusehen, dass die Thrash Metal-Institution TESTAMENT - nach überstandener Krebserkrankung ihres Frontmanns Chuck Billy - überhaupt noch unter den...
Vor 18 Monaten von Jörn M. veröffentlicht

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versus
5 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Etwas fade.
Wow, fast 10 Jahre nach dem Release des letzten Studioalbums The Gathering melden sich Testament nach einer Langen Phase der stetigen Lineup-Änderungen mit immerhin vier Fünfteln der Originalbesetzung zurück. So werden die langjährigen Rudimentär-Mitglieder Chuck Billy (voc) und Eric Peterson (git) endlich wieder von Ur-Basser Greg Christian und überraschenderweise von...
Vor 19 Monaten von muffy666 veröffentlicht

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen E n d l i c h !!!, 16. Mai 2008
Neun Jahre sind schon eine verdammt lange Zeit. Und speziell in der doch recht kurzlebigen Musikbranche, kann eine neunjährige Funkstille schnell das Ende einer Band bedeuten. Insofern ist es eigentlich als kleines Wunder anzusehen, dass die Thrash Metal-Institution TESTAMENT - nach überstandener Krebserkrankung ihres Frontmanns Chuck Billy - überhaupt noch unter den Lebenden weilt. Einer der größten und wegweisendsten Bands der 80er Jahre, die - zumindest wenn man den doch reichlich überambitionierten Death Metal-Gehversuch "Demonic" mal ausklammert - nur Klassiker am Fließband produziert hat. Die Spannung war jedenfalls groß, ob TESTAMENT an alte Glanztaten wie "The Legacy" , "Practice what you preach" oder "Low" (mein spezieller Liebling!) würden anknüpfen können. Und was soll man sagen ? Die 11 Songs von "The formation of damnation" haben glücklicherweise nichts mit Metalcore, Emo, Nu Metal oder sonstigen Trendanbiedereien zu tun. TESTAMENT bieten auf ihrem neuen Langeisen einfach nur das, was man von ihnen gewohnt ist. Thrash with class...und zwar mit Schmackes !!!
Nachdem dem Hörer beim einleitenden Intrumental "For the glory of" schonmal die ersten Brutalo-Riffs um die Ohren gehauen werden, folgt dann mit dem anschließenden "More than meets the eye" der perfekte Einstieg. Eine galoppierende Granate in bester TESTAMENT-Tradition, die von einem umbarmherzig knüppelnden Drummer Paul Bostaph (Ex-SLAYER) nach vorne geputscht wird. Und spätestens wenn Sänger Chuck Billy das erste mal seine unverwechselbare Stimme erklingen lässt, kann man sich absolut sicher sein, dass TESTAMENT entgültig wieder zurück sind. Der Frontmann spuckt Gift und Galle wie eh und je...lässt die Boxen durch seine abgrundtief bösen Growls erzittern...und überzeugt dabei jedoch immer wieder durch feine Melody-Lines, die es im Bereich Thrash Metal heutzutage leider fast kaum noch zu hören gibt. So wie man es kennt, so wie man es liebt !!! Hochkarätige Speed-Banger wie "Afterlife" , "Henchmen ride" , "F.E.A.R" , "Killing season" , der unkaputtbare Nackenbrecher "The formation of damnation" sowie den beiden Album-Highlights "The persecuted won't forget" und "The evil has landed" klingen wahrhaftig so, als wäre die Zeit im Jahre 1999 stehengeblieben. Als wären die vergangenen neun Jahre wie im Fluge vergangen. Die beiden Gitarristen Alex Skolnick und Eric Peterson harmonieren an ihren Instrumenten nahezu perfekt, und müssen Vergleiche zu den göttlichen Altmeistern Hammet/Hetfield zu keiner Sekunde scheuen. Im Gegenteil, hier haben wir es mit einem der herausragendsten und begnadetsten Gitarren-Duos des gesamten Metal-Business zu tun. Neben messerscharfem Riffing und feinen Gitarrensoli sind es vor allem die geilen, kurz aufblitzenden Melodien, die jeden einzelnen Song zu einem Hörerlebnis machen. Denn genau diese musikalische Vielseitigkeit ist es, die TESTAMENT auch heutzutage noch vom Gros der Thrash-Masse abhebt, und gegen die "ach so tolle" Nachwuchsbands wie CATARACT oder DEW-SCENTED wie seelenlose, stumpfsinnige Krawallbrüder aussehen.
EXODUS und DEATH ANGEL haben es mit ihren ebenfalls bärenstarken Scheiben vorgemacht. Und TESTAMENT bringen es auf "The formation of damnation" zur Vollendung. "The formation of damnation" ist genau die Scheibe, auf die alle beinharten Fans gewartet haben. Die sooo lang herbeigesehnte Wiedergeburt einer Legende. Welcome back...welcome to the pit !!!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen comeback des jahres, 25. März 2008
die bay area kings sind zurück mit dem besten thrashmetalalbum seit exodus'"tempo of the damned" und stellen somit (für mich) das erste wirklich highlight des jahres dar!die alten legacy/the new order-zeiten sind zwar vorbei, doch "the formation of damnation" ist eine absolut erstklassige scheiblette geworden, die nahezu alle phasen der bandkarriere abdeckt! midtemposongs wie "afterlife" oder "more than meets the eye" erinnern eher an das (unterbewertete) 92er "ritual"-album, sind aber eine ganze ecke druckvoller! dagegen stehen(insgesamt vier) uptempokracher wie das famose "henchman ride" oder den titeltrack, wo richtig vom leder gezogen wird! so oder so, mid- oder uptempo, jeder song ist ein kracher und zeugt dabei von absoluter musikalität und komplexität! dies durfte man nach rückkehr von alex skolnick auch erwarten! natürlich ist der sound von produzentenass
andy sneap wieder einmal mehr gelungen: transparent, modern ohne aufgesetzt zu wirken und druckvoll!genau wie es sich im 21. jahrhundert gehört!kein steriler pro-tool-sound! jetzt fehlt nur noch eine flächendeckende europatour! klarer kaufbefehl!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Melodic Thrash Album des Jahres!, 1. April 2008
Nachdem ich die "The Gathering" Platte schon heiß liebte muss ich sagen daß TESTAMENT mit dem neuen Album komplett alles in den Schatten stellen, was in den letzten 10 Jahren an THRASH erschienen ist!
Die Platte knallt ohne Ende, hat supergeniale Mitgröhl-Refrains und bietet eine Gesangs- und Gitarrenarbeit die seinesgleichen sucht!

Kann das noch jemand in 2008 toppen? Ich fürchte NEIN!
Absolute Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen WOW - Thrash wie es sich gehört!!!, 7. August 2008
Endlich neues Futter von Testament und für 2008 ist das die CD des Jahres für mich ... was Testament da abliefern ist erste Sahne.

Ich bin absolut begeistert und "The Formation of Damnation" wird nicht langweilig ...
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ja, was ist denn da los?...., 26. April 2008
...eigentlich freute ich mich auf 2008 wg. dem neuen Album von Metallica und war mir nicht ganz so sicher, ob sonst noch was Gutes auf dem Markt erscheinen würde. Nach über 10 Jahren Testament-Abstinenz und viel zu wenig guten Thrash-Alben in den letzten paar Jahren, griff ich zur "The Formation of Damnation"-CD....um die Thrash-Sucht etwas zu befriedigen...ohne allzu große Erwartungen. CD eingelegt...BBBAAAAMMMMM!!! Leck!!...holy moly!! Fand ja die 80er Scheiben von Testament schon total cool, aber "The Formation..." ist für mich die mit Abstand beste Scheibe von Testament überhaupt!! Richtig geile Gitarrenriffs, fette Drums, die richtige Portion Aggresivität und Schnelligkeit und genialer Gesang!! Wow!!...ich fühl mich fast zurückgesetzt in die Zeit, wo ich als Jugendlicher vor meiner Heimanlage "moshte". Absolute Hammer-CD!!! ....ich glaub die Lust auf das Warten des neuen Metallica Albums ist mir vergangen...besser wie die hier kann sie nicht sein!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Volles Pfund geiler Thrash!, 22. Mai 2008
Von KW "hammerofjustice" (Horn, Hunsrück/RPF) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Meine Herren, meine Herren schon beim ersten Reinhören in das des neue Testament Album bläst es einem schon so richtig die Gehörgange durch. Man glaubt es fast gar nicht dass die Jungs jetzt schon seit über einem Jahrzehnt kein neues Studioalbum mehr rausgebracht haben. Respekt meine Herren, damit hätte ich(& viele andere wohl auch) nach der langen Auszeit nicht gerechnet.


Die Scheibe geht von anfang an direkt richtig schön auf die Fresse. Messerscharfe harte und schnelle Thrash Riffs fliegen einem nur so um die Ohren, da bleibt wenig Zeit zum Luft holen. Der frische Sound & vor allem die knackige Produktion runden den eh schon sehr guten Eindruck ab. Einziges Manko aus meiner Sicht sind stellenweise die Vox. Denn ich stehe überhaupt nicht auf rumgrunze, rumgeschreie, rumgeröchel usw...


Fazit: Testament legen mit dieser Scheibe schon ein Mords Brett vor. Hier gibt's von anfang an geile, abwechslungsreiche und stellenweise sogar Melodische Riffs auf die Ohren. Diese Scheibe hätte so auch vor 20 Jahren in den Läden stehen können, denn sie klingt wie die alten Testament, vielleicht sogar noch `nen zacken härter. Einziger Wermutstropfen aus meiner Sicht ist wie gesagt teilweise der Schreigrunzgesang. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden...Ansonsten kracht diese Album einfach nur, Nackenschmerzen sind grarantiert :-)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen DAS ThrashMetal-Comeback der letzten Jahre !, 1. Mai 2008
Testament haben es wirklich geschafft nach neun Jahren nahezu nahtlos an den grandiosen Nackenbrecher `The Gathering` anzuknüpfen - Respekt!
Vor allem, wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit Chuck sein Krebs-Leiden erfolgreich bekämpft und Testament in den letzten Jahren zwar live oft zu sehen waren, es aber keine neuen Songs (auf `Ton-Konserve`) gab.
Von den genialen Songs an sich mal abgesehen, ist es gerade Chuck, der mich mit seinem aggressiven aber dennoch (wieder) melodischen Gesang in seinen Bann gezogen hat!
U.a. deshalb mag ich Testament seit über 20 Jahren!
Anspiel-Tipps: `More Than Meets The Eye`, `Henchmen Ride`, `Afterlife` & `F.E.A.R.`
TESTAMENT ARE BACK !!!
Sex... äh... SECHS STERNE !!! :-)
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Solider Testament-Kracher mit einigen Schwächen, 25. April 2008
1.For the Glory of 01:12 (7-10)
Ganz nett das Instrumental, hätte ich aber eher an das Ende der Platte gesetzt. Hat irgendwie nicht den einleitenden Charakter"

2.More than Meets the Eye 04:31 (7-10)
Solider Song mit nem akzeptablem Hauptriff. Der Refrain zeigt schon erste Ohrwurmanzeichen. Aber es geht bestimmt noch besser.

3.The Evil has Landed 04:44 (8-10)
Geile Einleitung der Gitarren, Chuck singt die Strophen sehr old-schoolig - der leicht mehrstimmige Refrain hat ebenfalls noch nicht den Testament typischen Style, geht aber schon sehr in die Richtung. Das Solo ist mir für Testament Verhältnisse nicht melodisch genug.

4.Formation of Damnation 05:09 (5-10)
Die Gitarren legen gleich von Anfang an voll los, Chuck packt bei diesem Song zum ersten mal den Brüllhirsch aus, was den Song brutal klingen lässt, Geschmackssache, mir sagt's leider nicht so zu, für mich, der bis jetzt schwächste Songs des Album. Obwohl er voll nach Vorne losgeht, kann mich der Song auch nach zigmaligem Durchhören irgendwie nicht mitreißen.

5.Dangers of the Faithless 05:48 (10-10)
So, jetzt aber, da muss doch mal was gehen. Ahhh yesssss - gleich mal fett melodisches Intro, so wie man das von Testament hören will. Das macht gleich mal Lust auf mehr, jäääää und dann die Rhythmusgitarre nach dem Intro - lecker - und jetzt kommt auch noch dieser feeeeeettttt Refrain. Das ist 100% Testament, was n Ohrwurm. Mein Highlight auf der Platte

6.The Persecuted Won't Forget 05:49 (9-10)
Uiiiiii - da brennt aber gleich am Anfang das Griffbrett. Und Rhythmische Strophen rollen auf einen zu. Hier geht's mächtig schnell und rhythmische zur Sache. Sehr fett ist der Rhythmuswechsel im ersten drittel des Songs. Hier werden echt geile Riff's und Sololäufe raus gehauen - echt n fetter Kracher

7.Henchman Ride 04:01 (6-10)
Wieder stürmisches Gitarrengewitter am Anfang, leider klingt der Strophen Part nicht so berauschend, zum Glück gibt es nen coolen mehrstimmigen Refrain, auf den man sich gerne freuen kann. Gehört leide nicht zum oberen drittel der Platte.

8.Killing Season 04:53 (6-10)
N weiterer Song mit Höhen und Tiefen. Cooler Refrain, geile Solos, aber irgendwie fehlt dem Song die richtige Zündung.

9.Afterlife 04:14 (9-10)
Mmmmmm - gleich mal ne Interessanter Anfang, und Chuck's Stimme kommt auch fett, das ist wieder 100% Testament, ja so gefällt das. Chuck setzt echt sehr variabel seine Stimme ein, und vor alle im Refrain Teil, glüht das Testament Herz. Ein weiteres Highlight auf der Platte

10.F.E.A.R.04:47 (10-10)
Oh jaaaa - da kommt auch gleich das nächste Highlight, hinten raus macht die Platte echt viel mehr Spaß - F.A.E.R. ist zusammen mit Dangers of the Faithless das Aushängeschild dieser Platte, hier bekommt man von Anfang bis zum Schluss Testament pur > Fear, Fear , shattering the Atmosphere" - ach was n geile Refrain, Live muss das ein Übersong sein, und muss unbedingt ins feste Liveprogramm.

11.Leave Me Forever 04:28 (9-10)
Hehe - komische Einleitung, mit seltsamer Stimme, und ganz seichtem Gedudel. Aber mit der Zeit wird der Song doch irgendwie interessant - weil er sich zur Mitte hin schön fett steigert, und noch mal ordentlich auf die 12 haut. Und Chuck einem das Ganze auch mitten in die Fresse brüllt. Cooler Abschluss für ein Album mit Höhen und Tiefen.

Man kann halten von dem Album was man will, es ist auf keinen Fall schlecht, es ist auch nicht die Offenbarung, und in anbetrachter der langen und auch schicksalhaften Wartezeit, kann man zufrieden sein mit dem was man zu hören bekommt. Solider Testamentkracher mit einigen Schwächen. Trotzdem gehört es für mich jetzt schon ins obere Drittel der Testament Discography - Allein wegen Song 5 und 10 ist es ein Pflichtkauf.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Thrash wie er besser kaum sein kann!!, 19. April 2008
Das jahr fängt echt hervorragend in sachen trash an. Nach den schon guten Cavalera Conspiracy (kann mann sich streiten ob thrash oder nicht) kommt jetzt ein absoluter knaller mit der neuen Testament!
Was die "alten" Herren hir an genialen up-und midtempo tracks mit geiler Gitarrenarbeit los lassen ist bemerkenswert! Schön das es noch solche Bands gibt

Klarer Tipp: KAUFEN!!!
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5 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Etwas fade., 21. April 2008
Wow, fast 10 Jahre nach dem Release des letzten Studioalbums The Gathering melden sich Testament nach einer Langen Phase der stetigen Lineup-Änderungen mit immerhin vier Fünfteln der Originalbesetzung zurück. So werden die langjährigen Rudimentär-Mitglieder Chuck Billy (voc) und Eric Peterson (git) endlich wieder von Ur-Basser Greg Christian und überraschenderweise von Alex Skolnick unterstützt, der nach dem Reinfall-Album The Ritual die Band verließ (die sich im Nachgang eine Weile auflöste) und in Richtung Savatage abgewandert ist, wo er jedoch auch nicht lange blieb. An den Drums sitzt der ehemalige Rein/Raus Slayer Drummer Paul Bostaph, der zu den ganz großen Kesselverkloppern im Thrash gehört.

Testament meldeten 1994 sich mit dem Paukenschlag Low zurück, wo sie unterstützt von James Murphy (git) und John Tempesta (dr) ihr bislang brachialstes Album einzimmerten. Mit teilweise tiefer gestimmten Gitarren und Death-Metal artigen Growls leitete das Album eine Serie extrem brutaler Alben (Demonic, The Gathering) ein, die nicht bei allen alten Fans auf Gegenliebe stieß. Mir persönlich gefallen die drei angesprochenen Alben jedoch mit Abstand am besten, so dass ich die Rückkehr von Skolnik entbehrlich empfinde und auch eine gewisse Skepsis hatte, was seinen Einfluss auf das Songwriting angeht.

Diese Skepsis hat sich nun in Gewissheit gewandelt. The Formation of Damnation sorgt auf der einen Seite für wohlige Hitzewallungen, weil man sich auf einen Schlag in die Zeiten von The Legacy und The New Order zurückversetzt fühlt. Da sind sie wieder, die typischen Testament-Melodien, die phantastischen Soli, die charismatischen Vocals von Chuck Billy und der unvergleichliche Groove. Auf der anderen Seite ist sie auch wieder da, diese latente Zähflüssigkeit, die Schaumgebremstheit, die Beliebigkeit, die Testament schon ansatzweise auf Practice What You Preach und Souls Of Black und vollends mit The Ritual aus der A-Klasse der THRASH Liga gestoßen hat. Keine Frage, Alex Skolnik ist ein exzellenter Musiker und Gitarrist, im Thrash Metal hat er aber nichts mehr verloren. Natürlich wird hier und da ein wenig gekloppt, aber immer eine Spur zu sanft und vor allem zu viel Midtempo. Midtempo hat Anfang der 90er den Thrash zerstört. Die Bands waren zwar der Ansicht, dass die Songs nun heavier klingen (O-Ton Forbidden, Testament, Flotsam und Jetsam usw.), was jedoch vom Riffing und soundbedingt nicht zutraf. Erst die derben Grooves von Pantera und Machine Head haben Midtempo heavy gemacht. Alles andere ist langsamer Thrash und langsamer Thrash ist kein Thrash.

Natürlich werden die alten Fans diesen Umstand besonders begrüßen, mir hat die Konstellation Billy, Peterson, Steve DiGiorgio und Gene Hoglan am besten gefallen.
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